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Gießzapfen mit Behälter Die Erfindung betrifft einen Gießzapfen mit
Behälter aus thermoplastischem Material. Der aus einem Stuck mit dem Behälter bestehende
Gießzapfen gemäß der Erfindung ist besonders nützlich in der Zahnheilkunde fUr die
Herstellung von zahnärztlichen Gußstücken nach dem "lost wax" - Verfahren. Während
sich die nachstehende Beschreibung auf diese Verwendung in der Zahnheilkunde bezieht,
kann der Gießzapfen Init Behälter selbstverständlich auch auf anderen Gebieten verwendet
werden, z.B. bei der Herstellung von Schmuckstücken als ein Mittel zur Erzeugung
eines Durchlasses für das geschmolzene Metall, um zugang zur Formkammer zu erhalten,
wenn gußstücke nach dem "lost wax" - Verfahren hergestellt werden.
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Wie dem Fachmann für die Herstellung zahnärztlicher Gußstücke bekannt
ist, werden Gießzapfen seit vielen Jahren zur Erzeugung eines Durchlasses in Formen
verwendet, um Zugang zum Hohlrawn der Form zu erlangen, der schließlich tut Metall
gefüllt wird, um das Gußstück herzustellen. Behälter wurden manchmal in Verbindung
mit dem Gießzapfen verwendet, uin in der Forni einen Beisälter fur das Metall zu
erzeugen, so daß das sich abkühlende Metall dem Formhohlraum mit einer ausreichenden
Geschwindigkeit
zugeführt werden kann, um die Entwicklung einer
Schrumpfungsporosität im Guß stück zu verhindern. Seit vielen Jahren war es insbesondere
üblich, einen Metallgießzapfen an der Waohsschablone zu befestigen und dann den
Zapfen (mit derdaran befestigten Schablone) in eine mit Wachs gefüllte Bohrung in
einem Formkern einzuführen. Wie oben erwähiit, kann der Behälter in Verbindung niit
dem Gießzapfen verwendet werden. Ein Init Asbest ausgekleideter Stahlring wird dann
oberhalb des Formkerns angeordnet und der Ring wird mit feuerfestem Material gerollt,
das als Einsatz bezeichnet wird. Wenn sich der Einsatz gesetzt hat, wird der Fcrmkern
entfernt und der Ring wird dann in einem Ofen angeordnet, um das Wachs auszubrennen
und auf diese Weise eine Formkammer zu erzeugen. Nachdem der Ring teilweise erhitzt
worden ist, wird der Metallgußzapfen herausgenommen, damit das Wachs aus der Form
abfließen kann.
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Die Öffnungen in der Einsatzform, die in derselben nach der Entfernung
der Wachsschablone des Gießzapfens und des Behälters gebildet sind, werden als Formhohlraum,
Einguß und Metallbehälter bezeichnet. Der Pormhohlraurn ist ein Hohlraum, für welchen
der Einguß als ein Durchlaß für die Zuführung von Metall in denselben dient, während
der Metallbehälter ein erweiterter Hohlraten zwischen den Enden des Eingusses ist,
der einen größeren Querschnitt als der Einguß auSweist, was eine zufrieden stellende
Zuführungsgeschwindigkeit gewährleistet. Das Produkt, das sich bis durch das Füllen
des Formhohlraumes mit Metall ergibt, wird als das Guß stück bezeichnet, während
der stabförmige Metallteil, der am Gußstück befestigt ist und der sich im Einguß
befindet,
als Metallanguß bezeichnet wird.
