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DE1161945B - Schaltungsanordnung zum Anschalten, UEberwachen und Verschliessen bzw. Ausschliessen elektrischer Einrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Anschalten, UEberwachen und Verschliessen bzw. Ausschliessen elektrischer Einrichtungen

Info

Publication number
DE1161945B
DE1161945B DEV17319A DEV0017319A DE1161945B DE 1161945 B DE1161945 B DE 1161945B DE V17319 A DEV17319 A DE V17319A DE V0017319 A DEV0017319 A DE V0017319A DE 1161945 B DE1161945 B DE 1161945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
amplifier
arrangement according
matrix
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17319A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Melzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Original Assignee
Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB filed Critical Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Priority to DEV17319A priority Critical patent/DE1161945B/de
Publication of DE1161945B publication Critical patent/DE1161945B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Anschalten, Überwachen und Verschließen bzw. Ausschließen elektrischer Einrichtungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Anschalten, dauernden oder zeitweisen überwachen und Verschließen bzw. Ausschließen elektrischer Einrichtungen, insbesondere solcher in Eisenbahnstellwerken, in welcher eine Reihe von gleichartigen Schaltelementen in Form einer Matrix entsprechend der Verschlußtafel angeordnet ist. Sie bezweckt im wesentlichen, die genannten Schalthandlungen mit einem wesentlich geringeren technischen Aufwand als bisher durchzuführen.
  • Es ist bekannt, den neueren Stellwerken, insbesondere den sogenannten Spurplanstellwerken, eine Relaisschaltung zugrunde zu legen, die baukastenförmig aufgebaut ist und entsprechend dem Gleisbild miteinander verbundene Relaisgruppen aufweist. Wie bekannt, haben sich dabei infolge der lageplanmäßigen Zusammenschaltung Schwierigkeiten beim Ausschluß von Fahrstraßen ergeben, wenn zwischen zwei Orten des Spurplans mehrere Fahrstraßen möglich sind, sowie beim Steuern von Flankenschutzweichen. Soweit diese Mängel beseitigbar waren, traten dabei andere Nachteile auf: Die zusätzlichen Stromkreise konnten nicht entsprechend dem Spurplan geschaltet werden; auch war keine Speicherung mehrerer, nicht gleichzeitig möglicher Fahrten ohne besondere Speicherzusätze für Gesamtfahrstraßen möglich.
  • In weiterer Entwicklung von Stellwerkseinrichtungen mit Teil- und/oder Gesamtfahrstraßen sowie zur Vermeidung der Mängel des genannten Standes der Technik ist auch schon eine Einrichtung bekanntgeworden, die zum Anschalten der Schaltgruppen der einzelnen Spurplanelemente sowie zum überwachen ihrer Betriebszustände mit gleichartigen elektronischen Schaltelementen arbeitet, die in einer Matrix entsprechend der Verschlußtafel angeordnet sind. Diese Schaltungsanordnung würde aber, wenn man sie für sämtliche genannten Schalthandlungen im Stellwerk ausnutzte, einen, relativ großen technischen Aufwand an derartigen elektronischen Bauelementen erfordern.
  • Gegenstand eines älteren Patents ist ferner die Verwendung von Schaltmitteln der elektronischen Schaltkreistechnik in Stellwerksschaltungen. Hierbei werden aber nicht Matrizen aus derartigen Schaltelementen für einen Verschlußtafeln entsprechenden Aufbau angewendet.
  • Mit der Erfindung sollen die genannten Nachteile des bekannten Standes der Technik vermieden werden. Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß jedes Schaltelement nach Zeile und Spalte der Matrix an jeweils mindestens ein Koinzidenzgatter angeschaltet ist, das seinerseits je einer Stellwerkseinrichtung, z. B. einer Fahrstraße oder einer Weiche, zugeordnet ist.
  • Mit der Erfindung soll im wesentlichen die bereits bekannte teilelektronische Stellwerksschaltung weiter vervollkommnet werden. Bei Anwendung der Erfindung können mit einem geringeren Aufwand von Schaltmitteln bei Einhaltung der gleichen Sicherheitsbedingungen umfangreichere Aufgaben zur Sicherung der Zugfahrstraßen gelöst werden. Es braucht nur eine einzige Art elektronischer Gatter verwendet zu werden, wobei das Anschalten und Verschließen von Weichen bzw. das Ausschließen der Fahrstraßen von nur einem der Koinzidenzgatter dadurch bewirkt wird, daß der vorbereitete Verschluß bzw. Ausschluß das Anschalten vornimmt.
