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DE1165678B - Schaltungsanordnung fuer Umsteuer- oder Richtungswaehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Umsteuer- oder Richtungswaehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1165678B
DE1165678B DES73395A DES0073395A DE1165678B DE 1165678 B DE1165678 B DE 1165678B DE S73395 A DES73395 A DE S73395A DE S0073395 A DES0073395 A DE S0073395A DE 1165678 B DE1165678 B DE 1165678B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
selector
relay
group
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES73395A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Endorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES45097A external-priority patent/DE1013701B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES73395A priority Critical patent/DE1165678B/de
Publication of DE1165678B publication Critical patent/DE1165678B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Umsteuer- oder Richtungswähler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Zusatz zum Patent: 1013 701 Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für mit einer Bewegungsrichtung ausgestattete und für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen vorgesehene Wähler, welche nach ihrer Einstellung auf einen Gruppenkontakt einer Hilfsbankkontaktreihe eine freie Leitung der gekennzeichneten Gruppe suchen und in welchen ein von einem schnellschaltenden Prüfrelais eingeschaltetes Steuerrelais verzögert anspricht, das Prüfrelais folgezeitig von einem der Hilfsbankkontaktreihe zugeordneten Gruppenprüfarm ab- und an einen einer Leitungsprüfbankkontaktreihe zugeordneten Einzelleitungsprüfarm anschaltet, und in welchen während dieser Umschaltung das Prüfrelais abfällt und deren Kontaktbänke auf allen erreichbaren Schritten entsprechend Leitungsbündeln gruppenweise mit abgehenden Leitungen beschaltbar sind, nach Patent 1013 701.
  • In bekannten derartigen Richtungswählern sind Leitungsgruppen unterschiedlicher Anzahl und Größe angeordnet. Diese Richtungswähler erreichen die anzufordernde Leitungsgruppe nach Überlaufen anderer Leitungsgruppen durch freien Lauf zu einem durch einen Markierwähler gekennzeichneten Gruppenkontakt, über welchen der Prüfweg durchgeschaltet wird. Anschließend prüfen die Wähler die Leitungen dieser Leitungsgruppe. Um im Besetztfall das Prüfen des Wählers auf die Leitungen nur derselben Leitungsgruppe zu beschränken, wird ein Durchdrehmarkierschritt vorgesehen, auf welchem der Prüfweg aufgetrennt wird. Ferner sind Vorkehrungen getroffen, die Besetztfälle in einer für alle Wähler gemeinsam pro Leitungsgruppe vorhandenen Durchdrehzähleinrichtung zu registrieren. Um den Verlust an Wählerschritten, welche zwar für Zwecke der Leitungsgruppenmarkierung, der Durchdrehmarkierung und Durchdrehregistrierung, nicht aber mit Sprech-, Prüf-und Signalleitungen beschaltet werden können, zu reduzieren, wurden in bekannten Schaltungen (deutsche Patentschrift 1009 247, deutsche Auslegeschrift 1. 017 663) Wählerschritte so beschaltet, daß sie gleichzeitig für drei der vier genannten Funktionen ausgenutzt werden konnten. Jedoch sind in allen diesen Schaltungen Wählerschritte enthalten, die nur internen Steuerzwecken dienen, also nicht mit abgehenden Sprech-, Prüf- und Signalleitungen beschaltet werden können.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung, die eine größtmögliche Anzahl der an ein Wählervielfach anschaltbaren Sprech-, Prüf- und Signalleitungen gestattet und den Aufwand eines oder mehrerer Schritte pro Leitungsgruppe nur für interne Steuerzwecke vermeidet und dabei gestattet, alle Schritte der Kontaktbänke in den hierfür vorgesehenen Bankkontaktreihen mit Sprech-, Prüf- und Signalleitungen zu beschalten, wobei einige Schritte einer einzigen weiteren Bankkontaktreihe für interne Steuerzwecke beschaltet sind. Erreicht wird dies dadurch, daß in der Hilfsbankkontaktreihe des Wählers, bankkontaktreihe eines als vorletzten erreichten Schrittes derselben Gruppe zur Markierung des Endes dieser Gruppe von Wählerschritten an Markierprüfstromkreise angeschaltet ist und daß an einen Kontakt der Hilfsbankkontaktreihe eines als letzten erreichten Wählerschrittes derselben Gruppe die mehreren Wählern gemeinsame, den Besetztzustand des Leitungsbündels aufnehmende Durchdrehregistriereinrichtung angeschaltet ist und daß die Stillsetzung des Wählers auf dem letzten Schritt derselben Gruppe durch ein auf dem vorletzten Wählerschritt ansprechendes Markierschaltmittel vorbereitet wird.
