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DE1162280B - Foerdervorrichtung in einer elektro-chemischen Behandlungsanlage - Google Patents

Foerdervorrichtung in einer elektro-chemischen Behandlungsanlage

Info

Publication number
DE1162280B
DE1162280B DEST16477A DEST016477A DE1162280B DE 1162280 B DE1162280 B DE 1162280B DE ST16477 A DEST16477 A DE ST16477A DE ST016477 A DEST016477 A DE ST016477A DE 1162280 B DE1162280 B DE 1162280B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
switch
cam
workpiece
guide track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16477A
Other languages
English (en)
Inventor
James Barton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frederic B Stevens Inc
Original Assignee
Frederic B Stevens Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frederic B Stevens Inc filed Critical Frederic B Stevens Inc
Publication of DE1162280B publication Critical patent/DE1162280B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/04Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction
    • B65G49/0409Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
    • B65G49/0436Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath
    • B65G49/044Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit
    • B65G49/045Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed
    • B65G49/0454Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed by means of containers -or workpieces- carriers
    • B65G49/0463Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a continuous circuit the circuit being fixed by means of containers -or workpieces- carriers movement in a vertical direction is caused by lifting means or fixed or adjustable guiding means located at the bath area

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Description

  • Fördervorrichtung in einer elektro-chemischen Behandlungsanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung mit längs einer Bahn beweglichen Werkstückträgern zur Bewegung von Werkstücken durch die Behälter einer elektro-chemischen Behandlungsanlage, mit innerhalb eines Führungsgleises ortsfest angeordneten Hub abschnitten zum Verschwenken der Werkstückträger aus dieser Bahn, um dieWerkstücke von einem Behälter in den anderen überzuheben.
  • Bei derartigen Fördervorrichtungen ist jeder zwischen zwei Behältern liegenden Trennwand ein ortsfester Hubabschnitt zugeordnet. Kurz vor der Trennwand tritt eine Laufrolle des Werkstückträgers mit dem ortsfesten Hub abschnitt in Eingriff und schwenkt den Werkstückträger aus dem einen Behälter heraus, über die Trennwand hinweg und in den nächsten Behälter wieder hinein. Jeder Werkstückträger wird somit durch alle Behandlungsbehälter bewegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fördervorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, jedem Werkstückträger eine individuelle Bewegungsbahn zu vermitteln, derart, daß beliebige Werkstückträger einzelne oder mehrere Behälter überspringen können.
  • Dabei soll jeder Werkstückträger mit einer Einstellvorrichtung versehen sein, mittels deren die Bewegungsbahn des Trägers vorgewählt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß einem oder mehreren der Hubabschnitte des Führungsgleises auf den (oder die) Hubabschnitt(e) verbringbare Hebenocken zugeordnet sind, die in ihrer Wirkstellung auf sie auflaufende Werkstückträger während deren Weiterbewegung durch Höherschwenken in Kontakt mit einem als Hochhaltemittel dienenden Hilfsschienenstück bringen.
  • Es ist zwar eine Behandlungsanlage bekannt, die eine Fördervorrichtung aufweist, mittels deren es möglich ist, einzelne Werkstückträger mehrere Arbeitsstellen überspringen zu lassen, jedoch müssen zu diesem Zweck mehrere Überfahrschienen nebeneinander angeordnet und die Werkstückträger mit entsprechend vielen Rollen oder Gleitstücken versehen sein. Dabei müssen die Rollen oder Gleitstücke in axialer Richtung jeweils von einer Überfahrschiene auf die benachbarte verschoben werden. Neben den hohen Herstellungskosten besitzt diese Ausführung noch den Nachteil, daß schon bei den geringsten Ungenauigkeiten in den axialen Verschiebungen der Laufrollen die sichere Abstützung auf den jeweiligen Überfahrschienen nicht mehr gewährleistet ist, und daß die große Gefahr besteht, daß ein Verklemmen oder gar ein Abstürzen eines Werkstückträgers auftritt.
