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DE1168997B - Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel - Google Patents

Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel

Info

Publication number
DE1168997B
DE1168997B DES81422A DES0081422A DE1168997B DE 1168997 B DE1168997 B DE 1168997B DE S81422 A DES81422 A DE S81422A DE S0081422 A DES0081422 A DE S0081422A DE 1168997 B DE1168997 B DE 1168997B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
switch
drive shaft
rotary switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES81422A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Jungnitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES81422A priority Critical patent/DE1168997B/de
Publication of DE1168997B publication Critical patent/DE1168997B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehschalter mit mehreren Schaltstellungen, vorzugsweise auf einen Drehwinkel von 180° verteilt, bei dem die mit einem Drehknopf versehene Antriebswelle mit der Schalterachse über ein Zahnradgetriebe verbunden ist.
  • Vor allem bei Kleindrehschaltern, die häufig einen Drehwinkel von nur 180° haben und von Schaltstellung zu Schaltstellung einen relativ kleinen Zwischenrastwinkel aufweisen, liegt oft das Bedürfnis vor, den Anzeigebereich zu erweitern. Dies trifft besonders dann zu, wenn pro Schaltstellung eine umfangreiche Skalenbeschriftung notwendig ist und ein Zeigerknopf relativ kleiner Abmessung verwendet werden soll. Weiterhin wird für derartige Schalter häufig gefordert, daß die einzelne Schaltstellung gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert ist. Der Erfindung liegt u. a. die Aufgabe zugrunde, einen Drehschalter, vor allem einen Kleindrehschalter, in einfacher Weise diesen Forderungen gerecht werdend, zu gestalten.
  • Diese Aufgabe läßt sich bei einem Drehschalter der eingangs beschriebenen Art dadurch lösen, daß erfindungsgemäß die Antriebswelle und die Schalterachse in einer Flucht angeordnet sind, und daß das Zahnradgetriebe zwei auf einer parallel zur Antriebswelle ausgerichteten Nebenwelle befindliche, miteinander starr verbundene Zahnräder aufweist, die jeweils mit einem auf der Schalterachse und der Antriebswelle aufgebrachten Zahnrad im Eingriff stehen, und daß weiterhin .das Gesamtübersetzungsverhältnis zwischen Antrieb und Schalter so gewählt ist, daß der Drehwinkel der Antriebswelle für volles Überstreichen aller Schaltstellungen maximal 360° oder weniger ist.
  • Durch die USA.-Patentschrift 2 831074 ist zwar bereits ein Drehschalter bekannt, bei dem zwischen der Antriebswelle und den Schaltsegmenten ein Untersetzungsgetriebe vorhanden ist. Diese Anordnung dient dazu, um mehrere Schaltsegmente über eine gemeinsame Antriebswelle zu betätigen. Der Antrieb der Schaltsegmente erfolgt nacheinander und diskontinuierlich. Die Stellung des auf der Antriebswelle befindlichen Handrads läßt im Gegensatz zu einem wesentlichen Merkmal des Erfindungsgegenstandes keinen Schluß auf die Stellung des Schaltarmes eines Segmentes zu. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe würde mit dieser Anordnung nicht gelöst.
  • Im Gegensatz hierzu wird durch die erfindungsgemäß Ausbildung eine Erweiterung des Beschriftungsraumes für die einzelnen Schaltstellungen des Drehschalters erreicht. Dies ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn eine umfangreiche Beschriftung pro Schaltstellung gefordert wird und der Schalter einen geringen Zwischenrastwinkel aufweist. Gleichzeitig wird hierdurch die Voraussetzung für eine Weiterbildung der Erfindung in der Weise erreicht, daß eine Verstellsicherung vorgesehen wird. Diese soll das Getriebe in einzelnen oder auch allen Schaltstellungen sperren und vorzugsweise bei axialem Zug am Antriebsknopf aufgehoben werden.
