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DE1168589B - Scheuermittel fuer Reinigungszwecke - Google Patents

Scheuermittel fuer Reinigungszwecke

Info

Publication number
DE1168589B
DE1168589B DED23450A DED0023450A DE1168589B DE 1168589 B DE1168589 B DE 1168589B DE D23450 A DED23450 A DE D23450A DE D0023450 A DED0023450 A DE D0023450A DE 1168589 B DE1168589 B DE 1168589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
scouring
parts
grain size
inorganic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23450A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Von Stoesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dalli Werke Maeurer & Wirtz
Original Assignee
Dalli Werke Maeurer & Wirtz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dalli Werke Maeurer & Wirtz filed Critical Dalli Werke Maeurer & Wirtz
Priority to DED23450A priority Critical patent/DE1168589B/de
Publication of DE1168589B publication Critical patent/DE1168589B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/02Inorganic compounds ; Elemental compounds
    • C11D3/12Water-insoluble compounds
    • C11D3/14Fillers; Abrasives ; Abrasive compositions; Suspending or absorbing agents not provided for in one single group of C11D3/12; Specific features concerning abrasives, e.g. granulometry or mixtures

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Scheuermittel für Reinigungszwecke Die Erfindung betrifft ein nicht stäubendes Scheuermittel für Reinigungszwecke.
  • Alle im Handel befindlichen Scheuerpulver für Reinigungszwecke bestehen im wesentlichen aus einer mechanisch wirksamen Komponente, wie Quarzmehl, Glasmehl, Bimssteinpulver, Wiener Kalk od. dgl., die nachfolgend mit »Scheuergrundlage« bezeichnet wird, und verhältnismäßig kleinen Mengen wasserlöslicher chemisch wirkender Stoffe, wie Soda, waschaktiver Substanz, anhydrischer Phosphate usw.
  • Die Scheuergrundlagen der für allgemeine Reinigungsarbeiten im Haushalt und in der Industrie, für Herdputzmittel, Fensterputzmittel u. dgl. benutzten Scheuerpulver besitzen eine sehr geringe Korngröße von im Mittel etwa 0,05 mm, um ein Verkratzen der zu reinigenden Flächen zu vermeiden. Die gröbsten Kornanteile überschreiten selten einen Durchmesser von 0,15 mm, während der Hauptanteil der Scheuergrundlage - meist über 80% - einen Korndurchmesser im Intervall von weniger als 0,06 mm besitzt.
  • Solche feinen Pulver haben den Nachteil, beim Gebrauch stark zu stäuben, was um so nachteiliger ist, als die Scheuergrundlagen meist aus gesundheitsschädlichem, kieselsäurehaltigem Material bestehen.
  • Das Scheuerpulver der vorliegenden Erfindung enthält eine feinkörnige wasserunlösliche Scheuergrundlage, wasserlösliche, chemisch wirkende Reinigungsbestandteile, anorganische oder organische Bindemittel sowie gegebenenfalls Farbstoffe und Parfüm und besteht aus einem in Gegenwart von Wasser leicht zerfallenden Granulat mit einer mittleren Korngröße von mindestens 0,6 mm, dessen Größtkorn eine Korngröße von höchstens 2 mm besitzt.
  • Das Scheuerpulver der vorliegenden Erfindung hat also die Beschaffenheit eines Granulates, bei dem jedes der Granalien neben chemisch wirkenden Reinigungsbestandteilen und gegebenenfalls Farbstoffen und/oder Parfüm und/oder anorganischen oder organischen Bindemitteln eine Vielzahl von Körnchen der angewanten Scheuergrundlage enthält. Die Größe der eckigen oder kugeligen Grießteilchen ist derart, daß diese Teilchen nicht vom Scheuerlappen, der Bürste od. dgl. abrollen.
