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DE1169150B - Vorrichtung zum Bestimmen der relativen Verschiebung eines Objektes unter Verwendung eines verschiebbaren Rasters - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen der relativen Verschiebung eines Objektes unter Verwendung eines verschiebbaren Rasters

Info

Publication number
DE1169150B
DE1169150B DEN21001A DEN0021001A DE1169150B DE 1169150 B DE1169150 B DE 1169150B DE N21001 A DEN21001 A DE N21001A DE N0021001 A DEN0021001 A DE N0021001A DE 1169150 B DE1169150 B DE 1169150B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
signals
displacement
sin
mutually
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21001A
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik De Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1169150B publication Critical patent/DE1169150B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B21/00Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant
    • G01B21/02Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness
    • G01B21/06Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving
    • G01B21/065Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving for stretchable materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bestimmen der relativen Verschiebung eines Objektes unter Verwendung eines verschiebbaren Rasters Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bestimmung der relativen Verschiebung eines Gegenstandes unter Verwendung eines zusammen mit dem Gegenstand verschiebbaren Rasters mit senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Rillen und einer Lichtquelle, deren Strahlen das Raster und ein zugehöriges optisches System ein oder mehrere Male durchläuft und danach auf zwei photoelektrische Elemente fällt, in denen bei Verschiebung ein Signal erzeugt wird, wobei die Signale gegenseitig einen Phasenunterschied aufweisen, der von einem ganzen Vielfachen von 180' verschieden ist, und wobei die Größe und die Richtung der Verschiebung durch Aufzeichnung der Periodizität dieser Signale in einer Zählvorrichtung gemessen werden.
  • Das im vorliegenden Fall angewendete Abtastprinzip mit Phasenmodulation der lageempfindlichen Signale ist bei solchen Vorrichtungen an sich bekannt.
  • Bei einer anderen elektrooptischen Vorrichtung für Zwecke des Messens von Längen- bzw. Lagegrößen, die nach dem Interfermometerprinzip aufgebaut ist, wird ebenfalls von der Phasenmodulation Gebrauch gemacht, und zwar in der Weise, daß mindestens eines der interferierenden Strahlenbündel phasenm oduliert wird.
  • Gegenüber diesen vorbekannten Ausführungen zeichnet sich die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch aus, daß das optische System das Raster umgekehrt an sich abbildet und einen Spiegel aufweist, der um eine Achse in Vibration gesetzt wird, die sich im wesentlichen parallel zu den Rasterrillen, wie diese vom Spiegel aus betrachtet werden, erstreckt derart, daß die beiden Signale auf gleiche Weise phasenmoduliert werden, und daß Mittel vorhanden sind, um aus den modulierten Signalen unmodulierte Signale abzuleiten.
  • Gegenüber dem vorbekannten Stand der Technik besteht der Vorteil der gekennzeichneten Vorrichtung darin, daß auf einfache Weise eine Phasenmodulation zweier Signale erhalten wird, nämlich durch Schwingung eines Spiegels, der einen Teil des optischen Systems bildet. Ein solches optisches System fehlt bei der bekannten Vorrichtung. Andererseits tritt bei der letzterwähnten bekannten Vorrichtung keine Phasenmodulation zweier Signale im Sinne der gekennzeichneten Erfindung auf.
