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DE1167012B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckbalgs - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckbalgs

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Publication number
DE1167012B
DE1167012B DEG24693A DEG0024693A DE1167012B DE 1167012 B DE1167012 B DE 1167012B DE G24693 A DEG24693 A DE G24693A DE G0024693 A DEG0024693 A DE G0024693A DE 1167012 B DE1167012 B DE 1167012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
thread
threads
comb
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG24693A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Park Harris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1167012B publication Critical patent/DE1167012B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/15Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. extrusion moulding around inserts
    • B29C48/151Coating hollow articles
    • B29C48/152Coating hollow articles the inner surfaces thereof
    • B29C48/153Coating both inner and outer surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/09Articles with cross-sections having partially or fully enclosed cavities, e.g. pipes or channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckbalgs Zum Herstellen von Druckbälgen aus durch Gewebeschichten verstärktem Gummi ist es bekannt, Rohrstücke bestimmter Länge in die gewünschten Abmessungen des Druckbalgs zu dehnen und dann zu vulkanisieren.
  • Zum Herstellen von Rohren, die aus zwei oder mehreren Kautschuklagen und dazwischenliegenden Gewebeeinlagen bestehen, ist es bekannt, ein Rohr aus unvulkanisiertem Kautschuk mittels Strangpressen auf einen Dorn aufzubringen, auf dieses Rohr Lagen von Fäden unter einem Winkel zur Dornachse aufzuwickeln, darauf eine weitere Lage aus Kautschuk aufzutragen und abschließend das so gebildete Rohr zu vulkanisieren. Hierbei ist es bekannt, bewegliche Dorne zu verwenden.
  • Die Erfindung besteht bei einem Verfahren zum Herstellen eines Druckbalgs durch Ausdehnen eines mehrschichtigen Schlauchstücks in die gewünschte Form und anschließendes Warmbehandeln zum Verbinden der einzelnen Schichten miteinander, darin daß das mehrschichtige Schlauchstück durch Abschneiden von einem durch Strangpressen einer Schicht eines plastischen elastomeren Werkstoffs über einen sich bewegenden Dorn und Aufwickeln einer einfachen Schicht von Fäden auf die Schicht aus elastomeren Werkstoff kontinuierlich hergestellten Schlauch gebildet wird.
  • Auf diese Weise wird die wirtschaftliche Fertigung des Druckbalgs aus dem schlauchförmigen Rohling erleichtert.
  • Es ist vorteilhaft, vor dem Abschneiden des Schlauchstücks vom Schlauch in an sich bekannter Weise eine zweite Fadenschicht in entgegengesetzter Richtung auf die erste Fadenschicht so aufzuwickeln, daß sich die Fäden der beiden Fadenschichten in einem 600 nicht überschreitenden Winkel kreuzen.
  • Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Fadenschichten unmittelbar nach ihrem Aufwickeln und vor dem Aufbringen einer weiteren Schicht aus plastischem elastomerem Werkstoff in an sich bekannter Weise mit einer Schicht eines Bindemittels überzogen werden.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine Fadenleitvorrichtung für das Aufwickeln der Fäden bei der Durchführung des Verfahrens. Die Vorrichtung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Kamm zur Ausrichtung mehrerer zugeführter Fäden parallel zueinander, der aus einem ersten und einem zweiten Kammteil besteht, deren jedes mehrere Zälme enthält, wobei der Abstand benachbarter Zähne voneinander mindestens doppelt so groß ist wie der Fadendurchmesser und wobei der Abstand der beiden Kammteile mindestens dem vierfachen Durchmesser des Fadens entspricht.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung werden an Hand der Zeichnung nachstehend näher erläutert. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, F i g. 2 eine Ansicht eines abgewandelten Teils der Vorrichtung nach F i g. 1, Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht in Richtung des Pfeiles 3 der F i g. 1 gesehen, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 ein schematischer Teilschnitt durch einen in F i g. 4 gezeichneten Kamm, Fig. 6 ein vergrößerter Schnitt durch ein anderes Teil der Vorrichtung, F i g. 7 eine aufgebrochene Ansicht eines nach dem Verfahren hergestellten Schlauches, Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7 und Fig. 9 eine zum Teil geschnittene Ansicht eines Druckbalgs, der aus einem nach dem Verfahren hergestellten Schlauchstück gebildet ist.