  • Diese Nachteile weist die erfindungsgemäß ausgebildete Fördervorrichtung nicht auf, da der Übergang der einzelnen Werkstückträger von dem Führungsgleis auf ein Hilfsschienenstück lediglich mittels eines Hebenockens bewirkt wird. Wird dieser Nocken auf einen Hubabschnitt des Führungsgleises verbracht, so wird der ankommende Werkstückträger um einen größeren Betrag nach oben verschwenkt, als dies ohne das Vorhandensein des Hebenockens geschehen würde. Die Differenz in dem Schwenkwinkel reicht aus, um den Werkstückträger in Eingriff mit einem Hilfsschienenstück zu bringen, wodurch dieser während seinerWeiterbewegung hochgehalten wird. Sollte in der Bewegung des Hebenockens irgendeine Funktionsstörung eintreten, so kann dies im ungünstigsten Fall lediglich dazu führen, daß der Werkstückträger anstatt den nächsten Behälter oder Behälterteil zu überspringen, durch diesen hindurchbewegt wird. Ein Verklemmen oder gar Abstürzen eines Werkstück trägers ist bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ausgeschlossen. Der automatische Betrieb ist somit in jedem Fall gewährleistet.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung wird darin gesehen, daß der bewegbare Hebenocken durch an dem Werkstückträger vorgesehene Voreinstellmittel betätigbar ist. Zweckmäßig weisen die Voreinstellmittel mehrere Schalterauslösevorrichtungen auf, die an einem Ende auf einem Bolzen, der auf dem Träger angeordnet ist, drehbar gelagert sind, wobei jede Auslösevorrichtung zwischen einer Stel- lung, in welcher sie mit einem Schaltarm eines ortsfesten Schalters zusammenwirkt, und einer unwirksamen Stellung bewegbar ist. Mit dieser Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, an jedem Werkstückträger eine Voreinstellung vorzunehmen, wodurch bewirkt wird, daß die Hebenocken vor bestimmten Behältern durch den Werkstückträger selbst betätigt werden, um diesen über die ausgewählten Behälter hinwegzuheben. Es ist allerdings grundsätzlich bekannt, durch Voreinstellmittel und von diesen betätigbare Schalter die Behälter auszuwählen, welche von einem Werkstück übersprungen werden sollen.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist jeder der verschiebbaren Hebenocken in eine Stellung bewegbar, in der er auf einem der ortsfesten Hubabschnitte ruht und dort das Ausmaß der Schwenkbewegung der Trägerarme des Werkstückträgers erhöht, wenn sich dieser auf dem Hubabschnitt entlangbewegt. Dabei erstrecken sich die Hilfsschiene oder die Hilfsschienen zwischen zwei Hubabschnitten des Führungsgleises.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird jedem Hubabschnitt ein als Absenknocken dienender Nocken zugeordnet, der auf dem Hubabschnitt des Führungsgleises in eine solche Stellung bewegt wird, daß der Werkstückträger bei Bewegung aus einer von der Hilfsschiene gestützten Stellung heraus auf dem Absenknocken ablaufend in eine Stellung auf dem Führungsgleis bzw. dem Hubabschnitt zurückkehrt.
  • Schließlich wird noch eine Weiterbildung der Erfindung darin gesehen, daß auf dem Rahmen Antriebsmittel zur Bewegung jedes Nockens zwischen einer von dem Führungsgleis bzw. dessen Hubabschnitt entfernten unwirksamen Stellung und ihrer Wirkstellung auf dem Hubabschnitt vorgesehen sind.
  • Zur Betätigung der Antriebsmittel sind Schalter angeordnet, die die Nocken bewegen. Dabei betätigen die Schalterauslösevorrichtungen den Schalter, bevor ein Werkstückträger auf den Hubabschnitt wandert, auf den dann der von dem Schalter gesteuerte Nocken aufgelegt wird. Vorzugsweise sind die Schalterauslösevorrichtungen so einstellbar, daß sie je verschiedene Schalter betätigen und somit die Behälter auswählen, welche von dem Werkstück übersprungen werden.
  • Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen in den niedrigen zusätzlichen Herstellungskosten gegenüber den bekannten Fördervorrichtungen, bei denen ein Überspringen einzelner Behälter nicht möglich ist, da neben der elektrischen Steuerung nur die Nocken selbst und deren hydraulische Antriebe sowie die Hilfsschienen angeordnet werden müssen. Des weiteren besitzt die erfindungsgemäß ausgebildete Fördervorrichtung wegen ihrer außerordentlichen Einfachheit eine hohe Betriebssicherheit und Lebensdauer.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung in Verbindung mit der Beschreibung.
  • Fig. 1 ist eine teilweise Endansicht eines Teiles der Fördervorrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 2 ist eine Teildraufsicht im wesentlichen nach Linie 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 ist eine Teilansicht im Schnitt im wesentlichen nach Linie 3-3 der F i g. 2 und zeigt einen Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wobei das auf einem Werkstückträger befindliche Werkstück sich in der Lage befindet, in der es in den Tank eingetaucht wird; Fig. 4 ist ein Schnitt im wesentlichen nach Linie 4-4 der Fig.3; F i g. 5 ist eine Teildarstellung im Schnitt im wesentlichen nach Linie 5-5 der F i g. 2, ähnlich wie Fig.3, und zeigt einen Teil der Maschine gemäß der Erfindung, wobei der Werkstückträger sich in der Lage befindet, in welcher das darin befindliche Werkstück über dem Behälter hängt; Fig.6 ist eine Teildarstellung im Schnitt im wesentlichen nach Linie 6-6 der F i g. 5 und zeigt einen Hebeschuh der Maschine nach der Erfindung; Fig. 7 ist eine Ansicht ähnlich wie Fig. 6 und zeigt einen Absenkschuh der Maschine dieser Erfindung; F i g. 8 ist eine schematische Darstellung der Maschine gemäß der Erfindung und zeigt die Lage des Hauptrahmens, der Flüssigkeitstanks, des Führungsgleises und der Überspringgleise zueinander.
  • In den Fig. 1 bis 8 wird die Anlage 10 und besonders deren Fördervorrichtung gemäß dieser Erfindung gezeigt, die von der allgemeinen, in der USA.-Patentschrift 1 970 850 beschriebenen Art ist. Die Anlage besteht aus einem Hauptrahmen 12 mit auf gegenüberliegenden Seiten in Reihen angeordneten Flüssigkeitstanks 14 zur Behandlung der Werkstücke, einem Umwendetank 16 an dem einen Ende und einer Lade- und Entladestation 18 am gegenüberliegenden Ende. Innerhalb der von den Tanks 14 und 16 und der Lade- und Entladestation 18 gebildeten Schleife ist im wesentlichen konzentrisch ein schleifenförmiges Gleis 20 (F i g. 2 und 3) auf dem Rahmen 12 angeordnet.
  • Auf dem Gleis 20 sind zur ununterbrochenen Bewegung mehrere Werkstückträger vorgesehen, von denen zwei in Fig. 2 gezeigt und allgemein durch die Bezugsziffern 22 und 24 gekennzeichnet sind.
  • Die an den Werkstückträgern befindlichen Werkstücke werden durch die Tanks 14 und 16 hindurchbewegt. Die Werkstückträger 22 und 24 sind identisch; der eine von ihnen wird in abgesenkter Stellung, der andere dagegen in angehobener Stellung gezeigt.
