DE1168150B - Selbstfahrendes Geraet zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl. - Google Patents
Selbstfahrendes Geraet zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl.Info
- Publication number
- DE1168150B DE1168150B DEP25795A DEP0025795A DE1168150B DE 1168150 B DE1168150 B DE 1168150B DE P25795 A DEP25795 A DE P25795A DE P0025795 A DEP0025795 A DE P0025795A DE 1168150 B DE1168150 B DE 1168150B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rake
- belt
- drive
- wheels
- drive wheels
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 title claims description 5
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 20
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000347485 Silurus glanis Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/06—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying endless chains or belts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 01 d
Deutsche KL: 45 c-81/00
Nummer: 1 168 150
Aktenzeichen: P 25795 III / 45 c
Anmeldetag: 6. Oktober 1960
Auslegetag: 16. April 1964
Die- Erfindung betrifft ein selbstfahrendes Gerät zum Zeiten, Wenden und Zusammenrechen von Gras,
Heu od. dgl. mit einem quer zur Fahrtrichtung umlaufenden Bandrechen, einem Antriebsmotor für den
Bandrechen und die Triebräder des Gerätes sowie einem zwischen Antriebsmotor und Triebräder geschalteten
Getriebe.
Bekannt ist bereits ein Gerät zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Heu, Gras und ähnlichem
Schnittgut, welches quer zur Fahrtrichtung umlaufende auf endlosen Bändern montierte Rechenzinken
besitzt, die von der Zapfwelle eines Traktors, der z. B. ein Motormäher sein kann, angetrieben werden.
Hierbei ist ein Antriebsmotor für den Bandrechen und die Triebräder des Gerätes sowie ein zwischen
Antriebsmotor und Triebräder geschaltetes Getriebe vorgesehen. Das Gerät ist vorne am Traktor angeordnet,
wobei es drehbar, jedoch seitlich starr mit dem Traktor verbunden ist, der an der Vorderseite des
Getriebegehäuses eine zylindrische Bohrung besitzt, in deren Zentrum sich die vordere Zapfwelle befindet.
Das Gerät ist mit einem Stutzen ausgestattet, der in die Bohrung, in der sich die Zapfwelle befindet, einschiebbar
ist, so daß das Gerät mit dem Traktor kuppelbar ist. Der Antrieb des Bandrechens erfolgt von
der Zapfwelle aus über eine Klauenkupplung und einen Keilriementrieb auf die Riemenscheiben, welche
die Riemen des Bandrechens antreiben. Bei der Bearbeitung eines Geländeabschnittes, die üblicherweise
in parallelen, sich vorzugsweise geringfügig überlappenden Streifen erfolgt, muß das bekannte Gerät am
Ende eines jeden Arbeitsstreifens um etwa 180° gewendet werden, wobei die Drehrichtung des Rechens
umgekehrt werden muß. Hierbei ist es zur Erreichung eines optimalen Rech- bzw. Wendeeffektes notwendig,
den Winkel, den die Zinken mit dem Erdboden einschließen, zu ändern. Bei Bandrechen ist dafür Sorge
zu tragen, daß sich die Zinken in beiden Umlenkbereichen des Bandes etwa lotrecht vom Boden abheben.
Die hierzu notwendige Steuerung ist wesentlich aufwendiger, als eine Steuerung entsprechender Art,
die nur in einer einzigen Richtung zu wirken braucht. Vor allem aber können Geräte, die am Ende jedes
Arbeitsstreifens gewendet werden müssen, nicht auf Steilhängen eingesetzt werden, da beim Rundbogenwenden
die Gefahr des Abgleitens zu groß ist.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Bewegungsrichtung der Triebräder
mittels des in an sich bekannter Weise als Umkehrgetriebe ausgebildeten Getriebes unabhängig von der
gleichbleibenden Umlaufrichtung des Bandrechens umkehrbar ist. Der Bandrechen leistet hierbei sowohl
Selbstfahrendes Gerät zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl.
Anmelder:
Alois Pöttinger ο. H. G.
