[go: up one dir, main page]

DE102006033300B4 - Prallhammermühle - Google Patents

Prallhammermühle Download PDF

Info

Publication number
DE102006033300B4
DE102006033300B4 DE102006033300.4A DE102006033300A DE102006033300B4 DE 102006033300 B4 DE102006033300 B4 DE 102006033300B4 DE 102006033300 A DE102006033300 A DE 102006033300A DE 102006033300 B4 DE102006033300 B4 DE 102006033300B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
hammer mill
impact hammer
shield
impact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102006033300.4A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006033300A1 (de
Inventor
Josef Keuschnigg
Karl Absanger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ejk Service At GmbH
Original Assignee
Ejk Eng GmbH
EJK Engineering GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ejk Eng GmbH, EJK Engineering GmbH filed Critical Ejk Eng GmbH
Priority to DE102006033300.4A priority Critical patent/DE102006033300B4/de
Publication of DE102006033300A1 publication Critical patent/DE102006033300A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006033300B4 publication Critical patent/DE102006033300B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
    • B02C13/09Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/288Ventilating, or influencing air circulation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/08Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating
    • B02C23/10Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating with separator arranged in discharge path of crushing or disintegrating zone
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge
    • B02C2013/2869Arrangements of feed and discharge means in relation to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Prallhammermühle (11) mit Gasdurchsatz umfassend einen Rotor (2) mit Schlagleisten (21), eine Eintrittsöffnung (3) und eine Austrittsöffnung (4), wobei radial zur Rotorachse eine Abschirmung (5) mit Prallelementen (51) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Prallelemente (51), der als Trennvorrichtung der Körnung des von dem Rotor (2) kommenden Mahlgutstromes ausgebildeten Abschirmung (5), im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor (2) und der Austrittsöffnung (4) – in Richtung der direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahnen (23) gesehen – überlappend und jalousieartig angeordnet sind, dass die überlappend angeordneten Prallelemente (51) im Wesentlichen den gesamten Bereich der Austrittsöffnung (4) abdecken, und dass jedes der Prallelemente (51) einen Sektor abdeckt und für jeden Sektor die jeweiligen Prallelemente (51) im Wesentlichen unabhängig von den benachbarten Prallelementen (51) zur Reflexion des Mahlgutes in Richtung des Rotors (2) eingestellt sind, wobei kleine Teilchen von dem Gasstrom mitgerissen und aus der Prallhammermühle ausgetragen werden, während größere Teilchen durch die Reflexion wieder dem Rotor (2) zugeführt und weiter zerkleinert werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Prallhammermühle mit Gasdurchsatz umfassend einen Rotor mit Schlagleisten, eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung.
  • Bekannte derartige Prallhammermühlen dienen zum Zerkleinern weicher bis mittelharter Stoffe, beispielsweise Kalkgestein und/oder Mineralgestein, wobei die Stoffe durch Prallschlag zerkleinert werden. Zur Austrittsöffnung gelangen jedoch vereinzelt unzerkleinerte Körnungen und Stücke mit einer Größe, welche im Verhältnis zur Auslegung der Prallhammermühle Übergrößen darstellen. Derartige Übergrößen können Durchmesser von mehr als 10 mm aufweisen. Um einen Austritt der Übergrößen aus der Prallhammermühle zu verhindern, ist es bekannt, einen Rost bei der Austrittsöffnung vorzusehen. Nachteilig dabei ist, dass an dem Rost ein hoher Verschleiß auftritt.
  • Die DE 11 06 152 A offenbart eine Prallmühle mit Gasdurchsatz, umfassend einen Rotor mit Schlagleisten, eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung, wobei radial zur Rotorachse eine Abschirmung mit Prallelementen angeordnet ist. Entsprechende Prallmühlen sind auch aus DE 10 34 955 A und DE 12 47 126 A bekannt.
