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DE1163975B - Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen

Info

Publication number
DE1163975B
DE1163975B DEJ17558A DEJ0017558A DE1163975B DE 1163975 B DE1163975 B DE 1163975B DE J17558 A DEJ17558 A DE J17558A DE J0017558 A DEJ0017558 A DE J0017558A DE 1163975 B DE1163975 B DE 1163975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor
rectifying
contacts
improving
electrical properties
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEJ17558A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1163975C2 (de
Inventor
Rolland Roger Desire Je Echard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1163975B publication Critical patent/DE1163975B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1163975C2 publication Critical patent/DE1163975C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10P95/00
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H10P14/6309
    • H10P14/6322

Landscapes

  • Die Bonding (AREA)
  • Electrodes Of Semiconductors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: HOIl
Deutsche KL: 21g-11/02
Nummer: 1163 975
Aktenzeichen: J17558 VIII c / 21 g
Anmeldetag: 20. Januar 1960
Auslegetag: 27. Februar 1964
Bei der Herstellung von Dioden oder Transistoren müssen Elektroden an ein Plättchen oder Stäbchen aus Halbleitermaterial angeschweißt oder in irgendeiner anderen Weise befestigt werden. Insbesondere bei Dioden, die nach dem Legierungsverfahren hergestellt werden, wird der Übergang im Halbleiter beim Anschweißen einer der Elektroden an das Halbleiterplättchen erzeugt. Wenn die Elektroden an dem Halbleiterplättchen befestigt sind, wird dieses gewöhnlich mit einem Lack oder einem ähnlichen Überzug versehen, um die Oberfläche gegen die Einwirkung von Fremdstoffen zu schützen, welche den Halbleiter verunreinigen können.
Die Dioden oder Transistoren werden dann in ein luftdichtes Gehäuse eingebaut, das beispielsweise mit einem inerten Gas gefüllt ist. Die Stoffe, die zum Schütze der Oberfläche dienen, müssen meist einer Wärmebehandlung unterworfen werden, durch die sie polymerisiert werden.
Es ist weiter bekannt, mit Kontakten versehene Halbleiterkörper mit mehreren Zonen unterschiedlichen Leistungstyps mit einem Überzug aus Polyäthylen oder Polyisobutylen zu versehen, dem Bleidioxyd, Zinkchromat oder Strontiumchromat zugesetzt ist. Dieser Überzug wird durch Tauchen auf den Halbleiterkörper aufgebracht.
Beispielsweise wird bei der Herstellung von Siliziumdioden der Übergang im Halbleiter mit einem Aluminiumdraht erzeugt, während die Elektrodenzuleitung zu dem Siliziumplättchen, welche den sperrfreien Kontakt bildet, durch Anschweißen eines Golddrahtes erhalten wird. Das Härten des Lackes bedingt eine etwa 2stündige Wärmebehandlung. Wenn die Oberfläche von Siliziumstäben auf diese Weise mit einem Schutzüberzug versehen wird, so läßt sich das Herstellungsverfahren infolge der Wärmebehandlung nicht zur Massenherstellung der Halbleiteranordnung auf automatischen Maschinen verwenden, deren natürlicher Zyklus sehr kurz ist und in der Größenordnung von beispielsweise einer Minute h'egt.
Man hat auch schon auf die Oberfläche einer Halbleiteranordnung Überzüge aufgebracht, die Sauerstoff abgeben, so daß die Oberfläche des Halbleitermaterials in ein Oxyd umgewandelt wird.
Eine Oxydschicht des Halbleitermaterials auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers einer Halbleitervorrichtung wurde auch schon in der Weise erzeugt, daß die Anordnung in einem Säurebad elektrolytisch behandelt wird. Bei diesen Verfahren zur Herstellung einer Oxydschicht auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers wird jedoch keine Wärmebehandlung vorgenommen.
Verfahren zur Verbesserung der elektrischen
Eigenschaften von Halbleiteranordnungen
Anmelder:
International Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Rolland Roger Desire Jean Echard, Paris
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 21. Januar 1959 (Nr. 784 591) --
Schließlich ist es bekannt, auf einem Halbleiterkörper durch Erhitzen in einer oxydierenden Atmö-Sphäre bei einer Temperatur zwischen 1100 und 1400° C eine Oxydschicht zu erzeugen. Bei diesem Verfahrensschritt hat der Halbleiterkörper jedoch weder sperrfreie noch gleichrichtende Kontakte. Anschließend wird ein Teil der erzeugten Oxydschicht entfernt, und in den Halbleiterkörper werden Störstoffe durch Eindiffusion aus der Gasphase eingebracht.
Im Gegensatz hierzu bezieht sieh die Erfindung auf ein Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen mit einlegierten gleichrichtenden und nicht gleichrichtenden Kontakten mit verschiedenen Schmelzpunkten. Es soll hierbei gleichzeitig ein Schutzüberzug auf dem mit den Kontakten versehenen Halbleiterkörper durch Erhitzen in einer oxydierenden Atmosphäre erzeugt werden.
Gemäß der Erfindung wird die Temperatur beim Erhitzen kurzfristig bis über den Schmelzpunkt der sperrfreien Kontakte, jedech nicht über den Schmelz-
punkt der gleichrichtenden Kontakte erhöht.
Die Erfindung soll im einzelnen an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
nach der Erfindung, mit der ein SiMziumplättchen für eine Diode oder einen Transistor mit einem Überzug versehen wird;