  • Eine Vorrichtung 20 (Fig. 1), die zur Herstellung eines Schlauches benutzt werden kann, aus dem anschließend Druckbälge gebildet werden; enthält eine Strangpresse 22, durch die ein Dorn 24 tritt. In der Strangpresse wird auf die vorbehandelte Oberfläche des Dorns eine Schicht 26 aus plastischem elastomerem Werkstoff unter Bildung eines schlauchförmi- gen Belages ausgepreßt. Der Dorn tritt dann mit dem Belag durch eine gelochte umlaufende Scheibe 28, die mehrere Spulen 30 zur Aufnahme von Nylonfäden trägt. Die Scheibe 28 wird über einen Kettentrieb 32 von einer Welle 34 angetrieben, die über ein Untersetzungsgetriebe 38 von einem Motor 36 gedreht wird. Der Dorn 24 wird gegen die rechte Seite der Vorrichtung mit konstanter Geschwindigkeit fortbewegt. Am vorderen Ende des Dorns 24 ist ein Seil 40 befestigt, das auf eine Haspel 42 am Ende der Welle 34 aufgewickelt wird. Die Längsbewegung des Dorns 24 ist somit mit der Drehbewegung der Scheibe 28 synchronisiert. Die Zahl der Spulen 30 an der Scheibe 28 wird durch den Durchmesser des verwendeten Fadens und den Durchmesser des auf den Dorn aufgebrachten schlauchförmigen Belages bestimmt. Es wird eine genügende Anzahl von Fäden auf den Belag aufgebracht, um diesen voll zu bedecken, wobei die Fäden 5 bis 30C, vorzugsweise 150, gegen die Achse des Dorns geneigt aufgewunden werden. Der Winkel wird durch die axiale Bewegung des Dornes und durch einen Kamm 44 eingehalten, der in der Nähe der Mitte der Scheibe 28 angeordnet ist.
  • Der Kamm 44 (Fig. 3 bis 5) besteht aus einem mit einem Flansch versehenen Rohr 110, das mit Schrauben 112 an der Scheibe 28 befestigt ist. Das Rohr 110 erstreckt sich von der Scheibe 28 nach vorn und umschließt den Dom 24. In der Nähe seines vorderen Endes trägt das Rohr 110 einen Gummiklotz 114, über den der Faden 31 geführt ist.
  • Der Gummiklotz 114 hat an seinem äußeren Ende zwei Kammteile 116 und 118. Die Kammteile haben mehrere Zähne, die durch ein Abstandsstück 120 getrennt sind und durch eine Scheibe 122 festgehalten werden, die durch Schrauben 124 am Rohr 110 befestigt ist. Nach Lösen der Schrauben 124 können die Kammteile 116 und 118 gegeneinander verdreht werden, wodurch die Lage ihrer Zähne zueinander verändert werden kann. Der Abstand zweier benachbarter Zähne beträgt mindestens den doppelten Durchmesser des Fadens, während der Abstand der beiden Kammteile voneinander mindestens dem vierfachen Durchmesser des Fadens entpricht. Diese besonderen Abmessungen werden benutzt, um das Durchtreten von Knoten im Faden zu gestatten.
  • Wenn Nylonfäden verwendet werden, müssen besondere Knoten benutzt werden, um ein Aufziehen des Knotens zu verhindern. Diese Knoten haben etwa den vierfachen Durchmesser des Fadens. Es wurde festgestellt, daß bei Verwendung eines Einzelfadens, der auf der Spule aufgewickelt Knoten enthält, jedesmal, wenn ein Knoten zu einem Kamm mit eng beieinanderliegenden Zähnen gelangt, ein Reißen des Fadens erfolgt, das ein Abschalten der Maschine erfordert. Der hier verwendete Kamm 44 gestattet wegen des weiten Zahn abstandes den Durchtritt der Knoten. Die Abstände der Zähne jedes Kammteils voneinander sind nicht kleiner als der vierfache Durchmesser des Fadens. Da also der Zahnabstand größer als der Fadendurehmesser ist und da die Fäden im Winkel zur Achse des Dorns aufgewickelt werden, ist eine Ausrichtung der beiden Kammteile zueinander erforderlich, damit sich die Fäden nicht übereinander aufwickeln. Die Kammteile sind daher im Winkel zueinander um den Betrag A zwischen den Mittellinien der Zähne, das ist der Abstand der Kanten der Zähne, versetzt. Der Abstand A ist das Produkt des Tangens des Winkels 2. um den di Fäden geneigt aufgewickelt werden, und des Abstands b der Mittellinien der Kammteile, also b tga. Bei einem derartigen Versatz der Kammteile zueinander liegen die Fäden gegen einander gegenüberliegende Zahnseiten an (F i g. 3) und werden dadurch einwandfrei geführt, wenn sie auf die Schicht aus elastomerem Werkstoff aufgewickelt werden. Alle Fäden werden zu Beginn der Arbeit an der Oberfläche der Schicht 26 auf dem Dorn befestigt, im Verlauf der Arbeit erfolgt dann eine laufende Aufbringung der Fäden, solange ein Nachschub von den Spulen erfolgt.