  • Im folgenden werden die »Leitungsgruppen« auch als »Leitungsbündel«, ferner auch schlechthin als »Bündel« bezeichnet. Das gleiche gilt auch für die zusammengesetzten Wörter.
  • Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Ferngruppenwähler mit einhundertelf Leitungen, die in maximal zehn Bündeln beliebiger Größe zusammengefaßt werden können. Der Ferngruppenwähler ist als bekannter Motordrehwähler mit individuellem Antrieb der vier Wählerarme a, b, c, d durch einen Elektromotor, der aus zwei abwechselnd eingeschalteten Feldspulen Ma, Alb besteht, aufgebaut. Die jeweils ersten Schritte eines Bündels, die gleichzeitig Markierschritte sind, sind mit ml, m 2 usw. bezeichnet, die jeweils letzten Schritte, gleichzeitig Durchdrehschritte, d. h. Schritte, auf die der Wähler bei Besetztsein aller Leitungen eines Bündels aufläuft, mit dd 1, dd 2 usw. Die für das Verständnis der Erfindung nicht notwcndigen Stromkreis" insbesondere die Sprech- und Zeichenadern a, b, sind nur angedeutet.
  • Bei der Belegung des Wählers spricht in bekannter Weise das nicht gezeigte Relais C an. Dieses bereitet durch Schließen seines Kontaktes c 1 den Prüfkreis, durch Schließen seines Kontaktes c2 die Ansprech-und Haltekreise der anderen Relais vor. Durch eintreffende Wahlimpulse wird über nicht gezeigte Stromkreise ein Markierwähler WR erregt und sein Arm wr2 eingestellt. Beim ersten Impuls spricht Relais V über folgenden Stromkreis an: 1. +, c2, wr (Ankerkontakt des Wählermagneten WR), V II, V I, -.
  • Relais V bleibt infolge seiner Kupferdämpfung (Wicklung VII) während der ganzen Impulsserie erregt. Durch Relais V wird Relais D über folgenden Stromkreis erregt: 2. +, c2, v t, n l, f 1, k3, D I, -.
  • Durch Relais D wird die Einschaltung der Feldspulen Ma, Mb des Wählermotors über die von der Motorwelle periodisch abwechselnd betätigten Nokkenkontakte ma, mb vorbereitet: 3. +, . . ., d6, ma, Ma, - bzw. 4. +, .. ., d6, mb, Mb, -.
  • Der Wähler läuft, gesteuert durch die Nockenkontakte ma und mb, in Freiwahl bis zu dem jeweils vom Markierwähler gekennzeichneten Schritt. So möge z. B. der Markierwähler WR durch eine Wahlserie von zwei Impulsen eingestellt werden und währenddessen über die Verdrahtung x und y nacheinander die Markierschritte m 1 und m 2 kennzeichnen. Sowie der erste Markierschritt m 1 erreicht ist, wird das Relais P über folgenden Stromkreis erregt: 5. +, c 1, u 1, P I, P 1I, u 3, d-Arm, m 1, Markierverdrahtungy, wr2(1), Wil, -.
  • Das Prüfrelais P spricht an und setzt in der üblichen Weise durch Kontakt p 2, beide Feldspulen überbrückend, den Wähler still. Durch Fortschaltung des Markierwählers WR wird der Ansprechkreis des Prüfrelais P aufgetrennt, der Wähler läuft wieder an und wird auf dem nächsten Markierschritt (m 2) in gleicher Weise wieder stillgesetzt. Dieser Vorgang wiederholt sich periodisch, solange der Markierwähler durch Wahlimpulse fortgeschaltet wird (in diesem Beispiel zweimal), sofern nicht infolge entsprechender Größe der Bündel die Laufzeit des Wählers größer als ein Wahlimpuls ist. Das Relais F spricht als Folgerelais des Prüfrelais über folgenden Stromkreis an: 6. +, d3, p3, F1, Nach dem letzten - hier dem zweiten - Wahlimpuls fällt das die Wahlimpulse überbrückende Relais V verzögert ab. Dadurch wird Relais U über folgenden Stromkreis erregt: 7. +, c2, f2, v2, UI, Relais U spricht an und trennt mit c3 den letzten, hier über Schritt m 2 verlaufenden Markierprüfkreis des Wählers auf. Durch Schließen des Kontaktes u4 wird der Leitungsprüfweg des Wählers vorbereitet: B. +, cl, dl, P l, P II, u4, c-Arm, Leitung, In der Zeit zwischen (Offnen des Kontaktes u 3 und Schließen des Kontaktes u4 fällt das Prüfrelais P ab. Ist die erste Leitung des Bündels frei, so spricht es über den durch Kontakt u 4 vorbereiteten Prüfweg wieder an, ohne daß der Wähler weiterläuft; da Relais F in der Umschlagzeit der Kontakte u3, u4 nicht abfällt und mit Kontakt f 3 den Motorbremskreis aufrechterhält. Nach dem Prüfrelais P spricht auch das durch den Kontakt p 1 parallel zum Prüfrelais Ph an und schaltet über nicht gezeigte Stromkreise die Andruckmagnete ein, welche die Schaltarmsätze des Wählerlaufwerkes an die Kontaktbänke des Wählervielfachs andrücken und damit die Sprechadern durchschalten.
