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DE1169849B - Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstaende, insbesondere von Blechen - Google Patents

Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstaende, insbesondere von Blechen

Info

Publication number
DE1169849B
DE1169849B DEH43769A DEH0043769A DE1169849B DE 1169849 B DE1169849 B DE 1169849B DE H43769 A DEH43769 A DE H43769A DE H0043769 A DEH0043769 A DE H0043769A DE 1169849 B DE1169849 B DE 1169849B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
clamping jaws
lever
sheet metal
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43769A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Heinemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH43769A priority Critical patent/DE1169849B/de
Publication of DE1169849B publication Critical patent/DE1169849B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/12Load carriers, e.g. hooks, slings, harness, gloves, modified for load carrying

Landscapes

  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstände, insbesondere von Blechen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstände, insbesondere von Blechen.
  • Es sind Transportvorrichtungen für Bleche bekannt, die etwa die Form von Seilspannklemmen besitzen. Diese lassen aber zum Tragen nur das Erfassen eines Bleches von oben her zu, so daß dies insbesondere bei großen Blechen nur mit Hilfe eines Kranes oder ähnlichen Hebezeugen möglich ist. Ferner ist eine Vorrichtung zum Tragen von Blechen mittels seitlich auf die Seitenränder aufsteckbarer Klemmbacken bekannt, wobei die Klemmbacken durch die Hebelbewegung zweier entgegengesetzt gerichteter Handhaben unmittelbar angepreßt werden.
  • Eine derartige Vorrichtung bedingt also eine Zweihandbedienung, so daß zum Tragen mindestens von verhältnismäßig flächengroßen Blechen vier Personen erforderlich sind.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung zum Tragen flächiger Gegenstände mittels seitlich die Seitenränder umgreifender Klemmbacken, die durch eine in der flächigen Ebene des Gegenstandes bewegbare Handhabe bedient werden, muß vor der Benutzung des Gerätes der Abstand der Klemmbacken voneinander etwa der Dicke der zu tragenden Platte angepaßt werden, wozu es zunächst erforderlich ist, das Gerät mit beiden Händen auf den Rand des flächigen Gegenstandes aufzusetzen, um die beschriebene Einstellung vornehmen zu können. Dies ergibt eine umständliche Handhabung. Ferner sind derartige Tragvorrichtungen verhältnismäßig kompliziert und besitzen eine mangelhafte Betriebssicherheit.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstände, insbesondere von Blechen, mit zwei in einem Gehäuse gelagerten, um horizontale Achsen schwenkbaren, als zweiarmige Hebel ausgebildeten Klemmbacken, auf deren obere Hebelarme Keilflächen einer im Gehäuse gelagerten Handhabe zum Öffnen und Schließen der Klemmbacken einwirken, zu schaffen, die sich gegenüber bekannten Ausführungsformen durch eine höhere Sicherheit und bequemere Handhabung auszeichnet.
  • Gelöst wird die gestellte Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß die Handhabe aus einem zweiarmigen um eine horizontale Achse im Gehäuse schwenkbaren Hebel besteht, wobei die Schwenkachse senkrecht zu den Schwenkachsen der Klemmbacken verläuft, daß ferner der untere Arm des Handhabungshebels als ein Keil ausgebildet ist zum Eintritt zwischen keilartige Abschrägungen an den oberen Hebelarmen der Klemmbacken.
  • Ferner besteht ein vorteilhaftes und erfinderisches Merkmal des vorbeschriebenen Gegenstandes darin, daß das Gehäuse zweigeteilt ist, dessen Gehäusehälften mittels Nieten od. ä. miteinander verbunden sind, wobei die Niete zugleich als Schwenkachsen der Klemmbacken Verwendung finden.
  • Weiterhin kennzeichnet sich eine vorteilhafte und erfinderische Ausgestaltung einer Einzelheit dadurch, daß beim vorbeschriebenen Gegenstand die zur Erfassung des Blechrandes od. ä. dienenden Hebelarme der Klemmbacken abgerundet oder abgeschrägt sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des vorbeschriebenen Gegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise mit Vorspannung versehene Federelemente, wie Schraubenfedern, die sich einerseits an den oberen Hebelarmen der Klemmbacken, anderseits an der Gehäuseinnenwand abstützen, den Klemmbacken zugeordnet sind.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung einer weiteren Einzelheit des vorbeschriebenen Gegenstandes kennzeichnet sich dadurch, daß der als Kraftarm dienende Hebelarm des Handhabungshebels mit einer aus griffigem Werkstoff, z. B. Gummi, Kunststoff od. ä. bestehenden Hülle als Handhabe ummantelt ist.
  • Hierzu ist eine vorteilhafte und erfinderische Weiterbildung der vorbeschriebenen Einzelheit dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle mindestens an der Unterseite den Fingern einer Hand angepaßte Einbuchtungen aufweist.
