DE4411922A1 - Kühlbox - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kühlbox für den Transport mit
tels eines Nutzfahrzeuges bei gleichzeitiger Kühlung des
Ladegutes der Kühlbox, insbesondere zum Kühlen von Lebens
mitteln, bestehend aus isolierten Wänden, von denen wenig
stens eine mit einer verschließbaren Belade- und Entnahme
öffnung versehen ist.
Zum Transport temperaturempfindlicher Waren werden im Ver
teiler-Verkehr sogenannte isolierte Kastenwagen benutzt.
Bei diesen handelt es sich meist um serienmäßige Fahrzeuge,
deren Laderaum nachträglich isoliert und mit einer maschi
nellen Kühlanlage versehen ist, die über den Fahrzeugmotor
betrieben wird und zusätzlich mit Netzstrom betreibbar ist,
so daß es möglich ist, den Laderaum auch bei stillstehendem
Fahrzeug, beispielsweise während der Nachtzeit, zu kühlen.
Bedingt durch diese Festinstallation der Isoliereinrichtung
ist das Fahrzeug jedoch nur für eben diesen Zweck einsetz
bar, da insbesondere beim Transport von Lebensmitteln aus
Hygiene- und Gesundheitsgründen andere Gegenstände nicht
mittransportiert werden können. Da die Nutzlast der iso
lierten Kastenwagen aufgrund der Einbauten reduziert wird,
und zu kühlendes Transportgut, falls das Ladevolumen des
Fahrzeugs ganz ausgenutzt werden soll, in der Regel erheb
lich schwerer ist als die noch verbleibende zulässige Nutz
last, ist es in den seltensten Fällen möglich, die Fahr
zeuge mit dem zur Verfügung stehenden Volumen auszunutzen,
so daß ein großer Teil des Laderaums unbenutzt bleibt, was
aus ökonomischen Aspekten äußerst nachteilig ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Kühl
box zu schaffen, die für den Transport mittels eines Nutz
fahrzeuges geeignet ist, so daß zum einen eine sichere Küh
lung des Ladegutes der Kühlbox gewährleistet ist unter gle
ichzeitiger Ermöglichung der Verwendung gewöhnlicher, nicht
auf den speziellen Kühleinsatz umgerüsteter Serien
fahrzeuge, zum anderen, daß die Beladung weder auf die Art
des Ladeguts der Kühlbox noch deren Volumen begrenzt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Kühlbox mit den
eingangs genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die äußere Form der Kühlbox derart bemessen ist, daß
eine oder mehrere Kühlboxen im oder auf einem Nutzfahrzeug
anordbar sind und daß die Kühlbox ein baulich integriertes,
mit einem Stromversorgungsanschluß für das Nutzfahrzeug-
Bordnetz und/oder ein Wechselstromnetz versehenes Kühlag
gregat aufweist. Die erfindungsgemäße Kühlbox kann somit
vorteilhaft auf ein gewöhnliches, nicht für den Transport
von lediglich zu kühlendem Gut ausgelegtes Fahrzeug geladen
werden, so daß zum einen derartige Fahrzeuge neben ihrer
eigentlichen, gewöhnlichen Transportverwendung auch für
einen Kühltransport verwendet werden können. Daneben kann,
da der Kühlgutladeraum auf den Laderaum der Kühlbox
beschränkt ist, bei noch vorhandenem Laderaum des Nutzfahr
zeuges jedweder andere Gegenstand mittransportiert werden,
so daß zum einen der begrenzte Laderaum der Kühlbox optimal
ausgenutzt werden kann, zum anderen kann der Restladeraum
variabel und optimiert beladen werden. Infolge der erfind
ungsgemäßen Auslegung der Kühlbox mit einem Stromver
sorgungsanschluß ist es ferner ebenfalls gewährleistet, daß
eine dauerhafte Kühlung möglich ist.