  • Vor allem ergibt sich aus der Zuordnung von Bauelementen zu zwei oder mehreren Koinzidenzgattern wegen des einfachen Schaltungsaufbaues eine einfachere Betriebsprüfung sowie ein geringerer Arbeitsaufwand bei der Störungssuche.
  • Der Gegenstand der Erfindung und seine Wirkungsweise seien an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
  • F i g. 1 enthält eine schematische Darstellung von Abhängigkeiten elektrischer Einrichtungen in Form einer in der Eisenbahnsicherungstechnik üblichen Verschlußtafel, die für einen nicht dargestellten Gleisplan die Abhängigkeiten von Weichen 1 und 2 und von Fahrstraßen a2, b und f sowie die Abhängigkeiten der genannten Fahrstraßen untereinander zeigt. Dabei bedeuten bekanntlich in den Weichenspalten die Zeichen (-I-) bzw. (-) die Lage der Weichen, in den Spalten der Fahrstraßen hingegen das Zeichen (-) die eingestellte Fahrstraße, (,) den Ausschluß zweier Fahrstraßen durch nicht übereinstimmende Weichenlage und (11) den Ausschluß zweier Fahrstraßen aus anderen Gründen.
  • Die in F i g. 2 und 3 dargestellten Schaltungen enthalten je eine Matrix m, deren innerer Aufbau demjenigen der Verschlußtafel gemäß F i g. 1 entspricht. Dabei sind nur die zwei Koinzidenzgatter Gw bzw. GF vollständig wiedergegeben, welche der Fahrstraße f und der Pluslage 2+ der Weiche 2 zugeordnet sind. Diese zwei Koinzidenzgatter besitzen erfindungsgemäß ein gemeinsames Bauelement D,", das die Verbindung zwischen einer Zeile und einer Spalte in der Matrix m herstellt.
  • In jedem an die Matrix m angeschlossenen Gatter Gw und GF befinden sich Abhängigkeitskontakte kw; und kp und Verstärkereingänge VEW und VEF, die mit der Matrix verbunden sind. Gemäß F i g. 2 liegen diese in Reihe, während sie gemäß F i g. 3 und 4, parallel geschaltet, an die Spalten und Zeilen der Matrix angeschlossen sind.
  • In der Schaltung nach F i g. 2 kann ein Strom J in der angegebenen Richtung über das gemeinsame Bauelement D", nur dann fließen, wenn nur eines der die Abhängigkeitskontakte kp und kW tragenden, nicht dargestellten Relais umschaltet, also eins der genannten Kontakte entgegengesetzt der dargestellten Lage liegt. Der Verstärker ist so ausgebildet, daß bei fließendem Strom J kein Ausgangsstrom i fließen kann, also das angeschlossene Relais W bzw. F stromlos ist. Der Strom verschwindet, wenn sich alle Abhängigkeitskontakte kp und kW in der dargestellten Lage befinden oder alle die andere Schaltlage einnehmen.
  • Mithin ist das Zusammenwirken dieser zwei Gat-ter Gw und Gp gegeben. Dies wird im Beispiel dazu verwendet, daß beim Einstellen der Fahrstraße f die Abhängigkeitskontakte kp umschalten und dadurch die Relais W und F abfallen. Das Abfallen des Relais W stellt also das Anschalten der Pluslage der Weiche 2 dar. Durch Kontakte dieses Relais wird gleichzeitig die Rückstellmöglichkeit aus der Pluslage verhindert, so daß damit die Weiche in der Pluslage verschlossen ist. Liegt die Weiche jedoch in der Minuslage und ist sie in dieser Lage nicht durch eine gleichartige Einrichtung verschlossen, so wird sie durch das beschriebene Anschalten in die Pluslage umgestellt.
