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DE1162625B - Verfahren und Vorrichtung zum Schaelen hartschaliger laenglicher Samen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schaelen hartschaliger laenglicher Samen

Info

Publication number
DE1162625B
DE1162625B DEP29229A DEP0029229A DE1162625B DE 1162625 B DE1162625 B DE 1162625B DE P29229 A DEP29229 A DE P29229A DE P0029229 A DEP0029229 A DE P0029229A DE 1162625 B DE1162625 B DE 1162625B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seeds
centrifugal
rigid wall
disk
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP29229A
Other languages
English (en)
Inventor
Antonio Prando Gianetto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1162625B publication Critical patent/DE1162625B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/0018Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface
    • B02C19/0025Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) using a rotor accelerating the materials centrifugally against a circumferential breaking surface by means of a rotor with radially extending channels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Schälen hartschaliger länglicher Samen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen hartschaliger länglicher Samen, z. B. Safiorsamen, Sonnenblumensamen u. dgl.
  • Samen der erwähnten Art werden bisher in Maschinen geschält, welche mit aufeinander zu und voneinander weg beweglichen Schneidklingen tragenden Walzen ausgerüstet sind. Diese Maschinen brechen jedoch außer der Schale auch noch den inneren Samenteil (Kern), so daß die vollständige Trennung der Schale von dem nutzbaren inneren Samenteil nur unter Schwierigkeiten möglich ist. Es wurde dabei festgestellt, daß etwa 6 Gewichtsprozent Fettstoffe in der Masse der Samenschalen von Safiorsamen, Sonnenblumensamen u. dgl. zurückbleiben, wenn die bekannten Schälmaschinen zur Anwendung kommen, weil, wie erwähnt, die Schalen oder Teile derselben nicht vollständig von Bruchstücken des nutzbaren inneren Samenteils zu trennen sind.
  • Die Erfindung ist auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen von Samen der erwähnten Art gerichtet, durch welche die Schale vom Kern gründlich getrennt und Verluste an Fettstoffen während der Behandlung auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden.
  • Ferner bezweckt die Erfindung die Ausbildung einer Vorrichtung zum Schälen von Samen der erwähnten Art dahingehend, daß dieselbe in ihrem Aufbau einfach zu bedienen und zu warten und billig herzustellen ist, einen hohen Wirkungsgrad hat und besonders zuverlässig im Betrieb ist.
  • Zu diesem Zweck bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren, bei welchem in bekannter Weise zum Schälen hartschaliger länglicher Samen der genannten Art letztere gegen eine feststehende oder bewegte starre Wand mit einer solchen Geschwindigkeit geschleudert werden, daß die Schalen beim Aufschlagen der Samen auf die starre Wand lediglich aufbrechen, ohne daß der Samenkern verletzt wird. Dieses Verfahren wird nun erfindungsgemäß so durchgeführt, daß man in einer von der Art der zu behandelnden Samen abhängigen Weise die Größe der Weglänge und der Geschwindigkeit der abgeschleuderten Samen aufeinander abstimmt, so daß letztere unter der Wirkung der Schleuderkraft sich während ihrer freien Bewegung auf die starre Wand hin in ihrer Längsrichtung ausrichten, um stets mit dem härteren schwereren Ende gegen die starre Wand anzuprallen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sieht einmal vor, daß unter Verwendung einer drehbaren Schleuderscheibe sowie von Mitteln für die Zufuhr der zu schälenden Schalen zur Schleuderscheibe und einer diese Schleuderscheibe mit Abstand umgebenden ringförmigen Wand die Schleuderscheibe erfindungsgemäß mit einer axialen zylindrischen Kammer für die Zuleitung der Samen zusammenwirkt sowie mit radialen Schleuderkanälen versehen ist, welche sich von dieser zylindrischen Kammer aus zum Scheibenumfang hin erstrecken und an letzterem in bekannter Weise ausmünden. Hierdurch wird erreicht, daß die Fläche der starren ringförmigen Wand, -an welcher die Samen auf diese Wand selbst auftreffen, vergrößert wird. Hierbei ist es erfindungsgemäß besonders vorteilhaft, die Ausmündungen der Kanäle am Scheibenumfang in unterschiedlichen Höhen anzuordnen, um die Ausbeute an geschälten Samen zu erhöhen.
