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DE1169911B - Zentrifuge zur Trennung von fluessigen, explosiven Salpetersaeureestern von der verbrauchten Nitriersaeure - Google Patents

Zentrifuge zur Trennung von fluessigen, explosiven Salpetersaeureestern von der verbrauchten Nitriersaeure

Info

Publication number
DE1169911B
DE1169911B DEH27055A DEH0027055A DE1169911B DE 1169911 B DE1169911 B DE 1169911B DE H27055 A DEH27055 A DE H27055A DE H0027055 A DEH0027055 A DE H0027055A DE 1169911 B DE1169911 B DE 1169911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
centrifuge according
chamber
centrifuge
separation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH27055A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Stuart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hercules Powder Co
Original Assignee
Hercules Powder Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hercules Powder Co filed Critical Hercules Powder Co
Publication of DE1169911B publication Critical patent/DE1169911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying
    • C06B21/0091Elimination of undesirable or temporary components of an intermediate or finished product, e.g. making porous or low density products, purifying, stabilising, drying; Deactivating; Reclaiming
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C201/00Preparation of esters of nitric or nitrous acid or of compounds containing nitro or nitroso groups bound to a carbon skeleton
    • C07C201/02Preparation of esters of nitric acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zentrifuge zur Trennung von flüssigen, explosiven Salpetersäureestern von der verbrauchten Nitriersäure Die Erfindung bezieht sich auf die Trennung von flüssigen, explosiven Salpetersäureestern von der verbrauchten Nitriersäure mittels Zentrifugalkraft und betrifft im besonderen die Abtrennung von Nitroglycerin aus seinen Reaktionsmischungen.
  • Nach dem üblichen Verfahren der Abtrennung flüssiger, explosiver Salpetersäureester aus ihren Reaktionsgemischen entweder nach dem Chargenverfahren oder nach dem kontinuierlichen Verfahren wird eine Beschickung einer Mischung des Esters und der verbrauchten Säure in einen Trennbehälter gebracht und stehengelassen, bis verbrauchte Säure und Ester in zwei wohlbestimmte Schichten sich getrennt haben. Die schwere verbrauchte Säure wird dann vom Boden des Behälters abgezogen und Säurewiedergewinnungs- und Konzentrationsverfahren unterworfen, und der flüssige Salpetersäureester wird dann mit Natriumcarbonat od. dgl. vorgewaschen und darauf zu einer Neutralisieranlage geleitet, wo das explosive Öl vor der Verwendung weiter gewaschen und getrocknet wird. Bei dem üblichen bekannten Biazzi-Verfahren wurde es für möglich gefunden, einen kontinuierlichen Schwerkraftseparator zu gebrauchen, in welchem verbrauchte Säure vom Boden und flüssiger Salpetersäureester von der Spitze des Gefäßes in stetiger Weise abgezogen wird.
  • Eine neuere Abwandlung des Biazzi-Verfahrens macht es möglich, die Sodavorwäsche zu sparen und unverzüglich zu den abschließenden Sodawäschen und der Emulgierungsstufe zu gelangen. Bei allen bekannten Verfahren ist jedoch eine unerwünscht große Menge des flüssigen, explosiven Salpetersäureesters, z. B. Nitroglycerin, in den Trennbehälter anwesend, so daß beim Auftreten eines Unfalles die Menge an vorhandenem hochempfindlichem flüssigem Sprengstoff unerwünscht groß ist. Bei den älteren Chargenverfahren ist der gesamte in der Charge erzeugte flüssige, explosive Salpetersäureester in dem Trennbehälter zugegen und muß in dieser großen Menge bis zu seinem Unempfindlichmachen durch Emulgierung gehandhabt werden. Sogar bei einem Biazzi-Verfahren, welches zur Befriedigung des normalen Bedarfs einer Dynamitanlage durchgeführt wird (etwa 1200 kg Nitroglycerin pro Stunde) werden immer zwischen 100 und 150 kg Nitroglycerin in dem System zwischen dem Nitrierungs- und dem Emulgierungsbehälter anwesend sein. Die Anwesenheit von sogar dieser Menge flüssiger, explosiver Salpetersäureester in dem System ist sehr unerwünscht.
