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DE1169376B - Schwingzentrifuge - Google Patents

Schwingzentrifuge

Info

Publication number
DE1169376B
DE1169376B DEK41259A DEK0041259A DE1169376B DE 1169376 B DE1169376 B DE 1169376B DE K41259 A DEK41259 A DE K41259A DE K0041259 A DEK0041259 A DE K0041259A DE 1169376 B DE1169376 B DE 1169376B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cylindrical
centrifugal
conical
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41259A
Other languages
English (en)
Inventor
Will Von Gaessler
Heinz Haberland
Dipl-Ing Walter Koecher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK41259A priority Critical patent/DE1169376B/de
Publication of DE1169376B publication Critical patent/DE1169376B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
    • B04B3/06Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles by vibrating the bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schwingzentrifuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingzentrifuge mit einer im Zentrifugengehäuse axial schwingbar gelagerten und mit einem Schwingungserzeuger verbundenen Schleudertrommel, die einen zylindrischeu Vollmantelteil und einen anschließenden kegelförmig zum Austragende erweiterten Siebmantelteil aufweist, wobei im zylindrischen Vollmantelteil ein von der axialen Trommelbewegung unbeeinflußter Schubboden drehbar angeordnet ist.
  • Bei dieser bekannten Schwingzentrifuge ist die Schleudertrommel mit einem kurzen zylindrischen Vollmantelteil und einem daran anschließenden kegelförmig zum Austragende erweiterten Siebteil ausgebildet. Es kann aber auch der kegelförmige Siebteil durch einen zylindrischen Siebteil ersetzt werden. In dem zylindrischen Vollmantelteil der nur zylindrischen oder kegelfönnigen Schleudertrommel ist ein von der Schwingbewegung unbeeinflußter Schubboden drehbar angeordnet. Gegen diesen Boden soll sich das Schleudergut bei der gegen diesen gerichteten Schwingbewegung der Schleudertrommel abstützen und hierdurch eine eindeutige Bewegungsrichtung zum Austragende der Schleudertrommel erhalten. Durch diese Maßnahme wird ein Entwässern von Schleudergütern in einer zylindrischen Schleudertrommel überhaupt erst ermöglicht, während in der kegelförmigen Schleudertrommel erreicht wird, daß auch Schleudergüter, deren Böschungswinkel kleiner als der Neigungswinkel des Trommelmantels gegen die Horizontale ist, verläßlich aus der Schleudertrommel ausgetragen werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß sich in zylindrischen Schleudertrommeln größerer Länge das Schleudergut im Bereich des Austragendes anstaut, wodurch das Austragen erschwert oder unterbunden wird. Weiterhin hat sich in kegeligen Schleudertrommeln gezeigt, daß Schleudergüter, deren Böschungswinkel größer als der Neigungswinkel des Trommelmantels ist, die Schleudertrommel lawinenartig verlassen und hierbei ungenügend entwässert werden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch behoben, daß an den zylindrischen Vollmantelteil ein zylindrischer Siebmantelteil gleichen Durchmessers angeschlossen und im anschließenden kegelförmigen Siebmantelteil mindestens ein in an sich bekannter Weise mit dem Schubboden verbundener Stauring für das Schleudergut angeordnet ist.
  • Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß bei der Schwingbewegung der Schleudertrommel entgegen der Austragrichtung des Schleudergutes der Stauring frei in den Schleuderraum des kegelförmigen Trommelteiles eintritt, wobei durch seine Entfernung vom Trommelmantel während der gleichzeitigen Vorschubbewegung des Schleudergutes nur eine dosierte Menge desselben aus dem zylindrischen Trommelteil durch den zwischen dem Stauring und dem Trommelmantel entstandenen Spalt austreten bzw. über den Trommelmantel des kegeligen Trommelteiles gleiten kann. Hierdurch wird nicht nur ein lawineuartiger Austritt des Schleudergutes aus der Schleudertrommel vermieden, sondern gleichzeitig auch durch den zylindrischen Siebteil selbst, wie. auch durch dessen Speicherwirkung die Aufenthaltdauer des Schleudergutes in der Schleudertrommel verlängert und damit der Entwässerungsgrad des Austraggutes verbessert.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ün Längsmittelschnitt durch die Schleudertrommel einer Schwingzentrifuge schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen am übergang vom zylindrischen zum kegelförmigen Trommel eil angeordneten Stauring, der mittels Stegen am Einlauftrichter befestigt ist und A b b. 2 mehrere über die Länge des kegelförmigen Trommelteils verteilte Stauringe, die mittels Stegen miteinander sowie mit dem.Einlauftrichter verbunden sind.
  • Eine Schwingzentrifuge der üblichen Bauart ist mit einer Schleudertrommel 1 versehen, die aus einem zylindrischen Trommelteil 2 und einem daran anschließenden, kegelförmig zum Austragende 3 erweiterten Siebmantelteil 4 besteht. Der zylindrische Trommelteil 2 ist auf dem dem Austragende 3 gegenüberliegenden Ende durch eine Stirnwand 5 verschlossen und zentral an dieser die Trommelwelle 6 mittels einer Nabe 7 befestigt. Auf das freie Ende dieser WeIle wirkt in der üblichen Weise ein Schwingungserzeuger ein und bringt hierdurch die Schleudertrommel 1 in axiale Schwingungen, um das Schleudergut auf dem kegelförmigen Trommelmantel 8 züm Austragende gleiten zu lassen.