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Bis vor wenigen Jahren war es allgemein üblich, Metall stangen verschiedenen
Durchmessers als Gießzapfen zu verwenden. Es wurde als wichtig angesehen, daß diese
Gießzapren aus einem Metall bestehen, das nicht der Korrosion unterworfell ist,
da jeder an den zur Form führenden Wänden verbleibende Rückstand eine Veruiireinigung
des geschinolzenen Goldes bewirken kann (das gewöhnlich für zahnärztliche Gußstücke
verwendet wird). Es wurden Zapren mit verschiedener Stärke verwendet. Diese verändern
sich entsprechend der Größe der zu gießenden Schablone und der Art der zu verwendenden
Gießausrüstung. Mit derri Gießzapfen wurden manchmal Behälter verbunden, um die
entwicklung von Porosität im Gußstück selbst zu verhindern. Der Behälter wirkt als
eine Füllvorrichtung für das Gußstück. Im Gußstück tritt manchmal Porosität aur,
wenn kein Behälter verwendet wird oder wenn der Gießzapfen zu lang oder zu dünn
ist. Manche Fachleute befilrworten die Verwendung eiilc s hohlen Metallgießzapfens,
aber dieser niuß vom Gußstückring ebenso wie der feste Metallgießzapfen entferrit
werden. Andere befürworten die Verwendung eines @achsdrahtes oder die Verwendung
einer Kombination eines Metallgießzapfens uiid eiiies Nachsdrahtes. Manche Techniker
verwenden feste Kunststoffgießzapfen, die ausbrennen, wenn der Gußstückring erhitzt
wird. Dieselben schgelzen aber nicht, bevor das Nache in der Form schmilzt, und
zwar infolge des höheren Schmelzpunktes des Kunststoffes. Aus diesem Grund wird
in einem anderen Fadebuch vorge schlagen, Kunst ststoffgießzapfen zu verwenden.
Es wird aus geführt, daß solche Gießz@@fen wie ein Korkon
in einer
Flasche wirken und daß die Oberflächen der Form beschädigt werden können, wenn sich
das Wache verflüssigt und/oder verdunstet, bevor der Kunststoff des Gießzapfens
schmilzt.
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Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden zum Teil nachstehend
auseinandergesetzt urid ergeben sich zurn Teil hieraus oder aus der praktischen
Ausführung der Erfindung, welche mittels Schritten, Verfahren, Kombinationen und
Vtrbc sserungen verwirklicht und erzielt wird.
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Die Erfindung bestelilt in den nachstehend dargestellten und beschriebenen
neuartigen Schritten, Verfahren, Kombinationen und Verbe sserungen.
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In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform
eines GieB-zapfens mit Behälter aus thermoplastischem Material. der gemäß der Erfindung
hergestellt ist. Das obere Ende ccs Cießzapfens ist erweitcrt, um die Befestigung
einer Wachsschablone zu erleichtern, und das untere Lande ist abgeschrägt, um die
Einführung des Cießzapfens in die @ohrung einet Formkerns zu erleichtern.
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Fig. 2 ist ein zenkrechter Längssennitt nach der Linie II-II der Fig.
1 und zeigt den einteiligen Gießzapfen mit behälter. @m einen Ende des Gießzapfens
ist eiriu
Wachsschablone befestigt, die 1:ii Umriß ebenso wie die
äußere und die innere Wachsabdichtung angegeben ist, welche dazu dienen, ein Loslösen
der Wachsschablone vom Gießzapfen zu verhindern.
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Fig, v ist eine teilweise Seiteiiansicht eines gießzapfens, der oberhalb
des Behälters abgeschnitten ist und der den in Fig. 1 gezeigten Gießzapfen ähnlich
ist nilt der Ausnahme, daß anstelle eines erweiterten oberen Endes in der Nähe des
oberen Endes des Zapfens eine kreisförmige idut vorgesehen ist, um die Befestigung
einer Wachsschablojie an Gießzapfen zu erleichtern.
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Fig. 4 zeigt in teilweisen Schnitt eine übliche Einheit einschließlich
des Formkerns und des einsatzmaterials unter Verwendung des Gießzapfens mit Behälter
gemäß der Erfindwaü.
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Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines Gießzapfens, der oberhalb
des Behälters abgeschnitten ist uiid der dem in Fig. 1 gezeigten Gießzapfen ähnlich
ist mit der Ausnahme, daß anstelle eines erweiterten obereri Endes in umfangsrichtung
im Abstand liegende Ausnehmungen vorgesehen sind, urn die Befestigung einer Wachsschablone
an Gießzapfen zu erleichtern.
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Fig. 6 ist eine Seitenansicht einer arlderen Ausführungsform des Gießzapfens
mit Behälter aus thermoplastischem Material, bei welcher der Behälter kugelförmig
ausbebildet ist und bei welcher die Spitze des Gießzapfens an dem ende, an welchem
die Wachsschablone befestigt wird, einen kleineren Durchmesser aufweist als der
Schaftteil des-iezapfens.
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Gegenstand der Erfindung ist ein einteiliger Gießzapfen mit sehälter,
der eine Re@he von Vorteilen ermöglicht, welche der bisher bei der Herstellung von
Gußstücken, insbesondere ion zahnärztlichen Gußstücken, nach dem "lost wax" - Verfahren
verwendete Gießzapfen nicht aufweist.
