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DE1161424B - Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation

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Publication number
DE1161424B
DE1161424B DENDAT1161424D DE1161424DA DE1161424B DE 1161424 B DE1161424 B DE 1161424B DE NDAT1161424 D DENDAT1161424 D DE NDAT1161424D DE 1161424D A DE1161424D A DE 1161424DA DE 1161424 B DE1161424 B DE 1161424B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphate
propyl phosphate
suspension
water
sieve analysis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1161424D
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Albert White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Oil Corp
Original Assignee
Socony Mobil Oil Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1161424B publication Critical patent/DE1161424B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/12Polymerisation in non-solvents
    • C08F2/16Aqueous medium
    • C08F2/18Suspension polymerisation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F12/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an aromatic carbocyclic ring
    • C08F12/02Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical
    • C08F12/04Monomers containing only one unsaturated aliphatic radical containing one ring
    • C08F12/06Hydrocarbons
    • C08F12/08Styrene
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C08f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 39 c-25/01
B 63743 IVd/39 c 22. August 1961 16. Januar 1964
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten.
Perlpolymerisate werden im allgemeinen durch Suspensionspolymerisation erzeugt. Bei dieser Polymerisationsart werden olefinisch-ungesättigte Monomere in einem Medium, wie Wasser, in Gegenwart eines Dispergiermittels und eines Katalysators dispergiert oder suspendiert. Das Dispergiermittel wirkt als Stabilisator für diese Suspensionen, so daß ein unerwünschtes Zusammenballen des polymerisierenden Monomeren verhindert wird. Man gewinnt dadurch ein Polymerisat hohen Molekulargewichts in Perlform. Die Instabilität von Dispersionen hat ein Zusammenballen der Polymerisate zu großen Perlen oder Massen mit niedrigem Molekulargewicht zur Folge. Im allgemeinen nimmt die Stabilität der Suspensionen mit zunehmender Größe der Perlen des gebildeten Polymerisates ab.
Verschiedene schwierig lösliche Stoffe, wie Calcium-, Strontium- und Magnesiumphosphate, finden als Dispergiermittel bei der Suspensionspolymerisation verbreitet Anwendung. Diese schwierig löslichen Phosphate stabilisieren zwar unter bestimmten Bedingungen Suspensionen und setzen die Neigung des polymerisierenden Monomeren zum Zusammenballen herab, doch sind diese Stoffe in ihrem Verhalten unberechenbar, wodurch das Problem der Stabilität der Suspension und der Qualitätslenkung des Produktes kompliziert wird. Bekanntlich kann man eine verbesserte Suspensionsstabilität erhalten, wenn man mit Suspensionssystemen mit niedrigem Verhältnis von Monomeren zu Wasser arbeitet. Derartige Suspensionen sind jedoch in produktionstechnischer Hinsicht unwirtschaftlich und erfordern verhältnismäßig große Katalysatormengen, um die Polymerisation durch die »klebrige« Phase vor dem Zusammenballen der polymerisierenden Teilchen zu beschleunigen. Die Verwendung großer Katalysatormengen ergibt jedoch allzu hohe Polymerisationsgeschwindigkeiten, wodurch Polymerisate niedrigen Molekulargewichts anfallen.
Eine nun allgemein angewandte Lösung der Aufgabe, Suspensionen zu stabilisieren, erfolgt unter Verwendung anionaktiver, grenzflächenaktiver Verbindungen, welche die dispergierenden Eigenschaften schwierig löslicher Phosphate unterstützen oder verstärken. Die grenzflächenaktiven Verbindungen müssen jedoch in bestimmten Konzentrationsbereichen angewandt werden, damit sie Suspensionen wirksam stabilisieren. Die wirksamen Konzentrationsbereiche sind darüber hinaus verhältnismäßig eng und müssen sorgfältig gelenkt werden, da bei Kon-
Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation
Anmelder:
Socony Mobil Oil Company, Inc., New York, N.Y. (V. StA.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt, :
München 27, Pienzenauer Str. 28
Als Erfinder benannt:
Roy Albert White, Hazardville, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. August 1960 (Nr. 50 842)
zentrationen außerhalb der wirksamen Bereiche die anionaktiven, grenzflächenaktiven Verbindungen unwirksam sind. In allzu hohen Konzentrationen rufen sie in der Tat ungünstige Wirkungen hervor, da sie ein Zusammenballen der polymerisierenden Monomeren ermöglichen. Darüber hinaus ist die wertvolle, in der Technik durchgeführte Maßnahme der Einstellung der Teilchengrößenverteilung des Polymerisats durch Veränderung der Menge der anionaktiven, grenzflächenaktiven Verbindung in der Suspension schwierig zu erzielen, da die Konzentrationsbereiche dieser Verbindungen allzu eng sind.