  • Ist die erste Leitung des Bündels nicht frei, so fällt nach dem Prüfrelais P Relais F ab. Der Wähler läuft wieder an und prüft mit seinem Relais P die Leitungen des Bündels. Hat der Wähler die erste freie Leitung des Bündels erreicht, so spricht über den bereits beschriebenen Prüfweg Relais P an und setzt in bekannter Weise durch Kontakt p 2 den Motor still; die Durchschaltung erfolgt so wie bereits beschrieben.
  • Die Motornockenkontakte ma und mb werden bekanntlich von Schritt zu Schritt abwechselnd geöffnet und geschlossen. Ihre Stellung ist auf dem Nullschritt und allen geradzahligen Schritten gleich: ma ist geschlossen, mb ist geöffnet. Ebenso ist auf allen ungeradzahligen Schritten die Stellung der Motornockenkontakte gleich: ma ist geöffnet, mb ist geschlossen. Dabei sind die Wählerschritte, ungeachtet der Anordnung und Größe der Bündel vom Nullschritt anfangend in Laufwerkdrehrichtung durchzuzählen, da nur die Anzahl der Wählerschritte maßgeblich für die Stellung der Nockenkontakte auf einem Schritt ist. Je nach der Stellung der Kontakte ma, mb auf dem vorletzten Schritt eines Bündels wird in der Kontaktbank d derselbe Wählerschritt zwecks vorbereitender Markierung des nächstfolgenden, letzten Schrittes des Bündels als Durchdrehschritt mit einem der Punkte a oder b verdrahtet: Auf einem vorletzten, geradzahligen (ungeradzahligen) Schritt eines Bündels, auf dem also der Motornockenkontakt ma (mb) geschlossen ist, muß der diesem Schritt zugehörige Kontakt der d-Bank mit dem Punkt a (b) verbunden werden.
  • Läuft der Wähler, ohne zu prüfen, bis zum vorletzten Schritt des Bündels und ist auf diesem Schritt der Motornockenkontakt ma geschlossen, also der Kontakt dieses Schrittes an der Kontaktbank d mit dem Punkt a verbunden, so spricht vorbereitend für den Durchdrehfall nur das Markierrelais K über folgenden Stromkreis an: 9. +, c2, u8, d2, f3, d-Arm, a, u5, KI, Da auf diesem vorletzten Schritt des Bündels der Kontakt ma geschlossen ist, läuft der Wähler, ohne anzuhalten, bis auf den letzten Schritt des Bündels weiter, auf dem wieder Nockenkontakt mb geschlossen, ma geöffnet ist. Die Motorfeldspule Ma bleibt aber über folgenden Stromkreis erregt: 10. +, . . ., d6, k l, v5, Ma, -. Die Motorfeldspule Mb wird über folgenden Stromkreis erregt: 11. -i-, . . ., d6, mb, Mb, - .
  • Der Wähler wird gebremst und stillgesetzt. Ist die letzte Leitung des Bündels frei, so sprechen das Prüfrelais P, das Folgerelais F, das Prüfhilfsrelais Ph und die Andruckmagnete, wie bereits beschrieben, an. Während der Ansprechzeit der Relais P und F gelangt ein Fehlimpuls über folgenden Stromkreis auf die Durchdrehregistriereinrichtung, der zu deren Betätigung nicht ausreicht: 12. +, c 2, u 8, d 2, f 3, d-Arm, dd 2, DD 2, - . Durch Kontakt f 3 wird dieser Stromkreis aufgetrennt.
  • Ist auch die letzte Leitung des Bündels nicht frei, so sprechen auch die Relais P, Ph und F nicht an. Bereits durch Ansprechen des Relais K wurde Relais D abgeschaltet, welches verzögert abfällt. Der zuvor beschriebene Stromkreis 12 wird nicht durch Kontakt f 3, sondern durch Kontakt d2 aufgetrennt. Der im wesentlichen durch die Abfallzeit des gedämpften Relais D in seiner Länge bestimmte Durchdrehzählimpuls reicht im Gegensatz zu dem obengenannten Fehlimpuls zur Betätigung der Durchdrehregistriereinrichtung mit Sicherheit aus. über nicht gezeigte Stromkreise wird das Besetztzeichen an die Sprechadern gelegt.
