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DE1163305B - Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat

Info

Publication number
DE1163305B
DE1163305B DEB54637A DEB0054637A DE1163305B DE 1163305 B DE1163305 B DE 1163305B DE B54637 A DEB54637 A DE B54637A DE B0054637 A DEB0054637 A DE B0054637A DE 1163305 B DE1163305 B DE 1163305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thorium
sulfate
uranium
oxalate
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54637A
Other languages
English (en)
Inventor
Kazimierz Josef Bril
Pawel Krumholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KAZIMIERZ JOSEF BRIL
Original Assignee
KAZIMIERZ JOSEF BRIL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KAZIMIERZ JOSEF BRIL filed Critical KAZIMIERZ JOSEF BRIL
Publication of DE1163305B publication Critical patent/DE1163305B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F15/00Compounds of thorium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Thorium bzw. Trennung von Thorium und Uran, die in Form ihrer Nitrate in einem organischen Extraktionslösungsmittel gelöst vorliegen.
  • Es ist bekannt, daß Thorium durch Extraktion seiner wäßrigen Nitratlösungen mit organischen Lösungsmitteln, insbesondere Alkylphosphaten, wirksam von anderen verunreinigenden Elementen getrennt werden kann. Bisher wurde das in der organischen Lösung enthaltene Thorium so wiedergewonnen, daß diese zunächst mit Wasser oder verdünnten Säuren behandelt wurde, wobei Thoriumnitrat in die wäßrige Phase übergeführt und aus letzterer Glas Thorium durch Verdampfung oder durch Fällung als Oxalat gewonnen wurde. Um nicht zu verdünnte wäßrige Thoriumnitratlösungen zu erhalten und die Lösungsmittelverluste gering zu halten, muß die Rückextraktion des Thoriumnitrats aus dessen organischen ; Lösungen als mehrstufige Gegenstromoperation durchgeführt werden. Enthält, wie üblich, die organische Lösung des Thoriumnitrats auch Uran, dann geht letzteres, zumindest teilweise, gemeinsam mit dem Thorium in die wäßrige Phase über. Wenngleich eine anschließende Oxalatfällung eine teilweise Trennung des Thoriums und Urans bewirkt, ist diese zur Gewinnung reinen Thoriums nicht ausreichend. Daher wurde bisher stets die bei der Rückextraktion erhaltene wäßrige, uranhaltige Thoriumnitratlösung einer zusätzlichen mehrstufigen Gegenstromextraktion mit neuem Lösungsmittel unterworfen, um das darin enthaltene Uran möglichst vollständig zu entfernen.
  • Die Erfindung betrifft ein neues, überaus einfaches und wirksames Verfahren zur Rückgewinnung von Thorium aus Lösungen von Thoriumnitrat in einem organischen Lösungsmittel, wie sie bei einem Thorium-Extraktionsverfahren anfallen, welches zugleich eine hervorragend wirksame Trennung von begleitendem Uran gestattet. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die organische Lösung des Thoriumnitrates mit einer wäßrigen Sulfat-, Bisulfat- oder Oxalationen enthaltenden Lösung gemischt wird, wobei Thorium selektiv als Sulfat oder Oxalat ausgefällt wird und vorhandenes Uran größtenteils in der organischen Phase gelöst bleibt. Somit wird die Rückextraktion und Fällung des Thoriums in einer einzigen Operation ausgeführt, wobei sich die bisher unumgänglich notwendige Entfernung eventuell vorhandenen Urans durch eine zusätzliche Extraktion mit neuem Lösungsmittel völlig erübrigt, da das neue Verfahren bisher unerreichbare Thorium-Uran-Trennfaktoren zu erzielen gestattet. Seiner Einfachheit und Wirksamkeit wegen ist das neue Verfahren hervorragend zur Herstellung reinen Thoriums und insbesondere zur Trennung von Thorium und Uran 233 aus in Atommeilern bestrahltem Thorium geeignet.
  • Als Fällungsmittel werden erfindungsgemäß Schwefelsäure, Oxalsäure oder deren wasserlöslichen Salze, wie Ammoniumsalze, Alkalisalze, Magnesiumsalze oder Salze organischer Amine, verwendet.
