DE1168136B - Fotoelektrische Abtasteinrichtung fuer an den Markierungsstellen lichtdurchlaessige Aufzeichnungstraeger - Google Patents
Fotoelektrische Abtasteinrichtung fuer an den Markierungsstellen lichtdurchlaessige AufzeichnungstraegerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Deutsche Kl.: 43 a-41/03
Nummer: 1168 136
Aktenzeichen: G 29961IX c / 43 a
Anmeldetag: 1. Juli 1960
Auslegetag: 16. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Abtasten von kartenförmigen Aufzeichnungsträgern,
die lichtdurchlässige in Zeilen und Spalten angeordnete Markierungen tragen, mit mehreren
wahlweise anschaltbaren und nur je auf einen Teil 5 der Kartenoberfläche einwirkenden Beleuchtungsvorrichtungen und mit Lichtempfängern sowie mit
einem Kartenbett zur Halterung des abzutastenden, während des Abtastvorganges nicht bewegten Aufzeichnungsträgers,
das zwischen den Beleuchtungsvorrichtungen und den Lichtempfängern angeordnet ist.
In der Technik herrscht ein großer Bedarf an einem wirtschaftlichen, betriebssicheren und anpassungsfähigen
Verfahren zur Speicherung von Steuer-Programmen für automatisch gesteuerte Maschinen,
von denen bestimmte ausgewählt werden, beispielsweise, um in einem Stahlwalzwerk eine bestimmte
Aufgabe zu erfüllen. Lochkarten sind für diese Zwecke gut geeignet, weil sie auf optischem Wege
von einem Bedienenden ausgewählt und mit Hilfe eines Kartentastgerätes abgetastet werden können,
wodurch digitale Steuersignale für die automatisch zu steuernden Maschinen gewonnen werden.
Um sehr verschiedenartige Lochkarten-Steuerprogramme abtasten zu können, muß der Kartenabtaster
flexibel sein, damit er auf bestimmte für ein Programm benötigte Lochkartenabschnitte einstellbar
ist. Beispielsweise kann eine Lochkarte mit zwölf Zeilen und achtzig Spalten von Lochstellen in einzelne
Abschnitte eingeteilt sein, von denen nur einer abgetastet werden soll oder die abschnittsweise oder
miteinander abzutasten sind. Dementsprechend muß der Kartenabtaster wahlweise eine bestimmte Zeile
nicht nur als Ganzes, sondern auch in Abschnitten abtasten können. Für einige Anwendungsfälle muß
der Kartenabtaster ferner eine ganze Zeile oder Teile einer Zeile abtasten können, während die verbleibenden
Zeilen wahlweise abgetastet werden.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen fotoelektrischen Kartenabtaster zu schaffen, der in
seiner Wirkungsweise betriebssicher, anpassungsfähig billig und leicht zu warten ist und vorzugsweise an
Stellen hoher Verschmutzungsgefahr verwendet werden kann.
Es sind bereits kontaktlose Matrizen für Lochkartensteuereinrichtungen
vorgeschlagen worden, bei denen die Lochkarte als Blende zwischen einer Anzahl von entsprechend dem Lochkartenraster angeordneten
lichtempfindlichen Widerständen und einer streifenförmig entsprechend den Lochkartenspalten
erregbaren Lumineszenzschicht dient.
Fotoelektrische Abtasteinrichtung für
an den Markierungsstellen lichtdurchlässige
Aufzeichnungsträger
Anmelder:
General Electric Company, Schenectady, N.Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
Jack Dwaine Jones,
Robert Wainwright Kettlety, Phoenix, Ariz.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. Juli 1959 (824 668)
Gemäß der Erfindung ist jede Zeile des an der Abtaststelle befindlichen Aufzeichnungsträgers nur durch
eine ihr zugeordnete, wahlweise einschaltbare Lichtquelle beleuchtbar und jeder Spalte des Aufzeichnungsträgers
ist ein Lichtempfänger zugeordnet, der nur das durch Lochungen der Spalte hindurchtretende
Licht empfängt.