  • Ist beim Erreichen des vorletzten Bündelschrittes der Motornockenkontakt mb geschlossen, also der Punkt b mit diesem Schritt an der Kontaktbank verbunden, so werden die Relais K und V über folgende Stromkreise erregt: 1.3. -f-, c 2, u 8, d2, f 3, d-Arm, b, Gr, u 5, K 1, - ; 14. -f-, c 2, u 8, d 2, f 3, d-Arm, b, u 6, V II, V 1, -. Die Relais K und V sprechen an. Durch Kontakt k1 wird in bereits beschriebener Weise der Motor auf demselben Schritt stillgesetzt. Durch den Kontakt des langsamer ansprechenden Relais V wird der Markierrelaiskontakt k 1, der zunächst den Motornockenkontakt ma überbrückte, von diesem abgetrennt und parallel zum Motornockenkontakt mb gelegt. Der Motor läuft wieder an und wird auf dem nächstfolgenden, dem letzten Schritt des Leitungsbündels durch Schließen des Motornockenkontaktes a wieder stillgesetzt. Die Durchdrehregistrierung und Besetztzeichengabe erfolgt in bereits beschriebener Weise.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für mit einer Bewegungsrichtung ausgestattete und für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen vorgesehene Wähler, welche nach ihrer Einstellung auf einen Gruppenkontakt einer Hilfsbankkontaktreihe eine freie Leitung der gekennzeichneten Gruppe suchen und in welchen ein von einem schnellschaltenden Prüfrelais eingeschaltetes Steuerrelais verzögert anspricht, das Prüfrelais folgezeitig von einem der Hilfsbankkontaktreihe zugeordneten Gruppenprüfarm ab- und an einen einer Leitungsprüfbankkontaktreihe zugeordneten Einzelleitungsprüfarm anschaltet, und in welchen während dieser Umschaltung das Prüfrelais abfällt und deren Kontaktbänke auf allen erreichbaren Schritten entsprechend Leitungsbündeln gruppenweise mit abgehenden Leitungen beschaltbar sind, nach Patent 1013701, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hilfsbankkontaktreihe des Wählers, in welcher der Kontakt (m 1) eines als ersten erreichtenSchrittes einereinemLeitungsbündels (Rtg.1) zugeordneten Gruppe von Wählerschritten zur Markierung des Anfanges dieser Gruppe dient, ein Kontakt der Hilfsbankkontaktr ihe eines als vorletzten erreichten Schrittes derei selben Gruppe zur Markierung des Endes dieser Gruppe von Wählerschritten an Markierprüfstromkreise angeschaltet ist und daß an einen Kontakt (ddl) der Hilfsbankkontaktreihe eines als letzten erreichten Wählerschrittes derselben Gruppe die mehreren Wählern gemeinsame, den Besetztzustand des Leitungsbündels aufnehmende Durchdrehregistriereinrichtung (DD 1) angeschaltet ist und daß die Stillsetzung des Wählers auf dem letzten Schritt derselben Gruppe (Rtg. 1) durch ein auf dem vorletzten Wählerschritt ansprechendes Markierschaltmittel (K) vorbereitet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Richtungs- oder Umsteuerwähler, die als Motorwähler mit individuellem Motorantrieb mit zwei durch vom Motorwähler schrittweise betätigten Nockenkontakten gesteuerten Feldspulen (Ma, Mb) ausgebildet sind und die durch Einschalten beider Feldspulen stillgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stillsetzung durch Schließen eines dieser Nockenkontakte herbeigeführt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde zwangläufige Schließung und Öffnung der beiden Motornockenkontakte (ma, mb) auf aufeinanderfolgenden Schritten mit Hilfe von Markierrelais (K, V) dazu ausgenutzt wird, den Wähler nach Aufnahme der Durchdrehmarkierung auf einem gewissen Schritt erst auf dem nächstfolgenden Schritt stillzusetzen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler bei Aufnahme der Durchdrehmarkierung bei von der Nullage abweichender Stellung eines jeden Motornockenkontaktes durch flberbrückung des derzeit geöffneten Nockenkontaktes durch einen Markierrelaiskontakt (k 1) kurze Zeit stillgesetzt wird und nach Erregung eines Hilfsrelais (V), dessen Kontakte (v5, v6) den Markierrelaiskontakt (k 1) von dem derzeitig geöffneten auf den geschlossenen Nockenkontakt (mb) umschalten, um einen Sehritt weitergeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 960 827, 934 776, 949175; deutsche Auslegeschriften Nr. 1013 701, 1001332, 1025 941.
DES73395A 1955-08-08 1961-04-10 Schaltungsanordnung fuer Umsteuer- oder Richtungswaehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1165678B (de)

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