Das Kühlaggregat ist hierbei erfindungsgemäß außenseitig
auf einer oder mehreren Wänden, mit dem Innenraum der Kühl
box kommunizierend, angeordnet, so daß das Kühlaggregat ei
ner Innenraumreinigung nicht hindernd im Wege steht, ferner
ergeben sich aus der außenseitigen Anordnung keine Hygiene
probleme. Erfindungsgemäß sind die Wände als separate Wand
elemente ausgebildet, die über Befestigungselemente, insbe
sondere Schnellverschlüsse, lösbar miteinander verbindbar
sind, was insbesondere dahingehend von Vorteil ist, daß das
auf einer derartigen Wand angeordnete Kühlaggregat bei De
fekt einfachst und schnell samt der Wand abmontiert und
komplett gegen ein neues ausgetauscht werden kann, ohne daß
die Kühlung längere Zeit unterbrochen werden muß oder das
Kühlgut umgeladen werden muß.
Die Möglichkeit, das Kühlaggregat außenseitig so anzuord
nen, daß es möglichst platzsparend und vor Beschädigungen
sicher angeordnet ist, ist erfindungsgemäß dadurch reali
siert, daß die Wände und gegebenenfalls die Wandelemente
derart zueinander winklig verlaufend angeordnet sind, daß
sie eine das Kühlaggregat aufnehmende Aussparung bilden.
Damit eine Kühlbox beispielsweise bis an eine Fahrzeugwand
oder an eine andere Kühlbox herangeschoben werden kann, um
das Ladevolumen des Nutzfahrzeuges optimal ausnutzen zu
können, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgese
hen sein, daß die Aussparung derart bemessen ist, daß das
Kühlaggregat innerhalb des oder mit seinen Außenwänden an
grenzend an den von den an die Aussparung angrenzenden Wän
den oder den Wandelementen bestimmten Außenumriß der Kühl
box angeordnet ist.
Neben einer lösbaren Anordnung nur der das Kühlaggregat
tragenden Wände kann in weiterer Erfindungsausbildung vor
gesehen sein, daß sämtliche Wände oder Wandelemente mittels
insbesondere Schnellverschlüssen lösbar aneinander befe
stigt sind, was zum einen beim Auf- und Abbau der Kühlbox,
beispielsweise zu Transportzwecken eben dann, wenn kein
Kühlgut zu transportieren ist, die Box jedoch mitgenommen
werden muß, von Vorteil ist, zum anderen ist so ein schnel
les Zerlegen beispielsweise zu Reinigungszwecken möglich.
Um zu ermöglichen, den zur Verfügung stehenden Laderaum des
Nutzfahrzeuges weitestgehend ausnutzen zu können, ist er
findungsgemäß ferner vorgesehen, daß die Kühlbox eine qua
derförmige Grundform aufweist, wobei die Belade- und Ent
nahmeöffnung an einer der Stirn- oder Seitenwände, gegebe
nenfalls einem der Stirn- oder Seitenwandelemente der Kühl
box angeordnet ist, wobei selbstverständlich auch eine dec
kenseitige Anordnung möglich ist. Zur Vereinfachung der Be
ladung und zur Ermöglichung, auch größere Gegenstände ein
laden zu können, kann die Belade- und Entnahmeöffnung von
einer der Stirn- oder Seitenwände bzw. einem der Wandele
mente selbst gebildet sein.
Um jedes Kühlgut vorschriftsmäßig und seiner Eigenart ent
sprechend kühlen zu können, kann in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen sein, daß das Kühlaggregat ein
vorzugsweise thermostatisch gesteuertes Kompressionskälte
aggregat ist, wobei sich hierbei zwei Aggregatausführungen
als zweckmäßig erwiesen haben. Die eine Ausführungsform be
steht erfindungsgemäß aus einem außerhalb der Kühlbox ange
ordneten, über einen Motor betriebenen Kompressor und einen
in das Innere der Kühlbox integrierten Verdampf er, der die
über einen mit dem Innenraum der Kühlbox kommunizierenden
Ventilator zugeführte Luft des Innenraumes der Kühlbox
kühlt. Die zweite erfindungsgemäße Ausführungsform sieht
einen außerhalb der Kühlbox angeordneten, über einen Motor
betriebenen Kompressor und eine oder mehrere vorzugsweise
mit Kühlsole gefüllte Kältespeicherplatten vor, die über
eine mit wenigstens einer Lüftungsdurchbrechung versehene
isolierende Zwischenwand vom Inneren der Kühlbox getrennt
sind und die die von einem mit dem Inneren der Kühlbox kom
munizierenden Ventilator zugeführte Luft des Inneren der
Kühlbox kühlen. Erfindungsgemäß ist der Ventilator über
einen Thermostat gesteuert, ferner befindet sich im Bereich
der Aussparung eine Temperaturanzeige für die Innenraumtem
peratur und gegebenenfalls der Thermostat, so daß für eine
einfache Steuerung und Handhabung der Kühleinrichtung Sorge
getragen ist.
