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DE1161611B - Gehaeuse fuer ein elektrisches Schaltgeraet - Google Patents

Gehaeuse fuer ein elektrisches Schaltgeraet

Info

Publication number
DE1161611B
DE1161611B DEL31732A DEL0031732A DE1161611B DE 1161611 B DE1161611 B DE 1161611B DE L31732 A DEL31732 A DE L31732A DE L0031732 A DEL0031732 A DE L0031732A DE 1161611 B DE1161611 B DE 1161611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
grooves
extension
end faces
partition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31732A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Prien
Hans-Juergen Wulff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31732A priority Critical patent/DE1161611B/de
Publication of DE1161611B publication Critical patent/DE1161611B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/48Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Gehäuse für ein elektrisches Schaltgerät Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für ein elektrisches Schaltgerät, bestehend aus einem Unterteil und einem Oberteil, mit durch Trennwände, die sowohl im Unterteil als auch im Oberteil fest angeordnet sind und im zusammengesetzten Zustand des Gehäuses mit Stirnseiten einander gegenüberliegen, gebildeten sowohl im Unterteil als auch im Oberteil gelegenen Schaltkammern, mit von den Stirnseiten ausgehenden Nuten in den Trennwänden, mit je zwei Trennwände verbindenden und in den Nuten eingesetzten Verlängerungsstücken.
  • Bei einem solchen Schalter sind also die Kontakte der einzelnen Strombahnen, welche jeweils aus einem festen und einem beweglichen Kontakt mit der dazugehörigen Lichtbogenlöschkammer bestehen, durch isolierende Trennwände gegeneinander abgetrennt.
  • Aus preßtechnischen Gründen und weiter aus Gründen der weiteren Verarbeitung eines großen Preßteiles sucht man nach Möglichkeit vorspringende Wandteile od. dgl. zu vermeiden. Man hat daher korrespondierende Wandteile des Schalterunterteiles und des Schaltoberteiles (Gehäuseuntertell - Gehäuseoberteil = Kappe) mit Nuten versehen und in diese Nuten stegartige Verlängerungsstücke lose eingesetzt: Diese verschlossen dann den Zwischenraum an den Stirnseiten der vom Unterteil und Oberteil ausgehenden Wandteile. Nachteilig ist, daß die stegartigen Verlängerungsstücke beim Abnehmen des Oberteiles (Kappe) aus den Nuten der Wandteile herausfallen können.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Verlängerungsstücke in den Nuten in an sich bekannter Weise elastisch selbsthaltend eingesetzt sind.
  • Das kann z. B. dadurch erfolgen, daß ein solches Verlängerungsstück, aus einem Schicht-Isolierstoff (z. B. Fiber) bestehend, gewellt ist oder nach Art einer Spreizfeder abgebogene Lappen aufweist.
  • Es genügt dabei, daß ein Verlängerungsstück nur in einem der Wandteile selbsthaltend eingesetzt ist, in den gegenüberliegenden Wandteil kann es lose eingreifen.
  • Die elastische Halterung von plattenförmigen Teilen ist z. B. bei durch Verspannung festgelegten Löschblechen eines Löschblechpaketes von Schaltgeräten an sich bekannt. Dort handelt es sich nicht darum, aneinander mit Zwischenraum angrenzende Wandteile durch ein die Wandteile stegartig verlängemdes Einsatzstück zu komplettieren und damit gegeneinander abgedichtete Schaltkammern zur Aufnahme der Kontaktstücke nebeneinanderliegender Strombahnen zu schaffen. Durch die Erfindung ergeben sich vollkommen abgeschlossene Kammern für die elektrisch aktiven Teile bei einfachster preßtechnischer Ausführung und leichter Bearbeitung (z. B. Paßschleifen der Auflageflächen von Grundplatte und Kappe).
  • Weitere Merkmale des Gehäuses nach der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles hervor.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gehäuses nach der Erfindung schematisch dargestellt, und es gibt Fig. 1 ein Schaltgerät mit dreipoligem Schalter in der Ansicht wieder; F i g. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie A-B von Fig. 1; F i g. 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungen von in die Wandungen eingreifenden Verlängerungsstegen.
