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DE116994C - - Google Patents

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Publication number
DE116994C
DE116994C DENDAT116994D DE116994DA DE116994C DE 116994 C DE116994 C DE 116994C DE NDAT116994 D DENDAT116994 D DE NDAT116994D DE 116994D A DE116994D A DE 116994DA DE 116994 C DE116994 C DE 116994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
plate
dryer
vapor
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT116994D
Other languages
English (en)
Publication of DE116994C publication Critical patent/DE116994C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/003Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
Λϊ 116994 KLASSE 82«.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Verticalschnitt und Grundrifs eines Tellertrockners dar, wie solcher vorzugsweise zum 'Kohletrocknen bei der Herstellung von Braunkohlenbriketts, und zwar seit Entstehung dieser Industrie, benutzt wird. Derselbe besteht im Wesentlichen aus in unbestimmter Anzahl über einander und in gewissen Abständen von einander angeordneten Kreisplatten, Tellern 1 bis 12, die auf Vorsprüngen von Säulen α ruhen, und über welche hinweg das zu trockende Gut von oben herab der Reihe nach durch ein von einer durch den Mittelpunkt dieses Plattensystems gehenden Welle b bewegtes Transportwerk irgend welcher Art befördert wird; gewöhnlich wird letzteres in Form von mit der Welle fest verbundenen Rechen d ausgeführt, deren Zinken oder Schaufeln zum Radius der Teller derart schräg gestellt sind, dafs sie das Trockengut auf Teller 1 nach der Peripherie dieses Tellers,-auf dem Teller 2 nach dessen Mittelpunkt, auf Teller 3 wieder nach der Peripherie, auf 4 wieder nach dem Mittelpunkt von 4 und so fort gerichtet fördern. Dabei wird der Uebergang des Trockengutes von jedem Teller nach dem nächst tiefer liegenden Teller durch Oeffnungen c vermittelt, welche, entsprechend der Bewegungsrichtung des Trockengutes über die Teller hinweg, wechselweise am äufseren und inneren Umfang der Teller liegen.
Die Teller sind doppelwandig und in die Höhlungen derselben wird Dampf, als Heizmittel, gewöhnlich in der Weise geleitet, dafs derselbe aus einer oder einigen der Säulen durch Röhren e in die Teller strömt und das Niederschlagswasser aus den Tellern durch eben solche Röhren, in andere Säulen abfliefst.
Der beim Trocknen aus dem Feuchtigkeitsgehalt des Gutes erzeugte Wrasen sammt der denselben aufnehmenden, zwischen die Teller geleiteten Luft wird vom Trockner aus unmittelbar ins Freie geführt durch einen gewöhnlich seitlich vom Trockner befindlichen, mit den Räumen zwischen den Tellern in Verbindung stehenden Schornstein f.
Diese bis jetzt allgemein übliche Trocknerbauart nach Fig. 1 und 2 und deren Betriebsweise sind insofern mangelhaft, als mit dem Wrasen eine beträchtliche Wärmemenge nutzlos entweicht, und von dem Wrasen aufserdem der bei der Bewegung des im Trocknen weiter vorgeschrittenen Gutes sich bildende Staub nach aufsen getragen wird, die Umgebung der Anlage auf weite Entfernungen hin belästigend und schädigend.
