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DE1163263B - Verfahren und Vorrichtung zur Durchfluss- und Wichteregelung von Trueben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Durchfluss- und Wichteregelung von Trueben

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Publication number
DE1163263B
DE1163263B DEK41630A DEK0041630A DE1163263B DE 1163263 B DE1163263 B DE 1163263B DE K41630 A DEK41630 A DE K41630A DE K0041630 A DEK0041630 A DE K0041630A DE 1163263 B DE1163263 B DE 1163263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
measuring section
turbidity
pressure
partial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41630A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedel Isenhardt
Wilhelm Goertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK41630A priority Critical patent/DE1163263B/de
Priority to GB32005/61A priority patent/GB985097A/en
Publication of DE1163263B publication Critical patent/DE1163263B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B13/00Control arrangements specially adapted for wet-separating apparatus or for dressing plant, using physical effects
    • B03B13/005Methods or arrangements for controlling the physical properties of heavy media, e.g. density, concentration or viscosity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/80Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed
    • B01F35/82Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed by adding a material to be mixed to a mixture in response to a detected feature, e.g. density, radioactivity, consumed power or colour
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/06Control of flow characterised by the use of electric means
    • G05D7/0617Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
    • G05D7/0629Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means
    • G05D7/0635Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means by action on throttling means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/40Mixing liquids with liquids; Emulsifying

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Durchfluß- und Wichteregelung von Trüben Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung des Durchflusses und der Wichte von Trüben, bei dem der in einer bestimmten Höhe einer Meßstrecke wirkende Druck zur Bestimmung der Durchflußmenge sowie die Wichte der Trübe gemessen und in Abhängigkeit von den Meßwerten zwei Trübeteilströme unterschiedlicher Wichte gesteuert werden.
  • Bei Schwerflüssigkeitsanlagen, Flotationsanlagen, Anlagen zur Entwässerung von Schlammtrüben usw. ist vielfach erforderlich, daß Trüben mit gleichbleibendem Volumen pro Zeiteinheit und gleichbleibender Wichte aufgegeben werden. Für die Regelung der Trübewichte und des Trübespiegels sind Meßeinrichtungen bekannt, bei denen zwei verschieden tief in die Trübe hineinragende Tauchrohre mit Druckluft beaufschlagt werden. Der sich in beiden Tauchrohren einstellende Differenzdruck ist ein Maß für die Trübewichte und wird auf ein Regelelement übertragen, welches eine Veränderung des Zufuhrverhältnisses von Dicktrübe und Klarwasser bewirkt und die Trübewichte regelt. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß zwei Meßwerte, nämlich erstens die mit Hilfe des Differenzdruckes der beiden Tauchrohre festgestellte Trübewichte und zweitens der mit Hilfe eines der Tauchrohre festgestellte Trübespiegel von einem Regelelement aufgenommen werden. Die Folge sind in vielen Fällen Unstabilitäten (Aufschaukelungen) im Regelkreis, die nur schwer zu dämpfen sind. Darüber hinaus erfolgt bei der bekannten Vorrichtung die Übertragung des Meßwertes auf die pneumatische Steuereinrichtung durch mechanische Verschiebung eines Prallkörpers. Die Genauigkeit der mechanischen Einrichtung bleibt jedoch hinter der Genauigkeit der pneumatischen Einrichtung weit zurück, so daß diese eine nicht zu beseitigende Fehlerquelle darstellt und das Regelverfahren nachteilig beeinflußt.
  • Das Problem, den Durchfluß von Trüben, insbesondere von Trüben mit höheren Feststoffgehalten, zu messen, ist bisher nicht zufriedenstellend gelöst worden. Normblende und Venturirohr versagen bei der Messung der Durchflußmenge von Trüben, da sie sehr leicht verstopfen. Ferner wurden Versuche unternommen, über den Druckabfall in einer geraden Rohrleitung die Geschwindigkeit und damit den Durchfluß einer Trübe zu bestimmen. Der oft scharfkantige Schwerstoff, welcher in den Trüben enthalten ist, bewirkt jedoch einen schnellen Verschleiß der zur Druckmessung verwendeten Membranen, so daß diese häufig ausgewechselt werden müssen. Dies hat Betriebsunterbrechungen zur Folge, die sich für die Regelung und damit für den Betrieb von Aufbereitungsanlagen äußerst nachteilig auswirken.