  • Nun wurde gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zum Abtrennen flüssiger explosiver Salpetersäureester von ihren Reaktionsgemischen gefunden, welche die gewünschte Leistung ergibt, wobei aber nur ein kleiner Bruchteil der Menge flüssigen Sprengstoffs in dem System in schlagempfindlichem Zustand anwesend ist. Die erfindungsgemäße Zentrifuge ist dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel oben eine Aufnahmekammer zur Aufnahme der zugeführten Flüssigkeit, eine Mehrzahl von getrennten, sich nach unten und außen durch die Wand der Trommel von einem Punkt am Schnitt des Bodens und der Wand der Aufnahmekammer erstreckenden Kanälen, eine unter der Aufnahmekammer angeordnete und in Verbindung mit der Aufnahmekammer durch die Kanäle stehende Trennkammer, einen am Boden der Wand der Trennkammer angeordneten und sich im wesentlichen waagerecht nach innen, dann im wesentlichen senkrecht nach unten erstreckenden tJberlauf, einen nach außen von der waagerechten Oberfläche des Überlaufs an Punkten, welche sich am Schnitt der Wand der Trennkammer und der waagerechten Oberfläche des Überlaufs befinden, führenden Auslaßring für den schwereren Flüssigkeitsbestandteil und eine Mehrzahl von getrennten Auslaßleitungen für den leichteren Flüssigkeitsbestandteil, welche nach außen von der senkrechten Oberfläche des Überlaufs an Punkten am Boden der Trennkammer führen, besitzt und wobei der Auslaßring und die Auslaßleitungen für die flüssigen Bestandteile in Verbindung mit den Sammlern stehen. Die Wand der Trennkammer kann senkrecht oder in geeigneter Weise geneigt sein. Vorzugsweise wird die Wand der Trennkammer nach unten und außen geneigt sein.
  • Die Auslaßleitungen für den schwereren Bestandteil können gewünschtenfalls unmittelbar nach außen entweder waagerecht oder nach unten durch die Schale führen und in die Sammler münden. Jedoch ist, wie noch im besonderen erläutert wird, es gewöhnlich erwünscht, den schwereren Bestandteil anfänglich nach unten und außen und dann nach unten und innen in die Schale hinein unter die Trennkammer zu führen und dann andere Kanäle vorzusehen, welche nach außen durch die Schale an einem Punkt ausreichend weit unter den Überlauf führen, um angemessenen Abstand der Sammler für die flüssigen Bestandteile zu ermöglichen. Es ist jedoch kennzeichnend für alle Ausführungsformen der Erfindung, daß die Zentrifuge sich von selbst entleert und daß, wenn zu beliebiger Zeit die Zentrifuge stillgesetzt wird, jede getrennte oder nicht getrennte in der Zentrifuge verbleibende Flüssigkeit frei entweder in die Sammler oder aus dem Boden der Zentrifuge heraus abläuft. Wie noch im besonderen weiter bei den bevorzugten Ausführungsformen der Zentrifuge erläutert wird, ist der mittlere Teil der Schale offen und leicht zum Waschen zugänglich.
  • Nachdem die erfindungsgemäße Zentrifuge im allgemeinen beschrieben ist, werden besondere bevorzugte Ausführungsformen an den Zeichnungen erläutert, worin gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile bezeichnen und in welchen F i g. 1 eine Seitenansicht teilweise im Aufriß und teilweise im Schnitt einer vollständigen Vorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Ansicht teils im Schnitt, teils im Aufriß einer anderen Ausführungsform der Aufnahmekammer gemäß der Erfindung, F i g. 3 eine Ansicht teils im Aufriß, teils im Schnitt einer Aufnahmekammer mit einer bevorzugten Prelleinrichtung, welche das gleichmäßige Fließen begünstigt, und F i g. 4 eine vergrößerte Schnittansicht der Trennabteilung der Vorrichtung nach der Erfindung darstellt.