  • In F i g. 1 und 2 ist mit 1 die aus- Isoherstoffen gepreßte Grundplatte eines Schaltgerätes bezeichnet. In jeweils einer Kammer 2, 21, 2 2 sind die festen Kontakte 3 eingelagert, die zu den Anschlußklemmstücken 4 verlängert sind.
  • Mit 5 sind die beweglichen Kontakte bezeichnet, die von einer Schaltwelle 6 verstellt werden. Die Schaltwelle 6 ist in der bei solchen Schaltgeräten üblichen Weise mit einem Stellglied, Schaltschloß, Kraftspeicher od. dgl. zur Erzeugung der Ein- oder Ausschaltbewegung gekuppelt.
  • Die jeweils ein Kontaktsystem, bestehend aus festem Kontakt 3 und beweglichem Kontakt 5, enthaltenden Kammern sind durch Trennwände 7 voneinander getrennt. In den Trennwänden 7 ist eine Nut oder Ausnehmung 8 vorgesehen, in der ein Verlängerungsstück 9 selbsthaltend eingesetzt ist. Dieses Verlängerungsstück 9 greift bei auf die Grundplatte aufgesetzter Kappe 10 in die Ausnehmung 11 einer mit der Trennwand 7 der Grundplatte korrespondierenden Wand der Kappe, so daß eine allseitig geschlossene Kammer mit Labyrinth-Abschluß entsteht, die durch Wandungen der Grundplatte und der Kappe gebildet ist und durch das Verlängerungsstück 9 vervollständigt wird. Da die Trennwandteile selbst nicht über die Ebene der gemeinsamen Berührungsflächen von der Grundplatte und Kappe hervortreten, können diese Flächen nach dem Pressen dieser Teile auf einfachste Weise, z. B. durch Schleifen, nachgearbeitet und passend gemacht werden.
  • Das Verlängerungsstück 9 und seine Anbringung in der Trennwand 7 ist in vergrößertem Maßstab in F i g. 3 dargestellt. Es ist gewellt und hält sich durch seine Federung in der Ausnehmung 8 der Trennwand 7 von selbst. Seine Stärke D ist geringer als das lichte Maß der Ausnehmung in dem Trennwandteil 7, so daß es trotz festem Sitz in der Ausnehmung bei seinem Einsetzen oder Eintreiben keine zerstörenden Kräfte auf den Wandteil 7 ausüben kann. Die mit der Trennwand 7 korrespondierende Trennwand 12 der Kappe 10 weist eine Ausnehmung 11 auf, deren lichte Weite größer ist als die Dicke des gewellten Verlängerungsstückes 9, so daß das Verlängerungsstück 9 frei in diese Ausnehmung hineinragt.
  • Nach F i g. 4 kann das Verlängerungsstück 9 dadurch selbsthaltend in der Trennwand 7 sitzen, daß es nach Art einer Spreizfeder mit abgebogenen Lappen 91, 9, versehen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gehäuse für ein elektrisches Schaltgerät, be- stehend aus einem Unterteil und einem Oberteil, mit durch Trennwände, die sowohl im Unterteil als auch im Oberteil fest angeordnet sind und im zusammengesetzten Zustand des Gehäuses mit Stirnseiten einander gegenüberliegen, gebildeten sowohl im Unterteil als auch im Oberteil gelegenen Schaltkammern, mit von den Stirnseiten ausgehenden Nuten in den Trennwänden, mit je zwei Trennwände verbindenden und in den Nuten eingesetzten Verlängerungsstücken, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Verlängerungsstücke (9) in den Nuten (8) in an sich bekannter Weise elastisch selbsthaltend eingesetzt sind.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück (9), aus einem Schicht-Isolierstoff (z. B. Fiber) bestehend, gewellt ist (F i g. 3) oder nach Art einer Spreizfeder abgebogene Lappen (9"92) aufweist (F i g. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 901188, 885 741, 526 174, 233 690, 131 144; deutsche Auslegeschriften Nr. 1034 742, 1005 592; britische Patentschrift Nr. 475 946; USA.-Patentschrift Nr. 2 457 002.
DEL31732A 1958-11-17 1958-11-17 Gehaeuse fuer ein elektrisches Schaltgeraet Pending DE1161611B (de)

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DE1161611B true DE1161611B (de) 1964-01-23

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DE (1) DE1161611B (de)

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