  • Aus Proc. of the International Conference an the Peaceful Uses of Atomic Energy, 8, 1956, S. 126 bis 128, ist die Fällung von Thorium als Sulfat und Oxalat aus wäßrigen Lösungen als Maßnahme für die Gewinnung von Thorium und für seine Abtrennung von Uran und anderen Elementen bekannt. Im Gegensatz hierzu wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren Thoriumsulfat oder -oxalat aus einer Lösung von Thoriumnitrat in einem organischen, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel durch Vermischen dieser Lösung mit einer wäßrigen Lösung des Fällungsmittels ausgefällt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich demnach um eine neuartige extraktive Fällung, die gegenüber der bekannten Arbeitsweise mit großen Vorteilen verbunden ist.
  • In der USA.-Patentschrift 2 815 264 wird unter anderem die Rückextraktion von Thoriumnitraten aus seiner Lösung in einem organischen Lösungsmittel mit verdünnter Salpetersäure, das Waschen der wäßrigen Thoriumnitratlösungen mit frischem Lösungsmittel zur Entfernung und Abtrennung von Uran, das zusammen mit dem Thorium extrahiert worden ist, und die anschließende Fällung des Thoriums als Oxalat aus der von der organischen Phase abgetrennten wäßrigen Lösung beschrieben. Dieses Verfahren ist ein typisches Beispiel für die bekannte Art der Gewinnung von Thorium in aufeinanderfolgenden Stufen; hierbei ist die Sulfatfällung nicht anwendbar, weshalb diese Arbeitsweise bisher auch noch nie in Verbindung mit einer Lösungsmittelextraktion angewandt wurde. In der genannten Patentschrift ist ferner angegeben, daß die Rückextraktion des Thoriums und das Herauswaschen des Urans als mehrstufige Arbeitsgänge durchgeführt werden, was gleichfalls mit allen bisher bekannten Verfahren zur Gewinnung von Thorium übereinstimmt. So wird eine Mehrstufenkolonne beschrieben, die aus einer Reihe von vierzehn durch Ruheabschnitte getrennten Mischstufen besteht, worin diese mehrstufigen Arbeitsgänge durchgeführt werden. Aus der britischen Patentschrift 654696 ist ein Verfahren zur Reinigung von Thorium- oder Uranverbindungen bekannt, das in der Behandlung unreiner Thorium- oder Uranverbindungen in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels für diese Verbindungen mit einer adsorbierenden Substanz, z. B. Papierstoff, besteht, die ein größeres Adsorptionsvermögen für die vorhandenen Verunreinigungen als für das Uran und/oder Thorium besitzt. Die Gewinnung des Urans oder Thoriums aus der schließlich erhaltenen organischen Lösung wird hierbei durch Abdestillieren des organischen Lösungsmittels, z. B. von Diäthyläther, durchgeführt, woran sich im Fall von Thorium eine Oxalatfällung aus wäßriger Lösung anschließt. Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren von diesem Verfahren grundlegend unterscheidet.
  • Die Vorteile, die durch das erfindungsgemäße Verfahren gegenüber einer nacheinander durchgeführten Rückextraktion und Fällung erzielt werden, sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
    Aufeinanderfolgende Erfindungsgemäßes
    Rückextraktion Verfahren
    und Fällung
    Zahl der Extraktionsstufen ............................ 4 bis 6 1 bis 2
    Wassermenge, bezogen auf organische Phase, 1/o ......... 150 bis 200 100 (für Oxalat) bzw.
    50 (für Sulfat)
    Thoriumkonzentration (Th02) in der wäßrigen Phase, g/1 60 bis 80 120 (Oxalat) bzw.
    300 (Sulfat)
    Aus der organischen Phase in die wäßrige Phase gelangender
    Anteil des Urans, oio ................................ 20 2 bis 5
    Fällung als Oxalat
    Ausbeute an Thorium ...................... . ..... quantitativ quantitativ
    Th-U-Trennfaktor ................................ 100 bis 150 300 bis 400
    Fällung als Sulfat
    Ausbeute, % .................................... 85 95 bis 98
    Th-U-Trennfaktor ................................ 1000 5 000 bis 20 000
    Salpetersäurekonzentration des Filtrats der Th-Fällung .... 1 normal anormal
    Es war zunächst zu erwarten, daß durch die Gegenwart von Feststoffen in den flüssigen Phasen bei der extraktiven Fällung Emulsionen gebildet würden, die die Durchführbarkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgeschlossen hätten. überraschenderweise fällt jedoch das Thoriumoxalat bzw. -sulfat unter den angewandten Bedingungen so grobkristallin an, daß es nicht emulgierend wirkt, sondern vollständig in der wäßrigen Phase verbleibt. Insbesondere im Hinblick auf die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewandten hohen Thoriumkonzentrationen mußte damit gerechnet werden, daß bei der Fällung ein amorpher und flockiger Niederschlag gebildet werden würde.