  • Die DE 11 69 264 A offenbart eine Anlage zum Zerkleinern von Mahlgut mit einer Kugelmühle und einer Prallmühle.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Prallhammermühle anzugeben, bei der die bekannten Nachteile vermieden sind, die einen einfachen Aufbau aufweist und bei der der Austrag von Übergrößen wirksam vermieden wird, die einen hohen Wirkungsgrad und einen geringen Verschleiß aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch eine Prallhammermühle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass sichergestellt werden kann, dass der Austrag mittels des umgelenkten Gasstroms erfolgt, wobei Übergrößen von dem Gasstrom nicht erfasst werden. Bei einem direkten Abschlag von den Schlagleisten trifft das Teilchen auf das Prallelement auf und wird zerkleinert und/oder in Richtung des Rotors reflektiert. Die Prallelemente können einfach als robuste Verschleißteile ausgebildet werden, die einen einfachen Aufbau, beispielsweise im Wesentlichen als massive Platte, aufweisen, kostengünstig hergestellt und schnell ausgetauscht werden können. Weiters kann die erfindungsgemäße Prallhammermühle im Vergleich zu herkömmlichen Prallhammermühlen mit einer geringen Drehzahl betrieben werden, wodurch die Beanspruchung der Komponenten erheblich reduziert werden kann.
  • Im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor und der Austrittsöffnung angeordnete Bauteile im Sinne der Erfindung sind Bauteile, welche – in Betriebsdrehrichtung des Rotors gesehen – beabstandet vom radial umgebenden Gehäuse sind und daher zu diesem frei im Raum angeordnet sind. Für einen Fachmann ist es selbstverständlich, dass diese Bauteile in Längsrichtung der Achse des Rotors, also quer zur Betriebsdrehrichtung des Rotors, mit der achsnormalen Gehäusewandung verbunden sein können. Eine im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor und der Austrittsöffnung angeordnete Abschirmung umfasst dabei wenigstens ein Bauelement, welches im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor und der Austrittsöffnung angeordnet ist. Zusätzlich können weitere Bauteile, die nicht im radial zur Rotorachse freien Raum angeordnet sind, vorgesehen sein.
  • In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abschirmung als Umlenk-Trennvorrichtung der Körnung des von dem Rotor kommenden Mahlgutstromes ausgebildet ist, wodurch Übergrößen des Mahlgutes einfach von dem austretenden Mahlgut abgesondert und dem Rotor zur weiteren Zerkleinerung zugeführt werden können. Die Abschirmung ist durch mehrere Prallflächen gebildet, welche im Wesentlichen quer zur direkten Rotor Austrittsbahn angeordnet ist. Dabei treffen Teilchen, die entlang einer direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahn in Richtung Austrittsöffnung bewegt werden, auf die Umlenk-Trennvorrichtung auf, wobei die Umlenk-Trennvorrichtung im Wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung der Teilchen angeordnet ist und wobei die Teilchen zerkleinert werden und/oder in Richtung des Rotors reflektiert werden. Weiters wird der Gasstrom umgelenkt und an der Umlenk-Trennvorrichtung vorbeigeführt. Dabei können kleine Teilchen von dem Gasstrom mitgerissen werden und aus der Prallhammermühle ausgetragen werden, während größere Teilchen durch die Reflexion wieder dem Rotor zugeführt und weiter zerkleinert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abschirmung Gasdurchtrittsöffnungen für den Gasstrom von dem Rotor zu der Austrittsöffnung aufweist. Mittels der Gasdurchtrittsöffnungen kann der Teilchenaustrag aus dem Rotor durch den Gasstrom sichergestellt werden, wobei die Gasdurchtrittsöffnungen insbesondere durch den Abstand benachbarter Prallelemente gebildet werden können.
  • In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass wenigstens ein Prallelement der Abschirmung im Bereich der Gasdurchtrittsöffnungen zumindest eine Abdeckung zur Lenkung des Gasstromes aufweist, wodurch eine einfache Einstellung des Gasstromes bewirkt und ein unbeabsichtigtes Austragen von Übergrößen besonders wirksam vermieden werden können. Dabei kann sichergestellt werden, dass das Gas in dem Bereich der Prallelemente, an dem sich entlang der Rotor-Auswurfbahn bewegende Teilchen auftreffen, eine Strömungsgeschwindigkeit aufweist, bei der Übergrößen nicht mitgerissen werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abschirmung, insbesondere wenigstens ein Prallelement, – in Betriebsdrehrichtung des Rotors gesehen – im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor und der Austrittsöffnung zwei gegenüberliegende freie Berandungen aufweist. Dabei wird ein Gasstrom durch die Austrittsöffnung an zwei gegenüberliegenden Seiten der Abschirmung ermöglicht, wobei der Gasdurchsatz aufgeteilt und die Gasgeschwindigkeiten relativ gering gehalten werden können.
