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DE1167118B - Brennstoffregelanlage - Google Patents

Brennstoffregelanlage

Info

Publication number
DE1167118B
DE1167118B DED34823A DED0034823A DE1167118B DE 1167118 B DE1167118 B DE 1167118B DE D34823 A DED34823 A DE D34823A DE D0034823 A DED0034823 A DE D0034823A DE 1167118 B DE1167118 B DE 1167118B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
engine
control system
controller
fuel control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED34823A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Henry Carey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Fuel Systems Ltd
Original Assignee
Dowty Fuel Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Fuel Systems Ltd filed Critical Dowty Fuel Systems Ltd
Priority to DED34823A priority Critical patent/DE1167118B/de
Publication of DE1167118B publication Critical patent/DE1167118B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/26Control of fuel supply
    • F02C9/28Regulating systems responsive to plant or ambient parameters, e.g. temperature, pressure, rotor speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Brennstoffregelanlage Die Erfindung betrifft eine Brennstoffregelanlage für ein Doppelwellen-Gasturbinentriebwerk für Flugzeuge.
  • Diese Doppelwellen-Gasturbinentriebwerke weisen einen Niederdruckkompressor mit einer Turbine, die als Rotor ausgebildet sind, und einen Hochdruckkompressor mit einer Turbine, die als zweiter Rotor ausgebildet sind, auf, wobei der gesamte durch das Triebwerk hindurchführende Luftstrom oder ein Teil desselben nacheinander durch den Niederdruckkompressor, den Hochdruckkompressor, die Brennkammern, die Hochdruckturbine und die Niederdruckturbine strömt. Das Drehzahlverhältnis zwischen den beiden Rotoren ist bei jeder besonderen Einstellung der Betriebsbedingungen konstant, jedoch findet mit einer Veränderung der Betriebsbedingungen auch eine Veränderung in der Drehzahlbeziehung zwischen den beiden Rotoren statt.
  • Bei diesen Triebwerken ist es bekannt und allgemein üblich, beide Rotoren mit einem Drehzahlregler zu verbinden, von denen der eine auf eine gewünschte Drehzahl einstellbar ist, um hierbei die Brennstoffzufuhr zu den Einspritzdüsen der Brennkammern zu regeln, während der andere Regler verhindert, daß der ihm zugeordnete Rotor eine maximale Drehzahl überschreitet. Hierbei zeigt eines der bekannten Triebwerke, daß der auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare erste Regler mit dem Hochdruckrotor verbunden ist, während er bei einem anderen bekannten Triebwerk mit dem Niederdruckrotor in Triebverbindung steht. In beiden Fällen spricht der zweite Regler nur auf eine maximale Drehzahl an, um die Brennstoffzufuhr bei Erreichen derselben zu drosseln. Dieser Fall kann dann eintreten, wenn der erste auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare Regler aus irgendeinem Grunde ausfällt.
  • Diese bekannten Brennstoffregelanlagen weisen verschiedene Nachteile auf, denn wenn der auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare Regler ausfällt, erhöht sich die Drehzahl des ihm zugeordneten Rotors in nicht geregelter Weise, wobei diese Drehzahl erst beim Ansprechen des zweiten Reglers für die maximale Drehzahl begrenzt wird. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß der erste auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare Regler nicht über den ganzen Drehzahlbereich des ihm zugeordneten Rotors genau arbeiten kann, da die meisten Drehzahlregler Fliehkraftregler sind, bei denen die Regelkraft proportional zum Quadrat der Drehzahl ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung ist darin zu sehen, bei einer Brennstoffregelanlage eines Doppelwellen-Gasturbinentriebwerks für Flugzeuge, bei der ein mit der einen Welle verbundener Regler und ein mit der anderen Welle verbundener, auf eine gewünschte Drehzahl einstellbarer Drehzahlregler die Brennstoffzufuhr zum Triebwerk regelt, mit Sicherheit zu vermeiden, daß sich die Drehzahl bei Ausfall eines der Drehzahlregler ungeregelt bis zu einer maximalen Drehzahl erhöhen kann. Es soll eine Brennstoffregelanlage geschaffen werden, bei der der eine Regler sofort die Funktion des anderen Reglers übernimmt, wenn dieser ausfallen sollte, so daß es zu keiner Zeit zu ungeregelten Drehzahlerhöhungen kommen kann.
  • Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beide Regler als auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare Drehzahlregler ausgebildet sind und je eine Einstellvorrichtung aufweisen, wobei beide Einstellvorrichtungen so miteinander verbunden sind, daß die Drehzahleinstellung beider Regler gleichzeitig durch eine einzige Betätigungsvorrichtung einstellbar ist.
  • Diese Anordnung ermöglicht eine wirksame Regelung über den ganzen Drehzahlbereich, bei der bei Ausfall des einen Reglers sofort der andere Regler dessen Funktion übernimmt. Bei dieser Ausbildung im weitestgefaßten Sinn der Erfindung muß die Brennstoffzufuhrregelung nicht unbedingt genau übet' den ganzen Drehzahlbereich erfolgen, da, wie schon erwähnt, bei der Verwendung von Fliehkraftreglern sich die Regelkraft im Quadrat zur Drehzahl ändert.
  • Zur Vermeidung dieses Mangels sieht eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vor, daß die Einstellvorrichtung für die beiden Drehzahlregler so angeordnet ist, daß der eine Drehzahlregler über einen Teil des Triebwerkdrehzahlbereiches und der andere Drehzahlregler über den anderen Teil des Triebwerkdrehzahlbereiches wirksam ist. Hierbei ist es zweckmäßig, daß der höhere Drehzahlbereich des Triebwerkes durch den mit dem Niederdruckrotor verbundenen Drehzahlregler geregelt wird.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen eines Beispiels hervor.
  • F i g. 1 ist eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Brennstoffregelanlage eines Doppelwellentriebwerkes; F i g. 2 und 3 sind graphische Darstellungen, die das Verhältnis zwischen den Hochdruck- und Niederdruckrotordrehzahlen und die entsprechenden, durch Handsteuerung ausgeführten Reglereinstellungen zeigen; F i g. 4 ist eine Abwandlung der in der F i g. 1 gezeigten Brennstoffregelanlage.
  • In der F i g. 1 ist ein Doppelwellentriebwerk schematisch dargestellt und besteht aus einem Niederdruckrotor mit einem Kompressor l., einer Turbine 2 und einer Verbindungswelle 3, einem Hochdruckrotor mit einem Kompressor 4, einer Turbine 5 und einer koaxial um die Welle 3 angeordneten Verbindungshohlwelle 6 sowie Brennkammern 7, die zwischen dem Hochdruckkompressor und der Turbine 5 angeordnet sind. Die beim Kompressor 1 in das Triebwerk eintretende Luft strömt nacheinander durch den Kompressor 4, die Brennkammern 7, die Turbine 5 und die Turbine 2 zu einem Schubrohr B. Dies ist die einfachste Grundform eines Doppelwellentriebwerkes, jedoch ist die Erfindung ebenso auf ein Doppelwellentriebwerk anwendbar, bei dem ein Teil der in dem Kompressor komprimierten Luft unmittelbar zur Turbine 2 oder zum Schubrohr 8 geführt wird. In dem Beispiel der Erfindung sind die Brennkammern 7 je mit einer überlaufdüse 9 ausgestattet. Diese überlaufdüsen sind von bekannter Bauart, bei der flüssiger Brennstoff unter Druck durch ein Rohr 11 zu den tangentialen Einlässen einer Wirbelkammer geführt wird, von wo ein Teil des Brennstoffes aus der Düsenmündung ausgespritzt und der verbleibende Teil des Brennstoffes einer Überlaufmündung des überlaufrohres 12 zugeführt wird. In diesem besonderen Beispiel wird die Regelung des aus der Düse gespritzten Brennstoffes durch ein überlaufventil 13 bewirkt, welches den Überlauf von der Düse 9 zu einer Niederdruckzone einstellt und dadurch die Einspritzmenge regelt. Zur Heranführung des Brennstoffes unter Druck an die Düsen 9 ist eine Pumpe 14 vorgesehen, die von dem Hochdruckrotor angetrieben wird und vorzugsweise aus einer Verdrängungspumpe konstanter Förderleistung besteht. Dieser Pumpe wird normalerweise der Brennstoff durch eine mit dem Brennstoffbehälter verbundene Niederdruckpumpe über ein Rohr 15 zugeführt.
