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DE1162469B - Ausbildung der Nutoeffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen - Google Patents

Ausbildung der Nutoeffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen

Info

Publication number
DE1162469B
DE1162469B DEL41301A DEL0041301A DE1162469B DE 1162469 B DE1162469 B DE 1162469B DE L41301 A DEL41301 A DE L41301A DE L0041301 A DEL0041301 A DE L0041301A DE 1162469 B DE1162469 B DE 1162469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slot
wedge
slot wedge
formation
electrical machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41301A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Slavko Juric
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL41301A priority Critical patent/DE1162469B/de
Publication of DE1162469B publication Critical patent/DE1162469B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/48Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
    • H02K3/487Slot-closing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Ausbildung der Nutöffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen Es sind zahlreiche Ausführungen von Nutkeilen zum Verschluß der Wicklungsnuten elektrischer Masehinen bekanntgeworden. Hierbei handelt es sich jedoch um Vorschläge, die darauf hinzielen, die elektrischen, magnetischen oder mechanischen Eigenschaften der Nutkeile zu verändern oder die Belüftung des Blechpaketes zu verbessern.
  • Bei der Verwendung von Nutkeilen für elektrisch hochbelastete Maschinen, z. B. solchen, die zur Ve:rkeilung von Dämpferstäben bei Läufern von Einphasen-Synchrongeneratoren notwendig sind, ist insbesondere ihre hohe thermische Beanspruchung zu beachten. Infolgedessen werden bei bekannten Ausführungen derartige Nutkeile im allgemeinen metallisdh massiv ausgebildet. Ihre an sich wünschenswerte Ausführung aus magnetisch und/oder elektrisch nichtleitfähigem Material, insbesondere Kunststoffen, ist nämlich wegen der sehr hohen Wärmebeanspruchung nicht möglich.
  • Auch ist es bekanntgeworden, Nutverschlußkeile so auszubilden, daß das Kühlmittel um deren Längsachse zirkulieren kann. Dadurch wird der Keil erheblich geschwäch=t und kann den mechanischen und magnetischen Bedingungen nicht mehr ausreichend gerecht werden. Insofern haben sich derartige Keile für hochbeanspruchte Maschinen nicht durchsetzen können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Nestöffnung mit einem Nutkeil zu schaffen, von welchem einerseits direkt oder indirekt selbst bei höchsten thermischen Beanspruchungen noch ausreichend Wärme abgeführt wird, so daß dieser aus den genannten Materialien hergestellt werden kann, der andererseits aber auch einfach zu fertigen ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Ausbildung der Nutöffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen, wobei der Nutkeil in keiner Richtung elektrisch und/oder magnetisch durchgehend leitfähig ist. Erfindungsgemäß ist die Nutöffnung im Blechpaket zur Zirkulation des Kühlmediums um die Längsachse des Nutkeils zickzackförmig versetzt, wobei der Nutkeil querschnittsverengt ausgebildet sein muß.
  • Durch die Erfindung ist es im Gegensatz zu bekannten Ausführungen nunmehr möglich, das Kühlmedium unmittelbar an die Wärmequelle, nämlich die Wicklung, heranzuführen, ohne die mechanische Festigkeit des Nutkeils wesentlich zu mindern, da die Querschnittsverengung desselben klein gehalten werden kann. Die aus den Wicklungen sonst durch Wärmeleitung in die Nutkeile übertretende Verlustwärme wird also zum großen Teil gleich direkt an das Kühlmedium abgeführt, so daß das Maximum der Betriebstemperatur der Nutkeile schon allein deswegen wesentlich herabgesetzt werden kann. Letztere werden außerdem selbst durch das um sie herumstreichende Kühlmedium zusätzlich nach weiter he@runtergekühlt. Härmbare Kunststoffe (z. B. Epoxydharze), welche bekanntlich nur bei relativ niedrigen Tempera)turen anwendbar sind, können nun unter Umständen mit Füllmaterial oder -gewebe angereichert, zu einem Nutkeil auch für hochbeanspruchte Maschinen geformt werden, welcher dann in wünschenswerter Weise weder elektrisch noch magnetisch leitfähig ist. Er besitzt auch genügend Festigkeit um die Wicklungen zuhalten und den notwendigen Preßdruck auf sie auszuüben.
  • Die Erfindung ward an Hand, der Zeichnung, welche einige Ausführungsbeispiele angibt, beschrieben. Nach F i g. 1 befindet sich in einer in den Roto:rblechen 1 angeordneten Nut eine aus einer Anzahl von Stäben ausgebildete Wicklung 2. Oberhalb derselben befindet sich der Nutkeil3, welcher in Höhe des dargestellten Schnitts mit einer Ausfräsung 4 versehen ist. Er ist in der F i g. 2 als Ansicht mit den gleichen Bezugszeichen noch einmal dargestellt. Durch die Pfeile 5, 6 und 7 wird dar Weg des Kühlmediums angedeutet.
  • In F i g. 3 ist ein Nutkeil 3 dargestellt, dessen Verengungen bzw. Ausfräsungen 4 jedoch spiralförmig um seine Längsachse angeordnet sind.