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Einen anderen Gegenstand der Erfindung bildet ein einteiliger Gießzapfen
mit Behälter aus thermoplastischem Material, welcher bei Verwendung beim "lost wax"
- Verfahren ermöglicht, daß das Wachs ausfließt, sobald es geschmelzen ist, und
welcher das Abziehen von Gasen aus der Form ermöglicht.
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Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein einteiliger Gießzapfen
mit Behälter aus thermoplas@sshem Material, welcher einen Behälter für die Strömung
des Metalls in die Forin bildet, wobei die Wirbelbildung in der Strömung des Metalls
auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird, wenn dasselbe die Fori füllt.
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Noch inen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein einteiliger
Gießzapfen mit Behälter, der für Schabl@@en von veränderlicher
Größe
und Die i@ verschiedenen Stärken bergestellt werden kann. riiei : re (e-;enstaid
der i'"£irdu bildet Cii ü iitiligor Gießzapfen mit Behälter, dc: leicht n chsschablone
befestigt werden kann, um die Gefahr zu verringern, des die Schablone während der
folgenden Schritte abfällt, insbesondere wenn die Einführung ro. Einsatzmaterial
rund um Die Se@ablche erforderlich ist.
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Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein einteiliger Gießzapfen
mit Benälter, der ausgebrannt werden kann, bevor uie Form auf aic für das Gießcn
erforderliche Temperatur erhitzt wird, Un die Notwendigkeit zu vermeiden, de@ Gießzapfen
durch das Einsatzmaterial herauszuziehen mit der' sich daraus crebenden Gefahr der
Aufrau@ung des Kanale, durch den d@@ @@-schmolzene Metall nindurchgeh@@ muß. Die
Aufrauhung würde @ine Wirbelbildung bewirken und möglicherweise würden bei der Herstellung
des Gußstücks Teilchen des Einsatzmaterials in die Form mitgeführt werden, welche
die Bildung von Lunkern im Gußstück verursachen.
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Noch einen weiteren Gegenstand der erfindung bildet eii eiiiteiliger
Gießzapfen mit Behälter, der bei Verwendung bei lost w&'c - Vert'aI;''i eiriet
,rnt'iä'lt'.r f<di' L,,' f,<i: oi':.
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Metall bildet, welcher withilft, das Auftreten Je Schrumpfungsporosität
im gesch@olzenen @etall zu vernindern.
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Es wurde gefu@@en, das die Gegenständ@ @er Erfindung verwirklicht
werden können, indem vorzugsweise durch Formel ein
einteiliger Gießzapfen
mit Behälter aus thermoplastischem Material gebildet wird, der aus einem hohlen
Gießzapfen besteht, welcher zwischen seinen Enden einen mit demselben aus einem
Stück bestehenden wulstförmigen Teil oder Behälter aufweist.
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Der Behälter hat eine größere Querschnittsfläche als der Gießzapfen,
so daß in den späteren Stadien des "lost wax" - Verfahrens in der Einsatzform zwischen
den Enden des Eingußes der Ensatzform ein erweiterter Hohlraum oder Me tallbeliälter
gebildet wird.
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Wie sich aus der nachstehenden genaueren 3escilreiburlg der in den
Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ergibt> ist die Lage des Behälters
relativ zum Ende des Gießzapfens, an dem die @achsschablone befestigt wird, von
rilichtigkeit. Der Behälter soll insbesoiidere in einem genügenden Abstand in der
Nähe des indes des Gießzapfens angeordnet werden, an den die Wachsschablone befestigt
wird, so daß der Metallbehälter der Einsatzform, der in eitlern späteren Stadium
des "lost wax" -Verfahrens gebildet wir i, rclativ zum Formhohlraum richtig angeordnet
sit, um die Zuführung des Metalls aus dem Einguß in den Formhonlraum mit einer ausreichenden
Geschwindigkeit zu gewährleisten, welche die Entwicklung der Schrumpfungsperosität
im Gußstück verhindert. Außerdem rnuß eine Ver-... C1'it<?' u13 ?ci<'iblcrie
vor e c--'Iexj werden, ua sonst der Behälter zu einem Teil der Schablone wird. Der.
