DE1169081B - Verfahren und Giessform zur Herstellung von Suppositorien - Google Patents
Verfahren und Giessform zur Herstellung von SuppositorienInfo
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Description
- Verfahren und Gießform zur Herstellung von Suppositorien Einerseits werden zur Herstellung der üblichen Suppositorien u. dgl. gewöhnlich Gießformen benutzt, die längsgeteilt sind und bei denen die Formnester nur einseitig mit einer Öffnung, der Einfüllöffnung, versehen sind. Derartige Formen sind zur Herstellung von Suppositorien u. dgl. bestimmt, die ausschließlich aus der leicht schmelzbaren Suppositorienmasse und den beigegebenen Wirkstoffen bestehen. Andererseits ist auch schon vorgeschlagen worden, für die Herstellung von Zäpfchen ungeteilte Gießformen zu verwenden, die an ihrer der Einfüllöffnung gegenüberliegenden Seite einen engen Austrittskanal aufweisen. Durch diese Kanäle sollen Ausstoßer in die Form eingreifen, die nach dem Erhärten der Gießmasse die fertigen Zäpfchen aus der Form herausdrücken sollen.
- Weiterhin ist bereits vorgeschlagen worden, die Masse des Suppositoriums um einen Docht aus saugfähigem Stoff herum zu formen. An das eigentliche Suppositorium schließt sich dabei ein auch von der Gießmasse umschlossener Stielteil an. Lediglich das hintere Ende des Dochtes, welches aus dem Stielteil herausragt, ist frei von Gießmasse und bildet für sich einen Bausch, der nach der Einführung als Vorlage dient. Diese Vorlage saugt die infolge der Körperwärme wieder schmelzende Gießmasse, soweit diese nach außen zurückfließt, auf. Die Herstellung eines solchen Suppositoriums mit den erwähnten Gießformen ist jedoch mit verschiedenen bedeutsamen Nachteilen verbunden: die übliche Befüllung einer Großform von oben her mit Gießmasse im Gießrahmen ist, nachdem die Dochte eingeführt sind, hier naturgemäß nicht möglich; es verbleibt nur der umgekehrte Weg, daß nämlich die Dochte erst dann eingeführt werden, wenn die Form mit der Gießmasse bereits beschickt ist. Ist hierbei die eingefüllte Gießmasse noch flüssig, so saugen sich die Dochte unregelmäßig damit voll, und es entstehen unregelmäßig ausgeformte Suppositorien; ist die Gießmasse dagegen bereits halb oder ganz erstarrt, so ist die notwendige innige Verbindung zwischen Docht und Zäpfchenmasse nur schwer zu gewährleisten. Überdies ist bei einem solchen Vorgehen nur ein sehr schlankes Tamponadematerial brauchbar, was den praktischen Nutzen eines solchen Suppositoriums weitgehend einschränkt.
- Gegenstand der Erfindung sind demgegenüber ein Verfahren und eine Gießform zur einfachen, bequemen und schnellen Herstellung von Suppositorien od. dgl. mit einer Tamponeinlage, die mit einem Teil außerhalb des Suppositoriums od. dgl. liegt.
- Die Erfindung bedient sich bei der Herstellung der genannten Suppositorien od. dgl. einer an sich bekannten Gießform, die unterseitig unter Bildung einer Verengung einen ins Freie mündenden Kanal oder einen radial nach innen vorspringenden Wulst aufweist, der als scharfkantige Öffnung oder glattrandig ausgebildet sein kann. Diese Gießform ist vorwiegend längsgeteilt, damit die fertigen Suppositorien od. dgl. aus der Form entnommen werden können, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung derselben besteht.
- Gemäß der Erfindung wird bei der Herstellung der Suppositorien od. dgl. mit einer Tamponeinlage, die mit einem Teil außerhalb des Schmelzkörpers liegt, in der Weise verfahren, daß in geeigneter Weise saugfähiger Stoff aus Mull, Watte, Zellstoff od. dgl., vorzugsweise von Streifenband-, Rundschnur-, Rollen- oder Schlauchcharakter, so in ein an sich bekanntes Formnest mit unterseitiger Verengung eingeführt wird, daß ein Teil des saugfähigen Stoffs im Innern des Formnestes liegt, ein anderer Teil außerhalb der Gießform auf der anderen Seite der untenliegenden Formnestverengung, worauf von oben her das Eingießen der geschmolzenen Gießmasse in das Formnest erfolgt. Sie dringt in den in dem Formnest liegenden Teil des Tampons ein und erhält durch die Hohlform schließlich bei der Erkaltung die gewünschte Gestalt, welche dann aus der Form entnommen werden kann.