  • Die Lösungen von freier Schwefel- und Oxalsäure werden als selektive Fällungsmittel bevorzugt, da durch sie keine Fremdkationen eingebracht werden, die die Metalle verunreinigen könnten. Außerdem ist es bei Verwendung dieser Säuren möglich, die aus dem Thoriumnitrat in die wäßrige Phase freigesetzte Salpetersäure zu gewinnen. Bei Verwendung von Salzen der Schwefelsäure oder Oxalsäure ist dies dagegen nicht möglich. Noch wichtiger ist die Tatsache, daß die Löslichkeit des gebildeten Thoriumsulfatniederschlags in einem freie Schwefelsäure enthaltenden Extrakt geringer ist als in einem wäßrigen, ein Sulfat enthaltenden Extrakt.
  • Der pH-Wert des wäßrigen Extraktionssystems ist nicht von Bedeutung.
  • Vorzugsweise wird als organisches Lösungsmittel, in welchem das Gemisch aus Thorium- und Uranylnitrat gelöst wird, ein Alkylester der Phosphorsäure, beispielsweise ein Trialkylphosphat mit niedrigem Alkylrest, vorzugsweise Tributylphosphat, oder deren Gemische mit aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffverdünnungsmitteln. verwendet. Zu verwendbaren Verdünnungsmitteln gehören unter anderem flüssige Kohlenwasserstoffe, wie Heptan, Hexan und Octan, und bekannte aliphatische Erdöllösungsmittel. An Stelle der Alkylphosphate kann man Phosphonate, Phosphinate u. dgl. verwenden. Das organische Lösungsmittel und die organische Lösung besitzen vorzugsweise ein geringeres spezifisches Gewicht als das wäßrige Extraktions- und Fällungsmittel, da sonst der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugte Thoriumniederschlag in der organischen Phase verbleibt und nicht in die wäßrige Phase übergeht.
  • Das Verhältnis von organischer Phase zu wäßriger Phase kann beliebig variiert werden. Zur optimalen Ausfällung des Thoriums ist es zweckmäßig, das wäßrige Fällungsmittel in mindestens stöchiometrischer Menge, besonders in 20- bis 3011/oigem überschuß, zu verwenden. Ferner ist es zweckmäßig, hohe Konzentrationen an gelöster Substanz sowohl in der organischen als auch in der wäßrigen Phase zu verwenden, da hierdurch kleinere Flüssigkeitsvolumen ermöglicht werden und kleinere Verluste an organischem Lösungsmittel durch dessen Lösen in Wasser auftreten. Vorzugsweise werden organische Lösungen von Thoriumnitrat mit einem Gehalt zwischen etwa 70 und 1001/o der vollständigen Sättigung verwendet. Zweckmäßigerweise liegt die obere Konzentration für Schwefelsäure und wasserlösliche Sulfate bei etwa 4molar und für Oxalsäure und wasserlösliche Oxalate bei etwa 2molar. Im Falle wäßriger Lösungen von wasserlöslichen Sulfaten und Schwefelsäure verwendet man zweckmäßig eine Konzentration von mindestens etwa 0,5molar. Bevorzugte Konzentrationen von Schwefelsäure und wasserlöslichen Sulfaten liegen zwischen etwa 1,5- und 2,5molar. Für Lösungen von Oxalsäure und wasserlöslichen Oxalaten wird eine Konzentration zwischen etwa 0,8- und 1,2molar bevorzugt.
  • Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann durch Zugabe der wäßrigen Lösung des Fällungsmittels für Thorium zu der organischen Lösung der Thorium- und Uranylnitrate unter Rühren erfolgen, oder umgekehrt. Ferner kann die gleichzeitige Ausfällung und Extraktion kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt werden.
