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DE1165063B - Kuehlwagen - Google Patents

Kuehlwagen

Info

Publication number
DE1165063B
DE1165063B DEW28400A DEW0028400A DE1165063B DE 1165063 B DE1165063 B DE 1165063B DE W28400 A DEW28400 A DE W28400A DE W0028400 A DEW0028400 A DE W0028400A DE 1165063 B DE1165063 B DE 1165063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
car
floor
ice bunker
ice
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW28400A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Blasig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RATHGEBER AG WAGGONFAB JOS
Original Assignee
RATHGEBER AG WAGGONFAB JOS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RATHGEBER AG WAGGONFAB JOS filed Critical RATHGEBER AG WAGGONFAB JOS
Priority to DEW28400A priority Critical patent/DE1165063B/de
Publication of DE1165063B publication Critical patent/DE1165063B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0018Air-conditioning means, i.e. combining at least two of the following ways of treating or supplying air, namely heating, cooling or ventilating
    • B61D27/0027Air-conditioning means, i.e. combining at least two of the following ways of treating or supplying air, namely heating, cooling or ventilating for freight cars; Isothermic wagons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kühlwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Kühlwagen mit in der Nähe der Wagenstirnwände angeordneten, eine Vorder- und eine Rückwand aufweisenden Eisbunkern und darüber vorgesehenen Ventilatorkammern zum Luftumwälzen im Fahrzeug, wobei zwischen der Stirnwand des Fahrzeugs und der eine Wärmetauscherwand darstellenden Rückwand jedes Eisbunkers ein Hohlraum vorhanden ist, der mit der Ventilatorkammer und einem unter dem Laderaum vorgesehenen, bis zur Wärmetauscherwand durchgehenden luftdurchlässigen Hohlboden in Verbindung steht.
  • Bei einem bekannten Kühlwagen der obengenannten Gattung sind die Vorder- und die Rückwand jedes Eisbunkers fest eingebaut. Der Wagen kann also nur zum Transport solchen Gutes verwendet werden, das eine Eiskühlung erfordert. Wird anderes Gut transportiert und dabei in die Eisbunker kein Eis eingefüllt, dann nehmen die leeren Bunker einen erheblichen Teil des Laderaumes in Anspruch, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit des Transportes verringert. Der bekannte Kühlwagen weist auch keinen Zwischenboden auf, so daß er nicht in der Lage ist, Schüttgut in zwei Etagen zu transportieren.
  • Es sind ferner Kühlwagen mit Eisbunkern an beiden stirnseitigen Enden bekannt, bei denen oberhalb der Eisbunker keine Ventilatorkammern vorhanden sind. Die Vorderwände der Eisbunker können nach oben unter das Dach des Wagens geschwenkt und dort arretiert werden. Diese Kühlwagen eignen sich sowohl zum Transport von Gut, das einer Eisbunkerkühlung bedarf, als auch von solchem Gut, das überhaupt nicht gekühlt zu werden braucht. Im letzteren Fall werden zwecks Ausnutzung des Transportraumes die Vorderwände der Eisbunker nach oben geklappt. Bei diesen Kühlwagen besteht jedoch keine Möglichkeit, Schüttgut in zwei Etagen zu transportieren, das zwar keiner Eiskühlung bedarf, jedoch nur bei ständiger Luftumwälzung frisch gehalten werden kann. Es fehlen hierzu bei den bekannten Kühlwagen neben den Zwischenböden die zur Luftumwälzung notwendigen Ventilatoren und auch die baulichen Voraussetzungen für eine den Eisbunker ausschließende Luftzirkulation. Schüttgut, das in dieser Art während des Transportes belüftet werden muß, sind beispielsweise Orangen, die nicht gekühlt werden dürfen, jedoch ständig von Luft umströmt sein müssen, um sich bildendes Äthylengas, das zu einer vorzeitigen übermäßigen Reifung Anlaß gäbe, abzuführen.