  • Durch die überlappende Anordnung der Prallelemente kann mit der Abschirmung ein großer Bereich, insbesondere im Wesentlichen der gesamte Bereich der Austrittsöffnung, abgedeckt werden, wobei jedes der Prallelemente einen Sektor abdeckt, und für jeden Sektor die Anordnung des jeweiligen Prallelementes im Wesentlichen unabhängig von den benachbarten Prallelementen erfolgen kann. Dabei kann für jeden Sektor eine günstige Reflexion des Mahlgutes in Richtung des Rotors eingestellt werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass – in Betriebsdrehrichtung gesehen – in einem Großteil, insbesondere in allen, direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahnen durch die Austrittsöffnung zumindest ein Prallelement angeordnet ist. Dadurch kann sichergestellt werden, dass nahezu jeglicher unbeabsichtigte Direktaustrag von dem Rotor wirksam unterbunden ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens eines der Prallelemente, vorzugsweise im Wesentlichen alle Prallelemente, eine dem Rotor zugewandte im Wesentlichen ebene Fläche aufweist und die Flächennormale auf die Fläche im Bereich zwischen der Rotor-Auswurfbahn durch den Flächenmittelpunkt und der Normalen auf die Rotorachse durch den Flächenmittelpunkt ist. Dies stellt eine besonders einfache Ausgestaltung des Prallelementes dar, wobei durch die Anordnung eine hohe Prallenergie, die zur Zerkleinerung der Teilchen führt und/oder eine gute Reflexion in Richtung des Rotors sichergestellt werden können.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich die Abschirmung in den Bereich zwischen der Austrittsöffnung und der Eintrittsöffnung erstreckt, wodurch Teilchen, die in diesen Bereich von den Schlagleisten weggeschleudert werden, wirksam zerkleinert werden können und ein guter Wirkungsgrad der Prallhammermühle sichergestellt werden kann.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich die Abschirmung in den Bereich zwischen der Eintrittsöffnung und dem Rotor erstreckt. Dabei können die Prallelemente parallel und in Richtung zur Rotorachse angeordnet sein, wobei der Eintritt des Mahlgutes und des Gasstromes nahezu unbehindert erfolgen können, ein von den Schlagleisten weggeschleudertes Teilchen jedoch wirksam zerkleinert wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein Gas-Bypasskanal zwischen der Eintrittsöffnung und der Austrittsöffnung oberhalb der Abschirmung in einen zur Austrittsöffnung führenden Kanal mündet. Mit dem Gas-Bypasskanal können kleine Teilchen aus der Eintrittsöffnung mitgerissen werden, welche unterhalb der Auslegungsgröße der Prallhammermühle liegen. Ein Teil der Gasmenge wir dabei am Rotor vorbeigeführt, wobei die durch den Rotor geführte Gasmenge gering gehalten werden kann und gegebenenfalls einfach geregelt werden kann. Dabei kann die Geschwindigkeit des Gases im Rotor und damit die Neigung zu Übergrößen gering gehalten werden. Weiters kann ein Teil des Mahlgutes an dem Rotor vorbeigeführt werden und die Masse des durch den Rotor transportierten Mahlgutes möglichst gering gehalten werden.
  • Die Erfindung betrifft weiters eine Anlage zum Zerkleinern von Mahlgut, vorzugsweise Kalkgestein und/oder Mineralgestein, mit einer Kugelmühle und einer Prallhammermühle.
  • Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage der oben genannten Art anzugeben, die einen geringen Verschleiß und einen hohen Wirkungsgrad hat.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass eine Austrittsöffnung der oben angeführten Prallhammermühle über eine Absonderungsvorrichtung mit dem Eingang der Kugelmühle verbunden ist.
  • Dadurch können die Vorteile der eingangs genannten Prallhammermühle für die oben genante Anlage nutzbar gemacht werden, wobei die Kugelmühle aufgrund des Vermeidens von Übergrößen besonders wirksam genutzt werden kann.
  • Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Zerkleinern von Mahlgut, vorzugsweise Kalkgestein und/oder Mineralgestein, in einer Prallhammermühle umfassend eine Eintrittsöffnung, eine Austrittsöffnung und einen Rotor mit Schlagleisten.
  • Weitere Aufgabe der Erfindung ist es ein Verfahren anzugeben, welches insbesondere bei einer eingangs beschriebenen Prallhammermühle verwendet werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass Teilchen, die entlang einer direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahn in Richtung Austrittsöffnung bewegt werden, auf eine wenigstens zwei, quer zu einer Rotor-Auswurfbahn (23) angeordnete Prallelemente umfassende Abschirmung auftreffen, und dass auf die Abschirmung auftreffenden Teilchen zerkleinert werden und/oder in Richtung des Rotors reflektiert werden.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Austrag von Übergrößen wirksam unterbunden werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass Teilchen mittels eines in der Abschirmung wenigstens einmal umgelenkten Gasstromes über die Austrittsöffnung aus der Prallhammermühle ausgetragen werden, wobei in dem umgelenkten Gasstrom eine Trennung der Körnung der Teilchen erfolgt. Auf diese Weise kann einfach die maximale Teilchengröße vorgegeben werden, die aus der Austrittsöffnung ausgetragen wird.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Prallhammermühle im Schnitt;
  • 2 eine Draufsicht auf die Prallhammermühle gemäß 1;
  • 3 eine Schrägansicht von hinten auf die Prallhammermühle gemäß 1;
  • 4 eine Schrägansicht von vorne auf die Prallhammermühle gemäß 1, im Schnitt;
  • 5 eine vergrößerte Darstellung der Austrittsöffnung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Prallhammermühle im Schnitt; und
  • 6 schematisch den Aufbau einer Anlage mit einer erfindungsgemäßen Prallhammermühle und einer Kugelmühle.
  • In den 1 bis 4 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Prallhammermühle 11 mit Gasdurchsatz gezeigt. Die Prallhammermühle 11 umfasst einen Rotor 2 mit Schlagleisten 21, eine Eintrittsöffnung 3 und eine Austrittsöffnung 4. Im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 ist eine Abschirmung 5 angeordnet, wobei die Abschirmung 5 wenigstens ein Prallelement 51 umfasst.
  • Im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 angeordnete Bauteile im Sinne der Erfindung sind Bauteile, welche – in Betriebsdrehrichtung 22 des Rotors 2 gesehen – beabstandet vom radial umgebenden Gehäuse sind und daher zu diesem frei im Raum angeordnet sind. Für einen Fachmann ist es selbstverständlich, dass diese Bauteile in Längsrichtung der Achse des Rotors 2, also quer zur Betriebsdrehrichtung 22 des Rotors 2, mit der achsnormalen Gehäusewandung 6 verbunden sein können. Eine im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 angeordnete Abschirmung 5 umfasst dabei wenigstens ein Bauelement, welches im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 angeordnet ist. Zusätzlich können weitere Bauteile, die nicht im radial zur Rotorachse freien Raum angeordnet sind, vorgesehen sein.
  • Die Abschirmung 5, insbesondere wenigstens eines der Prallelemente 51, können – in Betriebsdrehrichtung 22 des Rotors 2 gesehen im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 zwei gegenüberliegende freie Berandungen 55 aufweisen. Dabei kann der Gasstrom durch die Austrittsöffnung 4 an beiden Berandungen 55 und somit um die Abschirmung 5, insbesondere um das Prallelement 51, herum geführt werden. Dabei kann der Gasstrom aufgeteilt werden.
  • Die Aufteilung des Gasstromes kann dadurch erfolgen, dass die Abschirmung 5 zumindest zwei Prallelemente 51 umfasst, die im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor 2 und der Austrittsöffnung 4 – in Richtung der direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahn 23 gesehen – überlappend und jalousieartig angeordnet sind. Durch die Überlappung kann sichergestellt werden, dass ein Teilchen nicht entlang einer direkten tangentialen Auswurfbahn 23 im Grenzbereich zwischen den benachbarten Prallelementen 51 aus der Prallhammermühle 11 austreten kann. Durch die jalousieartige Anordnung wird ein Spalt zwischen den benachbarten Prallelementen 51 bereitgestellt, durch den wenigstens ein Teil des Gasstromes nach einer Umlenkung austreten kann und dabei kleine Teilchen austragen kann.