Vorzugsweise besitzen die den Zeilen zugeordneten wahlweise einschaltbaren Lichtquellen lichtundurchlässige
voneinander getrennte Zwischenwände, die bis zur Oberfläche des an der Abtaststele befindlichen
Aufzeichnungsträgers geführt sind und die auf den Aufzeichnungsträger weisende Öffnung eines
jeden so ausgebildeten Lichtschachtes umfaßt jeweils nur den Bereich der zugeordneten Aufzeichnungsträgerzeile.
Die den Zeilen zugeordneten wahlweise einschaltbaren Lichtquellen wirken auf Lichtführungen aus
einem lichtleitendem Material ein und die auf den Aufzeichnungsträger weisenden Fläche jeder Lichtführung
umfaßt jeweils nur den Bereich der zugeordneten Aufzeichnungsträgerzeile.
Als lichtleitendes Material für die Lichtführung wird beispielsweise Polyakrylat, Quarz oder ein
anderes ähnliches festes lichtleitendes Material zur Führung des Lichtes verwendet, das gegen Streulicht
oder gegen Licht, das durch die Öffnungen in anderen Zeilen derselben Spalten fällt, schützt.
409 559/273
Weitere Aufgaben und Vorteile gemäß der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung an Hand
von Ausführungsbeispielen näher, in Verbindungen mit den Zeichnungen, erläutert.
Fig. 1 zeigt teilweise im Schnitt eine Einrichtung
gemäß der Erfindung in räumlicher Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht längs der Linie 2-2 nach Fig.1,
F i g. 3 eine vergrößerte Ansicht eines Teiles der Einrichtung nach F i g. 2;
F i g. 4 zeigt schematisch mit Hilfe eines Gitters aus durchbrochenen und gestrichelten Linien, wie die
Zeilen und Spalten von Lochstellen in einer üblichen Lochkarte in eine Matrix durch Leitflächen gemäß
der Erfindung geteilt werden;
F i g. 5 stellt schematisch ein elektrisches System zum individuellen Erregen der Lichtquellen der Einrichtung
dar, und
F i g. 6 zeigt schematisch die Verstärkeranordnung der erfindungsgemäßen Einrichtung.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles gemäß der Erfindung dargestellt.
Es besteht aus einer Lichtquellenanordnung 1, einem Kartenbett 2 zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgers,
einer Lichtsammelanordnung 3 und einer Verstärkeranordnung 4. Diese Teile sind in
einem Gehäuse angeordnet, das aus den Seitenwänden und der unteren Abschlußwandung besteht und einen
Deckel aufweist, so daß die Lichtquellenanordnung 1 von der Lichtsammelanordnung 3 bewegt werden
kann, um das Kartenbett 2 zugänglich zu machen. Jedoch kann auch ein Gehäuse anderer Form für
derartige Anordnungen vorgesehen werden, wenn nur das Kartenbett 2 zugänglich ist. Zum Beispiel
kann der Deckel an dem Gehäuse in geschlossener Stellung befestigt und die Anordnung so getroffen
sein, daß das Kartenbett 2 in das Gehäuse hinein und aus dem Gehäuse heraus verschiebbar ist.
Der Aufzeichnungsträger 7 ist als übliche Lochkarte mit Zeilen und Spalten von Lochungen dargestellt.
Er kann jedoch auch ein undurchsichtiges Blatt (oder Film) sein, auf dem diskrete, in Zeilen
und Spalten angeordnete lichtdurchlässige Flächen vorgesehen sind.
Die Lichtquellenanordnung 1 besteht aus einzelnen einschaltbaren, länglichen Neonlampen L1 bis L12.
Ihre Achsen verlaufen parallel zu den Reihen von Lochzeilen der im Kartenbett 2 liegenden Karte 7,
wie die F i g. 2 zeigt. Jeder Kartenzeile ist eine dieser Neonlampen zugeordnet. Lichtundurchlässige Platten
zwischen den Lampen bilden Lichtschächte, so daß das Licht der Lampen zu den zugehörigen Zeilen geleitet
wird; z. B. bilden die Platten 10 und 11 den Lichtschacht für die Lampe L12.