  • Als besonderes Beispiel sei angegeben. daß auf einen Dorn von etwa 57 mm Durchmesser eine erste schlauchförmige Schicht von elastomerem Werkstoff von etwa 3 mm Dicke aufgebracht wird, auf die 72 Doppelfäden aufgewickelt werden, die eine Schicht 33 von nur einer Fadendicke bilden, die im wesentlichen die ganze Oberfläche der Schicht bedeckt. Jeder Faden hat einen Durchmesser von 0,56 mm. Die Scheibe 28 dreht sich mit einer Umdrehung je Minute, und der Dorn bewegt sich bei jeder Scheibenumdrehung um etwa 710 mm vorwärts.
  • Die Fäden legen sich gleichmäßig auf die Oberfläche der Schicht 26 und werden zum Teil in diese eingebettet. Diese Wirkung wird dadurch begünstigt daß jede Spule 30 mit einer Spanneinrichtung versehen ist, so daß jeder Faden mit gleichmäßiger Spannung von der Spule abgezogen wird. Jede Spule 30 ist auf einem in der Scheibe 28 sitzenden Zapfen 50 gelagert (Fig. 6). Zwischen der Spule30 und einer Rückplatte 52 ist eine Feder 54 angeordnet, die auf die Spule drückt, um die gewünschte Spannung zu erzielen. Der von der Spule ablaufende Faden 31 wird über mehrere Ösen 56, 58 und 60 geführt und zum Kamm 44 gelenkt. Die besondere Ausbildung der Spule, der Spanneinrichtung und der Ösen können, falls gewünscht, abgewandelt ausgebildet sein.
  • Nach dem Aufwinden der Fäden auf die Schicht 26 wird der Dorn mit der Schicht und den Fäden durch einen Kasten 62 hindurchgeführt (Fig. 1), in dem ein Bindemittel auf die Oberfläche der Fadenschicht33 aufgestrichen wird. Das Bindemittel wird über eine Leitung 64 zugepumpt und fließt über eine Leitung 66 ab, um erneut dem Kasten 62 zugeführt zu werden. Ein Wischer 68 am Ausgang des Kastens 62 wischt überschüssiges Bindemittel von der Fadenschicht ab. Der Wischer besteht aus einer federnden Platte aus Polytetrafluoräthylen oder Nylon, die an der Fadenschicht reibend anliegt. Das überschüssige Bindemittel wird über die Leitung 66 zur Wiederverwendung abgeführt. Der Dorn mit den aufgebrachten Schichten tritt dann durch eine zweite Strangpresse70, in der eine zweite Schicht 72 aus plastischem elastomerem Werkstoff auf die Fadenschicht 33 aufgepreßt wird. Die zweite Schicht kann auch in abgewandelter Weise (Fig. 2) aufgebracht werden. In diesem Falle wird ein Streifen 76 aus plastischem elastomerem Werkstoff von einer Haspel 74 abgewickelt und tritt durch eine trichterartige Einrichtung78, die ihn um die Fadenschicht auf den sich fortbewegenden Dorn 34 legt. Die zweite Schicht 72 ist dann überlappt oder, besser noch, Kante an Kante aufgebracht.
  • Der Dorn 24 mit der Schicht 72 tritt dann durch eine zweite Scheibe 80, die in umgekehrter Drehrichtung von der Welle 34 angetrieben wird. Die Scheibe 80 trägt über den Umfang verteilt mehrere Spulen 30 und hat einen dem Kamm 44 ähnlichen Kamm 81. Die Scheibe 80 läuft in entgegengesetzter Richtung wie die Scheibe 28 um, so daß eine Fadenschicht 91 auf die Schicht 72 aufgewickelt wird deren Fäden die der ersten Fadenschicht 33 kreuzen.