  • Durch diese Maßnahmen bedarf es zum bequemen und sicheren Transport eines Bleches od. ä. nur des Einführens des seitlichen Blechrandes in das Gehäuse der Vorrichtung zwischen die Klemmbacken, die bei vertikaler Bewegung des Hebels nach oben, wobei der keilförmige Lastarm sich dabei zwischen die mit ihm korrespondierenden Hebelarme der Klemmbacken drückt, gegeneinandergepreßt werden, und zwar um so fester, je schwerer die Blechplatte ist.
  • Nach dem Abstellen öffnen sich aber auch die Klemmbacken selbsttätig durch die Federkraft der Federelemente. Ferner zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch Einfachheit, eine robuste Bauweise, günstige Montageeigenschaften und Billigkeit aus.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine Tragvorrichtung für Bleche in der Vorderansicht, teilweise aufgebrochen, Abb. 2 desgleichen im Schnitt A-B der Abb. 1, Abt. 3 eine Einzelheit im Schnitt C-D der Abb. 1.
  • Die Tragvorrichtung besteht aus zwei mit einer Ausnehmung 1 zum Einführen eines Bleches od. ä. versehenen Gehäusehälften 2 und 3, die durch Niete4,4' miteinander verbunden sind. Die Niete4 tragen je eine schwenkbar gelagerte Klemmbacke5, die sich in horizontaler Ebene bewegen. Ferner sind auf den Nieten 4 zwischen den Klemmbacken 5 und den Gehäusehälfteninnenwänden Distanzscheiben 6 angeordnet. Außerdem ist im Gehäuse auf einem Bolzen 7 ein Hebel 8 schwenkbar gelagert, dessen einer als Lastarm dienender Hebelarm Keilflächen 9 aufweist, die sich bei vertikaler Bewegung des als Kraftarm dienenden Hebelarmes 10 nach oben, also beim Anheben des Bleches mittels der Tragvorrichtung, zwischen die mit keilflächenähnlichen Abschrägungen 11 versehenen Klemmbacken 5 drückt und die zur Erfassung eines Bleches od. ä. dienenden Hebelarme 12 der Klemmbacken 5 gegeneinanderpreßt. Ferner sind im Gehäuse auf die Klemmbakken 5 wirksame Schraubendruckfedern 13 angeordnet. Zur besseren Handhabung des Hebels 8 ist dieser ferner mit einer Hülle 14, z. B. aus Gummi, versehen, deren Unterseite Einbuchtungen 15 aufweist und dessen freies Ende vorzugsweise knaufartig ausgebildet ist. Da die Tragvorrichtung nur in einer Richtung wirkt, ist es zweckmäßig, die Oberseite des Gehäuses mit einer wtsprechenden, z. B. erhabenen Markierung zu versehen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstände, insbesondere von Blechen, mit zwei in einem Gehäuse gelagerten, um horizontale Achsen schwenkbaren, als zweiarmige Hebel aus- gebildeten Klemmbacken, auf deren obere Hebelarme Keilflächen einer im Gehäuse gelagerten Handhabe zum Öffnen und Schließen der Klenunbacken einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe aus einem zweiarmigen um eine horizontale Achse (7) im Gehäuse (2, 3) schwenkbaren Hebel (8) besteht, wobei die Schwenkachse (7) senkrecht zu den Schwenkachsen (4) der Klemmbacken (5) verläuft, daß ferner der untere Arm des Handhabungshebels (8) als ein Keil (9) ausgebildet ist zum Eintritt zwischen keilartige Abschrägungen (11) an den oberen Hebelarmen der Klemmbacken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zweigeteilt ist, dessen Gehäusehälften (2, 3) mittels Niete (4, 4') od. ä. miteinander verbunden sind, wobei die Niete (4) zugleich als Schwenkachsen der Klermnbacken (5) Verwendung finden.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erfassung des Blechrandes od. ä. dienenden Hebelarme (12) der Klemmbacken (5) abgerundet oder abgeschrägt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise mit Vorspannung versehene Federelemente (13), wie Schraubenfedern, die sich einerseits an den oberen Hebelarmen der Klemmbacken, anderseits an der Gehäuseinnenwand abstützen, den Klemmbacken zugeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als Kraftarm dienende Hebelarm (10) des Handhabungshebels (8) mit einer aus griffigem Werkstoff, z. B. Gummi, Kunststoff od. ä. bestehenden Hülle (14) als Handhabe ummantelt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (14) mindestens an der Unterseite den Fingern einer Hand angepaßte Einbuchtungen (15) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1811388, 1 696 159; österreichische Patentschrift Nr. 53 991; USA.-Patentschrift Nr. 1 760 885.
DEH43769A 1961-10-04 1961-10-04 Vorrichtung zum senkrechten Tragen flacher Gegenstaende, insbesondere von Blechen Pending DE1169849B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT53991B (de) * 1911-10-16 1912-06-25 Bernard Buchwald Tragzange für Spiegelscheiben.
US1760885A (en) * 1928-02-08 1930-06-03 Prelesnik Anton Gripping device
DE1696159U (de) * 1955-02-10 1955-04-07 Basf Ag Tragvorrichtung.
DE1811388U (de) * 1959-03-14 1960-05-12 Gottlieb Aegerter Vorrichtung zum tragen von platten.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT53991B (de) * 1911-10-16 1912-06-25 Bernard Buchwald Tragzange für Spiegelscheiben.
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DE1696159U (de) * 1955-02-10 1955-04-07 Basf Ag Tragvorrichtung.
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