  • In anderen bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht der auf die photoelektrischen Elemente auffallende Lichtstrom aus einem mehr oder weniger konstanten Teil, dem Untergrund, dem ein im wesentlichen sinusförmiger, von der Rasterlage abhängiger Teil überlagert ist und wobei der Photostrom eine entsprechende Form hat. Die Periodizität der Signale wird dann durch Anwendung der Nulldurchgänge des sinusförmig veränderlichen Teiles des Photostromes aufgezeichnet. Dies wird jedoch dadurch erschwert, daß der Untergrund des Lichtstromes unerwünschte Änderungen aufweisen kann und daß außerdem bei den üblichen halbleitenden photoempfindlichen Elementen der Untergrund im Photostrom noch zusätzlich durch den sogenannten Dunkelstrom des Elements verstärkt wird, der stark von der Temperatur abhängig ist. Diese unerwünschten Änderungen können vergleichbar mit oder sogar größer werden als der bzw. die Amplitude des sinusförmig veränderlichen Teiles, wodurch die Bestimmung von Nulldurchgängen ungewiß oder sogar unmöglich wird. Dieser störende Gleichstromteil darf auch nicht von Filtern entfernt werden, weil die Frequenz des Wechselstromteiles bei geringen Verschiebungsgeschwindigkeiten sich Null nähern kann.
  • In einem älteren Vorschlag ist beschrieben, wie durch eine Vibrationsbewegung eines der Elemente des dem Raster zugehörigen optischen Systems ein sinusförmig mit der Zeit phasenmoduliertes Signal erhalten wird, das in Kombination mit einem von der Vibration abgeleiteten, sinusförmig mit der Zeit verlaufenden Signal alle Informationen aufweist, um die Richtung und die Größe der Verschiebung zu bestimmen, wobei der Gleichstromteil des photoelektrischen Signals unschädlich ist.
  • Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß es schwierig ist bei hohen Verschiebungsgeschwindigkeiten zu messen. Die höchstzulässige Verschiebungsgeschwindigkeit wird nämlich durch eine Anzahl von Umständen begrenzt.
  • An erster Stelle beträgt die maximale Anzahl der Verschiebungsperioden, die pro Sekunde zurückgelegt werden darf, die Hälfte der Modulationsfrequenz. Die Verwirklichung einer genügend hohen Modulationsfrequenz kann mechanische Nachteile liefern.
  • Weiter wird die maximale Verschiebungsgeschwindigkeit durch die maximale Frequenz (Grenzfrequenz) bestimmt, auf die das photoelektrische Element noch reagiert, und zwar ist das theoretische Maximum der Anzahl der Verschiebungsperioden pro Sekunde nur das Fünftel dieser Grenzfrequenz, da in dem phasenmodulierten Signal bei maximaler Verschiebungsgeschwindigkeit eine Frequenz des 2,5fachen der Modulationsfrequenz auftritt, die also durch das photoelektrische Element muß verwirkt werden können, weil weiter die Anzahl der Verschiebungsperioden pro Sekunde maximal die Hälfte der Modulationsfrequenz ist.
  • Alle diese Schwierigkeiten werden bei Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahme vermieden, mit der, obwohl der Untergrund auf die beschriebene Weise unschädlich gemacht ist, doch leicht gemessen werden kann, auch wenn die Verschiebungsgeschwindigkeit verhältnismäßig groß ist.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform kann es von Vorteil sein, wenn das optische System zusätzlich ein Element enthält, wodurch zwei gegenseitig senkrecht polarisierte Bilder des Rasters erzeugt werden, welche, in der Verschiebungsrichtung gemessen, gegenseitig um einen Abstand verschoben sind, und wenn dabei die gegenseitig polarisierten Strahlenbündel durch einen Analysator getrennt werden und je ein zugeordnetes Photoelement beeinflussen. Hierbei ist der Analysator zweckmäßig als strahlenteilendes Prisma mit zwei Teilen ausgebildet, welche nach einer Diagonalfläche gekittet sind und an dieser mit Schichten von abwechselnd niedrigem und hohem Brechungsindex versehen sind. Bevorzugt werden für die Abbildung des Rasters auf sich selbst die Vibrationsmaxima der Ordnung tl und - 1 ausgenutzt.
  • Eine Vorrichtung nach der Erfindung, mit der zwei gegenseitig um 90° in der Phase verschiedene photoelektrische Signale der Form: A = sin (cx + b sin (l t) + const.
  • B = cos(fsix + b sin 9 t) + const. abgeleitet werden können, ist in F i g. 1 dargestellt.