Die Lichtsammelanordnung 3 besteht aus einer Kammer, an deren oberem Ende das Kartenbett 2 für
die Karte 7 angeordnet ist. Innerhalb der Kammer ist eine erste Gruppe von fotoelektrischen Zellen IS
(Fig. 1) auf einer Platte 14 in einer Reihe parallel zu den Lochzeilen der Karte 7 angeordnet. Je eine
fotoelektrische Zelle 15 ist einer Spalte der Lochkarte 7 zugeordnet und jede dieser Zeilen ist direkt
unterhalb der Mitte der entsprechenden Lochspalte angeordnet. Beispielsweise fluchtet die fotoelektrische
Zelle 16 mit der in F i g. 1 ganz links dargestellten Lochkartenspalte. Lichtleitflächen aus undurchsichtigem
blattförmigem oder plattenförmigen! Material, z. B. die Platten 20 und 21, teilen die Kammer 3 in
Kanäle, deren jeder eine der fotoelektrischen Zeilen 15 enthält. Diese Leitflächen reichen von der Platte
14 der Kammer bis zur Karte 7.
Die Lichtsammelanordnung 3 weist ferner eine zweite Gruppe von fotoelektrischen Zellen 25 auf,
die gleichfalls in einer Reihe auf der Platte 14 angeordnet sind.
Lichtleitende Stäbe 27 aus Quarz oder anderem lichtleitenden Material führen innerhalb der Kanäle
der Lichtsammelanordnung 3 von jeder fotoelektrischen Zeüe 25 zum Kartenbett 2. Ihre Lichteintrittsflächen
liegen genau unterhalb der Lochungspositionen der obersten Zeile einer im Kartenbett 2
liegenden Lochkarte. Das durch eine Lochung in der obersten Kartenzeile hindurchtretende Licht wird
durch den zugehörigen lichtleitenden Stab 27 nur auf die zugeordnete fotoelektrische Zelle 25 geleitet. Die
lichtleitenden Stäbe schirmen ihre zugehörigen fotoelektrischen Zellen auch gegen Licht ab, das durch
die Lochungen in anderen Reihen der Spalten in die Kanäle der Lichtsammelanordnung fällt. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sind fotoelektrische Zellen 25 nur für die linke Hälfte der obersten
Kartenzeile vorgesehen (F i g. 1).
Die F i g. 2 und 3 lassen das Zusammenwirken der Baugruppen erkennen. F i g. 2 zeigt einen senkrechten
Schnitt durch die Einrichtung längs der Linie 2-2 nach F i g. 1 bei geschlossenem Deckel. Daraus läßt
sich entnehmen, daß die Neonlampen in der Lichtquellenanordnung 1 bogenförmig um die fotoelektrischen
Zellen 15 herum angeordnet sind und daß die Leitflächen der Lichtquellenanordnung 1 radial
auf die Zellen 15 weisende Lichtschächte bilden, so daß das Licht von den Lampen nur zu den entsprechenden
Lochungszeilen der Karte 7 geführt wird. Eine Lochung in einer bestimmten Spalte einer
ausgewählten Zeile wird daher nur durch Licht aus der zu dieser Zeile gehörigen Lampe beleuchtet. Zum
Beispiel wird die Lochung 22 in der linken Spalte der zwölften Zeile nur durch die Lampe L12 beleuchtet
und das durch diese Lochung hindurchtretende Licht fällt nur auf die fotoelektrische Zelle 16.
Die fotoelektrischen Zellen 25 dienen dazu, Lochungen in der linken Hälfte der obersten Zeile
(Fig. 1) abzutasten. Beispielsweise nimmt die fotoelektrische Zelle 26 Licht durch ihren lichtleitenden
Stab 27 aus der Lochung 28 in der äußeren linken Spalte der obersten Kartenzeile auf. Auf diese Weise
kann die linke Hälfte der obersten Kartenzeile durch Zündung des diesem Zeilenabschnitt zugeordneten
Bereichs der Neonlampe L1 abgetastet werden, während andere Zeilen und die rechte Hälfte der obersten
Zeile nur nacheinander durch Zündung jeweils einer der anderen Neonlampen bzw. des dem rechten Abschnitt
der obersten Zeile zugeordneten Bereichs der Lampe L1 abgetastet werden können, wie in folgendem
näher erläutert wird.
