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DE1163195B - Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte fuer das Abschiessen von Granaten durch Gewehre - Google Patents

Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte fuer das Abschiessen von Granaten durch Gewehre

Info

Publication number
DE1163195B
DE1163195B DEB63927A DEB0063927A DE1163195B DE 1163195 B DE1163195 B DE 1163195B DE B63927 A DEB63927 A DE B63927A DE B0063927 A DEB0063927 A DE B0063927A DE 1163195 B DE1163195 B DE 1163195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sight
rifle
sighting device
bar
sighting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63927A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Aero Mecaniques SA filed Critical Brevets Aero Mecaniques SA
Publication of DE1163195B publication Critical patent/DE1163195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/06Adaptations of smallarms for firing grenades, e.g. rifle grenades, or for firing riot-control ammunition; Barrel attachments therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/46Sighting devices for particular applications
    • F41G1/48Sighting devices for particular applications for firing grenades from rifles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F 07 h
Deutsche Kl.: 72f-14
Nummer: 1163 195
Aktenzeichen: B 639271 c / 72 f
Anmeldetag: 7. September 1961
Auslegetag: 13. Februar 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte für das Abschießen von Granaten, die auf einem bleibend auf dem Ende eines Gewehrlaufes befestigten Schießstock angebracht werden, wobei das Gewehr außerdem in üblicher Weise eine Visiervorrichtung für das Zielen bei Abschuß normaler Gewehrmunition aufweist.
Bei bekannten Visiervorrichtungen für das Abschießen von Granaten mittels Gewehre, insbesondere mittels Sturmgewehre, wurde so vorgegangen, daß für jede Granate eine angepaßte Visierlatte mitgeliefert wurde, die auf einem Flügel der auf den Schießstock des Gewehrs aufgeschobenen Granate aufgesteckt wird und die sich beim Abschuß durch den Strömungsdruek von der Granate löst und wegfällt. Dabei mußte aber die Granate derart auf den Schießstock aufgesteckt werden, daß die auf den Flügel aufgesteckte Visierlatte beim Abschuß eine genaue senkrechte Lage einnimmt, was praktisch nicht zu erreichen war, so daß dementsprechend auch die Ziele häufig verfehlt wurden.
Um die Visier- bzw. Schießgenauigkeit für den Abschuß von Granaten mittels Gewehre zu verbessern, ist es erwünscht, die Visierlatte möglichst weit entfernt von dem größten vorderen Durchmesser der Granate, der tangential anvisiert wird, anzubringen. Man ist daher schon so vorgegangen, daß ein vom Gewehrlauf lösbarer Schießstock mit einem Träger für eine austauschbare Scheibe mit Visierkimmen (Visierlatte) versehen wurde, die über ihre ganze Höhe von dem Träger eingefaßt ist. Der Träger oder die Befestigungsmittel dieser Visierlatte überragen den Schießstock seitlich in erheblichem Maße, so daß dieser Träger gegen den Schießstock kippbar sein mußte, um Beschädigungen beim Stellungswechsel des Schützen zu vermeiden. Soll mit dem Gewehr normale Gewehrmunition verschossen werden, so war es erforderlich, den Schießstock mit dem Visierlattenträger vom Laufende der Waffe zu lösen.
Demgegenüber handelt es sich hier, wie eingangs erwähnt, um Gewehre bzw. Sturmgewehre, die bleibend mit einem Schießstock versehen sind und bei denen erstrebt wird, das Gewehr wahlweise zum Abschuß von Granaten mittels einer jeder Granate angepaßten, beim Abschuß wegfallenden Visierlatte und zum Abschuß von normaler Gewehrmunition verwenden zu können, ohne daß die Befestigung der Visierlatte das Visieren für den letzteren Abschuß stört.
Entsprechend dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß bei der eingangs erwähnten Visiervorrichtung die für das Zielen bei Verwendung normaler Gewehrmunition bestimmte Visiervorrichtung Befesti-
Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte für das Abschießen von Granaten durch Gewehre
Anmelder:
Brevets Aero-Mecaniques S. A., Genf (Schweiz)
Vertreter:
Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52/54
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 16. September 1960 (Nr. 39 184)
gungsmittel für die für das Zielen bei Verwendung von Granaten bestimmte Visiervorrichtung aufweist, wobei die Befestigungsmittel mit dem unteren Teil der Visierlatte zusammenwirken sowie dauernd fest und starr mit dem Gewehr verbunden sind und wobei die Befestigungsmittel derart ausgebildet sind, daß sie die Visierlinie für den Abschuß normaler Gewehrmunition frei lassen.
Bei Gewehren, deren Visiervorrichtung für das Zielen bei Verwendung normaler Gewehrmunition ein mit einem Schutz versehenes Visierkorn aufweist, wird nach der Erfindung der Visierkornschutz vorteilhaft unmittelbar zur Befestigung der Visierlatte verwendet. Dabei kann man so vorgehen, daß der Visierkornschutz im Oberteil mit einem Loch versehen ist, in das eine untere Warze der Visierlatte durch Druck in Eingriff gelangt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich, zur Erhöhung der Schußgenauigkeit die Visierlatte weit genug entfernt von der Granate auf dem Gewehrlauf ohne Störung der Visierlinie für den Abschuß normaler Gewehrmunition anzubringen, und weiter können nun auch die Granaten zur Erhöhung ihrer Flugstabilität mit nach hinten verlängerten Stabilisierflächen ausgerüstet werden, ohne daß die Befestigung der Visierlatte oder die Visierlatte selbst stört, und weiter können die Stabilisierflächen ohne Störung auch schraubenförmig verlaufen. Die Befestigung der Visierlatte kann so fest sein, wie es gewünscht wird, und falls sie beim Abschuß der Granate durch den Rückstoß nicht wegfallen sollte, kann sie vom Schützen durch einfaches Abziehen entfernt und dann durch die Visierlatte der nächsten Granate ersetzt werden.
409 508/39
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer von einem Sturmgewehr abzuschießenden Granate mit an ihr befestigter Visierlatte, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 bis 5 Rückansichten auf die Stabilisierflächen einer Granate mit abgeänderten Befestigungen der Visierlatte,
Fig. 6 und 7 einen Längsschnitt und einen Quer- ίο schnitt durch die Visierlatte,
F i g. 8 eine Stirnansicht der Visierlatte mit ihrer Befestigung auf dem Sturmgewehr,
F i g. 9 einen Längsschnitt durch die Aufsteckhülse der Granate mit dem Schießstock und der Visierlattenbefestigung des Gewehrs.
Die Visiervorrichtung nach der Erfindung ist zum Abschuß von Granaten 1 mittels eines Sturmgewehres bestimmt, dessen Lauf 2 fest mit einem Schießstock 3 versehen ist. auf den die Hülse 4 der Granate aufgesteckt wird, die mit einem Leitwerk aus Flügeln 5 versehen ist.
Die anzuwendende, z. B. aus Kunststoff bestehende Visierlatte 6, entsprechend Fig. 8, besitzt für das Richten auf genau bestimmte Entfernungen, z. B. 50, 100 und 150 m, an den Querstegen 7, 9 und 11 Kimmen 8, IO und 12.
Entsprechend dem Beispiel ist der untere Quersteg 7 der Visierlatte mit einer nach unten gerichteten Warze 18 versehen, und die Befestigung auf dem Gewehr erfolgt dadurch, daß diese Warze in ein Loch 19 des Oberteils eines Kornschuizes 17 für das übliche Visierkorn bei Verwendung von normaler Gewehrmunition eingedrückt wird, so daß damit die Visierlatte auf dem Gewehrlauf befestigt ist. und zwar so, daß sie beim Abschuß der Granate durch den Rückstoß umkippt und wegfällt. Sollte sie durch irgendwelche Zufälle nicht wegfallen, so kann die Visicrlatte durch einfachen Handgriff mit der Warze 18 aus dem Loch 19 herausgezogen und dann durch die Visierlatte einer nächsten Granate ersetzt werden. Es ist selbstverständlich möglich, die Befestigungsmittel 17 und 19 an beliebiger Stelle des Gewehrlaufs vorzusehen, jedoch so, daß für das Zielen bei Verwendung normaler Gewehrmunition die Visierlinie frei bleibt.