  • Bei Verwendung von Oxalsäure oder wasserlöslichen Oxalaten als Fällungsmittel arbeitet man vorzugsweise bei Temperaturen oberhalb 40° C, um Thoriumoxalat in dichter und kristalliner Form auszufällen. Wegen der geringen Löslichkeit von Thoriumoxalat ist es zur praktisch vollständigen Extraktion und Ausfällung des ursprünglich in der organischen Phase vorhandenen Thoriums ausreichend, einen sehr geringen überschuß an Oxalsäure über die theoretische Menge zu verwenden. Zur Durchführung dieser gleichzeitigen selektiven Extraktion und Ausfällung wird eine wäßrige Lösung der Oxalsäure oder eines wasserlöslichen Oxalats unter Rühren zu der Lösung von Thoriumnitrat und Uranylnitrat in einem organischen Lösungsmittel zugesetzt. Alternativ kann die organische Phase unter Rühren zu der wäßrigen Phase, die die Oxalsäure oder das wasserlösliche Oxalat enthält, zugesetzt werden. Man erhält einen dichten Niederschlag, der in die wäßrige Phase übertritt, ohne organisches Lösungsmittel oder eine größere Menge des Uranylnitrats mitzuführen. Das Verfahren kann auch kontinuierlich in einem »Misch-Abscheider« oder in einer Extraktionskolonne durchgeführt werden.
  • Nach Abfiltrieren des Thoriumoxalats kann die in der Mutterlauge enthaltene Salpetersäure durch Destillation regeneriert oder auch direkt zum Auflösen weiteren Thorium enthaltenden Materials verwendet werden.
  • Wird Schwefelsäure oder ein wasserlösliches Sulfat als Fällungsmittel verwendet, so wird durch die makrokristalline Struktur des Thoriumsulfats ermöglicht, noch konzentriertere wäßrige Lösungen zu verwenden, ohne daß die Gefahr der Emulsionsbildung oder des Mitreißens des organischen Lösungsmittels mit dem Niederschlag besteht. Die im Vergleich zum Thoriumoxalat größere Löslichkeit des Sulfats und das verhältnismäßig geringe Komplexbildungsvermögen der Sulfationen für Thoriumionen macht die Verwendung eines größeren Überschusses an Sulfationen erforderlich, falls eine praktisch vollständige Extraktion des Thoriums gewünscht wird. Bei Verwendung von Schwefelsäure oder einem wasserlöslichen Sulfat in 20- bis 30o/oigem überschuß über die theoretische Menge wird eine Extraktion von mehr als 99 1/o des ursprünglich in der organischen Phase enthaltenen Thoriums in nur einer einzigen Stufe erzielt.
  • Die Extraktion des Thoriums mit Hilfe von Schwefelsäure oder einem wasserlöslichen Sulfat kann entweder durch Zugabe der wäßrigen Lösung des Reagens zu der organischen Lösung des Thoriumnitrats unter Rühren vorgenommen werden, oder umgekehrt. Außerdem kann die Extraktion kontinuierlich oder halbkontinuierlich erfolgen.
  • Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in einem ersten Arbeitsgang der größte Teil des Thoriums extrahiert, wobei man etwa die theoretisch erforderliche Menge an Sulfationen einsetzt, wonach das zurückbleibende Thorium in einem zweiten Arbeitsgang unter Verwendung des Thorium fällenden Reagens im Überschuß extrahiert wird. Dieser zweite Extrakt wird anschließend zur Extraktion der anfänglichen organischen Lösung verwendet. Eine solche Gegenstromextraktion in zwei oder mehreren Stufen kann auch in kontinuierlicher oder semikontinuierlicher Weise unter Verwendung von Misch-Abscheidern oder geeigneten Extraktionskolonnen vorgenommen werden. Auch kann die organische Lösung des Thoriumnitrats in kleinen Anteilen zu der wäßrigen Lösung des Thorium fällenden Mittels mit vollständiger oder teilweiser Trennung der beiden Phasen nach jeder Zugabe zugesetzt werden.
