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DE1164290B - Einspindel-Bandantrieb - Google Patents

Einspindel-Bandantrieb

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DE1164290B
DE1164290B DEK40456A DEK0040456A DE1164290B DE 1164290 B DE1164290 B DE 1164290B DE K40456 A DEK40456 A DE K40456A DE K0040456 A DEK0040456 A DE K0040456A DE 1164290 B DE1164290 B DE 1164290B
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DE
Germany
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spindle
drum
drive
whorl
belt
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DEK40456A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/22Braking arrangements
    • D01H7/2208Braking arrangements using mechanical means
    • D01H7/2233Braking arrangements using mechanical means by suppressing the driving means, e.g. by declutching
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
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    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/02Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with belts; with V-belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: DO2d
Deutsche Kl.: 76 c -13/03
Nummer: 1 164 290
Aktenzeichen: K 40456 VII a / 76 c
Anmeldetag: 16. April 1960
Auslegetag: 27. Februar 1964
Die Erfindung betrifft einen Einspindel-Bandantrieb für Spinn- oder Zwirnmaschinen mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Antriebstrommel, wobei das Band die Antriebstrommel und den Spindelwirtel einschließt.
Es ist bekannt, die Spindeln von Spinnmaschinen mittels eines endlosen Bandes anzutreiben, das den Wirtel der Spindel und eine Antriebstrommel gemeinsam umschlingt. Da bei vielen bekannten Antrieben der Trommeldurchmesser im Verhältnis zum Wirteldurchmesser sehr groß ist, sind regelmäßig Umlenk- und Spannrollen vorgesehen, die eine mittige Führung des Bandes auf dem Wirtel gewährleisten. Diese Ausgestaltung der Antriebe findet sich sowohl bei Maschinen, bei denen die Antriebstrommel in größerer Entfernung vom Wirtel angeordnet ist, als auch bei Maschinen, bei denen die Trommel in unmittelbarer Nähe des Wirtels und bei entsprechend kleinem Durchmesser der Trommel sogar unter der Ebene des Spindelbalkens vorgesehen ist. In jedem Falle sind jedoch Umlenk- und Spannrollen vorhanden und notwendig, durch welche das Antriebsband ständig eine gewisse Vorspannung aufweist, so daß beim Anlaufen der Trommel das Band ruckartig mitgenommen wird. Zwar wird dieser Ruck durch die Nachgiebigkeit des Bandes etwas ausgeglichen, was noch durch die nachgiebige Lagerung der Spannrolle verbessert wird; dennoch wird das Band verhältnismäßig stark beansprucht, und die Spindel läuft mit einem Ruck an.
Einspindel-Bandantrieb
Anmelder:
Johann Jacob Keyser, Aarau (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Wiemuth, Patentanwalt,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansa-Allee 159
seite in bezug auf die Antriebstrommel vorgesehen wird, oder besondere Umlenkrollen zwischengeschaltet werden oder das Bandtrum gekreuzt wird, was jeweils den Ausbau der Spindel zwecks Änderung der Drehrichtung voraussetzt. Es ist somit notwendig, jeder Maschinenseite eine eigene Antriebstrommel zuzuordnen, welche jeweils zu der der anderen Seite entgegengesetzt umläuft oder aber die Wirtel der zweiten Seite etwa um den Trommeldurchmesser tiefer zu setzen als auf der anderen Maschinenseite.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen derartigen Spindelantrieb in der Weise zu verbessern, daß alle Spindeln unabhängig von der Drehrichtung mit den gleichen Wirtein ausgestattet werden können, sich die Wirtel beider Maschinenseiten in gleicher Höhe be-
finden und die Wirtel beider Maschinenseiten von
Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, daß beim 30 einer einzigen Antriebstrommel angetrieben werden Abbremsen des Wirtels das durch die Trommel an- können, sofern dies gewünscht wird, wobei die Drehgetriebene Band auf dem Wirtel schleift und daher richtung der Spindeln durch Umkehrung des Dreheinem Verschleiß unterworfen ist, der besonders dann sinnes der Antriebstrommel ohne weiteres geändert hoch ist, wenn das Band aus Kunststoff oder kunststoffverarbeiteten Geweben od. dgl. besteht. 35
Daneben ist bereits ein Spindelantrieb bekannt, bei dem auf die Zwischenschaltung einer Spannrolle zwischen Antriebstrommel und Wirtel verzichtet ist. Die Antriebstrommel erstreckt sich in Maschinenlängsrichtung, wobei das Kurzband die Antriebstrommel und den Spindelwirtel einschließt. Die Länge des Wirtels entspricht in etwa der Breite des Kurzbandes. Es ist an einem axialen Abgleiten vom Wirtel durch am Wirtel vorgesehene Bunde gehindert. Mit dem Vorhandensein der Bunde ist der Nachteil verbunden, daß die Seitenkanten des Bandes an dem einen oder anderen Bund entlanggleiten und somit einem Verschleiß unterworfen sind. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß mit einer Antriebstrommel nur Spindeln einer Maschinenseite angetrieben werden können, sofern nicht eine Änderung der Höhenlage des Wirtels der Spindeln auf der anderen Maschinenwerden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß der Antriebstrommel die Bandlauffläche des Spindelwirteis in einer axialen Länge gegenüberliegt, die sich mindestens zwischen zwei parallelen Ebenen erstreckt, von denen jeweils eine senkrecht zur Spindelachse hegend, den Trommelmantel an seiner oberen oder unteren Seite tangiert. Somit ist die Möglichkeit geschaffen, die Wirtel in der einen oder anderen Richtung ohne Änderung der Lagerung, der Wirtelabmessungen und der Lage der Antriebstrommel anzutreiben. Ist bei einem Einzelbandantrieb gemäß der Erfindung die Trommel nicht angetrieben, so liegt das Band sowohl lose um die Antriebstrommel als auch lose um den Wirtel, und zwar in der Mitte der Lauffläche. Läuft nun die Trommel um, so ergibt sich ein Anspannen des einen Trums und das Band wandert entsprechend der Drehrichtung zum einen oder anderen Ende der Lauffläche des Wirtels hin. Dabei vergrößert sich all-
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mählich ansteigend die Kraft, mit welcher das Band den Wirtel mitnimmt. Zwangsweise bewegt sich das Band aus der Mittellage heraus in der einen oder anderen Richtung so weit, wie es die Länge des Bandes und seine Elastizität erlaubt, so daß bei der Anordnung vieler Spindeln nebeneinander trotz unterschiedlicher Länge der Bänder für alle Spindeln die gleiche Drehzahl gewährleistet ist. Wird die Trommel abgestellt, fällt das Band selbsttätig etwa in die Mitteides Maschinengestells, mit 9 der Kupplungshebel, mit 10 der Spindelschaft und mit 11 der Garnkörper.
Wie die Figuren zeigen, befinden sich die Teile 2, 2', 3, 4 und 5 innerhalb des U-förmigen Spindelbal-5 kens 1, welcher durch eine Abdeckung 7 bzw. T nach oben hin verschlossen ist. Die Bänder 5, welche teilweise die Antriebstrommel 2 bzw. 2' umschlingen, umschlingen weiterhin die Lauffläche 12 des Wirteis 13 der Spindel. Das Band 5 beliebigen Querschnitts
lage zurück, und die kraftschlüssige Verbindung zwi- io besteht vorzugsweise aus einem in gewissem Umfange sehen Trommel und Wirtel ist unterbrochen. elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Nylon oder