  • Es ist ferner ein Verfahren bekannt, gemäß dem eine Probe des Produktes einer Schaum-Schwimm-Aufbereitungsanlage der Wirkung eines Strahles oder Strahlenbündels aus Elektronen, Licht, Infrarot-, Ultraviolett- oder Gammastrahlen oder sonstigen elektromagnetischen Schwingungen ausgesetzt wird, um die Zufuhr des Rohgutes in die Aufbereitungsanlage zu regeln. Weiterhin ist ein Verfahren zur Kontrolle des Alkaligehaltes in einer Erztrübe bekannt, gemäß dem der Alkaligehalt der Erztrübe mit Hilfe eines durch die Erztrübe durchgehenden Lichtstrahles bestimmt wird. Außerdem ist es bekannt, die Konsistenz und die Wichte von Trüben mit Hilfe von Gammastrahlen zu bestimmen. Die Anwendung derartiger Verfahren zur Wichtebestimmung weist jedoch die Nachteile auf, daß die Messung der Trübewichte von der Beschaffenheit und Zusammensetzung der Mineralien abhängig ist. Außerdem sind für diese Verfahren komplizierte, empfindliche und besonders kostspielige Einrichtungen erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und auf einfache Weise den Durchfluß und die Wichte einer Trübe genau zu regeln. Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Verfahren, bei dem der in einer bestimmten Höhe einer Meßstrecke wirkende Druck zur Bestimmung der Durchflußmenge sowie die Wichte der Trübe gemessen und in Abhängigkeit von den Meßwerten zwei Trübeteilströme unterschiedlicher Wichte gesteuert werden, darin, daß die von der Trübe von unten nach oben durchflossene Meßstrecke ein oder mehrere Abziige unterhalb des Trübespiegels aufweist, und daß in Abhängigkeit von dem der Durchflußmenge entsprechenden Druckmeßwert die Zufuhrmenge des einen Trübeteilstromes und in Abhängigkeit von dem der Wichte entsprechenden Meßwert die Zufuhrmenge des anderen Teilstromes in getrennten Regelkreisen gesteuert wird. Dadurch, daß für die Meßwerte, die sich aus der Durchflußmengenmessung, und diejenigen Meßwerte, die sich aus der Wichtemessung ergeben, zwei getrennte Regelkreise vorhanden sind, ist eine einfache und genaue Regelung der Durchflußmenge und auch der Wichte möglich, ohne daß die Gefahr von Aufschaukelungen im Regelkreis besteht. Konstante Wichte und konstante Mengen sind besonders bei der Schaum-Schwimm-Aufbereitung sowie bei Aufbereitungsanlagen, welche ohne Überlauf arbeiten, von großer Bedeutung, da Schwankungen der Trübezusammensetzung und der Trübemenge zu Störungen des Trennvorganges führen. Dadurch, daß der Durchfluß für einen oder mehrere Teilströme zu den Aufbereitungsmaschinen innerhalb der Anlage Genau geregelt werden kann, ergibt sich weiterhin ein besonders wirksames und betriebssicheres Aufbereitungsverfahren. Darüber hinaus ergibt sich bei dem Verfahren gemäß der Erfindung der Vorteil einer bedeutenden Kostenersparnis bei der Auslegung der für die Meßanlage notwendigen Behälter und Rohrleitungen.
  • Zur Durchführung des Verfahrens sind vorteilhaft in der Meßstrecke zwei Druckmeßvorrichtungen unterschiedlicher Höhe vorgesehen, die beide an ein Differenzdruckmeßwerk angeschlossen sind, das ausgangsseitig mit einem Stellglied zur Steuerung des einen Trübeteilstromes in Verbindung steht und von denen die eine Druckmeßvorrichtung mit einem Stellglied zur Steuerung des anderen Trübeteilstromes verbunden ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das obere Ende der Meßstrecke von einem die Meßstrecke überragenden Verteiler umgeben, aus welchem die Trübe über mehrere Ablaufstutzen abgezogen und ihrer Verwendung zugeführt wird. Dies hat den Vorteil, daß eine Entmischung der Trübe verhindert und somit aus allen Ablaufstutzen, auch bei unterschiedlichen Abzugsmengen, Arbeitstrübe gleicher Wichte abgezogen werden kann.
