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DE1170567B - Vorrichtung zum elektrischen Schweissen von Metallrohren - Google Patents

Vorrichtung zum elektrischen Schweissen von Metallrohren

Info

Publication number
DE1170567B
DE1170567B DEA41238A DEA0041238A DE1170567B DE 1170567 B DE1170567 B DE 1170567B DE A41238 A DEA41238 A DE A41238A DE A0041238 A DEA0041238 A DE A0041238A DE 1170567 B DE1170567 B DE 1170567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap
edges
pressure rollers
welding point
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41238A
Other languages
English (en)
Inventor
Jack Morris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Inc
Original Assignee
AMF Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Inc filed Critical AMF Inc
Publication of DE1170567B publication Critical patent/DE1170567B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K13/00Welding by high-frequency current heating
    • B23K13/04Welding by high-frequency current heating by conduction heating
    • B23K13/043Seam welding
    • B23K13/046Seam welding for tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von Metallrohren Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schweißen von Metallrohren unter Verwendung hochfrequenter elektrischer Heizströme, die übel Stromleitungswege zugeführt werden.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum elektrischen Verschweißen der Ränder eines längsverlaufenden V-förmigen Spaltes in einem Metallrohr bekannt, das in der Längsrichtung gegenüber einem am Scheitel des Spaltes liegenden Schweißpunkt vorwärts bewegt wird und dessen Spalträndern Hochfrequenzstrom mit einer Frequenz in der Größenordnung von 50 000 Hz oder mehr durch Kontaktglieder zugeführt wird, die vor dem Schweißpunkt angeordnet sind. Hierbei wird der in jedem Augenblick auf den gegenüberliegenden Rändern des Spaltes in entgegengesetzten Richtungen fließende Strom an der Oberfläche dieser Ränder wegen der gegenseitigen Induktionswirkung in starkem Maße konzentriert, so daß nur die - eigentlichen Kantenflächen bis auf die Schweißtemperatur erhitzt werden, sobald der Schweißpunkt erreicht wird. Bei diesen Vorrichtungen wird der V-förmige Längsspalt des Rohrmantels an dem Schweißpunkt oder in dessen Nähe durch Druckrollen geschlossen, die auf einander gegenüberliegenden Seiten an den Außenflächen des Rohrs angreifen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Kontaktglieder zum Zuführen des hochfrequenten Stroms gewöhnlich so angeordnet, daß sie an dem Metall der Ränder des Spaltes mit ihrer Unterkante gleitend angreifen und vor den Druckrollen liegen. Diese Anordnung hat sich in den meisten Fällen sehr gut bewährt. Bei längerer Betriebsdauer kann es jedoch vorkommen, daß sich die Kontaktglieder infolge unregelmäßiger Bewegungen oder Schwingungen des vorwärts bewegten Metallrohrs unregelmäßig abnutzen, so daß sie das Metallrohr mehr oder weniger verkratzen. Derartige Beschädigungen können entweder infolge einer geringen mechanischen Schleifwirkung oder möglicherweise in manchen Fällen auch als Folge des Entstehens kleiner Lichtbögen insbesondere dann auftreten, wenn das Metall des Rohrs relativ weich ist oder leicht schmilzt oder aus anderen Gründen dem Entstehen von Kratzern oder anderen Schäden keinen ausreichenden Widerstand entgegensetzt. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, an Stelle von gleitenden bzw. schleifenden Kontaktgliedern rollenartige Kontaktglieder zu verwenden. Diese müssen jedoch in einem erheblichen Abstand vor den Druckrollen bzw. dem Schweißpunkt angeordnet werden, wodurch andere Schwierigkeiten bedingt sind. Durch die Erfindung soll demgegenüber eine Vorrichtung dieser Art derart weiter ausgebildet werden, daß bei Beibehaltung kurzer Abstände der Kontaktglieder von dem Schweißpunkt jegliches Verkratzen oder eine sonstige Beschädigung der Oberfläche des Rohrs vermieden wird, wobei zugleich erreicht werden soll, daß Rohre von kleinem Durchmesser auf wirtschaftliche Weise und mit hoher Geschwindigkeit geschweißt werden können. Insbesondere soll die Erfindung zum Schweißen von Rohren aus Nichteisenmetallen, z. B. Kupfer oder Aluminium oder deren Legierungen, sowie anderer Metalle geeignet sein, bei denen leicht Kratzer oder andere Beschädigungen entstehen können. Ferner soll die Erfindung unter Bildung einer sogenannten Schmiedeschweißung das Schweißen von Rohren aus Metallen ermöglichen, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit haben und bei denen es erwünscht ist, den Heizstrom in einer solchen Weise zuzuführen, daß die Erhitzung der Ränder des Spaltes auf die Schweißtemperatur vor dem Schweißpunkt so schnell erfolgt, daß sich keine Gelegenheit dafür ergibt, daß die Wärme von den Kanten des Spaltes fortgeleitet wird oder daß eine überhitzung oder Erweichung des Metalls an anderen Punkten erfolgt als an den Kantenflächen, die miteinander verschweißt werden sollen. Demgemäß bestehen die wesentlichen Merkmale der Erfindung darin, daß die Kontaktglieder jeweils an vor dem Schweißpunkt liegenden Stellen mit den im gegenseitigen Abstand voneinander angeordneten Umfangsrändern der Druckrollen in an sich bekannter Weise in Berührung stehen und hierdurch für den Heizstrom ein Stromweg gebildet ist, der von einem der Kontakte zum Umfang einer der Druckrollen und von dort unmittelbar zu einer vor dem Schweißpunkt liegenden Stelle des Rohrmetalls an einem der Spaltränder, dann weiter an der Fläche dieses Spaltrandes entlang zum Schweißpunkt und von dort an der gegenüberliegenden Fläche des anderen Spaltrandes entlang zum Umfang der anderen Rolle und dem anderen Kontaktglied zurückführt.
  • Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Vorrichtung sind die vorstehend geschilderten Schwierigkeiten in einfacher Weise vermieden, da die Druckrollen, mittels deren der Spalt am Schweißpunkt geschlossen wird, nunmehr als Kontaktglieder zum Zuführen des hochfrequenten Stroms auf entgegengesetzten Seiten des Spaltes dienen, und zwar an Punkten, die nach wie vor kurz vor dem Schweißpunkt liegen.
  • Andere Kontaktmittel, die . vor dem Schweißpunkt an dem Rohr anliegen, sind dabei überflüssig, da gemäß der Erfindung nur die mit dem Rohr in Berührung kommenden Teile der Druckrollen als Kontakte verwendet werden. Dafür können gleitende Kontakte verwendet werden, um den Strom in die Druckrollen an solchen Stellen einzuleiten, an denen für die Anordnung der Kontaktglieder genügend Platz zur Verfügung steht.
  • Bei Verwendung von niederfrequentem Schweißstrom ist es zwar an sich bekannt, den Schweißstrom über Schleifkontakte und Druckrollen zu übertragen. Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt jedoch das Schweißen der Rohre im Gegensatz zu der vorliegenden Vorrichtung nicht durch Verschweißen der Längsränder eines beim Vorwärtsbewegen des Rohrs offen gehaltenen V-förmigen Längsspaltes. Bei Anwendung eines solchen Spaltes und dem Verschweißen der Längsränder des Spaltes mit Hochfrequenzstrom liegen anders geartete Verhältnisse vor, und es bedurfte hierfür erst der Erfindung, um die hierbei bestehenden Schwierigkeiten in einfaches Weise zu überwinden.