  • Der mit dem Hochdruckrotor 4, 5, 6 verbundene Drehzahlregler regelt dessen Drehzahl in Abhängigkeit von dem zwischen der Zufuhr- und Rücklaufleitung 11 und 12 der überlaufdüse 9 auftretenden Druckabfall.
  • Die Brennstoffregelanlage enthält ein überlaufventil 16 und einen Drehzahlregler 1.7, wobei das L;berlaufventil aus einem Gehäuse 18 besteht, das eine Kammer 19 einschließt, welche durch ein Rohr 21. eine Rückverbindung mit dem Eimaß 15 der Pumpe 14 aufweist. Der Ventilkörper 13 des Ober-Laufventils 16 steuert gemäß seiner Stellung den Durchfluß vom Raum 22 in die Kammer 19, wobei der Raum 22 mit der von den Düsen kommenden überlauf leitung 12 verbunden ist. Der Ventilkörper 13 wird mittels eines Hilfskolbens 23 verstellt, welcher in einem Hilfszylinder 24 gleitend angeordnet ist. Brennstoff unter Pumpendruck wird durch das Rohr 25 auf eine Seite des Zylinders 24 geführt; von der Leitung 25 besteht eine Verbindung über die Einschnürung 26 mit der gegenüberliegenden Seite des Zylinders 24. Von dieser gegenüberliegenden Seite des Zylinders 24 erstrecken sich zwei Rohrleitungen 27 und 28, wobei der Gesamtdurchfluß in diesen Rohren den Druckabfall infolge des Durchflusses durch die Einschnürung 26 und somit die Drücke auf den gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 23 bestimmt. Das Rohr 27 erstreckt sich in die Kammer 19 zu einem Halbkugelventil 29, welches von einem schwenkbar in der Kammer 19 angeordneten Hebel 31 gehalten wird. Der Hebel 31 wird so geschwenkt, daß er die Öffnung des überlaufventils während der Beschleunigung des Triebwerkes begrenzt, um den Zutritt einer übermäßigen Brennstoffmenge zum Triebwerk -zu verhindern, die ein Pumpen des Kompressors verursachen würde. Dazu wird auf den Hebel 31 eine Kraft im Sinne einer Ventilschließung ausgeübt, und zwar durch zwei Bälge 32 und 33, von denen der Balg 32 in Verbindung mit dem Enddruck des Kompressors 4 steht und der Balg 33 entleert ist. Der auf die Bälge übertragenen Kraft wird durch die Zusammenpressung einer Feder 35, welche zwischen dem Hebel 41 und einer Verlängerung des Ventilkörpers 13 des überlaufventils 16 wirksam ist, entgegengewirkt. Bei jeder Bewegung des Ventilkörpers 13, welche ein übermäßiges Einspritzen von Brennstoff in das Triebwerk verursachen könnte, bewirkt die Zusammenpressung der Feder 35, daß das Halbkugelventil 29 geöffnet wird, so daß der Druck unter dem Kolben 23 absinkt und der Ventilkörper 13 in Öffnungsrichtung gedrückt wird, wodurch eine Verminderung der den Düsen zugeführten Brennstoffmenge herbeigeführt wird. Um sicherzustellen, daß stets ein ausreichender Druck in dem Auslaß der Pumpe 14 vorhanden ist, um den Kolben 23 zu betätigen, ist in dem Ausgang der Pumpe 14 ein Druckventil 36 vorgesehen, welches einen auf den Kolben 23 wirkenden Mindestdruck sicherstellt.