  • Die gleichzeitige Extraktion und Fällung des Thoriums mit Schwefelsäure oder einem wasserlöslichen Sulfat wird vorzugsweise bei Temperaturen unterhalb etwa 50° C vorgenommen, um die Ausfällung des Thoriumsulfats in Form des kristallinen Nonahydrats sicherzustellen. Da die Löslichkeit von Thoriumsulfat mit dem Absinken der Temperatur (unterhalb des kristallinen Umwandlungspunkts bei 43° C) abnimmt, ist es vorteilhaft, das Thorium bei einer niedrigen Temperatur, vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 0 und 20° C zu extrahieren und auszufällen. Alternativ kann die wäßrige Phase nach ihrer Abtrennung von der organischen Phase gekühlt werden, um die Löslichkeit des Thoriumsulfats herabzusetzen. Die in der wäßrigen Lösung bei Temperaturen zwischen 0 und 20° C zurückbleibende Menge Thoriumsulfat beträgt 3 bis 8 g Thoriumnitrat je Liter, berechnet als Th02.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, bei welchem ein selektives Fällungs- und Extraktionsmittel für Thorium verwendet wird, besitzt viele Vorteile. Der Verteilungskoeffizient von Thorium zwischen der organischen und der wäßrigen Phase wird stark zugunsten der letzteren erhöht, so daß eine vollständige oder fast vollständige Extraktion in einer einzigen Stufe oder in sehr wenigen Stufen möglich ist, wobei ein niedriges Volumenverhältnis von wäßriger Lösung zu organischer Lösung angewandt wird. Da weniger Stufen und weniger Materialien erforderlich sind und gleichzeitig eine merkliche Herabsetzung des Verlustes an organischem Lösungsmittel erzielt wird, bringt das erfindungsgemäße Verfahren wichtige wirtschaftliche Vorteile und eine gute Reinigung des Thoriums. Die selektive und gleichzeitige Ausfällung und Extraktion von Thoriumoxalat oder Thoriumsulfat im Verlaufe des erfindungsgemäßen Verfahrens unterstützt auch die Trennung des Thoriums von anderen Elementen außer dem Uran, wie beispielsweise von Europium, das in der organischen Ausgangslösung vorhanden sein kann.
  • Da die Verwendung des Fällungsmittels in der wäßrigen Extraktionsphase ermöglicht, das Volumenverhältnis von wäßriger Phase zu organischer Phase herabzusetzen, und gleichzeitig zu einer hohen Acidität und/oder Konzentration an Nitraten in der wäßrigen -Extraktionsphase führt, wird die Verteilung des Urannitrats zugunsten der organischen Phase verschoben. Dies unterstützt die Wirksamkeit der Trennung des Thoriums vom Uran, da letzteres vorwiegend in dem organischen Lösungsmittel verbleibt, wodurch die das in die wäßrige Phase überführte Thoriumsulfat oder -oxalat verunreinigende Menge Uran herabgesetzt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren macht es möglich, Thorium ohne eine Coextraktion von mehr als 1% des ursprünglich in der organischen Ausgangslösung vorhandenen Urans zu gewinnen. Praktisch ist es möglich, Uran-Thorium-Reinigungsfaktoren (Trennungsgrad) von etwa 400 bei Anwendung der Oxalatfällung und von 1.0 000 bei Anwendung der Sulfatfällung zu erzielen, obgleich bis zu 99,9114 des ursprünglich in der organischen Ausgangslösung vorhandenen Thoriums gewonnen werden. Unter diesen Umständen verbleiben bis zu 990'o des ursprünglich vorhandenen Urans in der organischen Phase und werden in wirksamer Weise von dem Thorium getrennt.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber den bis jetzt bekannten Verfahren besteht in der Leichtigkeit der Gewinnung der aus der organischen Phase freigesetzten Salpetersäure. Bei Verwendung von Schwefelsäure zur gleichzeitigen Fällung und Extraktion des Thoriums wird nach der Kristallisation und Filtration des Thoriumsulfatniederschlags eine wäßrige Lösung erhalten, die freie Salpetersäure leicht in einer Konzentration von anormal enthalten kann. Diese Salpetersäure kann in wirtschaftlicher Weise aus der verhältnismäßig konzentrierten Lösung durch Destillation gewonnen werden. Auch kann nach Ausfällen von vorhandenen freien Sulfationen als Bariumsulfat die erhaltene Salpetersäurelösung zum Auflösen weiteren Thorium und Uran enthaltenden Rohausgangsmaterials verwendet werden.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die Mengen sind in Gewichtsteilen angegeben, falls es nicht anders vermerkt ist. Beispiel 1 a) 1 1 einer Ausgangslösung von Thorium- und Uranylnitrat in einem Gemisch aus 46,5 Volumteilen Tributylphosphat und 53,5 Volumteilen eines aliphatischen Erdölkohlenwasserstofflösungsmittels (Dichte von 0,78 bei 15° C, Siedebereich 160 bis 205' C, Flammpunkt 35° C, Gehalt an Aromaten 8 bis 12%) mit einem Gehalt von 106g (0,4 Mol) Thoriumnitrat (berechnet als Thoriumoxyd) und 1,8 g Uranylnitrat (berechnet als elementares Uran) wurde auf 50=- C erhitzt. Dann wurden der Ausgangs-Lösung der Nitrate innerhalb von einer Stunde zunächst 200 ml Wasser und dann anschließend 800 ml einer lmolaren Oxalsäurelösung unter Rühren zugesetzt, wobei die Temperatur zwischen 45 und 50° C gehalten wurde. Das Rühren wurde nach 1 Stunde fortgesetzt. Das ausgefallene und in die wäßrige Phase übergegangene Thoriumoxalat nahm ein Volumen von etwa 40% der wäßrigen Phase ein. Nach Abtrennen der organischen Phase wurde der Thoriumoxalatniederschlag von der wäßrigen Phase abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase war praktisch frei von Thorium oder dessen Salzen und enthielt 97,51/o des ursprünglich vorhandenen Urans. Das nach Calcinierung des ausgefällten Thoriumoxalats bei 950 bis l000° C erhaltene Thoriumoxyd enthielt 40 Teile je Million an Uran, was bedeutet, daß der Reinigungsfaktor etwa 425 betrug.
