DE1167206B - Vorrichtung zum Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden Etiketten - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden EtikettenInfo
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Description
- Vorrichtung zum Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden Etiketten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden Etiketten durch Umpumpen der Reinigungsflüssigkeit über bewegte Siebflächen.
- Es ist bereits bekannt, zum Abscheiden abgelöster Etikettenreste usw. Siebtrommeln oder rotierende Siebscheiben zu verwenden. Bei diesen Ausführungen ist unterhalb des Flüssigkeitsspiegels und innerhalb oder außerhalb der Siebtrommel oder hinter der Siebscheibe eine Flüssigkeitsansaugöffnung angebracht. Die in der angesaugten Flüssigkeit befindlichen Etikettenreste u. dgl. bleiben an der Siebfläche haften und gelangen beim Weiterdrehen der Trommel oder der Siebscheibe aus der Flüssigkeit heraus.
- Zum Entfernen der Schmutzreste von der Siebfläche ist bei vorbekannten Siebtrommeln bzw. Siebscheiben eine Luftdüse angeordnet, welche die an der Siebfläche haftenden Etikettenreste usw. in einen Sammelbehälter bläst. Es ist auch bekannt, an Stelle von Luft Wasser zu verwenden und die Siebfläche abzuspritzen. Die Leistungen solcher Scheiben oder Trommeln sind jedoch bei modernen Großleistungsmaschinen nicht mehr ausreichend; besonders an den Seitenwänden bleiben die Etikettenreste in den Maschinenbottichen haften. Außerdem sind diese Etikettenabscheidvorrichtungen der inHochleistungsmaschinen anfallenden Menge an Etikettenresten und Schmutzrückständen nicht gewachsen, weil die Etikettenhaftfläche zu klein ist.
- Bei einer Flaschenwaschmaschine ist es bereits bekanntgeworden, über dem Boden des Bottichs ein Siebband zu bewegen. Hierbei müssen jedoch einzelne Stollen vorgesehen sein, die die heruntergefallenen Schmutzteile nach oben aus dem Wasser herausbewegen. Es ist weiter bereits ein Förderband zum Abscheiden von Etiketten in Flaschenreinigungsmaschinen bekannt, das aus Sieb- oder Maschendraht besteht. Das Wasser strömt jedoch im freien Fall durch die beiden Stränge hindurch und die Etiketten müssen vom Band an einer anderen Stelle über eine Abflußöffnung abgespült werden. Außerdem ist bereits bekanntgeworden, bei Flaschenreinigungsmaschinen ein mehrere Rollen umlaufendes Siebband anzuordnen, das mit seinem einen Ende in den Flüssigkeitsbottich eintaucht. Das andere Ende des Bandes ist bis über den Bottich geführt und dort erfolgt das Abscheiden der angefallenen Etiketten durch Abspülen. Durch die Saugöffnungen wird sowohl der vorlaufende, als auch der rücklaufende Strang in den Sog einbezogen, weshalb eine verhältnismäßig große Fläche für den Durchtritt des Wassers zur Verfügung steht und die Saugwirkung insgesamt verringert.
- Um diese Nachteile beim Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden Etiketten usw. zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß nur der untere, vorzugsweise waagerecht geführte Strang eines endlosen Siebbandes in die zu reinigende Flüssigkeit eintaucht und die Ränder des Siebbandes wenigstens imVerlauf des unteren Stranges beiderseits an zwei bis über den Flüssigkeitsspiegel ragenden festen Seitenwänden, die Öffnungen für den Durchtritt der Flüssigkeit aufweisen, geführt sind.
- Außerdem wird vorgeschlagen, daß wenigstens an einer Stelle oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der zu reinigenden Flüssigkeit eine durch das Siebband nach außen blasende, an sich bekannte Luftdüse vorgesehen ist.
- Weiter wird vorgeschlagen, daß wenigstens eine der zur Führung des unteren Stranges des Siebbandes vorgesehenen Seitenwände gleichzeitig Behälterwand ist. Als Umlenkvorrichtung können gemäß der Erfindung zwei Umlenktrommeln oder Umlenkkettenräder vorgesehen sein und der Antrieb des Siebbandes kann von einer Umlenktrommel oder einem Umlenkkettenrad aus erfolgen. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, im oberen Strang des Siebbandes eine Spannstation anzuordnen, wobei ebenfalls gemäß der Erfindung der Antrieb des Siebbandes auch von der Spannstation aus erfolgen kann.
- Das Siebband besteht erfindungsgemäß aus an sich bekannten, quer vermaschten Drahtspiralen und ist an seinen Seitenrändern durch Halte- und Gleitstücke eingefaßt und kann auch Führung und Antriebsgliederketten aufweisen. Außerdem können auch zusätzliche Halte- und Gleitstücke oder Führung und Antriebsgliederketten zwischen den beiden Seitenrändern des Siebbandes vorgesehen sein. Besonders für lange Siebbänder und große Reinigungsmaschinen sind solche Gliederketten zweckmäßig. Sind die Siebbänder entsprechend breit, müssen auch jeweils zwischen den beiden Rändern eines Bandes Gleitstücke angeordnet sein.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt.
- Ab b. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Etikettenaustragbereichim hinteren Ende einerReinigungsmaschine und A b b. 2 zeigt einen Schnitt in größerem Maßstab durch die in Ab b. 1 dargestellte Etikettenaustragvorrichtung.