  • Gerade für hartschalige Samen länglicher Form, die an einem Ende ein besonderes Schwergewicht aufweisen, gibt die Erfindung eine vorteilhafte Möglichkeit an, den beabsichtigten Zweck eines Aufbrechens der Samenhülle ohne Zerstörung des Samenkernes zu erreichen. Hierfür ist es wesentlich, derartige Samen in der erfindungsgemäßen Weise auszurichten, was durch die Abstimmung der Größe des freien Schleuderweges und der Schleudergeschwindigkeit erreicht wird. Erst hierdurch ist mit Sicherheit gewährleistet, daß das härtere und schwerere Ende der Samen gegen die starre Wand anprallt. Hierbei können die unterschiedlichsten Samenarten verarbeitet und ihre Besonderheit hinsichtlich ihrer Form sowie ihres Aufbaues, Reifezustandes u. a. m. berücksichtigt werden. Bisher konnte demgegenüber ein selbsttätiges Ausrichten von Samen der vorliegenden Art mit dem erfindungsgemäß angestrebten Zweck nicht erfolgen, da sich derartige Samen bei den bekannten Maschinen gegenseitig behindern und keinesfalls nach dem Abschleudern ausrichten.
  • Nachstehend wird die Erfindung beispielsweise für bevorzugte Ausführungsformen an Hand schematischer Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine axiale Schnittansicht der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, F i g. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung zum Inaufschlagbringen der Samen, F i g. 3 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 111-11I in F i g. 2, F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht einer baulichen Einzelheit der Vorrichtung, F i g. 5 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 4, Fig. 6 eine Ansicht im axialen Schnitt ähnlich der F i g. 1 einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Die dargestellte Vorrichtung besitzt ein Gestell 1 in Glockenform von einem kreisförmigen Querschnitt, das unten offen ist und oben eine mittige Öffnung 2 aufweist, die durch einen Deckel 3 abgeschlossen ist, welcher an der Glocke 1 mit Hilfe von Schrauben 4 befestigt ist. Im Abstand vom Deckel 4 ist innerhalb der Glocke eine mutige Scheibe 5 angeordnet, die an der Glockenwandung mittels Speichen befestigt ist, welche durch Rippen 6a verstärkt sind. An der Unterseite der Scheibe 5 ist ein Elektromotor M befestigt, dessen Welle 7 sich durch eine mittige Bohrung 8 in der Scheibe 5 und nach oben über die obere Scheibenfläche hinaus erstreckt. Auf die Welle 7 ist mit Hilfe eines Keils 9 eine Nabe 10a einer Schleuderscheibe bzw. eines Laufrades 10 aufgekeilt. Die Schleuderscheibe ist mit einer mittleren inneren Kammer 11 ausgebildet, die nach oben offen ist und mit dem Scheibenumfang durch eine Anzahl radialer Kanäle 12 verbunden ist.
  • Obwohl die Kanäle 12 vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt haben, können sie auch eine andere Form haben. Sie erstrecken sich längs einer geraden Linie, wobei ihre Achsen vorzugsweise geringfügig zu einer Ebene geneigt sind, die sich senkrecht zur Scheibenachse erstreckt. Die Neigung ist mit Bezug auf die aufeinanderfolgenden Kanäle wechselweise eine positive und eine negative, so daß sie am Scheibenumfang abwechselnd näher der Unterseite bzw. an der Oberseite münden.
  • Der Deckel 3 ist mit einer rohrförmigen mittigen Nabe 14 versehen, durch welche sich ein Rohr 15 in die Glocke 1 zur Scheibe 10 erstreckt. Der äußere Rohrdurchmesser ist geringfügig kleiner als der Durchmesser der Kammer Il in der Scheibe 10 und erstreckt sich das Rohr in die Kammer über eine kurze Länge. Das Rohr 15 ist an der Nabe mit Hilfe einer Schraube 16 befestigt und trägt an seinem oberen Ende einen Trichter 17, der mit dem zu behandelnden Gut gefüllt wird. Die Verbindung zwischen dem Trichter 17 und der Innenseite des Rohres 15 kann mit Hilfe eines bei 13 in F i g. 6 schematisch dargestellten Ventils geregelt werden. Die Glocke 1 ist mit einer ringförmigen Wand la oberhalb der Speichen 6 ausgebildet, welche den Außenumfang der Scheibe 10 umgibt.