Es wird jeder Granate eine Visierlatte mitgegeben, wobei es vorteilhaft ist, die Visierlatte in irgendeiner Form mit der Granate 1 zu verbinden. Zu diesem Zweck ist entsprechend der Ausführung nach Fig. 1. 6 und S der obere Quersteg 9 der Visierlatte mit einer weiteren Warze 13 versehen, die seitlich gerichtet ist und die in eine entsprechende Einbohrung 14 der Granate eingedrückt werden kann, und zwar vorteilhaft so, daß die Visierlatte im Bereich des hinteren Granatenteils eine Parallellage zur Granatenachse einnimmt.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 wird die aus Kunststoff bestehende Visierlatte 6 gegen die Außenfläche der Granatenaufsteckhülse 4 gedrückt, so daß sie Bogenform annimmt und dann in ihrer Lage durch federnde Zungen 15 gehalten wird, die an den zugekehrten Flächen zweier Stabilisierflächen 5 angebracht werden.
Bei der Ausführung nach F i g. 4 wird die mit der Granate gelieferte Visierlatte 6 auf einer Seite einer Stabilisierfläche 5 durch federnde Zungen 16 festgehalten.
Schließlich ist nach F i g. 5 mindestens eine Stabilisierfläche 5 hohl ausgebildet und am einen Ende offen, so daß die Visierlatte 6 in diese Stabilisierfläche eingeschoben werden kann.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung nimmt die Visierlatte nach Aufstecken auf die Befestigungsmittel 17, 19 auf jeden Fall die richtige senkrechte Lage ein, so daß der Schütze während eines Kampfes auf das Aufstecken keine besondere Aufmerksamkeit zu richten braucht. Außerdem kann das Aufstecken der Granatenhülse 4 auf den Schieß ;tock bei beliebigen Lag.-n der Flügel erfolgen, ohne daß die Stabilisierflächen gegen irgendwelche Waffenteile, z. B. den Bajcnetthalter 20, stoßen. In jedem Fall besitzt die Visierlatie. die einer bestimmten Granate zugeordnet ist, die richtigen Visierkimmen, soweit die Granate der Abschußwaffe angepaßt ist. Schließlich sei erwähn;, daß eine Längsseite der Visierlatte mit einer Entfernungsskala 21 versehen sein kann, durch die die Entfernung eines Zieles bei annähernd bekannter Höhe, z. B. eines Kampfwagens, abgeschätzt werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte für das Abschießen von Granaten, die auf einem bleibend auf dem Ende eines Gewehrlaufes befestigten Schießstock angebracht werden, wobei das Gewehr außerdem in üblicher Weise eine Visiervorrichtung für das Zielen bei Abschuß normaler Gewehrmunition aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Zielen bei Verwendung normaler Gewehrmunition bestimmte Visiervorrichtung Befestigungsmittel (17, 19) für die für das Zielen bei Verwendung von Granaten bestimmte Visiervorrichtung aufweist, wobei die Befestigungsmittel (17, 19) mit dem unteren Teil (18) der Visierlatte (6) zusammenwirken sowie dauernd fest und starr mit dem Gewehr verbunden sind und wobei die Befestigungsmittel derart ausgebildet sind, daß sie die Visierlinie für den Abschuß normaler Gewehrmunition frei lassen.
2. Visiervorrichtung nach Anspruch 1 für ein Gewehr, dessen Visiervorrichtung für das Zielen bei Verwendung normaler Gewehrmunition ein mit einem Schutz versehenes Visierkorn aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Visierkornschutz (17) zur Befestigung der Visierlatte (6) dient.
3. Visiervorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Loch (19) im Oberteil des Visierkornschutzes (17). in das eine Warze (18) der Visierlatte (6) durch Druck zum Eingriff gelangen kann.
4. Visiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Visierlatte (6) eine weitere Warze (13) oder ein ähnliches Befestigungsmittel aufweist, mittels dessen die Visierlatte (6) bei der Lagerung der Granate an dieser befestigbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 070 069;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 075 987;
belgische Patentschrift Nr. 537 135.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 508/39 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEB63927A 1960-09-16 1961-09-07 Visiervorrichtung mit auswechselbarer Visierlatte fuer das Abschiessen von Granaten durch Gewehre Pending DE1163195B (de)

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LU39184A LU39184A1 (de) 1960-09-16 1960-09-16

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GB (1) GB918571A (de)
LU (1) LU39184A1 (de)

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US3182416A (en) 1965-05-11

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