Ziel der Erfindung ist es, Mittel zum Stabilisieren von Polymersuspensionen und zur Einstellung der Teilchengrößenverteilung des Polymerisates zur Verfügung zu stellen, welche wirkungsvoller und weniger kritisch als die bisher verwendeten Mittel sind.
Versuche haben ergeben, daß propylphosphorsaure Salze von Natrium, Lithium, Magnesium, Kalium und Calcium die Stabilität von Polymerisatsuspensionen verbessern. Eine Anzahl von Versuchen, die unter Verwendung von propylphosphorsauren Salzen mit Suspensionen verschiedener Monomerer durchgeführt wurden, zeigen deren Fähigkeit, die dispergierenden Eigenschaften schwierig löslicher Phosphate zu verbessern und die Teilchengrößenverteilung zu steuern.
Da die Suspensionsstabilität mit zunehmender Perlengröße des Polymerisats abnimmt, wurde die bei der Verwendung von propylphosphorsauren Salzen
309 779/293
Na3PO4-12H2O
Natriumpropylphosphat
erzielte Stabilität nach der Teilchengröße des gebildeten Polymerisats beurteilt.
Erfindungsgemäß wird daher ein Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation von polymerisierbaren Verbindungen, die mit Hilfe eines in Wasser schwerlöslichen Phosphats und eines oberflächenaktiven Mittels im wäßrigem Medium suspendiert worden sind, vorgeschlagen, wobei man als oberflächenaktives stabilisierendes Mittel ein wasserlösliches Alkali- oder Erdalkalisalz eines Mono- und oder Dipropylphosphorsäureesters in einer Menge von 0,05 bis 0,3 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Suspension, verwendet.
Der nachstehende Ansatz erläutert das verbesserte Verfahren nach der Erfindung:
Gewichtsteile
Monomeres 45
Acrylnitril, 13,5 g (30%)
Styrol, 31,5 g (70%)
20
Wasser 45
Lauroylperoxyd 1 %, bezogen auf das Monomere) 0,45
0,24 0,38
veränderliche Mengen von 0,05 bis 0,3%, bezogen auf die Gesamtbeschickung
Natriumpropylphosphat wird hergestellt durch Zusatz von Propylphosphorsäure (einem im Handel erhältlichen Gemisch der Hocker Electrochemical Co. von Dipropylhydrogenphosphat und Dihydrogenmonopropylphosphat) zu wäßriger Natronlauge. Der pH-Wert wird nötigenfalls durch Zusatz einer Base oder einer Säure auf pH 7 ± 0,2 eingestellt.
Ein Behälter oder Reaktor wird mit Wasser und Natriumpropylphosphat beschickt. Das Trinatriumphosphat wird zugesetzt und in Lösung gebracht. Vorzugsweise wird das Wasser auf 60 bis 70° C erhitzt und das Calciumchlorid (in Wasser gelöst) zugegeben. Man erhält hierbei eine feine Dispersion von Calciumhydroxyphosphat. Der Ansatz wird vorzugsweise 1 Stunde auf 60° C erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Hierauf gibt man zur Dispersion das Monomere bzw. die Monomeren und das Lauroylperoxyd. Vorzugsweise wird der Ansatz mit Stickstoff gespült und hierauf auf Polymerisationstemperatur erhitzt (62° C, 16 Stunden in dem angegebenen Beispiel).
Wie aus den nachfolgenden Beispielen hervorgeht, in welchen eine Anzahl von Versuchen unter Verwendung unterschiedlicher Mengen an propylphosphorsaurem Salz durchgeführt wurde, ist die Stabilität der Suspension der Menge des in der Suspension verwendeten Stabilisiermittels direkt proportional. Die Versuche wurden unter Verwendung des vorstehenden Grundansatzes mit unterschiedlichen Mengen an Natriumpropylphosphat durchgeführt. In einigen Versuchen wurden Kettenübertragungsmittel zur Veränderung des Molekulargewichts und anderer Eigenschaften des Polymerisats verwendet. Die Verwendung von Kettenüberträgern in den Beispielen gehört beiläufig zu dem in der Beschreibung besprochenen Suspensionssystem; allerdings haben derartige Zusatzstoffe im allgemeinen nur einen mäßigen Einfluß auf die Teilchengröße. Das in den nachstehenden Beispielen erhaltene Peripolymerisat wurde mit Sieben einer lichten Maschenweite von 0,833 bis 0,147 mm analysiert. Der auf jedem Sieb zurückgehaltene Prozentsatz an Perlen ist in jedem Versuch angegeben. Je größer der bei den feinmaschigeren Sieben (0,37 bis 0,147 mm) und der Pfanne (P) angegebene Prozentsatz ist, desto größer ist die Stabilität der Suspension.