  • Ein Werkstückträger 22, 24 besteht aus einem Block 26 (Fig. 3 und 5), der mit einer Tragrolle 28 versehen ist. Diese Rolle rollt in einem an der Unterseite des Gleises 20 gebildeten Trog 30 entlang. Der Block 26 ist oberhalb der Rolle 28 mit einer endlosen Kette 32 verbunden, welche in einem im Oberteil des Gleises 20 gebildeten umgekehrten Trog 34 läuft. An einem von dem Block 26 aufgenommenen waagerechten Bolzen 38 ist mit seinem inneren Ende ein Werkstückträgerarm 36 drehbar gelagert. DieserArm 36 nimmt an seinem äußeren Ende einen Bügel 39 auf, welcher einen Behälter 40 für die in der Anlage 10 zu behandelnden Teile trägt. Ein an seinem inneren Ende an dem Block 26 angeordneter und an seinem äußeren Ende mit dem Bügel 39 verbundener zweiter Arm 42 wirkt mit dem Arm 36 zusammen, um den Behälter 40 in seiner unteren wie auch in seiner oberen Lage, wie in F i g. 1 gezeigt, waagerecht zu halten.
  • Auf dem Rahmen 12 ist unterhalb des Gleises 20 ein Führungsgleis 44 (Fig.2 und 3) angeordnet und verläuft im allgemeinen parallel mit dem Gleis 20 um den Rahmen 12. Jeder Trägerarm 36 ist mit einer Führungsrolle 46 versehen, welche so angeordnet ist, daß sie sich auf dem Führungsgleis 44, welches mit voneinander auf Abstand gehaltenen, gewölbten Hubabschnitten 50 (Fig. 2 und 5), die außerhalb des Rahmens 12 verlaufen, versehen ist, entlangbewegt. Es erstreckt sich als jeder Hubabschnitt 50 seitlich zu dem in Längsrichtung verlaufenden Weg der Werkstückträger und weist je einen der Einfachheit halber als »ansteigenden« Abschnitt 52 und einen als »absteigenden« Abschnitt 54 bezeichneten Teil auf.
  • Während des Weges der Führungsrolle 46 längs des Hub abschnittes 50 des Führungsgleises 44 bewegt sich diese zunächst über den ansteigenden Abschnitt 52, und der Trägerarm 36 wird, wie in den F i g. 1 und 3 gezeigt, entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben geschwenkt, um den Werkstückbehälter 40, der mit dem äußeren Ende des Armes 36 verbunden ist, nach oben zu heben. Die Arme 36 und die Hubabschnitte 50 sind so abgestimmt, daß, wenn eine Führungsrolle 46 ihren Weg auf einem Abschnitt 52 eines der Hubabschnitte 50 beendet hat, der entsprechende Arm 36 weit genug nach oben bewegt worden ist, um den Werkstückbehälter 40, wie in F i g. 1 gezeigt, über die Endwände 60 zwischen den benachbarten Tanks 14 und 16 zu bewegen. Während des Weges einer Rolle 46 längs eines absteigenden Abschnittes 54 eines Hubabschnittes 50 wird der entsprechende Arm 36 nach unten verschwenkt, um den daran befindlichen Behälter 40 in eine Lage innerhalb des Tanks zurückzubewegen. Wie in Fig.8 gezeigt, sind die Hubabschnitte 50 mit Bezug auf die Tanks derart angeordnet, daß jeder Abschnitt 50 durch eine durch die benachbarte Endwand 60 zweier Tanks gezogene senkrechte Ebene in zwei gleiche Teile geteilt wird.
  • Infolgedessen kann jeder Abschnitt 50 einen Behälter 40 aus einem Tank heraus und über die benachbarten Endwände 60 der Tanks hinwegheben und in den nächsten Tank hineinsenken.
  • Die Erfindung sieht eine Hilfsschiene 62, welche oberhalb des Gleises 20 auf dem Rahmen 12 angeordnet ist, und für jede Trägervorrichtung eine Laufrolle 64 vor, die an einem von dem Arm 36 getragenen Unterstützungsbügel 66 gelagert ist. Die Laufrolle 64 ist so angeordnet, daß sie, wie in F i g. 5 gezeigt, bei ausreichender Anhebung des Armes 36 während der Bewegung entlang dem Gleis 20 mit der Hilfsschiene 62 im Rolleingriff steht. Die Hilfsschiene 62 ist so angeordnet, daß sie bei ihrem Zusammenwirken mit der Laufrolle 64 den Arm 36 daran hindert, nach unten zu schwingen. Infolgedessen wird die entsprechende Führungsrolle 46 während der Bewegung einer Rolle 64 entlang der Hilfsschiene 62 oberhalb des Führungsgleises 44 auf Abstand gehalten.