  • Der Drehzahlregler 17 besteht aus einem eine Kammer 37 einschließenden Gehäuse, in der ein schwenkbar gelagerter Hauptsteuerhebel 38 angeordnet ist, der mittels eines Halbkugelventils 39 einen Durchfluß von der Rohrleitung 28 her steuert. Auf den Hebel 38 wirken in Ventilöffnungsrichtung zwei Druckpolster 41 und 42 ein, welche jeweils durch Rohre 43 und 44 mit der Rücklaufleitung 12 und der Zufuhrleitung 11 der überlaufdüsen 9 verbunden sind. Das Rohr 43 weist eine Drosselvorrichtung 45 auf, deren Zweck später erläutert wird. Der durch die Druckpolster 41 und 42 ausgeübten Kraft wirkt die Spannung einer Feder 46 entgegen, wobei die Spannung der Feder durch einen von einem äußeren Hebel 48 betätigten Nocken 47 eingestellt wird. Durch Verstellung der Spannung der Feder 46 wird das Triebwerk so lange beschleunigt oder verlangsamt, bis die Federspannung durch die von den Druckpolstern 41 und 42 aufgebrachte, der Drehzahl des Hochdruckrotors proportionale Kraft ausgeglichen ist. Infolge der zur Aufrechterhaltung einer gewünschten Drehzahl bei großen Flughöhen erforderlichen Verminderung besteht normalerweise die Neigung, daß sich die Drehzahl, die einer bestimmten Einstellung des Hebels 48 entspricht, ändert. Um diese Schwankungen auszugleichen, sind zwei entsprechend entleerte, dem atmosphärischen Druck ausgesetzte Bälge 49 und 51 vorgesehen, welche auf den Hebel 38 einwirken. Innerhalb einer anderen Kammer 52 des Drehzahlreglers 17 ist ein Flieggewichtsregler 53 vorgesehen, welcher in mechanischer Antriebsverbindung mit dem Niederdruckrotor 1, 2, 3 steht. Die durch den Regler 53 infolge des Umlaufs erzeugte Kraft wird durch die Stange 54 auf den schwenkbar gelagerten Hebe155 übertragen, wobei dieser Kraft die Spannung einer Feder 56 entgegenwirkt. Die Spannung dieser Feder wird mittels eines Nockens 57 eingestellt, welcher von einem außerhalb der Einheit angeordneten Hebel58 betätigt wird. Der Hebe155 betätigt ein Halbkugelventil 59, durch welches Flüssigkeit aus dem mit dem Druckpolster 41 verbundenen Rohr 43 abgeführt wird. Wenn der Niederdruckrotor seine Drehzahl übermäßig erhöht, wird der Hebel 55 gehoben, um das Halbkugelventil 59 zu öffnen und einen Durchfluß durch das Rohr 43 zu gestatten. Dieser Durchfluß, welcher durch die Einschnürung 45 hindurchführt, vermindert den auf das Druckpolster 41 ausgeübten Druck und verursacht somit eine öffnung des Halbkugelventils 39, um den Druck unter Kolben 23 zu senken und die COffnung des überlaufventils 13 zu vergrößern und dadurch die dem Triebwerk zugeführte Brennstoffmenge zu vermindern. Bei diesem Betrieb führt der Drehzahlregler 53 ein sogenanntes »Angleichen« des Betriebes des Hochdruckrotorreglers durch.
