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DE1168712B - Zumessvorrichtung fuer unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel - Google Patents

Zumessvorrichtung fuer unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel

Info

Publication number
DE1168712B
DE1168712B DED26366A DED0026366A DE1168712B DE 1168712 B DE1168712 B DE 1168712B DE D26366 A DED26366 A DE D26366A DE D0026366 A DED0026366 A DE D0026366A DE 1168712 B DE1168712 B DE 1168712B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
spring
metering device
valve
metering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26366A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Ernest Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Tecalemit GmbH filed Critical Deutsche Tecalemit GmbH
Publication of DE1168712B publication Critical patent/DE1168712B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Zumeßvorrichtung für unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Zumeßvorrichtung für unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel mit auf gleicher Achse liegender Zu- und Ableitung, wobei das Einlaßventil koaxial mit einem gegenüber einem Umströmrahr beweglich gelagerten Dosierkolben angeordnet ist. Diese Zumeßvorrichtung ist insbesondere geeignet für die Verwendung von zähen Schmiermitteln, beispielsweise Schmierfetten.
  • Es sind bereits derartige Zumeßvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen das Einlaßventil koaxial zu einem gegenüber einem Umströmrohr beweglich gelagerten Dosierkolben angeordnet ist. Bei diesen Ausführungsformen wird als Einlaßventil ein elastisches, doppeltwirkendes mit seitlichen Dichtlippen versehenes, sogenanntes Monoblockventil benutzt. Derartige Einlaßventile arbeiten bei flüssigen Schmierstoffen einwandfrei, sind jedoch für eine Verwendung bei zähen Schmierfetten ungeeignet, da bei zähen Fetten eine zuverlässige Abdichtung durch die elastischen Lippen des Monoblockventils nicht gewährleistet ist, so daß sich ungenaue Dosierungen ergeben können.
  • Es sind auch schon Zumeßvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Kolbenventil als Einlaßventil verwendet wird, das mit einem mit dem Dosierkolben fest verbundenen Umströmrohr zusammenwirkt. Bei derartigen Ausführungsformen muß das Einlaßventil den vollen Hub des Dosierkolbens zurücklegen, wobei sich diese Notwendigkeit nachteilig bemerkbar macht, da das vom Einlaßventil verdrängte Volumen von der Feder des Dosierkolbens in die Zuleitung zurückgefördert werden muß. Bei der Vielzahl von einer Schmierleitung zugeordneten Zumeßventilen muß also von den Federn der einzelnen Dosierkolben eine beträchtliche Gesamtmenge an Schmiermittel in die Förderleitung zurückgedrückt werden, was sich insbesondere bei zähen Fetten als ein, einen störungsfreien Betrieb beeinträchtigender Nachteil erweist, da dadurch eine einwandfreie Umströmung der gespeicherten Dosiermenge in Frage gestellt wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Zumeßvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine Rückführung des vom Kolbenschieber verdrängten Schmiermittels in die Förderleitung weitgehend vermieden wird.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Umströmrohr im Gehäuse in axialer Richtung und unabhängig von der Bewegung des Dosierkolbens verschiebbar angeordnet ist und unter der Wirkung einer Feder steht und daß das Einlaßventil als an sich bekannter Kolbenschieber ausgebildet ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das bewegliche Uniströmrohr in einem unter Federdruck stehenden, an sich bekannten, verschiebbaren Ringkolben dichtend geführt und an seinem mit der Dichtung des KoIbenschiebers zusammenwirkenden abgesetzten Ende eine am Umfang mit Durchgangsöffnungen versehene Anschlagscheibe trägt, mit der es sich an der dem Kolbenschieber folgenden Abstufung abstützen kann, und daß das in die Federkammer ragende Ende des Umströmrohres einen axialen Schlitz besitzt und einen hinter dem Schlitz angeordneten, als Widerlager für die Feder dienenden Sprengring trägt.