  • Die Bewegungsrichtung des Rasters liegt hierbei in der Zeichenebene und ist mit x bezeichnet.
  • Das Licht einer Lichtquelle B wird durch eine Linse L 1 kollimiert und fällt über einen flachen Spiegel S1 auf einen Teilspiegel S2 auf. Das zurückgeworfene Bündel fällt über Linsen L2 und L3 auf das Raster R auf, das einen Teil des Körpers bildet. dessen Verschiebung gegenüber dem optischen System gemessen wird, von dem angenommen wird, daß es fest angeordnet ist. Durch das Raster wird das Licht in kohärente Teilbündel gespalten, die durch die Quarzplatte K fallen, die nachstehend noch weiter beschrieben werden wird. Über die Linse L4 fallen die Bündel dann auf den Hohlspiegel S3 auf, der in der Brennfläche von L4 steht und um eine Achse parallel zu den Rasterelementen in Vibration versetzt wird. Dies erfolgt hier dadurch, daß der Spiegel S3 an dem Ende eines Stabes aus magnetostriktivem Material befestigt ist, der nah an dem Ende, an dem der Spiegel angeordnet ist, mit einem unsymmetrischen Einschnitt versehen ist. Die Stabenden tragen Spulen, in denen auf bekannte Weise durch einen Verstärker mit Rückkopplung elektrische Schwingungen mit einer Frequenz gleich der Eigenfrequenz des Stabes erzeugt werden.
  • Die Kreisfrequenz der Schwingung wird mit ° bezeichnet. In der Zeichnung (F i g. l bis 6) ist der Gang der Strahlen angegeben, die die Biegungsmaxima der Ordnung0, --l und X 1 veranlassen.
  • Auf dem Spiegel S3 sind diese mit A1o, M, und M+ bezeichnet. Der Spiegel ist an der Stelle von Mo durch eine schwarze Bedeckung nichtreflektierend gemacht. und die Abmessungen des Spiegels sind derart klein gewählt, daß Maxima höherer Ordnung nicht aufgefangen werden. Auf diese Weise werden nur die Bündel von der Ordnung - 1 und C1 zurückgeworfen, und diese fallen über die Linse L4 und die Quarzplatte K auf das Raster R zurück. Von den durch das Raster gebildeten, rückwärts austretenden, kohärenten Bündeln werden weiter nur zwei verwendet, nämlich erstens das durch das Raster R aus dem von M l herrührenden Licht gebildete Bündel der Ordnung tl 1 und zweitens das durch das Raster aus dem von M-,-1 herrührenden Licht gebildete Bündel der Ordnung -1. Diese in Richtung zusammenfallenden, kohärenten Bündel fallen über die Linsen L3 und L2 und den Spiegel S2 auf ein Teilprisma auf, das aus zwei Teilen P1 und P2 besteht, die nach der Diagonalebene W. die senkrecht zur Zeichenebene steht, gekittet sind. Die Kittfläche von P1 ist mit einer Verspiegelung aus im Vakuum aufgedampften dünnen Schichten von abwechselnd hohem und niedrigem Brechungsindex versehen. Es wird einleuchten, daß, wenn der Einfallswinkel q derart gewählt wird, daß auf der Begrenzung zwischen den Schichten hohen und niedrigen Brechungsindex das Licht etwa unter dem Brewsterschen Winkel einfällt und, wenn außerdem die Stärke der Schichten geeignet gewählt wird, es erreicht werden kann, daß durch die genannte Verspiegelung von dem Licht im verwendeten Wellenlängenbereich der senkrecht zur Zeichenebene schwingende Teil zum größten Teil zur Linse L5 zurückgeworfen wird, von der es auf die Photodiode F1 fällt. Der in der Zeichenebene schwingende Teil wird zum größten Teil durchgelassen und fällt über die Linse L6 auf die Photodiode F2.