- Bei der geschilderten Arbeitsweise der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß der Tampon an der Stelle der unterseitigen Verengung der Gießform einen abdichtenden Verschluß des Formnestes bildet, so daß sich die von oben her in das Formnest vordringende erwärmte Gießmasse mit dem darin liegenden Tamponteil innig verbinden kann. Die unterseitige Verengung des Formuestes verhindert ein Durchlaufen der Gießmasse nach unten, zumal das an dieser Stelle mittlerweile von Gießmasse durchtränkte Tamponadematerial aufquillt und zusätzlich dichtet.
- Es kann auch in der Weise verfahren werden, daß die Tamponeinlage mittels einer Hakennadel od. dgl. zunächst um ein gewisses Maß bis über die Oberseite der Gießform hinaus eingeführt wird, worauf dann während oder nach dem Eingießen der Gießmasse die Einlage durch Anfassen derselben an ihrem unteren aus der Form heraushängenden Ende so weit zurückgezogen wird, bis das obere Ende in dem Formnest verschwunden ist. Durch das Abwärtsziehen der mit Gießmasse durchtränkten Tampons kann eine besondere Verdichtung der Gießmasse innerhalb der Formnester erreicht werden. Eine solche Verdichtung ermöglicht Vakuolenbildung und Risse der Masse bei bestimmten Arzneizutaten mit Sicherheit auzuschließen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Suppositorien od. dgl. mit einer Tamponeinlage, die mit einem Teil außerhalb des Schmelzkörpers liegt, in Formen mit Formnestern, die unten und oben offen sind, dadurch gekennzeichnet, daß saugfähiger Stoff aus Mull, Watte, Zellstoff od. dgl., vorzugsweise in Streifenband-, Rundschnur-, Rollen- oder Schlauchform, so in ein an sich bekanntes Formnest mit unterseitiger Verengung eingeführt wird, daß ein Teil des saug- fähigen Stoffes im Innern des Formnestes liegt, ein anderer Teil außerhalb der Gießform auf der anderen Seite der untenliegenden Formnestverengung, worauf von oben her das Eingießen der geschmolzenen Gießmasse in das Formnest erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tamponeinlage mittels einer Hakennadel od. dgl. zunächst um ein gewisses Maß bis über die Oberseite der Gießform hinaus eingeführt wird, worauf während oder nach dem Eingießen der Gießmasse die Einlage durch Anfassen derselben an ihrem unteren aus der Form heraushängendem Ende so weit zurückgezogen wird, bis das obere Ende in dem Form nest verschwunden ist.
- 3. Gießform zur Herstellung von Suppositorien od. dgl. nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, vorwiegend in Längsrichtung der Formnester geteilte Form, wobei jedes der Form nester auch unterseitig unter Bildung einer Verengung einen ins Freie mündenden Kanal oder einen radial nach innen vorspringenden Wulst aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 738 708, 1 700 281; französische Patentschriften Nr. 943 177 863 000.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK41706A DE1169081B (de) | 1960-09-20 | 1960-09-20 | Verfahren und Giessform zur Herstellung von Suppositorien |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1169081B true DE1169081B (de) | 1964-04-30 |
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| DE (1) | DE1169081B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR863000A (fr) * | 1940-01-20 | 1941-03-20 | Tampon hygiénique | |
| FR943177A (fr) * | 1947-02-28 | 1949-03-01 | Procédé et moules pour la fabrication des suppositoires | |
| DE1700281U (de) * | 1953-11-02 | 1955-06-08 | Wilhelm Fisslake | Tamponzaepfchen. |
| DE1738708U (de) * | 1956-02-24 | 1957-01-31 | Wilfried Dr Med Schmerold | Suppositorium und feste vaginaleinlage mit handgriff. |
-
1960
- 1960-09-20 DE DEK41706A patent/DE1169081B/de active Pending
Patent Citations (4)
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| FR863000A (fr) * | 1940-01-20 | 1941-03-20 | Tampon hygiénique | |
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