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DE1168241B - Verfahren zum Herstellen von Formpolstern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Formpolstern

Info

Publication number
DE1168241B
DE1168241B DEST11970A DEST011970A DE1168241B DE 1168241 B DE1168241 B DE 1168241B DE ST11970 A DEST11970 A DE ST11970A DE ST011970 A DEST011970 A DE ST011970A DE 1168241 B DE1168241 B DE 1168241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upholstery
molding box
fabric
fiber mass
latex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST11970A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Stroetgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF STROETGEN GmbH
Original Assignee
JOSEF STROETGEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF STROETGEN GmbH filed Critical JOSEF STROETGEN GmbH
Priority to DEST11970A priority Critical patent/DE1168241B/de
Publication of DE1168241B publication Critical patent/DE1168241B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Formpolstern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von mit einer Stoffhülle allseitig überzogenen Formpolstern, bei dem latexierte Polsterfasermasse in einem Formkasten unter Druck geformt und anschließend vulkanisiert wird.
  • Es ist bekannt, Polster, z. B. Sitzpolster, Lehnen und Rückenpolster, Matratzen, Keilkissen od. dgl. aus Polsterfasern herzustellen, die zunächst mit Latex befeuchtet, dann mit oder ohne Anwendung eines Formkastens in die gewünschte Form gebracht und anschließend vulkanisiert werden. Die Polsterfasern werden dabei mehr oder weniger mit einer Latexschicht bedeckt, welche an den Kreuzungsstellen der Fasern eine elastische Verbindung nach dem Vulkanisieren herstellt. Man erhält so einen zusammenhängenden Polsterkörper, in dem die einzelnen Fasern ihre Lage nicht verändern können, wie dies beispielsweise bei einem üblichen mit Polsterfasern ausgestopften Polster der Fall ist. über den auf diese Weise hergestellten Polsterfaserkörper wird dann eine Hülle aus einem geeigneten Gewebe übergezogen, die durch Vernähen geschlossen wird.
  • Der Polsterkörper wird schließlich mit einem besonderen Stoff überzogen, welcher die Oberfläche des fertigen Polsters bildet und in der Regel eine besondere Musterung und Färbung erhält.
  • Weiterhin sind Verfahren zum Herstellen von bandförmigem Polstermaterial bekanntgeworden, bei welchen auf die Ober- und gegebenenfalls Unterseite des bandförmigen Polstermaterials nach dessen Besprühung mit Latex od. dgl. Gewebebahnen aufgebracht werden, die mittels Druckwalzen od. dgl. auf das latexierte Polsterfaserband aufgedrückt werden. In einem nachfolgenden Wärmeprozeß wird dann vulkanisiert.
  • Weiterhin ist es bekanntgeworden, Gewebebahnen mit Schaumgummi zu verbinden, wozu eine Gewebebahn in einen offenen Kasten gelegt und mit Schaumgummi beschichtet wird, wobei durch die nachfolgende Vulkanisation eine innige Verbindung zwischen Gewebebahn und Schaumgummi erreicht wird.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Verfahren zur Polsterherstellung zu vereinfachen, und zwar in der Richtung, ein fertiges, ohne weitere Bearbeitung einbaufähiges bzw. verwendbares Polster in einem einzigen Arbeitsgang herzustellen, welcher sowohl die Formgebung der Polsterfasermasse als auch deren Vulkanisation und Umhüllung umfaßt.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß vor dem Einlegen der Polsterfasermasse in den Formkasten eine der Abwicklung der Oberfläche des herzustellenden Polsters entsprechende Stoffhülle in die Form gelegt wird und die sich überlappenden Ränder der Hülle mit Latex besprüht werden. Die Vulkanisation erfolgt danach vorteilhaft durch Wärme und unter Dampfzusatz.