  • Nach F i g. 1 ist eine Zentrifuge mit Schale 10 von einem Traggestell 11 und einer Welle 12 getragen, welche drehbar in dem Traggestell 11 angeordnet ist.
  • Eine Scheibe 13 ist an der Wellel2 befestigt und wird durch nicht gezeigte Mittel über einen V-Riemen 14 angetrieben. Die Schale 10 hat eine ringförmige Aufnahmekammer 15, in welche die zu trennende Flüssigkeit durch Einlaßrohr 16 eingeführt wird. Getrennte Kanäle 17 sind in der Wand der Schale 10 ausgebildet und führen nach unten und außen von Löchern 18, welche in dem Schnitt von Wand und Boden der Aufnahmekammer 15 ausgebildet sind. Die Kanäle münden in eine Ringnut 19, welche in der Wand der Schale 10 ausgebildet ist und nach unten und innen in die Trennkammer der Zentrifuge führt. Die Trennkammer hat eine nach außen geneigte Wand 20, welche in einem Überlauf 21 endet, welcher sich waagerecht in die Trennkammer hinein und dann senkrecht nach unten zum Boden der Trennkammer erstreckt. Ein Auslaßring 22 ist in dem Überlauf 21 an dem Schnitt der Wand 20 der Trennkammer und der waagerechten Oberfläche 21 des Überlaufs ausgebildet. Auslaßleitungen 23 für den schweren Flüssigkeitsbestandteil führen nach unten und außen zu einem Punkt kurz vor der äußeren Oberfläche der Schale und münden dann in Verbindungsleitungen 24, welche nach unten und innen in das Innere der Schale hinein unter die Trennkammer führen. Getrennte Auslaßleitungen 25 für den schwereren Bestandteil sind in der Wand der Schale unter dem Ende der Leitungen 24 ausgebildet und münden in einen mit einer Auslaßnut 27 ausgerüsteten Sammler 26. Getrennte Auslaßleitungen 28 für den leichteren Flüssigkeitsbestandteil sind in der senkrechten Oberfläche des Überlaufes 21 ausgebildet und erstrecken sich nach unten und außen durch die Wand der Schale 10 und münden in einen mit einer Auslaßdüse 30 ausgerüsteten Sammler 29. Der Boden der Schale 10 ist mit einem Kunststoffstöpsel 31 abgedichtet, vorzugsweise aus Polyäthylen oder Teflon, welcher leicht zur Besichtigung des Innern der Schale entfernt werden kann. Die Sammler sind auf Stutzen 32 getragen, welche ihrerseits aufeinemTräger33 liegen.
  • In F i g. 2 ist eine Aufnahmekammer gezeigt, welche mit Kunststofflügeln oder Prallblechen 40 versehen ist, vorzugsweise aus Teflon. Diese Flügel unterstützen die Beschleunigung der zugeführten Flüssigkeit vor ihrem Austritt aus der Aufnahmekammer durch die Löcher 17 und Kanäle 18.
  • In Fig.3 ist eine Aufnahmekammer gezeigt, in welcher eine Prallplatte 50 benutzt wird, um Herumspritzen der Flüssigkeit zu verhindern, wenn sie durch die rotierende Schale 10 beschleunigt wird. Die Prallplatte 50 besteht aus einem halbkreisförmigen blattartigen Teil, welcher sich 1800 um die Kammer 15 erstreckt. Die Prallplatte nähert sich dem Boden der Kammer 15, ist aber davon durch eine schmale Öffnung 51 getrennt. Der Flüssigkeitseinlaß 16 erstreckt sich durch den oberen Teil der Prallplatte in einem Winkel und leitet die Flüssigkeit gegen die Prallplatte. Wenn die Flüssigkeit mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als die der Schale eingeführt wird, bewirkt diese Konstruktion, daß die Flüssigkeit gleichmäßig beschleunigt wird und gleichmäßig durch die Öffnung 51 und zu dem Rand der Schale durch die Löcher 18 und die Kanäle 17 nach unten durchfließt.