  • Es ist auch schon ein Kühlwagen bekanntgeworden mit an den Stirnseiten vorgesehenen Eisbunkern, bei dem die vordere Wand jedes Eisbunkers luftdurchlässig und die Rückwand in Wagenlängsrichtung verschiebbar gestaltet ist. Bei diesem Kühlwagen sind weder Ventilatorkammern noch ein luftdurchlässiger Hohlboden vorhanden. Auch in diesem Wagen kann daher nur entweder Gut transportiert werden, das einer Eisbunkerkühlung bedarf, oder solches Gut, das überhaupt nicht gekühlt zu werden braucht. In letzterem Fall wird die Rückwand jedes Eisbunkers an die Vorderwand herangeschoben, wodurch die Ladefläche besser ausgenutzt werden kann. Ein Transport von Schüttgut in zwei Etagen mit Umlaufbelüftung kommt wegen Fehlens von Ventilatoren und einer durch diese erzeugten Zirkulationsströmung nicht in Frage.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Kühlwagen dieser Art so auszubilden, daß in ihm sowohl Gut transportiert werden kann, das einer Eisbunkerkühlung bedarf, als auch solches, das als Schüttgut in zwei Etagen mit reiner Umlaufbelüftung ohne Verwendung von Eis transportiert werden muß. Dabei soll in beiden Fällen eine optimale Raumausnutzung des Kühlwagens sichergestellt sein.
  • Gemäß der Erfindung wird die obengenannte Aufgabe dadurch gelöst, daß in bekannter Weise ein Zwischenboden zum Schütten von Früchten in zwei Etagen vorgesehen ist, daß die Vorderwand jedes Eisbunkers aus mehreren Einzelteilen besteht, die bei eingesetztem Zwischenboden und nicht gefülltem Eisbunker, untereinander horizontal angeordnet, eine Verlängerung des Zwischenbodens bis zur Wärmetauscherwand bilden, und daß jede Ventilatorkammer nach unten bis auf die Verbindung mit dem Hohlraum an der Wärmetauscherwand abschließbar ist.
  • Der erfindungsgemäße Kühlwagen kann mit wenigen Handgriffen aus einem Eisbunkerwagen in einen solchen mit Umwälzbelüftung verwandelt werden. Es ist hierzu lediglich erforderlich, die Vorderwand jedes Eisbunkers zusammenzulegen und mit ihrer Hilfe den Zwischenboden bis an die Wärmetauscherwand hin zu verlängern. Außerdem muß noch jede Ventilatorkammer nach unten hin bis auf die Verbindung mit dem Hohlraum geschlossen werden. Dadurch ist einerseits sichergestellt, daß beim Transport ohne Eisbunkerkühlung der Transportraum optimal ausgenutzt ist. Andererseits wird durch den geschilderten Umbau die Voraussetzung für eine Umwälzbelüftung geschaffen. Der Kühlwagen kann also sowohl als Eisbunkerwagen als auch als Transportwagen mit Zwangsumlaufbelüftung verwendet werden.
  • Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung besteht die mehrteilige Vorderwand jedes Eisbunkers aus drei Teilen, von denen eins als Verlängerung des Zwischenbodens dient und die beiden anderen gelenkig miteinander verbunden und im zusammengefalteten Zustand horizontalliegend unter dem ersten Teil zu verstauen sind. Da die Schüttung in der unteren Etage nie so hoch ist, daß sie bis an den Zwischenboden heranreicht, nehmen die unter dem Verlängerungsteil angeordneten Teile der zusammengefalteten Zwischenwand überhaupt keinen verwertbaren Transportraum ein.
  • Wenn der Hohlboden in bekannter Weise durch Anordnung eines Gitterrostes im Abstand oberhalb des Wagenbodens gebildet ist, dann ist es günstig, den Gitterrost zugleich zur Bildung des Eisbunkers zu verwenden. Es ergibt sich eine besonders einfache Konstruktion.
  • Vorteilhafterweise ist unterhalb des Eisbunkerbodens in bekannter Weise eine Schmelzwasserwanne angeordnet, die mit dem Hohlboden des Wagens und mit dem Hohlraum an der Wärmetauscherwand in Verbindung steht.
  • Die Wirkung der Wärmetauscherwand kann zweckmäßigerweise dadurch erhöht werden, daß die Wärmetauscherwand in an sich bekannter Weise zur Oberflächenvergrößerung beispielsweise wellenförmig ausgebildet oder mit Rippen versehen ist.
  • Für die Belüftung des auf dem Zwischenboden ruhenden 'transportgutes in der Nähe der Stirnwand des Wagens ist es günstig; wenn die mehrteilige Vorderwand des Eisbunkers in bekannter Weise luftdurchlässig ist.