  • Die Scheuergrundlage besteht wie üblich aus Quarzmehl, Glasmehl, Bimssteinpulver, Wiener Kalk od. dgl. Die chemisch wirkenden Reinigungsbestandteile bestehen z. B. aus Soda und/oder anhydrischen Phosphaten und/oder Seife und/oder synthetischen waschaktiven Substanzen.
  • Als Bindemittel werden Bentonit, Kaolin, Wasserglas, Zelluloseglykolat, Alginat, Knochenleim oder Dextrin verwendet. Das Granulat oder der Grieß kann nach jeder der zur Granulierung feiner Pulver bekannten Methoden hergestellt sein.
  • Beispielweise kann es durch Mischen der feinkörnigen Scheuergrundlage mit einer wäßrigen Lösung oder Suspension eines anorganischen oder organischen Bindemittels sowie chemisch wirkender Reinigungsbestandteile, Trocknen des Gemisches, Zerkleinern der getrockneten Masse und Absieben auf die gewünschte Korngröße hergestellt sein oder durch Zusetzen einer wäßrigen Lösung oder Suspension des - Bindemittels zu einem Gemisch aus der Scheuergrundlage mit den chemisch wirkenden Reinigungsbestandteilen und/oder Farbstoff und/oder Parfüm, Trocknen des so erhaltenen Gemisches, Zerkleinern der getrockneten Masse und Absieben oder durch Aufstäuben einer Lösung oder Suspension eines anorganischen oder organischen Bindemittels und chemisch wirkender Reinigungsbestandteile auf die Scheuergrundlage, beispielsweise in einer Mischmaschine, Trocknen und Absieben des Gemisches.
  • Bei diesen Herstellungsmethoden wird, sofern für die Herstellung des Scheuerpulvers hydratbildende Salze verwendet werden, .vorzugsweise nur so viel Wasser verwendet wie die anwesenden hydratbildenden Salze als Kristallwasser abzubinden vermögen, wodurch die Trocknung erspart wird.
  • Das Granulat kann auch durch Aufheizen der Scheuergrundlage in einer heizbaren Mischmaschine auf eine Temperatur über 100° C, Aufsprühen der das Bindemittel und die chemisch wirksamen Reinigungsmittel enthaltenden wäßrigen Lösung und Absieben erhalten werden, wobei das in den aufgesprühten Tröpfchen enthaltene Wasser fast augenblicklich verdampft, so daß an der Stelle des Auftreffens des Tröpfchens eine feste Granalie entsteht.
  • Ein weiteres Herstellungsverfahren besteht darin, daß man die feinkörnige Scheuergrundlage mit den chemisch wirkenden Reinigungsbestandteilen und den Bindemitteln vermischt, das Gemisch mit einer ausreichenden Menge Wasser anrührt und die Masse dann mit den üblichen Sprühvorrichtungen, und zwar bei Gegenwart von hydratbildenden Salzen kalt, bei Abwesenheit solcher Salze heiß versprüht. Aus dem so erhaltenen Granulat werden dann die zu groben bzw. zu feinen Kornanteile ausgesiebt.
  • Die zur Bildung des Granulates verwendeten Bindemittel werden nur in geringen Mengen zugegeben, so daß der erhaltene Scheuermittelanteil bei Berührung mit Wasser leicht zerfällt. Infolge der sich hieraus ergebenden Weichheit der Granalien kann sich nachträglich durch erneute Bildung von Abrieb wieder eine gewisse Staubmenge bilden. Um auch dies zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Granalien nach ihrer Herstellung mit geringen Mengen von Lösungen hygroskopischer und dadurch staubbindender Substanzen zu besprühen. Als solche Lösungen haben sich z. B. wäßrige Lösungen von Glyzerin, Glykol, Diglykol und anderen mehrwertigen Alkoholen und Polyäthylenoxyd als geeignet erwiesen. Ebenso eignen sich hierzu wäßrige Lösungen anorganischer hygroskopischer Verbindungen, wie Kaliumcarbonat- oder Calciumchlorid-Lösungen. Diese staubbindenden hygroskopischen Mittel können auch schon bei der Herstellung des Scheuerpulvers entweder dem Wasser oder dem flüssigen Brei zugemischt werden, wodurch die gleiche Wirkung erzielt wird wie durch die nachträgliche Behandlung der Granalien mit diesen Mitteln.
