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DE1163103B - Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied - Google Patents

Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied

Info

Publication number
DE1163103B
DE1163103B DEO6067A DEO0006067A DE1163103B DE 1163103 B DE1163103 B DE 1163103B DE O6067 A DEO6067 A DE O6067A DE O0006067 A DEO0006067 A DE O0006067A DE 1163103 B DE1163103 B DE 1163103B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
control element
pressure
plate
servo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6067A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph W Broome
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oilgear Co
Original Assignee
Oilgear Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oilgear Co filed Critical Oilgear Co
Publication of DE1163103B publication Critical patent/DE1163103B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members
    • F16K11/0655Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with flat slides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied Die Erfindung betrifft ein servogesteuertes Flachventil, dessen Regelglied entlang eng benachbarter, Stege und Kammern enthaltender ebener Flächen verstellbar ist und hierbei in Abhängigkeit von Größe und Richtung seiner Verstellung Flüssigkeit aus einer Druckkammer nach je einer von zwei Steuerkammern in dosiertem Ausmaß durchläßt. Solche Ventile sollen größere hydraulische Leistungen mit geringen Eingangssignalen steuern oder regeln können und auf diese Signale sicher ansprechen. Die hydraulische Leistung ist proportional dem Produkt aus Druck und Durchflußmenge der Druckflüssigkeit. Das Ventil muß zum Steuern großer Leistungen hohen Drücken widerstehen und große Ventilöffnungen freigeben können. Diese Öffnungen und .damit die Abmessungen und die Masse des Ventils sind um so kleiner, je höher der Druck gewählt wird. Hohe Drücke erfordern außerdem nur ein geringes Verstellen der beweglichen Teile des Ventils, wobei die Trägheit der bewegten Massen weniger zur Wirkung kommt. Die Betätigungskraft des Ventils hängt u. a. von der Massenträgheit, der Ventilreibung, dem hydraulischen Druck und der Durchflußmenge ab. Die Trägheit kann durch kleine Ventilabmessungen verringert werden. Die Wirkungen des Drucks und der Strömung sind durch geeignete Formgebung der Ventilkammern ausgleichbar. Die Reibung bereitet Schwierigkeiten, indem sie sowohl die Linearität des Bewegungsgesetzes in Abhängigkeit von der Steuerkraft stört und die Empfindlichkeit der Regelung beeinträchtigt.
  • Die Erfindung trägt allen diesen Umständen in vorteilhafter Weise Rechnung. Nach der Erfindung sind das Regelglied führende und sein federndes Verstellen in beiden Richtungen gestattende Verbindungsteile zwischen dem Regelglied und .dem Gehäuse in der Weise angeordnet, daß sie unter Einwirkung des Flüssigkeitsdrucks ohne Behinderung ihrer federnden Beweglichkeit allein auf Zug .beansprucht werden und nicht dehnbar sind. Vorzugsweise dienen als Verbindungsteile gestreckte Flachfedern.
  • Es besteht also auch bei hohem Druck leichte Beweglichkeit des Regelgliedes, und es kann ein sehr enger Abstand zwischen den einander gegenüberstehenden Ventilflächen genau eingehalten werden, so daß dort keine festen Teilchen eindringen und sich verklemmen können.
  • Es ist bekannt, einen Schieber für selbsttätige hydraulische Regler an einem über der Schieberfläche liegenden Drehpunkt reibungsfrei an einer Blattfeder so aufzuhängen, daß er in geringem Abstand über der Schieberfläche schwebt. Die Aufhängung wird aber im Betrieb durch den Flüssigkeitsdruck auf Druck beansprucht und muß zum Schutz gegen Knickung entsprechend stärker bemessen werden. Für Verwendung unter hohen Flüssigkeitsdrücken müßte die Aufhängung so drucksteif bemessen werden, daß sie keine leichte Beweglichkeit mehr hätte. Andere bekannte Drehschieberkonstruktionen enthalten zwar auf Zug beanspruchte Halterungen des verstellbaren Schieberteils, aber in solcher Anordnung, daß sie nicht durch unbehindert federnd bewegliche Glieder, z. B. in der Art von rein auf Zug beanspruchten Blattfedern, ersetzt werden könnten.