Bei dem im Allgemeinen nach den Fig. 1 und 2 zusammengesetzten Tellertrockner der vorliegenden Erfindung, von welchem
Fig. 3 und 5 zwei Verticalschnitte,
Fig. 4 die Hälften von zwei Grundrissen nach Linie A und Linie B in Fig. 3 und 6,
Fig. 6 einen Verticalschnitt nach Linie C in Fig. 4 darstellen, sind nun jene dem bekannten Trockner nach Fig. 1 und 2 anhaftenden Mängel dadurch behoben, dafs der Wrasen vor seinem Eintritt in den Schornstein f an Stelle des Dampfes als Heizmittel durch eine den Trockendimensionen angemessene Anzahl von obersten, das frische, kalte Gut aufnehmenden, mit der Natur des Heizmittels entsprechend
erweiterten und mit dem Schornstein f in Verbindung stehenden Heizräumen versehenen Tellern ι und 2 geleitet wird. Dadurch wird nicht allein ein erheblicher Theil der Wrasenwärme mittelbar an das frische, dem Trockner zugeführte kalte Trockengut übertragen, sondern es werden dabei auch die von der Wrasenströmung mitgerissenen Staubtheile mit den in 1 und 2 durch die Abkühlung des Wrasens entstehenden Niederschlagsproducten angefeuchtet und infolge ihres dadurch vermehrten Gewichtes zur beschleunigten Ausscheidung gebracht. Der in den Tellern 1 - und 2 entstehende Staubniederschlag kann durch Wasserspülung oder andere geeignete Mittel entfernt werden; so z. B. auch mittelst der zu Fig. 2 und 6 schon gedachten Rechen d, durch welche er in den vertieften Schornsteinfufs befördert werden kann.
Um den Wrasen den Heizräumen der Teller ι und 2 zuzuleiten, befinden sich am Mantel des Trockners (Fig. 3) Kanäle g derart angeordnet, dafs der Wrasen den Trockner von unten auf wiederholt quer durchziehen mufs, um dem vorzugsweise auf den tiefer liegenden Tellern entstehenden Staub Gelegenheit zu bieten, seine schwereren Theile schon vor seinem Eintritt in die Teller 1 und 2 auf höher liegenden Tellern 3 bis 6 ausfallen zu lassen. Abgesehen davon kann die Führung des Wrasens eine vielfach andere sein; so ist z. B. in Fig. 5 seitwärts am Trockner ein Kanal h angebracht, der den Wrasen von jedem der Teller 3 bis 12 einzeln aufnimmt und dann die Gesammtmasse den Tellern 1 und 2 zuleitet.
Die Benutzung des Wrasens zum Vorwärmen des Trockengutes hat nur dann eine vortheilhafte Wirkung, wenn die Wrasenwärme, wie im vorliegenden Falle (Fig. 3 bis 6) mittelbar an das Trockengut übertragen wird. Tritt dagegen der Wrasen, wie es bei den Trocknern der Patentschriften 15600 und 74770 geschieht, in unmittelbare Berührung mit dem frisch zugeführten kalten Gut, so wird die ökonomische Wirkung gegenüber dem altbekannten Trockner nach Fig. 1 eine schlechtere, weil der Wrasen an dem kalten Gute zum beträchtlichen Theil condensirt und somit der natürliche Feuchtigkeitsgehalt des Gutes künstlich vergröfsert wird, so dafs ein Theil der bereits einmal aus dem Gute verdampften Feuchtigkeit nochmals durch Trocknung entfernt werden mufs; dies bedingt aber entweder eine geringere Leistung des Trockners, oder zum Ausgleich derselben einen entsprechend vergröfserten Wärmeaufwand.
Danach bedarf es keiner weiteren Erörterung, dafs die vorliegende Erfindung auch mit Vortheil auf die Trockner nach Patent 15600 und 74770 anwendbar ist, sofern dort wie hier die obersten Teller doppelwandig gebaut werden und dann durch die Tellerhöhlungen der mit den Heizgasen gemischte Wrasen geleitet wird. '

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Tellertrockner mit in Abständen über einander angeordneten Tellern, über welche das Trockengut von oben nach unten geführt wird, dadurch gekennzeichnet, ,dafs der sich entwickelnde heifse Wrasen, unter Vermeidung einer Wrasencondensation bei unmittelbarer Berührung mit dem frischen Trockengut, durch die Heizräume der obersten Teller mittelbar zur Vorwärmung des frischen Trockengutes benutzt wird, gleichzeitig zu dem Zwecke, die vom Wrasen etwa mitgeführten Staubtheile in diesen Heizräumen durch die entstehenden Abkühlungsproducte niederzuschlagen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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