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DE1162305B - Verfahren zur Flotation von Mineralien - Google Patents

Verfahren zur Flotation von Mineralien

Info

Publication number
DE1162305B
DE1162305B DESCH26312A DESC026312A DE1162305B DE 1162305 B DE1162305 B DE 1162305B DE SCH26312 A DESCH26312 A DE SCH26312A DE SC026312 A DESC026312 A DE SC026312A DE 1162305 B DE1162305 B DE 1162305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collector
flotation
mixture
fatty acid
mineral
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH26312A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1848521U (de
Inventor
Dr-Ing Hubert Schranz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DESCH26312A priority Critical patent/DE1162305B/de
Publication of DE1162305B publication Critical patent/DE1162305B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/004Organic compounds
    • B03D1/012Organic compounds containing sulfur
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/004Organic compounds
    • B03D1/01Organic compounds containing nitrogen
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2201/00Specified effects produced by the flotation agents
    • B03D2201/02Collectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2203/00Specified materials treated by the flotation agents; Specified applications
    • B03D2203/02Ores

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  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Flotation von Mineralien Zusatz zum Patent: 1146 824 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Flotation von nichtsulfidischen und nichtsilikatischen Mineralien gemäß Patent 1146 824.
  • Nach dem Verfahren des Hauptpatentes werden bei der Flotation nichtsulfidischer und nichtsilikatischer Mineralien zwei oder mehr verschiedene Fettsäurekondensationsproduk te mit Aminokarbonsäuren, Taurin, Alkyltaurin, Aryltaurin und/oder deren Salze in Mischung miteinander oder mit anderen oberflächenaktiven Reagenzien als Sammler verwendest. Durch die Verwendung einer derartigen Mischung wird ein wesentlich besserer Flotationserfolg :erzielt als durch die alleinige Verwendung eines der in der Mischung enthaltenen Mittel als Sammler, d. h. daß der Flotationserfolg sowohl gegenüber der alleinigen Verwendung eines der genannten Fettsäurekondensationsprodukte als auch gegenüber der alleinigen Verwendung eines anderen oberflächenaktiven Reagenzes als Sammler verbessert wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Hauptpatent. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, daß auch dann das Ergebnis der Flotation verbessert wird, wenn nicht alle in der Mischung vorhandenen Mittel .eine eigene Sammlerwirkung auf das zu flotierende Mineral ausüben. Dementsprechend werden gemäß der Erfindung in der Mischung neben einem oder mehreren Fettsäurekond.e.nsationsprodukten, welche eine Sammlerwirkung auf das mit dem Schaum zu schwimmende Mineral ausüben, ein oder mehrere oberflächenaktive Reagenzien verwendet, welche näh Bezug auf dieses Mineral keine oder nur eine sehr geringe Sammlerwirkung aufweisen.
  • In den Zeichnungen sind Flotationsergebnisse von Versuchen, die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung durchgeführt wurden, graphisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 Eisenausbringen und Eisengehalt im Vorkonzentrat bei der Flotation von Elba-Hämatit mit ein-m von 34 % unter Verwendung einer Mischung von Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid und Nonylphenolpolyglykolä:ther N 40 in verschiedenen Mischungsverhältnissen als Sammler, F i g. 2 Eisenaus-bringen und Eisengehalte im Vorkonzentrat bei der Flotation von Elba-Hämatit mit einem Eisengehalt von 34% unter Verwendung einer Mischung von Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid mit Nonylphenolpolyglykoläther N 60 in verschiedenen Mischungsverhältnissen als Sammler, F i g. 3 Eisenausbringen und Eisengehalte im Vorkonzentrat bei einer Flotation von Elba-Hämatit mit einem Eisengehalt von 44% unter Verwendung einer Mischung von Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid mit Kokosaminhydrochlorid (K 1262) in verschiedenen Mischungsverhältnissen als Sammler.
  • Die Versuchsbedingungen waren bei allen drei Versuchsreihen die gleichen. Die Korngröße des Erzes lag unterhalb 200 Mikron. Die Trübedichte betrug 200 g Feststoff je Liter, der pH-Wert 3 bis 3,5 (eingestellt mit Salzsäure), die Sammlereinwirkzeit 2 Minuten, Schaumzeit 2 Minuten, Sammlermenge 200 g/t Feststoff.
  • Die chemische Formel von Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid lautet: Hierin stellt R eine Kohlenwasserstoffkette dar.
  • Die der verwendeten Nonylph,enolpolyglykoläther ist: In dieser Formel gibt x die Zahl der angelagerten Moleküle 'A'thylenoxyd an. Dieser Zahl entspricht auch die zwei- oder dreistellige Zahl in der Handelsbezeichnung des Mittels.
  • In den Ausführungsbeispielen sind Gemische als Sammler benutzt worden, welche jeweils einen Sammler der Gruppe »Fottsäurekondensationsprodü'kte«, nämlich den Sammler Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid enthalten. Dieser Sammler übt auf das zu florierende Mineral, z. B. den Hämatit, eine eigene Sammlerwirkung aus und ist in dier Lage, auch bei alleiniger Verwendung den Hämatit in wirtschaftlicher Weise mit dem Schaum aufzuschwimmen. Die anderen in den Mischungen verwendeten Mittel, nämlich Nonylphenolpolyglykoläther N 40, Nonylphenolpolyglykodäfher N 60 und Kokosaminhydrochlorid sind ebenfalls oberflächenaktive Reagenzien. Sie weisen aber mit Bezug auf das zu flotierende Eisenmineral keine oder nur eine sehr geringe Sammlerwirkung auf. Dies geht schon daraus hervor, daß das Konzentrat, welches bei alleiniger Verwendung dieser Reagenzien als Sammler geschwommen werden kann, keinen höheren Eisengehalt aufweist als das Aufgabegut. Es ist deshalb nicht möglich, bei alleiniger Verwendung dieser Reagenzien als Sammler den. Hämatit in wirtschaftlicher Weise zu flotieren.
  • Wie die Ausführungsbeispiele zeigen, wird durch die Zumischung dieser oberflächenaktiven Reagenzien zu Natrium-Kokosfettsäure-Sarkosid und die Verwendung dieser Mischung als Sammler überraschenderweise eine wesentliche Verbesserung des Metallausbringens im Vorkonzentrat erzeugt, obwohl, wie oben ausgeführt wurde, das zugemischte Reagenz keine eigene Sammlerwirkung für Hämatit aufweist. Der Metallgehalt im Vorkonzentrat bleibt dabei gegenüber der alleinigen Verwendung von Natrium-Kokosfettsäure-Sarko&id im wesentlichen gleich und sinkt erst bei praktisch alleiniger Verwendung des zugemischten Nichtsammlers stark ab.
  • Von Bedeutung ist, daß die in dem Ausführungsbeispiel erzeugten Konzentrate lediglich Vorkonzenr trate darstellen. Die Gewinnung der Endkonzentrate kann sieh dann wie üblich ansoW@ießen.
  • Die Versuche, welche den Zeichnungen zugrunde liegen, wurden ferner ahne jegliche gangartdrückende Mittel durchgeführt. Die Ergebnisse werden sich daher durch die Verwendung solcher allgemein bekannter Mittel, wie z. B. Natriumwasserglas, noch weiter verbessern lassen. Es ist infolge des wesentlich höheren Ausbringens möglich, den Sammlerverbrauch und damit die F1otationskosten beträchtlich herabzusetzen. Die gemäß der Erfindung benutzten oberflächenaktiven Reagenzien sind in vielen Fällen erheblich billiger als die Fottsäurekondensationsprodukte. Infolgedessen besteht ein weiterer Vorteil der Erfindung darin, d'aß de Reagenzienkosten herabgesetzt werden. Schließlich kann man infolge des besseren Aus.bri.ngens in vielen Fällen auf eine Nachreinigung der Abgänge verzichten. Hierdurch wird nicht nur eine Senkung der Betriebskosten, sondern auch der Anlagekosten erzielt.
  • Wie das Verfahren nach dem Hauptpatent eignet sich auch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung insbesondere zur Flotation von oxydschen und hydroxydschen Mineralien sowie von Carbonaten und P'hosp'haten, ferner von Steinkohle und gediegenen Metallen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Flotation niahtsulfidscher und nichfisilikatischer Mineralien, bei dem Sammler, bestehend aus Fettsäurekondensationsprod'u@kten mit Aminokarbonsäuren, Tau.rin, Alkyltaurin, Aryltaurin und/oder Salzen dieser Produkte in Mischung miteinander oder mit anderen oberflächenaktiven Reagenzien, verwendet werden, gemäß Patent 1146 824, d a d u r c Ih g e k e n n -z e i c h n e t, d'aß in der Mischung neben einem oder mehreren Febtsäurekondensationsprodukten, welche eine Sammlerwirkung auf das mit dem Schaum zu schwimmende Mineral ausüben, ein oder mehrere oberflächenaktive Reagenzien verwendet werden, welche mit Bezug auf dieses Mineral keine oder nur eine sehr geringe Sammlerwärkung aufweisen.
DESCH26312A 1959-07-04 1959-07-04 Verfahren zur Flotation von Mineralien Pending DE1162305B (de)