  • Die Abschirmung 5 kann als Trennvorrichtung der Körnung des von dem Rotor 2 kommenden Mahlgutstromes ausgebildet sein, wobei sie insbesondere als Umlenk-Trennvorrichtung ausgebildet sein kann. Dabei wird von der Abschirmung 5 eine Umlenkung des Gasstromes bewirkt, beispielsweise durch die jalousieartige Anordnung der Prallelemente 51, wobei nur von dem Gasstrom mitgerissene Teilchen ausgetragen werden können. Dabei wird die Größe der Teilchen insbesondere von der Strömungsgeschwindigkeit des Gasstromes bestimmt. Es kann eine mehrmalige Umlenkung des Gasstromes und/oder eine Führung des Gasstromes durch zusätzliche Einbauten vorgesehen sein.
  • Bei der Prallhammermühle 11 wird das Mahlgut, welches weich bis mittelhart sein kann, über die Eintrittsöffnung 3 zugeführt. Als Mahlgut kann in einer bevorzugten Ausführungsform Kalkgestein und/oder Mineralgestein vorgesehen sein. Üblicherweise wird das Mahlgut seitlich oder von oben zugeführt. Im Bereich des Rotors 2 trifft das Mahlgut auf die Schlagleisten 21, wobei es eine abrupte Geschwindigkeitsänderung erfährt. Durch den Prallschlag auf die Schlagleisten 21 zerspringt das Mahlgut, wodurch es zerkleinert wird. Der Rotor 2 wird in der Betriebsdrehrichtung 22 betrieben, wobei das Mahlgut mehrfach einem Prallschlag mit einer der Schlagleisten 21 und/oder der Gehäusewandung 6 und/oder dem Prallelement 51 ausgesetzt ist. Der Gasdurchsatz dient gegebenenfalls der Trocknung des Mahlgutes und dem Austrag aus der Prallhammermühle. Durch die Strömungsgeschwindigkeit des Gases ergibt sich die Teilchengröße, die von dem Gasstrom transportiert werden kann und aus der Prallhammermühle ausgetragen wird.
  • Weiters können von den Schlagleisten 21 Teilchen in Richtung der Austrittsöffnung 4 geschleudert werden, welche eine hohe Bewegungsenergie aufweisen. Durch die Abschirmung 5 wird verhindert, dass derartige Teilchen aus der Austrittsöffnung 4 austreten, sofern sie eine Übergröße aufweisen. Teilchen weisen eine Übergröße auf, wenn sie durch die Strömungsgeschwindigkeit des Gases nicht transportiert werden können. Bei einem Aufprall auf die Prallelemente 51 werden die Teilchen abgebremst, wobei sie zerkleinert und/oder in Richtung des Rotors 2 reflektiert werden. Sind die Teilchen klein genug, können sie nach dem Abbremsen von dem Gasstrom erfasst werden und aus der Prallhammermühle 11 ausgetragen werden.
  • Das Prallelement 51 kann eine dem Rotor 2 zugewandte im Wesentlichen ebene Fläche 52 aufweisen. Vorzugsweise ist die Flächennormale auf die Fläche 52 im Bereich zwischen der Rotor-Auswurfbahn 23 durch den Flächenmittelpunkt und der Normalen auf die Rotorachse durch den Flächenmittelpunkt. Bei dieser Ausrichtung des Prallelementes 51 treffen Teilchen, die von den Schlagleisten 21 in Richtung der Austrittsöffnung 4 weggeschleudert werden, so auf das Prallelement 51 auf, dass es nahezu vollständig abgebremst wird und die Bewegungskomponente entlang des Prallelementes 51 gering ist. Eine Reflexion der Teilchen erfolgt dabei in Richtung des Rotors 2, vorzugsweise in Richtung der Drehachse des Rotors 2.
  • Eine einfache Ausgestaltung der Prallelemente 51 ergibt sich, wenn sie als ebene Platten ausgebildet sind. Dabei können die Prallelemente 51 überlappend angeordnet sein. Vorzugsweise sind im Wesentlichen alle Prallelemente 51 so ausgerichtet, dass eine gute Abbremsung und Reflexion zu dem Rotor 2 erfolgt.
  • Ein Austrag von Teilchen mit Übergröße kann nahezu vollständig unterbunden werden, wenn – in Betriebsdrehrichtung 22 gesehen – in einem Großteil, insbesondere in allen, direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahnen 23 durch die Austrittsöffnung 4 zumindest ein Prallelement 51 angeordnet ist. Die Abschirmung 5 kann dabei auch eine mit der Gehäusewandung 6 verbundene Pralleinrichtung 55 umfassen, welche insbesondere keilförmig ausgebildet sein kann.