409 510/391
F i g. 2 zeigt den Temperaturverlauf während der Wärmebehandlung, die zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung erforderlich ist.
Die Erfindung soll an Hand der Herstellung einer Siliziumdiode beschrieben werden, deren gleichrichtender Übergang in der Weise erhalten wurde, daß ein Aluminiumdraht 1 in ein Siliziumplättchen einlegiert wurde, und zwar durch Anschweißen an das Siliziumplättchen 2. Bei diesem speziellen Beispiel besteht die zweite Diode>nzuleitung aus einem Golddraht 4, der an das Siliziumplättchen 2 auf derselben Seite wie der Aluminiumdraht angeschweißt ist. Der Golddraht bildet den sperrfreien Kontakt. Der Golddraht 4 und der Aluminiumdraht 1 sind ihrerseits an zwei Zuleitungsdrähte 3 und 5 angeschweißt, welche in ihrer gegenseitigen Lage durch ein VerbindungsglieH 6 gehalten werden, das beispielsweise aus Glas besteht. Nachdem die beiden Drähte 1 und 4 an das Plättchen 2 angeschweißt und an den von dem Verbindungsglied 6 getragenen Zuleitungsdrähten befestigt wurden, wird das Plättchen 2 an der Luft vor dem Einbauen der ganzen Anordnung in ein Gehäuse erhitzt, das bei diesem speziellen Beispiel allseitig an dem Verbindungsglied 6 angeschweißt wird. Bei diesem besonderen Beispiel wird die Wärmebehandlung mittels eines Heizwiderstandes 7 durchgeführt, der spiralförmig das Plättchen umgibt. Durch diesen Draht fließt ein entsprechender Strom. Es kann aber auch jede andere Art der Erhitzung verwendet werden, jedoch hat die genannte Erhitzungsart den Vorteil, daß sie leicht gesteuert werden kann, insbesondere, wenn die Behandlung durch eine automatische Maschine ausgeführt wird.
In F i g. 2 sind die einzelnen Stufen der Erwärmung und Abkühlung des Plättchens 2 dargestellt. Die Zeit ist auf der Abszisse aufgetragen, die Temperatur auf der Ordinate. 30 Sekunden lang wird ein so starker Strom durch die Spule 7 geschickt, daß das Plättchen 2 auf eine Temperatur von 420° C erhitzt wird (Teil C der Kurve), während in den darauffolgenden 20 Sekunden (Teil R der Kurve) die Erhitzung unterbrochen wird und das Plättchen 2 sich innerhalb des Heizwiderstandes, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, abkühlt, so daß die Temperatur nach 20 Sekunden auf 35O0C gesunken ist. Die Diode wird dann aus der Heizspule herausgenommen und in weiteren Verfahrensschritten fertiggestellt, beispielsweise in ein Gehäuse eingebaut.
Im Falle der beschriebenen Diode wurde beobachtet, daß durch diese Behandlung, bei der eine Quarzschicht auf dem Siliziumstab gebildet wird, eine Verbesserung des Rückstromes der Diode eintritt. Es wurde weiter festgestellt, daß bei Dioden, die vor der Wärmebehandlung eine Sperrspannung von 10 V und einen Sperrstrom von 10~e Ampere hatten, der Sperrstrom auf etwa 10~8 Ampere verringert wurde. Außerdem hat die Wärmebehandlung den Vorteil, daß der Durchlaßstrom verbessert wird. Dies beruht darauf, daß die eutektische Temperatur des Systems Gold—Silizium 370° C beträgt und eine teilweise Verflüssigung der Schweißverbindung Gold—Silizium stattfindet, so daß der Abstand zwischen der ohmschen Verschweißung und dem Übergang Aluminium—Silizium verringert wird.
Im allgemeinen muß die Temperatur, bei welcher das Halbleiterplättchen mit den angebrachten Elektroden in Luft behandelt wird, über 400° C liegen und unter der Schmelztemperatur des gleichrichtenden Überganges oder der Übergänge. In dem besonders beschriebenen Fall liegt die Temperatur, bei welcher die Wärmebehandlung durchgeführt wird, höher als die eutektische Temperatur des Systems Gold—Silizium (370° C) des sperrfreien Überganges, so daß eine Verbesserung des Stromes in Durchlaßrichtung erzielt wird.
Die Erfindung kann auch bei anderen Halbleiteranordnungen wie Transistoren angewendet werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen mit einlegierten gleichrichtenden und nicht gleichrichtenden Kontakten mit verschiedenen Schmelzpunkten, bei dem ein Schutzüberzug auf dem mit den Kontakten versehenen Halbleiterkörper durch Erhitzen in einer oxydierenden Atmosphäre erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur beim Erhitzen kurzfristig bis über den Schmelzpunkt der sperrfreien Kontakte, jedoch nicht über den Schmelzpunkt der gleichrichtenden Kontakte erhöht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen, deren Halbleiterkörper aus Silizium mit mindestens einem in ein Siliziumplättchen einlegierten Aluminiumdraht besteht, der einen gleichrichtenden Kontakt bildet, und mit einem angeschweißten Golddraht, der einen sperrfreien Kontakt bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleitervorrichtung in etwa 30 Sekunden auf etwa 420° C erhitzt und unmittelbar danach in etwa 20 Sekunden auf eine Temperatur von höchstens 230° C abgekühlt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 037 016,
054178;
USA.-Patentschrift Nr. 2 816 850.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 510/391 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
DE1960J0017558 1959-01-21 1960-01-20 Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen Expired DE1163975C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR784591A FR1222719A (fr) 1959-01-21 1959-01-21 Procédés de fabrication de dispositifs semi-conducteurs

