DE1164036B - Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen MasselnInfo
- Publication number
- DE1164036B DE1164036B DEB54028A DEB0054028A DE1164036B DE 1164036 B DE1164036 B DE 1164036B DE B54028 A DEB54028 A DE B54028A DE B0054028 A DEB0054028 A DE B0054028A DE 1164036 B DE1164036 B DE 1164036B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- casting
- molds
- ingots
- pigs
- stacking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 49
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 38
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 38
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 241000282887 Suidae Species 0.000 claims description 24
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 8
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 8
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 2
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D5/00—Machines or plants for pig or like casting
- B22D5/04—Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B22d
Jetzt Kf.
af. BI.
Deutsche Kl.: 31c-28/03'
Nummer: 1164 036
Aktenzeichen: B54028VIa/31c
Anmeldetag: 15. Juli 1959
Auslegetag: 27. Februar 1964
Es ist ein Verfahren zum Gießen von Metallmasseln, insbesondere Metallplatten bekannt, bei
welchem das flüssige Metall in Kokillen abgegeben wird, die auf einem endlosen Förderband (Gießband)
angebracht sind. Die Abgabe des flüssigen Metalls erfolgt gegebenenfalls über eine absatzweise arbeitende
Dosiereinrichtung, wobei das Gießband in gleichem Takt wie die Dosiereinrichtung arbeitet. An
dem von der Eingußstelle entfernten Umkehrende des Gießbandes fallen die Platten selbsttätig aus den Kokillen
aus und müssen nun von Hand zu Stapeln zusammengelegt werden. Das Stapeln der Metallmasseln
von Hand bedeutet nicht nur eine schwere körperliche Arbeit, da Gewichte bis zu 60 kg und mehr
von Hand transportiert werden müssen, sondern auch eine wesentliche Erhöhung der Gestehungskosten
für die gewünschten Metallkörper.
Es ist eine Fließbandanlage zum Gießen von Barren bekannt, die eine Vielzahl unter sich verbundener
und nebeneinander angeordneter Gießformen aufweist. Die Gießformen sind zu einer endlosen bewegten
Formenkette verbunden und werden nacheinander aus der aufrechten Lage um 180° zum
Auswerfen der vorher als geschmolzenes Metall aufgenommenen Barren gedreht. Die Barren fallen auf
einen Förderer mit endlos laufendem Band, das sie zur Umladung auf andere Transportmittel aufnimmt..
Eine automatische Erschütterungsvorrichtung erschüttert die Böden der Gießformen, um das Ausfallen
der fertigen Barren zu erleichtern. Bei der bekannten Anlage ist keine Möglichkeit gegeben, die
Barren mechanisch zu stapeln.
Es ist ferner eine Masselgießmaschine mit einem Karussellgießtisch bekannt, an die sich eine besondere
Einrichtung zum Abheben und Stapeln der Masseln anschließt. Die Einrichtung zum Abheben
und Stapeln der Masseln weist ein von einer Nockenwelle, welche einer Stempeleinrichtung zugeordnet ist,
betätigtes Magnetventil zum Schließen einer die in einem Radius des Karussells gelegenen Masseln erfassenden,
in einem Gestell geführten Zange auf, die einen Hubmotor zum Abheben und einen Fahrmotor
zum pneumatischen Zusammenschieben und Absetzen der Masseln auf einen Drehtisch betätigt. Es
handelt sich hierbei nicht um eine Anlage mit einem Gießband, sondern eine solche mit einem Karusselldrehtisch,
bei dem die Masseln aus den Kokillen herausgefahren, ausgehoben und auf einen drehbaren
Tisch abgesetzt werden, wozu eine vergleichsweise komplizierte Einrichtung erforderlich ist.
