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DE1163375B - Verfahren zur Erhoehung der UEbertragungssicherheit von binaer codierten Informationen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der UEbertragungssicherheit von binaer codierten Informationen

Info

Publication number
DE1163375B
DE1163375B DEL42499A DEL0042499A DE1163375B DE 1163375 B DE1163375 B DE 1163375B DE L42499 A DEL42499 A DE L42499A DE L0042499 A DEL0042499 A DE L0042499A DE 1163375 B DE1163375 B DE 1163375B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
information
matrix
test
information elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL42499A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Bellag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL42499A priority Critical patent/DE1163375B/de
Publication of DE1163375B publication Critical patent/DE1163375B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/004Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
    • H04L1/0056Systems characterized by the type of code used
    • H04L1/0057Block codes
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/18Error detection or correction; Testing, e.g. of drop-outs
    • G11B20/1833Error detection or correction; Testing, e.g. of drop-outs by adding special lists or symbols to the coded information

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Detection And Prevention Of Errors In Transmission (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der übertragungssicherheit von binär codierten Informationen Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Erhöhung dem übertragungs11sicherheit von binär codierten Informationen. Um mit einem binären Code Informationen übertragen zu können, ist es erforderlich, jede Information aus einer Reihe von Informationselementen s1, s2 . . . s", zusammenzusetzen, von denen jedes Informationselement entweder einen Wert 0 oder einen Wert L hat. Mit zunehmender Anzahl der zu übertragenden Informationen nimmt auch die Zahl der benötigten Informationselemente zu. Man kann die zur übertragung einer Information benötigten Informationselemente als Elemente einer Matrix auffassen, die die jeweils zu übertragende Information bestimmt. Diese Matrix wird im folgenden »einzeilige Informationsmatrix« genannt und mit S bezeichnet. Eine Matrix S= (s1, s2 ... sm), deren Elemente beliebig gewählt werden dürfen, reicht aus; um eine von 2m Informationen unterscheidbar von den übrigen Informationen darzustellen. Da bei einer Übertragung der Information von einem Sender zum Empfänger durch Störgrößen die Gefahr besteht, daß einzelne Elemente der Matrix ihren Wert ändern oder daß plötzlich neue Matrixelemente auftreten, muß sichergestellt werden, daß derartige Störungen in ihrer Auswirkung rechtzeitig erkannt werden.
  • Zu diesem Zweck ist es bekannt, in dem Sender aus den m Informationselementen s1, s. ... s", mit den Werten 0 oder L k Prüfelemente r1, r2 ... rk ebenfalls mit den Werten 0 oder L zu bilden, sie gemeinsam mit den Informationselementen zu übertragen und im Empfänger mit dort in gleicher Weise aus den von ihm aufgenommenen Informationselementen Prüfelemente zu bilden und diese mit den übertragenen Prüfelementen zu vergleichen. Tritt bei dieser Prüfung eine Abweichung auf, so kann damit gerechnet werden, daß ein Übertragungsfehler vorliegt. Dementsprechend kann ein Störungssignal ausgelöst werden. In ähnlicher Weise, wie die Informationselemente si als. Elemente einer einzeiligen Informationsmatrix S aufgefaßt werden können, lassen sich die Prüfelemente r; als Elemente einer Matrix R auffassen, die als »einzeilige Redundanzmatrix« bezeichnet sei. Bei dieser Darstellungsart lassen sich die tatsächlich übertragenen Informationselemente si und Prüfelemente r; zusammenfassen zu einer einzeiligen Codematrix W. Die Zusammensetzung jeder Codematrix aus einer Informationsmatrix und einer passenden Redundanzmatrix ermöglicht Code, bei denen sich jede Codematrix von jeder anderen Codematrix in mindestens einer vorgegebenen Anzahl von Elementen unterscheidet. Diese Zahl sei Codedistanz genannt und mit dem Buchstaben d bezeichnet. Von der Codedistanz hängt es dann ab, in welchem Maße sich Veränderungen, welche eine gesendete Codematrix im Verlauf ihrer Übertragung durch Störungen erfahren hat, am Empfangsort erkennen und gegebenenfalls korrigieren lassen. Je größer die Codedistanz d ist, um so mehr Fehler lassen siech erkennen und korrigieren. Um eine vorgegebene Codedistanz d sicherstellen zu können, muß die Redundanzmatrix aus der Informationsmatrix in geeigneter Weise ermittelt werden. Dies kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß die einzeilige Informationsmatrix S mit einer m-zeiligen Prüfmatrix, die nach bestimmten Gesetzen aufgebaut isst, modulo 2 multipliziert wird. Das Ergebnis dieser Multiplikation ist dann eine einzeilige Redundanzmatrix R mit den Komponenten r1, r2 ... rk. Multiplikation modulo 2 bedeutet dabei, daß für jede Stelle des Ergebnisses der Rest angegeben wird, der sich bei der Division durch 2 ergibt. Zum Aufstellung einer geeigneten Prüfmatrix P ist folgendes zu sagen: Addiert man z beliebige verschiedene Zeilen der Prüfmatrix P modulo 2, so stellt das Ergebnis eine einzeilige Bedingungsmatrix VZ dar, von der eine gewisse Anzahl von Komponenten den Wert L haben wird. Bezeichnet man diese Anzahl mit gZ, so ergibt die Multiplikation der Informationsmatrix S mit der Prüfmatrix P modulo 2 eine Redundanzmatrix R, die eine Codedistanz; d sicherstellt, wenn die Bedingung erfüllt ist gz>d-z(z=1,2...d-1).
