DE178008C - - Google Patents
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- DE178008C DE178008C DENDAT178008D DE178008DA DE178008C DE 178008 C DE178008 C DE 178008C DE NDAT178008 D DENDAT178008 D DE NDAT178008D DE 178008D A DE178008D A DE 178008DA DE 178008 C DE178008 C DE 178008C
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- telescopic sight
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G11/00—Details of sighting or aiming apparatus; Accessories
- F41G11/001—Means for mounting tubular or beam shaped sighting or aiming devices on firearms
- F41G11/003—Mountings with a dove tail element, e.g. "Picatinny rail systems"
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
KAISERLICHES PATENTAMT.
Früher benutzte man ausschließlich Zielfernrohrbefestigungen, bei denen das Fernrohr
fest auf dem Flintenlaufe angebracht war, so daß der Rückstoß des Gewehres
erstens · schädlich auf das Fernrohr selbst einwirkte und andererseits ein Durchsehen
durch das Feuer unmöglich machte, indem die Lage des Auges des Schützen sich zu
dem Fernrohr selbst änderte. Um diese
ίο Übelstände zu vermeiden, hat man bereits das
Zielfernrohr so mit der Waffe verbunden, daß es ihr gegenüber in der Längsrichtung
gleiten kann.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist jedoch noch immer eine gewisse Verbindung
vorhanden, indem eine Schraubenfeder die Hemmung und erforderlichenfalls auch die Zurückbewegung des Fernrohrs nach
Abgabe des Schusses bewirkt. Zum Halten des Fernrohrs dient bei den bekannten Vorrichtungen
eine seitlich an der Schußwaffe angeordnete plattenähnliche Führung, welche
die Kanten des ebenfalls flach ausgebildeten Fernrohrfußes umfaßt.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtung ist das Fernrohr
ebenfalls in achsialer Richtung verschiebbar, jedoch ohne Einschaltung einer Feder o. dgl. angeordnet, so daß es nach
dem Schuß stehen bleibt und von dem Schützen erst wieder in seine alte Lage zurückgeführt
werden muß. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß sich das Fernrohr leichter bewegen, also dem Rückstoße mehr
nachgeben kann, wodurch einerseits eine Beschädigung des Fernrohrs und andererseits
auch ein Verletzen des Schützen etwa durch zu frühzeitiges Zurückschnellen ausgeschlossen
ist. Ferner hat die unbeschränkte Beweglichkeit den ,Vorteil, vor Abgabe des Schusses
das Fernrohr einfach durch Hin- und Herschieben auf jeden gewünschten Abstand vom
Auge einstellen zu können. Dies wird noch dadurch erleichtert, daß das Fernrohr auf
der Oberseite der Schußwaffe angeordnet ist; der Schütze braucht also nicht seinen Kopf
in eine schiefe Lage zu bringen, wie es z. B. eine seitliche Anordnung erforderlich macht.
Trotz der leichten Beweglichkeit ist jedoch die Festigkeit der ganzen Einrichtung sehr
groß, da das Zielfernrohr selbst auf einer seiner Achse parallelen Stange befestigt ist,
die in einer diese ganz oder zum größten Teil umfassenden Führung gleitet.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht und Fig. 2 den Grundriß der Einrichtung. In den
Fig. 3 und 4 sind die Querschnitte nach A-A bezw. B-B der Fig. 1 in größerem Maßstabe
dargestellt, während Fig. 5 ' eine Vorderansicht der ganzen Einrichtung ist.
Auf dem Laufe der Schußwaffe ist die Hülse α mittels zweier Füßchen b und c so
befestigt, daß die ganze Vorrichtung leicht auf das Gewehr aufzubringen und leicht
wieder von ihm zu entfernen ist. Das vordere Füßchen b ist so ausgebildet, daß der
ganze Teil α um einen in der Zeichnung nicht dargestellten Zapfen des hinteren Fuß- ■
chens c zu drehen ist, um eine gewisse Einstellungsmöglichkeit zu behalten. Dies läßt
sich z. B. dadurch erzielen, daß durch Lappen d am vorderen Füßchen und durch in
die Zwischenräume reichende, auf dem Gewehre angeordnete Lappen (in der Zeichnung
nicht dargestellt) eine Schraube e gesteckt wird, die eine Bewegung des Zielfernrohrs
in wagerechter Richtung bewirken kann.
In dem Fuße α bewegt sich eine Stange f, welche am Ende das Zielfernrohr g trägt.
Der Querschnitt der Stange f ist beliebig. Wählt man die Kreisform, so ist noch eine
ίο Einrichtung zu treffen, um das Drehen der
Stange f zu verhüten. Die letztere ist dann auf der ganzen Länge oder einem Teil derselben
mit einer Feder h zu versehen, der eine entsprechende Nut bezw. ein Schlitz in
dem. Fuße α entspricht. Die Verbindung zwischen dem Zielfernrohr und der Stange f
ist beliebig. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele trägt das Ende der Stange f
ein Gewinde, über welches ein an dem Fernrohr g angebrachter Ansatz i geschoben und
durch eine Mutter k festgestellt wird.
Claims (1)
- Paten t-An SPRU CH:Zielfernrohrbefestigung, die ein Vorwärtsgleiten des Fernrohrs beim Schuß gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernrohr (g) auf einer Stange (f) befestigt ist, welche in einer oben auf der Schußwaffe befestigten, die Stange -ganz oder zum größten Teil umfassenden Führung (a) gleitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178008C true DE178008C (de) |
Family
ID=442442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178008D Active DE178008C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178008C (de) |
-
0
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