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DE1165358B - Fugendichtung fuer Rohrstuecke - Google Patents

Fugendichtung fuer Rohrstuecke

Info

Publication number
DE1165358B
DE1165358B DEA34180A DEA0034180A DE1165358B DE 1165358 B DE1165358 B DE 1165358B DE A34180 A DEA34180 A DE A34180A DE A0034180 A DEA0034180 A DE A0034180A DE 1165358 B DE1165358 B DE 1165358B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
ring
cross
section
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA34180A
Other languages
English (en)
Inventor
Ove Laerkfeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Skanska AB
Original Assignee
Skanska Cementgjuteriet AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skanska Cementgjuteriet AB filed Critical Skanska Cementgjuteriet AB
Publication of DE1165358B publication Critical patent/DE1165358B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Fugendichtung für Rohrstücke Die Erfindung betrifft eine Fugendichtung für Rohrstücke mit einem zwischen den im wesentlichen zylindrischen oder schwach kegelförmigen Dichtflächen der teleskop_sch ineinanderschiebbaren Enden der Rohrstücke unter radialer Pressung angeordneten, aus einem elastischen Material bestehenden Dichtring, der unter elastischer Streckung auf das innere Rohrende auflegbar ist, so daß er sich beim Einschieben dieses Rohrendes in die Verbindungslage mit dem äußeren Rohrende auf den Dichtflächen abwalzt.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zweck einen Gummiring mit kreisförmigem Querschnitt zu verwenden. Eine Fugendichtung mit einem solchen bekannten Dichtring ist nicht immer einwandfrei, und zwar beruht dies zum größten Teil darauf, daß der Ring, wenn er beim Zusammenfügen der Rohrstücke sich den Dichtflächen entlang abwälzt, sich oft in eine Ebene einstellt, die schräg zur Rohrachse liegt, oder eine windschiefe Form erhält. Die Grundursache dieses Verhaltens liegt darin, daß es praktisch fast unmöglich ist, den Dichtring in einer genau vorbestimmten Lage auf das innere Rohrende aufzulegen, bevor dieses in das äußere Rohrende eingeschoben wird. Der Dichtring, der in nicht verformtem Zustand einen kleineren Durchmesser haben muß als das Rohrende, auf das er anzubringen ist, muß nämlich beim Auflegen gestreckt werden und verdreht sich dabei leicht um die Mitte seines Querschnitts. Diese Verdrehung ist an verschiedenen Teilen des Ringes zum Beispiel an gegenüberliegenden Teilen, verschieden groß. Wenn der Dichtring dann beim Ineinanderschieben der Rohrenden sich auf den Dichtflächen der Rohre abwälzt, bleibt die gegenseitige Verdrehung zwischen den verschiedenen Querschnitten des Ringes bestehen und verursacht entsprechende Ungleichmäßigkeiten beim Abwälzen und in der Endlage des Ringes.
  • Eine bekannte Lösung zur Vermeidung dieses Nachteils sieht vor, den Gummiring mit einer auf das innere Rohrende aufziehbaren hohlzylindrischen Verlängerung auszurüsten. Hierdurch ist zwar unabhängig von der Querschnittsform des eigentlichen Ringes dessen unverdrillte Einrollstellung auf dem inneren Rohrende sichergestellt. Jedoch ist das Aufziehen der hohlzylindrischen Verlängerung auf das innere Rohrende bei größeren Rohrdurchmessern schwierig, erfordert die Drehung des eigentlichen Ringes auf die hohlzylindrische Verlängerung große Zusammenschiebkräfte an den Rohrstücken und kann die durch das Aufwickeln des Ringes auf die hohlzylindrische Verlängerung bewirkte Durchmesservergrößerung der Rolldichtung zu einer solchen Spannung führen, daß die Rohrmuffe zersprengt wird. Der Erfindung liegt ebenfalls die Aufgabe zugrunde, ein Verdrillen des Gummiringes beim Aufziehen auf das innere Rohrende zu vermeiden und dadurch die richtige Einrollstellung des Gummiringes sicherzustellen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Dichtring in nicht verformtem Zustand etwa ovale Querschnittsform hat, wobei das Verhältnis der kleinsten zur größten Abmessung des Querschnitts zwischen 1 : 2 und 1 : 1,1 und vorzugsweise zwischen 1 : 2 und 1 : 1,15 liegt.