  • Die beiden Hebel 48 und 58 sind durch eine Stange 61 gelenkig miteinander verbunden, so daß sie gleichzeitig mittels eines von Hand zu betätigenden Steuerhebels 62 verschwenkt werden können, der mit dem der Stange 61 verbunden ist. Der Steuerhebel 62 ist so beweglich, daß er auf eine beliebige Drehzahl zwischen der Leerlauf- und der Höchstdrehzahl eingestellt werden kann. Um die Form der Nocken 47 und 57 zu erläutern, wird jetzt auf die in den F i g. 2 und 3 gezeigten graphischen Darstellungen Bezug genommen. Bei einem Doppelwellentriebwerk der dargestellten Art laufen die beiden Rotoren mit verschiedener Drehzahl um, und es tritt infolge der Betriebsbedingungen, wie beispielsweise der Umgebungstemperatur und des infolge der Vorwärtsgeschwindigkeit im Einlaß des Triebwerkes reduzierten Staudruckes eine Veränderung in den Beziehungen zwischen diesen Drehzahlen auf.
  • In der F i g. 2 ist die Niederdruckrotordrehzahl gegenüber der Hochdruckdrehzahl aufgetragen, und die Kurven A und B zeigen die mögliche Veränderung in den Beziehungen zwischen den beiden Rotordrehzahlen. Die Kurve A zeigt die Beziehung zwischen den Rotordrehzahlen bei Langsamflug und tropischer Temperatur, während die Kurve B das Verhältnis Schnellflug und niedriger Außentemperatur zeigt.
  • In der F i g. 3 sind die von den Nocken 47 und 57 bestimmten Drehzahleinstellungen des Drehzahlreglers gegenüber der Winkelstellung des Handhebels 62 aufgetragen, wobei die Stellung »0« dem Leerlauf und die Stellung »100%« der Höchstleistung entspricht. Die Kurve C bezieht sich auf die Drehzahleinstellungen des Niederdruckrotors, während die Kurve D sich auf Drehzahleinstellungen des Hochdruckrotors bezieht. Diese beiden Kurven C und D können zu einer Kurve vereinigt werden, die in der F i g. 2 mit E bezeichnet ist, vorausgesetzt, daß die Stellung des Handhebels auf dieser Kurve angegeben ist. Die Stellung, bei welcher die Kurve E die Kurve B schneidet, stellt den Punkt der Übernahme vom Hochdruckrotorregler auf den Niederdruckrotorregler unter den Betriebsbedingungen der Kurve B dar, und es ist ersichtlich, daß dies bei einer Stellung des Handhebels von etwas über 30% stattfindet. Bei den Betriebsbedingungen, die in der Kurve A dargestellt sind, bildet der Schnittpunkt mit der Kurve E die Übernahmestellung, und es ist hier ersichtlich, daß diese Übernahme etwa bei einer Stellung des Handhebels von 701/o stattfindet. Wie bereits erwähnt, findet bei Rotordrehzahlen oberhalb dieser übernahmestellung die Steuerung durch den Niederdruckrotorregler statt, während sie unterhalb dieser Stellung durch den Hochdruckrotorregler durchgeführt wird.
  • In der F i g. 4 ist eine unterschiedliche Brennstoffregelanlage gezeigt, bei welcher die Regler unabhängig voneinander wirksam sind, wobei die Anordnung im übrigen die gleiche wie die mit Bezug auf die F i g. 1, 2 und 3 beschriebene ist. Das Halbkugelventil 39 gemäß der F i g. 1 ist mit dem Rohr 28 verbunden, um den Kolben 23 zu betätigen, jedoch ist jetzt das durch den Drehzahlregler des Niederdruckrotors gesteuerte Halbkugelventil 59 ebenfalls mit dem Rohr 28 verbunden, um den Kolben 23 unmittelbar zu betätigen.
