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DE1168157B - Schweinefuetterungs-Anlage - Google Patents

Schweinefuetterungs-Anlage

Info

Publication number
DE1168157B
DE1168157B DEM47106A DEM0047106A DE1168157B DE 1168157 B DE1168157 B DE 1168157B DE M47106 A DEM47106 A DE M47106A DE M0047106 A DEM0047106 A DE M0047106A DE 1168157 B DE1168157 B DE 1168157B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
casing
feeding system
pipe
pig feeding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47106A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Streicher
Paul Grabherr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A HOELZ K G MASCHF
Original Assignee
A HOELZ K G MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A HOELZ K G MASCHF filed Critical A HOELZ K G MASCHF
Priority to DEM47106A priority Critical patent/DE1168157B/de
Publication of DE1168157B publication Critical patent/DE1168157B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0216Automatic devices for the distribution of liquid fodder

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIk
Deutsche KL: 45 h-5/02
Nummer: 1 168 157
Aktenzeichen: M 47106 III / 45 h
Anmeldetag: 14. November 1960
Auslegetag: 16. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schweineiütterungs-Anlage für Flüssigfutter.
Zweck der Erfindung ist es, die Anlage so auszubilden, daß eine volumenmäßige Dosierung möglich ist, ferner ein leichtes Reinigen von Futterrückständen nach erfolgter Fütterung und im übrigen die Anlage leicht zu bedienen und wirtschaftlich herzustellen ist.
Es sind Schweinefütterungs-Anlagen für Flüssigfutter bekannt. Bei einer automatischen Fütterungsanlage ist ein Futtermischbehälter und eine Pumpe vorhanden, wobei letztere durch Saug- und Druckleitungen das Futter über ein oberhalb der Futtertröge angebrachtes, mit absperrbaren Auslässen versehenes Futterrohr zu den Futtertrögen fördert.
Nachteil dieser Ausführung ist es, daß das Futter nicht von einem in bezug auf die Fütterungsanlage tiefsten Stelle gelegenen Futtermischbehälter befördert wird.
Es ist eine volumenmäßige Dosierung bei dieser bekannten Anlage nicht möglich. Die vielen abgekröpften und verwinkelten Futterleitungen, die bei dieser bekannten Anlage vorhanden sind, erschweren auch eine Reinigung der Anlage. Wenn Wasser zur Reinigung in die Futterrohre geführt wird, dann kann dieser verdünnte Futterrest nicht mehr verwandt werden, da er nicht in den Futtermischbehälter zurückgeführt wird. Es ist auch nicht ein Kreislauf zwischen der Futtermischgrube und dem Futterrohr möglich, durch den eine Einstellung des Flüssigkeitsgrades stattfinden würde.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und die Fütterungsanlage so auszubilden, daß eine volumenmäßige Dosierung bei der Fütterung und eine leichte Reinigung nach der Fütterung möglich ist und die bei der Reinigung anfallenden Futterrückstände wieder gewonnen werden können, im übrigen auch der Flüssigkeitsgrad eingestellt werden kann.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß vom Futtermischbehälter aus das Saugrohr und anschließend das Druckrohr, welches in das Futterrohr übergeht, mit ständiger Steigung verlegt ist, wobei die höchste Stelle des Futterrohres eine Überströmöffnung und einen Wasseranschluß aufweist und daß die Auslässe erst geöffnet werden, wenn das Futterrohr eine vorbestimmte Füllung aufweist und ein am pumpenseitigen Ende des Futterrohres angebrachter Schieber geschlossen ist.
Durch eine derartige Anordnung werden viele Vorteile erreicht. Dadurch, daß die Auslässe erst geöffnet werden, wenn das Futterrohr eine vor-Schweinefütterungs-Anlage
