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DE1163170B - Gelenkbeschlag fuer eine in ihrer Neigungslage einstellbare Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes - Google Patents

Gelenkbeschlag fuer eine in ihrer Neigungslage einstellbare Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes

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Publication number
DE1163170B
DE1163170B DEST17068A DEST017068A DE1163170B DE 1163170 B DE1163170 B DE 1163170B DE ST17068 A DEST17068 A DE ST17068A DE ST017068 A DEST017068 A DE ST017068A DE 1163170 B DE1163170 B DE 1163170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
bolt
hook
locking
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17068A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Beierbach
Dipl-Ing Werner Strien
Herbert Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Recaro GmbH and Co KG
Original Assignee
Recaro GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Recaro GmbH and Co KG filed Critical Recaro GmbH and Co KG
Priority to DEST17068A priority Critical patent/DE1163170B/de
Priority to DEST18166A priority patent/DE1286922B/de
Priority to DE1961ST018588 priority patent/DE1216131B/de
Publication of DE1163170B publication Critical patent/DE1163170B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
    • B60N2/235Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms
    • B60N2/2356Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls
    • B60N2/2362Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls rotatably movable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/235Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms
    • B60N2/2352Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with external pawls

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Gelenkbeschlag für eine in ihrer Neigungslage einstellbare Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes Die Erfindung bezieht sich auf einen Gelenkbeschlag für eine in ihrer Neigungslage einstellbare Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes, bestehend aus zwei gegeneinander um eine Einstellachse verschwenkbaren und mittels einer Rastvorrichtung feststellbaren Beschlaghälften, die zusammen als Ganzes mit der Lehne nach vom geklappt werden können.
  • Bei einem bekannten Gelenkbeschlag dieser Art ist ein hakenförmiger Riegel vorgesehen, der bei Verzögerungen des Fahrzeuges durch einen Pendelteil in die Riegelstellung geschwenkt wird und dabei die Rückenlehne gegen Nachvomklappen verriegelt. Bei dieser bekannten, auf Verzögerungen des Fahrzeuges ansprechenden Verriegelung ist man auf ein einwandfreies Funktionieren der Verriegelungsvorrichtung während einer Verzögerung angewiesen. Dadurch ist es nicht ausgeschlossen, daß gerade im entscheidenden Moment, z. B. während eines Unfalls, aus irgendeinem nicht vorhersehbaren Grund die Verriegelung nicht funktioniert.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Verriegeln einer in ihrer Neigungslage einstellbaren Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes ist eine lösbare Verriegelung vorgesehen, die die Bewegung der Rückenlehne beim Vorklappen lediglich in dem der steilsten Lehnenstellung entsprechenden Endpunkt des Verstellbereiches sperrt. Befindet sich jedoch die Lehne nicht in der steilsten Lehnenstellung, dann wird bei einer plötzlichen Verzögerung des Fahrzeuges, z. B. während eines Unfalls, die Lehne zunächst bis zur steilsten Stellung vorgeschwenkt. Dieses führt dazu, daß die Verriegelung schlagartig beansprucht wird, was leicht zu einer Zerstörung der Verriegelungsteile führen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Gelenk-beschlag der obengenannten Art mit einer Verriegelungsvorrichtungg für die Rückenlehne zu versehen, die, unabhängig von der Schwenklage der Lehne, das unbeabsichtigte Nachvornklappen der Lehne unter der Einwirkung großer Verzögerungskräfte sicher verhindert und die von demselben Betätigungsorgan betätigbar ist wie die Rastvorrichtung.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein an der unteren Beschlaghälfte vorgesehener Riegel zum Verriegeln der Rückenlehne mit dem Sitz gegen unbeabsichtigtes Nacbvornklappen mit der Rastvorrichtung zum. Einstellen der Rückenlehnenneigungslage gekoppelt ist, dergestalt, daß zum Betätigen des Rie-els und der Rastvorrichtung ein gemeinsames Betätigungsorgan vorgesehen ist, dessen Betätigungsweg in zwei Abschnitte unterteilt ist, von denen der erste Abschnitt zum Lösen des Riegels und der zweite Abschnitt zum Lösen der Rastvorrichtung dient. Dadurch wird erreicht, daß man beim Bewegen des Betätigungsorgans innerhalb des ersten Ab- schnittes seines Betätigungsweges nur den Riegel löst, so daß die schwenkbare Rückenlehne nach vorn geschwenkt werden kann, ohne daß dabei die Einstellung der beiden Beschlaghälften gegeneinander und damit die Neigung der Rückenlehne in ihrer zurückgeschwenkten Stellung verändert werden. Will man dagegen die Neigung der Rückenlehne verstellen, dann muß man das Betätigungsorgan lediglich über den zweiten Abschnitt seines Betätigungsweges bewegen, so daß dann die Rastvorrichtung gelöst wird und die Rückenlehne in die gewünschte Stellung durch Verstellen der beiden Beschlaghälften zueinander gebracht werden kann.