  • Um den Arm 36 genügend weit nach oben zu heben und die Laufrolle 64 in der in F i g. 5 gezeigten Stellung festzuhalten, sind Hebenocken 70 vorgesehen, welche in Stellungen hineinbewegt werden können, in denen sie Teile der gewölbten Hubabschnitte 50 überlagern, um deren Anstieg und damit die Strecke, um die die Arme 36 während der Bewegung auf den gewölbten Abschnitten 50 nach oben geschwungen werden, zu vergrößern. Jeder der Hebenocken 70 ist an seinem inneren Ende 72 an dem einen Ende einer Lagerplatte 74, welche zwischen ihren Enden auf einem Bolzen 76 drehbar gelagert ist, befestigt. Der Bolzen 76 wird von einer stationären Platte 78 aufgenommen, welche an dem gewölbten Abschnitt 50 befestigt ist und einen Teil des Hauptrahmens 12 bildet. Die Platte 74 ist am entgegengesetzten Ende mit dem äußeren Ende einer Kolbenstange 80 eines hydraulischen Zylinders 82 drehbar verbunden, wobei der hydraulische Zylinder 82 auf einem von dem Hauptrahmen 12 aufgenommenen Bolzen 84 drehbar gelagert ist.
  • Beim Ausschieben der Kolbenstange 80 wird die Platte 74 im Uhrzeigersinne gedreht und bewegt den Hebenocken 70 in eine Lage, in welcher er auf dem entsprechenden gewölbten Abschnitt 50 (Fig.5) aufliegt. Beim Zurückziehen der Kolbenstange 80 (F i g. 3) wird die Platte 74 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, um den Nocken 70 von dem gewölbten Abschnitt 50 abzuheben. Ein Sicherheitsschalter 86 ist mit einem Betätigungshebel 88 versehen, welcher von der Platte 74 betätigt wird, wenn der Nocken 70 vollkommen von dem gewölbten Abschnitt 50 abgehoben worden ist. Der Sicherheitsschalter 86 ist an den Stromkreis des Antriebs für die Kette 32 angeschlossen, so daß die Kette zu bestimmten Zeiten nicht arbeitet, es sei denn, der Schalter 86 ist geschlossen. Wie in F i g. 6 gezeigt, ist der Hebenocken 70 an dem einen Ende mit einer gebogenen Auflauframpe 71 versehen, um den Weg der Rollen 46 von dem gewölbten Abschnitt 50 fort nach oben auf den Hebenocken 70 hinauf zu ermöglichen.
  • Die Hilfsschiene 62 besteht aus parallel zu dem Gleis 20 angeordneten und durch Zwischenräume 63 getrennten Abschnitten. Wenn eine auf einem Arm 36 befindliche Laufrolle 64 das Ende eines Abschnittes der Hilfsschiene 62 erreicht hat, so daß der Arm 36 in eine Stellung abgesenkt werden muß, in welcher die Führungsrolle 46 wiederum auf dem Führungsgleis 44 gelagert ist, dann ist ein Absenknocken 70a zum Absenken der Führungsrolle 46 auf das Gleis 44 bereit. Wie in Fig. 8 gezeigt, endet jeder Abschnitt der Hilfsschiene 62 an einem Punkt oberhalb eines gewölbten Hubabschnittes 50, und es ist an jedem solchen Punkt ein Absenknocken 70 a vorgesehen. Jeder Nocken 70 e weist eine gewölbte Ablauframpe 71 a auf, auf der die Rollen 46 nach unten auf das Führungsgleis 44 rollen. Jeder Absenknocken 70 a ist in gleicher Weise wie die Hebenocken 70 zur Ausführung einerVorwärts- und Rückwärtsbewegung mit Bezug auf das Führungsgleis 44 ausgebildet.