Behälter soll in einer: genügenden Abstand vom Ende des @ie@zapfen liegen, an dem
die @achsschablone befestigt @@ lt Jer i einem spätere@ Stadium des "lost wax" -Verfahre@@
ge@i@@et@ @et@llanguß vom Gußstück leicht abgeschnitten
werden
kann.
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Infolge der hohen Ausbildung des Gießzapfens ist es möglich, das Ende
des Gießzapfens, an dem die Wachsschablone befestigt wird rnit Unterschneidungen
zu versehen, welche Befestigungsmittel für die Wachsschablone bilden. Das Ende des
Gießzapfens, das in den formkern einzuführen ist, weist vorzugsweise eine solche
Ausbildung auf, welche die Einführung in die Bohrurig des Formkerns erleichtert.
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Das enäß der Erfindung verwendete thermoplastische Material ist von
solcher Art, daß es 1. cinen Verdampfungspunkt aufweist, der oberhalb desjenigen
von Wachs liegt, 2. unterhalb der bei der Herstellung des Gußstücks verwendeteil
Formtemperatur vollständig verdampft, 3. der aus demselben hergestellte gießzapfen
mit Behälter ziemlich starr ist. in Beispiel eines thermoplastischen Materials,
das die erwähnten Eigenschaften aufweist, ist Polystyrol.
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In den Fig. 1 und 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform des einteiligen
Gießzap2ens mit Behälter gemäß der Erfindung dargestellt. Derselbe besteht aus einem
honlerl Gießzapfen, der allgemein Init 1 bezeiciinet ist und der zwischen seinen
Enden einen wulstförmigen Teil oder Behälter aufweist, welcher allgemein mit 2 bezeichnet
ist. Das obere Ende des Gießzapfens ist allgemein mit 3 bezeichnet, nährend das
untere
Ende allgemein mit 4 bezeichnet ist. Die Bohrung oder die
lichte weite, die sich über die ganze Länge des Gießzapfens erstreckt, ist mit 5
bezeichnet.
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2ie die Fig. 1 und 2 zeigen, weist der Behälter 2 eine größere Querschnittsfläche
auf als der Gießzapfen, so daß der in der Einsatzform gebildete Metallbehälter zwischen
den Enden des Eingußes einen wrweiterten Holilrawn ergibt. Selbst, verständlich
kann die Form des Behälters von der besonderen Formgebung der Ausführungsform gemäß
den Fig. 1 und 2 ziemlich verschieden sein, welche eine asymmetrische Formgebung
veranschalichen, die von oben nach unten nach außen abgeschrägt ist. Der Behälter
kann beispielsweise kugelförmig sein, wie die Ausführungsform gemäß Fig. 6 zeigt,
oder derselbe kann eine symmetrisch abgeschrägte Form aufweisen, die von oben bis
zur Mitte nach außen und von der Mitte bis unten nach innen abgeschrägt ist. Vorzugsweise
weist der Behälter eine solche Form auf, welche in der Einsatzform einen Metallbehälter
ergibt, dessen Wand in der Richtung des Formhohlraumes geneigt ist, so daß das im
Einguß der Einsatzform befindliche Metall mit zunehmender mechanischer Kraft stroXnt,
wenn es such dem Formhohlraum nähert.
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Vorzugsweise soll der Behälter 2 auch eine solche Form haben, daß
der in der Einsatzform gebildete Metallbehälter glatte, gekrümmte Oberflächen aufweist,
welche keine Wirbelbildung in der Strömung des Metalls verursachen, wenn dasselbe
aus dem Einguß in den Formhohlraum gelangt. Die vorstehend erwähnten bevorzugten
Merkmale verhindern, daß aich in dem im Formhohlraum gebildeten Gußstück Porosität
entwickelt.
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In den Fig. 1 und 2 ist der unterhalb des Behälters 2 liegeiid? Teil
des Gießzapfens 1 als Schaft 6 und der oberhalb des Behälters liegende Teil des
Gießzapfeiis als Spitze 7 bezeichnet. Wie bereits erwähnt,ist die Lage des Behälters
2 relativ zum Ende 3 des Gießzapfens von wichtigkeit. Um eine entsprechende Zuführung
aus dem Einguß und Metallbehälter in dem zu Formhohlraum gewährleisten, soll irn
allgemeinen der Abstalld zwischen der oberen Fläche des Behälters und dem Ende des
Gießzapfens, aii dem die Schablone befestigt wird, weniger als die Hälfte der Gesamtlänge
des Gießzapfens betragen und vorzugsweise nicht größer als 1/5 der Gesamtlänge des
Gießzapfens sein.