Die fotoelektrischen Zellen, beispielsweise die Zelle 26, können Kadmiumselenidzellen sein, deren beide
Enden 26, (Fig. 3) mit verzinntem Indium überzogen sind, so daß nur eine kleine lichtempfindliche
Fläche 26", die durch den Stab 27 bedeckt wird, beeinflußt werden kann. Drähte 29 und 29', wie in
F i g. 3 dargestellt, dienen dem Anschluß der fotoelektrischen Zellen an die nachzuschaltende Auswerteanordnung.
Da die lichtleitenden Stäbe 27 mit dem lichtschacht der Lampe L1 einen Winkel bilden, könnte
ein wesentlicher Teil des Lichtes der Lampe L1 auf
die Lichteintrittsfläche 30 der Stäbe in einem solchen Winkel auffallen, daß eine große unerwünschte Reflexion
eintritt. Um dies zu vermeiden, sind die Leitflächen 32 und 33, die den Kanal für die Lampe L1
darstellen, im Bereich der linken Hälfte der obersten Zeile mit Reflektoren 34 und 35 versehen. Diese Reflektoren
ändern die Richtung der Lichtstrahlen so, daß ein Großteil des Lichtes der Lampe L1, sofern es
von Lochstellen. Ein Gitter aus horizontal und vertikal gestrichelten Linien ist über der Karte aufgetragen,
das zeigt, wie die Lichtquellenleitwände, die durch die horizontal gestrichelten Linien dargestellt
5 werden und die Lichtsammelleitwände, die durch die senkrecht gestrichelten Linien gezeigt sind, die Karte
optisch in eine Matrix aus Zeilen und Spalten teilen. Wenn die Fläche zwischen zwei horizontalen Linien
beleuchtet ist, werden durch die Lochstellen in dieser
durch Lochungen in der obersten Zeile der Karte io Zeile hindurch die den Spalten zugeordneten fotoelek-
hindurchtreten kann, senkrecht auf die Lichteintritts- irischen Zellen beeinflußt. Es kann jedoch auch jede
flächen 30 trifft. beliebige Zeile abschnittsweise abgetastet werden,
F i g. 2 zeigt die Art und Weise, in der jede Zelle, entweder dadurch, daß diese Zeile abschnittsweise
z. B. die Zelle 16, mit einer Verstärkerschaltung in beleuchtet wird oder dadurch, daß jeweils eine voll-
der Verstärkeranordnung 4 geschaltet ist. Eine durch 15 ständige Zeile beleuchtet wird und nur die dem ge-
die Platte 14 führende Leitung 40 verbindet ein Ende wünschten Zeitabschnitt zugeordneten fotoelek-
der Zelle 16 mit dem positiven Gleichspannungs- trischen Zellen wirksam gemacht werden. Beide
pol B+ über einen Schalter 41. Eine zweite Leitung Möglichkeiten lassen sich miteinander verbinden, so
42, die durch die Platte 14 führt, verbindet den daß dadurch die Kartenabtasteinrichtung vielseitig
anderen Teil der Zelle 16 mit dem negativen Gleich- 20 einsetzbar ist.