  • Endlich kann es noch zur Durchführung der Kühlung durch Luftumwälzung und zur Beschickung des Eisbunkers von Vorteil sein, wenn jede Ventilatorkammer in bekannter Weise eine nach außen führende verschließbare Öffnung aufweist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Kühlwagen im Längsschnitt, wobei eine Hälfte zum Transport von gekühlten und die andere Hälfte zum Transport von nicht gekühlten Früchten eingerichtet ist, und F i g. 2 bis 2 feinen Eisbunker in schematischer Seitenansicht, wobei das Verstauen der Einzelteile der Eisbunkervorderwand dargestellt ist.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, besteht der Kühlwagen aus einem Boden 1, über welchem im Abstand ein i sich über die gesamte Länge des Wagens erstreckender Gitterrost 2 angebracht ist. Dieser Gitterrost kann in Lagern der Seitenwände des Wagens befestigt und zweckmäßigerweise mehrteilig ausgebildet sein. Ferner weist der Wagen Stirnwände 3 und 4 auf, an i welche sich jeweils eine vertikale Hohlwand 5 anschließt, die einerseits in Verbindung mit dem zwischen dem Boden 1 und dem Gitterrost 2 vorhandeneu Hohlraum und zum anderen mit einer unter dem Dach 6 des Wagens angebrachten Ventilatorkammer7 steht. Diese Hohlwand 5 bildet eine Wand eines Eisbunkers 8 (F i g. 1, linke Hälfte). Die zweite, quer zur Fahrtrichtung des Wagens verlaufende Wand des Eisbunkers 8 ist insgesamt mit 9 bezeichnet. Sie besteht aus drei Teilen, wovon der obere Teil 10 keine Verbindung mit den anderen Teilen aufweist, während die beiden unteren Teile 11 und 12 mittels eines Scharniergelenkes 13 in Verbindung stehen und, um dieses Gelenk greifend, zusammenfaltbar sind. Von der Ventilatorkammer 7 führt eine durch eine Klappe 14 verschließbare Öffnung 15 zum Eisbunker B. Weiterhin steht die Ventilatorkammer 7 durch eine Öffnung 16 mit der Außenluft in Verbindung, wobei diese Öffnung 16 durch eine Schwenkklappe 17 verschließbar ist. In den Seitenwänden des Wagens ist in der Mitte eine Tür 18 angebracht. In halber Höhe des Wagens ist ein Zwischenboden 19 angeordnet, der aus mehreren Teilen besteht und an die Seitenwände anklappbar ausgebildet ist. Dieser Zwischenboden 19 ist im Bereich der Tür 18 unterbrochen. Oberhalb dieser Tür befinden sich zwei aus der horizontalen in eine vertikale Lage schwenkbare Ladungshaltewände 20 und darüber angeordnete Lukendeckel 21.
  • Unter jedem Eisbunker 8 ist eine Schmelzwasserwanne 22 vorhanden, die einerseits mit der Wärmetauscherwand 5 und andererseits mit dem zwischen dem Boden 1 und dem Gitterrost 2 befindlichen Hohlraum in Verbindung steht.
  • Es sei angenommen, daß der Wagen zum Transport von zu kühlendem Gut vorgesehen ist (Zustand in F i g. 1, linke Hälfte). Dabei muß die vordere Eisbunkerwand 9 eingesetzt werden. Für die Halterung dieser vorderen Eisbunkerwand 9 sind in den Seitenwänden des Wagens Lagerrasten 23, 24 und 25 sowie jeweils eine Halteschiene 26 befestigt. Zum Aufstellen der Vorderwand 9 des Eisbunkers 8 wird zunächst der einzelne Teil 10 in den oberen Teil der Schienen 26 eingesetzt (F i g. 2 a). Sodann werden die zusammengefalteten Teile 11 und 12 entsprechend der Darstellung in F i g. 2 b (strichpunktiert) in die Rasten 25 eingesetzt und in die gestreckte Lage gebracht, wobei Winkelränder 27 der Teile 10, 11 und 12 ineinandergreifen. Nun ist der Eisbunker fertig, denn die restlichen Wände werden durch die Seitenwände des Wagens gebildet. Die Beschickung des Eisbunkers mit Wassereis erfolgt durch das Wageninnere, bis der Bunker gefüllt ist, wie in F i g. 1, linke Hälfte, dargestellt. Eine Nachbeeisung ist bei beladenem Wagen möglich durch die Öffnung 16 in der Stirnwand 4 bzw. 3 und durch die Öffnung 15 in der Ventilatorkammer 7, sobald der Deckel 14 hierzu geöffnet ist. Zum Transport von zu kühlendem Gut sind vorzugsweise die Zwischenböden 19 an die Seitenwände angeklappt und die Früchte, z. B. Aprikosen oder Weintrauben, in Steigen im Wageninneren aufeinandergestapelt. Zum Kühlen des Ladegutes werden vorzugsweise in der Kammer 7 angeordnete