  • Das Ventil nach der Erfindung eignet sich u. a. auch zur Steuerung von heißen Gasen unter hohem Druck sowie von dickflüssigen Medien mit darin enthaltenen Schwebeteilchen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Ventils nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • F i g. 1 ist ein vertikaler Längsschnitt durch ein solches Ventil, F i g. 2 ein Schnitt nach .der Linie II-11 der F i g. 1, F i g. 3 ein vertikaler Schnitt nach der Linie III-111 der F i g. 1.
  • Der auf einer Grundplatte 46 ruhende Ventilblock 4 enthält in seinem oberen Teil eine Druckkammer 14 und zwei Steuerkammern 22 und 26 in Form von im Querschnitt rechteckigen Schlitzen, sowie Auslaßkammern 34 und 38. Die Kammern 14, 22 und 26 sind über Durchlässe 66, 68 und 70 und nicht dargestellte Leitungen beispielsweise an eine Druckmittelpumpe und einen hydraulischen Motor angeschlossen. Die Steuerfläche des Ventilblocks 4 ist so eben und glatt ausgeführt, wie es praktisch möglich ist. Über ihr liegt die von Blattfedern 56 und 58 getragene Ventilplatte 2 mit einer mittleren Kammer 16 und zwei von ihr durch Stege 18 und 19 getrennten seitlichen Kammern 30 und 40.
  • Die Druckflüssigkeit gelangt über den Einlaß 66 in die Druckkammer 14 und wird je nach der Auslenkung der Platte 2 entweder nach der Steuerkammer 22 oder nach der Steuerkammer 26 geleitet. Sie strömt aus der jeweils angeschlossenen Kammer zur Arbeitsstelle, also z. B. zu dem erwähnten hydraulischen Motor, und kehrt von dort zur anderen Steuerkammer zurück, von wo sie zur Auslaßkammer 34 oder 38 gelangt, aus der sie nach außen abgegeben wird. Der Druckmittelfluß durch das Ventil hört auf, wenn die Ventilplatte 2 in ihre Nullage zurückkehrt. Die Blattfedern 56 und 58 suchen die von ihnen getragene Platte 2 in diese Lage zurückzuführen. Wenn sich die Bewegung der Platte über die Nullage hinaus fortsetzt, kehrt sich der Druckmittelfluß nach außen um.
  • Bei Servosystemen, die mit genau zu bemessenden Flüssigkeitsmengen arbeiten, sollten die äußeren Ecken der Stege und Kammern soweit wie möglich viereckig sein, um die Ventilkennlinien zu linearisieren. Außerdem sind dann die Räume, die zwischen den Stegen in der Ventilplatte 2 und dem Ventilblock 4 für den Druckmittelfluß vorhanden sind, nahezu proportional der Ventilplattenverschiebung in irgendeiner Öffnungsrichtung. Auf diese Weise kann die Durchflußmenge zu einer im wesentlichen linearen Funktion der Ventilverstellung werden, was bei Servo-Systemen von großer Wichtigkeit ist.
  • Außerdem erstrecken sich die Öffnungen über die gesamte Ventilbreite, weshalb bei einer gegebenen Verschiebung der Ventilplatte eine größere Änderung des Öffnungsquerschnittes erreicht wird als bei den Ausbildungen der bisher bekannten Ventile. Hierdurch wird ein wesentliches Anwachsen der Leistung erzielt.
  • Der Luftspalt zwischen der Ventilplatte 2 und dem Ventilblock 4 kann Anwendungsbedingungen angepaßt werden und beispielsweise zwischen 0,005 und 0,075 mm variieren, was von den Eigenschaften der Druckflüssigkeit, der Größe der Schwebeteilchen usw. abhängt. Es sei hier festgehalten, daß der Luftspalt nach der Bearbeitung der miteinander zusammenwirkenden Flächen 18, 19, 20, 21, 32 und 42 der Ventilplatte 2 und des Ventilblockes 4 einjustiert werden kann. So kann, falls er zu klein ist, der Boden des Ventilblockes geschliffen werden, um die Oberfläche desselben abzusenken und falls er zu groß ist, können die Enden der Blattfedern 56 und 58 und die mit ihnen verbundenen Blöcke 60 und 62 abgeschliffen werden, um die Bodenfläche der Platte 2 zu senken.
  • Die Größe .der Überdeckung der Kammern 22 und 26 durch die Stege 18, 19 und 20, 21 hängt ebenfalls von der Verwendung des Ventils ab. Bei vielen Anwendungen kann ein genaues Passen, d: h. eine Nullüberlappung oder eine Nullunterlappung erwünscht sein. Wenn das Ventil zum Regeln von Gasströmen dient, dann kann eine beachtliche überlappung zusammen mit einem Kleinstluftspalt zwischen der Ventilplatte und dem Ventilblock notwendig sein, um eine wirksame Dichtung in der Null-Lage zu erhalten. Andererseits kann es dann, w,-nn Dickstoffflüssigkeiten, die feste Teilchen von beachlicher Größe mit sich führen, gesteuert werden sollen, wünschenswert sein, eine gewisse Unterlappung zusammen mit einem größeren Luftspalt zwischen der Ventilplatte und dem Ventilblock zu haben, um ein Festsetzen zu verhindern und den Totgang zu verkleinern.