Beispiel 1
Natriumpropylphosphat: 0,35%, bezogen auf die gesamte Beschickung, ergab eine Suspension mit einem End-pH-Wert von 5,9.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
0,5 12 32 45 13
Beispiel 2
Natriumpropylphosphat: 0,061%, bezogen auf die gesamte Beschickung, ergab eine Suspension mit einem End-pH-Wert von 5,9.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm
0,37 mm
10
0,246 mm
0,147 mm
46.5
12,5
Beispiel 3
Natriumpropylphosphat: 0,072%, bezogen auf die gesamte Beschickung, ergab eine Suspension mit einem End-pH-Wert von 5,9.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm
40 0,37 mm
0,246 mm
0,147 mm
— 6,6 28 49,5
Beispiel 4
17
Natriumpropylphosphat: 0,061 %; Kettenübertragungsmittel: 0,27 g Dodecylmercaptan; End-pH-Wert 6,55.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm
0,37 mm
0,246 mm
0,147 mm
— 0,4 6,8 50
Beispiel 5
45,2
Natriumpropylphosphat: 0,061%; Kettenübertragungsmittel: 0,18 e Dodecylmercaptan; End-pn-Wert 5,95.
0,833 mm Siebanalyse des Perlpolymensats 0,246 mm 0,147 mm P
60 0,37 mm 5 32,5 60
3,5
65
Beispiel 6
Natriumpropylphosphat: 0.061%; Kettenübertragungsmittel: 0,09 g Dodecylmercaptan; End-p„-Wert 6,1.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm
0,37 mm
0,5
0,246 mm
4,6
0,147 mm
40,7
54
Beispiel 13
Natriumpropylphosphat: 0,06 %; 0,0675 g Tetraäthylthiuramdisulfid; End-pH-Wert 5,9.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Beispiel 7
0,833 mm
Natriumpropylphosphat: 0,061%; Kettenübertragungsmittel: 0,045 g Tetraäthylthiuramdisulfid; EndpH-Wert 5,85.
Siebanalyse des Perlpolymerisats 0,37 mm
3,8
0,246 mm
6,6
0,147 mm
37,5
53
0,833 mm
0,37 mm
0,246 mm
0,147 mm
16,5
82,5
Beispiel 14
losphat: 0,06 ° [-pH-Wert 5,9.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Natriumpropylphosphat: 0,06 %; 0,09 g Benzothiazyldisulfid: End-pH-Wert 5,9.
Beispiel 8
Natriumpropylphosphat:0,0755°/o;End-pH-Wert6,0. Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
ao — 4 27 49,5 21
0,833 mm
0,37 mm
0,246 mm
0,147 mm
64
10,6
Beispiel 15
hosphat: 0,06 at: End-pH-We
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Natriumpropylphosphat: 0,06%; 0,09 g Zinkdibutyldithiocarbamat: End-pH-Wert 6,05,
Beispiel 9
osphat: 0,075 PH-Wert 6,0.
Siebanalyse des Perlpolymerisats 0,833 mm
Natriumpropylphosphat: 0,0755%; 0,09 g Dode- 30
cylmercaptan; End-pjj-Wert 6,0. 0,37 mm
0,8
0,246 mm
3,5
0,147 mm
16,5
80
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
1 2,5 7,4 47 41,2
Beispiel 16
iiosphat: 0,06 ° •amtetrasulfid:
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Natriumpropylphosphat: 0,06%; 0,0675 g DipentamethylentMuramtetrasulfid: End-pu-Wert 5,9.
0,833 mm
Beispiel 10
Natriumpropylphosphat: 0,0755 0Io; 0,09 g Tetra- 4°
äthylthiuramdisulfid; End-pH-Wert 5,94. 0,37 mm
0,8
0,246 mm
4,5
0,147 mm
23,5
72,5
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
0,5 10 13,9 28,9 45,9
Beispiel 17
losphat: 0,06° osulfid: End-pH-
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Natriumpropylphosphat: 0,06%; 0,06 g Tetramethylthiurammonosulfid: End-pH-Wert 6,0.
