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DE1168329B - Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE1168329B
DE1168329B DEB61567A DEB0061567A DE1168329B DE 1168329 B DE1168329 B DE 1168329B DE B61567 A DEB61567 A DE B61567A DE B0061567 A DEB0061567 A DE B0061567A DE 1168329 B DE1168329 B DE 1168329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
valve
flat
film
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB61567A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bischof and Klein SE and Co KG
Original Assignee
Bischof and Klein SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischof and Klein SE and Co KG filed Critical Bischof and Klein SE and Co KG
Priority to DEB61567A priority Critical patent/DE1168329B/de
Publication of DE1168329B publication Critical patent/DE1168329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/147Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being provided in a side wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf einen Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff. Säcke aus Kunststoff-Folien werden wegen ihrer hohen Wasserdampfdichte in steigendem Maße angewendet, insbesondere zur Verpackung hygroskopischer Güter, vor allem in der chemischen Industrie. Bisher wurden vielfach Folien-Einstecksäcke verwendet, die jedoch den Nachteil haben, daß sie nicht nur selbst in langwieriger Handarbeit gefertigt werden müssen, sondern außerdem noch von Hand in den umhüllenden Papiersack eingebracht werden müssen. Sie haben weiter den Nachteil. daß man Art und Beschaffenheit des Füllgutes nicht kontrollieren kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen lediglich aus thermoplastischem Kunststoff bestehenden Ventilsack zu schaffen, der preiswert und ohne große Schwierigkeiten auch maschinell hergestellt werden kann und eine gute Stapelfähigkeit aufweist.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß die Ventilöffnung durch einen parallel zu einer Seitenkante des Sackes verlaufenden Einschnitt nur in einer Sackwandung des flach liegenden Sackes und der Ventilkanal durch einen auf den Sack aufgeschweißten Abschnitt einer Flachfolie gebildet ist, der von einer Sackseitenkante bis über den Einschnitt reicht.
  • Gemäß einer Ausführungsform erstreckt die zur Bildung des Ventilkanals auf den Sack aufgeschweißte Folie sich über die gesamte Breite des Sackes.
  • Nach einer anderen Ausführungsform ist die den Ventilkanal bildende, auf den Sack aufgeschweißte Folie über die den Sack am oberen Ende schließende Naht herumgeführt und auf der gegenüberliegenden Sackwandung verschweißt.
  • Dabei kann die den Ventilkanal bildende Folie um die Breite einer Schweißnaht über die Seitenkante des Sackes hinausragen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in der zur Bildung des Ventilkanals auf den Sack aufgeschweißten Folie Öffnungen hinter der den Ventilkanal abschließenden Schweißnaht und entsprechende Öffnungen im Bereich der dem Ventilrand gegenüberliegenden Seitenkante in der Sackwand unter der Folie vorgesehen sind. Ferner können nach der Erfindung im Bereich zwischen den beiden Gruppen von Öffnungen labyrinthartige Schweiß- oder Klebnähte vorgesehen sein, die je nur eine schmale Durchtrittsöffnung belassen, wobei die Durchtrittsöffnungen wechselseitig einander gegenüberliegen, wobei die Öffnungen entsprechend dem oberen Rand des Sackes angeordnet sind. Hierbei ist die Entlüftung einer Verpackung über durch Schweißnähte bedingte Kanäle im Prinzip bekannt.
  • Der Ventilflachsack nach der Erfindung ist außerordentlich einfach und maschinell leicht und preiswert herstellbar. Seine Ausbildung stellt eine einwandfreie Abdichtung nach dem Füllvorgang sicher, während mit eingebrachte Luft ohne Mitnahme von Füllgut entweichen kann. Insbesondere die Anordnung des Entlüftungslappens parallel zur Ventilbodenschweißnaht stellt sicher, daß die Entlüftungsöffnungen bei gefüllten und gestapelten Säcken frei liegen, so daß auch bei sofortiger Stapelung ihre Arbeitsweise unbeeinflußt ist.
