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DE1166831B - Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf - Google Patents

Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf

Info

Publication number
DE1166831B
DE1166831B DEG34964A DEG0034964A DE1166831B DE 1166831 B DE1166831 B DE 1166831B DE G34964 A DEG34964 A DE G34964A DE G0034964 A DEG0034964 A DE G0034964A DE 1166831 B DE1166831 B DE 1166831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
magnetic
tape
magnetic tape
magnetic head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG34964A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Wohlrab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEG34964A priority Critical patent/DE1166831B/de
Publication of DE1166831B publication Critical patent/DE1166831B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/62Maintaining desired spacing between record carrier and head

Landscapes

  • Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf mittels eines in Bandlaufrichtung stillstehend angeordneten Andruckmittels, welches einen bestimmten, für den Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang notwendigen spezifischen Druck erzeugt.
  • Bekannte Einrichtungen dieser Gattung weisen den Nachteil einer ungleichmäßigen Abnutzung des magnetisch wirksamen Bereiches der Kontaktfläche des Magnetkopfes infolge der Ansammlung von Fremdkörpern im Andruckmittel auf.
  • Bei der Aufzeichnung und Ab.tastung von Magnetogrammen hoher Informationsdichte, z. B. bei niedrigen Bandgeschwindigkeiten und schmalen Magnetspuren, ist ein gleichmäßig inniger Band-Kopf-Kontakt unbedingt notwendig.
  • Bei Heimtonbandgeräten kann der dazu notwendige Druck des Magnetbandes auf den Magnetkopf in der Regel nicht mehr auf konventionelle Weise durch entsprechende Spannung des Magnetbandes und die Umschlingung des Magnetkopfes durch das Magnetband allein erzeugt werden, zumal auf solchen Geräten auch Magnetbänder verwendet werden sollen, die durch weniger sorgfältige Behandlung geringfügig deformiert sind.
  • Aus diesen Gründen sind bei Heimtonbandgeräten Einrichtungen üblich, die das Magnetband gegen den Magnetkopf drücken, also den aus der Bandspannung und der Umschlingung gegebenen Druck verstärken. Diese Andruckmittel bestehen zumeist aus entsprechend geformten Filzklötzchen, die unter Federdruck auf dem Magnetkopf aufliegen oder auch aus in Bandlaufrichtung stillstehend angeordneten Bändern, welche parallel zum Magnetband angeordnet sind, mit diesem den Magnetkopf unter einer bestimmten Zugspannung umschlingen und auf der dem Magnetband zugewandten Seite mit einer samtartigen Schicht belegt sind.
  • Der Zweck dieser Einrichtungen ist in jedem Fall, einen gleichmäßigen Flächendruck auf der gesamten Kontaktfläche zwischen dem Magnetkopf und dem Magnetband zu erzeugen. Dieses Ziel wird im Neuzustand auch mehr oder weniger erreicht. Leider aber haben alle diese Einrichtungen den gemeinsamen Nachteil, daß sie im Laufe der Zeit unter dem Einfluß des erzeugten Drucks die auf der Rückseite des Magnetbandes befindlichen Fremdkörper (Schmutzteilchen, Bandabrieb) im Bereich der Kontaktfläche anhäufen und zu harten Stellen bzw. hervorstehenden Klümpchen verdichten. Dadurch entsteht an den harten hervorstehenden Stellen ein erheblich vergrößerter Flächendruck, unter welchem das Magnetband im Magnetkopf kraterartige Vertiefungen bzw. Rillen ausschleift. Wird das störende Klümpchen schließlich vom Magnetband mitgenommen, so besteht an dieser Stelle kein oder ein stark reduzierter Flächendruck, und der Band-Kopf-Kontakt ist gestört.
  • Diesen erheblichen Nachteil vermeidet die Erfindung, die eine Einrichtung der eingangs näher bezeichneten Gattung betrifft, in einfacher Weise gemäß der Erfindung dadurch, d'aß das Magnetband-, in Bandlaufrichtung gesehen, vor Erreichen der magnetisch wirksamen Fläche eine Zone durchläuft, in welcher der spezifische Druck des Andruckmittels auf das Magnetband um ein Mehrfaches gegenüber dem Druck an der magnetisch wirksamen Fläche erhöht ist. Dadurch wird erreicht, daß Fremdkörper (Schmutzteilchen, Bandabtrieb) sich im Andruckmittel im Bereich des hohen Flächendruckes ablagern oder vor diesem stauen und vom magnetisch wirksamen Bereich ferngehalten werden.