  • F i g. 2 zeigt die Quarzplatte K von dem Raster in der Richtung der optischen Achse des Abbildungssystems L4S3 betrachtet. F i g. 3 zeigt einen Querschnitt der Quarzplatte nach dem Hauptschnitt. Die optische Achse des Quarzes schließt einen Winkel von etwa 45" mit der Ebene der Platte ein. In der Figur ist angenommen, daß die Richtung der Rasterrillen einen Winkel ß mit der Senkrechten auf der Zeichenebene aus F i g. 1 einschließt. Der Hauptschnitt H schließt einen Winkel X mit der Richtung der Rasterrillen ein.
  • Der auf der optischen Achse des Abbildungssystems L4S3 liegende Punkt 0 des Rasters wird im \>gewöhnlichen« Strahlengang an sich als O0 abgebildet. Die Vibrationsrichtung (senkrecht zum Hauptschnitt) ist mit dem doppelten Pfeil bezeichnet. Die saußergewöhnliche « Abbildung 0e ist jedoch längs dem Hauptschnitt in der Rasterebene gegenüber O0 in einem Abstand verschoben, die annähernd mit ne-n0 O0Oe = 2d angegeben werden kann. In der Formel ist d = Stärke der Quarzplatte, n0 = gewöhnlicher Brechungsindex, ne = außergewöhnlicher Brechungsindex.
  • Es wird bemerkt, daß in der Figur die Verschiebung deutlichkeitshalber übertrieben dargestellt ist.
  • Die Vibrationsrichtung von O0 ist senkrecht zum und diejenige von Oe parallel zum Hauptschnitt. Sie sind mit den doppelten Pfeilen bezeichnet.
  • In der Richtung senkrecht zu den Rasterrillen ist der gegenseitige Abstand der beiden Bilder O0 und 0e also gleich ne-n0 2d # sin α. n0 Wenn α : nicht zu groß ist und außerdem die Rasterrillen, mit Ausnahme eines kleinen Winkels p, senkrecht zur Bewegungsrichtung des Rasters R stehen, werden die Signale, die von F1 und F2 geliefert werden, in erster Annäherung die folgende Form aufweisen: r in der b = 2# # # #, in der r = der Halbmesser 1/4p von S3, # die Winkelamplitude der Schwingung von S3 und 2d(ne - n0) c = # 2#.
  • ½p n0 Glieder von einer Ordnung höher als die erste Ordnung in α und ß sind hierbei vernachlässigt.
  • Durch geeignete Wahl von d kann erreicht werden, daß z. B. c größer ist als c1 2#/10, so daß der für einen Phasenunterschied von #/2 erforderliche Winkel α nicht größer als etwa 5° wird. Da in der Praxis ß auch nicht mehr als einige Grad beträgt, darf man für die obige Form das Signal aus F2 verwenden. Der für einen Phasenunterschied von #/2 erforderliche Winkel α wird dann pn0 α = .
  • 16d(ne - n0) Der gewünschte Wert von α kann dadurch eingestellt werden, daß die Quarzplatte in einer um die optische Achse von L4 und S3 drehbaren Fassung V (s. F i g. 1) montiert wird. Die Platte wird also mittels dieser drehbaren Fassung mit ihrem Hauptschnitt so viel aus der Rasterrillenrichtung gedreht, bis der erwähnte Phasenunterschied von 2 erreicht ist.
  • 2 Für Quarz gilt: ne - n0 - = 0,006. n0 Wählt man weiter: d 2 mm, p = 16 @@ (Meßstufen 1 so ist 16 # 10-3 1 = radial = 5°.
  • 16 # 2 # 0,006 12 Die Stärke d der Quarzplatte darf nicht zu klein sein, weil bei größeren Werten von α Komplikationen auftreten, nämlich eine Amplitudenverringerung der Wechselstromteile der beiden Signale. Andererseits ist es erwünscht, d nicht zu groß zu wählen, da dann die Einstellung von a zu kritisch wird. Die in den photoempfindlichen Elementen erhaltenen Spannungen haben also die Form: A = sin (w x + b sin 9t) + const., B = cos (# x + b sin # t) + const.