  • Die gezeigte beschriebene Zentrifuge arbeitet bei der Trennung von Nitroglycerin aus seinem Reaktionsgemisch wie folgt: Die Mischung aus Mischsäure und Nitroglycerin wird in die sich drehende Trennkammer 15 durch den Einlaß 16 eingeführt.
  • Die eintretende Mischung wird während ihres Weges über den Boden der Kammer und während ihres Abwärtsweges durch die Kanäle 17 beschleunigt. Die Mischung wird nach unten und innen durch den Ring 19 gedrückt und fließt glatt über den Schnitt der Oberfläche des Ringes 19 und der nach unten und außen geneigten Wand der Trennkammer, wie in Fig.4 gezeigt. Die Bestandteile der Mischung beginnen jetzt sich zu trennen, wenn sie die Wand 20 hinunter weitergehen. Die schwerere, durch dickere Striche dargestellte Mischsäure geht weiter zur Außenseite der Schale, während das leichtere Nitroglycerin eine innere Schicht, durch dünnere Striche dargestellt, bildet. Die Mischsäure tritt durch die Kanäle 23, 24 und 25 in den Sammler 26 hinein und wird durch Auslaß 27 abgezogen und zur Wiedergewinnungs- und Konzentrierungsstufe geschickt.
  • Das leichtere Nitroglycerin wird nach innen über den Überlauf 21 gedrückt und tritt durch Kanäle28 in den Sammler 29 hinein, von welchem es durch Auslaß 30 entfernt wird. Die erzielte Trennung ist sehr wirksam, und das von der Zentrifuge abgezogene Nitroglycerin ist für die abschließende Sodawäsche und Emulgierung fertig.
  • Es wurde gefunden, daß im Vergleich mit 100 bis 150 kg empfindlichem Nitroglycerin, wie sie im Biazzi-System anwesend sind, erfindungsgemäß selten mehr als 1 bis 2,5 kg empfindliches Nitroglycerin in Zentrifuge, Sammler oder der zur Sodawäsche führenden Leitung zugegen sind. Es ist daher augenscheinlich, daß die Zentrifuge der Erfindung einen großen Vorteil in bezug auf Sicherheit im Vergleich zu den bekannten Trennverfahren darstellt. Überdies sind die Zentrifugen der Erfindung verhältnismäßig klein gegenüber der massiven Trennanlage, wie sie bis jetzt in der Technik benutzt wird, und stellen daher auch eine viel kleinere Kapitalanlage dar.
  • Die optimale Drehgeschwindigkeit für jedes zu trennende Flüssigkeitsgemisch wird naturgemäß mit der Mischung selbst und der gewünschten Leistung der Anlage schwanken.
  • Das bevorzugte Baumaterial für die Zentrifugen und Sammler ist nichtrostender Stahl, obwohl jeder andere geeignete Werkstoff gewünschtenfalls benutzt werden kann. Es wird auch vorgezogen, nichtrostenden Stahl für die Prallplatten, wie in F i g. 3 gezeigt, zu benutzen, welche gewünschtenfalls gebraucht werden, um Herumspritzen zu verhindern und den gleichmäßigen Zulauf der Flüssigkeit zu der Zentrifuge zu verbessern. Die Beschleunigungsprallplatten der F i g. 2 sind nicht wesentlich und, wenn verwendet, bestehen sie aus einem Kunststoff, wie Teflon oder Polyäthylen.
  • Die hohe Leistung der erfindungsgemäßen Zentrifuge bei äußerst scharfer Trennung geht aus den nachstehenden Versuchsergebnissen hervor, wobei besonders wesentlich ist, daß nur eine sehr geringe Menge an Nitroglycerin jeweils in der Zentrifuge anwesend ist.