  • Die ovale Querschnittsform des Ringes wirkt einer unbeabsichtigten Verdrehung entgegen, welcher ein kreisförmiger Querschnitt ausgesetzt ist. Der Arbeiter kann unmittelbar fühlen, daß der Ring in der richtigen Lage liegt und der Ring selbst ist bestrebt, die Längsachse seiner sämtlichen Querschnitte in dieselbe Richtung zu stellen. Das Verhältnis der kleinsten zur größten; ;Abmessung des Ringquerschnitts sowie die Umgangsform des Querschnitts sind dabei so zu wählen, daß bei der gegenseitigen Verschiebung der Dichtflächen der Ring sich tatsächlich abwälzt. Das Verhältnis der kleinsten zur größten Abmessung (Nebenachse zur Hauptachse) kann zwischen 1 :2 und 1 : 1,1 bis 1 : 1,15 liegen, beispielsweise zwischen 1 : 2 und 1 : 1,2. Dabei kann jedoch das Verhältnis 1 : 2 geändert werden in 1 : 1,9 oder 1 : 1,8 oder 1 : 1,7 oder 1 : 1,6 oder 1 : 1,5 usw.
  • Der Querschnitt des Dicht-Ringes braucht nicht in dem Sinne genau oval zu sein, daß sein Umfang nur durch gekrümmte Linien gebildet wird. Der Umfang kann auch aus geraden oder aus sowohl geraden wie auch gekrümmten Linien bestehen, und zwar derart, daß der Haupteindruck eine ovale Form ist und der Ring sich auf den Dichtflächen der Rohrenden abwälzen kann. Er darf also keine so großen ebenen Seiten haben, daß er an den Dichtflächen gleitet anstatt sich abzuwälzen.
  • Die Ausbildung von Dichtringen mit ovalem Querschnitt ist zwar an sich bekannt. Einmal handelt es sich dabei jedoch um eine Kippdichtung, die in einer Ausnehmung auf der Innenfläche des äußeren Rohrendes eingelegt ist und beim Einschieben des inneren Rohrendes auf dessen Außenfläche nicht abrollt, sondern in der Ausnehmung nur eine Kippbewegung ausführt. Zum andern handelt es sich um eine Rolldichtung mit hohlzylindrischem Ansatz, bei der durch die elliptische Querschnittsform des eigentlichen Ringes eine stabile Endstellung der Fugendichtung mit breiten Anlageflächen an den Rohrdichtflächen und mit vergrößertem Widerstand gegen Auseinanderziehen der Rohre gewährleistet werden soll. In beiden Fällen liegt also eine von der Erfindungsaufgabe abweichende Aufgabenstellung zugrunde.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei F i g. 1 einen Schnitt durch die Enden zweier miteinander zu verbindender Rohre und F i g. 2 einen Schnitt durch die ineinandergeschobenen Rohre zeigt.
  • Die Muffe 1 des äußeren Rohrstücks weist eine im wesentlichen zylindrische Dichtfläche 2 auf, während das gegenüberliegende Rohrstück das innere Rohrende 3 mit einer ebenfalls zylindrischen Dichtfläche 4 bildet. In F i g. 1 ist ein Dichtring 6 aus einem elastischen Material, wie Gummi od. dgl., auf das äußere Ende der Dichtfläche 4 aufgelegt, beispielsweise aufgezwängt. In nicht verformtem Zustand hat der Ring eine etwa elliptische Querschnittsform, wobei die Hauptachse des Querschnitts im wesentlichen parallel zur Mittelachse des Ringes ist. Die kleinste Abmessung des Ringquerschnitts ist größer als der Spalt zwischen den Dichtflächen 2 und 4, wobei die kleinste Abmessung des Ringquerschnitts in nicht verformtem Zustand kleiner als ein Zehntel des Durchmessers der Dichtfläche 2 sein kann. Der Ringquerschnitt ist ferner so ausgebildet, daß bei gegenseitiger Verschiebung der Dichtflächen 2 und 4 der Ring infolge seiner Reibung an den Flächen sich an diesen abwälzt.