Anmelder:
Maschinenfabrik A. Holz K. G., Wangen (Allgäu)
Als Erfinder benannt:
Max Streicher, Wangen (Allgäu),
Paul Grabherr, Amtzeil
Beanspruchte Priorität:
46. Wanderausstellung der Deutschen
Landwirtschafts-Gesellschaft, Köm
vom 15. Mai 1960
bestimmte Füllung aufweist, wird eine volumenmäßige Dosierung erreicht; insbesondere auch dadurch, weil der Futtermischbehälter bzw. die Pumpe an der tiefsten Stelle der Anlage vorhanden ist und so von unten nach oben aufgefüllt und Lufteinschlüsse vermieden werden. Wenn das Futterrohr gefüllt ist, bzw. eine vorbestimmte Menge Futter hineingepumpt würde, dann wird die Füllung unterbrochen, und die Auslaßschieber werden geöffnet. Die Füllung des Futterrohres ist gleichzeitig ein Maß für das jetzt vorhandene Volumen an Futter. Im Extremfall würde z. B. ein senkrechtes Futterrohr eine definierte Füllung ergeben. Das mit Steigung verlaufende Futterrohr wird aber im Verhältnis ebenfalls immer das gleiche Maß für eine Füllung ergeben, wenn aus der Überströmöffnung das Futter austritt.
Wesentlich ist weiter, daß man nach der Fütterung in der Lage ist, genügend rasch die Fütterungsanlage von allen Rückständen zu beseitigen, damit nicht Futterreste zurückbleiben, gären können und dann überhaupt der Fütterungsablauf gestört wird. Dadurch, daß an der höchsten Stelle ein Wasseranschluß vorhanden ist, wird wiederum gewährleistet, daß in sehr rascher Folge das noch verbleibende Futter mit dem Reinigungswasser in den Futtermischbehälter zurückgelangt. Man wäre natürlich auch in der Lage, durch entsprechende Stellung der Schieber Wasser in den Futtertrog aus den Auslaßöffnungen zu geben, um auch dort eine Reinigung durchzuführen. Wesentlich ist aber, daß nur durch die Verlegung der Leitungen und Anordnung der Futtermischbehälter unterhalb dieser Leitungen der Erfindungszweck erreicht wird.
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3 4
Zweckmäßig ist es ferner, daß die im Futtermisch- sich zwischen dem leeren und dem gefüllten Futterbehälter angeordnete Pumpe mit Schneid- und Rühr- rohr ergibt. Für diese Gewichtsmessung können alle flügeln versehen ist und im Druckrohr zwei einzeln an sich bekannten Methoden verwandt werden, z. B. verschließbare Auslaßöffnungen vorhanden sind, von die proportionale Dehnung einer Zugfeder. Bei diedenen die eine, in den Futtermischbehälter mündend, 5 ser Ausführung würde es genügen, wenn an der eine Mischung im Kreislauf gestattet und die andere Futterzuführungsstelle das Futterrohr beweglich, in die durch Schieber abschließbaren, höher gelege- z. B. durch ein Kugelgelenk, angeordnet ist und als nen Futterrohre das gemischte Futter drücken läßt. einarmiger Hebel jetzt am entgegengesetzten Ende Die Kreislaufmischung ist erforderlich, damit das die Gewichtszunahme durch Ausdehnung oder ZuFutter eine gleichmäßige Viskosität erhält. Diese Vis- ίο sammendrücken einer Feder gemessen wird. Abhänkosität ist wichtig, damit das Futter auch an die ent- gig von diesem Meßergebnis kann dann die Schaltung legensten Stellen gedrückt werden kann und keine bewirkt werden, oder das Meßergebnis wird auf weit Störungen durch Klumpen oder Ballungen auftreten. sichtbare Zeiger übertragen, und damit kann z. B. Darüber hinaus gestattet die Kreislaufmischung die Jungvieh eine andere Futtermenge zugemessen wergleiche Beschaffenheit einer Futterration bei einer 15 den als dem ausgewachsenen Vieh. Die Möglichkeit, Fütterung. Aus gesundheitlichen Gründen ist das für das Futterrohr als Waagebalken zu benutzen, würde die Tiere von großer Wichtigkeit. in einer Lagerung in der Mitte bestehen. Hier würde
