DE1164896B - Kegelaufsetzgeraet zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehaengten Kegel eines Kegelspieles - Google Patents
Kegelaufsetzgeraet zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehaengten Kegel eines KegelspielesInfo
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- DE1164896B DE1164896B DES63541A DES0063541A DE1164896B DE 1164896 B DE1164896 B DE 1164896B DE S63541 A DES63541 A DE S63541A DE S0063541 A DES0063541 A DE S0063541A DE 1164896 B DE1164896 B DE 1164896B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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- A63D2005/083—Threaded pins
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- Transmission Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 63 d
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 77 c-5/08
1164 896
S 63541 Ic/77 c
20.Juni 1959
5. März 1964
S 63541 Ic/77 c
20.Juni 1959
5. März 1964
Die Erfindung betrifft ein motorisch angetriebenes, eine Umsteuereinrichtung aufweisendes Kegelaufsetzgerät
zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehängten Kegel eines Kegelspiels, bei dem ein vom
Motor betätigtes Kurbelgetriebe einen die Zugbewegung aller Zugseile gemeinsam bestimmenden Mitnehmer
oder Schlitten derart bewegt, daß die umgeworfenen Kegel mit wechselnder Zugseilgeschwindigkeit
zum Kegelstandplatz geschleppt, gehoben und nach Umsteuerung wieder aufgesetzt werden.
Bekannt ist ein Gerät, bei dem der Mitnehmer an einem Schwenkhebel angeordnet ist, der mit einem
durch den Motor angetriebenen Kurbelgetriebe oder Kurvenscheibengetriebe zu dem Zweck in Verbindung
steht, während jeder Umdrehung seiner Antriebswelle den Schwenkhebel einmal von einer
oberen in eine untere Totpunktstellung und zurück zu bewegen. Dabei werden die umgefallenen Kegel
herangeschleppt, hoch- und in eine Zentriervorrichtung hineingezogen und anschließend auf ihren
Standplatz aufgesetzt. Der Schwenkhebel ist mittels einer Pleuelstange an die Kurbel des Kurbelgetriebes
angelenkt, wobei die Länge der Pleuelstange zwischen der einfachen und der doppelten Länge des Kurbelarmes liegt. Die waagerechte Schwenkachse des
Schwenkhebels, aber auch der Schwenkhebel selbst, befindet sich oberhalb der Antriebswelle der Kurbel
in der Weise, daß während einer jeden Umdrehung der Kurbel sich der Schwenkhebel aus seiner oberen
Totpunktlage zuerst langsam, dann schneller und zuletzt, während des Einziehens der Kegel in die
Zentriervorrichtung, wieder langsam gegen die untere Totpunktlage bewegt. Anschließend kehrt der
Schwenkhebel zunächst langsam und, während des Aufsetzens der Kegel mit größerer Geschwindigkeit,
in die Ausgangslage zurück.
Demgegenüber ist der Erfindungsgegenstand dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kurbel angeschlossene,
an ihrem Ende den Mitnehmer oder Schlitten tragende Pleuelstange durch ein Gelenk
derart aufgeteilt ist, daß die an der Kurbel angelenkte, erste Teilstange länger als der Kurbelarm ist,
und daß für diese erste Teilstange ein Anschlag vorgesehen ist, der, ausgehend von der gestreckten oder
nahezu gestreckten Stellung zwischen Kurbel, erster Teilstange und zweiter Teilstange, nach einem
Schwenkwinkel der Kurbel von etwa 180° eine weitere Relativbewegung zwischen Kurbelarm und erster
Teilstange hindert, so daß das Kurbelgetriebe bei Weiterdrehung während dieser zweiten Bewegungsphase mit einer gegenüber der ersten Phase veränderten
Kurbelarmlänge arbeitet.
Kegelaufsetzgerät zum Heben und
Senken der an Zugseilen aufgehängten Kegel
eines Kegelspieles
Anmelder:
Ernst Karl Spieth, Eßlingen/Neckar-Hegensberg,
Schanbacherstr. 29
Schanbacherstr. 29
Als Erfinder benannt:
Josef Trunner, Altbach (Kr. Eßlingen/Neckar),
Ernst Karl Spieth, Eßlingen/Neckar-Hegensberg
Ernst Karl Spieth, Eßlingen/Neckar-Hegensberg
2
Damit wird der Vorteil erzielt, daß der Unterschied zwischen der Geschwindigkeit während des
Kegelhochziehens und der Geschwindigkeit während des Kegelaufsetzens auf den Boden in weiten Grenzen
wählbar ist. Die Kegel können praktisch mit der Geschwindigkeit Null und damit erschütterungsfrei
aufgesetzt werden. Auch bei dem Heranschleppen der umgefallenen Kegel wirkt sich die kurze Zeitspanne
der Gesohwindigkeitsverminderung auf Null zwischen dem Heransohleppen und dem eigentlichen
Hochziehen auf die Entwirrung der Kegel und Seile günstig aus. Trotzdem werden unnötige Verzögerungen
beim gesamten Kegelaufsetzvorgang vermieden.