Es ist ferner ein sogenanntes Gießrad bekannt, mit welchem man kleine Blöcke gießen kann, das jedoch
Verfahren und Maschine zum Gießen
und Fördern von Metallmasseln, insbesondere
plattenförmigen Masseln
Anmelder:
Heinrich Josef Baggeler,
Köln-Dellbrück, Thielenbrucher-Allee 31
Köln-Dellbrück, Thielenbrucher-Allee 31
Als Erfinder benannt:
Heinrich Josef Baggeler, Köln-Dellbrück
nicht für größere Masseln, insbesondere nicht für das Gießen von Metallplatten geeignet ist. Bei diesem
Gießrad werden die Masseln in den kokülenartigen Ausnehmungen des Rades durch einen Schild mit
Fingern gehalten, bis sie auf ein Förderband ausfallen,
von dem sie fortgetragen werden. Eine mechanische Stapelung ist bei dem bekannten Gießrad nicht vorgesehen.
Es sind schließlich Kokillen mit Unterteilungen bekannt, um Gruppen von Masseln herzustellen, die
.durch schwächere Brücken verbunden sind, welche leicht zerschlagen werden können.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verfahrens und einer Maschine zum Gießen und Fördern
von Metallmasseln, unter denen insbesondere auch Metallplatten zu verstehen sind, unter Verwendung
eines Kokillen tragenden Gießbandes, wobei die Masseln gewendet und in einfacher Weise maschinell
und vorzugsweise selbsttätig gestapelt werden.
Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines derartigen Verfahrens und einer zur Ausführung
des Verfahrens geeigneten Maschine, bei welchen die einzelnem; MetaUmassehi zu in der Technik
gewünschten oder vorgeschriebenen Stapeln zusammengesetzt abwechselnd im Kreuzverband derart zusammengelegt
werden, daß die Gußseite nach oben zu liegen kommt und ein Auseinanderfallen des fertigen
Stapels wirksam vermieden wird.
Gemäß der Erfindung werden die Metallmasseln bis zu einer waagerechten Abgabestelle des unteren
Trums des absatzweise arbeitenden Gießbandes in den Kokillen gehalten, auf eine darunterliegende Abnahmevorrichtung
abgegeben, von dieser einer Wendevorrichtung zugeführt, in der sie so umgedreht
werden, daß die Gußoberseite nach oben zu liegen
409 510/425
kommt, und danach in dieser Lage einer Stapelvorrichtung übergehen. Die Abnahmevorrichtung, die
Wendevorrichtung und die Zuführung der Masseln zur Stapelvorrichtung werden dabei vorzugsweise im
Takt des Gießvorganges gesteuert.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden auf dem Gießband Kokillen mit Stegen verwendet,
welche die Kokillen in mehrere, z. B. vier Gießmulden zur Herstellung einer Mehrzahl von geweise
angetrieben, zweckmäßig im Takt einer absatzweise arbeitenden Dosiervorrichtung (nicht dargestellt).
Über dem Gießband bsfindet sich ein Zuleitungsrohr
3, das flüssiges Metall in eine Verteilungsrinne 4 abgibt. Die Verteilungsrinne 4 hat bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel acht Ausflußöffnungen 5, die derart angeordnet sind, daß bei den unter ihr
absatzweise hindurchbewegten Metallkokillen, die
gebenenfalls durch eine leicht trennbare Verbindung io jeweils in vier gleiche Gießmulden durch Zwischen-
miteinander verbundenen Masseln unterteilen, wobei nacheinander Kokillen mit Masseln gleicher Größe
ergebenden Gießmulden verwendet werden, deren Umrisse sich nicht miteinander decken. Es können
dabei Kokillen mit Unterteilungsstegen verwendet werden, die abwechselnd derart angeordnet sind, daß
beim Stapeln der in ihnen gegossenen Masseln ein Kreuzverband entsteht.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Er-
stege unterteilt sind (vgl. F i g. 4 bis 6), jeder Aufnahmeraum
jeweils durch zwei Ausflußöffnungen beschickt werden kann (vgl. Fig. 2). An dem von der
Eingußstelle entfernten Ende des Gießbandes 1 ist eine Führungs- oder Halteeinrichtung 10 in Form
eines gebogenen Bleches oder von Führungsschienen für die in den Kokillen 2 erstarrten Metallplatten 6
vorgesehen, die sich vom Ende des oberen Trums V bis zu einer Stelle 10' erstreckt, die unterhalb des
findung können Kokillen verwendet werden, deren 20 unteren Trums 1" des Gießbandes 1 liegt. Die Halte-Unterteilungsstege
über die vorgesehene Gießhöhe einrichtung 10 kann jedoch auch kürzer oder langer
hinausragen und mit Aussparungen versehen sind,
die einen Ausgleich des flüssigen Metalls in den ein
die einen Ausgleich des flüssigen Metalls in den ein
zelnen Gießmulden untereinander gestatten und eine
ausgebildet sein.
