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DE1166047B - Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf - Google Patents

Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf

Info

Publication number
DE1166047B
DE1166047B DEB68054A DEB0068054A DE1166047B DE 1166047 B DE1166047 B DE 1166047B DE B68054 A DEB68054 A DE B68054A DE B0068054 A DEB0068054 A DE B0068054A DE 1166047 B DE1166047 B DE 1166047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
trains
weapon
socket
drum magazine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB68054A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Aero Mecaniques SA filed Critical Brevets Aero Mecaniques SA
Publication of DE1166047B publication Critical patent/DE1166047B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/74Obturating or packing devices for gas leak prevention in breech mechanisms
    • F41A3/76Obturating or packing devices for gas leak prevention in breech mechanisms specially adapted for sealing the gap between the forward end of the cartridge chamber and the rearward end of the barrel, e.g. sealing devices for revolvers or revolver-type guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/12Cartridge chambers; Chamber liners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F 07 b
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
Deutsche Kl.: 72 a-10
1166 047
B68054Ic/72a
17. Juli 1962
19. März 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf, wobei das Trommelmagazin am Vorderteil jeder Patronenlagerbohrung mit einer axial gleitenden Buchse versehen ist, die im Trommelkörper durch axiale Führungseinrichtungen geführt ist und die beim Abschuß insbesondere durch den Gasdruck mit ihrer Stirnfläche gegen die Hinterfläche des Laufs der Waffe gedrückt wird.
Bekannte Waffen mit drehbarem Trommelmagazin, dessen Bohrungen nacheinander auf den Waffenlauf zum Abschuß der entsprechenden Patrone ausgerichtet werden, besitzen verschiedene Nachteile, denn das Geschoß wird in der Bohrung des Magazins schlecht geführt und besitzt bereits eine große Geschwindigkeit, wenn es in die Züge des Waffenlaufs gelangt.
Bei den vorerwähnten üblichen Waffen erfolgt die Drehung des Trommelmagazins sehr plötzlich, und durch das plötzliche Anhalten in der Abschußstellung der Patrone wird das Geschoß im Augenblick des Abschusses in Querrichtung geschleudert. Das Geschoß wird daher im Eintrittsaugenblick in den Lauf schlecht auf den Lauf ausgerichtet, und dies führt zu einer schnellen Zerstörung des Laufs. Dieser Fehler ist insbesondere spürbar, wenn das Geschoß eine Panzergranate mit gehärteter Oberfläche ist. In einem solchen Fall wird der Waffenlauf nach einigen hundert Schüssen unbrauchbar.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Patronenlagerbohrungen des Magazins mit einigen Zügen zu versehen, die in Richtung der Mantellinien der Bohrungswand verlaufen und eine axiale Führung des Geschosses bewirken sollen. Es hat sich gezeigt, daß solche Züge verhältnismäßig schnell abnutzen und einen Austausch des Trommelmagazins erforderlich machen, was erhebliche Kosten verursacht. Die Züge dieser Bohrungen waren auch nicht auf die Züge des Waffenlaufs ausgerichtet, so daß der Führungsring der Granate zerstört wurde, und außerdem war die Abdichtung zwischen dem Führungsring und dem Lauf unvollkommen.
Um bei einwandfreier Abdichtung zwischen der Stirnfläche des Magazins und der Hinterfläche des Waffenlaufs Pulverdrücke üblicher Waffen benutzen zu können (die z. B. 3000 bis 3500 kg/cm2 betragen), ist bereits in Trommelrevolvern vorgeschlagen worden, den Vorderteil einer jeden Patronenlagerbohrung des Trommelmagazins als Buchse auszubilden, die im Körper des Trommelmagazins axial verschiebbar ist und beim Abschuß insbesondere durch den Gasdruck mit ihrer Stirnfläche gegen die Hinterfläche des Laufs gedrückt wird. Es wird damit eine einWaffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf
Anmelder:
Brevets Aero-Mecaniques S. A., Genf (Schweiz)
Vertreter:
Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52/54