Ein entsprechendes Entspannen oder Spannen er- anderem Kunststoff auch in Verbindung mit Textilgibt sich, wenn vom Wirtel der Spindel letztere ent- geweben, Metalleinlagen od. dgl. Die axiale Länge der kuppelt wird. Zwar läuft nach dem Entkuppeln der Lauffläche 12 des Antriebswirteis 13 der Spindel ist Wirtel vom Band getrieben weiter um; da aber seine 15 nach den Ausführungsbeispielen etwas größer als der Masse sehr gering ist, entspannt sich das Band und Durchmesser der Antriebstrommel 2 bzw. 2'. Bei dem bewegt sich selbsttätig etwa zur Mittellage hin. Wird Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist der Antriebsdie Verbindung zwischen Spindel und Wirtel wieder wirtel 13 der Spindel mittels der Wälzlager 14 und 15 hergestellt, strafft sich das Band allmählich durch im Spindelkasten 1,7 gelagert. Auf das obere freie Ende Verlagerung zum Ende des Wirteis hin, so daß die 20 des Antriebswirteis 13 ist der Hülsenträger 16 unter Spindel wieder anläuft. Zwischenschaltung der insgesamt mit 17 bezeichneten
Neben den erwähnten Vorteilen weist der Ein- Kupplung aufgesetzt, welche mittels des Kupplungsspindel-Bandantrieb nach der Erfindung noch den hebeis 9 zu betätigen ist. Auf den Hülsenträger 16 ist weiteren auf, daß die beim Anlaufen steigende Kraft, die Garnhülse 6 aufgesteckt. Die als Ausführungsbeidie durch das Band auf den Wirtel ausgeübt wird, ein 25 spiel dargestellte Wälzlagerkupplung 17 setzt sich zu-Tanzen der Spindel verhindert. sammen aus einem Nutring 18, dessen axialer Ver-
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfin- schiebungsweg durch einen Sprengring 19 begrenzt dung kann vorgesehen sein, daß in an sich bekannter ist, wobei die Verschiebung aufwärts entgegen der Weise beiderseits der Trommelachse Spindeln ge- Kraft von Federn 20 erfolgt. An dem axial gerichtelagert sind, die zueinander in Richtung der Trommel- 3° ten Bund 21 des Nutringes 18 liegt der Wälzlagerachse um mindestens einen Durchmesser des zylindri- käfig 22 an, dessen Wälzkörper 23 unmittelbar am sehen Spindelwirteis versetzt angeordnet sind. Durch Wirbel 13 und am Außenlauf ring 24 abrollen, welcher diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, von geringfügig axial verschiebbar in den Hülsenträger 16 einer Trommel her die Spindeln auf beiden Seiten eingesetzt ist. Unterhalb des Laufringes 24 befindet gemeinsam anzutreiben. Die Spindeln beider Seiten 35 sich eine profilierte Ringfeder 25, gegen welche von können verhältnismäßig nahe gegeneinandergerückt unten her ein elastischer Reibring 26 anliegt. Der werden. Es ist erreichbar, daß die Bänder zweier sich Kupplungshebel 9 ist ein Teil eines Mutterkörpers 27, gegenüberliegender Spindeln dicht nebeneinander die der auf die ortsfeste Gewindebuchse 28 aufgeschraubt Trommel umschlingen, ohne sich jedoch gegenseitig ist. Bei einem Verschwenken des Kupplungshebels 9 zu behindern. Obwohl die Spindeln beider Maschinen- 4° im Uhrzeigergegensinn wird der Mutterkörper 27 seiten nur von einer Antriebstrommel angetrieben wer- axial auf der Gewindebuchse 28 aufwärts bewegt und den, können die Wirtel und somit auch die Spindeln verschiebt dabei über den elastischen Reibungsring beider Seiten völlig gleich ausgebildet sein, wobei die 26, der im unteren Hülsenträger 16 befestigt ist, den Drehrichtung beider Maschinenseiten gleichgültig ist. Hülsenträger 16 aufwärts. Dadurch kommt der Nut-In den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der 45 ring 18 außer Fühlung mit dem Wälzlagerkäfig 22. Erfindung dargestellt. Es zeigt Infolgedessen läuft das Wälzlager 23 leer und nimmt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Spindel mit im den unteren Hülsenträger 16 nicht mehr mit. Dieser Spindelbalken angeordnetem Einspindel-Bandantrieb wird durch Reibungsschluß zwischen Reibscheibe 26 mit einer Kupplung zwischen Wirtel und Spindel, und Mutterkörper 27 abgebremst. So wird die Hülse 6
F i g. 2 eine Spindel anderer Ausbildung im Schnitt 50 bzw. der Cops Il zum Stillstand gebracht, obwohl mit Einspindel-Bandantrieb mit von der Antriebs- der Wirtel 13 weiter umläuft. Da bei dessen Leerlauf welle abkuppelbarer Antriebstrommel, das Band 5 nur eine verhältnismäßig geringe Antriebs-
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine Antriebstrommel- kraft aufzubringen hat, führt dies dazu, daß die Umanordnung, schlingungsstelle des Bandes 5 am Wirtel 13 abwärts