Ventilatoren 28 eingeschaltet. Die Deckel 14 sind dabei nach unten geklappt, so daß die Öffnung 15 zwischen dem Ventilator und dem Eisbunker geschlossen ist. Auch die Öffnungen 16 in den Stirnwänden des Wagens sind durch Klappen 17 geschlossen. Die Ventilatoren 28 saugen die Luft aus dem Laderaum an und blasen diese Luft durch die Hohlwand 5, die dabei als Wärmetauscherwand wirkt und dazu wellenförmig ausgebildet oder mit Rippen versehen sein kann. Die auf diese Weise abgekühlte Luft streicht entlang des Wagenbodens 1 unterhalb der Gitterroste 2 und steigt im Laderaum zwischen den Früchten hindurch nach oben und wird von dort vom Ventilator wieder angesaugt. Das sich bildende Schmelzwasser tropft durch den Gitterrost 2, der gleichzeitig den Boden für die Eisbunker 8 bildet, und sammelt sich in der Wanne 22, wo es nach außen abgeleitet werden kann.
  • Auf diese Weise können die transportierten Früchte außerordentlich intensiv gekühlt werden, so daß sie auch bei sehr warmer Außentemperatur keinen Schaden erleiden.
  • Bei weniger hohen Temperaturen ist es möglich, auf den Gebrauch von Ventilatoren zu verzichten und nur eine stille Kühlung durchzuführen. Dabei kann zur Verstärkung dieser stillen Kühlung der Deckel 14 geöffnet werden, so daß die im Laderaum aufgestiegene Luft bei ihrer natürlichen Zirkulation nicht nur durch die Hohlwand 5, sondern auch durch den Schacht des Eisbunkers 8 wieder unter das Ladegut fallen kann.
  • Wenn nun ein solcher Kühlwagen für den Transport von nicht zu kühlenden Früchten, z. B. Orangen, hergerichtet werden soll (Zustand in F i g. 1, rechte Hälfte), so ist der Eisbunker hierzu zu entleeren. Im Anschluß daran wird der obere Teil 10 der Vorderwand 9 des Eisbunkers aus seinen Rasten 25 bzw. der Halteschiene 26 genommen und entsprechend der F i g. 2 c in eine horizontale Stellung gebracht, wobei der Teilboden auf den seitlichen Rasten 23 aufliegt und so eine Verlängerung des Zwischenbodens 19 bildet (s. auch F i g. 1). Sodann werden die zusammenhängenden Teile 11 und 12 der Vorderwand 9 des Eisbunkers aus den Rasten 25 gehoben und in ihrer vertikalen Stellung an die Hohlwand 5 gerückt (F i g. 2 d). Dabei wird der Teil 11 mit seiner oberen Kante in einen Vorsprung der Rast 24 eingehängt. Sodann wird der Teil 12 um die Achse 13 bis zur Anlage an den Teil 11 nach oben geklappt und sodann die Teile 11 und 12 insgesamt um den Vorsprung der Rast 24 in die horizontale Lage gebracht und an der oberen Rast 25 verriegelt, so daß nunmehr die Teile 10, 11 und 12 in horizontaler Lage untereinander angeordnet sind (s. F i g. 2 e und 2 f sowie F i g. 1, rechte Hälfte).
  • Danach können die Orangen in der Schüttung auf dem Rost 2 und auf den in horizontaler Lage eingesetzten Zwischenböden 19 eingebracht werden, wobei die Früchte sich unmittelbar an die Hohlwände 5 anschließen. Die Ladehaltungswände 20 werden dabei in eine vertikale Lage geschwenkt; in welcher sie die obere Schüttung vom Bereich der Tür fernhalten und stirnseitig abschließen. Die Lukendeckel21 sind dabei geschlossen. Während des Transportes bzw. auch bei Stillstand des Wagens muß die Luft im Laderaum kräftig umgewälzt werden, damit die Orangen nicht vorzeitig durch die Bildung des Äthylengases reifen oder sogar schimmeln. Dazu dienen wiederum die Ventilatoren 28, die bei geschlossenen Deckeln 14 die Luft aus dem Laderaum ansaugen und durch die Hohlwände 5 nach unten blasen, wo dieselbe unter den Gitterrosten 2 entlangstreicht und im Laderaum, durch die Schüttung hindurchtretend, wieder nach oben strömt, um von den Ventilatoren erneut auf den Weg geschickt zu werden. Obwohl die Orangen bis an die Stirnwände heranreichen, ist infolge der Hohlwände 5 eine sehr gute Umwälzung der Luft möglich, wobei dieselbe gezwungen ist, stets durch die Schüttungen hindurchzutreten. Im Bereich der Tür verhindern dabei die Ladehaltungswände 20 und die geschlossenen Lukendeckel 21, daß sich die Luft ohne Passieren der Schüttungen unter das Dach und von dort zu den Ventilatoren abfließen kann.