  • Während der Bewegung der Werkstückträger 22 und 24 auf dem endlosen Weg um den Rahmen 12 herum bewegen sich die Führungsrollen 46 auf dem Gleis 44 entlang, um die Arme 36 um die waagerechten Bolzen 38 aufwärts und abwärts und dabei die Behälter 40 über die Endwände 60 der Tanks 14 und 16 auf und ab und in die Tankflüssigkeit hineinzubewegen. Die Nocken 70a und die Hilfsschiene 62 sind so angeordnet, daß der an dem gewölbten Abschnitt 50 im Bereich des Einlaßendes des Tanks oder der Tanks befindliche Nocken in die in Fig. 5 gezeigte Lage bewegt wird, wenn das auf einem Träger befindliche Werkstück einen oder mehrere Tanks überspringen soll. Die Führungsrolle 46 läuft auf den Nocken 70 auf und verursacht eine Aufwärtsbewegung der Laufrolle 64 in eine Stellung, in welcher sie sich, wie in Fig.5 gezeigt, unter bzw. hinter die Lauffläche der Hilfsschiene 62 bewegt. Während der folgenden Bewegung der Antriebskette 32 zur Vorwärtsbewegung der Träger 22 und 24 bewegt sich die Rolle 64 auf der Hilfsschiene 62 entlang, welche den Arm 36 in einer angehobenen Stellung stützt, wobei die Rolle 46 von dem Führungsgleis 44 auf Abstand gehalten ist. Wenn die Rolle 64 die Lücke 63 zwischen benachbarten Abschnitten der Hilfsschiene 62 erreicht, dann kann sich der Arm 36 frei nach unten bewegen, wobei die Rolle 46 sich auf einen Absenknocken 70a nach unten und von dem Nocken 70a fort auf den benachbarten gewölbten Abschnitt 50 des Gleises 44 bewegt.
  • Jeder Werkstückträger 22 und 24 ist mit einer Halterung 90 für Schalterauslöser versehen, welche mehrere im wesentlichen waagerecht angeordnete Schalterauslösevorrichtungen 92 (Fig.3, 4 und 5) aufweisen, die nebeneinander auf der Halterung 90 angeordnet sind. Jede Auslösevorrichtung92 ist an einem ihrer Enden auf einem von der Halterung 90 aufgenommenen Bolzen 94 drehbar gelagert, so daß sie zwischen der Stellung, in welcher ein an ihrer einen Seite befindlicher Vorsprung 96 nach oben vorsteht, und einer Stellung, in welcher der Vorsprung 96 nach unten vorsteht, hin und her bewegt werden kann. In der ersten Stellung betätigt die Auslösevorrichtung 92 einen Schalter, während sie in der zweiten Stellung den Schalter nicht betätigt.
  • Die Vorsprünge 96, die an jeder Schalterauslösevorrichtung 92 angeordnet sind, können mit Schalt-oder Betätigungsarmen 98 mehrerer Schalter 91 zum Eingriff kommen, die auf dem Rahmen 12 in einer Anzahl entsprechend der Anzahl der die Nocken 70 und 70a betätigenden Zylinder 82 angeordnet sind.
  • Die Halterung 90 wird beispielsweise, wie in F i g. 5 gezeigt, mit vier Schalterauslösevorrichtungen 92 versehen, um entsprechend dem Einbau der Abschnitte der Hilfsschiene 62 ein Überspringen von vier Tanks oder Tankreihen, beispielsweise wie in F i g. 8, vorzusehen. Da vier getrennte Hilfsschienen 62 dargestellt sind, sind auch vierSchalterauslösevorrichtungen 92 erforderlich, von denen jede mit einem Paar Schaltarmen 98 für ein Paar Nocken 70 und 70 a, die zu einer Hilfsschiene 62 gehören, zusammenarbeitet.