spannungspol B— über einen Widerstand 43. Die Fig. 5 zeigt schematisch den Anschluß der
Impedanzen des aus Zelle 16 und Widerstand 43 ge- Lampen L1 bis L12 an eine Wechselspannungsquelle,
bildeten Spannungsleiters sind so gewählt, daß bei Ein Hauptschalter Sm verbindet die Wechselspanabgedunkelter
Zelle 16 die Verbindungsleitung zwi- nungsquelle mit einer Leitung 52, die mit den Primärschen
Zelle und Widerstand etwa Erdpotential hat. 25 wicklungen von Transformatoren T0 bis J12 verbun-
Der Emitter eines npn-Transistors 44 ist mit Erde verbunden, der Kollektor ist an einen zweiten positiven
Gleichspannungspol B'+ über einen Widerstand 45 gelegt. Der Transistor 44 wird bei abgedun-
den ist. Die zweiten Klemmen der Primärwicklungen der Transformatoren T1 bis
T12 sind an eine Rück
leitung 53 über getrennte Steuerschalter S1 bis S12 angeschlossen,
während die zweite Klemme der Primärkelter Zelle durch die Vorspannung an der Verbin- 30 wicklung des ersten Transformators T0 direkt mit
dungssteile zwischen Zelle 16 und Widerstand 43, die der Rückleitung 53, die an Erde liegt, verbunden ist.
an der Basis des Transistors anliegt, unterhalb der Die Sekundärwicklungen der Transformatoren sind
Abschaltspannung gehalten. je an eine der Neonlampen L1 bis L12, die mit Ausin
Betrieb setzt auf die Zelle 16 fallendes Licht die nähme der Lampe L1 alle gleich aufgebaut sind, anImpedanz
der Zelle nach dem fotoelektrischen Effekt 35 geschlossen. Die Lampe L1 die T-förmig ausgebildet
herab, dadurch wird das Verhältnis der Impedanz der ist, weist Elektroden 54 und 55 an jedem Ende und
Zelle 16 zur Impedanz des Widerstandes 43 herab- eine gemeinsame Elektrode 56 im Mittelpunkt auf, so
gesetzt und die Spannung an der Basis des Tran- daß die Lampe elektrisch in einen ersten und einen
sistors 44 so weit erhöht, daß der Transistor leitend zweiten Abschnitt geteilt ist. Der Transformator T0
wird. Es fließt dann durch den Widerstand 45 ein be- 40 ist so an den ersten Abschnitt der Lampe gelegt, daß
trächtlicher Strom, der einen Spannungsfall an der bei geschlossenem Hauptschalter Sm die erste Hälfte
Ausgangsklemme 46 erzeugt, an die der Kollektor der Lampe L1 ständig brennt. Damit wird die linke
des Transistors gelegt ist. Da auf eine fotoelektrische Hälfte (Fig. 1) der obersten Zeile der abzutastenden
Zelle nur dann Licht fällt, wenn eine Lochung in der Lochkarte beleuchtet. Der zweite Abschnitt der
zugehörigen Spalte der Lochungsstellen beleuchtet 45 Lampe L1, der die rechte Hälfte der obersten Kartenwird,
zeigt ein Spannungsabfall an der Ausgangs- zeile beleuchtet, ist an den Transformator T1 gelegt,
klemme 46 das Vorhandensein einer Lochung in der und über den Steuerschalter S1 einschaltbar,
zur fotoelektrischen Zelle gehörigen Kartenspalte an. F i g. 6 zeigt schematisch die Art und Weise, in der
Fällt Licht auf eine der Zellen 25, so wird in ahn- die fotoelektrischen Zellen abschnittsweise wirksam
licher Weise ein Signal an der Ausgangsklemme 47 50 gemacht werden können. Um die Lochkarte aberzeugt,
wenn zuvor ein Steuerschalter 51 geschlossen schnittsweise abzutasten, z. B. in Abschnitten zu je
wurde. vierzig Spalten, obwohl die Zeilen in jeweils ihrer Der Einfachheit halber wurde ein Ausführungs- ganzen Länge beleuchtet werden, sind die fotoelekbeispiel
gemäß der Erfindung in F i g. 1 als Abtast- trischen Zellen 15 elektrisch in zwei Abschnitte zu
gerät für eine Lochkarte 7 mit zwölf Zeilen und 55 jeweils vierzig Zellen geteilt. Die Zellen 25, die nur
zwanzig Spalten dargestellt, wobei die linke Hälfte der linken Hälfte der obersten Zeile zugeordnet sind,
der obersten Zeile mit Hilfe der fotoelektrischen sind elektrisch als getrennter Abschnitt von vierzig
Zellen 25 und des linken Bereichs der Lampe L1 ab- Zellen geschaltet. Durch Anschluß dieser Zellengetastet
werden kann, während die rechte Hälfte der abschnitte über drei getrennte Schalter 41, 51 und 61
obersten Zeile und die übrigen Zeilen durch Wahl 60 können die abzutastenden Abschnitte bestimmt
einer der anderen Lampen abgetastet werden können. werden. Der Schalter 41, der unter anderem auch die
Das Abtastgerät kann jedoch auch für die Abtastung
von Aufzeichnungsträgern mit einer beliebigen Anzahl von Spalten und Zeilen angelegt werden, z. B.