  • Die Druckrollen sollen bei der Vorrichtung nach der Erfindung im Vergleich zum Durchmesser des zu schweißenden Rohrs einen relativ großen Durchmesser haben und sind am Umfang mit Nuten versehen, die im Querschnitt halbkreisförmig sind. Wenn die Druckrollen die richtige Form haben und in der richtigen Weise angeordnet sind, kann das Metallrohr zwischen ihnen derart vorwärts bewegt werden, daß zunächst nur die oberen Teile des Rohrs auf beiden Seiten des Spaltes und der untere Teil des Rohrs zur Anlage an Flächenteile innerhalb der Nuten am Umfang der Druckrollen kommen, wobei sich dieser Vorgang ebenso wie das spätere Abheben der Druckrollen hinter dem Schweißpunkt zügig abspielt, so daß das Metall des Rohrs nicht verkratzt oder auf andere Weise beschädigt werden kann. Die seitlichen Flächen des Rohrs bleiben tatsächlich im Abstand von den Nutenflächen am Umfang der Druckrollen, abgesehen von dem Augenblick, in dem der Spalt des Rohrs endgültig geschlossen wird. Wenn das Rohr in den Raum zwischen den Druckrollen eintritt, ergibt sich somit ein nahezu idealer Leitungsweg für den Strom entlang den einander gegenüberliegenden Kantenflächen am Spalt des Rohrs zu und von dem Schweißpunkt, und da das Metall des Rohrs von den Druckwalzen umschlossen und daher unter Druck gehalten wird und da unregelmäßige Bewegungen des Rohrs bei der Vorbeibewegung am Schweißpunkt verhindert sind, können die Nuten der einen großen Durchmesser aufweisenden Druckrollen mit glatten Flächen versehen sein, so daß das Metall des an den Druckrollen vorbeibewegten Rohrs keine Reibstellen oder Kratzer u. dgl. aufweist.
  • Ferner ist es gemäß der Erfindung möglich, die Berührungspunkte, an denen der hochfrequente Strom dem Metall des Rohrs zugeführt wird, sehr nahe an den Schweißpunkt heranzubringen und trotzdem mit einer ausreichenden Stromstärke zu arbeiten, so daß eine schnelle Erhitzung der Ränder des Spaltes in dem Rohr auf die Schweißtemperatur erfolgt, bevor die Wärme Gelegenheit hat, von den Rändern des Spaltes abgeleitet zu werden und so eine Erweichung des Metalls an Stellen herbeizuführen, an denen dies nicht erwünscht ist, z. B. an von den eigentlichen Kantenflächen weiter entfernten Stellen. Hierdurch wird nicht nur das Schweißen von Metallen mit hoher Wärmeleitfähigkeit erleichtert, sondern auch ermöglicht, einen Leitungsweg für den Heizstrom an den Rändern des Spaltes dort vorzusehen, wo dies erwünscht ist, wobei dieser Leitungsweg so kurz ist und einen so geringen Widerstand besitzt, daß das Abwandern des Heizstroms bzw. eines Teiles desselben zur Rückseite des Rohrs nicht zu befürchten ist. Hierdurch wird wiederum ermöglicht, die Erfindung beim Schweißen von Rohren mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser anzuwenden, bei denen es schwierig oder unmöglich sein würde, Widerstands- oder Kernmittel in das Rohr einzuführen, wie es bei Rohren von größerem Durchmesser häufig geschieht, um das Abwandern von Heizstrom zur Rückseite des Rohrs zu verhindern.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen.
  • F i g. 1 ist eine schematisch gezeichnete perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausbildungsform einer Vorrichtung zum Durchführen der Erfindung; F i g. 2 ist ein senkrechter Teilschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1; F i g. 3 ähnelt F i g. 2, zeigt jedoch eine etwas abgeänderte Ausbildungsform; F i g. 4 zeigt in einer Draufsicht einen Teil der Anordnung nach F i g. 1; F i g. 5, 6 und 7 sind in größerem Maßstab gezeichnete Teilschnitte längs der Linien a-a bzw. b-b bzw. c-c in F i g. 4.
  • In F i g. 1 und 2 erkennt man, auf welche Weise ein Blechstreifen 10 zu einem Rohr mit einem V-förmigen Spalt 11 geformt und zwischen zwei Druckwalzen 12 und 13 hindurch vorgeschoben wird, um sich an einem Schweißpunkt w vorbeizubewegen. Der Blechstreifen 10 kann natürlich mit Hilfe einer geeigneten bekannten Anordnung von Walzen so geformt werden, daß er eine allgemein rohrförmige Gestalt besitzt, bevor er der Vorrichtung nach F i g. 1 zugeführt wird.