  • Bei diesen beiden Beispielen war die Verbindung der beiden Drehzahlregler derart, daß der Drehzahlregler des Hochdruckrotors in dem niedrigen Drehzahlbereich die Regelung übernimmt, wobei bei der mittleren Drehzahl ein Wechsel stattfindet, so daß der Drehzahlregler des Niederdruckrotors die Regelung bei höheren Drehzahlen ausführt. Es liegt jedoch innerhalb des Bereiches der Erfindung, Anordnungen so zu treffen, daß ein Drehzahlregler, beispielsweise für den Hochdruckrotor zur Regelung des gesamten Drehzahlbereiches herangezogen wird, wobei dann der Drehzahlregler des Niederdruckrotors jeweils so eingestellt wird, daß seine Reglung auf eine etwas höhere Drehzahl als der Drehzahlregler des Hochdruckrotors eingestellt ist. Diese Anordnung stellt sicher, daß beim Eintreten irgendwelcher unerwarteter Umstände mit Bezug auf den Drehzahlregler des Hochdruckrotors, welche einen übermäßigen Anstieg seiner Drehzahl veranlassen würde, der Drehzahlregler des Niederdruckrotors bei einer sehr geringfügig höheren Drehzahl wirksam wird. Diese und die vorstehend beschriebene Anordnung der F i g. 1 und 4 ergibt im Falle eines Brechens der Niederdruckrotorwelle, was bei einer einfachen Drehzahlregelung eine übermäßige Drehzahlsteigerung der Turbine 2 zur Folge haben würde, eine sichere und bessere Regelung wie auch im Falle eines Bruches in den Brennkammern 7, was den Niederdruckrotor ebenfalls veranlassen würde, seine Drehzahl übermäßig zu steigern.
  • Der weitere Bereich dieser Erfindung ist nicht auf eine Anordnung beschränkt, bei welcher die Drehzahleinstellungen der beiden Drehzahlregler von einer einzigen Steuerung aus eingestellt werden. Es ist bei vielen Doppelwellentriebwerken empfehlenswert, eine Möglichkeit vorzusehen, so daß für jeden Rotor eine getrennte Drehzahlregelung ausgeübt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Brennstoffregelanlage eines Doppelwellen-Gasturbinentriebwerks für Flugzeuge, bei der ein mit der einen Welle verbundener Regler und ein mit der anderen Welle verbundener, auf eine gewünschte Drehzahl einstellbarer Drehzahlregler die Brennstoffzufuhr zum Triebwerk regeln, da -durch gekennzeichnet, daß beide Regler als auf eine gewünschte Drehzahl einstellbare Drehzahlregler (38, 41, 42, 46, 53, 56) ausgebildet sind und je eine Einstellvorrichtung (47, 57) aufweisen. z. Brennstoffregelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Einstellvorrichtungen so miteinander verbunden sind, daß die Drehzahleinstellung beider Regler gleichzeitig durch eine einzige Betätigungsvorrichtung (48, 58, 61) einstellbar ist. 3. Brennstoffregelanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (47, 57) für die beiden Drehzahlregler (38, 41, 42, 46, 53, 56) so angeordnet ist, daß der eine Drehzahlregler über einen Teil des Triebwerkdrehzahlbereiches und der andere Drehzahlregler über den anderen Teil des Triebwerkdrehzahlbereiches wirksam ist. 4. Brennstoffregelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der höhere Drehzahlbereich des Triebwerkes durch den mit dem Niederdruckrotor verbundenen Drehzahlregler geregelt wird. 5. Brennstoffregelanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzufuhr zum Triebwerk von einem der Drehzahlregler (38, 41, 42, 46) unmittelbar geregelt wird, wobei der andere Drehzahlregler (53, 56) im Betrieb den ersten Drehzahlregler (38, 41, 42, 46) einstellt. 6. Brennstoffregelanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Drehzahlregler (38, 41, 42, 46, 53, 56) durch einen Nocken (47 und 57) einstellbar ist, wobei beide Nocken durch ein Hebelsystem (48, 58, 61) verbunden sind, das von einem Handhebel betätigbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 960 826, 2 939 280.
DED34823A 1960-11-25 1960-11-25 Brennstoffregelanlage Pending DE1167118B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1601609B1 (de) * 1968-02-01 1971-04-08 Lucas Industries Ltd Brennstoffregelanlage fuer gasturbinen

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US2939280A (en) * 1955-02-24 1960-06-07 United Aircraft Corp Hydro-pneumatic fuel control for turbine power plants
US2960826A (en) * 1954-12-06 1960-11-22 Curtiss Wright Corp Coordinated fuel and speed scheduling control for gas turbine engines

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