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Je kleiner ferner der Durchmesser des Gießzapfens ist, wird so kleiner
ist der zulässige Abstand zwischen dem Behälter und dem Ende des Gießzapfens, wenn
optimale Ergebnisse erzielt werden sollen. Um dies genauer zu erklären, soll angenommen
werden, daB die Gesamtlänge des Gießzaprens der Ausführungsform gemäß den Fig. 1
und 2 mit einem Durchmesser von 2,5 mm 22 mm und die Länge (oder Höhe) des 3eliälters
5 mm beträgt.
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Bei der dargestellten besonderen Ausführungsform beträgt der Abstand
zwischen der oberen Fläche @ des Leliältcrs und dem Ende 3 des Gießzapfens ungefähr
2,5 mm @it solchen Abmessungen wurde gefunden, daß bei der Herstellung von zahnärztlichen
Gußstücken nach de@ "lost wax" - Verfahren das Metall aus de: iiur uI deL' ei L'lt1'
ii' dci, ,0rI:L"C'.lra1, lt Lj',C ausrei!'deij re,t','dind it;kelt zu efülirt Wil'¼,
i:: die b';twIcluii :0:1 P' sitt 1:: uftUj :u Vei'.i1c-i'1. ij(i0 l'1&fli der
schlleßlich @ebildete @etallan@uf leicht vom Gußstück abgese1Itt ::0". bci ci:'.
?1i <:jf . ...l -<1'c:: IY':,1:,eser von 2,5 mm wurde @efu@@en, das @@@ @@@@@@@
zwischen der
oberen Fläche 8 des Behälters und dem Ende g des Gießzapfens
vorzugsweise nicht größer als 9 mm sein soll,-um eine entsprechende Z-uführungsge-schwind:Lgkeit
in den Formhohlraum zu gewährleisten, und nicht kleiner als 2 mm, um genügend Raum
zum Abschneiden des Metallangusses vom Gußstück zu haben. Bei einem Gießzapfen mit
kleinerem Durchmesser wird der bevorzugte Maximalabstand weniger als 9 mm getragen,
während der Min destabstand von 2 mm unverändert bleibt.
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Gemäß den Fig. 1 und 2 sind ferner an der Spitze des G~ießzapfens
Einrichtungen vorgesehen, welche die Befestigung des Gießzapfens an der Schablone
erleichtern und/oder gewährleistern. Das Ende des Gießzapfens ist beispielsweise
bei 9 erweitert, um relativ zur oberen Fläche dieses Endes eine Unterschneidung
10 zu bilden. Außerdem ist die Bohrung 5 bei ihrer Annäherung an das Ende 3 nach
innen abgeschrägt, um relativ zur oberen Fläche dieses Endes eine Unterschneidung
11 zu bilden. Wie Fig. 2 zeigt, werden die Unterschneidungen 10 und 11 in Verbindung
mit geschmolzenem Wachs verwendet, um eine Befestigungseinrichtung zu bilden, welche
die Gefahr verringert, daß die Wachsschablone P vom Gießzapfen während der folgenden
Schritte abfällt, welche die Einführung des Einsatzmat#erials rund um die Schablone
erfordern. Vor der Befestigung der Wachs schablone am Gießzapfen wird eine kleine
Menge Wachs mittels eines heißen Instruments erhitzt, um-dasselbe zu erweichen.
Das erweichte Wachs wird dann auf die Wachsschablone aufgebracht, so daß es an derselben
anhaftet. Die Spitze des Gießzapfens wird sofort in das erweichte Wachs eingesetzt,
so
daß ein Teil desselben in die Bohrung 5 in Form einer inneren Abdichtung S1 fließt,
die mit der inneren Unterschneidung 11 in Eingriff kommt. Dann wird das Wachs in
der Nähe der äußeren Unterschneidung 10 mittels des heißen Instruments erhitzt,
bis das Wachs fließt, so daß es die Unter-~schneidung 10 umgibt und eine äußere
Abdichtung S2 bildet.