  • Es ist hierbei vorteilhaft, wenn zum Betätigen des Riegels und der Rastvorrichtung miteinander gelenkig verbundene Hebel vorgesehen sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein an sich bekannter hakenförmiger Riegel mit dem Rasthebel um eine Achse schwenkbar verbunden und mit einem Betätigungsgriff versehen.
  • Der hakenförmige Riegel weist hierbei einen Anschlag auf, der sich nach dem Entriegeln auf der Stützfläche eines Vorsprunges der unteren Beschlaghälfte abstützt und dessen Abstand von der Achse größer ist als der Abstand der Stützfläche von dieser Achse.
  • Um eine besonders feste Verriegelung zu erreichen, umfaßt nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der hakenförinige Riegel gleichzeitig eine am Sitzrahmen angeordnete Stütze und einen an der unteren Beschlaghälfte vorgesehenen Vorsprung. Dadurch wird erreicht, daß die Achse des Riegelhebels nicht belastet wird, wenn eine Kraft bestrebt ist, die Lehne des Kraftfahrzeugsitzes nach vorn zu schwenken.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen F i g. 1, 2 und 3 von der Innenseite gesehene Ans;chten von drei verschiedenen Ausführungsbeispielen von Gelenkbeschlägen gemäß der Erfindung, F i g. 4 die Ansicht in Richtung X des Gelenkbeschlages nach F i g. 1 und F i g. 5 die Seitenansicht des hakenförmigen Riegels des Gelenkbeschlages nach F i g. 2 in größerem Maßstab.
  • Bei dem in den F i g. 1 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Gelenkbeschlag aus einer Beschlaghälfte a, die um eine Achse al schwenkbar mit dem Sitzrahmen cl eines Kraftfahrzeugsitzes verbunden ist, und einer zweiten Beschlaghälfte b, die mittels in Bohrungen b 1 eingreifender Schrauben mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Rückenlehnenrahmen des Kraftfahrzeugsitzes verbunden ist. Diese beiden Beschlaghälften a und b sind um eine Einstellachse a2 schwenkbar und mittels einer Rastvorrichtung feststellbar miteinander verbunden. Die Rastvorrichtung besteht aus einem konzentrisch um die Achse a2 angeordneten und mit der Beschlaghälfte b verbundenen Zahnsegment b 3, in dessen Zähne b 4 Zähne a 3 einer Klinke a 4 eingreifen, die an einem Rasthebel a5 befestigt ist, der um eine Achse a5' in der Beschlaghälfte a schwenkbar gelagert ist.
  • Am freien Ende des Rasthebels a5 ist ein Riegelhebela6 um eine Achsea7 schwenkbar befestigt, dessen eines schräg nach oben ragendes Ende einen Handgriff a8 und dessen schräg nach unten ragendes anderes Ende einen hakenförmigen Riegel a9 bildet, der in der in der Zeichnung dargestellten Stellung einen am Sitzrahmen cl des Kraftfahrzeugsitzes befestigten Zapfen c2 untergreift. Der Schwenkweg des Riegelhebelsa6 ist durch Anschlägea10, all begrenzt, die so angeordnet sind, daß bei der Anlage des Riegelhebelsa6 am Anschlaga10 der hakenförinige Riegel a 9 den Zapfen c 2 untergreift und so eine Schwenkbewegung des Rasthebels a5 nach oben verhindert und bei der Anlage des Riegelhebels a6 am Anschlagall der hakenförmige Riegela9 sich in einer Stellung befindet, in der sein Weg beim Hochschwenken des Rasthebels a5 mit dem Zapfen e2 nicht kollidiert. Der Riegelhebela6 wird durch die Kraft einer Federa12 am Anschlaga10 gehalten. Er ist außerdem mittels einer Schnur a 13, die um die Einstellachsea2 herumgeführt ist, mit dem unteren Ende eines am oberen Ende der am Rückenlehnenrahmen befestigten Beschlaghälfte b vorgesehenen verschiebbaren Stabes b 6 verbunden, der an seinem oberen Ende einen Griff b 5 aufweist. Auf den Stab b 6 wirkt eine Druckfeder b 7 ein, die einen mit dem Stab b 6 verbundenen Anschlag b 8 an einen mit der Beschlaghälfte b verbundenen Anschlag b 9 drückt. Durch Ziehen an dem Griff b 5 kann der Riegelhebel a6 an den Anschlag all herangeschwenkt werden.