  • Vorteilhaft münden die Trübeteilströme in einen Mischbehälter, welcher ein Rührwerk aufweist, mit dessen Hilfe eine innige Durchmischung der Teilströme erfolgt. Auf diese Weise gelingt es, ein besseres Meßergebnis zu erzielen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Meßstrecke einen größeren Querschnitt als ihre Zuführungsleitung mit Leitungsbogen aufweist. Dadurch herrscht in der Meßstrecke eine nur geringe Strömungsgeschwindigkeit der Trübe, welche allerdings noch etwas über der Sinkgeschwindigkeit der Feststoffteilchen liegen muß. Die geringe Strömungsgeschwindigkeit der Trübe übt jedoch keinen nachteiligen Einfluß auf das Meßergebnis aus. Die Strömungsgeschwindigkeit der Trübe in der Zuführungsleitung hingegen ist so hoch, daß eine Verstopfung der Leitung durch Absetzen von Feststoffteilchen nicht auftreten kann.
  • Nachfolgend wird das Verfahren gemäß der Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
  • Die auf spezifisches Gewicht und Durchfluß zu regelnde Trübe wird durch eine Rohrleitung 1 einer Meßstrecke 2 derart zugeführt, daß sie in diese ohne scharfe Richtungsänderung lotrecht von unten nach oben einströmt. Zu diesem Zweck erfolgt die Umleitung der Strömung durch einen Bogen l a. Der Querschnitt der Leitung 1 und des Bogens 1 a wird so groß gewählt, daß in diesen eine hinreichend hohe Strömungsgeschwindigkeit herrscht, um Verstopfungen zu vermeiden. In der Meßstrecke 2 hingegen wird durch Vergrößerung des Querschnittes eine Strömungsgeschwindigkeit erzeugt, welche etwas über der Sinkgeschwindigkeit der Feststoffteilchen liegt. Dadurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß der Einfluß der Strömungsgeschwindigkeit auf die Bildung der Meßwerte gering bleibt. Die in die Meßstrecke 2 einströmende Trübe fließt über das obere Ende 3 der Meßstrecke in einen die Meßstrecke umgebenden und diese überragenden Verteiler 4. An diesem sind je nach der Anzahl der abzuzweigenden Teilströme eine Anzahl von Abflußstutzen 5 angebracht, deren Querschnitte durch Drosselorgane 6, z. B. Schieber oder Ventile, geändert werden können. Die in dem Verteiler 4 stehende Flüssigkeitssäule wirkt als Vordruck auf die Drosselorgane 6. In die Meßstrecke 2 ragen zwei unten offene Tauchrohre 7 und 8, in die in bekannter Weise konstante Druckluftströme eingeleitet werden. Der sich in jedem Tauchrohr einstellende Druck ist gleich dem Produkt aus Eintauchtiefe mal dem spezifischen Gewicht der Trübe. Die Meßdrücke in den beiden Rohren 7 und 8 wirken auf ein Differenzdruckmeßwerk mit Verstärker W. Der gebildete Differenzdruckmeßwert ist von Schwankungen des Trübestandes in der Meßstrecke 2 unabhängig und somit ein direktes Maß für das spezifische Gewicht der Trübe. Mit Hilfe des Differenzdruckmeßwertes wird in dem dargestellten Regelkreis ein selbsttätiges Stellglied 10, z. B. ein Magnetventil, gesteuert, welches einem mit einem Rührwerk 12 versehenen Mischbehälter 9 Wasser zuführt. Dem Mischbehälter wird außerdem Dicktrübe zugeführt, deren spezifisches Gewicht größer ist als das spezifische Gewicht der Arbeitstrübe. Durch Steuerung der dem Mischbehälter 9 zugeführten Wassermenge kann also das spezifische Gewicht der Arbeitstrübe konstant gehalten werden.
  • Da das spezifische Gewicht über den bereits beschriebenen Regelkreis konstant gehalten wird, ist der Meßdruck im Tauchrohr 8 ein genaues Maß für den Trübestand in der Meßstrecke 2 und auch im Verteiler 4. Der Flüssigkeitsstand ist jedoch selbst wiederum ein Maß für den auf die Drosselorgane 6 wirkenden Vordruck und somit ein Maß für den Durchfluß. Mit Hilfe des im Tauchrohr 8 gebildeten Meßwertes wird über ein Druckmeßwerk mit Verstärker N zur Steuerung des Trübeteilstromes für eingedickte Trübe ein Stellglied 11 betätigt. Dem Verstärker N wird ein bestimmter Sollwert vorgegeben, welcher einem bestimmten Durchfluß je Zeiteinheit entspricht. Bei Änderungen des Flüssigkeitsstandes in der Meßstrecke 2 betätigt das Stellglied 11 ein Ventil oder einen Schieber und regelt die Zufuhr von eingedickter Trübe in den Mischbehälter 9 derart, daß der Stand der Trübe in der Meßstrecke konstant bleibt. Somit ist auch der auf die Drosselorgane 6 wirkende Vordruck und der Durchfluß konstant. Durch Einstellen des Querschnittes in den einzelnen Drosselorganen 6 können durch diese verschiedene Durchflußmengen je Zeiteinheit abgezogen werden, ohne daß sich hierdurch die Durchflußmengen der jeweils übrigen Abzüge ändern, da die Regelanlage die Höhe des Trübespiegels und damit die zur Beschickung der übrigen Abflüsse notwendige Menge an Trübe nachregelt.