Unter dem Gießband 1, hinter dem Ende 10' der Halteeinrichtung 10 ist eine Abnahmevorrichtung 7
leicht trennbare Verbindung zwischen den einzelnen 25 vorgesehen, auf welche die erstarrten Metallplatten 6
gebildeten Abschnitten der Masseln gewährleisten. aus der jeweils über ihnen befindlichen umgedrehten
Bei der Maschine zum Gießen und Fördern von Kokille 2, die von dem unteren Trum 1" des Gieß-Metallmasseln,
insbesondere Metallplatten, mit einem bandes 1 getragen wird, fallen. Die Abnahmeeinrichabsatzweise
arbeitenden, Kokillen tragenden Gieß- tung 7 ist hydraulisch heb- und senkbar, wie dies
band sind eine Halteeinrichtung, die vom Ende des 30 bei T angedeutet ist (F i g. 3). Die Steuerung der
oberen Trums des Gießbandes bis zu einer waage- Bewegung der Hebe- und Senkeinrichtung 7' erfolgt
rechten Stelle des unteren Trums wirksam ist, eine zweckmäßig elektrisch derart, daß eine selbsttätig
unter der Abgabestelle liegende Abnahmevorrichtung, arbeitende Vorrichtung geschaffen wird. Neben dem
von der die Masseln an eine Wendevorrichtung ab- Gießband 1 ist eine Wendevorrichtung 8 vorgesehen,
gegeben werden, welche die Masseln umdreht, so 35 in die eine auf der Plattform der Abnahmevorrichdaß
sie mit der Gußoberseite nach oben zu liegen tung 7 abgelegte Metallplatte 6 mittels einer hydraukommen,
und einer Stapelvorrichtung, welcher die von lisch betätigten und zweckmäßig elektrisch gesteuerten
der Wendevorrichtung umgedrehten Masseln züge- Verschiebeeinrichtung 11 geschoben werden kann,
führt werden, vorgesehen. Die Wendevorrichtung 8 ist um die Mittelachse dteh-
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise an 40 bar, weist einen geschlitzten zylindrischen Mantel auf
Hand der Zeichnungen näher erläutert. und besitzt eine hydraulisch gesteuerte Kolben- und
F i g. 1 zeigt eine schematische; Seitenansicht, teil- Zylindereinrichtung 8', eine Andrückplatte 8" und
weise im Schutt, einer Gieß- und Fördermaschine ge- eine Tragplatte 8'". Nach dem Einschieben der Memäß
der Erfindung; tallplatte 6 in die Wendevorrichtung 8 erfolgt mittels
Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht auf die 45 elektrischer Steuerung (Kontaktschalter 19) eine Be-Gieß-
und Fördermaschine gemäß der Fi g. 1; tätigung des Kolbens der Einrichtung 8' und ein Ein-
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie3-3 der griff der Andrückplatte 8" mit der Metallplatte 6.
