DE1167106B - Vorrichtung zum Zubringen von Futter fuer Grossvieh - Google Patents
Vorrichtung zum Zubringen von Futter fuer GrossviehInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A Ol k
Deutsche Kl.: 45 h-5/00
Nummer: 1 167 106
Aktenzeichen: Sch 31397 III / 45 h
Anmeldetag: 2. Mai 1962
Auslegetag: 2. April 1964
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zubringen von Futter für Großvieh mit einem das
einenends aufgebrachte Futter aufnehmenden Band, das über eine sich über die Länge der Aufstallung
erstreckende Unterstützungsfläche ziehbar ist, und mit einer Antriebsvorrichtung für das Futterband.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist ein endloses über Umlenktrommeln laufendes Band
nach Art der allgemein bekannten Bandförderer vorgesehen, welches die Bodenfläche des Futterbarrens
bildet. Der Antrieb erfolgt mittels einer Umlenktrommel, welche das Band durch Reibung mitnimmt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Futterzubringung für eine Futtertischaufstallung zu
schaffen. Sie geht hierzu von dem eingangs erwähnten Prinzip aus und löst die Aufgabe dadurch, daß
bei einer Vorrichtung der eingangs umrissenen Art an der Stirnseite eines üblichen Futtertisches eine
Speicherrolle für ein die Länge des Futtertisches ' aufweisendes endliches Futterband angeordnet ist, an
dessen freiem Ende ein Zugseil angeschlossen ist, mit welchem das Futterband unter Abwickeln von
der Speichertrommel über den Futtertisch ziehbar ist, und daß Antriebsmittel sowohl für das Zugseil
als auch für die Speichertrommel vorgesehen sind.
Der Ausdruck »Zugseil« soll hier nicht nur Seile im engen Sinne umfassen, sondern auch Drahtseile,
Ketten, Laschenketten und dergleichen geeignete Elemente.
Hierdurch werden auch gegenüber dem Gedanken, die bei Futtertischen bekannten gelenkigen endlosen
Lattenförderroste durch endlose Bänder zu ersetzen, ganz wesentliche Vorteile erzielt.
So ist bei den in Deutschland üblichen Aufstallungen mit Futtertisch der Futtertisch in den meisten
Fällen ein langgestreckter massiver Betonblock, welcher aus Gründen der Sauberhaltung und Unempfindlichkeit oben mit Fliesen belegt ist. Ein derartiger
Futtertisch läßt sich nicht mit einem endlosen Förderband versehen, denn die hierbei erforderliche
Durchführung des unteren Förderbandtrums erfordert eine Beseitigung des alten Futtertisches und
Aufstellung eines neuen. Demgegenüber liegt ein ganz wesentlicher Vorteil der Erfindung darin, daß
die vorhandenen massiven Futtertische ohne Umbau mit der erfindungsgemäßen Futterzubringung versehen
werden können, wobei gegebenenfalls nur in der Mitte des Futtertisches eine kleine Rinne für die
Rückführung des Zuggliedes angebracht werden muß. Selbst diese Rinne läßt sich vermeiden, wenn
man eine gesonderte Antriebsvorrichtung für das Zugglied am entsprechenden Ende des Futtertisches
Vorrichtung zum Zubringen von Futter
für Großvieh
für Großvieh
Anmelder:
Georg Schweiger,
Feuerreit, Post Glonn bei Grafing (Obb.)
Als Erfinder benannt:
Georg Schweiger, Feuerreit,
Post Glonn bei Grafing (Obb.)
Georg Schweiger, Feuerreit,
Post Glonn bei Grafing (Obb.)
vorsieht. Daher ist es möglich, daß die erfindungsgemäße Futterzubringung nachträglich noch bei fast
allen vorhandenen Futtertischen angebracht werden kann.
Ein weiterer wesentlicher Nachteil der vorbekannten Konstruktion liegt in der Schwierigkeit, diese
sauberzuhalten. Bei dieser läßt es sich nicht vermeiden, daß Futterteile unter das Band geraten,
welche dort in unkontrollierter Weise versäuern, mit der Zeit auch wieder unter dem Band hervortreten
und in den Freßbereich des Viehs gelangen. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung in einfachster
Weise vermieden, da der Futtertisch bei abgezogenem Förderband ohne weiteres gereinigt werden kann.
