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DE1169264B - Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe - Google Patents

Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe

Info

Publication number
DE1169264B
DE1169264B DEH39273A DEH0039273A DE1169264B DE 1169264 B DE1169264 B DE 1169264B DE H39273 A DEH39273 A DE H39273A DE H0039273 A DEH0039273 A DE H0039273A DE 1169264 B DE1169264 B DE 1169264B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mill
grinding
fine
air
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH39273A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rolf Jipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Original Assignee
HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG filed Critical HAZEMAG HARTZERKLEINERUNG
Priority to DEH39273A priority Critical patent/DE1169264B/de
Publication of DE1169264B publication Critical patent/DE1169264B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

  • Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe Die Erfindung bezieht sich auf eine Mahlanlage zum Feinmahlen von Stoffen, deren Feuchtigkeit in der Mühle beseitigt werden soll. Es sind Mahlanlagen solcher Art bekannt, die aus einer mit Heißluft beaufschlagten Prallmühle und einer nachgeschalteten Feinmühle bestehen, die von der Staubluft durchströmt wird und mit einem mechanischen Gutaustrag und einem Grießerücklauf versehen ist. Ferner ist eine Anlage solcher Art bekannt, bei der Prallmühle und Feinmühle einen gemeinsamen Gutaustrag aufweisen und die Förderung des in der zweiten Mühle zerkleinerten Gutes durch den @ .ersten Zerkleinerer hindurch erfolgt, der somit gleichzeitig als Fördergebläse wirkt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß hinter der Feinmühle ein Abscheider vorgesehen ist, den der die Feinmühle verlassende Staubluftstrom passiert, und dessen Reingasstutzen mit der in die Prallmühle mündenden Heißluftzuleitung verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist die von der Feinmühle über den Abscheider zur Heißluftzuleitung der Prallmühle führende Leitung mit einer zur Einlaßseite der Feinmühle führenden, verschließbaren Zweigleitung versehen.
  • Durch diese Ausgestaltung werden folgende Vorteile erzielt: 1, Die Filteranlage für die Feinstentstaubung braucht lediglich für die Abgasmenge aus der Prallmühle vorgesehen zu werden.
  • 2. Die zwischen Feuerungsanlage und Prallmühle zuzuführende Drittluftmenge, die bisher aus der Atmosphäre zugesetzt werden mußte, wird ganz oder teilweise durch die Mühlenabluft ersetzt. Die Drittluft erfüllt demnach zugleich eine mahltechnische und eine wärmetechnische Funktion. Hierdurch wird die Wirtschaftlichkeit des Pralltrocknungs- und Feinmahlverfahrens verbessert.
  • 3. Die Eigenwärme des Pralltrocknerproduktes und die Mahlwärme, die durch die Mahlarbeit der Kugeln in den Mühlen frei wird, werden an die Mühlenluft bzw. Drittluft abgegeben, so daß entsprechend der aufgenommenen Wärmemenge der Drittluft Brennstoff in der Feuerungsanlage gespart werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Schema einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die Anordnung umfaßt eine Prallmühle 1 und eine Kugelmühle 2. Das zu zerkleinernde Gut wird in den Zulauftrichter 3 der Prallmühle 1 eingeführt.
  • Der Prallmühle 1 wird Warmluft aus einem Ofen 19 zugeführt, in dem Luft auf beispielsweise 1000'C erwärmt wird. Diese Luft wird gemischt mit kalter Luft, die mittels einer zwischen Ofen 19 und Prallmühle 1 bestehenden Leitung 22 durch einen mittels einer Klappe verschließbaren und seinen Durchstromquerschnitt steuerbaren Stutzen 23 aus der Atmosphäre angesaugt wird.
  • Die Leitung 22 ist überdies mit einer Leitung 24 verbunden, durch die Luft mittels eines Gebläses 25 eingeblasen werden kann, und zwar entweder Luft aus einem Zyklon 15 oder auch Frischluft durch einen mit einer Klappe versehenen Ansaugstutzen 27. Es kann also wahlweise kalte Luft über die Ansaugstutzen 23 oder 27 der Luft beigemischt werden, die im Ofen 19 erhitzt ist.
  • Das in der Pralhnühle 1 feinzerkleinerte und getrocknete Gut wird durch ein Rohr 4 in eineu Zyklon 5 gesaugt. Der feine Staubanteil wird aus dem Zyklon 5 durch ein Rohr 6 zu einem Staubabscheider 7 geführt, von wo der Staub über eine Schnecke 39, eine Schleuse 38 und ein Rohr 34 auf eine Transportschnecke 11 gebracht wird, die es beispielsweise zu einem nicht dargestellten Bunker führt. Die vom Staub befreite Luft wird über das Rohr 35 abgeblasen.