F i g· 2; Unter Steuerung durch den gleichen elektrischen
Fig. 4 zeigt eine Kokille mit senkrecht zueinander Kontaktschalter 19 erfolgt auch das Inbetriebsetzen
angeordneten Unterteilungsstegen zur Herstellung von 50 einer hydraulisch betätigbaren Antriebseinrichtung 20
vier gleichen Platten; mit Zahnstange 20' und Zahnsegment 20" für das
Drehen der Wendevorrichtung 8. Durch eine Drehr bewegung der Wendevorrichtung 8 um 180° wird die
Metallplatte 6 so gedreht, daß sie mit ihrer Gußseite nach oben auf die Andrückplatte 8" zu liegen kommt.
Die Kolben- und Zylindereinrichtung 8' wird dann über einen Kontaktschalter (nicht dargestellt) umgeschaltet,
so daß die Tragplatte 8'" mit der Metallplatte 6 gesenkt wird. Die Metallplatte 6 wird darauf
Herstellung von Hüttenrohrzinkplatten erläutert; das 6c mittels einer hydraulisch betätigbaren und elektrisch
Verfahren und die Maschine gemäß der Erfindung durch Kontaktschalter 18 gesteuerten Verschiebesind
jedoch auch auf das Gießen und Fördern von einrichtung 12 ausgestoßen und auf die Plattform
einer Stapelvorrichtung 9 geschoben. Die Stapelvorrichtung 9 besitzt eine hydraulisch betätigbare Hebe-Bei
der Anlage gemäß F i g. 1 und 2 ist mit 1 all- 65 und Senkeinrichtung 9', die ebenfalls elektrisch gegemein
ein Gießband bezeichnet, auf dem eine Viel- steuert wird, wie dies bei 9" angedeutet ist. Die
zahl von Kokillen 2 für die Aufnahme des flüssigen Stapelvorrichtung 9 ist so ausgebildet, daß sie selbst-Zinks
angebracht ist. Dieses Gießband wird absatz- tätig beim Auflegen einer Lage von Metallplatten sich
F i g. 5 zeigt eine Kokille mit zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten Querstegen, die
einen in ihrer Mitte liegenden Längssteg einschließen, zur Herstellung von vier gleichen Platten;
Fig. 6 zeigt eine Kokille für vier gleiche Metallplatten mit Füßen.
Das in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der
Metallmasseln anderer Form und aus anderen tallen anwendbar.
Me-
um die Dicke der betreifenden Lage senkt. Wenn der Stapel die gewünschte Anzahl von Plattenlagen
aufweist, wird die Plattform bis auf Flurhöhe abgesenkt.
Der Gießvoorgang wird so lange unterbrochen, bis der Stapel von der Plattform der Stapelvorrichtung 9
abgefahren ist. Nach Entnahme eines Stapels wird die Plattform der Stapelvorrichtung 9 wieder auf ihre
ursprüngliche Höhe selbsttätig hydraulisch gehoben, und der Gießvorgang wird wieder eingeschaltet
(Steuerung durch Schalter 9'").
Die Kokillen sind zweckmäßig so ausgebildet, daß die in ihnen entstehenden Metallplatten in mehrere,
z. B. vier, Abschnitte unterteilt sind, die leicht voneinander trennbar sind.
In F i g. 4 ist eine Kokille gezeigt, die zwei Stege 24 und 25 aufweist, die senkrecht zueinander stehen,
so daß vier gleiche Gießmulden entstehen. Die Stege 24 und 25 sind mit je zwei Ausnehmungen 26 versehen
und besitzen eine solche Höhe, daß sie bei gefüllter Kokille etwas über den höchsten Metallspiegel
hinausragen, während die Unterseiten der Ausnehmungen 26 etwas unter dem Höchstspiegel
liegen. Es wird dadurch ein Ausgleich des flüssigen Metalls in den einzelnen, durch die Stege gebildeten
Mulden ermöglicht und gleichzeitig das Entstehen schwacher, trennbarer Verbindungslaschen zwischen
den einzelnen Abschnitten gewährleistet.