  • Es ergibt sich auch, daß die Werkstoffe für die Ventilplatte und den Ventilblock sich je nach der Ventilverwendung ändern können. So kann Aluminium bei Niederdruck zufriedenstellen, während hohe Drücke ein festeres Material, wie Stahl, erfordern. Dort, wo korrodierende Flüssigkeiten von dem Ventil zu beherrschen sind, können die Ventilteile, welche den Flüssigkeiten ausgesetzt sind, mit einem nichtkorrodierenden Überzug versehen sein; es können aber auch die Ventilplatte und der Ventilblock aus solchen nicht korrodierenden Werkstoffen bestehen. Wenn heiße, erodierende Gase gesteuert werden sollen, dann können die Platte und der Block aus keramischem Werkstoff bestehen oder mit solchem überzogen werden. Das erfindungsgemäße Ventil kann in vielen Fällen so gebaut werden, daß Nacharbeiten entbehrlich sind. Dort, wo extrem kleine Toleranzen erforderlich sind, ist es möglich, die Teile zu schleifen oder zu schaben, selbst dann, wenn es sich um harten Keramik-Werkstoff handelt.
  • Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß beim Verstellen der Ventilplatte 2 aus der Null- oder Mittenlage heraus nach einer der beiden Seiten die Ventilplatte sich dem Block 4 nähert, dabei aber parallel zu diesem verbleibt, so daß der Luftspalt verringert wird. Umgekehrt nimmt der Luftspalt zu, wenn die Platte nach der Mittenlage zurückkehrt. Bei der Rückkehr der Platte in die Mittenlage nimmt somit der Abstand zwischen den Stegen zu, und Teilchen, die sich etwa zwischen diese gesetzt haben, werden entfernt. Diese relative Bewegung der Teile unterbindet somit ein Festsetzen, so daß das Ventil mit einem Minimum an Kraftaufwand in die Null-Lage zurückkehrt.
  • Das erfindungsgemäße Ventil besitzt in der Null-Lage eine Eigenstabilität, die beachalich oberhalb derjenigen liegt, die bei Gleitplattenventilen mit drückenden Plattenstützen vorhanden ist. Der Druck in den verschiedenen Kammern, insbesondere in der Kammer 16, der während des Betriebes dauernd vorhanden ist, drückt die Platte 2 vom Ventilblock weg und ist bestrebt, den Luftspalt zwischen diesen Teilen zu erhöhen. Wenn sie in der Null-Lage am weitesten vom Block entfernt ist, dann wirkt der Druck dauernd auf die Platte so ein, daß sie in dieser Lage verbleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied, das über engbenachbarte ebene Flächen mit Stegen und Kammern zum Dosieren von Flüssigkeit aus einer Druckkammer nach einer von zwei Steuerkammern in Abhängigkeit von der Größe und Richtung seiner Verstellung wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Verbindungsteilen zwischen Regelglied und Gehäuse, die das federnde Verstellen des Regelgliedes in beiden Richtungen gestatten, die Verbindungsteile in der Weise angeordnet sind, daß sie unter Einwirkung des Flüssigkeitsdruckes ohne Behinderung ihrer federnden Beweglichkeit allein auf Zug beanspruchbar und nicht dehnbar sind.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile als gestreckte Flachfedern ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 461964, 511268, 656 073; schweizerische Patentschrift Nr. 286 967; USA.-Patentschrift Nr. 2 591207. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1029 207.
DEO6067A 1957-05-17 1958-03-19 Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied Pending DE1163103B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1163103XA 1957-05-17 1957-05-17

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DE1163103B true DE1163103B (de) 1964-02-13

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ID=22366423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO6067A Pending DE1163103B (de) 1957-05-17 1958-03-19 Servogesteuertes Flachventil mit einem Regelglied

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DE (1) DE1163103B (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3335124A1 (de) * 1982-09-30 1984-04-05 Fife, Robert L., 98668 Vancouver, Wash. Servoventil

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