  • Die Abschirmung 5 kann sich über den Bereich der Austrittsöffnung 4 hinaus in den Bereich zwischen der Austrittsöffnung 4 und der Eintrittsöffnung 3 erstrecken, wobei Teilchen entlang von Rotor-Auswurfbahnen 23 von der Abschirmung 5 abgefangen und zerkleinert und/oder zum Rotor 2 reflektiert werden. Aufgrund der Abschirmung 5 kann die Gehäusewandung 6 im Bereich der Abschirmung 5 nahezu unverstärkt ausgebildet werden, wobei ein Verschleiß gegebenenfalls bei den Prallelementen 51 und nicht an der Gehäusewandung 6 auftritt. Dabei können die Prallelemente 51 so ausgestaltet sein, dass sie schnell und einfach ausgetauscht werden können.
  • Die Abschirmung 5 kann sich auch in den Bereich zwischen der Eintrittsöffnung 3 und dem Rotor 2 erstrecken. Dabei können insbesondere plattenförmige Prallelemente 51 so angeordnet werden, dass die Einbringung des Mahlgutes und der Gaseintritt nahezu unbehindert erfolgt, wobei das Prallelement 51 im Wesentlichen parallel zur Bewegungsbahn des eingebrachten Mahlgutes angeordnet ist.
  • Die Abschirmung 5 weist Gasdurchtrittsöffnungen 53 für den Gasstrom von dem Rotor 2 zu der Austrittsöffnung 4 auf, wobei die Gasdurchtrittsöffnungen 53 insbesondere durch Abstände zwischen zwei Prallelementen 51 und/oder zwischen einem Prallelement 51 und der Gehäusewandung 6 gebildet sein können.
  • Bei der in 5 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prallhammermühle 11 weisen die Prallelemente 51 im Bereich der Gasdurchtrittsöffnung 53 zumindest eine Abdeckung 54 zur Lenkung des Gasstromes auf.
  • Dabei kann im Bereich der Abdeckung 54 der kleinste Strömungsquerschnitt bereitgestellt werden, wobei sich dort eine vorgebbare Gasgeschwindigkeit einstellt. In dem Bereich des Prallelementes 51, wo vom Rotor 2 ausgeworfene Teilchen auftreffen können, kann dabei eine geringere Strömungsgeschwindigkeit sichergestellt werden, wodurch die Gefahr eines unbeabsichtigten Mitreißens von Übergrößen weiter verringert wird. Die Abdeckung 54 kann verstellbar ausgeführt sein, wobei durch Veränderung der Abdeckung 54 eine einfache Einstellung der Gasströmung in der Prallhammermühle 11 erfolgen kann.
  • Ein Gas-Bypasskanal kann zwischen der Eintrittsöffnung 3 und der Austrittsöffnung 4 oberhalb der Abschirmung 3 in einen zur Austrittsöffnung 4 führenden Kanal 41 münden. Dabei wird ein Teil des in die Prallhammermühle 11 einströmenden Gasstromes abgezweigt und direkt zur Austrittsöffnung 4 geführt. Mit diesem Gasstrom können kleine Teilchen des Mahlgutes, welches bereits unterhalb der Sollgröße des Mahlgutes bei Verlassen der Prallhammermühle ist, mit dem Gasstrom mitgerissen werden. Dieser Teil des Mahlgutes gelangt dann nicht in den Bereich des Rotors 2, wobei die erforderlichen Abmessungen des Rotors 2 gering gehalten werden können.
  • Durch die Abschirmung 5 wird ein Austrag von Übergrößen verhindert, wobei der Rotor 2 mit relativ geringen Drehzahlen betrieben werden kann, da das Mahlgut gegebenenfalls mehrere Umläufe des Rotors 2 in der Prallhammermühle 11 verbleibt. Gegenüber herkömmlichen Prallhammermühlen kann die Rotordrehzahl etwa halbiert werden. Mit der relativ geringen Drehzahl kann die Neigung zur Ausbildung eines großen Feinstkornanteils vermindert werden.
  • In 6 ist schematisch eine Anlage zum Zerkleinern von Mahlgut dargestellt, welche eine Kugelmühle 12 und eine erfindungsgemäße Prallhammermühle 11 umfasst. Der Ausgang der Prallhammermühle 11 ist über eine Absonderungsvorrichtung 13 mit dem Eingang der Kugelmühle 12 verbunden. Von der Austrittsöffnung 4 der Prallhammermühle wird der Gasstrom mit Teilchen des Mahlgutes in die Absonderungsvorrichtung 13 geführt, wo Teilchen, die größer als eine Vorgabegröße sind, abgetrennt und der Kugelmühle 12 zugeführt werden. Die übrigen Teilchen werden mit dem Gasstrom in die Ausscheidungseinrichtung 14 gebracht, wo der Gasstrom gereinigt und das Mahlgut abgezogen wird. In der Kugelmühle wird mittelfeines Mahlgut zerkleinert und anschließend dem Gasstrom in die Absonderungsvorrichtung 13 zugeführt. In der Absonderungsvorrichtung 13 werden die Teilchen gegebenenfalls erneut abgetrennt und der Kugelmühle 12 zugeführt, sofern sie größer als die Vorgabegröße sind. Für die Gesamtanlage hat es sich als günstig gezeigt, wenn das Mahlgut nach der Prallhammermühle 11 möglichst homogen ist, wobei der Anteil an Übergrößen oder Untergrößen zu der vorgebbaren Sollgröße möglichst gering ist. Dies kann durch die Abschirmung 5 einfach bereitgestellt werden.
  • Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann.