- Zum Entfernen der Etiketten aus der Reinigungsflüssigkeit 1 der Reinigungsmaschine 2 ist ein umlaufendes Siebband 3 angeordnet. Eine Pumpe 4 saugt die Reinigungsflüssigkeit 1 durch Öffnungen 5 in der Seitenwand 21 innerhalb des Siebbandes 3 an.
- Eine Luftdüse 6 bläst die Etiketten vom Siebband 3 ab in einen Etikettensammelbehälter 7. Durch eine Bandführung 8 wird das Siebband 3 im unteren Strang 9 und an den Umlenkstellen 10, 11 geführt.
- Im oberen Strangl2 des Siebbandes 3 ist eine Spannstation 13 vorgesehen, von der zwei Rollen als Antriebskettenräder 14 ausgebildet sind. Über einen Motor 15 und eine Welle 16 werden die Kettenräder 14 angetrieben und treiben ihrerseits über Gfiederketten 17 das Siebband 3 an. Die Gliederketten 17 sind an den durch Halte- und Gleitstücke 18 eingefaßten Rändern des Siebbandes 3 befestigt. Die Seitenwand 19 bewirkt zusammen mit der Seitenwand 21, die gleichzeitig Maschinenwand ist, einmal, daß die Reinigungsflüssigkeit 1 nur durch den unteren Strang 9 des Siebbandes 3 abgesaugt werden kann, zum anderen dient sie als Haltewand für die Siebbandführung 8, die Antriebswelle 16, die Spannstation 13, eine Luftzuführung 20 und die Luftdüse 6. Durch die Pumpe 4 wird die Flüssigkeit durch Öffnungen 5 aus der Reinigungsmaschine 1 abgesaugt und strömt durch das Siebband 3 nach, wobei sich die in der Reinigungsflüssigkeitl befindlichen Etiketten am Siebband 3 absetzen und, sobald sie in die Abblaszone der Luftdüse 6 gelangen, in den Etikettensammelbehälter 7 geblasen werden. Um zu erreichen, daß bei großen Maschinen möglichst alle Etiketten und Schmutzreste aus der Reinigungsflüssigkeit 1 abgezogen werden, wird das Siebband 3 über die ganze Breite der Reinigungsmaschine 2 geführt. Soweit der Antrieb über zwei Kettenräder 14 der Spannstation 13 erfolgt, können große Umlenk-und Antriebsräder gespart werden. Bei der Ausführung gemäß der Zeichnung sind die Bandführungen 8 einfache, einmal an der Seitenwand21, die gleichzeitig Maschinenwand ist, und zum anderen an der Seitenwand 19 angeordnete Winkeleisen. An Stelle der in der Zeichnung angedeuteten Gleitstückel8, die gleichzeitig als Gleitführungen dienen, können auch Rollen- und/oder Gliederketten vorgesehen werden.
Claims (12)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Entfernen von in Flaschenreinigungsmaschinen anfallenden Etiketten durch Umpumpen der Reinigungsflüssigkeit durch ein endloses, um zwei Umlenk- bzw. Antriebsvorrich- tungen schleifenartig umlaufendes Siebband, wobei die an der Siebfläche zurückgehaltenen Etiketten rnittels eines Druckströmmittels in einen Sammelbehälter gefördert werden, d a d u r c h gekennzeichnet, daß nur der untere, vorzugsweise waagerecht geführte Strang (9) des Siebbandes (3) in die zu reinigende Flüssigkeit (1) eintaucht und die Ränder des Siebbandes (3) wenigstens im Verlauf des unteren Stranges (9) beiderseits an zwei bis über den Flüssigkeitsspiegel ragenden festen Seitenwänden (19, 21), die Öffnungen (5) für den Durchtritt der Flüssigkeit (1) aufweisen, geführt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einer Stelle oberhalb des Flüssigkeitsspiegels der zu reinigenden Flüssigkeit (1) eine durch das Siebband (3) nach außen blasende, an sich bekannte Luftdüse (6) vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zur Führung des unteren Stranges (9) des Siebbandes (3) vorgesehenen Seitenwände (19, 21) gleichzeitig Behälterwand ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Umlenkvorrichtungen zwei Umlenktrommeln oder Umlenkkettenräder vorgesehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Siebbandes (3) von einer Umlenktrommel oder einem Umlenkkettenrad aus erfolgt.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Strang (12) des Siebbandes (3) eine Spann station (13) vorgesehen ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Siebbandes (3) von der Spannstation (13) aus erfolgt.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (3) aus an sich bekannten quer vermaschten Drahtspiralen besteht.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (3) an seinen Seitenrändern durch Halte- und Gleitstücke (18) eingefaßt ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenrändern des Siebbandes Führungs- und Antriebsgliederketten (17) vorgesehen sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Halte- und Gleitstücke zusätzlich zwischen den beiden Seitenrändern des Siebbandes vorgesehen sind.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Führungs-und Antriebsgliederketten zusätzlich zwischen den beiden Seitenrändern des Siebbandes vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 337; belgische Patentschrift Nr. 536 390; USA.-Patentschriften Nr. 2 318 524, 2573 169.
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Citations (4)
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1960
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