DE1164290B - Einspindel-Bandantrieb - Google Patents
Einspindel-BandantriebInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: DO2d
Deutsche Kl.: 76 c -13/03
Nummer: 1 164 290
Aktenzeichen: K 40456 VII a / 76 c
Anmeldetag: 16. April 1960
Auslegetag: 27. Februar 1964
Die Erfindung betrifft einen Einspindel-Bandantrieb für Spinn- oder Zwirnmaschinen mit einer sich in
Längsrichtung erstreckenden Antriebstrommel, wobei das Band die Antriebstrommel und den Spindelwirtel
einschließt.
Es ist bekannt, die Spindeln von Spinnmaschinen mittels eines endlosen Bandes anzutreiben, das den
Wirtel der Spindel und eine Antriebstrommel gemeinsam umschlingt. Da bei vielen bekannten Antrieben
der Trommeldurchmesser im Verhältnis zum Wirteldurchmesser sehr groß ist, sind regelmäßig Umlenk-
und Spannrollen vorgesehen, die eine mittige Führung des Bandes auf dem Wirtel gewährleisten. Diese Ausgestaltung
der Antriebe findet sich sowohl bei Maschinen, bei denen die Antriebstrommel in größerer
Entfernung vom Wirtel angeordnet ist, als auch bei Maschinen, bei denen die Trommel in unmittelbarer
Nähe des Wirtels und bei entsprechend kleinem Durchmesser der Trommel sogar unter der Ebene des
Spindelbalkens vorgesehen ist. In jedem Falle sind jedoch Umlenk- und Spannrollen vorhanden und notwendig,
durch welche das Antriebsband ständig eine gewisse Vorspannung aufweist, so daß beim Anlaufen
der Trommel das Band ruckartig mitgenommen wird. Zwar wird dieser Ruck durch die Nachgiebigkeit des
Bandes etwas ausgeglichen, was noch durch die nachgiebige Lagerung der Spannrolle verbessert wird; dennoch
wird das Band verhältnismäßig stark beansprucht, und die Spindel läuft mit einem Ruck an.
Einspindel-Bandantrieb
Anmelder:
Johann Jacob Keyser, Aarau (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansa-Allee 159
seite in bezug auf die Antriebstrommel vorgesehen wird, oder besondere Umlenkrollen zwischengeschaltet
werden oder das Bandtrum gekreuzt wird, was jeweils den Ausbau der Spindel zwecks Änderung der
Drehrichtung voraussetzt. Es ist somit notwendig, jeder Maschinenseite eine eigene Antriebstrommel zuzuordnen,
welche jeweils zu der der anderen Seite entgegengesetzt umläuft oder aber die Wirtel der zweiten
Seite etwa um den Trommeldurchmesser tiefer zu setzen als auf der anderen Maschinenseite.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen derartigen Spindelantrieb in der Weise zu verbessern, daß alle
Spindeln unabhängig von der Drehrichtung mit den gleichen Wirtein ausgestattet werden können, sich die
Wirtel beider Maschinenseiten in gleicher Höhe be-
finden und die Wirtel beider Maschinenseiten von
Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, daß beim 30 einer einzigen Antriebstrommel angetrieben werden
Abbremsen des Wirtels das durch die Trommel an- können, sofern dies gewünscht wird, wobei die Drehgetriebene
Band auf dem Wirtel schleift und daher richtung der Spindeln durch Umkehrung des Dreheinem
Verschleiß unterworfen ist, der besonders dann sinnes der Antriebstrommel ohne weiteres geändert
hoch ist, wenn das Band aus Kunststoff oder kunststoffverarbeiteten Geweben od. dgl. besteht. 35
Daneben ist bereits ein Spindelantrieb bekannt, bei dem auf die Zwischenschaltung einer Spannrolle zwischen