  • Dieser Bedingung müssen alle Kombinationen von jeweils z Zeilen der Prüfmatrix P genügen. Entsprechend dieser Regel kann man bei der übertragung einer aus zwölf Informationselementen aufgebauten Informationsmatrix eine Codedistanz 4 sicherstellen, wenn mit der Informationsmatrix S eine Redundanzmatrix R übertragen wird, deren Elemente durch Multiplikation der einzeiligen Informationsmatrix S mit den Elementen der zwölfzeiligen Prüfmatrix erhalten werden. Für die angegebene Prüfmatrix P gilt, wie man sich durch Kontrolle leicht überzeugen kann: gl>4-1 g,>4-2 g3>4-3 Die angegebene Prüfmatrix P ist aber keineswegs die einzige, die es gestattet, Informationsmatrizes mit zwölf Informationselementen so zu einer Codematrix zu ergänzen, daß bei der Übertragung eine Codedistanz 4 garantiert wird. Es gibt noch eine große Anzahl weiterer Prüfmatrizes mit zwölf Zeilen und sechs Spalten, die ebenfalls den Bedingungen für die Codedistanz 4 genügen. So ist leicht einzusehen, daß bereits jede Permutation von Zeilen und/oder Spalten der als Beispiel angeführten Prüfmatrix P zu solchen gleichwertigen Prüfmatrizes führt. Darüber hinaus erfüllen aber eine große Anzahl weiterer Prüfmatrizes ebenfalls die oben gestellten Bedingungen.
  • Die Erfindung geht daher von der Frage aus, ob nicht unter der Menge der bestimmten Distanzbedingungen genügenden Matrizes solche sind, welche einen Algorithmus für die Berechnung der Redundanzmatrizes erlauben, der für die Durchführung der Berechnung mit einfachen technischen Mitteln geeignet ist, und hat die Aufgabe, solche technischen Mittel anzugeben. Es l'äßt sich zeigen, daß ein solcher Algorithmus besteht. Seine Anwendung führt zu einem Verfahren zur Erhöhung der übertragungssicherheit von binär codierten Informationen, das nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß jeweil i Informationselemente s", ,lr = 1, 2 ... m einer ; Multiplikationseinrichtung zugeführt werden, in der sie mit quadratisch in einer i-zeiligen Prüfmatrix angeordneten Elementen 3n4, p=1, 2 . . . i, anQ=aQ"=L, 3n"=0, deren andere Elemente alle den Wert 0 haben, und in der die dabei etwa auftretenden quadratischen Matrizes (a") zeilenweise aneinander anschließen und spaltenweise gegeneinander verschoben sind, modulo 2 multipliziert werden und die sich bei den Multiplikationen mit in den gleichen Spalten der in der m-zeiligen Prüfmatrix angeordneten Elementen an" ergebenden Werte, in Addiervorrichtungen modulo 2 addiert, als Prüfelemente dienen. Dabei können nach der Erfindung die Multiplikationseinrichtungen in der Weise vereinfacht werden, daß sie die Anzahl der Informationselemente s,, zählen und bei gerader Anzahl als Ergebnis der Multiplikation die Folge der Informationselementes" und bei ungerader Anzahl die antivalente Folge s-" den Addiervorrichtungen zuführen.