Um eine einfache Handhabung der Kühlbox beispielsweise bei
entsprechender Bemessung derselben mittels eines Gabelstap
lers gewährleisten zu können, ist ferner erfindungsgemäß
vorgesehen, daß an der Unterseite der bodenseitigen Wand
oder gegebenenfalls des Wandelementes der Kühlbox vorzugs
weise als Hutprofil ausgebildete Fußelemente entsprechend
der Bemessung der deckenseitigen Wand oder gegebenenfalls
des Wandelementes angeordnet sind, so daß zum einen ein Ga
belstapler die Kühlbox untergreifen kann. Zum anderen ist
durch die entsprechende, deckenbezogene Anordnung der Fuße
lemente die Stapelbarkeit der beispielsweise leeren Kühlbo
xen ohne Beschädigung des Kühlaggregates der jeweils unte
ren Kühlbox gewährleistet. Neben den Fußelementen sind zur
Ermöglichung eines Verschiebens auch arretierbare Rollen
einsetzbar.
Sowohl aus Hygiene- und Reinigungs- als auch aus Haltbar
keitsgründen kann in weiterer Ausgestaltung vorgesehen
sein, daß die Außen- und/oder die Innenseite der Wände und
gegebenenfalls der Wandelemente und/oder gegebenenfalls die
Fußelemente aus rostfreiem Material, insbesondere Edelstahl
gebildet sind, wobei sich jedoch auch eine Kunststoffaus
führung als zweckmäßig herausgestellt hat. Erfindungsgemäß
wird als Isoliermaterial der Wände und gegebenenfalls der
Wandelemente ein Schaumstoff, insbesondere ein um
weltunschädlicher Hartschaum verwendet. Im Rahmen dessen
ist auf eine derartige Isolierung abgestellt, daß der
Wärmedurchgangskoeffizient k < 1,0 W/K·m²·h, insbeson
dere k < 0,7 W/K·m²·h ist.
Ferner kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß
die Kühlbox zur Aufnahme einer Europalette mit den Maßen 80×120 cm
bemessen ist, so daß vorteilhaft bereits vollstän
dig beladene Paletten einbringbar sind.
Neben einer derartigen Kühlbox selbst betrifft die Erfin
dung ferner eine Ladeeinheit zum Transport temperaturemp
findlicher Waren, bestehend aus mehreren Kühlboxen der vor
beschriebenen Art, wobei die Wände und gegebenenfalls die
Wandelemente der Kühlbox derart dimensioniert sind, daß we
nigstens zwei Kühlboxen in beladenem Zustand übereinander
stapelbar sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen Ausfüh
rungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kühlbox,
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht des Bereichs A in
Richtung des Pfeiles II aus Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Innenraumes einer
Kühlbox einer ersten Ausführungsform, und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Innenraumes einer
in den Laderaum eines Nutzfahrzeuges eingestellten
Kühlbox einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Kühlbox 1, bestehend aus einer Deckenwand
2a, Seitenwänden 2b und einer Bodengruppe 2c und einem Küh
laggregat 3. Das Kühlaggregat 3 ist dabei in einer von den
Wandelementen 2d, die im gezeigten Ausführungsbeispiel
unter einem 90°-Winkel, ein L-förmiges Paneel bildend,
aneinander befestigt sind, gebildeten Aussparung 4 angeord
net. Dabei ist die von den Elementen 2d gebildete Auss
parung 4 derart bemessen, daß das Kühlaggregat 3 so an
geordnet ist, daß es nicht über den Umriß der Kühlbox 1
hinaussteht, so daß diese engstmöglich an die Fahrzeugwand
oder an eine weitere Kühlbox herangeschoben werden kann.