  • Während der Bewegung eines Werkstückträgers auf dem Gleis 20 und um den Rahmen 12 (Fig. 8) herum wird, wenn sich die Auslösevorrichtung 92 für den Schalter 91 des ersten Nockens 70 in der Betätigungslage befindet, der entsprechende Zylinder 82 betätigt, um diesen Nocken 70 auf den gewölbten Hubabschnitt 50 abzusenken, welcher sich unterhalb des Einlaßendes des ersten Abschnittes der Hilfsschiene 62 befindet. Die Rolle 46 des Trägers bewegt sich dann auf den Nocken 70 hinauf, um die Laufrolle 64 auf die Hilfsschiene 62 zu bewegen. Wenn die Rolle 64 sich von dem ersten Abschnitt der Hilfsschiene 62 herabbewegt, dann befindet sich der Nokken 70a, d. h. der Absenknocken, in der Lage, in welcher er die Rolle 46 an einem gewölbten Abschnitt 50 auf das Gleis 44 absenken kann, weil die Auslösevorrichtung 92 einen zweiten Schalter 91 betätigt hat, welcher die Bewegung des Nockens 70a steuert.
  • Wenn der nächste Tank oder die nächsten Tanks 14 mit einem Abschnitt der Hilfsschiene 62 versehen sind und sich die entsprechende Schalterauslösevorrichtung in der Betätigungsstellung befindet, dann werden die an gegenüberliegenden Enden der Hilfsschiene 62 angeordneten Nocken 70 und 70a zu den erforderlichen Zeiten auf das Gleis 44 und die Träger wiederum in eine Stellung nach oben bewegt, in welcher sich die Rolle 64 auf der Hilfsschiene 62 entlangbewegt.
  • Wenn sich eine Auslösevorrichtung 92 eines Abschnittes einer Hilfsschiene 62 in ihrerAußereingriffsstellung befindet, dann bleiben die Nocken 70 und 70a in Stellungen, in denen sie oberhalb des Gleises 44 auf Abstand gehalten sind. Infolgedessen wird ein Trägerarm36 nicht weit genug angehoben, um die Rolle 64 auf die Hilfsschiene 62 hinaufzubewegen, und die Rolle 46 bewegt sich auf dem Gleis 44 entlang, so daß der Behälter 40 in die Tanks 14 und 16 hinein und aus ihnen heraus bewegt wird.
  • Die an jeder Schalterauslösevorrichtung 92 befindlichen Vorsprünge96 sind von solcher Länge, daß sie den Schaltarm 98 während des Weges der Rolle 46 auf den Nocken 70 hinauf und von dem Nocken 70 herab in eine Lage, in welcher der Trägerarm 36 von der Hilfsschiene 62 gestützt wird, in der Schalterbetätigungsstellung halten. Wenn der Vorsprung 96 einen Schaltarm 98 verläßt, dann wird der Schaltarm 98 wieder losgelassen, so daß sich der Schalter 91 in seine Ruhelage zurückbewegt und daher der Zylinder 82 eine Fortbewegung des Nockens 70 von dem Gleis 44 fort bewirkt.