Antriebstrommel und Wirtel verzichtet ist. Die Antriebstrommel erstreckt sich in Maschinenlängsrichtung,
wobei das Kurzband die Antriebstrommel und den Spindelwirtel einschließt. Die Länge des Wirtels
entspricht in etwa der Breite des Kurzbandes. Es ist an einem axialen Abgleiten vom Wirtel durch am
Wirtel vorgesehene Bunde gehindert. Mit dem Vorhandensein der Bunde ist der Nachteil verbunden,
daß die Seitenkanten des Bandes an dem einen oder anderen Bund entlanggleiten und somit einem Verschleiß
unterworfen sind. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß mit einer Antriebstrommel nur
Spindeln einer Maschinenseite angetrieben werden können, sofern nicht eine Änderung der Höhenlage
des Wirtels der Spindeln auf der anderen Maschinenwerden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß der Antriebstrommel die Bandlauffläche des Spindelwirteis in einer
axialen Länge gegenüberliegt, die sich mindestens zwischen zwei parallelen Ebenen erstreckt, von denen
jeweils eine senkrecht zur Spindelachse hegend, den Trommelmantel an seiner oberen oder unteren Seite
tangiert. Somit ist die Möglichkeit geschaffen, die Wirtel in der einen oder anderen Richtung ohne
Änderung der Lagerung, der Wirtelabmessungen und der Lage der Antriebstrommel anzutreiben. Ist bei
einem Einzelbandantrieb gemäß der Erfindung die Trommel nicht angetrieben, so liegt das Band sowohl
lose um die Antriebstrommel als auch lose um den Wirtel, und zwar in der Mitte der Lauffläche. Läuft
nun die Trommel um, so ergibt sich ein Anspannen des einen Trums und das Band wandert entsprechend
der Drehrichtung zum einen oder anderen Ende der Lauffläche des Wirtels hin. Dabei vergrößert sich all-
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mählich ansteigend die Kraft, mit welcher das Band den Wirtel mitnimmt. Zwangsweise bewegt sich das
Band aus der Mittellage heraus in der einen oder anderen Richtung so weit, wie es die Länge des Bandes
und seine Elastizität erlaubt, so daß bei der Anordnung vieler Spindeln nebeneinander trotz unterschiedlicher
Länge der Bänder für alle Spindeln die gleiche Drehzahl gewährleistet ist. Wird die Trommel
abgestellt, fällt das Band selbsttätig etwa in die Mitteides Maschinengestells, mit 9 der Kupplungshebel, mit
10 der Spindelschaft und mit 11 der Garnkörper.
Wie die Figuren zeigen, befinden sich die Teile 2, 2', 3, 4 und 5 innerhalb des U-förmigen Spindelbal-5
kens 1, welcher durch eine Abdeckung 7 bzw. T nach oben hin verschlossen ist. Die Bänder 5, welche teilweise
die Antriebstrommel 2 bzw. 2' umschlingen, umschlingen weiterhin die Lauffläche 12 des Wirteis
13 der Spindel. Das Band 5 beliebigen Querschnitts
lage zurück, und die kraftschlüssige Verbindung zwi- io besteht vorzugsweise aus einem in gewissem Umfange
sehen Trommel und Wirtel ist unterbrochen. elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Nylon oder
Ein entsprechendes Entspannen oder Spannen er- anderem Kunststoff auch in Verbindung mit Textilgibt
sich, wenn vom Wirtel der Spindel letztere ent- geweben, Metalleinlagen od. dgl. Die axiale Länge der
kuppelt wird. Zwar läuft nach dem Entkuppeln der Lauffläche 12 des Antriebswirteis 13 der Spindel ist