  • Damit die Umluft auch im Bereich der horizontal angeordneten Eisbunkerwandteile 10, 11 und 12 durch die darauf ruhende Schüttung treten kann, können diese Wandteile luftdurchlässig ausgebildet sein.
  • Es ist auch möglich, die im Wagen befindliche Luft mit Frischluft zu mischen. Zu diesem Zweck können die Klappen 17 in den Stirnwandöffnungen 16 geöffnet werden, so daß die Ventilatoren 28 in den Kammern 7 nicht nur die im Wagen befindliche Luft umwälzen, sondern gleichzeitig Frischluft ansaugen und dieselbe mit der Umluft mischen. Dabei tritt während der Fahrt infolge des Staudruckes nur auf einer Stirnwand Frischluft ein, während auf der anderen Seite durch die Öffnung 16 Abluft entweichen kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kühlwagen mit in der Nähe der Wagenstirnwände angeordneten, eine Vorder- und eine Rückwand aufweisenden Eisbunkern und darüber vorgesehenen Ventilatorkammern zum Luftumwälzen im Fahrzeug, wobei zwischen der Stirnwand des Fahrzeugs und der eine Wärmetauscherwand darstellenden Rückwand jedes Eisbunkers ein Hohlraum vorhanden ist, der mit der Ventilatorkammer und einem unter dem Laderaum vorgesehenen, bis zur Wärmetauscherwand durchgehenden, luftdurchlässigen Hohlboden in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise ein Zwischenboden (19) zum Schütten von Früchten in zwei Etagen vorgesehen ist, daß die Vorderwand (9) jedes Eisbunkers (8) aus mehreren Einzelteilen (10, 11 und 12) besteht, die bei eingesetztem Zwischenboden und nicht gefülltem Eisbunker, untereinander horizontal angeordnet, eine Verlängerung des Zwischenbodens bis zur Wärmetauscherwand (5) bilden, und daß jede Ventilatorkammer (7) nach unten bis auf die Verbindung mit dem Hohlraum an der Wärmetauscherwand abschließbar ist.
  2. 2. Kühlwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrteilige Vorderwand (9) jedes Eisbunkers aus drei Teilen besteht, von denen eines (10) als Verlängerung des Zwischenbodens (19) dient und die beiden (11 und 12) anderen gelenkig miteinander verbunden und im zusammengefalteten Zustand horizontalliegend unter dem ersten Teil zu verstauen sind.
  3. 3. Kühlwagen nach Anspruch 1, bei dem der Hohlboden durch Anordnung eines Gitterrostes im Abstand oberhalb des Wagenbodens gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterrost (2) zugleich den Boden des Eisbunkers (8) bildet.
  4. 4. Kühlwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Eisbunkerbodens in bekannter Weise eine Schmelzwasserwanne (22) angeordnet ist, die mit dem Hohlboden des Wagens und mit dem Hohlraum an der Wärmetauscherwand (5) in Verbindung steht.
  5. 5. Kühlwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherwand in an sich bekannter Weise zur Oberflächenvergrößerung beispielsweise wellenförmig ausgebildet oder mit Rippen versehen ist.
  6. 6. Kühlwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrteilige Vorderwand (9) des Eisbunkers (8) in bekannter Weise luftdurchlässig ist.
  7. 7. Kühlwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ventilatorkammer (7) in bekannter Weise eine nach außen führende verschließbare Öffnung (16) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1001341, 1068 741, 1151754, 1 153 705, 1399 079, 2 006 069, 2477823.
DEW28400A 1960-08-18 1960-08-18 Kuehlwagen Pending DE1165063B (de)

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Citations (7)

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