  • Aus diesen Spannungen kann dann auf folgende, an Hand der F i g. 4 zu beschreibende Weise eine Anzeige erhalten werden. Der Modulationswinkel b wird klein gewählt, z. B. 0,2. Die obigen Ausdrücke können dann durch A = const. + sin # x + b cos # x sin # t, B = const. + cosm x - b sin # x x sin 9 t genähert werden.
  • Die genannten Signale treten bei I und II auf und werden den Vorrichtungen A 1 und A 2 zugeführt, denen zugleich Spannungen zugeführt werden, die von der Spiegelvibration abgeleitet werden und proportional zu sin Q t sind. In den Vorrichtungen A 1 und A 2, die je z. B. einen Hall-Generator aufweisen können, wird das Produkt der zwei Spannungen gebildet. Die Mischprodukte werden den Tiefpaßfiltern B1 und B2 zugeführt, die z. B. die Frequenzen auf 1/2Q durchlassen. Am Ausgang entstehen dann Spannungen cos m x und sin m x, die auf bekannte Weise weiter behandelt werden können.
  • Da b klein ist, kann 9 hoch sein und damit auch die höchstzulässige Verschiebungsgeschwindigkeit Ein zweites Verfahren ist in F i g. 5 vorgeschlagen, in der auch das Antriebssystem für den Spiegel dargestellt ist. Die Signale, die beil und II auftreten. können auf folgende Weise geschrieben werden: A = const. + sin # x [J0 (b) + 2J2 (b) cos 2 # t + 2J4 (b) cos 4 # t + ...] + cos # x [2J1 (b) sin # t + 2J3 (b) sin 3 # t + ...], B = const. + cos # x [J0 (b) + 2J2 (b) sin 2 # t + 2J4 (b) sin 4 # t + ...] - sin # x [2J1 (b) sin # t + 2J3 (b) sin 3 # t + ...].
  • Wenn hierbei b etwa gleich 2,5 gewählt wird, so ist Jo(b) etwa gleich Null, so daß bei Stillstand die Glieder J0(b) sin # x und J0(b) cos # x keine Schwierigkeiten liefern.
  • In der Vorrichtung A werden die Nulldurchgänge der Wechselspannungsteile der Spannungen I und Il auf übliche Weise zum Bilden von Zählimpulsen vorwärts und rückwärts verwendet. Bei Stillstand des Rasters wird also immer hin- und hergezählt infolge der Phasenmodulation h sin Pt, was jedoch nicht nachteilig zu sein braucht.
  • Wird die Bewegungsgeschwindigkeit des Rasters Q jedoch derart, daß @@/dt = @/#, so erhält das Glied mit der Amplitude J1(b) eine Frequenz Null. Um Komplikationen hierdurch zu verhüten, ist es erwünscht, die folgende Versorgung anzubringen: in der Vorrichtung B werden die Zählimpulse vorwärts und rückwärts positiv bzw. negativ berechnet, integriert und gleichgerichtet, so daß bei schneller Bewegung B eine Gleichspannung liefert, die die Verstärkung des Verstärkers C verkleinert, wodurch die Amplitude des vibrierenden Spiegels auf einen niedrigeren Wert eingestellt wird und das Glied J1 (h) unbedeutend wird.
  • Eine weitere Vorrichtung zum Umwandeln der Signale ist in F i g. 6 dargestellt. Das erste Signal wird hierbei in der Vorrichtung A 1 wieder mit einer Spannung proportional zu sin 9 multiplikativ gemischt, worauf die sich ergebende Spannung durch das Tiefpaßfilter B1, das die Frequenzen unterhalb 1/29 durchläßt, geführt wird, worauf das erhaltene Signal, das proportional zu cos fJx ist, der Vorrichtung El zugeführt wird.