  • Nach Erreichen der Pluslage und erfolgtem Verschluß durch Abfallen des Relais W schalten die Abhängigkeitskontakte kW um, so daß der Strom J wieder verschwindet und damit das Relais F anzieht, welches die eingestellte Weichenlage überwacht.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung ist in F i g. 3 dargestellt. Diese Darstellung unterscheidet sich in der Hauptsache dadurch von der nach F i g. 2, daß in Koinzidenzgattern je einer der Verstärkereingänge VEW bzw. VEp mit einem oder mehreren Abhängigkeitskontakten kW bzw. kp über rückstromsperrende Dioden Dw 1 und DW z bzw. D p.1 und D p z jeweils parallel nach Zeile und Spalte an die Matrix m angeschlossen sind.
  • Diese Schaltung arbeitet wie folgt: Liegt an den Adern A 0 und A 2 eine sinusförmige Wechselspannung an, so werden die Adern A 2 und A 1 zu gewissen Zeiten gegenüber der Ader A 0 positiv sein. Dabei fließt dann von Ader A 1 über den Verstärkereingang VEF und die Diode DF z ein Strom über die Diode D", der Matrix m zum Gatter Gw, dessen Diode Dw, und den Widerstand Rw zur Ader A 0, sofern der Kontakt kw geöffnet ist. Damit ist während der beschriebenen Zeit der Magnetverstärker des Gatters GF abhängig vom Kontakt kW im Gatter Gw.
  • Werden statt dessen die Adern A 2 und A 1 negativ gegenüber der Ader A 0, so fließt ein Strom von der Ader A 0 über den Widerstand RF des Gatters GF, den Abhängigkeitskontakt kp und die damit in Reihe liegende Diode nach der Ader A 2. Damit fließt während dieser Zeit kein Strom über die Diode D," in der Matrix m zum Verstärkereingang VEW, und das Relais W im Gatter GW zieht an. Also arbeitet dieses Relais W in Abhängigkeit von der Stellung des Kontaktes kp im Gatter Gp.
  • Die beschriebene Abhängigkeit besteht analog auch zwischen dem Abhängigkeitskontakt kW im Gatter Gw und dem Relais F im Gatter GF, wenn der Abhängigkeitskontakt kW geschlossen ist, also während der Zeit, in der die Adern A 2 und A 1 positiv gegenüber der Ader A 0 sind. Die beschriebenen Abhängigkeiten stellen also das Zusammenwirken der zwei Gatter dar.
  • Das Bilden der Fahrstraße geht nun in gleicher Weise wie für den Fall nach F i g. 2 beschrieben vor sich. Zum Auflösen der gebildeten Fahrstraße wird beispielsweise durch Zugeinwirkung der Abhängigkeitskontakt im Gatter GI. wieder geschlossen. Dadurch zieht das Relais W im Gatter Gw an, womit der Verschluß der Weiche 2 in der Pluslage aufgehoben wird, diese damit wieder steilbar ist und der Abhängigkeitskontakt kW in seine Grundstellung geht. Dadurch fällt auch das Relais F im Gatter G,, wieder ab, und beide Einrichtungen sind wieder in die Grundstellung zurückgekehrt.
  • Gemäß F i g. 4 können die nach F i g. 3 verwendeten Magnetverstärker in den einzelnen Gattern durch wechselstrombetriebene Transistoren ersetzt werden. Dabei ist der Transistor p im Gatter Gw ein p-n-p-Transistor, während der Transistor n im Gatter GF ein n-p-n-Transistor ist. Zweckmäßig ist dabei die Wahl von solchen Transistoren der angegebenen Arten, deren elektrische Eigenschaften einander symmetrisch sind, deren Betriebseigenschaften also mit umgekehrter Polarität etwa gleich sind. Die übrigen Schaltmittel sind im wesentlichen die gleichen wie nach F i g. 3.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die Anordnung gemäß F i g. 5 insofern, als zwei Koinzidenzgatter Gp und GT bei Verwendung der Transistorschaltung gemäß F i g. 4 an nur einen Anschluß 1 der gemeinsamen Diode D in der Matrix m angeschlossen sind. Hierbei wirkt das der Fahrstraße zugeordnete Gatter GF sowohl auf die Eingänge der Transistoren, die die Relais TF und TE steuern als auch über die Diode D auf die Schaltmittel zum Herstellen der Pluslage der Weiche 2, während das Koinzidenzgatter GT einer Teilfahrstraße nur auf die Schaltmittel zum Herstellen der Pluslage der Weiche 2 wirkt. Der Anschluß 2 der Diode D ist dem Koinzidenzgatter GW der Weiche 2 zugeordnet.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung der F i g. 5 ist hinsichtlich des Zusammenwirkens der Gatter Gw und GT gleich derjenigen der gemäß F i g. 4 zusammenwirkenden Gatter G,r, und GF, während das Gatter GF nach F i g. 5 noch rückstromsperrende Dioden Gll und Gl. besitzt, so daß das Gatter GF auch mit der Pluslage der Weiche 2 in Abhängigkeit gebracht wird.