  • Der Winkel der Fäden der zweiten Fadenschicht 91 zur Achse des Dorns beträgt ebenfalls 5 bis 300, vorzugsweise 150. Die beiden Fadenschichten 33 und 91 werden also in einander entgegengesetzter Richtung um den gleichen Winkel zur Achse des Dorns geneigt aufgewickelt. Für die Schicht 91 wird ein dreifacher Nylonfaden verwendet, der einen Durchmesser von 0,69 mm hat. Dieser größere Durchmesser gleicht den inzwischen vergrößerten Durchmesser des Schlauches aus. Es könnten aber auch mehr Spulen für Doppelfäden vorgesehen werden um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Werden die Fäden mit Abstand voneinander gewickelt, so ist diese Anpassung nicht erforderlich.
  • Nachdem die zweite Fadenschicht auf die Schicht 72 aufgewickelt ist, durchläuft der Dorn 24 mit den Schichten eine dritte Strangpresse 90, in der eine dritte Schicht 92 aus plastischem elastomerem Werkstoff auf die zweite Fadenschicht 91 aufgepreßt wird.
  • Falls gewünscht, kann auch die Schicht 92 mit einer Einrichtung gemäß Fig. 2 umgelegt werden. Damit ist der Schlauch fertiggestellt, der aus drei Schichten aus plastischem Werkstoff mit zwei eingelagerten, entgegengesetzt zueinander aufgewickelten Fadenschichten mit sich kreuzenden Fäden besteht.
  • Ein dem Kasten 62 ähnlicher Kasten kann nach dem Aufwickeln der zweiten Fadenschicht 91 zur Aufbringung eines Bindemittels verwendet werden, wenn eine bessere Verbindung zwischen dem elastomeren Werkstoff und den Fäden erreicht werden soll. Nach dem Aufwickeln jeder Fadenschicht und vor dem Aufbringen des Bindemittels können nicht dargestellte Druckwalzen verwendet werden, um die Fäden in die darunterliegende Schicht aus elastomerem Werkstoff einzudrücken. Ob diese Maßnahme erwünscht ist, richtet sich nach der Zusammensetzung des verwendeten plastischen elastomeren Werkstoffs. Die Fäden drücken sich wegen der Fadenspannung an sich schon selbsttätig in die darunterliegende Schicht aus plastischem elastomerem Werkstoff ein.
  • Der fertige Schlauch 130 (Fig. 7 und 8) hat also die äußere Schicht 92 aus elastomerem Werkstoff, die die zweite Fadenschicht 91 bedeckt, die auf die zweite Schicht 72 aus elastomerem Werkstoff aufgewickelt ist. Die Schicht 72 bedeckt die erste Fadenschicht33, die auf die erste Schicht 26 aus elastomerem Werkstoff aufgewickelt ist. Es wird also ein Schlauch mit zwei eingelegten Fadenschichten 33 und 91 gebildet, deren Fäden kreuzweise zueinander liegen.
  • Wird eine dritte und vierte Fadenschicht gewünscht, so können diese Schichten in der gleichen Weise durch weitere Wickelscheiben und Strangpressen gebildet werden.
  • An Stelle der kontinuierlich arbeitenden Maschine kann auch eine Maschine verwendet werden, bei der der Dorn zurückgezogen und durch einzelne Strangpressen geführt wird, vorausgesetzt, daß die Fäden so befestigt sind, daß sie nicht auffasern können.
  • Nachdem der Schlauch gebildet ist, wird der aus einzelnen Teilen zusammengesetzte Dorn in seine Teile getrennt und der Schlauch in Teile geschnitten, so daß jedes Dornteil ein gleich langes Schlauchteil trägt. Dann wird das Schlauchteil von der vorbereiteten Oberfläche des Dorns abgestreift und in der Aushärteform angepaßte Längen geschnitten. In der Form erfolgt dann unter Druck das Aushärten des elastomeren Werkstoffs des zugeschnittenen Schlauchstückes. Es wird zuvor ein ringförmiger Wulstdraht 100 (Fig. 9) angesetzt und eine weite Öffnung gebildet. Das Schlauchstück wird vor dem Einsetzen in die Aushärteform auf den gewünschten Durchmesser erweitert, worauf die Wulst und das Schlauchstück festgehalten werden, während die restlichen Teile in der Form unter Druck geformt und ausgehärtet werden.
  • Wenn das Schlauchstück zur Bildung des Druckbalgs geweitet wird, dehnen sich die Fadenschichten und erhalten eine Form, die, wenn der elastomere Werkstoff des geformten Druckbalges ausgehärtet ist, mit diesem vereinigt eine Verstärkung darstellt.