Die günstigste Geschwindigkeitsverteilung während des gesamten Kegelaufsetzvorganges ergibt sich,
wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Länge der ersten Teilstange geringer ist als die
doppelte Länge des in der ersten Bewegungsphase wirksamen Kurbelarms. Zweckmäßigerweise wird
der Anschlag für die erste Teilstange von der Kurbelwelle gebildet. Ferner ist erfindungsgemäß für das
Gelenk zwischen der ersten und zweiten Teilstange eine Führung vorgesehen, die zwecks Führung in der
ersten Phase der Bewegung des Kurbelgetriebes geradlinig auf die Kurbelwelle gerichtet und zwecks
Führung in der zweiten Phase etwa halbkreisförmig um die Kurbelwelle angeordnet ist.
Die Zeichnung zeigt in
Die Zeichnung zeigt in
Bild 1 schematisch ein Ausführungsbeispiel,
während
B i 1 d 2 die Geschwindigkeit-Weg-Kennlinie darstellt.
Der Kegel 1 ist mittels des Zugseiles 3 über eine Seilrolle 13 des Schlittens 4 mit der Seilvorratstrommel
14 verbunden. Der Schatten 4 bewegt sich von der in Bild 1 dargestellten äußeren Totpunktstel-
409 537/41
lung nach links in eine innere Totpunktstellung und zieht dabei den von einer Kugel in Pfeilrichtung R
weggeschleuderten Kegel in die Zentrierglocke 2 hinein. Zur Bewegung des Schlittens 4 dient ein Kurbelgetriebe,
welches aus einer elektromotorisch angetriebenen Kurbelwelle 9, der Kurbel 8, dem Kurbelzapfen
12 und einer durch das Gelenk 6 in eine erste 7 und eine zweite Teilstange 5 aufgeteilten Pleuelstange
besteht. Zur Geradführung des Schlittens 4 und des Gelenks 6 sind zwei gerade Schienen 11 und 10 vorgesehen,
von denen die letztere eine um die Kurbelwelle etwa halbkreisförmig angeordnete Verlängerung
10 α zur Führung des Gelenks 6 aufweist. Die Seiltrommel 14 ist auf einem zweiarmigen Hebel 18 mittels
der Zugfeder 20 gegen Zugkräfte im Seil 3 nachgiebig gelagert.
Wirkungsweise
In Bild 1 sind fünf verschiedene Stellungen des
Kurbelgetriebes, gekennzeichnet durch die Stellung I bis V des Kurbelzapfens 12 und durch die Stellung
Ia bis Va des Gelenkes 6, dargestellt. In Bild 2 ist die mit der Geschwindigkeit des Schlittens 4 übereinstimmende,
waagerechte Geschwindigkeitskomponente Vw des Gelenks 6 über seiner waagerechten
Wegkomponente W dargestellt. Bei der in B i 1 d 1 dargestellten äußeren Totpunktstellung steht der
Kegel 1 spielfertig auf seinem Standplatz. Das Kegelseil bildet eine Schlaufe 3 α, die beim Umfallen des
Kegels mehr oder weniger ausgezogen wird. Um nach dem Wurf den Kegel hochzuziehen und vorschriftsmäßig
wiederaufzusetzen, wird die Kurbelwelle 9 im Gegenzeigersinn in Drehung versetzt. Auf dem Weg
des Kurbelzapfens 12 von I nach II (strichdoppelpunktiert) bewegt sich das Gelenk 6 und mit ihm der
Schlitten 4 mit den in Bild 2 dargestellten Geschwindigkeiten, d. h., vom Punkt U bzw. I ausgehend, zu
erst langsam, dann schnell, dann wieder langsam nach links. Dabei wird der Kegel bis zu seinem
Standplatz herangeschleppt. In der Stellung III (gestrichelt) ist der hier sogenannte »mittlere Totpunkt«
Z erreicht. Der Schlitten 4 steht einen Augenblick still. In dieser Stellung III legt sich die erste Teilstange
7 gegen einen von der Kurbelwelle 9 gebildeten Anschlag. Das Gelenk 6 nimmt die Stellung III a ein
und beschreibt bei weiterer Drehung der Kurbelwelle im Gegenzeigersinn in der Führung 10 a einen Halbkreis
mit einem Radius bzw. wirksamen Kurbelarm, dessen Länge sich aus der Differenz der Längen
der ersten Teilstange 7 und des Kurbelarms 8 ergibt. Der Kegel wird nunmehr vom Boden hoch und in
seine Zentrierglocke hineingezogen, und zwar, wie Bild 2 zeigt, zunächst mit einer im Bereich der Stellung
IV (strichpunktiert) wachsenden und dann im Bereich V (punktiert) allmählich auf Null abfallenden
Geschwindigkeit.