Wirtel vom Band getrieben weiter um; da aber seine 15 nach den Ausführungsbeispielen etwas größer als der
Masse sehr gering ist, entspannt sich das Band und Durchmesser der Antriebstrommel 2 bzw. 2'. Bei dem
bewegt sich selbsttätig etwa zur Mittellage hin. Wird Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist der Antriebsdie
Verbindung zwischen Spindel und Wirtel wieder wirtel 13 der Spindel mittels der Wälzlager 14 und 15
hergestellt, strafft sich das Band allmählich durch im Spindelkasten 1,7 gelagert. Auf das obere freie Ende
Verlagerung zum Ende des Wirteis hin, so daß die 20 des Antriebswirteis 13 ist der Hülsenträger 16 unter
Spindel wieder anläuft. Zwischenschaltung der insgesamt mit 17 bezeichneten
Neben den erwähnten Vorteilen weist der Ein- Kupplung aufgesetzt, welche mittels des Kupplungsspindel-Bandantrieb
nach der Erfindung noch den hebeis 9 zu betätigen ist. Auf den Hülsenträger 16 ist
weiteren auf, daß die beim Anlaufen steigende Kraft, die Garnhülse 6 aufgesteckt. Die als Ausführungsbeidie
durch das Band auf den Wirtel ausgeübt wird, ein 25 spiel dargestellte Wälzlagerkupplung 17 setzt sich zu-Tanzen
der Spindel verhindert. sammen aus einem Nutring 18, dessen axialer Ver-
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfin- schiebungsweg durch einen Sprengring 19 begrenzt
dung kann vorgesehen sein, daß in an sich bekannter ist, wobei die Verschiebung aufwärts entgegen der
Weise beiderseits der Trommelachse Spindeln ge- Kraft von Federn 20 erfolgt. An dem axial gerichtelagert
sind, die zueinander in Richtung der Trommel- 3° ten Bund 21 des Nutringes 18 liegt der Wälzlagerachse
um mindestens einen Durchmesser des zylindri- käfig 22 an, dessen Wälzkörper 23 unmittelbar am
sehen Spindelwirteis versetzt angeordnet sind. Durch Wirbel 13 und am Außenlauf ring 24 abrollen, welcher
diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, von geringfügig axial verschiebbar in den Hülsenträger 16
einer Trommel her die Spindeln auf beiden Seiten eingesetzt ist. Unterhalb des Laufringes 24 befindet
gemeinsam anzutreiben. Die Spindeln beider Seiten 35 sich eine profilierte Ringfeder 25, gegen welche von
können verhältnismäßig nahe gegeneinandergerückt unten her ein elastischer Reibring 26 anliegt. Der
werden. Es ist erreichbar, daß die Bänder zweier sich Kupplungshebel 9 ist ein Teil eines Mutterkörpers 27,
gegenüberliegender Spindeln dicht nebeneinander die der auf die ortsfeste Gewindebuchse 28 aufgeschraubt
Trommel umschlingen, ohne sich jedoch gegenseitig ist. Bei einem Verschwenken des Kupplungshebels 9
zu behindern. Obwohl die Spindeln beider Maschinen- 4° im Uhrzeigergegensinn wird der Mutterkörper 27
seiten nur von einer Antriebstrommel angetrieben wer- axial auf der Gewindebuchse 28 aufwärts bewegt und
den, können die Wirtel und somit auch die Spindeln verschiebt dabei über den elastischen Reibungsring
beider Seiten völlig gleich ausgebildet sein, wobei die 26, der im unteren Hülsenträger 16 befestigt ist, den
Drehrichtung beider Maschinenseiten gleichgültig ist. Hülsenträger 16 aufwärts. Dadurch kommt der Nut-In
den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der 45 ring 18 außer Fühlung mit dem Wälzlagerkäfig 22.