Beispiel 11
Natriumpropylphosphat: 0,0755%; 0,9 g a-Chlortoluol; End-pij-Wert 5,45.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
2,5 6,5 5,8 23,3 62
0,833 mm
0,37 mm
8,9
0,246 mm
0,147 mm
47,5
12
Beispiel 18
Natriumpropylphosphat: 0,06%; 0,72 g Tetraäthylthiuramdisulfid: End-pH-Wert 6,3.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Beispiel 12
iiosphat: 0,075f Jrt 4,8.
Siebanalyse des Perlpolymerisats 0,833 mm
6o
Natriumpropylphosphat: 0,0755%; 0,9 g Dichlor- —
aceton; End-pH-Wert 4,8.
0,37 mm
0,6
0,246 mm
34,6
0,147 mm
42,9
23,1
Beispiel 19
0,833 mm
16,2
0,37 mm
76,2
0,246 mm
0,147 mm Natriumpropylphosphat: 0,06%; zusätzlicher Polymerisationsbeschleuniger: 0,03 Natriumacetat Trihydrat; 0,072 g Tetraäthylthiuramdisulfid: End-pH-Wert 6,45.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Beispiel 21
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
0,9 16,5 83,8
Natriumpropylphosphat: 0,06 %; 0,090 g CS.,: End-pH-Wert 6,35.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
Beispiel 20
Natriumpropylphosphat: 0,06%; zusätzliches ober-0,833 mm
flächenaktives Mittel: 0,0675 g K2S; End-pH-Wert 6,8. _
Siebanalyse des Perlpolymerisats
10
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
13 24,1 23,6 40
0,37 mm
1,5
0,246 mm
19,1
0,147 mm
45,5
34,5
In den nachstehenden Beispielen 22 bis 27 enthielt der untersuchte Ansatz Natriumpropylphosphat in Mengen, die von 0,1 bis 0,278% variierten; 0,0675 g Tetraäthylthiuramdisulfid.
°/o Natrium 0,833 mm 0,37 mm Siebanalyse 0,147 mm j P
Beispiel propylphosphat,
bezogen auf den
3,5 0,246 mm 19 j 59,5
gesamten Ansatz 17,5 11 88
22 0,1 -3,5 1 12,5 ' 81,5
23 0,11 32 3,5 3 4.5 56,5
24 0,122 30 12,5 2,5 3 51
25 0,167 46,5 3 3,5 3 : 44
26 0,222 2,3
27 0,278
Beim Vergleich der Siebanalysen der Beispiele 1 bis 3 mit den Beispielen 22 bis 27 ergibt sich, daß die Suspensionsstabilität im allgemeinen mit zunehmenden Mengen an Natriumpropylphosphat zunimmt. Der wirksame Konzentrationsbereich des Natriumpropylphosphats zur Stabilisierung der Suspensionen liegt zwischen 0,05 und 0,3%, bezogen auf den gesamten Ansatz. Dieser Konzentrationsbereich ist viel breiter als bei den bisher zur Stabilisierung und Steuerung von Polymersuspensionen verwendeten Stoffen.
Die nachstehenden Beispiele erläutern die relative Stabilität der Suspensionen bei verschiedenen pH-Werten.
Beispiel Ph Beispiel %
8 6,0 13 5,9
11 5,45 18 6,3
12 4.8 20 6,8
35
40
45
So
Die Siebanalysen an den bei diesen Versuchen gewonnenen Perlen zeigen, daß Suspensionen, bei denen propylphosphorsaure Salze als Stabilisator verwendet werden, verhältnismäßig unempfindlich gegen pH-Veränderungen sind. Bei den heutzutage allgemein verwendeten Suspensionssystemen ballen sich Mischpolymerisate auf Styrolbasis im allgemeinen bei pH-Werten um 5,5 zusammen. Weiterhin wurde gefunden, daß Natriumpropylphosphat auf die Suspensionen eine puffernde Wirkung ausübt und den pn-Wert stabilisiert. Bei Verwendung von Monomersystemen, die säureentwickelnde Monomere enthalten, wie Vinylchlorid, kann man jedoch zusätzliche Puffer verwenden, wie Oxyde oder Hydroxyde des Magnesiums, Calciums, Bariums und Zinks.
Aus Beispielen, wie den Beispielen 2, 6, 13,19 und 20, geht hervor, daß man verschiedene Zusatzstoffe und Kettenübertragungsmittel zusammen mit propylphosphorsauren Salzen verwenden kann, z. B. Dodecylmercaptan, Tetraäthylthiuramdisulfid und Natriumacetat, und eine verbesserte Teilchenstabilität erhält.