  • Eine oder mehrere, bei der dargestellten Ausführungsform zwei, kreisförmige Öffnungen 18 (F i g. 4 und 5) sind im Deckel 3 vorgesehen, welche durch erhabene Ränder 18a begrenzt und durch Deckelplatten 19 verschlossen sind, welche um Zapfen 20 schwenkbar sind, die in die Ränder 18a der kreisförmigen Öffnungen 18 eingesetzt sind. Die Deckelplatten sind mit hakenförmigen Ansätzen 21 versehen, die mit am Deckel 3 vorgesehene Schrauben 22 in Eingriff gebracht werden können, auf die Flügelmuttern 23 aufgeschraubt sind, welche die Deckelplatten 18 in ihrer geschlossenen Stellung halten.
  • Unterhalb der Speichen 6 ist innerhalb der Glocke 1 ein Auslaßtrichter 24 vorgesehen.
  • Bei der in F i g. 6 gezeigten Ausführungsform besteht die die Schleuderscheibe umgebende ringförmige Wand nicht aus einem Stück mit der Glocke 1, sondern ist ein gesonderter Ring 25, der durch Rollen 26 gelagert ist, die auf Zapfen 27 angeordnet sind, welche von der Wand der Glocke 1 getragen werden. Der Ring 25 weist an seinem oberen Ende einen umgebogenen Flansch auf, der einen Ringkanal 26a bildet, welcher sich an der Außenseite des Ringes 25 befindet. Letzterer ist an seiner Unterkante mit einem Satz von Zähnen 28 versehen, die mit einem Ritzel 29 im Eingriff stehen, das von einem Zapfen 30 getragen wird, welcher in der Wandung der Glocke 1 gelagert und durch einen geeigneten Motor oder einen Antrieb (nicht gezeigt) zur Drehung angetrieben werden kann, welcher unter Zwischenschaltung eines Untersetzungsgetriebes mit dem die Schleuderscheibe 10 antreibenden Motor M verbunden sein kann.
  • Die weiteren Einzelheiten der in F i g. 6 gezeigten Vorrichtung sind denjenigen der vorangehend in Verbindung mit F i g. 1 bis 5 beschriebenen ähnlich.
  • Die vorangehend beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das zu behandelnde Gut, beispielsweise Saflorsamen, Sonnenblumensamen oder andere Samen, werden in den Trichter 17 eingefüllt, so daß sie sich durch ihr Eigengewicht durch das Rohr 15 nach unten bewegen und in die Kammer Il in der Schleuderscheibe 10 eintreten. Infolge der schnellen Drehung der Scheibe 10 werden die Samen durch die radialen Kanäle 12 nach außen geschleudert, welche wechselweise nach oben und nach unten geneigt sind oder sich parallel zu den entgegengesetzten Flächen der Scheibe 10 in Richtung zur Wand la bzw. 25, welche die Scheibe umgibt, erstrecken. Durch das Aufschlagen der Samen auf die erwähnte Wand wird die Schale gebrochen, so daß sich diese vom Samenkern trennt. Sowohl die Schalen als auch die Kerne fallen in den Trichter 24 und werden in Sammelvorrichtungen gesammelt oder durch nicht gezeigte geeignete Auslaßleitungen entfernt. Die Kanäle 12 können natürlich in ihrer Größe je nach der Art des zu schälenden Gutes verschieden sein.
  • Zum gründlichen Schälen der Samen mit Hilfe der veränderlichen Neigung der Kanäle 12 sollen die durch die Scheibe abgeschleuderten Samen auf der Wand 1 a bzw. 25 mit ihrem spitzeren Ende auftreffen, an welchem die Schale härter ist. Hierfür ist es zweckmäßig, die Schleudergeschwindigkeit und den Abstand der Austrittsöffnung der Kanäle 12 in der Schleuderscheibe von der Wand la bzw. 25 so zu wählen, daß die von der Schleuderscheibe 10 abgeschleuderten Samen sich selbst auf ihrem Weg zur Wand 1 a bzw. 25 so ausrichten, daß sie die Wand mit ihrem spitzen Ende beaufschlagen.
  • Mit einer Vorrichtung der vorangehend beschriebenen Art durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß ausgezeichnete Ergebnisse beim Schälen von Saflorsamen mit einer Vorrichtung mit den folgenden Merkmalen erzielt werden:
    Schleuderscheiben-
    durchmesser ............ 330 mm
    Abstand zwischen derWand 1 a
    und der Schleuderscheibe . . 190 mm
    Umdrehungszahl der
    Schleuderscheibe ........ 3500 U/min,
    welche einer Um-
    fangsgeschwindigkeit
    von 2850 m/sec
    entspricht
    Diese Leistungen dieser Vorrichtung waren wie folgt:
    Stündliche Leistung der Vorrichtung .. 700 kg
    Prozentsatz der nicht geschälten Samen 1%
    Schalenanfall (Shells delivery) ........ 28,90%
    Fettstoffgehalt (öl) in den Schalen .... 1,291/o
    Aus den Versuchen geht hervor, daß der Verlust an Fettstoff als Rückstand in der Schale auf 1% herabgesetzt werden kann.