  • Bei allen genannten Nutkeilen ist es außerdem möglich, auch den gesamten Teil der am Grund des Nutkeils anliegenden Wicklung zu kühlen. Hierzu wird in Weiterbildung der Erfindung der Nutkeil mit einer kreissegmentartigen achsparallelen Quersdhnittsverengung versehen, wie sie beispielsweise aus F i g. 4 ersichtlich ist. Der Einfachheit halber ist der Nutkeil 3 lediglich andeutungsweise damgestellt; die Ausfräsung 11 bewirkt, daß der radial unterhalb des Nutkeils 3 angeordnete (nicht gezeichnete) Wicklungsteil nur an seinem Rande anliegt; der Mittelraum bleibt also zur Belüftung und damit besseren Wärmeabfuhr frei.
  • In F i g. 5 ist nun in einer Draufsicht das zickzackförmige Versetzen der Nutöffnungen 8 im Blechpaket 9 dargestellt. Der Nutkeil selbst kann hierbei in beliebiger Form, jedoch nach der Erfindung, ausgebildet sein. Seine Form ist durch gestrichelte Linien angedeutet. Der Weg des Kühlmediums ist aus den eingezeichneten Pfeilen 10 (ausgezogen bzw. punktiert) ohne weiteres ersichtlich.
  • Eine derartige Ausbildung der Nutöffnung und des Nutkeils bewirkt im besonderen Maße eine Vergrößerung der wärmeabstrahlenden Oberfläche. Es ist auch möglich, die Que.rschnibtsverengungen so weit auszubilden, daß der Nutkeä aus einzelnen Stücken mit achsparallelem Zwischenraum zueinander angeordnet erscheint. Diese Zwischenräume würden dann also den Weg für das Kühlmedium bilden.
  • Man erkennt, daß durch die Erfindung die Kühlung des Nutkeils selbst, der Wicklung und der angrenzenden Maschinenteile in vereinfachter Weise nicht nur ermöglicht, sondern auch wesentlich verbessert wird. Hierdurch können die sonst im Blechpaket anzuordnenden Kühlschlitze ganz oder teilweise wegfallen, wodurch nicht nur Fertigungskosten eingespart, sondern auch die natürlichen Wege des elektromagnetischen Flusses beibehalten werden. Auch wird dadurch die durch die zickzackförmige Nutöffnung hervorgerufene relative Schwächung des Zahnquerschnitts ausgeglichen, zumal die verbesserte Wärmeabfuhr eine höhere Aufmagnetisierung der Zähne zuläßt. Gleichzeitig wird erreicht, daß als Material für den Nutkeil härtbarer Kunststoff, beispielsweise Epoxydharz, verwendet werden kann, welcher sieh in besonders einfacher Weise in jede beliebige Form bringen läßt.
  • Bei Schenkelpolen elektrischer Synchronmaschinen mit Dämpferstäben ist die Wärmeabfuhr im Bereich der Polsehuhrandzone am schwierigsten. Es ist daher dabei oft vorgeschlagen worden, an diesen Stellen die Dämpferwicklung anders auszubilden als im Bereich der Mittelzone. Die dadurch bedingten Erhöhungen der Fertigungskosten sind im allgemeinen jedoch so erheblich, daß dieser Vorschlag sich nicht durchzusetzen vermag. Wird man aber die Nuten an den Polschuhrandzonen mit dem Vorschlag nach der Erfindung versehen, so können über den ganzen Bereich des Polschuhs die Dämpferstäbe gleichmäßig ausgebildet werden. Die voeher beschriebene Erhöhung der Fertigungskosten fällt also weg.
  • Für die in den Ansprüchen 2 und 3 der Erfindung angegebenen Anordnungen bzw. Ausbildungen des Nutkeils wird kein Elementenschutz beansprucht; sie sind nur im Zusamemnhang mit der Ausbildung nach dem Anspruch 1 zu werten.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Ausbildung der Nutöffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen, wobei der Nutkeil in keiner Richtung elektrisch und/oder magnetisch durchgehend leitfähig ist, gekennzeichnet d u r c h ein zickzackförmiges Versetzen der Nutöffnung im Blechpaket zur Zirkulation des Kühlmediums um die Längsachse des Nutkeils, wobei dieser entsprechend querschnittsverengt ausgebildet sein muß 2. Nutkeil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nurkeil aus härtbarem Kunststoff, vorzugsweise Epoxydharz, mit oder ohne Füllmaterial bzw. -gewebe, besteht. 3. Nutkeil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er nur mit einem Teil seiner der Wicklung zugekehrten Fläche an derselben direkt oder indirekt anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 670 819; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1764 687; französische Pa@tenitschrift Nr. 1091810, 2. Zusatz Nr. 68 482; britische Patentschrift Nr. 771109.
DEL41301A 1962-02-22 1962-02-22 Ausbildung der Nutoeffnung und des Nutkeils an elektrischen Maschinen Pending DE1162469B (de)

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DE1162469B true DE1162469B (de) 1964-02-06

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DE (1) DE1162469B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2438190A1 (de) * 1973-08-22 1975-02-27 Ganz Villamossagi Muevek Rotierende elektrische maschine, insbesondere schnellaufende hochleistungssynchronmaschine mit zylinderlaeufer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE670819C (de) * 1933-10-06 1939-01-27 Franklin Punga Kuehleinrichtung fuer die Laeufer langer Turbogeneratoren
FR1091810A (fr) * 1953-10-16 1955-04-15 Alsthom Cgee Nouvelles dispositions de refroidissement des machines électriques
GB771109A (en) * 1954-12-07 1957-03-27 Gen Electric Slot wedge for dynamo-electric machines
FR68482E (fr) * 1955-05-25 1958-04-30 Alsthom Cgee Nouvelles dispositions de refroidissement des machines électriques
DE1764687A1 (de) * 1968-07-17 1971-10-21 Krupp Gmbh Magnetische Bauteile fuer Wirbelstrommesszwecke,insbesondere Tachometer

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