  • Beispiel 1 Eine Mischung bestehend aus: 3 Teilen Soda 5 Teilen Bentonit 1 Teil Wasserglas 36 bis 38° B6 0,5 Teilen Celluloseglykolat 3 Teilen Fettalkoholsulfonat 87,5 Teilen Quarzmehl wird mit 20 bis 25 Teilen Wasser in einer Mischmaschine angeteigt. Die Masse wird in dünner Schicht auf das eine Ende eines langsam, horizontal umlaufenden, breiten Stahlbandes aufgetragen. Das Band wird mit diesem Auftrag durch einen auf 150'=' C aufgeheizten Ofen hindurchgeführt. Aus dem am anderen Ende des Bandes abfallenden bzw. mit einem Messer abgehobenen trockenen Material wird mit zwei Vibratorsieben eine mittlere Korngröße von 6,0 mm ausgesiebt. Die Trennsiebe haben eine Maschenweite von 1 bzw. 0,2 mm.
  • Beispiel 2 In einer heizbaren Mischmaschine werden 5 Teile feingemahlenes Natriumpyrophosphat, 5 Teile Kaolinpulver und 1 Teil Ultramarinblau mit 89 Teilen Quarzmehl innig vermischt und auf 130° C erwärmt. Auf das in der Mischmaschine in Bewegung befindliche trockene Pulver wird aus einer Druckdüse die folgende Lösung aufgestäubt: 1 Teil Natriumalginat 10 Teile Alkyl-Arylsulfonat, 100o/oig 1 Teil Wasserglas 36 bis 38° Be 88 Teile Wasser Wenn der Inhalt der Mischmaschine weitgehend granuliert erscheint, wird das Produkt mit Hilfe von zwei Vibrationssichtern auf eine mittlere Korngröße von 1 mm abgesiebt. Die lichte Weite der Trennsiebe beträgt 1,5 bzw. 0,5 mm.
  • Beispiel 3 Ein auf 80° C erwärmtes Gemisch aus-3 Teilen 60o/oiger Kernseife 1 Teil Wasserglas 3 Teilen Bentonit 3 Teilen Natriumpyrophosphat 55 Teilen Quarzmehl 35 Teilen Wasser wird in einem Sprühturm mit Hilfe einer rotierenden Scheibe in einen Luftstrom von 180° C Temperatur versprüht. Das anfallende Granulat wird mit zwei Vibrationssichtern von 1,2 bzw. 0,4 mm lichter Maschenweite auf eine mittlere Korngröße von 0,8 mm gebracht. Die zu groben und zu feinen Kornanteile werden der nächsten zu versprühenden Charge zugegeben.
  • Beispiel 4 Die gemäß Beispiel 1 bis 3 hergestellten Granulate werden nach Fertigstellung mit 3 bis 5 % ihres Gewichtes einer 20°/oigen, wäßrigen Diglykol-Lösung bestäubt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Eine feinkörnige, wasserunlösliche Scheuergrundlage, wasserlösliche, chemisch wirkende Reinigungsbestandteile, anorganische oder organische Bindemittel sowie gegebenenfalls Farbstoffe und Parfum enthaltendes Scheuermittel für Reinigungszwecke, dadurch gekennzeichn e t, daß es aus einem in Gegenwart von Wasser leicht zerfallenden Granulat mit einer mittleren Korngröße von mindestens 0,6 mm besteht, dessen Größtkom eine Korngröße von höchstens 2 mm besitzt.
  2. 2. Scheuermittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an kleinen Mengen anorganischer oder organischer, hygroskopischer Substanzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 919 552; USA.-Patentschriften Nr. 2 298 650, 2 480 579, 2 589 330, 2 625 513; schweizerische Patentschrift Nr. 300 950.
DED23450A 1956-07-27 1956-07-27 Scheuermittel fuer Reinigungszwecke Pending DE1168589B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19850622C1 (de) * 1998-11-03 2000-07-13 Haka Kunz Gmbh Flüssiges Scheuermittel sowie Verfahren zu dessen Herstellung

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US2625513A (en) * 1949-11-22 1953-01-13 Colgate Palmolive Peet Co Noncaking detergent compositions
CH300950A (de) * 1948-10-02 1954-08-31 Ag Nigritella Scheuer- und Putzpulver.
DE919552C (de) * 1949-12-24 1954-10-28 Colgate Palmolive Co Frei bewegliches, nicht klumpendes, abschleifend wirkendes Reinigungsmittel

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