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine Antriebstrommel- 55 wandert, und zwar etwa bis in die Höhe der Ebene, anordnung anderer Ausbildung, welche die Trommelachse 3 schneidet. Soll die Spin-
F i g. 5 einen Einspindel-Bandantrieb, bei dem von del wieder in Betrieb gesetzt werden, so wird der einer gemeinsamen Antriebstrommel die Spindeln Kupplungshebel 9 im Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt, beider Maschinenseiten angetrieben werden und wodurch der Nutring 18 erneut mit dem Käfig 22 in
F i g. 6 eine Draufsicht auf den Antrieb nach 60 Fühlung kommt, so daß der Hülsenträger 16 über das F i g. 5 in verkleinerter Darstellung. Wälzlager 23 wiederum von dem Wirtel 13 mitge-
In den Figuren sind jeweils gleiche Teile mit glei- nommen wird. Diese Mitnahme erfolgt völlig stoßfrei, chen Bezugsziffern versehen. Es sind bezeichnet mit 1 da sich erst allmählich das Band 5 strafft, und zwar der Spindelbalken, mit 2 die Antriebstrommel ohne in dem Maße, wie es wiederum entlang der Lauffläche Kupplung, mit 2' die Antriebstrommel mit Kupplung, 65 12 des Wirteis 13 aufwärts wandert,
mit 3 die Trommelachse, mit 4 der Trommelmantel, Bei der Trommel 2 kann es sich um eine solche
mit 5 das Antriebsband, mit 6 die Garnhülse, mit 7 handeln, wie sie in F i g. 4 dargestellt ist. Es handelt bzw. 7' die Spindelbalkenabdeckung, mit 8 ein Teil sich um eine durchgehende Antriebstrommel 2, welche
mehrere Spindeln antreibt und demgemäß von mehreren Bändern 5 umschlungen ist. Statt eine durchgehende Trommel zu verwenden, kann auch jedem Band 5 eine Einzeltrommel zugeordnet sein, wie es die F i g. 3 zeigt. Es handelt sich im einzelnen um die obere und untere gezeigte Trommel 2.
Statt die Kupplung mit dem Kupplungshebel 9 an der Spindel vorzusehen, besteht auch die Möglichkeit, eine Kupplung auf der Trommelachse 3 anzuordnen, die eine Lösen der Mitnahme der Trommel 2' von der Achse 3 erlaubt. Trommeln mit Kupplung zeigen die Fig. 2 und 3. In der Fig. 3 ist lediglich die mittlere Trommel 2' mit einer Kupplung ausgestattet, während, wie bereits erwähnt, die beiden daneben befindlichen Trommeln 2 ohne Kupplung sind. Es handelt sich um Kupplungen bekannter Ausbildung, deren Hebel 9 die Kupplungsgabel 28 mit den Nutsteinen 29 axial verschiebt. Die Nutsteine 29 greifen in eine Ringnut 30 des Nabenkörpers 31 ein, der sich bei seiner Verschiebung von der Trommelnabe 32 löst, so daß diese infolge der damit veranlaßten Trennung von der Achse 3 leer umläuft. Mit der Trennung kann auch ein Abbremsvorgang verbunden sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Wirtel 13 wie bei F i g. 1 rohrförmig ausgebildet, wobei das Kopfstück 13' der Abstützung der Garnhülse 6 dient. Die Halterung erfolgt mittels des in das Kopfstück eingesetzten Rohrkörpers 33 unter Zwischenschaltung eines elastischen hohlen Ringes 34, der gewisse Pendelbewegungen der Hülse 6 zuläßt. Im Inneren des Wirteis 13 steckt der Rohrkörper 35, der an der Stelle 36 mit dem Spindelbalken 1 mittels Gewinde und Mutter verbunden ist. Im unteren Ende des Rohrkörpers 35 stützt sich das untere Ende des Spindelschaftes 10 in der elastischen Muffe 37 ab, deren axiale Lage entsprechend der Länge des Spindelschaftes 10 veränderlich ist. Im oberen Ende des Rohrkörpers 35 ist das Wälzlager 38 als zweite Abstützung des Spindelschaftes 10 befestigt. Bei dieser Anordnung wird der Wirtel 13 vom in die Bohrung 40 eingesteckten Spindelschaft 10 getragen, der sich einmal an dem Wälzlager 38 und zum anderen in der Stützmuffe 37 abstützt. Wie beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 laufen Spindelschaft 10 und Wirtel 13 gemeinsam um. Im übrigen entspricht die Lagerung und Anordnung der Spindel der der bekannten Rollenlagerspindel.