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Das Ende 4 des Gießzapfens ist bei 12 abP'eschrägt, um die Einführung
des Gießzapfens in eine mit Wachs gefüllte Bohrung eines Formkernes zu erleichtern
(Fig. 4). Das Wachs dient als Abdichtung, um den Gießzapfen im Formkern zu halten.
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In Fig. v ist eine gegenüber den Fig. 1 und 2 abgeänderte Ausführungsform
dargestellt, gemäß welcher auf der Au#enseite des Gießzapfens eine Unterschneidung
vorgesehen ist, welche die Befestigung der Wachsschablone am Gießzapfen erleichtert.
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Anstelle des erweiterten Endes der Ausführungsform gemäß den Fig.
1 und 2 ist der Gießzapfen mit einer Umfangsnut 15 versehen, welche die gewünschte
Unterschneidung bildet. Wenn diese mit Wachs gefüllt ist, wird eine äußere Abdichtung
gebildet; welche das Ablösen der Wachsschablone vom Gießzapfen verhindert.
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In Fig. 4 ist veranschaulicht, wie der Gießzapfen mit Behälter gemaß
den Fig. 1 und 2 in Verbindung mit einer üblichen Formeintleit verwendet wird, die
bei der Herstellung zahnärztlicher Guß stücke nach dem lost wax" - Verfahren Verwendung
findet. Eine Wachsschablone 20 wird am erweiterten Eiide des Gie3zapfens mit Hilfe
von geschmolzenem Wachs in
Verbindung mit den äußeren und inneren
Untersohneidungen des Gießzapfens befestigt, um in der vorstehend genauer beschriebenen
Weise eine innere und eine äußere Abdichtung zu bilden, welche die Ablösung der
Wachsschablone vom Gießzapfen verhindern. Das abgeschrägte Ende 12 des Gießzapfens,
das dem Ende gegenUberliegt, an dem die Wachsschablone befestigt ist,wird in eine
(nicht dargestellte) mit Wachs gefüllte Bohrung im Formkern 21 eingeführt, der auf
der Unterlage 2? aufruht. Das Wachs dient als Abdichtung, um den Gießzapfen im Formkern
zu halten. Ein Stahlring 2v, der mit Asbest 24 ausgekleidet ist, wird oberhalb des
Formkerns angeordnet und der Raum 25 wird mit (nicht dargestelltem) feuerfestem
Material gefüllt, das als Einsatz bezeichnet wird. Wenn sich der Einsatz gesetzt
hat, wird der Formkern 21 herausgenommen und der Ring 25 wird in einen Ofen eingebracht,
um das Wachs auszubrennen und auf diese Weise eine Form zu erzeugen. Der Gießzapfen
mit Behälter aus thermoplastischem Material wird ausgebrannt, bevor die Form auf
die für das Gießen erforderliche Temperatur erhitzt wird. Dic aus dem Gießzapfen
1 und dem Behälter 2 bestehende einheit aus thermoplastischem Material bietet viele
Vorteile, wenn sie in der vorstehend beschriebenen Weise verwendet wird. Viele dieser
Vorteile werden nunmehr in der Reihenfolge besprochen, in der sie beim "lost wax"-Verfahren
verXirklicht werden und nicht notwenO gerweise in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit.
Da der Gießzapfen hohl ist, kann eine innere Unterschneidung vorgesehen werden,
so daß eine innere Abdichtung aus lachs gebildet wird, welche das Ablösen der Wachsschablone
vom Gießzapfen verhindert. Es wäre nicht möglich, eine innere Unterschneidung dieser
Art vorzusehen, wenn der Gießzapfen eine kompakte,
statt einer
hohlen Ausbildung aufwiese. Die Anordnung einer äußeren Unterschneidung am Ende
des Gießzaprens, z.B. ein erweitertes Ende, ermöglicht auf die Ausbildung einer
äußeren Abdichtung für den Gießzapfen. Die Folgen einer Loslösung der Wachsschablone
sind sehr groß, Ein Fehlguß erfordert die Wiederholung des Vorganges, beginnend
mit der Herstellung einer neuen Wachsschablone. Die Anordnung von Einrichtungen,
welche eine entsprechende Befestigung der Wachssohablone am Gießzapfen gewährleisten,
schützt vor der Gefahr eines Fehlgusses, der sich aus dem Abfallen der Wachsschablone
vom Gießzapfen während der späteren Stadien des lost wax"-Verfahrens ergibt, insbesondere
Jenes Stadiums, das die Einführung des Einsatz materials rund um die Schablone erfordert.