Maschinenfabrik und Eisengießerei, Grieskirchen (Österreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz und Dr. rer. nat. G. Hauser,
Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Ing. Josef Lesslhumer, Wels (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 12. Oktober 1959 (A 7362/59),
vom 18. Januar 1960 (A 326/60)
vom 18. Januar 1960 (A 326/60)
bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsfahrt Arbeit. Zweckmäßig wird mit dem erfindungsgemäßen Gerät
so gearbeitet, daß es längs einer Linie, insbesondere quer zum Hang, und gegen Ende und bzw. oder am
Anfang jedes Arbeitsstreifens in flachem Bogen in Richtung der Grenzlinie benachbarter zu bearbeitender
Geländeabschnitte geführt wird, wobei diese Bogen in der Grenzlinie und an Enden der Geländeabschnitte in einem insbesondere spitzen Winkel zusammenlaufen
und in dieser Spitze das Gerät um diesen Winkel geschwenkt wird. Hierbei wird die
Fahrtrichtung des Gerätes mittels des Umkehrgetriebes geändert, wogegen die Umlaufrichtung des etwa
quer zur Fahrtrichtung umlaufenden Rechens ungeändert bleibt. Um das Gerät um eine Arbeitsbreite zu
versetzen, wird es am Wiesenende etwas bergauf bzw. bergab gedrückt, so daß es bei der entgegengesetzten
Fahrbewegung um eine Arbeitsbreite versetzt ist. Mit dem Gerät ist es möglich, bei der Hin- und Rückfahrt
in der Schichtenlinie das Heu jeweils bergab zu wenden und, wenn dieses getrocknet ist, über den Hang
herunter zu rechen. Hierbei bildet sich in der Talsohle ein großer Schwad, der leicht abgefahren werden
kann. Ferner wird bei Hangarbeit mit. dem Schwadenziehen oben und mit dem Wenden vorteilhafterweise
unten begonnen. Für die Verwendbarkeit des Rechens
409 559/71
durch den großen Abstand des fixierten Rades von der Bandrechenmitte, anderseits durch seine ortsfeste
Lage in bezug auf die Triebradspur eine gute Führung des Gerätes sowohl bei der Vorwärts- als auch
bei der Rückwärtsfahrt erreicht wird.
Die Erfindung wird nun an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 in welcher Weise mit dem Gerät zweckein Stützrad vorgesehen ist, das in seiner am weitesten
von der Rechen- bzw. Bandrechenmitte abliegenden Stellung fixierbar ist und
F i g. 5 ein Detail hierzu in Seitenansicht.
Gemäß F i g. 1 wird der Bandrechen 4 in bekannter Weise längs einer Lini II-III, insbesondere quer
zum Hang und gegen Ende und bzw. oder am Anfang jedes Arbeitsstreifens in flachem Bogen III-IV
in beiden Fahrtrichtungen ist es auch wesentlich, daß der geringste Bodenabstand des Gerätes, insbesondere
der Bodenabstand des Getriebes bzw. Motors groß genug ist, das überfahrene Erntegut auch beim Zurückfahren
zu den Rechenzinken durchzulassen.
Bekanntgeworden ist auch schon ein in einen
Trommelheuwender umwandelbarer Schwadrechen,
bei welchem bei Änderung der Fahrtrichtung die
Zinkentrommel mittels eines Getriebes im ursprünglichen Drehsinn mit geänderter Geschwindigkeit be- iu mäßig gearbeitet wird, wegt wird. Ein derartiges Gerät führt jedoch in einer die F i g. 2 und 3 ein erfindungsgemäßes Gerät in
Trommelheuwender umwandelbarer Schwadrechen,
bei welchem bei Änderung der Fahrtrichtung die
Zinkentrommel mittels eines Getriebes im ursprünglichen Drehsinn mit geänderter Geschwindigkeit be- iu mäßig gearbeitet wird, wegt wird. Ein derartiges Gerät führt jedoch in einer die F i g. 2 und 3 ein erfindungsgemäßes Gerät in
Richtung die Wendearbeit und in der anderen die Seitenansicht und in Draufsicht teilweise im Schnitt,
Schwadarbeit aus, kann somit die von dem erfindungs- wobei in gemäßen Gerät zu erfüllende Aufgabe nicht lösen. F i g. 3 der Übersicht halber der Motor mit dem
Zweckmäßig wird der Antrieb des Bandrechens 15 vorderen Teil des Auslegearmes weggelassen ist,
vor dem Umkehrgetriebe für die Triebräder abgeleitet, F i g. 4 das Gerät schematisch im Grundriß, wobei
wodurch es möglich ist, den Bandrechen selbst dann noch zu betreiben, also Recharbeit leisten zu können,
wenn das Umkehrgetriebe durch Schaden vorübergehend ausfällt. Außerdem ergibt sich bei einer der- 20
artigen Konstruktion eine gleichmäßigere Massenverteilung als für den Fall, daß die Abzweigung an einer
anderen Stelle vorgenommen worden wäre. Damit sich das Gerät sowohl bei Vorwärts- als auch bei
Rückwärtsfahrt mit gleicher Geschwindigkeit fort- 25 in Richtung der Grenzlinie benachbarter zu bearbeibewegt,
ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der tender Geländeabschnitte geführt. Diese Bogen laufen
Erfindung die Übersetzung des Umkehrgetriebes im in der Grenzlinie und an Enden der Geländeab-Vor-
und Rückwärtsgang gleich. Um den Bandrechen schnitte in einem spitzen Winkel a zusammen, in desz.