  • Die Druckwalzen 12 und 13 sind an ihren Umfangsflächen mit Nuten 12' bzw. 13' versehen, die so geformt sind, daß sie an der Berührungsstelle der Walzen einen erheblichen Teil eines kreisrunden Querschnitts umschließen. Die oberen Umfangsteile der beiden Walzen sind bei 14 und 15 vorzugsweise mit ringförmigen, durch ebene Flächen begrenzten Flanschen versehen, in deren Nähe die beiden Kontakte 16 und 17 so angeordnet sind, daß deren Kontaktschuhe 16' und 17' an den Flanschen angreifen. Bei diesen Kontakten kann es sich um mit Hilfe eines Strömungsmittels gekühlte Kontakte handeln, die mit den Klemmen eines bei 18 angedeuteten Hochfrequenzgenerators verbunden sind. Die Frequenz des Heizstroms liegt vorzugsweise im Bereich von mehreren hunderttausend Hertz, z. B. zwischen 350 und 450 kHz, doch kann man in gewissen Fällen auch mit niedrigeren Frequenzen von etwa 50 000 Hz oder höheren Frequenzen arbeiten.
  • Die erforderliche Hochfrequenzenergiemenge und die geeignete Vorschubgeschwindigkeit des Rohrmaterials lassen sich leicht durch Versuche ermitteln, und diese Größen entsprechen allgemein der bis jetzt bei den erwähnten bekannten Verfahren gebräuchlichen Praxis bei der Zuführung des hochfrequenten Heizstroms zum Schweißen von Rohren über einen Leitungsweg. Die Walzen 12 und 13 können auf geeignete Weise angetrieben werden oder gegebenenfalls als frei drehbare Walzen ausgebildet sein, wenn das Rohrmaterial unter Benutzung anderer bekannter, hier nicht gezeigter Mittel durch die Vorrichtung hindurchgezogen wird.
  • Wie schon erwähnt, soll der Durchmesser der Druckwalzen 12 und 13 gewöhnlich größer sein als der Durchmesser der bei dem erwähnten bekannten Verfahren benutzten Quetschwalzen; beispielsweise kann der Durchmesser der Walzen in einem typischen Anwendungsfall beim erfindungsgemäßen Schweißen von Rohren mit einem Durchmesser von etwa 25 mm etwa 360 mm betragen oder etwas über oder unter diesem Wert liegen. In einem solchen Falle kann der Abstand zwischen den Hinterkanten der Kontaktschuhe 16' und 17' und dem Schweißpunkt w zwischen etwa 19 und etwa 25 mm liegen, doch kann man diesen Abstand in weiten Grenzen variieren.
  • F i g. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt, der annähernd längs der Linie a-a in F i g. 4 verläuft; das Rohr 10 ist hier in Berührung mit den Walzen 12 und 13 gekommen, und zwar in einem den Kontaktschuhen nahe benachbarten Bereich, doch findet diese Berührung mit dem Rohr nur an den Punkten 20 und 21 nahe den oberen Teilen der Ränder des Spaltes 11 in dem Rohr sowie an den Punkten 22 und 23 auf der entgegengesetzten Seite des Rohrs statt. In dem in F i g. 5 gezeigten Stadium sind die seitlichen Wandteile 24 und 25 des Rohrs noch nicht in Berührung mit den Nutenflächen 12' und 13' der Walzen gekommen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Nuten natürlich ringförmig sind und eine kreisrunde Querschnittsform haben, während die sich in der Längsrichtung erstreckenden Elemente f des Rohrs in Richtung auf den Schweißpunkt längs Linien vorgeschoben werden, die nahezu rechtwinklig zu einer senkrechten Ebene verlaufen, welche die Achsen der Walzen enthält. Die Tatsache, daß das Metall des Rohrs nur an den Punkten 20 bis 23 in f Berührung mit den Walzen kommt, ist außerdem zum Teil darauf zurückzuführen, daß das Rohr in diesem Stadium noch den Spalt 11 aufweist und noch nicht so geformt ist, daß sein Querschnitt vollständig kreisrund ist.