Für die volumenmäßige Zuteilung ist es wesent- z· B., nachdem die Rohre mit Gefälle nach der Zu-
lich, daß mehrere parallel verlaufende Futterrohre flußöffnung angeordnet sind, das Vorhandensein
angebracht sind und jedes Futterrohr einen Schieber 20 einer gewissen Futtermenge auf der anderen Seite
für die Futterzuführung und ein gemeinsames Beta- zum Kippen des Waagebalkens und damit Abschal-
tigungsorgan für alle Auslässe aufweist. tung der Futterzufuhr führen. Durch Verschieben
Vor Beginn der Fütterung sind die Schieber, dieses Lagerpunktes des Futterrohres können auch
welche die Futterzuführung beeinflussen, bei allen jetzt verschiedene Gewichtsmengen eingestellt wer-
Futterrohren geöffnet. Die dahinter angeordneten 25 den.
Betätigungsschieber sind geschlossen. Wenn Futter Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
aus der Überströmöffnung ausfließt, dann wird der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Schieber geschlossen. F i g. 1 schematisch die Schweinefütterungs-Anlage,
Der Bedienungsvorgang wird dadurch vereinfacht, bestehend aus der Futteraufbereitungsanlage und
daß über das Betätigungsorgan eine Zugstange be- 30 einem angeschlossenen Futterrohr,
wegt wird, an der Einzelschieber für die Auslässe Fig. 2 einen Schnitt, längs der Linie A-A der
befestigt sind. Fig. 1,
Das Betätigungsorgan öffnet also gleichzeitig über- F i g. 3 als Einzelheit das Futterrohr mit einem
all die Auslaßöffnungen, so daß keine Unruhe bei Einzelschieber und einem Rohrstück zur Befestigung
dem zu fütternden Vieh auftritt, weil das Futter 35 der Zugstange im Schnitt,
gleichmäßig und gleichzeitig an vielen Stellen aus- Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie B-B der
tritt. Fig. 3,
Um die Einzelschieber betriebssicher zu gestalten, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie C-C der
ist es wichtig, daß die Einzelschieber Rohrmuffen Fig. 3.
sind, welche beweglich auf dem Futterrohr angeord- 40 In der F i g. 1 ist der Futtermischbehälter 1 genet sind. zeichnet, in dem die Pumpe 2 angeordnet ist. Diese
Diese Rohrmuffen streifen beim Schließen das Pumpe wird durch einen Elektromotor 3 angetrie-
Futter, welches noch an der Auslaßöffnung ist, weg, ben. Selbstverständlich kann auch jeder andere An-
und dadurch kommt dieses Futter nicht mehr mit trieb gewählt werden. Am Grund des Behälters sind
neuem Futter in Berührung, so daß es nicht gären 45 Schneid- und Rührflügel 4 angeordnet. Die Pumpe
kann. trägt das tief unten im Behälter mündende Saug-
Um den Kraftaufwand bei der Bewegung der Zug- rohr 5 und das Druckrohr 6, welches eine untere stange gering zu halten, ist es wesentlich, daß die Auslaßöffnung 7 und eine obere Auslaßöffnung 8 Zugstange verdrehungssicher auf fest das Futterrohr aufweist. Ein Schieber 9 gestattet die Umstellung auf umschließenden Rohrstücken geführt ist, wobei die 5° die eine oder andere Auslaßöffnung. Ist die obere Rohrstücke Füße für die Befestigung auf der Unter- Auslaßöffnung 8 verschlossen und die untere Auslaßlage aufweisen. öffnung 7 geöffnet, dann wird das Futter im Kreis-
Die Rohrstücke befestigen also das Futterrohr an lauf im Futtermischbehälter 1 gemischt. Ein Ver-
der Unterlage und dienen als Auflager für die Zug- schlußdeckel 10 bewirkt den äußeren Abschluß. Ist
stange. Es werden dadurch keinerlei Biegungskräfte 55 die untere Auslaßöffnung 7 geschlossen und die
auf das Futterrohr übertragen, da die Angriffsstelle obere Auslaßöffnung 8 geöffnet, dann wird das Fut-
der Zugstange senkrecht über der Befestigungsstelle ter in Pfeilrichtung 11 bis zum Schieber 12 gefördert,
des Futterrohres liegt. Wenn dieser Schieber 12 geöffnet ist, müssen die