von Aufzeichnungsträgern mit einer beliebigen Anzahl von Spalten und Zeilen angelegt werden, z. B.
für die Abtastung von Lochkarten mit zwölf Zeilen 65 den Schalter 61 sind die fotoelektrischen Zellen 15
und achtzig Spalten. der Spalten einundvierzig bis achtzig anschaltbar,
Der in F i g. 4 dargestellte Aufzeichnungsträger ist
eine Lochkarte mit zwölf Zeilen und achtzig Spalten
eine Lochkarte mit zwölf Zeilen und achtzig Spalten
Zelle 16, wie in Zusammenhang mit F i g. 2 beschrieben wurde, beherrscht, legt die fotoelektrischen
Zellen 15 der Spalten 1 bis 40 an Spannung. Über
während der Schalter 51, der unter anderem auch die Zelle 26, wie in Zusammenhang mit F i g. 2 be-
schrieben, beherrscht, die Zellen 25 an Spannung legt.
Zur Abtastung eines ausgewählten Aufzeichnungsträgers wird dieser in das Kartenbett 2 gelegt und der
Deckel mit der Lichtquellenanordnung 1 geschlossen. Sodann wird der Hauptschalter Sm eingelegt, wodurch
sofort die linke Hälfte der obersten Zeile beleuchtet wird. Der Schalter 51 wird dann geschlossen und legt
die Zellen 25 an Spannung, so daß den Lochungen in der linken Hälfte der obersten Zeile entsprechende
Signale an den Ausgangsklemmen 1' bis 40' auftreten. Die hierdurch abgetasteten Lochungen dienen unter
anderem zur Kennzeichnung der Karte sowie als Steuerlochungen, durch die z. B. die Reihenfolge der
Abtastung der übrigen Zeilen festgelegt werden kann. Die Ausgangsklemmen 1' bis 40' sind mit entsprechenden
Auswerteeinrichtungen verbunden. Die zweite Hälfte der obersten Zeile kann durch Schließen
der Schalter S1 und 61 abgetastet werden. Während
der Ablesung der zweiten Hälfte der ersten Zeile kann auch der Schalter 41 geschlossen sein, ohne
daß Fehlersignale in den Spalten eins bis vierzig auftreten. Wenn die übrigen Zeilen abgetastet werden
sollen, so sind die Schalter 41 und 61 zu schließen, und sodann sind zur aufeinanderfolgenden Abtastung
der Zeilen die Schalter S2 bis S12 einzeln nacheinander
zu betätigen. Wenn jedoch die Zeilen abschnittsweise abgetastet werden sollen, wird entweder der Schalter
41 oder der Schalter 61 geschlossen, je nachdem, ob der erste oder der zweite Abschnitt einer bestimmten
Zeile abgetastet werden soll.
An Stelle der durch Leitwände, z. B. 20, 21, 33 und 34 gebildeten Lichtschächte der Lichtquellenanordnung
1 und der Lichtsammelanordnung 3 können auch Blocks aus lichtleitendem Material, z. B.
aus Polyakrylat (lucite) oder Quarz, ähnlich den Stäben 27, verwendet werden, die das Licht der
Lichtquellen zum Kartenbett leiten und das Licht, das durch Lochungen der Karte tritt, den fotoelektrischen
Zellen zuführen. Diese Blocks bewirken auch eine Abschirmung der einzelnen Lichtwege gegen
Streulicht.