  • Bevor die entsprechenden Schaltungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden, sei zunächst auf den Aufbau der dazu notwendigen Prüfmatrizes eingegangen. Anstatt zur Berechnung der Redundanzmatrix die weiter oben erwähnte Prüfmatrix P zu verwenden, kann man eine Redundanzmatrix, die die Codedistanz 4 sicherstellt, auch durch Multiplikation der Informationsmatrix S mit der Prüfmatrix gewinnen. Diese Prüfmatrix P4 enthält dreimal die vierzeilige quadratische Untermatrix Enthalten beispielsweise die Informationsmatrizes S vierzehn Informationselemente, so kann man eine Codedistanz 4 sicherstellen, wenn man die Informationsmatrix S mix der Prüfmatrix multipliziert. Diese Prüfmatrix PS enthält zweimal die Untermatrix und einmal die Untermatrix Die Untermatrizes Ml haben nun alle die für die Erfindung wesentliche Eigenschaft, daß ihre Multiplikation modulo 2 mit einer einzeiligen Matrix Cl mit i Elementen der Werte 0 oder L dann, wenn die Matrix Cl -eine gerade Anzahl Elemente vom Wert L enthält, zur Matrix Cl selbst führt, und dann, wenn die Matrix Cl eine ungerade Anzahl Elemente vom Wert L enthält, zu einer Matrix Cl führt, die aus der Matrix Cl dadurch hervorgeht, daß die Werte 0 und L ausgetauscht werden. Hierfür seien nachstehend zwei Beispiele angegeben: Wie man aus der zuletzt angegebenen Beziehung ersieht, werden in diesem Fall einfach die Werte der Elemente cl der Matrix Cl durch die Werte der entsprechenden antivalenten Elemente cl der antivalenten Matrix Cl ersetzt. Ausgehend von dieser Erkenntnis, ermöglicht die Erfindung eine keine Rechenzeit erfordernde Ermittlung der zu einer vorgegebenen Informationsmatrix gehörenden Redundanzmatrix, die eine gewünschte Codedistanz sicherstellt, mit geringeren technischen Mitteln, als säe eine elektrische Multiplikation an sich erfordert.
  • Die Erfindung sei nun näher an dem Beispiel der Aufgabe erläutert, eine dreistellige Dezimalzahl mit der Codedistanz 4 binär zu übertragen. Dabei wird angenommen, daß der Zahlenwert jeder Dezimalstelle in eine entsprechende binär codierte Darstellung umgewandelt wird. Da zu Darstellung der Zahlenwerte einer Dezimalstelle vier Binärstellen benötigt werden, die entweder den Wert 0 oder den Wert L haben, werden dafür insgesamt zwölf binäre Informationselemente benötigt. Somit ist also eine Informationsmatrix zu übertragen S= (S1, S2 ... S12, wie sie am Ausgang 1 der in F i g. 1 dargestellten Schaltung des Ausführungsbeispiels auftritt. Bei diesein dargestellten Ausführungsbeispiel werden die zu übertragenden Dezimalzahlen für jede Dezimalstelle über das Schalterfeld 2 den Codherem 3 bäs 5 zur Umwandlung in entsprechende binäre Werte zugeführt.
  • Nach dem Vorhergesagten muß nun, um eine Codedistanz 4 sicherzustellen, außer der Informatiansmatrix S noch eine Redundanzmatrix R übertragen werden, die durch Multiplikation der Informationsmatrix S mit einer geeigneten Prüfmatrix P gewonnen wird. Für die Redundanzmatrix gilt also R=S-P oder in Komponentendarstellung Spaltet man diese Multiplikation modulo 2 in die folgenden Teilmultiplikationen auf: so erhält man die Elemente der Redundanzmatrix R aus der Beziehung Nach dem weiter oben Gesagten ist nun die Teilmatrix A, je nachdem ob die Informationselemente Si, s2, s3, S4 eine gerade oder eine ungerade Anzahl vom Wert L enthalten, gleich den Informationselementen s1, S2, s3, s4 oder gleich den antivalenten Informationselementen s1, s2, 3,3, s4. Nach der gleichen Regel ergeben sich die Teilmatrizes B und C aus den Informationselementen s5, se, s7, s8 und s., Si., s11, s12 bzw. den ihnen entsprechenden antivalenten Informationselementen. Dementsprechend enthalten bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 die Codiere.r 3 bis 5 je ein Zählglied, das prüft, ob eine gerade oder eine ungerade Anzahl der in ihnen gebildeten Informationselemente den Wert L hat. In Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser Zählung werden die Relais 6 bis 8 erregt. Diese Relais betätigen Umschaltkontakte, die vom Normalausgang auf den antivalenten Ausgang bzw. umgekehrt von an den Codierem 3 bis 5 angeschlossenen Speicherelementen umschalten. Somit fü -ren also die von den Umschaltkontakten abgehenden Leitungen Signale, die den Elementen der Teihnatrizes A, B und C entsprechen. In der Addierstufe 21 werden nun die Elemente der Teilmatrizes A, B und C addiert, die gemäß der oben angegebenen Beziehung für die Elemente r, der Redundanzmatrix zu addieren sind, um zu diesen Elementen zu gelangen. An den Ausgängen 22 dieser Addierstufe treten dann die Elemente der Redundanzmatrix auf, die mit den Elementen der Informationsmatrix zu übertragen sind, damit bei der Übertragung die gewünschte Codedistanz 4 sichergestellt ist.