Eine weitere Möglichkeit, statt der volumenmäßi- Einzelschieber 14 geschlossen sein. Die dementspre-
gen Dosierung eine gewichtsmäßige Dosierung vor- 60 chende Stellung des gemeinsamen Betätigungsorga-
zunehmen, ist, daß die Futterrohre als Waagebalken nes 13 für die Einzelschieber 14 ist in ausgezogenen
ausgebildet oder, auf Federn liegend, eine gewichts- Linien angegeben. Die gestrichelt gezeichnete Lage
abhängige Abschaltung der Futterzufuhr bewirken. 15 gibt die »Auf«-Stellung des Betätigungsorgans
Dadurch, daß das Futter erst in geschlossene an. Das Futter gelangt dann in Pfeilrichtung 16 in
Räume gebracht wird und die Überströmöffnungen in 65 die Futterrohre 17. In der F i g. 1 ist nur eines von
diesem Falle für den Austritt der eingeschlossenen mehreren derartiger Futterrohre gezeichnet. Die Fut-
Luft sorgen, hat man es in der Hand, durch irgend- terrohre selbst werden durch Rohrstücke 18 auf der
welche Mittel den Gewichtszuwachs zu messen, der Unterlage 19 befestigt.
Diese Rohrstücke 18 dienen gleichzeitig auch zur -verdrehungssicheren Lagerung einer das Betätigungsorgan 13 mit den Einzelschiebern 14 verbindenden Zugstange 20. Es wird der Schieber 12 jetzt so lange offen gelassen, bis das Futter im Futterrohr aus der Überströmöffnung 21 in Pfeilrichtung 22 ausströmt und dabei in den Futtertrog 23 gelangt. Da das Ende 24 des Futterrohres 17 höher liegt als die Futterzuführung 25, wird mit Sicherheit eine immer gleichbleibende, volumenmäßig bestimmte Menge in das Futterrohr gefüllt. Es wird dann der Schieber 12 geschlossen und das Betätigungsorgan 13 in die gestrichelte Lage 15 gelegt. Dadurch werden die Einzelschieber 14 geöffnet, und das Futter fließt aus den Auslässen 26 in den darunterliegenden Futtertrog 23. Nach Beendigung der Fütterung wird die Pumpe 2 über den Elektromotor 3 abgestellt. Das Betätigungsorgan 13 wird in die ausgezogene Lage, d. h. in die »Zu«-Stellung, gebracht. Der Schieber 12 wird geöffnet, und am Wasseranschluß 27 wird durch Öffnung des Hahnes 28 in Pfeilrichtung 29 Wasser in alle Futterrohre gedrückt. Das Wasser ist erheblich dünnflüssiger als das vorher geförderte Futter. Nachdem es denselben Weg nimmt, nur in umgekehrter Richtung, wie das Futter, werden alle die Teile vom Wasser umspült bzw. abgespült, die sich vorher mit Futter festsetzten. Dadurch wird eine rasche und einwandfreie Reinigung der ganzen Schweinefütterungs-Anlage unmittelbar an den Fütterungsvorgang erreicht, ohne daß hierfür zeitraubende Tätigkeiten und viele Arbeitskräfte erforderlich sind. Selbstverständlich lassen sich alle Bedienungsvorgänge auch vollautomatisch über eine zeitgesteuerte Programmschaltung durchführen.
In der Fig. 2 ist gezeigt, daß bei nebeneinanderliegenden Futtertrögen 23, zweckmäßig auf der Verbindungsfläche 30, die Futterrohre 17 mit Hilfe der Rohrstücke 18 befestigt werden.
In der F i g. 3 bezeichnen die gleichen Zahlen die gleichen Teile. Man erkennt, daß die Einzelschieber 14 von einfachen Rohrmuffen gebildet werden, welche die Auslässe 26 abschließen. Die Verbindung mit der Zugstange 20 erfolgt über Ansätze 31 und Verbindungsschrauben 32. Man erkennt auch, daß die Rohrstücke 18 fest das Futterrohr umschließen und unten Füße 33 zur Befestigung auf der Unterlage aufweisen.
Durch Vergleich mit den Fi g. 4 und 5 ist eindeutig die Ausbildung der Rohrstücke 18 und Einzelschieber 14 zu erkennen.
Als Anwendung der Erfindung sind alle Möglichkeiten zu bezeichnen, bei denen man volumen- oder gewichtsdosiert Futter- oder zähflüssige Flüssigkeiten aus einem Vorratsbehälter an bestimmte Stellen zuführen will.
55