  • b) Die unter a) beschriebene Arbeitsweise wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Lösung von Thorium- und Uranylnitrat im Tributylphosphat-Kohlenwasserstofflösungsmittel zu der Oxalsäurelösung unter Rühren zugesetzt und auf 50' C erhitzt wurde. Der erhaltene Thoriumoxalatniederschlag besaß nur die Hälfte des Volumens des nach a) erhaltenen. Die organische Phase war praktisch von Thorium frei und enthielt 97% des ursprünglich vorhandenen Urans. Das nach Calcinierung des Thoriumoxalats erhaltene Thoriumoxyd enthielt nur 75 Teile je Million an Uran, was einem Reinigungsfaktor von 240 entspricht. Beispiel 2 Zu 11 einer Ausgangslösung von Thorium-, Uranyl- und Europiumnitrat, gelöst in einem Gemisch von 47 Volumteilen Tributylphosphat und 53 Volumteilen Varsol, mit einem Gehalt von 106 g Thoriumnitrat (berechnet als Thoriumoxyd), 0,5 g Uranylnitrat (berechnet als elementares Uran), 0,3 g Europiumnitrat (berechnet als Europiumoxyd) und einer Konzentration an freier Salpetersäure von 0,2normal wurden unter Rühren innerhalb von einer Stunde 590m1 1,77molare Schwefelsäure zugesetzt, was 130% der zur Ausfällung des gesamten Thoriums als Thoriumsulfat erforderlichen Menge entspricht. Die Temperatur wurde auf 25° C gehalten. Nach weiterem 1stündigem Rühren bei 25° C wurde die organische Phase von der wäßrigen Phase abgetrennt, die den kristallinen Niederschlag von Thoriumsulfat enthielt. In der organischen Phase verblieben 0,68 g Thorium je Liter (berechnet als Thoriumoxyd), was nur 0,60/a der in der Ausgangslösung enthaltenen Menge entspricht, und 0,52g Uran je Liter (berechnet als elementares Uran), was 96% der ursprünglichen Menge entspricht (unter Berücksichtigung der 7%igen Verminderung des Volumens der organischen Phase). (Die Ausgangslösung wurde, wie im Beispiel l beschrieben. hergestellt.) Die wäßrige Phase wurde 4 Stunden bei 5° C gehalten, wonach der Thoriumsulfatniederschlag abfiltriert und mit einer kleinen Menge eiskalten Wassers gewaschen wurde. In dem Filtrat verblieben nur 4,3g Thorium (berechnet als Thoriumoxyd), was nur 4% der ursprünglich vorhandenen Thoriummenge entspricht. Das durch Calcinieren des Thoriumsulfats erhaltene Thoriumoxyd enthielt nur 2 Teile je Million an Uran und nur 200 Teile je Million an Europiumoxyd. Es wurden somit über 9511/o des ursprünglich vorhandenen Thoriums gewonnen, wobei dieses vom Uran mit einem Faktor von etwa 2500 und vom Europium mit einem Faktor von etwa 15 gereinigt war.
