DE1162119B - Als Koppel eines Dreipunktgestaenges ausgebildetes Pflugvorderteil eines Beetpfluges - Google Patents
Als Koppel eines Dreipunktgestaenges ausgebildetes Pflugvorderteil eines BeetpflugesInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007¥W PATENTAMT
Internat. Kl.: AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 59/04
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
1162119
R 33165 III/45 a
18. JuU 1962
30. Januar 1964
R 33165 III/45 a
18. JuU 1962
30. Januar 1964
Die Erfindung betrifft ein als Koppel eines Dreipunktgestänges ausgebildetes Pflugvordergestell, bei
dem eine die Anschlußzapfen für die unteren Lenker des Dreipunktgestänges tragende Welle im Pflugvorderteil
drehbar gelagert und mit Hilfe eines Handhebels oder eines anderen Einstellmittels in ihrer
Winkellage zwecks Breitenverstellung des Pfluges einstellbar ist.
Da Schlepper mit Dreipunktaufhängungen von zwei verschieden genormten Größen geliefert werden, sind
auch verschiedene Befestigungszapfen an dem Pflugvordergestell notwendig. Bei einem Beetpflug, dessen
Querwelle zur Breitensteuerung verwendet wird, muß der Zapfen auf der Furchenseite tiefer liegen als auf
der Landseite, weil der vor dem Pflug laufende Schlepper mit dem Furchenrad in der Furche läuft
und mit dem Landrad auf dem ungepflügten Boden. Während der Pflugrahmen beim Pflügen parallel zur
Erdoberfläche läuft, steht der Schlepper schief zum Pflug. Deshalb hat man bisher die Zapfen zum Befestigen
des Pfluges so angeordnet, daß der furchenseitige Zapfen tiefer als die Schwenkwelle und der
landseitige Zapfen höher als die Schwenkwelle liegt. Dadurch erreicht man gleichzeitig, daß außer einer
weitgehend gleichbleibenden Länge der beiden Aushubzugstangen der unteren Lenker durch das Drehen
dieser gekröpften Schwenkwelle die Schnittbreite des Pfluges durch seitliche Verschiebung der Dreipunktkoppel
verstellt wird. Diese Verstellung der Schnittbreite hängt von dem Winkel ab, um den die
Schwenkwelle gedreht wird. Es ist erwünscht, daß bei beiden genormten Dreipunktaufhängungen eine bestimmte
Schwenkung der Welle derselben Änderung der Schnittbreite entspricht. Um dies zu erreichen,
wurde bereits vorgeschlagen, beim Übergang von der einen genormten Größe der Dreipunktaufhängung zu
der anderen genormten Größe die Schwenkwelle um 180° zu drehen. Zu diesem Zweck sollte der zum
Schwenken dienende Handhebel von der Schwenkwelle getrennt werden und nach der Drehung wieder
mit ihr verbunden werden.
Nach der Erfindung wird ein bequemerer Übergang von der einen genormten Dreipunktaufhängung
zur anderen dadurch ermöglicht, daß die drehbare Welle an beiden Enden mindestens zwei Zapfen verschiedenen
Durchmessers hat, wobei der senkrecht zur Querwelle gemessene Abstand des einen Paares
von Zapfen gleicher Stärke etwa ebenso groß ist wie der senkrecht zur Querwelle gemessene Abstand des
anderen Zapfenpaares von gleicher Stärke. Vorteilhaft wird die Anordnung so getroffen, daß die dickeren
Zapfen oberhalb der dünneren Zapfen liegen.
Als Koppel eines Dreipunktgestänges ausgebildetes Pflugvorderteil eines Beetpfluges
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Ferdinand Zach, Bad Essen
Ferdinand Zach, Bad Essen
Bei dieser Anordnung kann ohne weiteres von der einen Dreipunktaufhängung zu der anderen übergegangen
werden, indem man zum Anschluß jeweils das Zapfenpaar entsprechender Stärke wählt. Da der
Abstand zwischen den beiden gleich starken Zapfen eines Paares senkrecht zur Schwenkwelle in beiden
Fällen gleich groß ist, ergibt sich auch dieselbe Verstellung der Schnittbreite in bezug auf eine bestimmte
Schwenkung der Welle bzw. eine bestimmte Bewegung des mit der Welle verbundenen Handhebels.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigt
Abb. 1 das Vordergestell eines rechtswerfenden Beetpfluges in Vorderansicht,
Abb. 2 bis 4 verschiedene von Abb. 1 abweichende Gestaltungen der Schwenkarme mit den Anschlußzapfen.
In Abb. 1 ist 1 die schwenkbare Querwelle, an welcher die schwächeren Anschlußzapfen 2 und 3
sowie die stärkeren Anschlußzapfen 4 und 5 an beiden Seiten befestigt sind. 6 ist der Rahmen des Pfluges,
an welchem der als Koppel dienende Turm 7 befestigt ist. 8 ist der Steckstock zum Befestigen des
oberen Lenkers. Es können zwei verschieden dicke, den beiden Normgrößen entsprechende Bolzen vorgesehen
werden, wobei die Bohrung für die große Norm von der Bolzenachse für die große Norm etwa
den gleichen Abstand haben kann wie die Bohrung für die kleine Norm von der Bolzenachse für die
kleine Norm.