  • Für die Erfindung ist weiterhin von Bedeutung, daß die Zylinderkammer gegen den Ringkolben und die Federkammer durch eine an dem Ringkolben anliegende, mit Innen- und Außenlippen versehene, auf dem Umströmrohr verschiebbare Dichtungsmanschette abgedichtet ist.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung undAnordnung des Umströmrohres ermöglicht es, den Hub und die Fläche des Kolbenventils sehr klein zu halten, um eine unnötige und nachteilige Rückführung eines von dem Kolbenschieber verdrängten Fettvolumens in die Förderleitung praktisch zu vermeiden. Ferner wird erreicht, daß der Kolbenschieber eine gewisse Wegstrecke zurücklegen muß, ehe seine Einlaßöffnung geöffnet bzw. geschlossen wird. Der hierdurch gegebene Vorteil besteht darin, daß beim Förderhub durch die Schließung des Umströmrohres vor der Freigabe der Einlaßöffnung des Kolbenschiebers ein unkontrollierter Übertritt des Schmiermittels von der Förderseite des Ringkolbens zu seiner Rückseite zuverlässig vermieden wird; beim Rückwärtshub des Ringkolbens wird durch die Schließung seiner Einlaßöffnung vor Öffnung des Umströmrohres erreicht, daß von der hinter dem Ringkolben gespeicherten Schmiermittelmenge nichts in die Schmierleitung zurückgefördert werden kann. Außerdem ist Gewähr dafür gegeben, daß beim Förderhub und beim Rückwärtshub sowohl der Kolbenschieber als auch der Ringkolben ihre vollen Hübe ausführen können.
  • Die erfindungsgemäße Zumeßvorrichtung arbeitet somit, insbesondere bei zähen Fetten, zuverlässig. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich außerdem durch eine einfache Konstruktion und eine unkomplizierte Montagemöglichkeit aus, da sämtliche Teile der Vorrichtung von einer Seite her in das Gehäuse eingebracht werden können.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zumeßvorrichtung.
  • In einem Gehäuse 1 ist eine Anschlußöffnung 2 für die Schmiermitteldruckleitung vorgesehen. Das Gehäuse 1 weist abgestufte Bohrungen 3, 4, 5, 6 mit stufenweise wachsendem Durchmesser auf. Die Bohrung 3 bildet die Ventilkammer, die Bohrung 4 die Anschlagkammer für den Kolbenschieber und das Umströmrohr, während die Bohrung 5 als Aufnahmekammer für den Ringkolben 24 und die Bohrung 6 als Federkammer für die Ringkolbenfeder 26 und das Umströmrohr 15 dient. Die Anschlußöffnung 2 bildet einen Gewindestutzen 7 zum Anschluß an die Förderleitung. Am entgegengesetzten Ende des Gehäuses 1 ist ein Außengewinde 8 für ein aufschraubbares Verschlußstück 9 vorgesehen, das eine Austrittsbohrung 31 besitzt, die in einen Anschluß 32 für die zur Schmierstelle führenden Leitung übergeht. In der Bohrung 3 ist der Kolbenschieber 10 axial verschiebbar angeordnet. Er weist eine Sackbohrung 12 und eine von dieser ausgehend quer gerichtete Einlaßöffnung 13 auf. An der Vorderseite des Kolbenschiebers 10 ist ein ringförmiger Anschlag 11 vorgesehen, der in die Bohrung 4 eingreift und die Bewegung des Kolbenschiebers 10 begrenzt.
  • Auf der Vorderseite des Kolbenschiebers 10 ist eine Dichtungsplatte 14 befestigt. Im Gehäuse 1 ist ein axial bewegliches Umströmrohr 15 vorgesehen, das an seinem Vorderende eine mit Durchtrittsbohrungen 20, 21 versehene Anschlagscheibe 16 trägt, die sich an einer durch die Bohrungen 4, 5 gebildeten Schulter 22 abstützt. In der Bohrung 5 ist eine, auf dem Umströmrohr 15 gleitende, gegen das Umströmrohr 15 und die Wandung der Bohrung 5 abdichtende Ringdichtung 23 angeordnet, die am Ringkolben 24 anliegt. Dieser weist an seiner Vorderseite einen als Anschlag dienenden Ringflansch 25 auf, der in einer durch die Bohrungen 5, 6 gebildeten Schulter 28 zur Anlage kommen kann. Auf dem Ringflansch 25 liegt eine Druckfeder 26 auf, die sich mit ihrem anderen Ende an einer zwischen dem Gehäuse 1 und dem Verschlußstück 9 eingespannten Scheibe 27 abstützt. Das Umströmrohr 15 trägt in seinem hinteren Bereich in einer Nut 18 einen Sprengring 19, gegen den eine Scheibe 29 anliegt, auf der eine Feder 30 aufliegt, die sich mit ihrem anderen Ende am inneren Boden des Verschlußstückes 9 abstützt. Das Umströmrohr 15 endet in seiner Ruhelage vor dem inneren Boden des Verschlußstückes 9 und weist einen axialen Schlitz 17 auf.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Zumeßvorrichtung sei als waagerecht angeordnet angenommen. In dieser Stellung befindet sie sich in Ruhelage. Bei einem auftretenden Schmierstoß schiebt das unter Druck in die Öffnung 2 eintretende Schmiermittel den Kolben 10 nach rechts, wobei sich nach Zurücklegen eines Teilhubes die Dichtung 14 gegen die vordere Öffnung des Umströmrohres 15 anlegt.
  • Durch den Schmiermitteldruck wird nunmehr der Kolbenschieber 10 mit dem Umströmrohr 15 weiter nach rechts verschoben, bis das mit dem Schlitz 17 versehene Ende auf dem Boden des Verschlußstükkes 9 zur Anlage kommt. Während der gemeinsamen Verschiebung von Kolbenschieber 10 und Umströmrohr 15 tritt die Einlaßöffnung 13 in die Bohrung 4 ein, so daß das unter Druck stehende Schmiermittel aus der Einlaßöffnung 13 über die Bohrungen 20, 21, der Anschlagscheibe 16 auf die Dichtung 23 gelangt und diese mit dem Ringkolben 24 gegen die Wirkung der Feder 26 nach rechts verschiebt, wobei das in der Kammer 6 befindliche Schmiermittel durch den Schlitz 17 des Umströmrohres 15 in die Austrittsbohrung 31 und damit zur Schmierstelle gefördert wird.