  • Nachstehend ist der eigentliche Regelvorgang gemäß der Erfindung beschrieben: Als Störung des Gleichgewichtes zwischen beiden Regelkreisen für die Zuführung von Dicktrübe und Wasser sei eine Zunahme des Feststoffgehaltes und damit des spezifischen Gewichtes der eingedickten Trübe angenommen. Die Zunahme des spezifischen Gewichtes wird von den beiden Tauchrohren 7 und 8 erfaßt und im Differenzdruckmeßwerk W registriert und verstärkt. Die Druckveränderung im Meßwerk W wird dem Stellglied 10 mitgeteilt, welches dem Mischbehälter 9 mehr Wasser zuführt, und zwar so lange, bis die erforderliche Trübewichte wieder erreicht ist. Durch den erhöhten Zusatz von Wasser steigt nunmehr der Spiegel im Mischbehälter 9 und damit der Trübestand in der Meßstrecke 2 und dem Verteiler 4. Der damit verbundene Druckanstieg wird von dem Tauchrohr 8 registriert und über das Druckmeßwerk N verstärkt dem Stellglied 11 zugeleitet, welches die Zufuhr von Dicktrübe in dem Mischbehälter so lange drosselt, bis der Sollwert für den Durchfluß wieder erreicht ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Regelung des Durchflusses und der Wichte von Trüben, bei dem der in einer bestimmten Höhe einer Meßstrecke wirkende Druck zur Bestimmung der Durchflußmenge sowie die Wichte der Trübe gemessen und in Abhängigkeit von den Meßwerten zwei Trübeteilströme unterschiedlicher Wichte gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Trübe von unten nach oben durchflossene Meßstrecke (2) ein oder mehrere Abzüge unterhalb des Trübespiegels aufweist, und daß in Abhängigkeit von dem der Durchflußmenge entsprechenden Druckmeßwert die Zufuhrmenge des einen Trübeteilstromes und in Abhängigkeit von dem der Wichte entsprechenden Meßwert die Zufuhrmenge des anderen Teilstromes in getrennten Regelkreisen gesteuert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den einen Trübeteilstrom Dicktrübe, über den anderen Teilstrom Wasser einem Mischbehälter (9) zugeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Meßstrecke (2) zwei Druckmeßvorrichtungen (7, 8) in unterschiedlicher Höhe vorgesehen sind, die beide an ein Differenzdruckmeßwerk (W) angeschlossen sind, das ausgangsseitig mit einem Stellglied (10) zur Steuerung des einen Trübeteilstromes in Verbindung steht, und von denen die eine Druckmeßvorrichtung (8) mit einem Stellglied (11) zur Steuerung des anderen Trübeteilstromes verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmeßvorrichtungen (7, 8) aus mit Druckluft beaufschlagten, unten offenen Tauchrohren bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Meßstrecke (2) von einem die Meßstrecke (2) überragenden Verteiler (4) umgeben ist, aus welchem die Trübe über mehrere Ablaufstutzen (5) abgezogen und ihrer Verwendung zugeführt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mischbehälter (9) ein Rührwerk (12) angeordnet ist, mit dessen Hilfe eine innige Durchmischung der Teilströme erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstrecke (2) einen größeren Querschnitt als die Zuführungsleitung (1) mit Leitungsbogen (l a) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 953 331; USA.-Patentschrift Nr. 2 691442; Mayer-Schranz, »Flotation«, 1931, S. 255f; »Bergbautechnik«, 1959, Heft 6, S. 330.
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GB32005/61A GB985097A (en) 1960-09-07 1961-09-06 A method of and an arrangement for regulating the rate of flow and the specific gravity of pulps

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