Auch ein Lattenförderrost ist nur schwer sauberzuhalten, da sich Futterteile in die Lattenzwischenräume
und die Verbindungsglieder der einzelnen Latten hängen können. Wenn derartige Futterteile
in mehr oder weniger zersetztem Zustand vom Vieh gefressen werden, führt dies zu unerwünschten Folgen.
Unabhängig hiervon ist bei den bekannten Konstruktionen der Rücklauftunnel für das untere Rostoder
Bandtrum wegen seiner Unzugänglichkeit außerordentlich durch Verschmutzung gefährdet, denn es
bleibt nicht aus, daß vom Band mitgenommene Futterteile in diesem Tunnel abfallen und dort in immer
größer werdenden Mengen verrotten. Eine Entfernung derartiger zersetzter Futterreste ist nur unter
großem Aufwand möglich. Hierzu muß das Band aus dem Kanal entfernt werden, und dieser muß beispielsweise
mit Druckwasser od. dgl. ausgespült werden. Derartige Konstruktionen sind für den praktischen
landwirtschaftlichen Betrieb kaum tragbar. Bei der Erfindung ist ein Rücklauftunnel für das
Band nicht erforderlich. Die mit einem solchen Rücklauftunnel verbundenen Nachteile fallen weg.
409 557/28
Ein wesentlicher Nachteil des vorbekannten endlosen Förderbandes liegt darin, daß gerade bei größeren
Aufstallungen, für welche ja die Erfindung vorzugsweise bestimmt ist, die Belastung des Bandes
beim Transport von Grünfutter sehr hoch wird. Diese Belastungen können ohne weiteres die Größenordnung
von 100 Zentnern erreichen. Dementsprechend wird auch die Reibung zwischen Band und
den es tragenden Blechen so hoch, daß die mit einer nur durch Reibung mitnehmenden Antriebswalze auf
das Band ausgeübten Zugkräfte nicht mehr ausreichen, d. h., die Antriebswalze rutscht durch. Bei
der Erfindung tritt dieser Nachteil nicht auf, da das das belastete Band über den Futtertisch schleppende
Zugglied fest in der zugehörigen Wickeltrommel befestigt sein kann und die Gefahr des Durchrutschens
nicht besteht.
Vorteilhaft ist zusätzlich zur Speichertrommel eine Aufwickelrolle vorgesehen, auf welche das zum
Ziehen des Bandes über den Futtertisch dienende Zugseil aufwickelbar ist.
Vorteilhaft läuft das Zugseil über eine am anderen Tischende angeordnete Umlenkrolle zurück in die
Nähe der Speichertrommel, wo die Aufwickelrolle angeordnet ist. Dadurch wird eine kompakte geschlossene
Ausbildung des Antriebs für das Band erreicht.
Vorteilhaft werden die Speichertrommel und die Aufwickelrolle von einer gemeinsamen Welle, vorzugsweise
im gleichen Drehsinn, angetrieben. Der Antrieb der beiden Rollen erfolgt dabei über auskuppelbare
Übertragungselemente. Dadurch hat der die Futterzubringung Bedienende die Möglichkeit,
durch Auskuppeln des einen oder des anderen oder beider Übertragungsmittel entweder das Band über
den Tisch schleppen zu lassen oder dieses aufzurollen oder aber trotz laufenden Motors die ganze
Anlage im Stillstand zu halten.
Vorteilhaft ist die Aufwickelrolle drehbar auf der Antriebswelle gelagert und mit letzterer durch eine
Klauenkupplung in Triebverbindung bringbar. Dabei wird zweckmäßig die Klauenkupplung von einer
Feder in die Eingriffsstellung gedrückt und ist mittels einer Ausrückgabel ausrückbar, welche in der ausgerückten
Stellung arretierbar ist.
Vorteilhaft erfolgt der Antrieb der Speichertrommel von der Antriebswelle über einen Riemenantrieb
mit einer Spannrolle, wobei durch Entfernen der Spannrolle vom Riemen der Antrieb unwirksam gemacht
werden kann. Der Riemen kann beispielsweise ein Keilriemen sein.
Vorteilhaft ist die Spannrolle auf einem schwenkbaren Hebelarm gelagert, welcher dadurch in seiner
den Riemen spannenden Lage gehalten wird, daß ein fest mit einer Welle verbundener Hebel in eine
schwenkbare Klaue eingehängt ist.