Im inneren Totpunkt O ist die Geschwindigkeit
Null und das Hochziehen des Kegels beendet. Die Kurbelwelle 9 wird umgesteuert. Der Schlitten 4 beschreibt
das in Bild 2 dargestellte Geschwindigkeitsdiagramm in umgekehrter Richtung. Der Kegel wird
abgesenkt und erreicht bei Stellung III des Kurbelgetriebes, d. h. etwa mit Geschwindigkeit Null seinen
Standplatz. Bei weiterer Drehung der Kurbelwelle im Uhrzeigersinn bewegt sich der Schlitten 4 nach rechts
auf die Ausgangsstellung I bzw. U zu. Dabei bildet das nunmehr entspannte Kegelseil die Schlaufe 3 a.
Nach Erreichen der Stellung I wird die Kurbelwelle stillgesetzt. Durch geeignete Dimensionierung des
Verhältnisses der Länge der Teilstange 7 zur Länge des Kurbelarms 8 kann bei gegebenem Abstand zwischen
Kegelstandplatz und Zentrierglocke sowohl für eine ausreichende Schlaufenlänge 3 α als auch für ein
praktisch stoßfreies Aufsetzen der Kegel gesorgt werden. Dabei werden durch die den jeweiligen Erfordernissen
der Kegelbehandlung angepaßten Geschwindigkeiten des Schlittens 4 die Zeitverluste während
des ganzen Kegelaufsetzungsvorganges auf ein Minimum beschränkt.
Claims (4)
1. Motorisch angetriebenes, eine Umsteuereinrichtung aufweisendes Kegelaufsetzgerät zum
Heben und Senken der an Zugseilen aufgehängten Kegel eines Kegelspiels, bei dem ein vom
Motor betätigtes Kurbelgetriebe einen die Zugbewegung aller Zugseile gemeinsam bestimmenden
Mitnehmer oder Schlitten derart bewegt, daß die umgeworfenen Kegel mit wechselnder Zugseilgeschwindigkeit
zum Kegelstandplatz geschleppt, gehoben und nach Umsteuerung wieder aufgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Kurbel (8) angeschlossene, an ihrem Ende den Mitnehmer oder Schlitten (4)
tragende Pleuelstange durch ein Gelenk (6) derart aufgeteilt ist, daß die an der Kurbel angelenkte,
erste Teilstange (7) länger als der Kurbelarm (8) ist, und daß für diese erste Teilstange
(7) ein Anschlag vorgesehen ist, der, ausgehend von der gestreckten oder nahezu gestreckten Stellung
(I) zwischen Kurbel (8), erster Teilstange (7) und zweiter Teilstange (5), nach einem Schwenkwinkel
der Kurbel von etwa 180° (Stellung III) eine weitere Relativbewegung zwischen Kurbelarm
(8) und erster Teilstange (7) hindert, so daß das Kurbelgetriebe bei Weiterdrehung während
dieser zweiten Bewegungsphase (III bis V) mit einer gegenüber der ersten Phase (I bis III) veränderten
Kurbelarmlänge arbeitet.
2. Kegelaufsetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der ersten Teilstange
(7) geringer ist als die doppelte Länge des in der ersten Bewegungsphase wirksamen Kurbelarms
(8).
3. Kegelaufsetzgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
für die erste Teilstange (7) von der Kurbelwelle (9) gebildet wird.
4. Kegelaufsetzgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Gelenk
(6) zwischen der ersten (7) und zweiten (5) Teilstange eine Führung vorgesehen ist, die
zwecks Führung in der ersten Phase der Bewegung des Kurbelgetriebes geradlinig auf die Kurbelwelle
(9) gerichtet (10, 11) und zwecks Führung in der zweiten Phase etwa halbkreisförmig
(10 a) um die Kurbelwelle angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 043 170.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 537/41 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63541A DE1164896B (de) | 1959-06-20 | 1959-06-20 | Kegelaufsetzgeraet zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehaengten Kegel eines Kegelspieles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63541A DE1164896B (de) | 1959-06-20 | 1959-06-20 | Kegelaufsetzgeraet zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehaengten Kegel eines Kegelspieles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1164896B true DE1164896B (de) | 1964-03-05 |
Family
ID=7496452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63541A Pending DE1164896B (de) | 1959-06-20 | 1959-06-20 | Kegelaufsetzgeraet zum Heben und Senken der an Zugseilen aufgehaengten Kegel eines Kegelspieles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1164896B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043170B (de) | 1955-02-12 | 1958-11-06 | Schmid & Co Maschb | Automatische Kegelaufstell-Einrichtung |
-
1959
- 1959-06-20 DE DES63541A patent/DE1164896B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043170B (de) | 1955-02-12 | 1958-11-06 | Schmid & Co Maschb | Automatische Kegelaufstell-Einrichtung |
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