  • Soll in dem fertigen Polster zwischen den Polsterfasern und dem überzug noch ein weiches Pikiermaterial, wie Watte, Schaumstoff od. dgl. vorgesehen werden, kann man dieses ebenfalls gummieren, beispielsweise durch Aufdüsen von Latex befeuchten und zuerst auf die in den Formkasten eingebrachte Stoffschicht legen und darauf die latexierte Polsterfasermasse anordnen.
  • Für die Stoffhüllen kann man entweder den endgültigen Bezugstoff des Polsters benutzen oder auch eine Stoffschicht, beispielsweise Drell.
  • Durch den bei der Formgebung im Formkasten angewandten Druck und die zur Vulkanisation erforderliche Wärme und durch Zugabe von Wasserdampf kann man den überzugsstoff, ähnlich wie beim Bügeln, derart verformen, daß er genau der Kontur des zu fertigenden Polsters folgt. Der Formkasten erhält also eine Konturgebung, z. B. der Sitzfläche, welche Rillen, Vertiefungen od. dgl. aufweisen mag, gegen deren Oberfläche der überzugsstoff durch den Druck des federnd nachgiebigen Polstermaterials gleichmäßig zur Anlage gebracht wird.
  • Die erfindungsgemäßen Polster zeichnen sich dadurch aus, daß zwischen der Polsterhülle und der Polsterfasennasse bzw. dem Pikiermaterial eine bleibende, elastisch nachgiebige Verbindung besteht, die jedoch die Luftzirkulation durch den Polsterüberzug nicht verhindert, so daß insoweit die erfindungsgemäßen Polster praktisch die gleichen Eigenschaften haben wie diejenigen, die mit einer genähten Stoffhülle bespannt werden. Darüber hinaus braucht die Hülle beim Erfindungsgegenstand nicht vernäht zu werden; denn dadurch, daß der überzugsstoff an den beim Schließen der Hülle sich übergreifenden Rändern mit etwas Latex befeuchtet und verklebt wird, entsteht bei dem nachfolgenden Vulkanisieren ohne Vernähen eine allseitig geschlossene Hülle.
  • Ein wichtiger fabrikatorischer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht auch noch darin, daß der Formkasten sauber bleibt, während bei der bisherigen üblichen Arbeitsweise der Formkasten mit besonderen Trennmitteln, wie Talkum, Wachs, Silikonöl od. dgl. bestrichen werden muß, um ein Anhaften der latexierten Polsterfasern an der Arbeitsfläche des Formkastens zu verhindern.
  • Demgemäß fällt beim Erfindungsgegenstand das lästige Säubern des Formkastens von den daran haftenden Trennmittelresten fort.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Herstellen von mit einer Stoffhülle allseitig überzogenen Formpolstern, bei dem latexierte Polsterfasermasse in einem Formkasten unter Druck geformt und anschließend vulkanisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlegen der Polsterfasermasse in den Formkasten eine der Abwicklung der Oberfläche des herzustellenden Polsters entsprechende Stoffhülle in die Form gelegt wird und die sich überlappenden Ränder der Hülle mit Latex besprüht werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1651697; französische Patentschrift Nr. 959 799; britische Patentschrift Nr. 717 042; USA.-Patentschrift Nr. 2 341 130; Zeitschrift Modern Plastics, Heft Mai 1952, S. 83.
DEST11970A 1956-12-01 1956-12-01 Verfahren zum Herstellen von Formpolstern Pending DE1168241B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1168241B true DE1168241B (de) 1964-04-16

Family

ID=7455580

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DE (1) DE1168241B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2341130A (en) * 1939-05-12 1944-02-08 E B & A C Whiting Company Method of making fibrous bats
FR959799A (de) * 1950-04-05
DE1651697U (de) * 1952-12-16 1953-03-05 Emil Hauenschild Fa Polsterkoerper.
GB717042A (en) * 1951-08-15 1954-10-20 Lena Beckett A new or improved felt substitute consisting of adhesively-bound fibres

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB717042A (en) * 1951-08-15 1954-10-20 Lena Beckett A new or improved felt substitute consisting of adhesively-bound fibres
DE1651697U (de) * 1952-12-16 1953-03-05 Emil Hauenschild Fa Polsterkoerper.

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