Vorteilhaft ist der Antrieb der Speicherrolle automatisch mittels einer den Durchmesser des aufgewickelten
Bandes überwachenden Vorrichtung beim Erreichen eines bestimmten Durchmessers ausrückbar.
Vorteilhaft ist zur Überwachung des Speicherrollendurchmessers
ein am Umfang des auf die Rolle aufgewickelten Bandes anliegender Hebel vorgesehen,
welcher beim Erreichen eines bestimmten Durchmessers die die Spannrolle in ihrer Spannlage
haltende Klaue in eine Lage verschwenkt, in welcher die Klaue den Spannrollenhebel freigibt.
Das Band ist vorteilhaft ein textilverstärktes Gummiband.
Die Futterzubringung ist vorteilhaft als geschlossenes, an einem Ende des Futtertisches anbaubares
Aggregat ausgebildet.
Vorteilhaft sind die Arretierung der Ausrückgabel für die Klauenkupplung und die die Spannrolle haltende
Klaue nahe beieinander angebracht, um eine bequeme Bedienung zu ermöglichen,
ίο An Hand der schematischen Zeichnungen ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
ίο An Hand der schematischen Zeichnungen ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
F i g. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung die an einem Futtertisch angebaute Vorrichtung gemäß der
Erfindung;
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Futtertisch gemäß Fig. 1;
F i g. 3 zeigt die Ansicht von oben auf das eigentliche Zubringungsaggregat, welches in F i g. 1 am
dem Betrachter zugekehrten Ende des Futtertisches sitzt;
F i g. 4 zeigt die Ansicht von links auf das Futterzubringungsaggregat
von Fig. 1;
F i g. 5 zeigt die Ansicht von rechts auf das Futterzubringungsaggregat
von Fig. 1;
F i g. 6 zeigt den Arretierhaken für die Ausrückgabel
in der gleichen Lage wie F i g. 1, jedoch vergrößert.
In Fig. 1 ist am Futtertisch 1 am dem Beschauer zugekehrten Ende das Zubringungsaggregat gemäß
Erfindung angebracht. Diese Aggregat ist im wesentlichen an zwei Stahlwänden 2 und 3 gelagert. Zwischen
diesen Wänden sitzt fest auf einer Welle 4 die Rolle, auf welche das Förderband 5 aufgewickelt ist.
In F i g. 1 ist das Förderband fast bis zur Hälfte des Futtertisches 1 abgezogen, während es in den F i g. 3
bis 5 ganz auf die es tragende Rolle aufgewickelt ist. Diese Rolle ist fest mit der Welle 4 verbunden. Auf
der Welle 4 sitzt eine Keilriemenscheibe 6, welche über einen Keilriemen 7 mit der Keilriemenscheibe 8
auf der Welle 10 in Triebverbindung steht. Der Keilriemen? ist dabei so lose aufgebracht, daß er die
Riemenscheibe 6 nur dann mitnimmt, wenn die Andrückrolle 9 gegen den Keilriemen 7 drückt. Die
Riemenscheibe 8 sitzt fest auf einer Welle 10, welche in den beiden Wänden 2 und 3 gelagert ist. Fest auf
der Welle 10 sitzt ferner ein Kettenrad 11, welches über die Kette 12 von einem an die Wand 2 angeflanschten
Elektromotor 13 angetrieben wird. Zu diesem Zweck ragt die Welle des Elektromotors 13
durch die Wand 2 und trägt ein Kettenrad 14.
Auf der Welle 10 ist die Rolle 15 drehbar gelagert, welche zum Aufwickeln des Drahtseiles 16 dient.
Dieses ist am freien Ende des Bandes 5 angebracht und läuft über die am anderen Ende des Tisches 1
vorgesehene Umlenkrolle 17. Für die Rücklekung des Drahtseiles 16 zur Rolle 15 ist im Tisch eine
Rille 18 vorgesehen, welche sich an ihrem der Rolle 17 abgewandten Ende, wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich,
trompetenartig erweitert. Statt dieser Rille kann genauso gut im Abstand von der Tischoberfläche
eine diese bedeckende Platte vorgesehen sein, so daß das Drahtseil im Spalt zwischen dieser Platte
und der ursprünglichen Tischoberfläche läuft, während das Band 5 sich oberhalb der Platte bewegt.