Unterseitig der Bodengruppe 2c, die in der Regel für Bela
stungen von ca. 500 kg ausgelegt ist, sind hutprofilierte
Fußelemente 5 angeordnet, die den Transport mit Hubstaplern
ermöglichen.
Aus Fig. 2 ist der Aussparungsbereich samt dem daran ange
ordneten Kühlaggregat näher zu entnehmen. Die Elemente 2d
sind an den angrenzenden Wandelementen 2a, 2b über Schnell
verschlüsse 6 befestigt, so daß ein einfaches und schnelles
Lösen der Wände 2d möglich ist, die übrigen Wände sind fest
miteinander verschraubt. Das aus den Elementen 2d gebildete
L-förmige Paneel ist dabei als eigenständige Einheit derart
ausgebildet, daß es komplett samt dem darauf angeordneten
Kühlaggregat 3 entnehmbar ist, so daß bei Defekt des Kühl
aggregats 3 ein einfacher Austausch des gesamten Paneels
möglich ist. Wie Fig. 2 ferner zu entnehmen ist, ist im Be
reich der Aussparung 4 an den Elementen 2c eine Temperatu
ranzeige 7 angeordnet, an welcher die Innenraumtemperatur
ablesbar ist. Ferner ist ein Thermostat 8 vorgesehen, mit
tels welchem der Betrieb des Kühlaggregates 3 gesteuert und
die Innenraumtemperatur geregelt wird. Die Steuerung er
folgt somit vorteilhaft vollständig von außen, die Kühlbox
muß nicht beispielsweise zur Temperaturregelung geöffnet
werden, der Kühlkreislauf ist folglich geschlossen. Das
Kühlaggregat 3 ist dabei derart ausgelegt, daß es über die
Batterie bzw. den Motor des Fahrzeuges betreibbar ist, fer
ner ist auch ein Betrieb über ein Wechselstromnetz möglich.
Fig. 3 zeigt einen Einblick in das Innere einer erfindungs
gemäßen Kühlbox 9 einer ersten Ausführungsform hinsichtlich
der Ausbildung des Kühlaggregates, wobei der Übersichtlich
keit halber die Be- und Entladewand weggelassen ist. Ge
zeigt ist eine Kühlbox 9, bei welcher eine mit Batterie
strom betreibbare Kälteanlage Verwendung findet. Darge
stellt ist eine Kompressionskälteanlage, deren Kompressor
durch einen 12 V-Gleichstrom-Elekromotor angetrieben wird.
Im Innenraum der Kühlbox 9 ist am senkrechten Wandelement
2d des L-förmigen Paneels ein nichtsichtbarer Verdampf er
angeordnet, der, mit einem 12 V-Lüftermotor 10 versehen,
die zu kühlende Luft über die Lamellen des Verdampfers
streichen läßt und somit die Temperatur im Innenraum ab
senkt. Mit der gezeigten Ausführungsform der Kälteanlage
lassen sich Temperaturen von +2°C im Innenraum erreichen.
Zur Erzielung niedrigerer Temperaturen, wie sie beispiels
weise beim Transport von Gefriergut erforderlich sind, wird
eine Kälteanlage mit Speicherplatten verwendet, wie in Fig.