  • Bei dem in F i g. 1 dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die Informationselemente, die im Codierer 3 gebildet werden, die Werte haben 0, L, L, L. Die Anzahl der Informationselemente mit dem Wert L ist dabei ungerade, d. h., das Relais 6 schaltet die Umschalter so, daß die antivalenten Ausgänge der Speicher 9 bis 12 an die Eingänge der Addierstufe 21 geführt werden. Für die Informationselemente, die in dem Codierer 4 gebildet werden, sei angenommen, daß sie die Werte haben L, 0, 0, L. Die Anzahl der Informationselemente mit dem Wert L ist gerade, dementsprechend schaltet das Relais 7 über die Umschalter die Normalausgänge der Speicher 13 bis 16 an die Eingänge der Addierstufe 21. Für die in dem Codie.rer 5 gebildeten Informationselemente ist die Wertfolge 0, L, 0, 0 angenommen. Da die Anzahl der Informationselemente mit dem Wert L wiederum ungerade ist, werden über das Relais 8 die Umschalter an die antivalenten Ausgänge der Speicher 17 bis 20 gelegt, so daß den Eingängen der Addierstufe21 wiederum die antivalenten Werte zugeführt werden. Somit sind also die notwendigen Multipliziervorgänge auf einfache Zähl-und Addiervorgänge zurückgeführt worden, die sich in einfacher Weise technisch ausführen lassen. Ein Ausführungsbeispiel eines entsprechenden Empfängers ist in F i g. 2 im Blockschaltbild dargestellt. Dabei ist bezüglich der Verbindung von Sender und Empfänger unterstellt, daß die an den Ausgangsklemmen 1 und 22 des Blockschaltbildes der F i g. 1 gleichzeitig parallel zueinander auftretenden Elemente der Informationsmatrix und der Redundanzmatrix in einem ParalleIserienumsetzer in nacheinander abgehende Informationen umgesetzt werden und in einem dem Empfänger gemäß Blockschaltbild nach F i g. 2 vorgeschalteten Sehenparallelumsetzer wieder in gleichzeitig parallel zueinander vorliegende Elemente der Informationsmatrix und der Redundanzmatrix umgeordnet werden, die über die Klemmen 23 und 24 in die Schaltung der F i g. 2 eingehen. So gelangen die Elemente der Informationsmatrix über die Klemmen 23 auf die Speicherglieder 25 bis 36 und die Elemente der Redundanzmatrix über die Klemmen 24 auf die Und-Glieder 37 bis 42. Die Normalausgänge der Speicherglieder 25 bis 36 sind direkt an die Dezimalcodierer 43, 44 und 45 geführt, in denen die binär übertragenen Informationen wieder in die Ursprungsinformationen umgewandelt werden. .Zeder der drei Dezimalcodierer entspricht dabei einer Dezimalstelle. D-mentsprechend hat er zehn Ausgänge, von denen jeder einer bestimmten Dezimalzahl zugeordnet ist. Den Dezimalcodierern sind Und-Glieder nachgeschaltet, an die je ein Ausgang jedes Dezimalcodie.rers in der Weise geführt wird, daß alle auftretenden Kombinationen von ihnen erfaßt werden können. An dem Und-Glied, das der jeweils übertragenen Information entspricht, tritt dann ein entsprechendes Ausgangssignal auf, das zur Anzeige oder zur Auslösung von Stellbefehlen dienen kann. Die Und-Glieder sind in der F i g. 2 mit 46 bezeichnet. Um die Richtigkeit der Übertragung zwischen Sender und Empfänger feststellen zu können, enthalten die Dezimalcodiere.r 43 bis 45 je ein Zählwerk, das feststellt, ob die Anzahl der an ihrem Eingang anliegenden Informationen mit dem Wert L gerade oder ungerade ist. In Abhängigkeit von den! Ergebnis dieser Zählung sprechen die Relais 47, 48 und 49 an und bewirken dadurch ein Umschalten der auf die Normalausgänge und die antivalenten Ausgänge der Speicherglieder 25 bis 36 wirkenden Umschalter. Der Aufbau entspricht hier vollkommen demjenigen, der weiter oben bei der BSchreibung des Senders dargelegt wurde. Liegt an den Eingängen eine gerade Anzahl von Informationen mit dem Wert L an, so werden die Normalausgänge der Speicher mit den