  • Das oben beschriebene Verfahren wurde unter Verwendung einer lmolaren Schwefelsäurelösung mit praktisch den gleichen Ergebnissen wiederholt. Die Ausbeute an kristallinem Sulfat fiel auf 93%, doch stieg der Reinigungsfaktor für Uran auf etwa 5000. Beispiel 3 Das im Beispiel 2 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Schwefelsäure durch Ammoniumsulfat in lmolarer wäßriger Lösung ersetzt und ein überschuß von 20% über die theoretische, d. h. stöchiometrische Menge eingesetzt wurde. Die von der wäßrigen Phase abgetrennte organische Phase enthielt nur 0,4% der ursprünglich vorhandenen Thonummenge und 95 % der ursprünglich vorhandenen Uranmenge. Die Ausbeute an kristallisiertem Thoriumsulfat betrug wegen seiner größeren Löslichkeit in Anwesenheit von Ammoniumsulfat nur 84%. Der Reinigungsfaktor für Europium stieg dagegen beträchtlich, und zwar bis auf etwa 75. Das durch Calcinieren des Sulfats erhaltene Thoriumoxyd enthielt nur 40 Teile je Million an Europiumoxyd und etwa 1 Teil je Million an Uran.
  • Beispiel 4 Die organische Ausgangslösung der Nitrate wurde in einem Gemisch aus 47 Volumteilen Tributylphosphat und 53 Volumteilen des im Beispiel 1 beschriebenen Erdölkohlenwasserstofflösungsmittels gelöst und enthielt 110 g Thoriumnitrat je Liter (berechnet als Thoriumoxyd), 0,48 g Uranylnitrat je Liter (berechnet als elementares Uran) und 0,17 g Europiumnitrat je Liter (berechnet als Europiumoxyd). Die Lösung enthielt freie Salpetersäure in einer Konzentration von 0,22normal.
  • Zu 11 dieser Ausgangslösung wurden unter Rühren bei 20° C innerhalb von 30 Minuten 500 ml einer 1,82molaren Schwefelsäurelösung entsprechend 110% der theoretischen Menge zur überführung des Thoriums in das Sulfat zugesetzt, wobei diese Lösung Salpetersäure in einer Konzentration von lnormal enthielt. Nach 1stündigem Rühren wurde die organische Phase von der wäßrigen Phase abgetrennt, welch letztere den kristallinen Thoriumsulfatniederschlag enthielt. Die wäßrige Phase wurde 3 Stunden bei 0° C gehalten. Anschließend wurde das Thoriumsulfat abfiltriert und mit einer kleinen Menge eiskalten Wassers gewaschen, wobei das Hauptfiltrat und das Waschwasser getrennt aufbewahrt wurden. Die organische Phase, die noch 7 g Thoriurn (berechnet als Thoriumoxyd) enthielt, wurde in einem erneuten Verfahren mit 450 ml lmolarer Schwefelsäure extrahiert. Zur Herstellung dieser Lösung wurde das Waschwasser des Thoriumsulfats verwendet. Nach Trennung der Phasen enthielt die organische Phase nur 0,15 g Thorium, berechnet als Thoriumoxyd. Zu der aus diesem zweiten Arbeitsgang erhaltenen wäßrigen Phase, die noch etwas kristallisiertes Thoriumsulfat und freie Salpetersäure in einer Konzentration von etwa 1normal enthielt, wurden 47 g Schwefelsäure zugesetzt. Das Volumen wurde mit Wasser auf 500 ml eingestellt. Die so erhaltene Lösung wurde zur Extraktion von 1 1 der ursprünglichen organischen Lösung erneut als Reagens eingesetzt. Diese Arbeitsgänge wurden mehrere Male wiederholt, um ein Gleichgewicht des Extraktionssystems zu erzielen. Nach Erreichung dieses Gleichgewichts enthielt die wäßrige Phase der ersten Extraktion über 99,819/o des ursprünglich in der organischen Phase vorhandenen Thoriums. Die Ausbeute an kristallinem Produkt betrug 97 bis 98%. Das durch Calcinieren bei 950 bis 1000° C aus dem Sulfat erhaltene Thoriumoxyd enthielt nur etwa 1 Teil je Million an Uran und nur 90 bis 120 Teile je Million an Europium (berechnet als Oxyd), was einem Reinigungsfaktor von etwa 5000 bezüglich des Urans und von etwa 20 bezüglich des Europiums entspricht.