  • Um die Lehne in ihrer zurückgeschwenkten Stellung abzustützen, ist am Sitzrahmen eine Stütze e3 für die untere Beschlaghälfte a vorgesehen, die auf ihrer dem Beschlag a zugekehrten Seite ein elastisches Polster c 4 aus Gummi trägt.
  • Die Wirkungsweise dieses Gelenkbeschlages ist folgende: In der in F i g. 1 dargestellten Stellung sind die beiden Beschlaghälften a und b in einer bestimmten Winkelstellung zueinander durch den Eingriff der Zähne a3 und b4 ineinander festgestellt. Weiterhin untergreift der hakenförmige Riegel a9 den Zapfen c2, so daß ein Hochschwenken des Rasthebels a5 und eine Schwenkbewegung der unteren Beschlaghälfte a um die Achse a 1 nicht möglich ist. Da die obere, am Rückenlehnenrahmen des Kraftfahrzeugsitzes angeordnete Beschlaghälfte b durch die Rastvorrichtung starr mit der unteren Beschlaghälfte a verbunden ist, wird die Rückenlehne in ihrer durch den Eingriff der Zähne a3 und b4 bestimmten Stellung festgehalten und ist somit gegen unbeabsichtigtes Nachvornklappen gesichert. Soll nun die Rückenlehne nach vorn geschwenkt werden, dann muß hierbei der Riegelhebel a6 gegen die Kraft der Feder a12 bis zum Anschlag all geschwenkt werden. Hierdurch kommt der hakenförmige Riegel a9 außer Eingriff mit dem Zapfen c2, so daß die untere Beschlaghälfte a und damit die Rückenlehne um die Achse a 1 nach vorn geschwenkt werden können. Die Schwenkbewegung des Hebels a 6 kann entweder mittels des Handgriffes a8 oder des Griffes b5 erfolgen. Wenn die Neigung der Rückenlehne verstellt werden soll, dann muß zunächst der Riegelhebela6 bis zum Anschlagall geschwenkt und dann etwa in seiner Längsrichtung hochgezogen werden. Dadurch wird der Rasthebela5 hochgeschwenkt, so daß die Zähnea3 aus den Zahnlücken des Zahnsegmentes b 3 heraustreten und die beiden Beschlaghälftena und b um die Achsea2 gegeneinander geschwenkt werden können. In der gewünschten Stellung wird dann der Riegelhebel a 6 wieder nach unten geführt, so daß die Zähne a3 in die Zähne b4 eingreifen und die beiden Beschläge a und b gegeneinander feststellen. Bei diesem, in den Fig. 1 und 4 dargestellten Gelenkbeschlag ist der Betätigungsweg des Handgriffes a8 in zwei in verschiedener Richtung verlaufende Abschnitte unterteilt, nämlich in einen ersten Abschnitt längs einer Kreisbahn um die Achse a 7 zum Lösen des Riegels und in einen zweiten Abschnitt etwa längs der Längsachse des Riegelhebels a6 zum Lösen der Rastvorrichtung.