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schweinefütterungs-Anlage für Flüssigfutter, bestehend aus einem Futtermischbehälter und 6u einer Pumpe, welche durch Saug- und Druckleitungen das Futter über ein oberhalb der Futtertröge angebrachtes, mit absperrbaren Auslässen versehenes Futterrohr zu den Futtertrögen fördert, dadurch gekennzeichnet, daß vom Futtermischbehälter (1) aus das Saugrohr (5) und anschließend das Druckrohr (6), welches in das Futterrohr (17) übergeht, mit ständiger Steigung verlegt ist, wobei die höchste Stelle des Futterrohres (17) eine Überströmöffnung (21) und einen Wasseranschluß (27) aufweist, und daß die Auslässe (26) erst geöffnet werden, wenn das Futterrohr (17) eine vorbestimmte Füllung aufweist und ein am pumpenseitigen Ende des Futterrohres (17) angebrachter Schieber (12) geschlossen ist.
2. Schweinefütterungs-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Futtermischbehälter (1) angeordnete Pumpe (2) mit Schneid- und Rührflügeln (4) versehen ist und im Druckrohr (6) zwei einzeln verschließbare Auslaßöffnungen (7, 8) vorhanden sind, von denen die eine, in den Futtermischbehälter (1) mündend, eine Mischung im Kreislauf gestattet und die andere in die durch Schieber (12) abschließbaren, höher gelegenen Futterrohre (17) das gemischte Futter drücken läßt.
3. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel verlaufende Futterrohre angebracht sind und jedes Futterrohr (17) einen Schieber (12) für die Futterzuführung und ein gemeinsames Betätigungsorgan für alle Auslässe (26) aufweist.
4. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über das Betätigungsorgan (13) eine Zugstange (20) bewegt wird, an der Einzelschieber (14) für die Auslässe (26) befestigt sind.
5. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschieber (14) Rohrmuffen sind, welche beweglich auf dem Futterrohr (17) angeordnet sind.
6. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (20) verdrehungssicher auf fest das Futterrohr (17) umschließenden Rohrstücken (18) geführt ist, wobei die Rohrstücke (18) Füße (33) für die Befestigung auf der Unterlage aufweisen.
7. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterrohre (17) auf der Verbindungsfiäche (30) zweier paralleler Futtertröge (23) befestigt sind und teilweise in den Futtertrog ragen.
8. Schweinefütterungs-Anlage nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschieber (14) elektromagetisch betätigt werden.
9. Schweinefütterungs-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Futterrohre (17) als Waagebalken ausgebildet oder, auf Federn hegend, eine gewichtsabhängige Abschaltung der Futterzufuhr bewirken.
In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 179 130.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 559/31 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEM47106A 1960-11-14 1960-11-14 Schweinefuetterungs-Anlage Pending DE1168157B (de)

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DEM47106A DE1168157B (de) 1960-11-14 1960-11-14 Schweinefuetterungs-Anlage

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DEM47106A DE1168157B (de) 1960-11-14 1960-11-14 Schweinefuetterungs-Anlage

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DE1168157B true DE1168157B (de) 1964-04-16

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DEM47106A Pending DE1168157B (de) 1960-11-14 1960-11-14 Schweinefuetterungs-Anlage

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DE (1) DE1168157B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0544640A1 (de) * 1991-11-26 1993-06-02 SCHAUER MASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG Anlage zur dosierten Abgabe von Flüssigfutter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT179130B (de) * 1953-02-02 1954-07-26 Jergitsch & Co Ges M B H Automatische Fütterungsanlage

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AT179130B (de) * 1953-02-02 1954-07-26 Jergitsch & Co Ges M B H Automatische Fütterungsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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