Erfindung dargestellt. Es zeigt Infolgedessen läuft das Wälzlager 23 leer und nimmt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Spindel mit im den unteren Hülsenträger 16 nicht mehr mit. Dieser
Spindelbalken angeordnetem Einspindel-Bandantrieb wird durch Reibungsschluß zwischen Reibscheibe 26
mit einer Kupplung zwischen Wirtel und Spindel, und Mutterkörper 27 abgebremst. So wird die Hülse 6
F i g. 2 eine Spindel anderer Ausbildung im Schnitt 50 bzw. der Cops Il zum Stillstand gebracht, obwohl
mit Einspindel-Bandantrieb mit von der Antriebs- der Wirtel 13 weiter umläuft. Da bei dessen Leerlauf
welle abkuppelbarer Antriebstrommel, das Band 5 nur eine verhältnismäßig geringe Antriebs-
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine Antriebstrommel- kraft aufzubringen hat, führt dies dazu, daß die Umanordnung,
schlingungsstelle des Bandes 5 am Wirtel 13 abwärts
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine Antriebstrommel- 55 wandert, und zwar etwa bis in die Höhe der Ebene,
anordnung anderer Ausbildung, welche die Trommelachse 3 schneidet. Soll die Spin-
F i g. 5 einen Einspindel-Bandantrieb, bei dem von del wieder in Betrieb gesetzt werden, so wird der
einer gemeinsamen Antriebstrommel die Spindeln Kupplungshebel 9 im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt,
beider Maschinenseiten angetrieben werden und wodurch der Nutring 18 erneut mit dem Käfig 22 in
F i g. 6 eine Draufsicht auf den Antrieb nach 60 Fühlung kommt, so daß der Hülsenträger 16 über das
F i g. 5 in verkleinerter Darstellung. Wälzlager 23 wiederum von dem Wirtel 13 mitge-
In den Figuren sind jeweils gleiche Teile mit glei- nommen wird. Diese Mitnahme erfolgt völlig stoßfrei,
chen Bezugsziffern versehen. Es sind bezeichnet mit 1 da sich erst allmählich das Band 5 strafft, und zwar
der Spindelbalken, mit 2 die Antriebstrommel ohne in dem Maße, wie es wiederum entlang der Lauffläche
Kupplung, mit 2' die Antriebstrommel mit Kupplung, 65 12 des Wirteis 13 aufwärts wandert,
mit 3 die Trommelachse, mit 4 der Trommelmantel, Bei der Trommel 2 kann es sich um eine solche
mit 3 die Trommelachse, mit 4 der Trommelmantel, Bei der Trommel 2 kann es sich um eine solche
mit 5 das Antriebsband, mit 6 die Garnhülse, mit 7 handeln, wie sie in F i g. 4 dargestellt ist. Es handelt
bzw. 7' die Spindelbalkenabdeckung, mit 8 ein Teil sich um eine durchgehende Antriebstrommel 2, welche
mehrere Spindeln antreibt und demgemäß von mehreren Bändern 5 umschlungen ist. Statt eine durchgehende
Trommel zu verwenden, kann auch jedem Band 5 eine Einzeltrommel zugeordnet sein, wie es
die F i g. 3 zeigt. Es handelt sich im einzelnen um die obere und untere gezeigte Trommel 2.
Statt die Kupplung mit dem Kupplungshebel 9 an der Spindel vorzusehen, besteht auch die Möglichkeit,
eine Kupplung auf der Trommelachse 3 anzuordnen, die eine Lösen der Mitnahme der Trommel 2' von
der Achse 3 erlaubt. Trommeln mit Kupplung zeigen die Fig. 2 und 3. In der Fig. 3 ist lediglich die
mittlere Trommel 2' mit einer Kupplung ausgestattet, während, wie bereits erwähnt, die beiden daneben befindlichen
Trommeln 2 ohne Kupplung sind. Es handelt sich um Kupplungen bekannter Ausbildung, deren
Hebel 9 die Kupplungsgabel 28 mit den Nutsteinen 29 axial verschiebt. Die Nutsteine 29 greifen in eine
Ringnut 30 des Nabenkörpers 31 ein, der sich bei seiner Verschiebung von der Trommelnabe 32 löst,