  • Werden nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Verstärker als Magnetverstärker ausgebildet und deren Kerne aus Texturblech gebildet, so tritt der Vorteil auf, daß bei relativ kleinen Abmaßen des Kernes große Nutzleistungen steuerbar sind. Außerdem fließt im Sperrzustand des Verstärkers nur ein sehr kleiner Reststrom in der Lastseite, der dem Magnetisierungsstrom entspricht.
  • Aus F i g. 3 ist auch ersichtlich, mit welchen Mitteln die von der Lastseite auf die Steuerseite jedes Magnetverstärkers induzierte Spannung kompensiert werden kann. Der mit Hilfe der zwischen den Adern A 1 und A 2 auftretenden Spannung an dem mit der Steuerseite des Magnetverstärkers in Reihe liegenden Widerstand Wy hervorgerufene Spannungsabfall muß hierzu so gewählt werden, daß er gleich oder größer als die in der Steuerwicklung auftretende induzierte Wechselspannung ist. Dieser Effekt kann auch in angenäherter Weise, wie in F i g. 2 als Beispiel dargestellt, dadurch erreicht werden, daß das Bauelement D," der Matrix m einen solchen mit der Diode in Reihe geschalteten Widerstand aufweist, daß sich in der Matrix m nur ein sehr kleiner, nicht störender Strom ausbilden kann.
  • In allen dargestellten Schaltungen ist den auf der Lastseite der Verstärker liegenden Relais W, F, TF oder TE je ein Gleichrichter GlW, GIF, GITF bzw. GITE parallel geschaltet; über diese Gleichrichter soll die magnetische Energie der Relaisspulen während der Pause des Laststromes abklingen. Da der Lastkreis des Magnetverstärkers in einer Einweggleichrichterschaltung liegt, müssen die genannten Gleichrichter die umgekehrte Durchlaßrichtung wie die im Lastkreis des jeweiligen Magnetverstärkers angeordneten Gleichrichter haben.
  • Bei Verwendung von Transistoren statt Magnetverstärkern kann der Lastkreis des Verstärkers auch mit Gleichstrom gespeist sein.
  • In den Schaltungen mit Transistoren, z. B. nach F i g. 4, liegt die Eingangsseite der Verstärker in Reihe mit einer Vorspannung, die gebildet ist aus der Spannung, die zwischen den Adern A 1 und A 2 liegt. Diese Vorspannung ist gleich oder größer dem Spannungsabfall über der Reihenschaltung des Widerstandes RF und der gleichfalls im Gatter GF in Reihe liegenden Diode DF sowie der Diode D," in der Matrix m (vgl. F i g. 3@ und der im Gatter GW mit dem Verstärkereingang VEW in Reihe liegenden Diode. Diese Transistorenschaltung bringt noch den Vorteil mit sich, die erwähnte Vorspannung so einstellen zu können, daß der Eingangsstrom als Reststrom verschwindet.
  • An Stelle der vorher erwähnten Transistoren mit einander symmetrischen Kennlinien können aber auch (bei Wahl geeigneter nicht dargestellter Schaltungen) Transistoren mit untereinander gleichem Typ verwendet werden.
  • Die Anwendung der vorstehend erläuterten Schaltungen wird bei den verschiedenen Bahnhofsgrößen unterschiedlich sein. Während sich sämtliche vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele auf das direkte Zusammenwirken von Fahrstraßen und Weichen bezogen, ist aber auch, wie leicht ersichtlich, das Zusammenwirken von anders gearteten Einrichtungen, wie z. B. Fahrstraßen mit Teilfahrstraßen und (über eine weitere Matrix) das Zusammenwirken von Teilfahrstraßen und Weichen möglich. Es ist aber auch vorstellbar, daß die vorgenannten Teilfahrstraßeneinrichtungen ganz oder teilweise den zu befahrenden Weichen zugeordnet sind und mittels der genannten zweiten Matrix mit den sonstigen zu steuernden Gleisplanelementen verbunden werden.