Das Anhalten und Abbremsen der Spindel erfolgt dadurch, daß die Trommel 2' von der Antriebsachse 3 gelöst wird, wobei das Abbremsen der Trommel auch zu einem Abbremsen der Spindel führt oder umgekehrt. Wird keine Kraft durch das Band 5 von der Achse 3 her auf die Spindeln übertragen, ergibt sich eine gewisse Entspannung des Bandes, so daß dieses wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit seiner Umschlingung des Wirteis 13 auf der Lauffläche 12 abwärts wandert etwa in die Ebene, welche die Achse 3 schneidet. Bei einer Umkehrung der Drehrichtung ergibt sich ein erneutes Anspannen des Bandes 5, wobei es statt aufwärts abwärts wandert in die gestrichelte Lage, welche mit 39 bezeichnet ist. Dies gilt auch für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 und 6 zeigt einen Einspindel-Bandantrieb, bei welchem sich Einzeltrommeln oder eine durchgehende Trommel zum Antrieb der Spindeln beider Maschinenseiten auf einer einzigen Trommelachse 3 befinden. Im einzelnen ist eine Trommel zur Anwendung gebracht, wie sie die F i g. 4 veranschaulicht, wobei auf eine nähere Darstellung von Kupplungen verzichtet ist. Die Lage der Bänder 5 in der F i g. 5 stellt sich im Betrieb in der einen Drehrichtung ein. Beim Stillsetzen der Spindeln wandern die Umschlingstellen der Bänder 5 etwa in die Mitte der Laufflächen 12 der Wirtel 13. Im Falle der Umkehrung der Drehrichtung wandern die Umschnngungsstellen an das jeweilige andere Ende der Lauffläche 12. Diese Bewegung ist jeweils mit einer Straffung der Bänder 5 verbunden, bzw. wird sie durch die Straffung der Bänder 5 veranlaßt, womit ein stetiger, stoßfreie Anlauf ebenso gewährleistet ist, wie ein stetiges, stoßfreies Stillsetzen der Spindeln. Wie die F i g. 5 erkennen läßt, können die beiden Spindelbalken 1 über ein Maschinengestellteil 8 fest miteinander verbunden und durch eine gemeinsame Abdeckung T abgedeckt sein, so daß sich auch in diesem Falle alle Antriebselemente in einem geschlossenen Gehäuse befinden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einspindel-Bandantrieb für Spinn- und Zwirnmaschinen mit einer sich' in Längsrichtung erstreckenden Antriebstrommel, wobei das Band die Antriebstrommel und den Spindelwirtel einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebstrommel (2; 2') die Bandlauffläche (12) des Spindelwirteis in einer axialen Länge gegenüberliegt, die sich mindestens zwischen zwei parallelen Ebenen erstreckt, von denen jeweils eine senkrecht zur Spindelachse liegend, den Trommelmantel (4) an seiner oberen oder unteren Seite tangiert.
2. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Trommelachse (3) Spindeln gelagert sind, die zueinander in Richtung der Trommelachse (3) um mindestens einen Durchmesser des zylindrischen Spindelwirtels (13) versetzt angeordnet sind (Fig. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 065 763;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 748;
französische Patentschrift Nr. 1170 151;
britische Patentschrift Nr. 653 734;
USA.-Patentschrift Nr. 2 869 317;
»Modem Textiles«, 1958, September, S. 35.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 510/343 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEK40456A 1960-04-16 1960-04-16 Einspindel-Bandantrieb Pending DE1164290B (de)

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