  • Zur Vermeidung von Wiederholungen sind bei dem in den F i g. 2 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel alle diejenigen Teile, die in ihrer Wirkungsweise mit Teilen des Ausführungsbeispieles nach den F i g. 1 und 4 übereinstimmen, mit gleichen Bezugsbuchstaben und mit um 100 größeren Bezugszahlen bezeichnet, so daß die Beschreibung des Ausführungsbeispieles nach den F i g. 1 und 4 teilweise auch auf die Beschreibung des Ausführungsbeispieles nach F i g. 2 und 5 anwendbar ist und die folgende Beschreibung sich nur auf die Unterschiede beschränkt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 2 und 5 liegt der hakenförmige Riegel a109 in der Schwenkebene des Riegelhebels a106 und untergreift die am Sitzrahmen angeordnete Stütze c103 der unteren Beschlaghälfte a100. An dieser unteren Beschlaghälfte a100 ist an einer unmittelbar über der Stützec103 liegenden Stelle ein Vorsprunga114 vorgesehen. Der Riegelhebela106 weist über dem hakenförmigen Riegel a 109 eine Nase a 115 auf. In der Riegelstellung greift die Nase a115 über den Vorsprungall4. Die dem Vorsprunga114 zugekehrte Seite der Nasea115 bildet eine Kippkante a 116 und einen Anschlag a 117. Der Anschlag a 117 ist so angeordnet, daß er beim Schwenken des Riegelhebels a 106 um die Achse a 107 den Vorsprung a114 erst berührt, wenn der hakenförmige Riegel a 109 die Stütze c 103 nicht mehr untergreift. Auf der Stütze c 103 ist ein elastisches Polster c 104 vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise ist hierbei folgende: In der in F i g. 2 dargestellten Stellung des Riegelhebels a 106, in der die Rückenlehne einwandfrei gegen Nachvomklappen verriegelt ist, werden der Vorsprung a114 der Beschlaghälfte a 100 und die Stütze c 103 durch die am Riegelhebel a106 ausgebildeten Teile, nämlich den hakenförmigen Riegel a109 und die Nase a115, zusammengehalten. Durch ein Drehmornent, das bestrebt ist, die Rückenlehne um die Achse a101 nach vorn zu schwenken, wird dadurch die Achse a107 zwischen dem Riegelhebel a106 und dem Rasthebel a 105 nicht belastet. Um die Verriegelung zu lösen, muß der Riegelhebel a 106 in die in F i g. 2 gestrichelt dargestellte Stellung geschwenkt werden, in der der hakenförmige Riegel a 109 die Stütze c 103 nicht mehr untergreift. Da sich die den Riegelhebel a106 mit dem Rasthebel a105 verbindende Achse a107 etwa über der Kippkantea116 befindet, wird bei dieser Schwenkbewegung um die Kippkante a 116 der Rasthebel a 105 praktisch nicht angehoben, so daß die beiden Beschlaghälften a100 und b100 gegeneinander festgestellt bleiben. Soll nun die Rastvorrichtung zwischen den beiden Beschlaghälften a 100 und b 100 gelöst werden, dann muß der Riegelhebel a106 in der gleichen Richtung weitergeschwenkt werden, so daß er -um den Anschlag a117 geschwenkt wird. Da der Abstand des Anschlagesa117 von der Achse a107 zwischen dem Riegelhebela106 und dem Rasthebela105 größer ist als der Abstand der Stützfläche des Vorsprunges a 114 von der Achse a 107, wird bei dieser weiteren Schwenkbewegung des Riegelhebels a106 der Rasthebela105 hochgehoben, so daß die Z:ähnea103 aus dem Eingriff mit den Zähnen b 104 herausgehoben werden. Der Betätigungsweg des Handgriffes a108 ist bei dem Gelenkbeschlag nach den Fig. 2 und 5 wiederum in zwei Abschnitte unterteilt. Diese beiden Abschnitte liegen jedoch hierbei etwa in der gleichen Bewegungsrichtung. Damit durch Ziehen an dem am oberen Ende der Beschlaghälfteb100 vorgesehenen Griffb105 der Riegelhebela106 nur zum Entriegeln der Rückenlehne, nicht aber zum Lösen der Rastvorrichtung betätigt werden kann, ist an der Schnura113 ein Anschlag a 118 vorgesehen, der mit einer Schnurführung a 119 zusammenwirkt, so daß die Schnur a113 nur so weit gezogen werden kann, bis der hakenförmige Riegel a 109 die Stütze c 103 nicht mehr untergreift.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind die den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 4 oder 2 und 5 in ihrer Wirkung entsprechenden Teile mit dem gleichen Buchstaben und mit um 200 bzw. 100 größeren Bezugszahlen bezeichnet, so daß sich auch hier die Beschreibung auf die Unterschiede gegenüber den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen beschränken kann.