Claims (9)
1. Abtasteinrichtung für kartenförmige Aufzeichnungsträger, die lichtdurchlässige in Zeilen
und Spalten angeordnete Markierungen tragen, mit mehreren wahlweise anschaltbaren und nur je
auf einen Teil der Kartenoberflächen einwirkenden Beleuchtungsvorrichtungen und mit Lichtempfängern
sowie mit einem Kartenbett zur Halterung des abzutastenden, während des Abtastvorganges
nicht bewegten Aufzeichnungsträgers, das zwischen den Beleuchtungsvorrichtungen und
den Lichtempfängern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zeile des an der
Abtaststelle befindlichen Aufzeichnungsträgers nur durch eine ihr zugeordnete, wahlweise einschaltbare
Lichtquelle (L1 bis L12) beleuchtbar
ist, und daß jeder Spalte des Aufzeichnungsträgers je ein Lichtempfänger (15) zugeordnet ist, der
nur das durch Lochungen der Spalte hindurchtretende Licht empfängt.
2. Abtasteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zeilen zugeordneten,
wahlweise einschaltbaren Lichtquellen durch lichtundurchlässige Zwischenwände, die bis zur
Oberfläche des an der Abtaststelle befindlichen Aufzeichnungsträgers geführt sind, voneinander
getrennt sind und daß die auf den Aufzeichnungsträger weisende Öffnung jedes der dadurch gebildeten
Lichtschächte jeweils nur den Bereich der zugeordneten Aufzeichnungsträgerzeile umfaßt.
3. Abtasteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zeilen zugeordneten,
wahlweise einschaltbaren Lichtquellen auf Lichtführungen aus lichtleitendem Material, die bis zur
Oberfläche des an der Abtaststelle befindlichen Aufzeichnungsträgers geführt sind, einwirken, und
daß die auf den Aufzeichnungsträger weisende Fläche jeder Lichtführung jeweils nur den Bereich
der zugeordneten Aufzeichnungsträgerzeile umfaßt.
4. Abtasteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß·
die den Spalten zugeordneten Lichtempfänger (15) durch lichtundurchlässige Zwischenwände
voneinander getrennt sind und daß die auf den Aufzeichnungsträger weisende öffnung jedes der
dadurch gebildeten Lichtschächte jeweils nur den Bereich der zugeordneten Aufzeichnungsträgerspalte
umfaßt.
5. Abtasteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Kartenbett und jedem Lichtempfänger eine Lichtführung aus lichtleitendem
Material angeordnet ist, deren auf den Aufzeichnungsträger weisende Fläche jeweils nur den Bereich
der zugeordneten Aufzeichnungsträgerspalte umfaßt.
6. Abtasteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ausgewählten Lochungspositionen je ein weiterer Lichtempfänger (25) zugeordnet ist,
dem mittels einer Lichtführung (27) nur das durch eine Lochung in der zugehörigen Lochungsposition
hindurchtretende Licht zugeführt wird.
7. Abtasteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtführungen (27) füi
die weiteren Lichtempfänger (25) innerhalb der Lichtschächte, die vom Kartenbett zu den ersten
Lichtempfängern (15) führen, angeordnet sind.
8. Abtasteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere der den Zeilen zugeordneten und wahlweise einschaltbaren Lichtquellen
in Abschnitte, die jeweils nur einen Abschnitt der zugeordneten Zeile beleuchten können,
aufgeteilt sind, und daß diese Lichtquellenabschnitte wahlweise getrennt oder gemeinsam
einschaltbar sind.
9. Abtasteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtempfänger (15, 25) über elektrische Schaltmittel gruppenweise oder aie
gemeinsam wirksam gemacht werden können.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 080 338.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 559/273 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
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1960
- 1960-05-30 GB GB1903060A patent/GB902913A/en not_active Expired
- 1960-07-01 DE DEG29961A patent/DE1168136B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1080338B (de) | 1958-01-23 | 1960-04-21 | Siemens Ag | Kontaktlose Matrize fuer Lochkartensteuereinrichtungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3036765A (en) | 1962-05-29 |
| GB902913A (en) | 1962-08-09 |
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