F i g. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Kokille mit Unterteilungsstegen. Es sind zwei
querverlaufende Stege 24' im Abstand voneinander vorgesehen, zwischen denen ein längsverlaufender
Steg 25' angeordnet ist; die Stege 24' und 25' besitzen ebenfalls Ausnehmungen 26. Auch bei dieser Kokille
werden vier gleiche Abschnitte gebildet, die in ihrem Rauminhalt den Abschnitten entsprechen, die in der
Kokille gemäß F i g. 4 erhalten werden.
In F i g. 6 ist eine Kokille für besondere Metallplatten dargestellt, die als unterste Plattenlage für
jeden Stapel dienen soll. Die Kokille gemäß Fig. 6 weist längs- und querverlaufende Stege 24, 25 auf.
Jeder der durch die Stege gebildeten vier Gießmulden besitzt vier Vertiefungen 27, so daß mit dieser Kokille
Plattenlagen hergestellt werden können, die aus vier Metallplatten mit je vier massiven Füßen bestehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, begrenzen die an den
Platten ausgebildeten Füße Hohlräume, in welche die Gabeln von Transportgeräten eingreifen können.
Es sollen Zinkplatten mit einem Einzelgewicht von 25 kg und in Abmessungen von 500 X 250 X 30 mm
gemäß der Erfindung hergestellt werden. Die Zinkplatten werden nicht mehr, wie bisher üblich, einzeln,
sondern mittels der Kokillen gemäß den F i g. 4 bis 6 unter Anwendung der Maschine gemäß der Erfindung
gegossen. Für die Herstellung der gewünschten Zinkplatten werden Kokillen gewählt, welche jeweils vier
Gießmulden für je 25 kg Zink besitzen; es werden auf diese Weise in jeder Kokille gleichzeitig vier
Zinkplatten von dem gewünschten Gewicht von 25 kg erhalten.
Die Aufteilung der Kokillen durch die Trennstege oder Trennrippen wird so gewählt, daß die Masseln,
welche die miteinander durch die Verbindungslaschen verbundenem vier Einzelplatten umfassen, jeweils eine
solche Unterteilung aufweisen, wie sie notwendig ist, um den Stapel in dem gewünschten Verband zusammenzulegen.
Der Stapel besteht bei dem vorliegenden Beispiel aus zehn Lagen von Metallplatten und hat ein Gesamtgewicht
von 1000 kg. Die unterste Lage besteht aus Metallplatten mit Füßen, die mit der Kokille
gemäß F i g. 6 erhalten sind. Die Füße ergeben Aussparungen, in die man mit einem Gabelstapler einfahren
kann, um so den ganzen Stapel leicht transportieren zu können. Auf die unterste Lage, bestehend
aus den Metallplatten mit Füßen, folgt dann eine Plattenlage, die in der Kokille gemäß F i g. 5 gegossen
ist, darauf eine Plattenlage, die in der Kokille gemäß Fig. 4 gegossen ist, dann wieder eine Plattenlage,
die in der Kokille gemäß Fig. 5 gegossen ist, usw., so daß der ganze Stapel im Verband zusammengelegt
wird, bis die gewünschte Plattenlagenzahl — d. h. zehn Plattenlagen bei dem vorliegenden
Beispiel — erreicht ist.
Die Kokillen sind in der vorstehend genannten Reihenfolge auf dem Gießband angebracht, beginnend
mit einer Kokille gemäß F i g. 6, der eine Kokille gemäß F i g. 5 und dann eine Kokille gemäß F i g. 4
folgt, usw.