  • Wenn derselbe Vorsprung 96, welcher den Schaltarm 98 zur Bewegung des Nockens 70 betätigte, sich dem Ende einer dem Überspringen dienenden Hilfsschiene 62, auf welcher sich der Werkstückträger entlangbewegt hat, nähert, dann betätigt er einen anderen Schaltarm 98, um eine Bewegung eines Nokkens 70a auf das Gleis 44 herunter zu ermöglichen, wo dann dieser Absenknocken genügend lange verweilt, um die Rolle 46 auf das Gleis 44 zurückzusenken.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Erfindung eine Fördervorrichtung für eine Behandlungsanlage 10 für Werkstücke vorsieht, die so arbeitet, daß jeder Werkstückträger 22 oder 24 mehrere Tanks überspringen kann. Es können so viele Schalterauslösevorrichtungen und Hilfsschienenstücke vorgesehen werden, wie erforderlich sind, um zu ermöglichen, mit den Werkstücken eine größere oder kleinere Anzahl Tanks zu überspringen. Die Schalterauslösevorrichtungen 92 jedes in die Anlage eingeführten Werkstückträgers sind so eingestellt, daß das auf dem Träger befindliche Werkstück den jeweils auszulassenden oder die jeweils auszulassenden Tanks überspringt. Bei Bewegung aller Auslösevorrichtungen in solche Stellungen, in denen ihre Vorsprünge 96 sich nach unten erstrecken, werden keine Tanks übersprungen.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Fördervorrichtung mit längs einer Bahn beweglichen Werkstückträgern zur Bewegung von Werkstücken durch die Behälter einer elektrochemischen Behandlungsanlage, mit innerhalb eines Führungsgleises ortsfest angeordneten Hubabschnitten zum Verschwenken der Werkstückträger aus dieser Bahn, um die Werkstücke von einem Behälter in den anderen überzuheben, d a -durch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren der Hubabschnitte (50) des Führungsgleises (44) auf den (oder die) Hubabschnitt(e) verbringbare Hebenocken (70) zugeordnet sind, die in ihrer Wirkstellung auf sie auflaufende Werkstückträger (22, 24) während deren Weiterbewegung durch Höherschwenken in Kontakt mit einem als Hochhaltemittel dienenden Hilfsschienenstück (62) bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge,, kennzeichnet, daß der bewegbare Hebenocken (70) durch an dem Werkstückträger (22, 24) vorgesehene Voreinsteilmittel (92) betätigbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstellmittel mehrere Schalterauslösevorrichtungen (92) aufweisen, die an einem Ende auf einem Bolzen (94), der auf dem Träger (22, 24) angeordnet ist, drehbar ge lagert sind, wobei jede Auslösevorrichtung (92) zwischen einer Stellung, in welcher sie mit einem Schaltarm (98) eines ortsfesten Schalters (91) zusammenwirkt, und einer unwirksamen Stellung bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hilfsschiene oder die Hilfsschienen (62) zwischen zwei Hub abschnitten (50) des Führungsgleises (44) erstrecken.
  5. 5. Vorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen als Absenknocken dienenden Nocken (70a), der auf einen Hubabschnitt (50) des Führungsgleises (44) in eine solche Stellung bewegt wird, daß der Werkstückträger (22) bei Bewegung aus einer von der Hilfsschiene (62) gestützten Stellung heraus auf dem Absenknocken (70 a) ablaufend in eine Stellung auf dem Führungsgleis (44) bzw. dem Hub abschnitt zurückkehrt.
  6. 6. Vorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der verschiebbaren Nocken (70, 70a) in eine Stellung bewegbar ist, in der er auf einem der ortsfesten Hubabschnitte (50) ruht und dort das Ausmaß der Schwenkbewegung der Trägerarme (36) erhöht, wenn ein Träger (22, 24) sich auf dem Hubabschnitt (50) entlangbewegt.
  7. 7. Vorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rahmen (12) Antriebsmittel (80, 82) zur Bewegung eines jeden Nockens (70, 70a) zwischen einer von dem Führungsgleis (44) bzw. dessen Hubabschnitt entfernten unwirksamen Stellung und ihrer Wirkstellung auf dem Hubabschnitt (50) vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter (91) zur Betätigung der Antriebsmittel (80, 82) vorgesehen sind, die die Nocken (70, 70 a) bewegen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterauslösevorrichtungen (92) den Schalter (91) betätigen, bevor ein Werkstückträger (22) auf den Hubabschnitt (50) wandert, auf den dann der von dem Schalter gesteuerte Nocken (70) aufgelegt wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterauslösevorrichtungen (92) so einstellbar sind, daß sie je verschiedene Schalter (91) betätigen und somit die Behälteer(14) auswählen, welche von dem Werkstück übersprungen werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 002 583, 1 043 748; USA.-Patentschriften Nr. 1 858 012, 1 970 850, 2512643.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1002583B (de) 1955-06-10 1957-02-14 Deinert & Co Automatisch arbeitende Galvanisieranlage und Verfahren zum Betrieb derselben
DE1043748B (de) 1957-03-09 1958-11-13 Karl Gebauer Dipl Ing Automatisch arbeitende Galvanisieranlage

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