  • Die von den Thoriumsulfatkristallen abgetrennte wäßrige Lösung enthielt etwa 5 g Thorium je Liter (berechnet als Oxyd), 35 bis 40 g Sulfationen je Liter und freie Salpetersäure in einer Konzentration von etwa 2,9- bis anormal. Die Sulfationen wurden aus dieser Lösung durch Zugabe der theoretischen Menge Bariumcarbonat ausgefällt. Nach Filtrieren wurde diese Lösung zum Auflösen rohen Thoriumhydroxyds verwendet.
  • Nach der Extraktion enthielt die organische Phase im Mittel 0,15 g Thorium je Liter (berechnet als Oxyd), was nur etwa 0,13% der ursprünglich vorhandenen Thoriummenge entspricht. Etwa 9811/o der ursprünglich vorhandenen Uranmenge befand sich noch in der organischen Phase.
  • Durch Wiederholung dieses Verfahrens wurde die Konzentration an Urannitrat in der organischen Ausgangslösung auf 5,2 g je Liter (berechnet als elementares Uran) erhöht, die übrigen Konzentrationen blieben konstant. Nach Erreichung eines Gleichgewichts in dem 2-Stufen-Extraktionssystem wurde aus dem kristallinen Thoriumsulfat ein Thoriumoxyd (nach Calcinieren) mit nur 2 bis 3 Teilen je Million an Uran erhalten, was einem Reinigungsfaktor von etwa 20 000 bezüglich des Urans entspricht. Nach Beendigung des Verfahrens enthielt die organische Phase 9919/o des ursprünglich vorhandenen Urans, das vom Thorium mit einem Faktor von etwa 600 gereinigt war.
  • Selbstverständlich können andere selektive Fällungsmittel an Stelle der Oxalsäure, der Schwefelsäure oder des Ammoniumsulfats verwendet werden. So kann jedes beliebige wasserlösliche Oxalat, Bisulfat oder Sulfat, beispielsweise ein Ammonium-oder Alkalisalz, insbesondere ein Natrium-, Kalium-oder Lithiumsalz, sowie ein Aminsalz, insbesondere ein Monoäthylamin-, Diäthylamin- oder Methylaminsalz, eingesetzt werden. Den freien Säuren wird jedoch auf Grund ihrer größeren Wasserlöslichkeit und auf Grund der Tatsache, daß sie keinerlei verunreinigende Kationen einführen, der Vorzug vor den weniger gut löslichen Salzen gegeben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat aus einer Lösung der Nitrate in einem organischen Lösungsmittel durch Fällung mit Schwefel- oder Oxalsäure, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß man die Fällung unmittelbar aus der organischen Lösung des Nitrats bzw. der Nitrate mit einer Sulfat-, Bisulfat- oder Oxalationen enthaltenden wäßrigen Lösung bei einer Temperatur unter 50° C vornimmt und die Ausfällung abtrennt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als selektives Fällungsmittel außer Schwefelsäure oder Oxalsäure ein entsprechendes Ammon-, Alkali- oder Aminsalz oder Magnesiumsulfat verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Fällungsmittel in stöchiometrischer Menge, besonders in 20- bis 30o/oigern Überschuß anwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Lösung des selektiven Fällungsmittels verwendet, die Schwefelsäure oder ein wasserlösliches Sulfat in einer Konzentration von wenigstens etwa 0,5molar, vorzugsweise von 1,5- bis 2,5molar, enthält.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Lösung des selektiven Fällungsmittels verwendet, die Oxalsäure oder ein wasserlösliches Oxalat in einer Konzentration zwischen etwa 0,8- und 1,2molar enthält, und die Extraktion bei einer Temperatur über 40° C durchführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 654 696; USA.-Patentschrift Nr. 2 815 264; »Proc. of the international Conf. an the peaceful Uses of Atomic Energy«, 8, 1956, S. 126 bis 128.
DEB54637A 1958-09-02 1959-09-01 Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat Pending DE1163305B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BR1163305X 1958-09-02

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DE1163305B true DE1163305B (de) 1964-02-20

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DEB54637A Pending DE1163305B (de) 1958-09-02 1959-09-01 Verfahren zur Trennung von Thorium und Uran und Gewinnung von Thoriumsulfat oder Thoriumoxalat

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB654696A (en) * 1948-04-22 1951-06-27 Mini Of Supply Improvements in or relating to the purification of uranium and thorium compounds
US2815264A (en) * 1953-10-09 1957-12-03 George D Calkins Processing of monazite sand

Patent Citations (2)

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