Das Verfahren und die Maschine gemäß der Erfindung weist zahlreiche Vorteile auf. Es wird dadurch
ein vollautomatisches Gießen und Stapeln von Metallmasseln gewünschter Form und in gewünschten
Gewichten aus irgendeinem Metall, wie Zink, Blei, Aluminium, Zinn usw. und Legierungen dieser
Metalle, ermöglicht. Die Lohnkosten für die Bedienung der Maschine sind auf ein Minimum herabgesetzt, da ohne Bedienung bzw. nur mit einer Uberwachungsperson
gearbeitet werden kann.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß die Genauigkeit des Gewichtes der Einzelplatten
unter Verwendung von Dosiereinirichtungen wesentlich erhöht wird. Wenn z. B. eine Einzelplatte
von 25 kg Gewicht mit einer üblichen Dosiereinrichtung gegossen wird, so ist mit einer Toleranz ± 200 g
zu rechnen. Wenn erfindungsgemäß eine Plattenlage mit z. B. vier zusammenhängenden Einzelplatten von
je 25 kg Gewicht gegossen wird, so verteilt sich die Toleranz auf die vier Platten, so daß man für die
Einzelplatten eine Toleranz von ± 50 g erhält.
Die Verbindungslaschen zwischen den Einzelplatten in der Plattenläge werden möglichst schwach gehalten,
um ein leichtes Trennen zu ermöglichen.
Die mit Füßen versehenen Platten, die in einer Kokille gemäß F i g. 6 erhalten werden, können
gewünschtenfalls mit demselben Gewicht wie die Platten hergestellt werden, die gemäß F i g. 5 und 4
erhalten werden.
Die Erfindung ist beispielswiese an Hand von Platten erläutert worden; dieselben Vorteile werden
jedoch auch mit anderen Formen von Masseln, z. B. Barren, erhalten. Es können auch andere Unterteilungen
gewählt werden, z. B. bei Bleibarren und Aluminiummassehi kann eine Unterteilung in fünf
bzw. sechs Einzelabschnitte erfolgen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Gießen und Fördern von Metallmasseln, insbesondere plattenförmigen Masseln,
unter Verwendung eines Kokillen tragenden Gießbandes, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallmasseln bis zu einer waagerechten
Abgabestelle des unteren Trums des absatzweise arbeitenden Gießbandes in den Kokillen gehalten,
auf eine darunterliegende Abnahmevorrichtung abgegeben, von dieser einer Wendevorrichtung
zugeführt, in der sie so umgedreht werden, daß die Gußoberseite nach oben zu liegen kommt,
und danach in dieser Lage einer Stapelvorrichtung übergeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmevorrichtung, die
Wendevorrichtung und die Zuführung der Massem zur Stapelvorrichtung im Takt des Gießvorgangs
gesteuert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gießband
Kokillen mit Stegen verwendet werden, welche die Kokillen in mehrere, z. B. vier Gießmulden,
zur Herstellung eimer Mehrzahl von gegebenenfalls durch eine leicht trennbare Verbindung miteinander
verbundenen Masseln unterteilen, wobei ao nacheinander Kokillen mit Masseln gleicher Größe
ergebenden Gießmulden verwendet werden, deren Umrisse sich nicht miteinander decken.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kokillen mit Unterteilungs-Stegen
verwendet werden, die abwechselnd derart angeordnet sind, daß beim Stapeln der in ihnen
gegossenen Masseln ein Kreuzverband entsteht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kokillen verwendet
werden, deren UnterteUungsstege über die vorgesehene Gießhöhe hinausragen und mit Aussparungen
versehen sind, die einen Ausgleich des flüssigen Metalls in den einzelnen Gießmulden
untereinander gestatten und eine leicht trennbare Verbindung zwischen den einzelnen gebildeten
Abschnitten der Masseln gewährleisten.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in gewünschten
Abständen Kokillen verwendet werden, deren Aufnahmeräume Vertiefungen zur Bildung von
mit massiven Füßen versehenen Masseln aufweisen.