  • Der in F i g. 6 gezeigte Querschnitt verläuft längs der Linie b-b in F i g. 4 und läßt erkennen, daß der Spalt 11 des Rohrs nunmehr nahezu vollständig geschlossen worden ist und das Metall des Rohrs die beiden Walzen an den Punkten 20' bis 23' berührt, wobei die seitlichen Flächen des Rohrs bei 24' und 25' immer noch nicht in Berührung mit den Walzen stehen. In F i g. 7 ist ein Querschnitt längs der Linie c-c gezeigt, der kurz hinter dem Schweißpunkt w verläuft und erkennen läßt, daß der Spalt des Rohrs 10 geschlossen worden ist und daß die äußeren Wandflächen des Rohrs über dessen ganzen Umfang in Berührung mit den Innenflächen der Nuten der Walzen 12 und 13 getreten sind.
  • Die beschriebene Art und Weise, in der das Rohr an den Druckwalzen angreift, wenn die Teile gemäß den Zeichnungen angeordnet sind und zusammenarbeiten, dürfte vermutlich in einem erheblichen Ausmaß zu den guten Ergebnissen beitragen, die sich mit Hilfe der Erfindung erzielen lassen. Der Leitungsweg für den hochfrequenten Strom verläuft in jedem Augenblick von dem Kontakt 16 aus zu der ebenen Flanschfläche 14 der Walze 12, von dort aus unmittelbar nach unten über den in F i g. 5 mit 30 bezeichneten Randteil des Flansches, weiter zur Kante 31 am Spalt 11 des Rohrs, von dort aus längs dieser Kante zum Schweißpunkt w und von dort aus längs der gegenüberliegenden Kante 32 des Spaltes zu den Flächen 33 und 34 der Walze 13 und schließlich zu dem Kontakt 17. Die Länge des Stromleitungsweges zwischen den Kontakten und dem Schweißpunkt w kann auf diese Weise relativ klein gehalten werden, so daß dieser Leitungsweg im Vergleich zu jedem anderen Leitungsweg, der über die Unterseite des Rohrs verläuft, einen so geringen Widerstand besitzt, daß nur wenig elektrische Energie dadurch verlorengeht, daß ein Strom längs des Rohrumfangs fließt. Außerdem sind die Punkte der erstmaligen Berührung zwischen den Walzen und dem Metall des Rohrs auf beiden Seiten des Spaltes 11, d. h. die Punkte 20 und 21, in einem so geringen Abstand von den Kanten des Metalls und der später zu erzeugenden Schweißnaht angeordnet, daß für den Fall, daß die Oberfläche des Rohrs geringfügig beschädigt wird, diese Schäden so nahe an der Schweißnaht verlaufen, daß sie zusammen mit dem etwa angestauchten Metall entfernt werden können, das längs der Schweißnaht vorhanden ist und bei der Fertigstellung des Rohrs beseitigt wird.
  • Ferner sei bemerkt, daß die Berührungspunkte 20 und 21 und deren Umgebung zwischen den Walzen und den Kanten des Spaltes 11 ih dem Rohr so nahe an den eigentlichen Kanten liegen können, daß der Strom von den Kanten 30 und 33 an den Flanschen der beiden Walzen nahezu direkt zu den Kanten des Spaltes fließt, ohne daß größere Verluste auftreten, denn die gegenseitige Induktionswirkung zwischen den Teilen des Stroms, welche in jedem Augenblick in entgegengesetzten Richtungen durch die Ränder des Spaltes fließen, bewirken, daß der Strom sehr stark an den Kantenflächen 31 und 32 konzentriert wird, statt sich von dem Spalt aus nach beiden Seiten auszubreiten. Aus F i g. 4 ist weiter ersichtlich, daß sich die Ränder der Flansche an den beiden Walzen einander immer stärker nähern, während die Ränder des Spaltes 11 aufeinander zu bewegt werden, doch kommen die Umfangsflächen der Walzen vorzugsweise niemals so nahe zusammen wie die Ränder des Spaltes, und wegen der wechselseitigen Induktionswirkung an den Rändern des Spaltes wird der Strom an den Kantenflächen konzentriert, ohne daß dieser Vorgang in einem erheblichen Ausmaß dadurch beeinträchtigt wird, daß die Flansche der Walzen den Rändern des Spaltes nahe benachbart sind. Jedoch bewegen sich Punkte auf den Flanschen der Walzen immer näher aufeinander zu, so daß die Ränder des Spaltes in dem Rohr fest in ihrer Lage gehalten werden und keine Schwingungen ausführen können, während sie sich einander nähern und miteinander verschweißt werden.