In der Zeichnung ist der dicke Bolzen gestrichelt dargestellt und mit 13 bezeichnet.
Ein Handhebel 9 zum Verstellen der Querwelle 1 ist mit Laschen und mit Schraubenbolzen 10 an der
Querwelle befestigt. Er wird an dem Rastenbogen 11 durch eine Klinke 12 festgehalten.
Nach Abb. 1 liegen sowohl die dünnen Anschlußzapfen 2, 3 als auch die dicken Anschlußzapfen 4, 5
309 807/131
außerhalb der Längsachse der Querwelle. Der in der Zeichnung unmittelbar erkennbare, zur Querwelle
senkrechte Abstand zwischen den Zapfen 2 und 3 ist gemäß der Erfindung ebenso oder annähernd ebenso
groß wie der entsprechende Abstand zwischen den Zapfen 4 und 5.
Nach A b b. 2 liegen der obere dicke Anschlußzapfen 4 und der untere dünne Anschlußzapfen 3 in
der Achse der Welle 1. Die beiden anderen Anschlußzapfen sind auf entgegengesetzt gerichteten Ansätzen
der Welle angebracht.
Nach A b b. 3 sind die Anschlußzapfen im Vergleich zur Abb. 2 etwas mehr nach oben gerückt,
und die einander zugeordneten Zapfen haben je eine gemeinsame geometrische Mittellinie, die schräg zur
Querwelle steht.
Nach A b b. 4 liegen sämtliche Anschlußzapfen auf der einen Seite, nämlich in der Abbildung oberhalb
der Welle 1.
Sämtliche beschriebenen Anordnungen haben jedoch das gemeinsam, daß die Abstände quer zur
Welle 1 zwischen den dicken Anschlußzapfen 4, 5 annähernd ebenso groß sind wie zwischen den dünnen
Anschlußzapfen 2, 3.
In der Zeichnung ist die Anordnung überall so dargestellt, daß die Achsen der Anschlußzapfen parallel
zu der Mittelachse der Welle 1 liegen. Gemäß der Erfindung können aber auch die einander zugeordneten
Zapfen, nämlich 2, 3 und 4, 5, je eine gemeinsame geometrische Mittellinie haben, die dann schräg zur
Achse der Welle 1 liegt.
Claims (6)
1. Als Koppel eines Dreipunktgestänges ausgebildetes Pflugvordergestell eines Beetpfluges,
bei dem eine die Anschlußzapfen für die unteren Lenker des Dreipunktgestänges tragende Welle
im Pflugvordergestell drehbar gelagert und mit Hilfe eines Handhebels oder eines anderen Einstellmittels
in ihrer Winkellage einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Welle (1) an beiden Enden mindestens zwei
Zapfen (2, 4; 3, 5) verschiedenen Durchmessers hat, wobei der senkrecht zur Querwelle (1) gemessene
Abstand des einen Paares von Zapfen (2, 3) gleicher Stärke etwa ebenso groß ist wie der
senkrecht zur Querwelle gemessene Abstand des anderen Zapfenpaares (4, 5) von gleicher Stärke.
2. Pflugvordergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dickeren Zapfen (4,5)
oberhalb der dünneren Zapfen (2, 3) liegen.
3. Pflugvordergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (2, 3; 4, 5) parallel
zur Querwelle (1) verlaufen.
4. Pflugvordergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugeordneten
Zapfen eine gemeinsame geometrische Mittelinie haben, welche schräg zur Querwelle steht.
5. Pflugvordergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse der Querwelle außerhalb der Zapfachse liegt.
6. Pflugvordergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß für den oberen Lenker im Pflugvordergestell mindestens zwei Bohrungen vorgesehen sind, und
zwar Bohrungen für die große Norm und Bohrungen für die kleine Norm, wobei die Bohrung
für die große Norm von der Verbindungsachse der Kugelgelenke der unteren Lenker der großen
Norm etwa genau so weit entfernt liegt wie die Bohrung der kleinen Norm von der Verbindungsachse der Kugelgelenke der unteren Lenker für
die kleine Norm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 807/131 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER33165A DE1162119B (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Als Koppel eines Dreipunktgestaenges ausgebildetes Pflugvorderteil eines Beetpfluges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER33165A DE1162119B (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Als Koppel eines Dreipunktgestaenges ausgebildetes Pflugvorderteil eines Beetpfluges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162119B true DE1162119B (de) | 1964-01-30 |
Family
ID=7403999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER33165A Pending DE1162119B (de) | 1962-07-18 | 1962-07-18 | Als Koppel eines Dreipunktgestaenges ausgebildetes Pflugvorderteil eines Beetpfluges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1162119B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2064345A1 (de) * | 1970-12-29 | 1972-08-03 | Gebrüder Busatis, 5630 Remscheid-Lennep | Geräteseitiger Dreipfinktanbau an Schleppern oder dgl |
-
1962
- 1962-07-18 DE DER33165A patent/DE1162119B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2064345A1 (de) * | 1970-12-29 | 1972-08-03 | Gebrüder Busatis, 5630 Remscheid-Lennep | Geräteseitiger Dreipfinktanbau an Schleppern oder dgl |
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