    Versuch | A | B | C
    Säuremenge, zugeführt
    zur Nitrierung, Pfund
    pro Minute . . ... 38 43 40
    Glycerinmenge,
    zugeführt zur Nitrie-
    rung,PfundproMinute 2,96 3,04 3,04
    Umdrehungen des Sepa-
    rators pro Minute . 4700 4700 4000
    Gebildeter, flüssiger, ex-
    plosiver Salpetersäure-
    ester, Pfund pro Mi-
    nute . . . . 7,28 7,46 7,41
    Abtrennung der Säure
    vom Nitroglycerin, O/o 99+ 99+ 99+
    Leistung, Pfund pro Mi-
    nute . . . . . . . . . . . . .... 40,96 46,04 43,04
    Menge an Glycerin in
    der Trennschleuder,
    Pfund . . etwa 2 etwa 2 etwa 2
    Patentansprüche: 1. Zentrifuge zur Trennung von flüssigen, explosiven Salpetersäureestern, insbesondere von Nitroglycerin, von der verbrauchten Nitriersäure, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel oben eine Aufnahmekammer zur Aufnahme der zugeführten Flüssigkeit, eine Mehrzahl von getrennten, sich nach unten und außen durch die Wand der Trommel von einem Punkt am Schnitt des Bodens und der Wand der Aufnahmekammer erstreckenden Kanälen, eine unter der Aufnahmekammer angeordnete und in Verbindung mit der Aufnahmekammer durch die Kanäle stehende Trennkammer, einen am Boden der Wand der Trennkammer angeordneten und sich im wesentlichen waagerecht nach innen, dann im wesentlichen senkrecht nach unten erstreckenden Überlauf, einen nach außen von der waagerechten Oberfläche des Überlaufs an Punkten, welche sich am Schnitt der Wand der Trennkammer und der waagerechten Oberfläche des Überlaufs befinden, führenden Auslaßring für den schwereren Flüssigkeitsbestandteil und eine Mehrzahl von getrennten Auslaßleitungen für den leichteren Flüssigkeitsbestandteil, welche nach außen von der senkrechten Oberfläche des Überlaufs an Punkten am Boden der Trennkammer führen, besitzt und wobei der Auslaßring und die Auslaßleitungen für die flüssigen Bestandteile in Verbindung mit den Sammlern stehen.

Claims (1)

  1. 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale an der Wand der Aufnahmekammer ausgebildete Flügel als Beschleunigungsmittel für das eintretende flüssige Gut besitzt.
    3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine feststehende, in der Aufnahmekammer zwischen dem Einlaß für die zugeführte Flüssigkeit und der Kammerwand angeordnete Prallplatte besitzt, welche mit einem Rand sich dem Boden der Kammer nähert, aber davon getrennt bleibt, um Darunterdurchfließen zu ermöglichen.
    4. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Trennkammer nach außen und unten von der Mündung des Ringes geneigt ist.
    5. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Schale unter dem Boden der Aufnahmekammer offen ist.
    6. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Schale und Trennkammer aus einem leicht entfernbaren, festpassenden Kunststoffstöpsel besteht.
    7. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach unten und innen von den Kanälen durch die Wand der Schale in die Trennkammer führender Ring vorhanden ist.
    8. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßring nach unten und außen führt.
    9. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl getrennter Auslaßleitungen nach unten und außen führt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 316 897, 129 569; USA.-Patentschrift Nr. 2598 118; schweizerische Patentschrift Nr. 56 354.
DEH27055A 1955-07-06 1956-05-15 Zentrifuge zur Trennung von fluessigen, explosiven Salpetersaeureestern von der verbrauchten Nitriersaeure Pending DE1169911B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE129569C (de) *
DE316897C (de) *
CH56354A (de) * 1911-06-29 1912-11-01 Held Dr Hans Milchschleudertrommel
US2598118A (en) * 1948-10-28 1952-05-27 Jaruza A G Chur Soc Centrifugal apparatus for segregating constituents of different specific gravities

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