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 21. Juli 1961 (Nr. 40 425)
wandfreie Abdichtung und ein Austausch des ganzen Trommelmagazins vermieden, aber die Nachteile, die auf der schlechten Führung des Geschosses und der plötzlichen Drehung des Trommelmagazins basieren, bleiben bestehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, bei Waffen mit Trommelmagazin neben der bekannten Abdichtung zwischen Magazin und zugekehrtem Laufende mittels gleitender bekannter Buchsen in den Magazinbohrungen ein einwandfreies Ausrichten des Geschosses beim Eintritt in den Lauf zu erreichen und um einen Austausch eines Trommelmagazins, dessen Bohrungen mit sich verschleißenden Zügen versehen waren, zu vermeiden.
Dementsprechend besteht die Erfindung darin, daß bei den eingangs erwähnten Waffen mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf jede der gleitenden Buchsen innen mit Zügen versehen ist. Vorteilhaft sind die Züge der gleitenden Buchsen geradlinig und verlaufen parallel zur Seelenachse. Weiter sind die Züge einer jeden Buchse zweckmäßig so ausgebildet, daß, wenn jede Patronenlagerbohrung in eine Flucht mit dem Lauf der Waffe kommt, die Züge der Buchse in einer Flucht mit dem Beginn der Züge des Laufs liegen.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung reichen die Züge der Buchsen nach hinten zu, bis
in die Nähe des Führungsringes, der in das Patronenlager eingebrachten Granate.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme
auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 in einer schematischen längs der
Achse des Laufs geschnittenen Teilansicht zwei gemäß zwei Ausführungsformen der Erfindung ausgebildete Geschütze mit Trommelmagazin,
409 559/48
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der i
Das selbsttätige Geschütz besitzt ein drehbares Trommelmagazin 1, welches mit dem gewünschten Spiel (von z.B. einigen Zehntelmillimetern) hinter f dem Hinterende des Laufs 2 liegt. Mit diesem Geschütz sollen Patronen verschossen werden, welche aus einer Hülse 3 und einer mit einem Führungsring 5 versehenen Granate 4 bestehen.
Der Vorderteil einer jeden Patronenlagerbohrung wird durch eine axial gleitende Buchse 6 gebildet, die im Trommelkörper durch axiale Führungsvorrichtungen geführt ist und die beim Abschuß insbesondere durch den Gasdruck mit ihrer Stirnfläche gegen die Hinterfläche des Waffenlaufs gedrückt wird. Nach hinten reicht die Buchse vorzugsweise (in ihrer hintersten Stellung) bis wenigstens in die unmittelbare Nähe des Führungsringes 5 der in der betreffenden Bohrung befindlichen Granate.
Die Buchse 6 trägt innen Züge 7, welche die Granate axial zu Beginn ihres Weges führen und mit dem Führungsring 5 zusammenwirken.
Gemäß der Ausführungsform nach der F i g. 1 ist die Buchse 6 mit Zügen 7 versehen, welche sich praktisch über ihre ganze Länge erstrecken, welche nur wenig kleiner als die Strecke ist, um welche die Granate aus dem Hals der Patronenhülse 3 austritt. Die Buchse 6 besitzt außen Dichtungsringe 8 oder eine beliebige andere Abdichtung. Die Hinterkante der Buchse 6 ist dem Druck der das Geschoß vorwärts treibenden Gase ausgesetzt.
Gemäß einer zweiten Ausführung (F i g. 2) weist die Buchse 6 außerdem innen hinten einen glatten zylindrischen Abschnitt auf, welcher wenigstens den Vorderteil des Halses der Patronenhülse 3 umgibt. Die beim Abschuß erfolgende Aufweitung dieses Halses bewirkt dann die Abdichtung zwischen der Patronenhülse 3 und der Buchse 6, wodurch die Anfressung und die Verschmutzung verhindert werden, welche auf die Außenseite der Buchse 6 gelangende Gase verursachen würden.
In beiden Fällen reichen die Züge 7 zweckmäßig von dem Vorderende der Buchse 6 bis einige Millimeter vor die Stellung, welche der Führungsring 5 der in der Bohrung befindlichen Granate vor dem Abschuß einnimmt.
Es können dann gemäß einem wesentlichen Kennzeichen der Erfindung an der Buchse 6 Züge 7 vorgesehen werden, welche mit den Zügen 9 des Laufs an der Hinterkante desselben in einer Flucht liegen. Der Führungsring geht dann ohne Zerstörung von dem Trommelmagazin auf den Lauf über.