Claims (13)

  1. Prallhammermühle (11) mit Gasdurchsatz umfassend einen Rotor (2) mit Schlagleisten (21), eine Eintrittsöffnung (3) und eine Austrittsöffnung (4), wobei radial zur Rotorachse eine Abschirmung (5) mit Prallelementen (51) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Prallelemente (51), der als Trennvorrichtung der Körnung des von dem Rotor (2) kommenden Mahlgutstromes ausgebildeten Abschirmung (5), im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor (2) und der Austrittsöffnung (4) – in Richtung der direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahnen (23) gesehen – überlappend und jalousieartig angeordnet sind, dass die überlappend angeordneten Prallelemente (51) im Wesentlichen den gesamten Bereich der Austrittsöffnung (4) abdecken, und dass jedes der Prallelemente (51) einen Sektor abdeckt und für jeden Sektor die jeweiligen Prallelemente (51) im Wesentlichen unabhängig von den benachbarten Prallelementen (51) zur Reflexion des Mahlgutes in Richtung des Rotors (2) eingestellt sind, wobei kleine Teilchen von dem Gasstrom mitgerissen und aus der Prallhammermühle ausgetragen werden, während größere Teilchen durch die Reflexion wieder dem Rotor (2) zugeführt und weiter zerkleinert werden.
  2. Prallhammermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (5) als Umlenk-Trennvorrichtung der Körnung des von dem Rotor (2) kommenden Mahlgutstromes ausgebildet ist.
  3. Prallhammermühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (5) Gasdurchtrittsöffnungen (53) für den Gasstrom von dem Rotor (2) zu der Austrittsöffnung (4) aufweist.
  4. Prallhammermühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Prallelement (51) der Abschirmung (5) im Bereich der Gasdurchtrittsöffnungen (53) zumindest eine Abdeckung (54) zur Lenkung des Gasstromes aufweist.
  5. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung, insbesondere wenigstens ein Prallelement (51), – in Betriebsdrehrichtung des Rotors (2) gesehen – im radial zur Rotorachse freien Raum zwischen dem Rotor (2) und der Austrittsöffnung (4) zwei gegenüberliegende freie Berandungen (55) aufweist, wobei ein Gasstrom durch die Austrittsöffnung (4) an zwei gegenüberliegenden Seiten der Abschirmung aufgeteilt und die Gasgeschwindigkeiten relativ gering gehalten werden.
  6. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass – in Betriebsdrehrichtung (22) gesehen – in einem Großteil, insbesondere in allen, direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahnen (23) durch die Austrittsöffnung (4) zumindest ein Prallelement (51) angeordnet ist.
  7. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Prallelemente (51), vorzugsweise im Wesentlichen alle Prallelemente (51), eine dem Rotor (2) zugewandte im Wesentlichen ebene Fläche (52) aufweist, und das Prallelement (51) derart ausgerichtet ist, dass ein von den Schlagleisten (21) in Richtung der Austrittsöffnung (4) weggeschleudertes und auf das Prallelement (51) auftreffendes Teilchen nahezu vollständig abgebremst wird und die Bewegungskomponente entlang des Prallelementes (51) gering ist, und dass eine Reflexion der Teilchen in Richtung des Rotors (2) erfolgt.
  8. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abschirmung (5) in den Bereich zwischen der Austrittsöffnung (4) und der Eintrittsöffnung (3) erstreckt.
  9. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abschirmung (5) in den Bereich zwischen der Eintrittsöffnung (3) und dem Rotor (2) erstreckt.
  10. Prallhammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gas-Bypasskanal zwischen der Eintrittsöffnung (3) und der Austrittsöffnung (4) oberhalb der Abschirmung (5) in einen zur Austrittsöffnung (4) führenden Kanal (41) mündet.
  11. Anlage zum Zerkleinern von Mahlgut, vorzugsweise Kalkgestein und/oder Mineralgestein, mit einer Kugelmühle (12) und einer Prallhammermühle (11), dadurch gekennzeichnet, dass eine Austrittsöffnung (4) der Prallhammermühle (11) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 über eine Absonderungsvorrichtung (13) mit dem Eingang der Kugelmühle (12) verbunden ist.
  12. Verfahren zum Zerkleinern von Mahlgut, vorzugsweise Kalkgestein und/oder Mineralgestein, unter Verwendung einer Prallhammermühle (12) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Teilchen, die entlang der direkten tangentialen Rotor-Auswurfbahn (23) in Richtung Austrittsöffnung (4) bewegt werden, auf die wenigstens zwei, quer zu einer Rotor-Auswurfbahn (23) angeordnete Prallelemente (51) umfassende Abschirmung (5) auftreffen, und dass auf die Abschirmung (5) auftreffenden Teilchen zerkleinert werden und/oder in Richtung des Rotors (2) reflektiert werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Teilchen mittels eines in der Abschirmung (5) wenigstens einmal umgelenkten Gasstromes über die Austrittsöffnung (4) aus der Prallhammermühle (12) ausgetragen werden, wobei in dem umgelenkten Gasstrom eine Trennung der Körnung der Teilchen erfolgt.
DE102006033300.4A 2006-07-17 2006-07-17 Prallhammermühle Active DE102006033300B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006033300.4A DE102006033300B4 (de) 2006-07-17 2006-07-17 Prallhammermühle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006033300.4A DE102006033300B4 (de) 2006-07-17 2006-07-17 Prallhammermühle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006033300A1 DE102006033300A1 (de) 2008-01-24
DE102006033300B4 true DE102006033300B4 (de) 2017-08-31