  • Bei Abfall des Druckes in der Leitung 2 werden unter der Wirkung der Feder 30 das Umströmrohr 15 und der an ihm anliegende Kolbenschieber 10 nach links verschoben, wobei die Einlaßöffnung 13 in den Bereich der Bohrung 3 tritt und damit geschlossen wird.
  • Wenn das Umströmrohr 15 mit seiner Anschlagplatte 16 an der Schulter 22 zur Anlage kommt, wirkt der Druck der Feder 26 des Ringkolbens 24 über das zwischen ihm und dem Kolbenschieber 10 befindliche Schmiermittel auf den Ringflansch 11 und schiebt den Kolbenschieber 10 bis zu seinem Anschlag zurück. Hierbei wird die Dichtungsplatte 14 von der vorderen Öffnung des Umströmrohres 15 abgehoben, und das vor der Dichtung 23 befindliche Schmiermittel wird durch die Feder 26 nunmehr so lange durch das offene Umströmrohr 15, über den Schlitz 17 in die Federkammer 6 vor den Ringkolben 24 gefördert, bis dieser mit seinem Ringflansch 25 an der Schulter 28 zur Anlage kommt.
  • Damit ist die Umströmung des Schmiermittels von der einen Kolbenseite auf die andere Kolbenseite erfolgt. Sämtliche Teile der Vorrichtung haben wieder ihre Ruhelage erreicht, so daß bei neu auftretendem Druckstoß das Spiel von vorn beginnt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Zumeßvorrichtung für unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel mit auf gleicher Achse liegender Zu- und Ableitung, wobei das Einlaßventil koaxial mit einem gegenüber einem Umströmrohr beweglich gelagerten Dosierkolben angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t. daß das Umströmrohr (15) im Gehäuse (1) in axialer Richtung und unabhängig von der Bewegung des Dosierkolbens (24) verschiebbar angeordnet ist und unter der Wirkung einer Feder (30) steht und daß das Einlaßventil als an sich bekannter Kolbenschieber (10) ausgebildet ist.
  2. 2. Zumeßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Umströmrohr (15) in einem unter Federdruck (26) stehenden, an sich bekannten, verschiebbaren Ringkolben (24) dichtend geführt und an seinem mit der Dichtung (14) des Kolbenschiebers (10) zusammenwirkenden abgesetzten Ende eine am Umfang mit Durchgangsöffnungen (21) versehene Anschlagscheibe (20) trägt, mit der es sich an der dem Kolbenschieber folgenden Abstufung (22) abstützen kann, und daß das in die Federkammer (6) ragende Ende des Umströmrohres einen axialen Schlitz (17) besitzt und einen hinter dem Schlitz angeordneten, als Widerlager für die Feder (30) dienenden Sprengring (19) trägt.
  3. 3. Zumeßvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkammer (5) gegen den Ringkolben (24) und die Federkammer (6) durch eine an dem Ringkolben (26) anliegende, mit Innen- und Außenrippen versehene, auf dem Umströmrohr (15) verschiebbare Dichtungsmanschette (23) abgedichtet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 957 703; französische Patentschriften Nr. 977 699, 669 927; USA.-Patentschriften Nr. 2 556 968, 2 478 260, 2122177.
DED26366A 1956-09-05 1957-09-04 Zumessvorrichtung fuer unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel Pending DE1168712B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1168712X 1956-09-05

Publications (1)

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DE1168712B true DE1168712B (de) 1964-04-23

Family

ID=10879288

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED26366A Pending DE1168712B (de) 1956-09-05 1957-09-04 Zumessvorrichtung fuer unter intermittierendem Druck stehendes Schmiermittel

Country Status (1)

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DE (1) DE1168712B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR669927A (fr) * 1929-07-27 1929-11-22 Obturateur distributeur tubulaire à mouvement rectiligne pour fluides, dans toutes applications et notamment automobile et aviation avec commande à main, ou à distance, réserve, filtre et interrupteur donjugué d'allumage électrique
US2122177A (en) * 1937-05-19 1938-06-28 Lincoln Eng Co Injector
US2478260A (en) * 1943-05-28 1949-08-09 Fioretti Dario Measuring and distributing device for fluids, particularly lubricants
FR977699A (fr) * 1942-10-15 1951-04-04 Tecalemit Doseur-graisseur automatique à organe mesureur
US2556968A (en) * 1943-12-24 1951-06-12 Jakobsen Svend Older Apparatus for distribution of lubricants
DE957703C (de) * 1957-01-17 Fa. Willy Vogel, Berlin Ölspeicher für Zentralschmiervorrichtung

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