  • Der Handgriff a208 ist bei dem Gelenkbeschlag nach F i g. 3 an dem schräg nach oben geführten Ende des Rasthebels a205 vorgesehen. Der Riegelhebel a 206 ist um eine Achse a 221 mit der Beschlaghälfte a 200 schwenkbar verbunden. Für die schwenkbare Verbindung zwischen dem Rasthebel a 205 und dem Riegelhebel a206 ist am Rasthebel a205 ein Bolzen a207 angeordnet, der in ein Langloch a207' des Riegelhebels a206 eingreift. Im übrigen entspricht die Anordnung im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 2 und 5.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird der Rasthebel a205 mittels des Handgriffes a208 oder des Griffes b205 um seine Achse a205' geschwenkt, so wird zuerst durch die gleichzeitig mit dieser Schwenkbewegung des Rasthebels a205,erfolgende Schwenkbewegung des Riegelhebels a206 um die Achse a221 der hakenförmigen Riegel a209 außer Eingriff mit der Stütze c203 gebracht und anschließend die Rastvorrichtung gelöst. Die beiden Abschnitte des Betätigungsweges des Handgriffes a208 liegen hierbei wiederum etwa in der gleichen Richtung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenkbeschlag für eine in ihrer Neigungslage einstellbare Lehne eines Kraftfahrzeugsitzes, bestehend aus zwei gegeneinander um eine Einstellachse verschwenkbaren und mittels einer Rastvorrichtung feststellbaren Beschlaghälften, die zusammen als Ganzes mit der Rückenlehne nach vom geklappt werden können, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ein an der unteren Beschlaghälfte (a bzw. a100 bzw. a200) vorgesehener Riegel (a9 bzw. a109 bzw. a209) zum Verriegeln der Rückenlehne mit dem Sitz gegen unbeabsichtigtes Nachvomklappen mit der Rastvorrichtung zum Einstellen der Rückenlehnenneigungslage gekoppelt ist, dergestalt, daß zum Betätigen des Riegels und der Rastvorrichtung ein gemeinsames Betätigungsorgan vorgesehen ist, dessen Betätigungsweg in zwei Abschnitte unterteilt ist, von denen der erste Abschnitt zum Lösen des Riegels und der zweite Abschnitt zum Lösen der Rastvorrichtung dient.
  2. 2. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen des Riegels (a9 bzw. a109 bzw. a209) und der Rastvorrichtung miteinander gelenkig verbundene Hebel (a5 und a 6, a 105 und a 106, a 205 und a 206) vorgesehen sind. 3. Gelenkbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter hakenförmiger Riegel (a9 bzw. a109) mit dem Rasthebel (a5 bzw. a105) um eine Achse (a5' bzw. a105') schwenkbar verbunden und mit einem Betätigungsgriff (a8 bzw. a108) versehen ist. 4. Gelenkbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hakenförmige Riegel (a109) einen Anschlag (a117) aufweist, der sich nach dem Entriegeln auf der Stützfläche eines Vorsprunges (a114) der unteren Beschlaghälfte (a100) abstützt und dessen Abstand von der Achse (a107) größer ist als der Abstand der Stützfläche des Vorsprunges (a114) von dieser Achse (a107). 5. Gelenkbeschlag nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekenn eichnet, daß der hakenförmige Riegel (a109 bzw. a209) eine am Sitzrahmen angeordnete Stütze (c103 bzw. c203) und einen an der unteren Beschlaghälfte (a 100 bzw. a 200) vorgesehenen Vorsprung (a114 bzw. a214) gleichzeitig umfaßt. 6. Gelenkbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter hakenföriniger Riegel (a209) an der unteren Beschlaghälfte (a200) schwenkbar gelagert und mittels eines in ein Langloch (a207) des Riegelhebels (a206) eingreifenden Bolzens (a207) mit dem einen Handgriff (a208) aufweisenden Rasthebel (a205) verbunden ist und daß durch die Anordnung des Bolzens (a207) und des Langloches (a207') der Betätigungsweg des Rasthebels (a205) zum Lösen der Rastvorrichtung wesentlich größer ist als zum Lösen des hakenförmigen Riegels (a209). 7. Gelenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, zum Betätigen des hakenförmigen Riegels (a9 bzw. a109 bzw. a209) ein weiteres Betätigungsorgan vorgesehen ist, das am gemeinsamen Betätigungsorgan angreift und dessen Betätigungsweg nur zum Betätigen des ersten Ab- schnittes des Betätigungsweges des gemeinsamen Betätigungsorgans ausreicht. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 1064 828; deutsche Gebrauchsmusterschrift Nr. 1794 571.
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