  • Mehrere Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, es zeigt F i g. 1 einen Flachsack aus Kunststoff-Folie gemäß der Erfindung in Vorder- und in Seitenansicht, Fig. 2 eine andere Ausführungsform in gleicher Darstellung, F i g. 3 eine weitere Ausführungsform, ebenfalls in gleicher Darstellung, F i g. 4 bis 6 weitere Ausführungsformen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht der Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff aus einer vorderen bzw. oberen Sackwandung 1 und einer unteren bzw. hinteren Sackwandung 2. Das Ausgangsstück zur Herstellung des Ventilsackes ist vorzugsweise ein nahtloser Kunststoffschlauch, der flachgelegt ist und zunächst oben und unten offen ist. In der oberen Wandung 1 des Sackes ist ein Einschnitt 4 angebracht, der im Abstand von einer Seitenkante des Sackes angeordnet ist und sich parallel zu dieser erstreckt, entsprechend der Breite der gewünschten Ventilöffnung. Zur Bildung des Ventilkanals ist eine Kunststoff-Folie 3 vorgesehen, die von der rechten Seitenkante sich über den Einschnitt 4 hinaus erstreckt und in ihrer Breite etwa der Breite des Ventilkanals entspricht bzw. eine etwas größere Breite hat. Die Folie 3 wird auf die obere Sackwandung aufgelegt und dann mittels der Schweißnähte 5 und 6 mit dieser verschweißt. Dabei wird vorzugsweise in das Sackinnere ein geeignetes Trennmaterial eingebracht, um eine Verschweißung der Folie 6 nur mit der oberen Sackwandung 1 sicherzustellen. Die Einbringung des Trennmaterials kann ohne weiteres erfolgen, da der Sack am oberen Ende noch offen ist. Nachdem die Schweißnähte 5, 6 ausgeführt sind, wird das Trennmaterial aus dem Sackinneren herausgenommen und sodann die Schweißnähte 7, 7' ausgeführt, wodurch die obere Kante der Folie 3 auf die obere Sackwand 1 aufgeschweißt und die beiden Sackwände 1, 2 miteinander verschweißt werden, um den Sack an seinem oberen Ende zu schließen. Die Schweißnaht 8 zum Schließen des unteren Sackendes kann gleichzeitig mit den Schweißnähten 7, 7' oder unabhängig davon erfolgen.
  • Die Ausführungsform nach F i g. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 1 dadurch, daß der den Ventilkanal bildende Folienabschnitt 3 sich über die ganze Breite des Sackes erstreckt.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die Folie 3 über die obere Schweißnaht 7 des Sackes hinweggeführt und mit dem überstehenden Ende gegen die rückwärtige Wandung des Sackes gelegt und mit dieser bei 9 verschweißt. Die umgelegte Bahn der Folie ist mit 3' bezeichnet. 3" bezeichnet einen über die Seitenkante nach außen vorstehenden Teil der den Ventilkanal bildenden Folie, um das überstehende Ende ebenfalls verschweißen zu können und so einen völlig dichten Abschluß zu erzielen. Durch diese Ausführungsform wird als besonderer Vorteil eine wesentliche Verstärkung des Ventilbereichs erzielt. Bekanntlich ist der Ventilbereich besonders beim Füllvorgang einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. Das ist besonders dann der Fall, wenn, wie bei den Ausführungen nach F i g. 1 und 2, die über den Ventilkanal liegende Naht beim Füllvorgang auf Abschälen beansprucht wird. Dabei konzentriert sich die gesamte auftretende Kraft auf einen ganz kleinen Bereich der Naht. Dadurch, daß das den Ventilkanal bildende Folienstück um die obere Schweißnaht des Sackes herumgelegt und auf der gegenüberliegenden Sackwandung verschweißt wird, hängt die Festigkeit des Ventilbereichs nicht mehr von einer auf Abschälen beanspruchten Schweißnaht ab, sondern ist bedingt durch die weitaus hohe Festigkeit des Materials der Folie selbst. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird zweckmäßig noch eine Schweißnaht 10 gelegt, um das Einführen des Füllstutzens in den Zwischenraum zwischen Folie 3 und Oberwand 1 des Sackes zu erleichtern.
  • Das Füllen von Ventilsäcken aus Kunststoff ist schwierig und zeitraubend, da die entweichende Luft allein durch die Ventilöffnung abgeleitet werden muß.
  • Die Ausführungsform nach F i g. 4 beseitigt die dabei auftretenden Schwierigkeiten dadurch, daß in die aufgeschweißte Ventilfolie hinter der den Ventilkanal abschließenden Schweißnaht eine Anzahl Öffnungen angeordnet sind, z. B. Löcher 11, und daß entsprechende Öffnungen 12 im Bereich der dem Ventilrand gegenüberliegenden Seitenkante in der Sackwandung unter der Ventilfolie angebracht sind. Dadurch kann die Luft während des Füllvorgangs entweichen, ohne daß dabei das Füllgut mitgenommen wird. Um einen möglichst weitgehenden Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit zu erreichen, ist es zweckmäßig, den Luftkanal, d. h. also den Abstand zwischen den Löchern in der Ventilfolie und in der Sackwandung möglichst groß zu wählen. Kunststoff-Folien haben die Eigenschaft, sich ganz dicht aneinanderzulegen, was teilweise durch elektrostatische Aufladung der Folien hervorgerufen wird. Nach dem Füllvorgang wird bei dem Sack gemäß der Erfindung das dichte Anlegen noch dadurch verstärkt, daß das Füllgut die Sackwandung gegen den Ventillappen preßt, so daß der Durchtritt von Feuchtigkeit auf ein Minimum herabgesetzt wird.