Addierwerken der Addierstufe 50 verbunden. Ist die Anzahl der Informationen nüt dem Wert L dagegen ungerade, so werden die antivalenten Ausgänge der Speicherglieder auf die entsprechenden Addierwerke der Addierstufe 50 geschaltet. Als Ergebnis dieser Additionen treten, wie weiter oben eingehend dargelegt wurde, an den Ausgängen der Addierstufe 50 die Elemente der Redundanzmatrix auf, die den empfangenen Informationselementen zugeordnet werden können, um die gewünschte Codedistanz bei der Übertragung sicherzustellen. Sind keine übertragunsfehler aufgetreten, so müssen also die in dem Empfänger neu gebildeten Elemente der Redundanzmatrix mit den im Sender gebildeten Elementen der Redundanzmatrix, die mit den Elementen der Informationsmatrix übertragen wurden, übereinstimmen. Aus diesem Grunde sind die Ausgänge der Addierwerke der Stufe 50 an die Eingänge der Und-Glieder 37 bis 42 geführt, auf die auch die Elemente der übertragenen Redundanzmatrix einwirken. Da im vorliegenden Fall nur interessiert, ob Abweichungen auftreten, sind die antivalenten Ausgänge der Und-Glieder 37 bis 42 an einen Signalgeber 51 geführt, in dem dann und nur dann ein Störungsmeldungssignal auftritt, wenn die übertragene Redundanzmatrix und die im Empfänger neugebildete Redundanzmatrix voneinander abweichen. Indem man in dem Störungsmelder 51 erkennbar macht, welche Elemente der übertragenen und der neugebildeten Redundanzmatrix voneinander abweichen, kann man auch zu Aussagen darüber gelangen, an welchen Stellen Übertragungsfehler vorliegen. In ähnlicher Weise lassen sich auch weitere Schaltungen nach der Lehre der Erfindung aufbauen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Erhöhung der übertragungssicherheit von binär codierten Informationen, die aus m Informationselementen s1, s2 . . . s," mit den Werten 0 oder L bestehen, aus denen im Sender k Prüfelemente r1, r2 ... rk mit den Werten 0 oder L gebildet werden, die gemeinsam mit den Informationselementen übertragen und mit im Empfänger in gleicher Weise aus den von ihm aufgenommenen Informationselementen gebildeten Prüfelementen verglichen werden und bei Abweichungen voneinander ein Störungssignal auslösen, wobei die Bildung der Prüfelemente durch Multiplikationen der als einzeilige Informationsmatrix dargestellten Informationselemente mit einte binären m-zeiligen Prüfmatrix erfolgt, die derart gewählt ist, daß zur Unterscheidung einer Information von jeder anderen in wenigstens d Informationselementen die Bedingung erfüllt ist d-z G g", z = 1, 2,3 ... (d-1), g, =Anzahl der Elemente mit dem Wert L bei der Addition von z beliebigen Zellen der Prüfmatrix modulo 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils i Informationselemente s" ,u=1, 2 ... m einer Multiplikationseinrichtung zugeführt werden, in der sie mit quadratisch in einer 1-zeiligen Prüfmatrix angeordneten Elementen a "q, p = 1, 2 ... i, a" = a q" = L, a"" = 0, deren andere Elemente alle den Wert 0 haben, und in der die dabei etwa auftretenden. quadratischen Matri-zes (a") zeilenweise aneinander anschließen und spaltenweise gegeneinander verschoben sind, modulo 2 multipliziert werden und daß die sich bei den Multiplikationen mit in gleichen Spalten der in der m-zeiligen Prüfmatrix eingeordneten Elementen a", ergebenden Werte, in Addiervorriehtungen modulo 2 addiert, als Prüfelemente dienen.
  2. 2. Verfahren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Multiplikationseinrichtung die Anzahl der Informationselemente su ge- zählt wird und bei gerader Anzahl -als Ergebnis der Multiplikation die Folge der ,Informationselemente s, und bei ungerader Anzahl die antivalente Folge s, dem Addiervorrichtungen zugeführt werden.
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