  • An Hand der F i g. 1 und 2 wird eine bekannte Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf unter Verwendung eines Andruckbandes erläutert sowie an Hand der F i g. 3 und 4 als Beispiel die Abänderung dieser Einrichtung gemäß der Erfindung.
  • In der F i g. 1 wird zum Andruck des Magnetbandes 1 an den Magnetkopf 2 ein in Bandlaufrichtung stillstehend angeordnetes Andruckband 3 mit samtartiger Oberflächenbeschaffenheit 4. verwendet. Das Andruckband 3 ist an einem Ende 5 fest eingespannt und steht unter einer Zugspannung, die eine am zweiten Ende 6 angeordnete Zugfeder 7 erzeugt. Mit 8 ist ein Führungsbolzen bezeichnet. Das Andruckband 3 und das Magnetband 1 umschlingen gemeinsam den Magnetkopf 2 auf der Fläche AME, welche ein Teil eines Zylindermantels mit dem Krümmungsradius r1 ist. Die magnetisch wirksame Fläche (Bereich der Polschuhe) liegt in der Regel in der Mitte der Fläche AME, und zwar symmetrisch zu M. Der vom Andruckband 3 auf die Fläche AME ausgeübte spezifische Druck ist proportional der Spannung des Andruckbandes 3, und umgekehrt proportional dem Krümmungsradius r1. Die Größe des spezifischen Druckes P über die Fläche AME ist in der F i g. 2 grafisch dargestellt und über die gesamte Fläche AME gleich groß.
  • Die F i g. 3 zeigt die gemäß der Erfindung verbesserte Einrichtung. Das Magnetband 1 durchläuft einen magnetisch unwirksamen Bereich BC mit einem gegenüber r1 um ein Mehr- oder Vielfaches kleineren Krümmungsradius r2, bevor es die magnetisch wirksame Fläche CME mit dem Krümmungsradius r1 erreicht. Durch das Andruckband 3 wird so im Bereich BC ein um ein Mehr- oder Vielfaches höherer spezifischer Druck erzeugt als in der Fläche CME. Der Verlauf des spezifischen Drucks über die gesamte Fläche BCME ist in F i g. 4 dargestellt. Das Andruckband 3 wird schmutzbindend ausgebildet, z. B. mit einer samtartigen Oberflächenschicht 4 versehen, so daß sich die auf der Rückseite des Magnetbandes 1 vorhandenen Fremdkörper (Schmutzteilchen, Bandabrieb) im Bereich BC des Andruckbandes 3 ablagern oder vor diesem Bereich stauen. Die Fremdkörper werden so von der magnetisch wirksamen Fläche CME ferngehalten, wodurch sich die eingangs erwähnten Störungen des Band-Kopf-Kontaktes nicht mehr ergeben.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf mittels eines in Bandlaufrichtung stillstehend angeordneten Andruckmittels, welches einen bestimmten, für den Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang notwendigen spezifischen Druck erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetband, in Bandlaufrichtung geseahen, vor Erreichen der magnetisch wirksamen Fläche eine Zone durchläuft, in welcher der spezifische Druck des Andruckmittels auf das Magnetband um ein Mehrfaches gegenüber dem Druck an der magnetisch wirksamen Fläche erhöht ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Andruck des Magnetbandes (1) an den Magnetkopf (2) ein Andruckband (3) dient und der stark unterschiedliche spezifische Druck durch stark unterschiedliche Krümmungsradien (r1, r2) des Magnetkopfes erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 745 588.
DEG34964A 1962-05-12 1962-05-12 Einrichtung zum Andruck eines Magnetbandes an einen Magnetkopf Pending DE1166831B (de)

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ID=7125055

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497988A1 (fr) * 1981-01-14 1982-07-16 Philips Nv Dispositif servant a l'enregistrement et la reproduction magnetiques de signaux et tete de transmission magnetique concue pour ce dispositif

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DE745588C (de) * 1939-08-15 1944-03-16 Roriphon Elektro Akustische Ap Magnetogrammtraegerfuehrung

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