  • Für die Signalsteuerung können Kontakte des in einem Koinzidenzgatter befindlichen Überwachungsrelais verwendet werden, die auf ein oder mehrere Mischgatter einwirken.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit der Anlage können, wie in der Eisenbahnsicherungstechnik gebräuchlich, gewisse wichtige Stromkreise, wie z. B. zum Verschließen und Überwachen der zu befahrenden Weichen, verdoppelt werden.
  • Die Anwendung des Gegenstandes der Erfindung beschränkt sich jedoch nicht, wie eingangs erwähnt, nur auf das Eisenbahnsicherungswesen; es kann mit Erfolg auch in den Fällen eingesetzt werden, wo allgemein irgendwelche Anschalt-, Überwachungs-, Verschluß- bzw. Ausschlußvorgänge gesteuert werden sollen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Anschalten, dauernden oder zeitweisen Überwachen und Verschließen bzw. Ausschließen elektrischer Einrichtungen, insbesondere solcher in Eisenbahnstellwerken, in welcher eine Reihe von gleichartigen Schaltelementen in Form einer Matrix entsprechend der Verschlußtafel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schaltelement (D,") nach Zeile und Spalte der Matrix (m) an jeweils mindestens ein Koinzidenzgatter (GW und GF in F i g. 2 bzw. GW, GT und GF in F i g. 5) angeschaltet ist, das seinerseits je einer Stellwerkseinrichtung (z. B. Fahrstraße f oder Weiche 2-f-) zugeordnet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu je einer Stellwerkseinrichtung gehörende Abhängigkeitskontakte (kW und kF) mit dem Eingang (VEW bzw. VE.,) eines gleichfalls zu je einer Einrichtung gehörenden Verstärkers (z. B. der Steuerwicklung eines Magnetverstärkers) in Reihe liegen und daß jede dieser Reihenschaltungen nach Zeile und Spalte an die Matrix (m) angeschlossen ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je ein oder mehrere zu einer Stellwerkseinrichtung gehörende Abhängigkeitskontakte (kW bzw. kF) und je ein entsprechender Verstärkereingang (VEW bzw. VEF) über rückstromsperrende Dioden (DW 1 und DW 2 bzw. DF 1 und DF 2) jeweils parallel nach Zeile und Spalte an die Matrix (m) angeschlossen sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2 bzw. 3, gekennzeichnet durch Magnetverstärker, deren Kern aus Texturblech besteht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerseite jedes Magnetverstärkers in Reihe mit einem eine Vorspannung erzeugenden Schaltelement (W") liegt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß Transistorverstärker (F i g. 4 und 5) vorgesehen sind, die mit Gleich- und/oder Wechselspannung gespeist sind.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsseite des Transistorverstärkers in Reihe mit einer Vorspannung liegt. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem mit der Ausgangsseite jedes Verstärkers in Reihe liegenden Relais (W bzw. F) ein Gleichrichter (Glw bzw. GIF) parallel geschaltet ist, dessen Durchlaßrichtung der Stromfiußrichtung (i) durch das Relais entgegengesetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 922111; deutsche Auslegeschrift Nr. 1039 556. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1109 729.
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DE1263064B (de) * 1960-05-17 1968-03-14 Standard Elektrik Lorenz Ag Einrichtung zum Einstellen und UEberpruefen von Fahrwegen und deren Spurplangliedern in elektrischen Stellwerken

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DE1039556B (de) * 1956-03-03 1958-09-25 Hans Klaevke Schaltung zur fahrstrassen- und registermaessigen Anschaltung von Stell- und Verschlussrelais in elektrischen Stellwerken, insbesondere in Gleisbildstellwerken
DE1109729B (de) 1956-09-17 1961-06-29 Siemens Ag Schaltung zum Steuern und UEberwachen von Eisenbahnsicherungseinrichtungen

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