  • Statt der Bildung der zweiten und dritten Schicht aus elastomerem Werkstoff durch Strangpressen können diese Schichten auch durch Aufbringen mehrerer Überzüge von in einem geeigneten Lösungsmittel gelöstem elastomerem Werkstoff erfolgen, bis nach Verdampfen des Lösungsmittels eine Schicht der gewünschten Stärke erreicht ist.
  • Der Druckbalg enthält keine Naht in den Fadenschichten, und seine Festigkeit ist groß, da die Möglichkeit von Brüchen des Balgs wesentlich verringert ist, da die Verstärkungen nahtlos und bartlos sind, so daß der Druckbalg nicht geschwächt wird. An keiner Stelle des Druckbalges befinden sich mehr als zwei Fadenschichten, während bei sich überlappenden Verstärkungen vier Fadenschichten an den Nähten liegen, die Wülste bilden, welche bei Dauerbelastung schwach werden und Bruchstellen ergeben.
  • Ein fertiges Schlauchstück von 56,9 mm Außendurchmesser mit einem Innendurchmesser von 50,8 mm wird in einem Druckbalg mit einem größten Außendurchmesser von 190,5 mm umgeformt. Es können auch andere Druckbalge aus dem gleichen Schlauchstück geformt werden, doch werden diese eine andere Festigkeit und Ausdehnung haben.
  • Der für die Herstellung des Schlauchstücks verwendete elastomere Werkstoff ist ein Werkstoff wie Naturgummi, Butadien-Styrol-Kopolymer-Gummi, Butadien-Akrylnitril-Kopolymer-Gummi, Polychloropren oder geeignete Mischungen dieser Werkstoffe.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen eines Druckbalgs durch Ausdehnen eines mehrschichtigen Schlauchstückes in die gewünschte Form und anschließendes Wärmebehandeln zum Verbinden der einzelnen Schichten miteinander, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das mehrschichtige Schlauchstück durch Abschneiden von einem durch Strangpressen einer Schicht eines plastischen elastomeren Werkstoffs über einen sich bewegenden Dorn und Aufwickeln einer einfachen Schicht von Fäden auf die Schicht aus elastomerem Werkstoff kontinuierlich hergestelltem Schlauch gebildet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß vor dem Abschneiden des Schlauchstückes vom Schlauch in an sich bekannter Weise eine zweite Fadenschicht in entgegengesetzter Richtung auf die erste Fadenschicht so aufgewickelt wird, daß sich die Fäden der beiden Fadenschichten in einem 600 nicht überschreitenden Winkel kreuzen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden der Fadenschichten auf die Schicht aus elastomerem Werkstoff mit einem Winkel von 150 zur Achse des Dorns aufgewickelt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenschichten unmittelbar nach ihrem Aufwickeln und vor dem Aufbringen einer weiteren Schicht aus plastischem elastomerem Werkstoff in an sich bekannter Weise mit einer Schicht eines Bindemittels überzogen werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite und dritte Schicht aus plastischem elastomerem Werkstoff durch Strangpressen aufgebracht wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in das Schlauchstück vor der Wärmebehandlung ein metallischer Verstärkungseinsatz rund um eine kreisförmige Kante eingesetzt wird.
  7. 7. Fadenleitvorrichtung für das Aufwickeln der Fäden bei der Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Kamm (44) zur Ausrichtung mehrerer zugeführter Fäden (31) parallel zueinander, der aus einem ersten und einem zweiten Kammteil(116 bzw. 118) besteht, deren jedes mehrere Zähne enthält, wobei der Abstand benachbarter Zähne voneinander mindestens doppelt so groß ist wie der Fadendurchmesser und wobei der Abstand der beiden Kammteile mindestens dem vierfachen Durchmesser des Fadens entspricht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kammteil (118) so eingestellt ist, daß seine Zähne gegen die des ersten Kammteils (116) um einen Betrag versetzt sind, der sich aus dem Produkt aus dem Tangens des Winkels (, um den die Fäden dem Dorn (14) geneigt zugeführt werden, und dem Abstand (b) der beiden Kammteile voneinander ergibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 21.1702; britische Patentschrift Nr. 562328; USA.-Patentschriften Nr. 1 211 370, 2 221 470, 2 491 152, 2642091.
DEG24693A 1957-06-19 1958-06-06 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckbalgs Pending DE1167012B (de)

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