  • Im Bereich der Stirnwand 5 ist ein Schubboden 9 vorgesehen, der mittels einer zentral angeordneten Welle 10, deren freies Ende im Zentrifugengestell gelagert ist, drehbar, jedoch axial unverschiebbar ist und somit unbeeinflußt von den Trommelschwingungen bleibt. Der den Schubboden 9 aufnehmende zylindrische Trommelteil 2 ist im Schwingbereich der Schleudertrommel 1 auf dem Weg des Schubbodens 9 als Vollmantel 11 ausgebildet. An den Vollmantel schließt sich erfindungsgemäß ein zylindrischer Siebmantel 12 gleichen Durchmessers an. In diesem Trommelteil, auf dessen Siebmantel das Schleudergut durch Abstützen gegen den Schubboden 9 zum offenen Trommelende vorgeschoben wird, findet eine Vorentwässerung des Schleudergutes statt, ehe dieses über den kegelförmigen Trommelmantel 8 zum Austragende 3 gleitet. Der zylindrische Trommelteil weist eine Länge auf, die ein Anstauen des Schleudergutes im Bereich seines offenen Endes ausschließt. Das Schleudergut wird in der üblichen Weise mittels eines die Welle 10 teilweise umschließenden Einlaufrohres 13 und eines Einlauftrichters 14 von dem Schubboden 9 in die Schleudertrommel 1 eingetragen. Um bei Schleudergütern, deren Böschungswinkel kleiner als der Neigungswinkel des Trommelmantels 8 zur Trommelachse ist, ein lawinenartiges Gleiten im kegelförmigen Siebmantelteil 4 zum *Austragende 3 und damit eine ungenügende Entwässerung zu vermeiden, ist gemäß dem Ausführungsbei-, spiel nach Ab b. 1 im Schleuderraum des kegelförmigen Siebmantelteils 4 am Übergang zum zylindrischen Trommelteil 2 ein Stauring 15 angeordnet, der mit dem Einlauftrichter 14 bzw. dem Schubboden 9 durch Stege verbunden ist. Der Außendurchmesser des Stauringes 15 entspricht dem Innendurchmesser des kegelförmigen Siebmantelteils 4 am Übergang zum zylindrischen Trommelteil 2.
  • Bei der Schwingbewegung der Schleudertrommel 1 gegen den Schubboden 9 tritt der Stauring 15 in den Schleuderraum des kegelförmigen Trommelteils 4 ein, wodurch ein Spalt zwischen seinem Außenrand und dem Innenmantel des zylindrischen Trommelteils 2 entsteht. Gleichzeitig wird bei dieser Schwingbewegung der Schleudertrommel 1,die auf dem zyEndrischen Trommelteil 2 liegende Schleudergutschicht durch Abstützen gegen den Schubboden 9 zum offenen Trommelende schrittweise vorbewegt und tritt durch den Spalt zwischen dem Stauring 15 und dem kegelförmigen Trommelmantel 8 in den Schleuderraum des kegelförmigen Siebmantelteils 4 ein, um auf dessen Trommelmantel 8 zum Austragende der Schleudertrommel 1 zu gleiten. Hierdurch wird ein Dosieren des Schleudergutes erzielt bzw. dessen Zulaufmenge zum kegelförinigen Siebmantelteil 4 so gesteuert, daß ein zu schnelles übergleiten über den kegelförmigen Trommelmantel 8 vermieden wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Ab b. 2 sind mehrere Stauringe 15 über die gesamte Länge des kegelförmigen Siebmantelteils 4 verteilt in diesem angeordnet und mittels Stegen 16 untereinander sowie mit dem Einlauftrichter 14 bzw. dem Schubboden 9 verbunden. Durch diese Anordnung wird ein zu schnelles Gleiten des Schleudergutes auf dem geneigten Trommelmantel 8 verhindert und hierdurch gleichfalls die Verwellzeit des Schleudergutes in der Schleudertrommel 1 unabhängig von dessen jeweiliger Konsistenz verlängert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schwingzentrifuge mit einer im Zentrifugengehäuse axial schwingbar gelagerten und mit einem Schwingungserzeuger verbundenen Schleudertrommel, die einen zylindrischen Vollmantelteil und einen anschließenden, kegelförmig zum Austragende erweiterten Siebmantelteil aufweist, wobei im zylindrischen Vollmantelteil ein von der axialen Trommelbewegung unbeeinflußter Schubboden drehbar angeordnet ist, d a d u r c b gekennzeichnet, daß an den zylindrischen Vollmantelteil (11) ein zylindrischer Sicbmantelteil (12) gleichen Durchmessers angeschlossen und im anschließenden kegelförrnigen Siebmantelteil (4) mindestens ein in an sich bekannter Weise mit dem Schubboden (9) verbundener Stauring (15) für das Schleudergut angeordnet ist.
  2. 2. Schwingzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauringe (15) gleichmäßig über die Länge des kegelförinigen Siebmantelteils (4) verteilt und miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 969 917; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1825 083.
DEK41259A 1960-07-22 1960-07-22 Schwingzentrifuge Pending DE1169376B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41259A DE1169376B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Schwingzentrifuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41259A DE1169376B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Schwingzentrifuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169376B true DE1169376B (de) 1964-04-30

Family

ID=7222349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK41259A Pending DE1169376B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Schwingzentrifuge

Country Status (1)

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DE (1) DE1169376B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390673B (de) * 1985-12-05 1990-06-11 Oesterr Forsch Seibersdorf Verfahren zur steuerung der rotordrehzahl fuer duennschichtbehandlungsanlagen und rotorsteuerung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969917C (de) * 1953-01-20 1958-07-31 Ernst Schweppe Ununterbrochen arbeitende stehende Siebzentrifuge
DE1825083U (de) * 1959-05-19 1961-01-12 Heine Geb Schubzentrifuge mit vollmanteltrommel.

Patent Citations (2)

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