Die Züge 7 der Buchse 6 sind zweckmäßig geradlinig und liegen in Richtung der Mantellinien der Buchse. Die Züge 9 des Laufs beginnen dann mit der Steigung Null, worauf ihre Steigung in an sich bekannter Weise allmählich zunimmt. Erfindungsgemäß kann jedoch der schraubenförmige Abschnitt der Züge des Laufs bei gegebener Lauflänge verlängert werden, was gestattet, bei gleicher Drehgeschwindigkeit des Geschosses am Ende die Ermüdung des Führungsringes zu verringern.
Vorzugsweise sind außerdem Einrichtungen vorgesehen, welche eine Drehung der Buchse 6 in ihrer Ausnehmung verhindern (hierfür genügt z. B. ein außen an der Buchse 6 vorgesehener Stift 10, welcher in eine Nut 11 eingreift, welche in der zylindrischen Ausnehmung zur Aufnahme der Buchse längs einer Mantellinie derselben ausgearbeitet ist).
Jedenfalls wird offenbar, daß, sobald der Führungsring 5 mit den Zügen 7 der Buchse 6 in Berührung kommt, diese heftig nach vorn getrieben wird, wo durch zwischen der Stirnfläche der Buchse 6 und der Hinterfläche des Laufs 2 eine bessere Abdichtung hergestellt wird, als wenn die Buchse 6 nur durch den Gasdruck nach vorn getrieben würde.
Durch die obige Ausbildung werden außer den bereits erwähnten Vorteilen folgende erhalten:
Das Geschoß wird bei seinem Eintritt in den Lauf tadellos zentriert.
Bei einer Abnutzung können die Buchsen 6 leicht ersetzt werden, während das Trommelmagazin, welches erheblich teurer als ein Buchsensatz ist, nicht ausgewechselt zu werden braucht.
Es können höhere Gasdrücke als bei den üblichen Geschützen mit Trommelmagazin benutzt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf, wobei das Trommelmagazin am Vorderteil jeder Patronenlagerbohrung mit einer axial gleitenden Buchse versehen ist, die im Trommelkörper durch axiale Führungseinrichtungen geführt ist und die beim Abschuß insbesondere durch den Gasdruck mit ihrer Stirnfläche gegen die Hinterfläche des Laufs der Waffe gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser gleitenden Buchsen (6) innen mit Zügen (7) versehen ist.
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Züge (7) der gleitenden Buchsen (6) geradlinig sind und parallel zur Seelenachse verlaufen.
3. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Züge (7) einer jeden Buchse (6) so ausgebildet sind, daß, wenn jede Patronenlagerbohrung in eine Flucht mit dem Lauf (2) der Waffe kommt, die Züge (7) der Buchse (6) in einer Flucht mit dem Beginn der Züge (9) des Laufs (2) liegen.
4. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Züge (7) der Buchsen (6) nach hinten zu bis in die Nähe des Führungsringes (5) der in das Patronenlager eingebrachten Granate reichen.
5. Waffe, vorzugsweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil des Halses der in das Patronenlager eingebrachten Patronenhülse (3) in einem zylindrischen glatten Abschnitt am hinteren Ende der gleitenden Buchse (6) geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 965 637.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 539/48 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEB68054A 1961-07-21 1962-07-17 Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf Pending DE1166047B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU40425 1961-07-21

Publications (1)

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DE1166047B true DE1166047B (de) 1964-03-19

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DEB68054A Pending DE1166047B (de) 1961-07-21 1962-07-17 Waffe mit Trommelmagazin und gezogenem Lauf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2761764B1 (fr) * 1997-04-02 1999-05-14 Stephane Yves Didier Bague d'etancheite montee sur un revolver

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1965637A (en) * 1933-01-03 1934-07-10 Otto W Frederich Revolver

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US1965637A (en) * 1933-01-03 1934-07-10 Otto W Frederich Revolver

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CH406908A (fr) 1966-01-31
LU40425A1 (de) 1963-01-21
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