Die Rolle 15 ragt mit ihrem in F i g. 3 linken Ende durch die Wand 3 hindurch. Am rechten Ende
trägt sie eine Scheibe 19, welche eine Kollision zwi-
sehen dem Drahtseil 16 und der Kette 12 verhindern .soll.
Das abgesetzte linke Ende der Rolle 15 ist mit zwei einander gegenüberliegenden Einschnitten 20
versehen. In diese Einschnitte können Vorsprünge 21 einer auf der Welle 10 axial verschiebbar, aber nicht
drehbar gelagerten Muffe 22 eingreifen, so daß je nach der Verschiebelage der Muffe 22 diese bei
Drehung der Welle 10 die Rolle 15 mitnimmt oder nicht. Die Muffe 22 wird von einer Schraubenfeder
23 in Richtung auf die Aussparungen 20 der Rolle 15 gedrückt, so daß die eben beschriebene Klauenkupplung
ständig bestrebt ist, in Eingriff zu treten. Zum Ausrücken der Klauenkupplung trägt die Muffe
22 einen Flansch 24, gegen welchen die beiden Finger einer Ausrückgabel 25 anliegen. Diese Ausrückgabel
ist auf einem an die Wand 3 angeschweißten Lappen 26 um eine waagerechte Achse verschwenkbar
gelagert. Fig. 3 zeigt die Klauenkupplung in ausgerücktem Zustand. Zum Halten der Klauenkupplung
im ausgerückten Zustand ist an der Wand 3 ein Haken 27 schwenkbar gelagert, welche über das
freie Ende der Gabel 25 greift. Soll die Kupplung eingerückt werden, so wird lediglich der Haken 27
angehoben; zum Ausrücken wird die Kupplungsgabel 25 in F i g. 3 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt
und mittels des Hakens 27 arretiert.
Die bereits erwähnte Spannrolle 9 für den Riemen 7 ist auf einem Hebelarm 28 gelagert, welcher
fest auf der sich durch die Wände 2 und 3 erstrekkenden Welle 29 sitzt. Am anderen Ende der Welle
29 sitzt ein Anschlaghebel 30, welcher in eine schwenkbare Klaue 31 eingehängt werden kann. Die
Klaue 31 sitzt fest auf einer Welle 32, welche in der Wand 3 gelagert ist. Am freien Ende der Welle 32
zwischen den Wänden 2 und 3 sitzt fest ein Hebelarm 33, welcher eine Rolle 34 trägt. Diese rollt auf
dem Umfang des aufgewickelten Bandes 5 ab. An der Welle 32 sitzt ferner mittels eines Hebels 35 ein
Gegengewicht 36, welches bestrebt ist, die Welle 32 samt Klaue 31 und Hebelarm 33 in Fig. 4 im Uhrzeigersinn
zu drehen und dadurch die Rolle 34 in Berührung mit dem Umfang des aufgewickelten Bandes
5 hält.
Nachfolgend sei die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Hierzu wird von
der in F i g. 3 bis 5 dargestellten Lage der Vorrichtung ausgegangen, bei welcher das Band 5 ganz auf
die auf der Welle 4 befestigte Bandrolle aufgewickelt ist. Ferner sei die Klauenkupplung 20 bis 24 in der
in F i g. 3 dargestellten ausgerückten Lage. Auch sei die Spannrolle 9 mit der Welle 29 und dem Anschlaghebel
30 in der in Fig. 4 und 5 gezeigten Lage.
Wird nun der Elektromotor 13 angeschaltet, so erfolgt zunächst gar nichts, da die Welle 10 weder
die Rolle 15 noch die Welle 4 antreibt, denn sowohl die Klauenkupplung als auch die Riemenkupplung
nehmen nicht mit. Soll Futter vorgeschüttet werden, so wird zunächst der Haken 27 angehoben, so daß
die Klauenkupplung 20 bis 24 in Eingriff kommt. Die über die Kette 12 angetriebene Welle 10 nimmt
nun die Rolle 15 mit, so daß das über die Umlenkrolle 17 laufende Drahtseil langsam das Band 5 von
dessen auf der Welle 4 sitzender Rolle abzieht und über den Futtertisch schleppt. Während dieses Vorganges
kann Futter ständig am vorrichtungsseitigen Ende des Tisches auf das Band aufgeworfen werden.