B. bei Straßentransport stillsetzen zu können und sen Scheitel IV das Gerät um den Winkel α gehierbei
das Gerät unter Ausnutzung der Motorkraft 30 schwenkt wird, wobei seine Fahrtrichtung F mittels
antreiben zu können, wird vorteilhafterweise der An- eines Umkehrgetriebes geändert wird. Hierbei bleibt
trieb des Bandrechens in an sich bekannter Weise die Umlaufrichtung / des Bandrechens 4 ungeändert.
mittels einer fahrwerksunabhängigen Kupplung ein- Bei Hangarbeit beginnt die Wendearbeit am Fuße
und ausschaltbar ausgebildet. Zur Erzielung eines des Berges, wobei das Gerät in der Schichtenlinie
kompakten, platzsparenden Aufbaues des Gerätes ist 35 jeweils um eine Arbeitsbreite versetzt den Berg hines
zweckmäßig, wenn das Umkehrgetriebe zwischen aufgeführt wird. Hierbei wird das Gut bergab gedem
Antriebsmotor und dem Bandrechen angeord- wendet (in F i g. 1 ist der Schwadvorgang dargestellt,
net ist. beim Wendevorgang sind die Fahrtrichtungspfeile F
Wird z. B. der Bandrechen auf einem Tragrohr des entgegengesetzt). Beim Wendevorgang wird, wie beGerätes
pendelnd aufgesetzt, so bleiben bei jeder 40 kannt, der Bandrechen in seiner Neigung zur Boden-Bodenunebenheit
sowohl die beiden Triebräder als fläche leicht schräg gestellt.
Beim Schwadenziehen (am Steilhang ist es erwünscht, das gesamte Gut auf einen großen Schwad
in die Talsohle herunterzurechen) wird am oberen 45 Rand des Steilhanges begonnen und das Gerät in
der Schichtenlinie Arbeitsbreite für Arbeitsbreite hangabwärts geführt.
Der dargestellte Bandrechen ist mit einem vorzugsweise als Getriebemotor ausgebildeten Antriebs-
das Gerät mit einem Vorwärts- und einem Rückwärts- 5° motor 1 ausgestattet, der einerseits über eine Angang
ausgerüstet ist, ergeben sich bei der Vorwärts- triebswelle 2 und z. B. einen Keilriementrieb 10 den
fahrt und bei der Rückwärtsfahrt verschieden große Bandrechen 4 und andererseits z. B. über einen Ket-Abstände
von der Bandrechenmitte zu den Stütz- tentrieb 14 und ein als Achsgetriebe ausgebildetes
rädern. Dies wirkt sich in der Praxis dahingehend Umkehrgetriebe 15 bis 19, die zwischen dem Anaus,
daß das Gerät bei der Vorwärtsfahrt, also bei 55 triebsmotor und dem Bandrechen befindlichen Triebgroßem Abstand der Bandrechenmitte von den Stütz- räder 13 antreibt. Das auf der Triebachse 12 angerädern,
längs der Schichtenlinie gut zu führen ist und ordnete Umkehrgetriebe besteht aus einem Kegelrad
keine Ausbrechtendenzen zeigt, daß aber bei der 15 und zwei Tellerrädern 16,17, welche lose auf der
Rückwärtsfahrt, bei kleinem Abstand Bandrechen- Triebachse laufen und mittels einer axial verschiebmitte—Stützräder, längs der Schichtenlinie eine leichte 6n baren Schaltklaue 18 wahlweise das linke oder rechte
Tendenz zum talseitigen Ausbrechen auftritt. Tellerrad mit der Triebachse 12 verbinden. Ein
Nach einer weiteren Ausführungsvariante des erfin- Schaltgestänge 19, welches vom Handlenker 20 aus
dungsgemäßen Gerätes wird jedoch bei Vor- und mittels eines Schalthebels 22 bedienbar ist, ermöglicht
Rückwärtsfahrt längs der Schichtenlinie eine gleich das wahlweise Schalten auf Vorwärtsfahrt, Rückgute
Führung des Gerätes dadurch erreicht, daß min- 65 wärtsfahrt oder Leerlauf.