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DESCH26312A DE1162305B (de) 1959-07-04 1959-07-04 Verfahren zur Flotation von Mineralien

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DE1162305B true DE1162305B (de) 1964-02-06

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DE (1) DE1162305B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015000931A3 (en) * 2013-07-05 2019-06-06 Akzo Nobel Chemicals International B.V. The synthesis of new anionic surfactants and their use as collectors in froth flotation of non-sulphidic ores
US10376901B2 (en) 2014-09-18 2019-08-13 Akzo Nobel Chemicals International B.V. Use of branched alcohols and alkoxylates thereof as secondary collectors

Cited By (4)

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WO2015000931A3 (en) * 2013-07-05 2019-06-06 Akzo Nobel Chemicals International B.V. The synthesis of new anionic surfactants and their use as collectors in froth flotation of non-sulphidic ores
EA033476B1 (ru) * 2013-07-05 2019-10-31 Akzo Nobel Chemicals Int Bv Синтез анионогенных поверхностно-активных веществ и их применение в качестве собирателей при пенной флотации несульфидных руд
US10543493B2 (en) 2013-07-05 2020-01-28 Nouryon Chemicals International B.V. Synthesis of new anionic surfactants and their use as collectors in froth flotation of non-sulphidic ores
US10376901B2 (en) 2014-09-18 2019-08-13 Akzo Nobel Chemicals International B.V. Use of branched alcohols and alkoxylates thereof as secondary collectors

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