  • Diese Wirkung kann noch weiter dadurch unterstützt werden daß die Strecke zwischen den beiden Gruppen von Luftaustrittsöffnungen künstlich verlängert wird. Eine solche Ausführung ist in Fig. 5 dargestellt, bei der zwischen den beiden Gruppen von Öffnungen 11, 12 Schweißnähte oder Klebnähte 13 nach Art einer Labyrinthdichtung vorgesehen sind, die vorzugsweise senkrecht zu der oberen. das Sackende schließenden Schweißnaht 7. 7' angebracht sind, die wechselseitig kleine Durchtrittsöffnungen 14 frei lassen, durch die die Luft entweichen kann. Die Luftöffnungen sollen, um möglichst das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, so eng wie möglich bemessen sein.
  • Die Entlüftungsöffnungen können auch entlang des oberen Randes angeordnet werden, wie es in F i g. 6 dargestellt ist, wobei der Bereich der Abdeckung so schmal wie möglich gehalten werden sollte. Diese Ausführung kommt vor allem für solche Säcke in Frage, bei denen nach dem Füllvorgang ein hoher Fullspiegel zu erwarten ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnung durch einen parallel zu einer Seitenkante des Sackes verlaufenden Einschnitt (4) nur in einer Sackwandung (1) des flach liegenden Sackes und der Ventilkanal durch einen auf den Sack aufgeschweißten Abschnitt (3) einer Flachfolie gebildet ist, der von einer Sackseitenkante bis über den Einschnitt reicht.
  2. 2. Ventilflachsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung des Ventilkanals auf den Sack aufgeschweißte Folie (3) sich über die gesamte Breite des Sackes erstreckt.
  3. 3. Ventilflachsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ventilkanal bildende, auf den Sack aufgeschweißte Folie (3) über die den Sack am oberen Ende schließende Naht (7, 7') herumgeführt und auf der gegenüberliegenden Sackwandung (2) verschweißt ist.
  4. 4. Ventilflachsack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ventilkanal bildende Folie um die Breite einer Schweißnaht (bei 3") über die Seitenkante des Sackes hinausragt.
  5. 5. Ventilflachsack nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zur Bildung des Ventilkanals auf den Sack aufgeschweißten Folie (3) Öffnungen (11) hinter der den Ventilkanal abschließenden Schweißnaht (6) und entsprechende Öffnungen (12) im Bereich der dem Ventilrand gegenüberliegenden Seitenkante in der Sackwand unter der Folie (3) vorgesehen sind.
  6. 6. Ventilflachsack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen den beiden Gruppen von Öffnungen (11, 12) labyrinthartige Schweiß- oder Klebnähte (13) vorgesehen sind, die je nur eine schmale Durchtrittsöffnung (14) belassen, wobei die Durchtrittsöffnungen wechselseitig einander gegenüberliegen.
  7. 7. Ventilflachsack nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnun- gen (11, 12) entlang dem oberen Rand (7, 7') des Sackes angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1096 827, 1 059 342.
DEB61567A 1961-03-01 1961-03-01 Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff Pending DE1168329B (de)

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DEB61567A Pending DE1168329B (de) 1961-03-01 1961-03-01 Ventilflachsack aus thermoplastischem Kunststoff

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205445B (de) 1961-10-30 1965-11-18 Stamicarbon Ventilbeutel aus Kunststoff
DE1265036B (de) * 1962-06-01 1968-03-28 Cie Ind Des Textiles Et Emball Fuellventil fuer Beutel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059342B (de) * 1954-08-14 1959-06-11 Hoechst Ag Fluessigkeitsverpackung aus Kunststoffschlauch
DE1096827B (de) * 1957-03-08 1961-01-05 Charles Platel Verschluss fuer eine vakuumdichte Beutelverpackung aus weichgemachtem und schweissbarem Kunststoff, der an den Beutelenden Querschweissnaehte aufweist

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1096827B (de) * 1957-03-08 1961-01-05 Charles Platel Verschluss fuer eine vakuumdichte Beutelverpackung aus weichgemachtem und schweissbarem Kunststoff, der an den Beutelenden Querschweissnaehte aufweist

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