destens ein Stützrad in seiner am weitesten von der Das Umkehrgetriebe 15 bis 19 ist in einem GeRechen-
bzw. Bandrechenmitte abliegenden Stellung triebegehäuse 21 untergebracht, welches mit dem
fixierbar ist. Diese Anordnung bedingt, daß einerseits Motor 1 und einem Ausleger 3 starr verbunden ist.
auch die beiden Stützräder des Bandrechens immer am Boden. Das Gerät erhält auf diese Weise eine weit
auseinanderliegende Abstützung an vier Stellen und damit größte Hangfestigkeit.
Der Abstand von den Triebrädern zur Bandrechenmitte ist zweckmäßig kleiner als der Abstand von der
Bandrechenmitte zu den Stützrädern. Die Stützräder sind dabei als Nachlaufräder ausgebildet und da nun
Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Abstand der Triebräder 13 voneinander relativ eng, wodurch ein Differential überflüssig wird.
Auf der den Triebrädern gegenüberliegenden Seite des Bandrechens 4 stützt sich das Gerät auf zwei 5
sich frei einstellende, höhenverstellbare Stützräder 8, die mit großem gegenseitigem Abstand angeordnet
sind.
Diese Anordnung der Triebräder 13 und Stützräder 8 ergibt einerseits den Vorteil, daß der größte
Teil des Gerätegewichtes auf den Triebrädern 13 ruht, wodurch eine sehr günstige Bodenhaftung erzielt
wird, und anderseits eine angenäherte Dreipunktauflage des gesamten Gerätes, wodurch eine
gute Bodenstabilität erreicht wird.
Die Antriebswelle 2 für den Bandrechen 4 ist in einem Rohr oder sonstigen Ausleger 3 gelagert. Auf
dem Ausleger 3 ist der Bandrechen 4 mittels einer Hülse 5 pendelnd aufgesetzt. Die Hülse 5 ist mit dem
Rechenträger 6 starr verbunden. Auf diesem Rechenträger sind zwei Ausleger 7 zur Aufnahme der höhenverstellbaren
Stützräder 8 angebracht. Zur Höheneinstellung der Stützräder dienen zwei um 360° drehbare
Steckbolzen 9.
Beim Wenden ist es erforderlich, den Bandrechen in bezug auf die Bodenfläche leicht schräg zu stellen,
d. h., daß die Zinken auf der einen Seite des Rechens den Boden berühren, hingegen auf der anderen Seite
im Abstand darüber hinweggleiten. Dieses Schrägstellen des Bandrechens ist durch dessen schwenkbare
Lagerung auf dem Ausleger 3 in Verbindung mit den unabhängig voneinander höhenverstellbaren
Stützrädern 8 möglich. Der Antrieb des Bandrechens erfolgt zweckmäßig mittels des bereits erwähnten
Keilriementriebes 10 unter Zwischenschaltung einer Schiebekupplung 11. Der Bandrechen 4 arbeitet vorzugsweise
nur in einer Richtung / quer zur Fahrtrichtung F, da der Einfachheit halber kein Wendegetriebe
vorgeschaltet ist und außerdem, bedingt durch eine einfache Zinkensteuerung (der Übersicht
halber in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt), sich die Zinken nur auf einer Seite des Gerätes so steuern,
daß das Gut nicht mitgenommen wird.