so daß diese infolge der damit veranlaßten Trennung von der Achse 3 leer umläuft. Mit der Trennung kann
auch ein Abbremsvorgang verbunden sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Wirtel 13 wie bei F i g. 1 rohrförmig ausgebildet, wobei
das Kopfstück 13' der Abstützung der Garnhülse 6 dient. Die Halterung erfolgt mittels des in das Kopfstück
eingesetzten Rohrkörpers 33 unter Zwischenschaltung eines elastischen hohlen Ringes 34, der gewisse
Pendelbewegungen der Hülse 6 zuläßt. Im Inneren des Wirteis 13 steckt der Rohrkörper 35, der an
der Stelle 36 mit dem Spindelbalken 1 mittels Gewinde und Mutter verbunden ist. Im unteren Ende
des Rohrkörpers 35 stützt sich das untere Ende des Spindelschaftes 10 in der elastischen Muffe 37 ab,
deren axiale Lage entsprechend der Länge des Spindelschaftes 10 veränderlich ist. Im oberen Ende des
Rohrkörpers 35 ist das Wälzlager 38 als zweite Abstützung des Spindelschaftes 10 befestigt. Bei dieser
Anordnung wird der Wirtel 13 vom in die Bohrung 40 eingesteckten Spindelschaft 10 getragen, der sich
einmal an dem Wälzlager 38 und zum anderen in der Stützmuffe 37 abstützt. Wie beim Ausführungsbeispiel
nach F i g. 1 laufen Spindelschaft 10 und Wirtel 13 gemeinsam um. Im übrigen entspricht die Lagerung
und Anordnung der Spindel der der bekannten Rollenlagerspindel.
Das Anhalten und Abbremsen der Spindel erfolgt dadurch, daß die Trommel 2' von der Antriebsachse 3
gelöst wird, wobei das Abbremsen der Trommel auch zu einem Abbremsen der Spindel führt oder umgekehrt.
Wird keine Kraft durch das Band 5 von der Achse 3 her auf die Spindeln übertragen, ergibt sich
eine gewisse Entspannung des Bandes, so daß dieses wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit
seiner Umschlingung des Wirteis 13 auf der Lauffläche 12 abwärts wandert etwa in die Ebene, welche
die Achse 3 schneidet. Bei einer Umkehrung der Drehrichtung ergibt sich ein erneutes Anspannen des Bandes
5, wobei es statt aufwärts abwärts wandert in die gestrichelte Lage, welche mit 39 bezeichnet ist. Dies
gilt auch für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 und 6 zeigt einen Einspindel-Bandantrieb, bei welchem
sich Einzeltrommeln oder eine durchgehende Trommel zum Antrieb der Spindeln beider Maschinenseiten
auf einer einzigen Trommelachse 3 befinden. Im einzelnen ist eine Trommel zur Anwendung gebracht,
wie sie die F i g. 4 veranschaulicht, wobei auf eine nähere Darstellung von Kupplungen verzichtet
ist. Die Lage der Bänder 5 in der F i g. 5 stellt sich im Betrieb in der einen Drehrichtung ein. Beim Stillsetzen
der Spindeln wandern die Umschlingstellen der Bänder 5 etwa in die Mitte der Laufflächen 12 der
Wirtel 13. Im Falle der Umkehrung der Drehrichtung wandern die Umschnngungsstellen an das jeweilige
andere Ende der Lauffläche 12. Diese Bewegung ist jeweils mit einer Straffung der Bänder 5 verbunden,
bzw. wird sie durch die Straffung der Bänder 5 veranlaßt, womit ein stetiger, stoßfreie Anlauf ebenso
gewährleistet ist, wie ein stetiges, stoßfreies Stillsetzen der Spindeln. Wie die F i g. 5 erkennen läßt, können
die beiden Spindelbalken 1 über ein Maschinengestellteil 8 fest miteinander verbunden und durch eine gemeinsame
Abdeckung T abgedeckt sein, so daß sich auch in diesem Falle alle Antriebselemente in einem
geschlossenen Gehäuse befinden.