7. Maschine zum Gießen und Fördern von Metallmasseln, insbesondere plattenförmigen Masseln,
mit einem absatzweise arbeitenden, Kokillen tragenden Gießband, gekennzeichnet durch eine
Halteeinrichtung (10), die vom Ende des oberen Trums (1') des Gießbandes (1) bis zu einer
waagerechten Stelle (10') des unteren Trums (1") wirksam ist, eine unter dear Abgabestelle liegende
Abnahmevorrichtung (7), von der die Masseln (6) an eine Wendevorrichtung (8) abgegeben werden,
welche die Masseln (6) umdreht, so daß sie mit der Gußoberseite nach oben zu liegen kommen,
und eine Stapelvorrichtung (9), welcher die von der Wendevorrichtung (8) umgedrehten Masseln
(6) zugeführt werden.
8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch hydraulisch betätigbare und zweckmäßig
elektrisch gesteuerte Verschiebeeinrichtungen (11 bzw. 12) für den Transport der Masseln (6) von
der Abnahmevorrichtung (7) zur Wendevorrichtung (8) und zur Stapelvorrichtung (9).
9. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch hydraulisch betätigbare und
zweckmäßig elektrisch gesteuerte Hebe- und Senkeinrichtungen (7', 9') für die Abnahmevorrichtung
(7) und die Stapelvorrichtung (9).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 184 678;
schweizerische Patentschrift Nr. 241 461;
USA.-Patentschriften Nr. 1 157 794, 2 146 678.
Österreichische Patentschrift Nr. 184 678;
schweizerische Patentschrift Nr. 241 461;
USA.-Patentschriften Nr. 1 157 794, 2 146 678.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
«9 510/425 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB54028A DE1164036B (de) | 1959-07-15 | 1959-07-15 | Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln |
| GB2431460A GB956865A (en) | 1959-07-15 | 1960-07-12 | Improvements in or relating to methods and apparatus for casting and stacking metal pieces |
| BE592980A BE592980A (fr) | 1959-07-15 | 1960-07-14 | Procédé et dispositif de coulée et d'empilage de pièces métalliques, en particulier de plaques |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB54028A DE1164036B (de) | 1959-07-15 | 1959-07-15 | Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln |
| FR832799A FR1262890A (fr) | 1960-07-12 | 1960-07-12 | Procédé et dispositif de coulée et d'empilage de pièces métalliques, en particulier de plaques |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1164036B true DE1164036B (de) | 1964-02-27 |
Family
ID=25965431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB54028A Pending DE1164036B (de) | 1959-07-15 | 1959-07-15 | Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1164036B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1287263B (de) * | 1964-12-26 | 1969-01-16 | Ishikawajima Harima Heavy Ind | Verfahren zum Herstellen kleiner Ferrolegierungsgussstuecke und Giessform zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1297819B (de) * | 1966-10-31 | 1969-06-19 | Heinr Josef Baggeler Fa | Vorrichtung zum Stapeln von Metallmasseln |
| US3498364A (en) * | 1965-12-07 | 1970-03-03 | Pechiney Prod Chimiques Sa | Machine for casting and stacking ingots |
| DE2147376A1 (de) * | 1971-07-01 | 1973-03-29 | Alusuisse | Masselgiessmaschine |
| US3972368A (en) * | 1974-08-08 | 1976-08-03 | Hachinohe Smelting Co., Ltd. | Method and apparatus for automatically casting non-ferrous metal |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1157794A (en) * | 1913-01-29 | 1915-10-26 | John Forsyth Miller | Machine for casting lead pigs. |
| US2146678A (en) * | 1937-04-28 | 1939-02-07 | Albert H Jung | Babbitt metal bar |
| CH241461A (de) * | 1944-07-08 | 1946-03-15 | Bianchi Sa Vincenzo | Fliessbandanlage zum Giessen von Barren. |
| AT184678B (de) * | 1953-08-11 | 1956-02-10 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Masselgießmaschine |
-
1959