  • Wenn berücksichtigt wird, daß die bisher bekannten Maschinen mit einer Garantie von 6% Fettstoff (Öl) als Rückstand in den Schalen in den Handel gebracht wurden, wobei die Anlagen tatsächlich in den Schalen 8 bis 9% Fettstoffrückstand zurücklassen, ergibt sich der Vorteil des Verfahrens und der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Da die Schale etwa 35% des Gesamtgewichtes sowohl bei Saflorsamen als auch bei Sonnenblumensamen beträgt und 6% Rinde zweckmäßig mit den Kernen zum zufriedenstellenden Auspressen des Öls zurückbleiben sollen, ergeben sich etwa 29% Samen. Wenn die letzteren in herkömmlichen Maschinen behandelt werden, liegt ihr Ölgehalt im Bereich zwischen einem Minimum von 6 % und einem Maximum von 9 0/0, während wenn sie in der erfindungsgemäßen Weise behandelt werden, ihr Ölgehalt in einem Bereich zwischen einem Minimum von 1% und einem Maximum von 1,5% liegt. Das Schälen von 100 kg Samen ergibt:
    1. Mit herkömmlichen Vorrichtungen und Verfahren
    Minimum 6 0/0 29 = 1,74 kg
    Maximum 9% 29 = 2,61 kg
    4,35 kg, somit durch-
    schnittlicher
    Verlust 2,17 kg
    z. Bei der Vorrichtung und dem Verfahren gemäß
    der Erfindung
    Minimum 1% 29 = 0,29 kg
    Maximum 1,5 0/0 29 = 0,43 kg
    0,36 kg durchschnitt-
    licher Verlust
    Der durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung erzielte Gewinn beläuft sich daher auf 18,10 kg Fettstoff (C51) je Tonne behandelter Samen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1.. Verfahren zum Schälen hartschaliger länglicher Samen, z. B. Saflorsamen, bei welchem die Samen gegen eine feststehende oder bewegte starre Wand geschleudert werden, so daß die Schalen beim Aufschlagen der Samen gegen die starre Wand lediglich aufbrechen, ohne daß der Kern beschädigt wird, dadurch gekennzeichn e t, daß man durch Abstimmung der Größe von Weglänge und Geschwindigkeit der abgeschleuderten Samen letztere unter der Wirkung der Schleuderkraft während ihrer freien Bewegung auf die starre Wand hin in ihrer Längsrichtung so ausrichtet, daß sie mit ihren härteren schwereren Enden gegen die starre Wand anprallen.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 unter Verwendung einer drehbaren Schleuderscheibe, von Mitteln für die Zufuhr der zu schälenden Samen zur Schleuderscheibe sowie einer die Schleuderscheibe mit Abstand umgebenden ringförmigen starren Wand, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe (10) mit einer axialen zylindrischen Kammer (15) für die Zuleitung der Samen zur Schleuderscheibe (10) zusammenwirkt und mit radialen Schleuderkanälen (12) versehen ist, welche sich von der Kammer (15) aus zum Scheibenumfang hin erstrecken und an letzterem radial ausmünden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausmündungen der radialen Kanäle (12) am Scheibenumfang in unterschiedlicher Höhe liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 484 294, 821871.; USA.-Patentschrift Nr. 2 259 939.
DEP29229A 1961-04-20 1962-04-19 Verfahren und Vorrichtung zum Schaelen hartschaliger laenglicher Samen Pending DE1162625B (de)

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ID=19745292

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DE (1) DE1162625B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2916729A1 (de) * 1979-03-08 1980-09-11 Buehler Ag Geb Vorrichtung zum schaelen von koernigem gut

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US2259939A (en) * 1940-09-09 1941-10-21 Southern Pecan Company Nut shelling machine
DE821871C (de) * 1949-03-05 1951-11-22 Karl Jacob Maschine zur Gewinnung von Laerchensamen u. dgl.

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