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Die Tatsache, daß der Gießzapfen hohl ist, ermöglicht auch, daß das
Wachs ausläuft, sobald es durch die Hitze des Ofens gesclimolzen ist. Die hohle
Ausbildung ermöglicht ferner den Austritt von Gasen aus der Form. Es besteht daher
wenig oder gar keine Gefahr einer Beschädigung der Form durch die Wanderung vom
im Einsatzmaterial festgehaltenen flüssigen und/oder verdampfbaren Stoffen, wie
es bei der Verwendung eines kompakten Gießzapfens der Fall wäre, bei welchem kein
Mittel vorgesehen ist, das den Austritt des geschmolzenen Wachses oder von Gasen
vor der Entfernung des Gießzapfens selbst ermöglichst. die bereits erwähnt, bildet
der Behälter 2 iii der Einsatzform einen Metallbehälter, der die richtige Zuführungsgeschwindigkeit
des
Metalls durch den Einguß in den Formhohlraum gewährleistet, so daß die Entwicklung
der Schrumpfungsporosität im Guß stück verhindert wird.
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Die Tatsache, daß der Gießzapfen mit Behälter aus einem Material hergestellt
ist, das ausbrennt, bevor die Form auf die für das Gießen erforderliche Temperatur
erhitzt wird, stellt einen weiteren Vorteil dar. Der Gießzapfen braucht nicht gewaltsam
aus dem Einsatzmaterial herausgezogen zu werden, mit der sich daraus ergebenden
Gefahr der Aufrauhung des Kanals, durch den das geschmolzene Metall hindurchgehen
muß. Es ist auch nicht erforderlich, sich daran zu erinnern, daß ein Metallgießzapfen
vor dem Gießen herausgezogen werden muß. Der Gießzaprenmit Behälter ist aus einem
Material hergestellt, das nicht der Korrosion durch das Einsatzmaterial unterworfen
ist und das daher die Wand des Kanals nicht beschädigen kann.
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In Fig. 5 ist eine gegenüber den Fig. 1, 2 und 3 abgeänderte Ausführungsform
dargestellt, welche die Befestigung der Wachsscllablone am Gießzapfen erleichtert.
Das Ende 50 des Gießzapfens, an dem die Wachs schablone befestigt werden soll, ist
mit in Umfangsrichtung im Abstand liegenden husnehmungen 31 verseherl, welche geschmolzenes
Wachs aufnehmen, an dem die vlachsschablone befestigt wird, um eine äußere Abdichtung
zu bilden, die der in Fig. 2 gezeigten äußeren Abdichtung 2 ähnlich ist.
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Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Fig. 1 und 2
haben der Schaft 6 und die Spitze 7 den gleichen Durchmesser. Gewünschtenfalls kann
der Gießzapfen in der Nähe des Endes, an dem die Waohsschablone zu befestigen ist,
einen kleineren Durchmesser aufweisen. bei Verwendung eines Cießzapfens dieser Art
ist der in der Einsatzform in den Formhohlraum führende Einguß kleiner als der übrige
Teil des Eingusses, so daß das Metall mit zunehmender mechanischer Kraft in den
Formhohlraum eiiigefülirt wird, was die Porosität im Gußstück verhindern hilft.
Bei einem solchen Gießzapfen mit Behälter, wie er beispielsweise in Fig. 6 dargestellt
ist, wird die lichte Weite der Spitze im Durchmesser proportional abnehmen, so daß
die Wandstärke des hohlen Gießzapfens entsprechend ist. Infolgedessen hat der Behälter
im allgemeinen eine geringere Größe im Vergleich zu einer ähnlichen Konstruktion,
bei welcher jedoch die Spitze den gleichen Durchmesser wie der Schart aufweist.
ei der in Fig. 6 dargestellten AusrUhrungsform hat die Spitze 42 des Gießzapfens
40 einen kleineren Durchmesser als der Schaft 41. Der Behälter 45 hat einen kugelförmigen
Querschnitt. Das Ende der Spitze 42 ist mit Ausnehmungen 44 von der in Fig. 5 gezeigten
Art versehen, um die Befestigung der Wachsschablone am Gießzapfen zu erleichtern.
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Die rfindui'g ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen beispielsweisen
Ausführungsform beschränkt, die verschiedene
Abänderungen erfahren
können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Patentansprüche