  • Besonders einfach ist eine derartige Verstellsicherung in der Weise erreichbar, daß die Antriebswelle in der vorderen Getriebeplatine axial verschiebbar angeordnet und ihr rückseitiger Wellenstumpf in einem koaxialen zylindrischen Fortsatz des Ritzels verdrehbar gelagert wird. Dabei ist weiterhin die Antriebswelle durch einen einerseits an der vorderen Getriebeplatine und andererseits am Antriebszahnkranz aufliegende Federbügel in Richtung gegen die zylindrische Fortsetzung des Ritzels vorzuspannen. Entsprechend der Anzahl der gegen Verstellung zu sichernden Schaltstellungen werden am Frontende des zylindrischen Fortsatzes des Ritzels radiale Kerbschlitze eingebracht, in die bei Sperrstellung des Getriebes eine am Kranz des Antriebszahnrades angebrachte Nocke eingreift.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Getriebesperre besteht darin, daß auf die zylindrische Fortsetzung des Ritzels eine innenverzahnte Hülse aufgebracht ist, in die bei Sperrstellung des Getriebes das Antriebszahnrad eingerastet ist, so daß bei jeder Schaltstellung Sperrung erfolgt.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von zwei in F i g. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • In F i g. 1 ist mit 7 die Antriebsachse des Drehschalters 14 bezeichnet, dessen Skalenbereich zur Sicherung eines größeren Beschriftungsraumes z. B. auf 360° erweitert werden soll. Im Raum zwischen Schalter und Frontplatte des Gehäuses 17 ist ein Getriebe vor den Schalter gesetzt, dessen Antriebsachse 6 den Drehknopf 10 trägt. Auf dieser Antriebsachse 6 ist das Zahnrad 1 fest aufgebracht. Auf einer Nebenwelle, die seitlich parallel zur Antriebsachse in den Getriebeplatinen 9 und 12 gelagert ist, sind die Zahnräder 2 und 3 befestigt. Zahnrad 2 greift in Zahnrad 1 ein und ist mit Hilfe eines Spannstiftes auf der Nebenwelle befestigt, um eine leichtere Montage und Einstellung zu erreichen. Koaxial zur Antriebsachse liegt die Schalterachse 7, auf die mit Hilfe der Verschraubung 13 das Antriebsritzel 4 aufgebracht ist. Das Zahnrad 3 greift in das Zahnrad 4 ein und das Übersetzungsverhältnis zwischen beiden ist beim Ausführungsbeispiel abweichend von dem der Zahnräder 1 und 2 gewählt, jedoch so, daß die Gesamtübersetzung 1:2 beträgt, d. h. daß sich bei Drehung des Knopfes 10 um 360° die Schalterachse um einen Winkel von 180° dreht.
  • Zur Verstellsicherung ist die Antriebswelle 6 axial verschiebbar einerseits in der Gehäuseplatine 9 und andererseits in einem zylindrischen Fortsatz des Antriebsritzels 4 gelagert. Zur Erklärung der Wirkungsweise der Getriebesperrung sei auf die F i g. 2 verwiesen, die eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten Schaltgetriebes zeigt. In die Frontseite des zylindrischen Fortsatzes des Ritzels 4 sind entsprechend den festzulegenden Schaltstellungen - im angeführten Beispiel ist nur eine festgelegt - radiale Schlitze eingebracht, in die ein in der Antriebsachse 6 sitzender Stift 11 eingreift. Zur Festlegung dieser Raststellung ist ein Federbügel 8 vorgesehen, der einerseits an der Gehäuseplatine 9 aufliegt und andererseits am Zahnkranz des Zahnrades 1. Dadurch wird die Achse 6 bei der Arretierung in Richtung zum Schalter hin gedrückt und über das Getriebe die gewünschte Feststellung erreicht. Durch axialen Zug am Drehknopf 10 und durch gleichzeitiges Drehen kann diese Sperrung aufgehoben werden.