Claims (2)
1. Einspindel-Bandantrieb für Spinn- und Zwirnmaschinen mit einer sich' in Längsrichtung
erstreckenden Antriebstrommel, wobei das Band die Antriebstrommel und den Spindelwirtel einschließt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebstrommel (2; 2') die Bandlauffläche (12) des Spindelwirteis in einer axialen Länge
gegenüberliegt, die sich mindestens zwischen zwei parallelen Ebenen erstreckt, von denen jeweils
eine senkrecht zur Spindelachse liegend, den Trommelmantel (4) an seiner oberen oder unteren
Seite tangiert.
2. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der
Trommelachse (3) Spindeln gelagert sind, die zueinander in Richtung der Trommelachse (3) um
mindestens einen Durchmesser des zylindrischen Spindelwirtels (13) versetzt angeordnet sind
(Fig. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 065 763;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 748;
französische Patentschrift Nr. 1170 151;
britische Patentschrift Nr. 653 734;
USA.-Patentschrift Nr. 2 869 317;
»Modem Textiles«, 1958, September, S. 35.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 065 763;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 748;
französische Patentschrift Nr. 1170 151;
britische Patentschrift Nr. 653 734;
USA.-Patentschrift Nr. 2 869 317;
»Modem Textiles«, 1958, September, S. 35.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 510/343 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DEK40456A DE1164290B (de) | 1960-04-16 | 1960-04-16 | Einspindel-Bandantrieb |
| CH421561A CH377242A (de) | 1960-04-16 | 1961-04-12 | Einspindelbandantrieb an einer Spinn- oder Zwirnmaschine |
| BE602483A BE602483A (fr) | 1960-04-16 | 1961-04-12 | Commande par bande sans fin des broches de métiers à filer |
| US102794A US3086349A (en) | 1960-04-16 | 1961-04-13 | Spindle belt drive |
| FR858708A FR1286351A (fr) | 1960-04-16 | 1961-04-13 | Commande par bande sans fin des broches de métiers à filer |
| GB13431/61A GB913065A (en) | 1960-04-16 | 1961-04-14 | Spindle belt or tape drive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK40456A DE1164290B (de) | 1960-04-16 | 1960-04-16 | Einspindel-Bandantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1164290B true DE1164290B (de) | 1964-02-27 |
Family
ID=7222054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK40456A Pending DE1164290B (de) | 1960-04-16 | 1960-04-16 | Einspindel-Bandantrieb |
Country Status (5)
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| US (1) | US3086349A (de) |
| BE (1) | BE602483A (de) |
| CH (1) | CH377242A (de) |
| DE (1) | DE1164290B (de) |
| GB (1) | GB913065A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| IT1262866B (it) * | 1993-04-16 | 1996-07-04 | Sira Spa | Gruppo porta fusi-coassiali |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1065763B (de) * | 1956-06-16 | |||
| GB653734A (en) * | 1947-06-09 | 1951-05-23 | Mackie & Sons Ltd J | Improvements in and relating to textile spinning frames |
| DE1767748U (de) * | 1955-12-23 | 1958-05-29 | Spinnbau G M B H | Zwanglauf-antrieb fuer spinn- oder zwirnspindeln. |
| FR1170151A (fr) * | 1955-08-09 | 1959-01-12 | Wuerttbg Spindelfabrik G M B H | Mécanisme de commande pour broches de machines à tisser et à retordre |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB830291A (en) * | 1956-09-22 | 1960-03-16 | Wuerttembergische Spindelfabri | Brake for spinning and twisting spindles |
-
1960
- 1960-04-16 DE DEK40456A patent/DE1164290B/de active Pending
-
1961
- 1961-04-12 CH CH421561A patent/CH377242A/de unknown
- 1961-04-12 BE BE602483A patent/BE602483A/fr unknown
- 1961-04-13 US US102794A patent/US3086349A/en not_active Expired - Lifetime
- 1961-04-14 GB GB13431/61A patent/GB913065A/en not_active Expired
Patent Citations (5)
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH377242A (de) | 1964-04-30 |
| GB913065A (en) | 1962-12-19 |
| US3086349A (en) | 1963-04-23 |
| BE602483A (fr) | 1961-07-31 |
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