Das wird fortgesetzt, bis das Band über die ganze Länge des Tisches geschleppt ist, d. h. bis das freie
Ende des Bandes in die Nähe der Rolle 17 gelangt ist. Nun wird ein weiterer Bandvorschub dadurch
verhindert, daß die Klauenkupplung 20 bis 24 wieder ausgerückt und mittels der Klaue 27 in der Ausrückstellung
arretiert wird. Nun kann das Futter vom Band weg verteilt werden. Ist dies geschehen und die
Bandoberfläche gereinigt, so wird der Hebel 30 angehoben und in die Klaue 31 eingehängt. Hierdurch
wird der Hebel 28 so verschwenkt, daß die Spannrolle 9 den Riemen spannt. Dieser nimmt die Riemenscheibe
6 mit. Damit dreht sich die Welle 4 und die auf dieser sitzende Aufwickelrolle für das Band 5,
so daß das Band 5 auf die Rolle aufgewickelt wird. Hierbei wird das Seil 16 wieder von der Rolle 15
abgezogen, die bei ausgerückter Klauenkupplung frei drehbar ist. Während des Aufwickeins des Bandes
5 auf dessen Rolle liegt die Abtastrolle 34 am Umfang des sich aufwickelnden Bandes an und verschwenkt
bei wachsendem Bandrollendurchmesser die Klaue 31. Hat nun der Bandrollendurchmesser
ein Maß erreicht, welches dem voll aufgewickelten Band entspricht, so erreicht in diesem Moment die
Klaue 31 eine Schwenklage, in welcher diese den Hebel 30 freigibt. Letzterer fällt nach unten und
entfernt hiermit zugleich die Spannrolle 9 aus ihrer den Riemen 7 spannenden Lage. Dieser rutscht nun
leer durch, und ein weiterer Antrieb der ganzen Vorrichtung erfolgt nicht. Es ist wieder der eingangs
beschriebene Zustand erreicht. Nun kann der Elektromotor 13 abgestellt werden.
Hier sei bemerkt, daß die Übersetzungsverhältnisse und Rollendurchmesser so gewählt sind, daß
das Schleppen des Bandes über den Tisch in die Futteraufbringungsrichtung so langsam erfolgt, daß
genügend Zeit zum Aufwerfen des Futters bleibt, während der Rücktransport des Bandes schnell erfolgt.
Ferner sei noch einmal darauf hingewiesen, daß die obige Erläuterung der Erfindung — auch im
Ausführungsbeispiel — rein schematisch ist, so sind z. B. Lager u. dgl. als für den Fachmann selbstverständliche
Maßnahmen nicht näher dargestellt.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Zubringen von Futter für Großvieh mit einem das einenends aufgebrachte
Futter aufnehmenden Band, das über eine sich über die Länge der Aufstallung erstreckende
Unterstützungsfläche ziehbar ist, und mit einer Antriebsvorrichtung für das Futterband, dadurch
gekennzeichnet, daß an derStirnseite eines üblichen Futtertisches (1) eine Speicherrolle
für ein die Länge des Futtertisches (1) aufweisendes endliches Futterband (5) angeordnet
ist, an dessen freiem Ende ein Zugseil (16) angeschlossen ist, mit welchem das Futterband
(5) unter Abwickeln von der Speichertrommel über den Futtertisch (1) ziehbar ist, und daß Antriebsmittel
(4, 6, 7, 8, 10 bis 14) sowohl für das Zugseil (16) als auch für die Speichertrommel
vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufwickelrolle (15) für
das Zugseil (16) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Stirnende
des Futtertisches (1) eine Umlenkrolle (17) für das Zugseil angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherrolle und die Aufwickelrolle
(15) von einer WeIIe(IO) Vorzugs- s weise im gleichen Drehsinn wechselweise antreibbar
sind, wobei der Antrieb der beiden Rollen über auskuppelbare Übertragungsmittel (7,
20 bis 24) erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß die Aufwickelrolle (15) drehbar auf der Antriebswelle (10) gelagert ist und
mit letzterer durch eine lösbare Klauenkupplung (20 bis 24) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
der Speicherrolle automatisch mittels einer den Durchmesser des aufgewickelten Bandes (5) überwachenden
Vorrichtung (28 bis 36) beim Erreichen eines bestimmten Durchmessers ausrückbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (5)
ein textilverstärktes Gummiband ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie als geschlossenes
Aggregat ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 959 234;
USA.-Patentschrift Nr. 2 654 344.
USA.-Patentschrift Nr. 2 654 344.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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