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1163975B true DE1163975B (de) 1964-02-27
DE1163975C2 DE1163975C2 (de) 1964-08-27

Family

ID=8710365

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960J0017558 Expired DE1163975C2 (de) 1959-01-21 1960-01-20 Verfahren zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften von Halbleiteranordnungen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE586693A (de)
CH (1) CH364846A (de)
DE (1) DE1163975C2 (de)
FR (1) FR1222719A (de)
GB (1) GB909804A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1292257B (de) * 1960-08-30 1969-04-10 Siemens Ag Verfahren zum Einlegieren einer Elektrode unter Bildung eines pn-UEbergangs in einem halbleitenden Germaniumkristall fuer ein Halbleiterbauelement

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US2816850A (en) * 1953-12-30 1957-12-17 Bell Telephone Labor Inc Semiconductive translator
DE1037016B (de) * 1956-12-06 1958-08-21 Rca Corp Halbleitereinrichtung, wie Transistor, Legierungsdiode od. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung
DE1054178B (de) * 1957-08-07 1959-04-02 Siemens Ag Feuchtigkeitsgeschuetztes Halbleiterbauelement mit pn-UEbergaengen und mit chemischen Verbindungen bedeckter Oberflaeche

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1163975C2 (de) 1964-08-27
CH364846A (fr) 1962-10-15
FR1222719A (fr) 1960-06-13
GB909804A (en) 1962-11-07
BE586693A (fr) 1960-07-19

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