Family

ID=38830645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006033300.4A Active DE102006033300B4 (de) 2006-07-17 2006-07-17 Prallhammermühle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006033300B4 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015012588B4 (de) 2015-09-29 2017-12-28 Khd Humboldt Wedag Gmbh Rotor für eine Zerkleinerungsvorrichtung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034955B (de) * 1954-06-12 1958-07-24 Arno Andreas Prallschleudermuehle mit um eine waagerechte Achse umlaufendem Rotor
DE1106152B (de) * 1958-05-13 1961-05-04 Hazemag Hartzerkleinerung Prallmuehle mit pneumatischem Austrag
DE1169264B (de) * 1960-04-26 1964-04-30 Hazemag Hartzerkleinerung Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe
DE1247126B (de) * 1964-08-21 1967-08-10 Hazemag Hartzerkleinerung Prallmuehle

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034955B (de) * 1954-06-12 1958-07-24 Arno Andreas Prallschleudermuehle mit um eine waagerechte Achse umlaufendem Rotor
DE1106152B (de) * 1958-05-13 1961-05-04 Hazemag Hartzerkleinerung Prallmuehle mit pneumatischem Austrag
DE1169264B (de) * 1960-04-26 1964-04-30 Hazemag Hartzerkleinerung Mahlanlage zum Feinmahlen feuchter Stoffe
DE1247126B (de) * 1964-08-21 1967-08-10 Hazemag Hartzerkleinerung Prallmuehle

Also Published As

Publication number Publication date
DE102006033300A1 (de) 2008-01-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3291915B1 (de) Zerkleinerungsmaschine mit einem rotorsystem und verfahren zum zerkleinern von aufgabegut
EP1536892B1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
EP0376011B1 (de) Gehäuse für eine Schrott-Zerkleinerungsmaschine
DE69711213T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum synchronisierten prallzerkleinern von material
DE10221739A1 (de) Kreislaufmahlanlage mit Mühle und Sichter
DE4223762A1 (de) Sichter zum Sichten von körnigem Gut und Mahlanlage mit Einschaltung eines solchen Sichters
EP3442721B1 (de) Sichter
DE112005003854B4 (de) Brechvorrichtung
DE3913694C2 (de) Mühle
DE3843338A1 (de) Sichter
EP2142312B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum sichten von aufgabegut und mahlanlage
DE102006033300B4 (de) Prallhammermühle
DE3730597C2 (de) Strahlmühle
DE10135105B4 (de) Anordnung zum Klassieren und Zerkleinern von Partikeln
DE2636989A1 (de) Zerkleinerungsmaschine
EP0490189B1 (de) Strahlanlage zum Strahlen der Oberfläche von Blechen, Profilen oder dergleichen
DE3943733C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Zerkleinerung und Klassierung von Pulver in Feinpulver
EP3368222A1 (de) Pneumatisch verbundene kaskadensichter und kreislaufmahlanlage mit pneumatisch verbundenen kaskadensichtern
DE102020102611B4 (de) Hammermühle
DE102011050891A1 (de) Gebläseschlägermühle
DE19709345A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von Schüttgütern
DE19943670A1 (de) Verfahren zur Fließbettstrahlmahlung, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und Anlage mit einer solchen Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE10044104A1 (de) Verfahren zur Windsichtung, Rotor für einen Windsichter zur Durchführung des Verfahrens und Windsichter zur Durchführung des Verfahrens
DE2416499A1 (de) Prallhammermuehle
DD209984B1 (de) Vorrichtung zur granulatentstaubung

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20130611

R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: B02C0013286000

Ipc: B02C0013090000

R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: EJK SERVICE GMBH, AT

Free format text: FORMER OWNER: EJK ENGINEERING GMBH, GLEISDORF, AT