  • Die in F i g. 3 gezeigte alternative Ausbildungsform ähnelt derjenigen nach F i g. 2, weshalb ähnliche Teile jeweils mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind; bei der Anordnung nach F i g. 3 ist jedoch jeder der Kontakte 16 und 17 mit vorspringenden Fortsätzen 35 und 36 versehen, so daß der Strom, der über die Kontakte 16 und 17 bzw. Kontaktschuhe 16' und 17' zugeführt wird, wegen des geringen Abstandes der Fortsätze 35 und 36 voneinander nach unten geleitet wird, was wiederum zur Folge hat, daß der Strom von den Flanschen der Walzen aus auf einem direkteren Wege zu den Rändern des Spaltes in dem Rohr fließt, wodurch gewährleistet wird, daß der Strom von unterhalb der Kontakte 16 und 17 liegenden Punkten aus nahezu unmittelbar zu den Rändern des Spaltes fließt, wobei nur minimale Verluste auftreten.
  • Es sei bemerkt, daß man bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorsehen kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum elektrischen Verschweißen der Ränder eines längsverlaufenden V-förmigen Spaltes in einem Metallrohr, das in der Längsrichtung gegenüber einem am Scheitel des Spaltes liegenden Schweißpunkt vorwärts bewegt wird, wobei die Vorrichtung zwei in der Umfangsrichtung mit Nuten versehene Druckrollen aus Metall aufweist, die zum Schließen des Spaltes am Schweißpunkt an gegenüberliegenden Seiten des Rohrs angreifen, und mit zwei Kontaktgliedern versehen ist, die zum Zuführen von Strom mit einer Frequenz von 50 000 Hz oder mehr zu den Spalträndern dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktglieder jeweils an vor dem Schweißpunkt liegenden Stellen mit den im gegenseitigen Abstand voneinander angeordneten Umfangsrändern der Druckrollen in an sich bekannter Weise in Berührung stehen und hierdurch für den Heizstrom ein Stromweg gebildet ist, der von einem der Kontakte zum Umfang einer der Druckrollen und von dort ummittelbar zu einer vor dem Schweißpunkt liegenden Stelle des Rohrmetalls an einem der Spaltränder, dann weiter an der Fläche dieses Spaltrandes entlang zum Schweißpunkt und von dort an der gegenüberliegenden Fläche des anderen Spaltrandes entlang zum Umfang der anderen Rolle und dem anderen Kontaktglied zurückführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten der Druckrollen einen im wesentlichen halbrunden Querschnitt haben und daß Oberflächenteile des Rohrs, die sich nahe dem Spalt in. der Längsrichtung dies Spaltes erstrecken, anfänglich in Berührung mit den Innenflächen der Nuten kommen, während die seitlichen Flächen des Rohrs in einem Ab= stand von den Innenflächen der Nuten innerhalb der mittleren Teile derselben verbleiben, und zwar mindestens bis der Spalt nahezu geschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrollen nahe ihren Umfangsflächen mit ringförmigen flanschähnlichen Flächen versehen und die Kontaktglieder so angeordnet sind, daß sie gleitend an diesen flanschähnlichen Flächen angreifen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktglieder mit nach unten vorspringenden Fortsätzen versehen sind, die so nach unten ragen, daß sie sich in unmittelbarer Nähe der Kanten des Rohrmaterials auf entgegengesetzten Seiten des Spaltes befinden. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1478 302, 1667178.
DEA41238A 1961-10-05 1962-09-25 Vorrichtung zum elektrischen Schweissen von Metallrohren Pending DE1170567B (de)

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US1170567XA 1961-10-05 1961-10-05

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1478302A (en) * 1922-03-29 1923-12-18 Newark Tube Company Method of and apparatus for electric welding
US1667178A (en) * 1926-04-14 1928-04-24 Isadore J Van Huffel Electrical welding apparatus

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