  • Das körnige Gut wird vom Zyklon 5 über eine Schleuse 36 und eine Förderschnecke 8 in einen Sichter 9 gebracht, der das Gut in einer staubförmige Fraktion (Mehl) und eine körnige Fraktion (Grieß) zerlegt.
  • Das Mehl wird über eine Schleuse 10 der Förderschnecke 11 zugeführt; der Grieß wird über ein Rohr 33 der Kugelmühle 2 zu weiterer Zerkleinerung zugeführt. Das in der Pralhnühle 1 nur so weit zerkleinerte Material, daß es nicht durch die Leitung 4 pneumatisch ausgetragen werden kann, wird über eine Schleuse 12 auf ein Förderband 13 gebracht, durch welches es der Kugelmühle 2 zugeführt wird. Das von der Kugelmühle 2 zerkleinerte Gut wird pneumatisch durch ein Rohr 14 zu einem Zyklon 15 gebracht, von dem es über eine Schleuse 37 durch ein Rohr 16 einem Becherförderer 17 zugeführt wird, der es einer Transportschnecke 18 zuführt, die es in den bereits erwähnten Sichter 9 bringt.
  • In die Heißluftzuleitung 22 mündet eine weitere Leitung 24, die ein Gebläse 25 aufweist, dessen Ansaugseite mit dem Reingasstutzen des Zyklons 15 durch eine Leitung 26 verbunden ist.
  • Die Leitung 26 weist ebenfalls einen durch eine Klappe verschließbaren Ansaugstutzen 27 auf.
  • Der Mühle 2 wird Luft über eine Leitung 28 mittels eines Gebläses 29 zugeführt, das diese Luft über Leitungen 30, 31, 32 von Stellen ansaugt, an denen staubförmiges Mahlgut anfällt; solche Stellen sind z. B. Siebe, Waagen, Transportvorrichtungen. Hierdurch kann verhindert werden, d'aß Staub in die Betriebsräume austritt und das Bedienungspersonal belästigt. Der Mühle 2 kann außerdem Luft über die durch eine Klappe 21 verschließbare und im Durchströmquerschnitt einstellbare Leitung 20, die von der Leitung 24 abzweigt, mittels des Gebläses 25 zugeführt werden.
  • Das Gebläse 25 saugt die warme Luft aus dem Zyklon 15 und kann, wie eben bereits erwähnt, gegebenenfalls auch Kaltluft durch den Stutzen 27 ansaugen.
  • Wenn man nach obiger Anordnung die der Kugelmühle 2 zugeführte Frischluft an Stellen 30, 31, 32 absaugt, an denen Staub anfällt, so ergibt sich gegenüber dem bekannten Verfahren, die Frischluft der Atmosphäre zu entnehmen, der Vorteil der geschilderten Anlage, daß die Luft in dreifacher Hinsicht Arbeit leistet, und zwar 1. als Entstaubungsluft an den Staubquellen, 2. als Mühlenluft, 3. als Drittluft für die Trocknung.
  • Während bisher drei gesonderte Filteranlagen zur Entstaubung der drei Luftkomoponenten mit entsprechend großen Filterflächen vorgesehen werden mußten, ergibt sich jetzt nur eine Filteranlage, deren Filterfläche wesentlich kleiner ist als die Filterfläche der drei getrennten Filteranlagen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe, bestehend aus einer mit Heißluft beaufschlagten Pralhnühle und einer nachgeschalteten, von Staubluft durchströmten Feinmühle mit mechanischem Gutaustrag und Grießerücklauf, d adurch gekennzeichnet, daß hinter der Feinmühle (2) ein Abscheider (15) vorgesehen ist, den der die Feinmühle verlassende Staubluftstrom passiert, und dessen Reingasstutzen mit der in die Pralhnühle (1) mündenden Heißluftzuleitung (22) mittels Leitungen (26, 24) verbunden ist.
  2. 2. Mahlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Feinmühle (2) über den Abscheider (15) zur Heißluftzuleitung (22) der Prellmühle (1) führende Leitung (24) mit einer zur Einlaßseite der Feinmühle führenden, verschließbaren Zweigleitung (20) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 968 987; britische Patentschrift Nr. 702 030; Zeitschrift »Zement-Kalk-Gips«, Nr.1.1, 1957, S. 465 bis 468.
DEH39273A 1960-04-26 1960-04-26 Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe Pending DE1169264B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2100235A1 (de) * 1970-01-06 1971-07-22 F L Smidth & Co A/S, Kopenhagen Verbesserung bei der Trockenvermahlung von Rohstoffen
DE3230824A1 (de) * 1982-08-19 1984-03-01 Orenstein & Koppel Ag Mahltrocknungsanlage mit vorzerkleinerung
DE102006033300B4 (de) * 2006-07-17 2017-08-31 Ejk Engineering Gmbh Prallhammermühle

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB702030A (en) * 1952-05-06 1954-01-06 Joseph Elliott Kennedy Disintegrating apparatus
DE968987C (de) * 1952-08-20 1958-04-17 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Mahlanlage

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