  • Die F i g. 3 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführung der Getriebesperre. Die Bezifferung der gegenüber den Ausführungen nach F i g. 1 gleichgebliebenen Teile ist ebenso gewählt wie dort. Auf dem zylindrischen Fortsatz des Ritzels 4 ist in diesem Fall eine Buchse 18 aufgebracht, in die eine dem Zahnrad 1 angepaßte Innenverzahnung eingeprägt ist. Dadurch rastet bei entsprechender Auslegung der Zahnzahl in dieser Ausführung nach jeder Raststellung des Schalters das Zahnrad 1 auf Grund .der wirkenden Federkraft des Federbügels 8 wieder ein. Auf diese Art ist eine Arretierung in jeder Schaltstellung ermöglicht. Zur Verdeutlichung der im Schnitt gezeichneten Ausführung ist in der F i g. 4 eine Seitenansieht und in der F i g. 5 eine Vorderansicht der Ausführung nach F i g. 3 dargestellt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Drehschalter mit mehreren Schaltstellungen, vorzugsweise auf einen Drehwinkel von 180° verteilt, bei dem die mit einem Drehknopf versehene Antriebswelle mit der Schalterachse über ein Zahnradgetriebe verbunden ist, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Antriebswelle und die Schalterachse in einer Flucht angeordnet sind, und daß das Zahnradgetriebe zwei auf einer parallel zur Antriebswelle ausgerichteten Nebenwelle befindliche; miteinander starr verbundene Zahnräder aufweist, die jeweils mit einem auf der Schalterachse und der Antriebswelle aufgebrachten Zahnrad im Eingriff stehen, und daß weiterhin das Gesamtübersetzungsverhältnis zwischen Antrieb und Schalter so gewählt ist, daß der Drehwinkel der Antriebswelle für volles Überstreichen aller Schaltstellungen maximal 360° oder weniger ist.
  2. 2. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstellsicherung vorgesehen ist, die das Getriebe in wenigstens einer Schaltstellung sperrt und bei axialem Zug am Antriebsknopf die Sperrung aufhebt.
  3. 3. Drehschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (6) axial verschiebbar einerseits in der vorderen Getriebeplatine (9) gelagert ist und ihr rückseitiger Wellenstumpf in einem koaxialen zylindrischen Fortsatz des Ritzels (4) gelagert ist.
  4. 4. Drehschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (6) durch einen einerseits an der vorderen Getriebeplatine (9) und andererseits am Antriebszahnkranz (1) aufliegenden Federbügel (8) in Richtung gegen die zylindrische Fortsetzung des Ritzels (4) vorgespannt ist.
  5. 5. Drehschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Frontende des zylindrischen Fortsatzes des Ritzels (4) radiale Kerbschlitze eingebracht sind, in die bei Sperrstellung des Getriebes eine am Kranz des Antriebszahnrades (1) angebrachte Nocke (11) eingreift.
  6. 6. Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zylindrische Fortsetzung des Ritzels (4) eine innenverzahnte Hülse (18) aufgebracht ist, in die bei Sperrstellung des Getriebes das Antriebszahnrad (1) eingerastet ist, so daß bei jeder Schaltstellung Sperrung erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 831074.
DES81422A 1962-09-12 1962-09-12 Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel Pending DE1168997B (de)

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DES81422A DE1168997B (de) 1962-09-12 1962-09-12 Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel

Publications (1)

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DE1168997B true DE1168997B (de) 1964-04-30

Family

ID=7509596

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DES81422A Pending DE1168997B (de) 1962-09-12 1962-09-12 Zweipoliger Kleindrehschalter mit erweitertem Antriebswinkel

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DE (1) DE1168997B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2831074A (en) * 1954-01-11 1958-04-15 Schaefer Joseph Electrical switch and circuit

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2831074A (en) * 1954-01-11 1958-04-15 Schaefer Joseph Electrical switch and circuit

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