  • El wird zugleich das zweite Signal von II über einen Phasenausgleicher C2 zugeführt. Was die Nulldurchgänge anbetrifft, verhält dieses Signal sich im wesentlichen wie die Funktion cos mx, da b so klein gewählt ist, daß Jo(b) groß ist gegenüber J1(b) (z. B. b = 0,2).
  • Auf ähnliche Weise empfängt E2 ihre Signale. In El und E2 werden die eintreffenden Signale linear kombiniert. Die aus El und E2 austretenden Signale, die im wesentlichen proportional zu cos mx und sin mx sind, werden F zugeführt, in der auf bekannte Weise Impulse für vorwärts und rückwärts gebildet werden.
  • Die Impulse werden der Vorrichtung D zugeführt, die die Impulse für vorwärts positiv und diejenigen für rückwärts negativ berechnet, darauf integriert und gleichgerichtet. Die erhaltene Gleichspannung wird E1 und E2 zugeführt, zur Steuerung des Mischverhältnisses der in E1 und E2 linear kombinierten Signale. Bei geringer Geschwindigkeit des Rasters werden in E1 bzw. E2 nur die aus B1 bzw. B2 austretenden Signale eingekoppelt. Bei zunehmender Geschwindigkeit werden diese abgekoppelt und werden die aus C2 bzw. C1 austretenden Signale eingekoppelt.
  • Die Phasenausgleicher C1 und C2 dienen dazu, die in B1 und B2 auftretende Phasendrehung einigermaßen auszugleichen, damit bei der Übernahme die aus B1 und B2 und C2 und C1 austretenden Signale etwa in der Phase sein werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Bestimmen der relativen Verschiebung eines Objektes unter Verwendung eines zusammen mit dem Objekt verschiebbaren Rasters mit senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Linien und einer Lichtquelle, deren Strahlenbündel nach einmaligem oder mehrmaligem Durchgang durch das Raster und durch ein zugeordnetes optisches Abbildungssystem auf zwei photoelektrische Elemente einwirken, durch welche dem zu messenden Verschiebungsweg zugeordnete elektrische Signale mit einem Phasenunterschied zueinander erzeugt werden, der von einem ganzen Vielfachen von 180 verschieden ist, und wobei die Größe und die Richtung der Verschiebung aus der Periodizität dieser Signale mittels einer Zählvorrichtung bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System das Raster umgekehrt auf sich selbst abbildet und einen Spiegel enthält, der um eine im wesentlichen zu den Rasterlinien parallele Achse in Vibration versetzt wird, derart, daß die beiden Signale auf gleiche Weise phasenmoduliert werden, und daß ferner Mittel angeordnet sind, welche aus den modulierten Signalen unmodulierte Signale ableiten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das optische System zusätzlich ein Element enthält, wodurch zwei gegenseitig senkrecht polarisierte Bilder des Rasters erzeugt werden, welche, in der Verschiebungsrichtung gemessen, gegenseitig um einen Abstand verschoben sind, und daß dabei die gegenseitig polarisierten Strahlenbündel durch einen Analysator getrennt werden und je ein zugeordnetes Photoelement beeinflussen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Analysator als strahlenteilendes Prisma mit zwei Teilen ausgebildet ist, welche nach einer Diagonaifläche gekittet sind und an dieser mit Schichten von abwechselnd niedrigem und hohem Brechungsindex versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abbildung des Rasters auf sich selbst die Vibrationsmaxinla der Ordnung -; 1 und - 1 ausgenutzt werden.
    In Betracht gezogene Druclischriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 017 799; USA.-Patentschrift Nr. 2 625 607.
DEN21001A 1960-12-29 1961-12-28 Vorrichtung zum Bestimmen der relativen Verschiebung eines Objektes unter Verwendung eines verschiebbaren Rasters Pending DE1169150B (de)

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