  • F i g. 2 zeigt den Ring und die Rohrenden in der Lage, in der die Stirnfläche des inneren Rohrendes 3 an den Anschlag stößt, der durch die innere Stirnfläche 8 des äußeren Rohrendes gebildet wird. Die verschiedenen Abmessungen sind so gewählt, daß der Dichtring beim Abwälzen seinen Querschnitt um etwa 180° oder um ein Vielfaches von 180° gedreht hat. Falls der Dichtring sich nicht ganz um 180° gedreht hat, wenn das innere Rohrende an die Stirnfläche 8 stößt, so ist der Ring bestrebt, das innere Rohrende dadurch an die Stirnfläche angedrückt zu halten, daß die Hauptachsen der Ringquerschnitte eine zur Rohrachse parallele Lage einzunehmen versuchen.
  • In unmittelbarem Anschluß an die Dichtfläche 2 des äußeren Rohrendes ist eine bekannte, kegel förmig nach außen erweiterte Mündungsfläche 5 mit so schwacher Neigung vorgesehen, daß der Dichtring sich auch an dieser Stelle mit Sicherheit abwälzt und nicht auf der Dichtfläche 4 gleitet.
  • Die beschriebene Fugendichtung eignet sich besonders für Betonrohre und kann auch hei Rohren mit sehr großem Durchmesser Verwendung finden, beispielsweise mit einer lichten Weite über 10 cm bis zu 100 cm oder mehr. Die Rohre brauchen nicht Muffenrohre zu sein, sondern können beispielsweise aus Falzrohren mit unverändertem Außendurchmesser bestehen, wobei das eine Rohrende sich verjüngt und in eine entsprechende Ausnehmung des gegenüberliegenden Rohrendes einschiebbar ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hauptachse des Ringquerschnitts parallel zur geometrischen Achse des Ringes. Die Hauptsache des Ringquerschnitts kann aber gegebenenfalls mit der geometrischen Achse einen Winkel bilden. In diesem Fall weicht die Drehung des Ringquerschnitts beim Ineinanderschieben der Rohrenden bis in die Endlage um diesen Winkel von 180° oder einem Vielfachen davon ab.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Fugendichtung für Rohrstücke mit einem zwischen den im wesentlichen zylindrischen oder schwach kegelförmigen Dichtflächen der teleskopisch ineinanderschiebbaren Enden der Rohrstücke unter radialer Pressung angeordneten; aus einem elastischen Material bestehenden Dichtring, der unter elastischer Streckung auf das innere Rohrende auflegbar ist, so da.ß er sich beim Einschieben dieses Rohrendes in die Verbindungslage mit dem äußeren Rohrende auf den Dichtflächen abwälzt, dadurch gekennzeichn e t, daß der Dichtring in nicht verformtem Zustand etwa ovale Querschnittsform hat, wobei das Verhältnis des kleinsten zum größten DurchmesserdesQuerschnitts zwischen 1: 2 und 1:1,1, vorzugsweise zwischen 1: 2 und 1:1,15 liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1021216, 899 580, 877 514, 838 526, 837 492; Prospekt Nr. 593 der Torfit-Werke G. A. Haseke & Co., Bremen-Hemelingen.
DEA34180A 1959-03-16 1960-03-10 Fugendichtung fuer Rohrstuecke Pending DE1165358B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1165358X 1959-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1165358B true DE1165358B (de) 1964-03-12

Family

ID=20421220

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA34180A Pending DE1165358B (de) 1959-03-16 1960-03-10 Fugendichtung fuer Rohrstuecke

Country Status (1)

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DE (1) DE1165358B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2833676A1 (de) * 1978-08-01 1980-02-14 Dyckerhoff & Widmann Ag Dichtungsstrang aus gummi oder anderem elastischem material

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE837492C (de) * 1950-11-05 1952-04-28 Rohrbau Mannesmann G M B H Leicht zusammenfuegbare, zugfeste Schnellverbindung von Teilen, insbesondere runden Querschnitts
DE838526C (de) * 1939-03-10 1952-05-08 Rheinische Roehrenwerke Ag Muffenrohrverbindung
DE877514C (de) * 1951-06-30 1953-05-26 Rohrbau Mannesmann G M B H Leicht zusammenfuegbare, zugfeste Schnellverbindung von Teilen, insbesondere von Rohren
DE899580C (de) * 1949-06-04 1953-12-14 W Wiederhold Dipl Ing Muffenrohrverbindung mit elastischer Kippdichtung
DE1021216B (de) 1956-05-18 1957-12-19 Franz Clouth Rheinische Gummiw Gummi-Rolldichtung

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