- 1959-07-15 DE DEB54028A patent/DE1164036B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1157794A (en) * | 1913-01-29 | 1915-10-26 | John Forsyth Miller | Machine for casting lead pigs. |
| US2146678A (en) * | 1937-04-28 | 1939-02-07 | Albert H Jung | Babbitt metal bar |
| CH241461A (de) * | 1944-07-08 | 1946-03-15 | Bianchi Sa Vincenzo | Fliessbandanlage zum Giessen von Barren. |
| AT184678B (de) * | 1953-08-11 | 1956-02-10 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Masselgießmaschine |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1287263B (de) * | 1964-12-26 | 1969-01-16 | Ishikawajima Harima Heavy Ind | Verfahren zum Herstellen kleiner Ferrolegierungsgussstuecke und Giessform zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| US3498364A (en) * | 1965-12-07 | 1970-03-03 | Pechiney Prod Chimiques Sa | Machine for casting and stacking ingots |
| DE1297819B (de) * | 1966-10-31 | 1969-06-19 | Heinr Josef Baggeler Fa | Vorrichtung zum Stapeln von Metallmasseln |
| DE2147376A1 (de) * | 1971-07-01 | 1973-03-29 | Alusuisse | Masselgiessmaschine |
| US3972368A (en) * | 1974-08-08 | 1976-08-03 | Hachinohe Smelting Co., Ltd. | Method and apparatus for automatically casting non-ferrous metal |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2948303C2 (de) | ||
| DE2756422A1 (de) | Fertigungsanlage fuer in zwei oder mehreren schritten herzustellende bauteile | |
| DE900189C (de) | Vorrichtung und Giessform zum Schneiden von halbplastischen Koerpern, insbesondere Leichtbetonkoerpern | |
| EP0244790B1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungen | |
| DE1164036B (de) | Verfahren und Maschine zum Giessen und Foerdern von Metallmasseln, insbesondere plattenfoermigen Masseln | |
| DE1191077B (de) | Masselgiessmaschine mit absatzweise um eine senkrechte Achse umlaufendem Drehtisch | |
| DE2642313A1 (de) | Verfahren zum stapeln von masseln, insbesondere von ne-metall-barren, in uebereinandergeschichteten stapellagen von je vier masseln und vorrichtung zu dessen durchfuehrung | |
| DE1901851A1 (de) | Einrichtung fuer den Transport von Vorbrammen in Walzwerken | |
| DE2348569B2 (de) | Verfahren zum Umgruppieren von Bausteinstapeln und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2907328A1 (de) | Vorrichtung zum beladen von hubplatten | |
| DE846373C (de) | Foerdervorrichtung an Strangpressen fuer plastische keramische Massen | |
| DE2927586A1 (de) | Vorrichtung zum zufuehren von rohlingen in eine mauersteinpresse | |
| DE1244532B (de) | Einrichtung zum Schweissen von Akkumulatorenplattensaetzen | |
| DE2434060A1 (de) | Vorrichtung zum umsetzen und getrennten stapeln von auf formunterlagen ruhenden formlingen | |
| DE2601833A1 (de) | Vorrichtung zum bilden einer verpackungsreihe aus aufeinanderfolgenden suesswarenstuecken, wie tafeln, riegel, napolitains, pralinen o.dgl. | |
| DE2623502C3 (de) | Anlage zur Handhabung und Bereitstellung von Gespannplatten und/oder Gußformen | |
| DE2220846A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zerlegen von ziegelstapeln | |
| DE1208691B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Teilen von Stapeln aus gehaerteten oder gebrannten Kunststeinen | |
| DE2462137C3 (de) | Stapeleinrichtung für Masseln | |
| EP0804325B1 (de) | Verfahren und anlage zum herstellen von tragelementen | |
| DE2405483C3 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten und ggf. Wenden von Metallmasseln | |
| DE1281114B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern und Stapeln von Metallmasseln | |
| DE3308322C2 (de) | Maschine zur Herstellung von Deckenelementen und Stürzen aus Ziegeln und Beton | |
| DE1297819B (de) | Vorrichtung zum Stapeln von Metallmasseln | |
| DE2462009C3 (de) | Vorrichtung zum automatischen Aufstapeln von ausgerichtet antransportierten Masseln |