Das in Fig. 4 dargestellte Gerät besteht im wesentlichen wieder aus dem Handlenker 20, den
Triebrädern 13, dem Antriebsmotor mit einem Umkehrgetriebe, das gegebenenfalls mit einem Differential
kombinirt ist, und dem Bandrechen 4, der mittels gegeneinander schwenkbarer Stützräder 8, 8 a abgestützt
ist. Das talseitige Stützrad 8 trägt vorteilhaft eine Höhenverstelleinrichtung, um den Bandrechen
schräg zum Boden einstellen zu können. Das bergseitige Stützrad 8 α weist ein Sperrorgan auf, das ermöglicht,
das. Stützrad in der am weitesten von Bandrechen 4 abgekehrten Stellung zu fixieren. Dies ist
beispielsweise dadurch erreichbar, daß durch eine außermittige Bohrung im senkrechten Schwenkzapfen
des Stützrades ein Stift durchgesteckt wird, oder wie in F i g. 5 dargestellt, eine umlegbare Sperrklappe
211 vorgesehen ist, die das Stützrad 8 α in seiner Lagerung arretiert. In diesem Fall lagert das fixierbare
Stützrad 8 a mit der ausladenden Gabel 207 und dem Schwenkzapfen 208 z. B. in einem verstellbaren
gabelförmigen Ausleger 209 des Rechenrahmens. Am oberen Ende des Schwenkzapfens 208 ist eine mit
diesem fest verbundene Kappe 210 vorgesehen, in welcher eine Sperrklappe 211 einseitig kippbar gelagert
ist. An der Schwenkzapfenlagerung des Auslegers 209 ist eine Nase 212 angebracht, in welche
die Sperrklappe 211 in ihrer umgeklappten Stellung eingreift und dabei das Stützrad in seiner Lagerung
fixiert.
Durch diese Einrichtung nimmt das festgestellte bergseitige Stützrad 8 α bei Vor- und Rückwärtsfahrt
immer den größtmöglichen Abstand zur Bandrechenmitte ein und spurt in der Triebradrichtung. Durch
die Ausbildung des Gerätes mit Vor- und Rückwärtsgang ist die wahlweise Fixierung des ansonsten
als Nachlaufrad ausgebildeten Stützrades nicht nachteilig, da das Gerät am Wiesenrain nicht umgekehrt
zu werden braucht.
Claims (9)
1. Selbstfahrendes Gerät zum Zeiten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl. mit
einem quer zur Fahrtrichtung umlaufenden Bandrechen, einem Antriebsmotor für den Bandrechen
und die Triebräder des Gerätes sowie einem zwischen Antriebsmotor und Triebräder geschalteten
Getriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung der Triebräder (13) mittels
des in an sich bekannter Weise als Umkehrgetriebe (15 bis 19) ausgebildeten Getriebes unabhängig
von der gleichbleibenden Umlaufrichtung des Bandrechens (4) umkehrbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Bandrechens vor
dem Umkehrgetriebe (15 bis 19) für die Triebräder (13) abgeleitet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzung des Umkehrgetriebes
im Vor- und Rückwärtsgang gleich ist.
4. Gerät nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Bandrechens
(4) in an sich bekannter Weise mittels einer fahrwerksunabhängigen Kupplung (11) ein-
und ausschaltbar ist.
5. Gerät nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandrechen (4)
über eine Welle (2) antreibbar ist, welche in an sich bekannter Weise in einem vorzugsweise rohrförmigen
Ausleger (3) gelagert ist, welcher außen gleichzeitig als Führung und Halterung (5) für
den Bandrechen (4) dient, wobei der Bandrechen um den Ausleger (3) schwenkbar ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Umkehrgetriebe
(15 bis 19) zwischen dem Antriebsmotor (1) und dem Bandrechen (4) angeordnet ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise an dem Träger (6) des Bandrechens (4) höhenverstellbare Stützräder (8) an der den Triebrädern (13) gegenüberliegenden Seite des Bandrechens
(4) mit großem gegenseitigem Abstand angeordnet sind, wogegen die Triebräder (13)
nahe beieinander liegen.
8. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützräder (8,8 a) in an sich bekannter Weise
relativ zueinander verschwenkbar sind, von welchen das bergseitige Stützrad (8 a) in der am weitesten
vom Bandrechen (4) abgekehrten Stellung fixierbar ist, wobei die Stützräder in einem Abstand
von der Bandrechenmitte angebracht sind, der größer ist als der Abstand von der Band-
rechenmitte zu den auf der Gegenseite liegenden Triebrädern (13).
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das feststellbare Stützrad (8 a) in
an sich bekannter Weise mittels eines vertikalen Schwenkzapfens (208) in einem in einer zur
Fahrtrichtung des Gerätes parallelen, etwa vertikalen Ebene verstellbaren gabelförmigen Aus-
leger (209) gelagert ist, wobei der Schwenkzapfen (208) mittels eines Sperrorganes, z. B. mittels
eines Stiftes oder einer Sperrklappe (211), gegenüber dem Ausleger (209) feststellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 239 029, 919 796;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1780 060.
Deutsche Patentschriften Nr. 239 029, 919 796;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1780 060.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 559/71 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1168150X | 1959-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1168150B true DE1168150B (de) | 1964-04-16 |
Family
ID=3686492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP25795A Pending DE1168150B (de) | 1959-10-12 | 1960-10-06 | Selbstfahrendes Geraet zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1168150B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE239029C (de) * | ||||
| DE919796C (de) * | 1947-03-25 | 1954-11-04 | Eugen Bautz | An einen Schlepper anzuhaengende Trommelheumaschine |
| DE1780060U (de) * | 1957-08-06 | 1958-12-24 | Rapid Motormaeher A G | An einen landwirtschaftlichen traktor angebautes geraet zum zetten, wenden und zusammenrechen von gras, heu und aehnlichem schnittgut. |
-
1960
- 1960-10-06 DE DEP25795A patent/DE1168150B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE239029C (de) * | ||||
| DE919796C (de) * | 1947-03-25 | 1954-11-04 | Eugen Bautz | An einen Schlepper anzuhaengende Trommelheumaschine |
| DE1780060U (de) * | 1957-08-06 | 1958-12-24 | Rapid Motormaeher A G | An einen landwirtschaftlichen traktor angebautes geraet zum zetten, wenden und zusammenrechen von gras, heu und aehnlichem schnittgut. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3050792C2 (de) | ||
| DE602004009338T2 (de) | Landmaschine zum schwaden von auf dem boden liegenden produkten | |
| DE3871915T2 (de) | Heuerntemaschine mit mindestens einem rechrad mit gesteuerten werkzeug-tragarmen. | |
| DE2702743A1 (de) | Heuerntemaschine zum zetten-wenden und zum schwaden | |
| DE6937303U (de) | Maehdrescher | |
| DE1219723B (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE69613191T2 (de) | Heuwerbungsmaschine mit mindestens einem Rotor zum Schwaden | |
| DE1935195B2 (de) | ||
| DE69209361T2 (de) | Verbesserter Pflanzenschwader | |
| DE2160818C2 (de) | Kreiselheuwerbungsmaschine | |
| DE2024022A1 (de) | Motoreinheit fur den Antrieb von Gartenbau oder Ackerbaumaschinen oder werkzeugen | |
| DE2024167C3 (de) | Kreiselschwadrechen | |
| DE1168150B (de) | Selbstfahrendes Geraet zum Zetten, Wenden und Zusammenrechen von Gras, Heu od. dgl. | |
| DE937797C (de) | Rotierende Schneidvorrichtung | |
| WO1991003152A1 (de) | Halmgutaufnahmevorrichtung | |
| CH650638A5 (de) | Kreisel-heuwerbungsmaschine. | |
| DE1457988B2 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE2416317C2 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| AT237952B (de) | Selbstfahrender, mechanisch angetriebener Rechen | |
| DE1165923B (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE69310309T2 (de) | Heuwerbungsmaschine zum Schwaden von Halmgut | |
| DE3628604A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE68916304T2 (de) | Landwirtschaftliche Maschine. | |
| DE2607072A1 (de) | Kreiselheuwerbungsmaschine | |
| DE3433223A1 (de) | Heuwerbungsmaschine |