4 gezeigt. Bei dieser Kälteanlage werden, ebenfalls mit ei
ner Kompressionskälteanlage, Speicherplatten, die mit einer
Kühlsole gefüllt sind, auf eine niedrigere Temperatur als
der später im Innenraum der Box gewünschten abgekühlt. Die
nichtdargestellten Speicherplatten sind mit einer isolie
renden Zwischenwand 12 vom restlichen Laderaum der Kühlbox
getrennt, so daß kein unbeabsichtigter Wärmeaustausch zwi
schen den Speicherplatten und dem Laderaum stattfinden
kann. Ein in die Zwischenwand 12 eingebauter Ventilator 13,
der über das Bordnetz des Fahrzeuges mit 12 V Gleichspan
nung versorgt wird, zieht die Luft aus dem Laderaum über
die Speicherplatten. Die durch die Abkühlung kalte, schwere
Luft sinkt im Bereich hinter der Zwischenwand 12 nach unten
und tritt in den Laderaum durch die an der Zwischenwand 12
angebrachten Durchbrechungen 14 unterseitig ein und bewirkt
so die Kühlung des Innenraums. Die Luft wird dabei solange
abgekühlt und die Temperatur im Laderaum bleibt solange auf
dem mittels des Thermostaten 8 eingestellten Wert, bis die
Speicherplatten die im Laderaum gewünschte Temperatur er
reicht bzw. überschritten haben. Eine konstante Temperatur
im Laderaum für ca. zehn Stunden bei maximal fünfzehn Tür
öffnungen am Tag wird gewährleistet, wenn die Kälteanlage
mindestens zwölf Stunden die Speicherplatten abkühlen kon
nte. Mit einer derartigen Kühlanlage können Temperaturen
bis -20°C erreicht werden. Folglich wird durch Verwendung
der beschriebenen Kühleinrichtungen der gesamte Bereich der
temperaturgeführten Ware abgedeckt.
In Fig. 4 ist ferner die Anordnung der Kühlbox 11 in einem
Nutzfahrzeug 15 gezeigt. Bei dem Nutzfahrzeug 15 handelt es
sich um einen gewöhnlichen Transporter mit rückseitiger Be
ladeöffnung. In den Laderaum ist im gezeigten Ausführungs
beispiel eine Kühlbox 11 eingestellt, deren rückseitige
Seitenwand 2b schwenkbar angelenkt ist und so die Belade
klappe bildet. Je nach Dimensionierung sowohl der Kühlbox
als auch des Nutzfahrzeuges können mehrere Kühlboxen neben
einander eingestellt werden, ebenfalls ist bei entsprechen
der Dimensionierung der Wände bzw. Wandelemente, die aus
Edelstahl oder Kunststoff, entsprechend isoliert, gebildet
sind, ein Übereinanderstapeln der Kühlboxen möglich.
Claims (20)
1. Kühlbox für den Transport mittels eines Nutzfahrzeuges
bei gleichzeitiger Kühlung des Ladegutes der Kühlbox,
insbesondere zum Kühlen von Lebensmitteln, bestehend
aus isolierten Wänden, von denen wenigstens eine mit
einer verschließbaren Belade- und Entnahmeöffnung ver
sehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Form
der Kühlbox (1, 9, 11) derart bemessen ist, daß eine
oder mehrere Kühlboxen (1, 9, 11) in oder auf einem
Nutzfahrzeug (15) anordbar sind und daß die Kühlbox
(1, 9, 11) ein baulich integriertes, mit einem Strom
versorgungsanschluß für das Nutzfahrzeug-Bordnetz
und/oder ein Wechselstromnetz versehenes Kühlaggregat
(3) aufweist.
2. Kühlbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kühlaggregat (3) außenseitig auf einer oder mehre
ren Wänden (2d), mit dem Innenraum der Kühlbox (1, 9,
11) kommunizierend, angeordnet ist, wobei die Wände
(2d) als separate Wandelemente ausgebildet sind, die
über Befestigungselemente, insbesondere Schnellver
schlüsse lösbar befestigbar sind.
3. Kühlbox nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Wände (2d) und gegebenenfalls die Wande
lemente derart zueinander winklig verlaufend angeord
net sind, daß sie eine das Kühlaggregat (3) aufneh
mende Aussparung (4) bilden.
4. Kühlbox nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussparung (4) derart bemessen ist, daß das Kühl
aggregat (3) innerhalb des oder mit seinen Außenwänden
angrenzend an den von den an die Aussparung (4) an
grenzenden Wänden (2a, 2b) oder den Wandelementen be
stimmten Außenumriß der Kühlbox (1, 9, 11) angeordnet
ist.
5. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß sämtliche Wände (2a, 2b, 2c,
2d) und gegebenenfalls Wandelemente mittels Befesti
gungselementen, insbesondere Schnellverschlüssen lös
bar aneinander befestigt sind.
6. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Kühlbox (1, 9, 11) eine
quaderförmige Grundform aufweist, wobei die Belade-
und Entnahmeöffnung an einer der Stirn- oder Seiten
wände (2b), gegebenenfalls einem der Stirn- oder Sei
tenwandelemente der Kühlbox (1, 9, 11) angeordnet ist.
7. Kühlbox nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die jeweilige Stirn- oder Seitenwand (2b) oder das
Stirn- oder Seitenwandelement schwenkbar an einer der
angrenzenden Wände (2a, 2b) oder der Wandelemente an
gelenkt ist und die Belade- und Entnahmeöffnung bil
det.
8. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Kühlaggregat (3) ein
vorzugsweise thermostatisch gesteuertes Kompressions
kälteaggregat ist.
9. Kühlbox nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kompressionskälteaggregat einen außerhalb der
Kühlbox (9) angeordneten, über eine Motor betriebenen
Kompressor und einen in das Innere der Kühlbox (9) in
tegrierten Verdampfer umfaßt, der die über einen mit
dem Inneren der Kühlbox (9) kommunizierenden Venti
lator (10) zugeführte Luft des Innenraumes der Kühlbox
(9) kühlt.
10. Kühlbox nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kompressionskälteaggregat einen außerhalb der
Kühlbox (11) angeordneten, über eine Motor betriebenen
Kompressor und eine oder mehrere vorzugsweise mit
Kühlsole gefüllte Kältespeicherplatten umfaßt, die
über eine mit wenigstens einer Lüftungsdurchbrechung
(14) versehene isolierende Zwischenwand (12) vom Inne
ren der Kühlbox (11) getrennt sind und die die von ei
nem mit dem Inneren der Kühlbox (11) kommunizierenden
Ventilator (13) zugeführte Luft des Inneren der Kühl
box (11) kühlen.
11. Kühlbox nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Ventilator (10, 13) über einen Thermostat
(8) gesteuert ist.
12. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aussparung
(4) eine Temperaturanzeige (7) für die Innenraumtempe
ratur und gegebenenfalls der Thermostat (8) angeordnet
ist.
13. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der boden
seitigen Wand (2c) oder gegebenenfalls des Wandelemen
tes der Kühlbox (1, 9, 11) vorzugsweise als Hutprofil
ausgebildete Fußelemente (5) entsprechend der Bemes
sung der deckenseitigen Wand (2a) oder gegebenenfalls
des Wandelementes angeordnet sind.
14. Kühlbox nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fußelemente als arretierbare Rollen ausgebildet
sind.
15. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Außen- und/oder die In
nenseiten der Wände (2a, 2b, 2c, 2d) und gegebenen
falls der Wandelemente und/oder gegebenenfalls die
Fußelemente (5) aus rostfreiem Material, insbesondere
Edelstahl gebildet sind.
16. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Außen- und/oder die In
nenseiten der Wände (2a, 2b, 2c, 2d) und gegebenen
falls der Wandelemente und/oder gegebenenfalls die
Fußelemente (5) aus Kunststoff gebildet sind.
17. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Isolationsmaterial der
Wände (2a, 2b, 2c, 2d) und gegebenenfalls der Wandele
mente ein Schaumstoff, insbesondere ein um
weltunschädlicher Hartschaum ist.
18. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Wände (2a, 2b, 2c, 2d)
und gegebenenfalls die Wandelemente derart isoliert sind, daß
der Wärmedurchgangskoeffizient k < 1,0 W/K·m²·h,
insbesondere k < 0,7 W/K·m²·h ist.
19. Kühlbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Kühlbox (1, 9, 11) zur
Aufnahme einer Europalette bemessen ist.
20. Ladeeinheit zum Transport temperaturempfindlicher Wa
ren, gekennzeichnet durch mehrere Kühlboxen (1, 9, 11)
nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die
Wände (2a, 2b, 2c, 2d) und gegebenenfalls die Wandele
mente der Kühlboxen (1, 9, 11) derart dimensioniert
sind, daß wenigstens zwei Kühlboxen (1, 9, 11) in be
ladenem Zustand übereinanderstapelbar sind.
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| DE4411922A Ceased DE4411922A1 (de) | 1993-12-10 | 1994-04-07 | Kühlbox |
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Cited By (7)
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