Die nachstehenden Beispiele zeigen die stabilisierenden Eigenschaften anderer Propylphosphate z. B. des Lithiums, Magnesiums, Kaliums, Calciums und des Hydrogenpropylphosphats. Der in diesen Beispielen verwendete Ansatz ist der gleiche wie in den vorhergehenden Beispielen. Als Monomeres wird jedoch Styrol und als Katalysator Benzoylperoxyd (0.25%) verwendet. In den folgenden Beispielen wurde Propylphosphat entsprechend einer Menge von 0,05% Natriumpropylphosphat verwendet.
Beispiel Propylphosphat 0,833 mm 0,37 mm Siebanalyse 0,147 mm ρ
0,246 mm 58 34,5
28 Li 0,5 8 41,5 55
29 Mg 3 50 46,5
30 K 3,5 60 30,5
31 Ca 2 30,5 9,5 13 1
32 H 54
Die nachfolgenden Versuche wurden mit unterschiedlichen Mischpolymerisaten in Suspensionssystemen durchgeführt, die mit Natriumpropylphosphat und Calciumhydroxyphosphat stabilisiert waren.
Beispiel33
Monomeres: 80 % Styrol und 20% Acrylnitril; Kettenübertragungsmittel: 0,10% Tetraäthylthiuramdisulfid; End-pH-Wert 6,25. -
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm
26,6 38,5
Beispiel 34
35,5
Monomeres: 100% Styrol; Katalysator 0,25% Benzoylperoxyd; Stabilisator: 0,05% Natriumpropylphosphat; Polymerisationstemperatur 95° C.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm
6,5 51
Beispiel 35
42,5
ίο
Beispiel 36
Monomeres: 45% Styrol, 25%a-Methylstyrol, 30% Acrylnitril; Katalysator: l,0°/o.Lauroylperoxyd; Stabilisator: 0,05 % Natriumpropylphosphat; Polymerisationstemperatur 62° C.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
0,5 1,5 9,5 48 40,5
Beispiel 37
Monomeres: 100% Methacrylsäuremethylester; Katalysator: 1,0% Benzoylperoxyd; Stabilisator: 0,056% Natriumpropylphosphat; Polymerisationstemperatur 85° C.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
0,833 mm 0,37 mm 0,246 mm 0,147 mm P
12 14 47,5 26,5
Monomeres: 70% Styrol, 30% Acrylnitril; Katalysator Ι,ΟΎο. Lauroylperoxyd; Stabilisator: 0,11% Natriumpropylphosphat; Polymerisationstemperatur 620C.
Siebanalyse des Perlpolymerisats
j
0,833 mm 0,37 mm
0,246 mm
0,147 mm
11
35
88
Auf Grund der Siebanalysen bei den in den vorstehenden Versuchen erhaltenen Perlpolymerisaten kann man ersehen, daß Natriumpropylphosphat-Calciumhydroxyphosphat-Suspensionen verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Veränderungen der Monomerenzusammensetzung sind.
In den vorhergehenden Beispielen wurde als schwierig lösliches Dispergiermittel die Verwendung von Calciumhydroxyphosphat geschildert. Aus den folgenden Beispielen geht hervor, daß auch andere Metallhydroxyphosphate geeignet sind.
In diesen Beispielen wurden die aufgeführten Metalle gegen das Calcium im Calciumhydroxyphosphat ausgetauscht und folgende Ergebnisse erhalten:
Beispiel Metall-
hydroxyphosphat
0,833 mm 0,37 mm Siebanalyse
0,246 mm
0,147 mm P
38
39
Mg
Sr
64,5 8,5
0,5
12
5
11,5
21,5
3,5
63
In den bisherigen Beispielen wurden gleiche Gewichtsmengen Wasser und Monomeres verwendet. Aus den folgenden Beispielen geht hervor, daß man den Reaktor mit mehr Styrol als Wasser beschicken kann, ohne die Stabilität des Suspensionssystems abträglich zu beeinflussen.
Beispiel Styrol zu H2O 0,833 mm 0,37 mm Siebanalyse
0,246 mm
0,147 mm P
40
41
50:50
54,5:45,5
0,5 6,5
5,5
51
45
42,5
49
Die Verwendung propylphosphorsaurer Salze als Stabilisatoren für Metallhydroxyphosphatsuspensionen hat folgende Vorzüge:
1. Eine verhältnismäßige Unempfindlichkeit gegenüber Veränderungen des pH-Wertes.
2. Veränderungen in der Zusammensetzung des Mischpolymerisats und des Verhältnisses von Monomerem zu Wasser üben keine nennenswerte Wirkung auf die Stabilität der Suspension aus. Verhältnismäßig hohe Konzentrationen an Metallpropylphosphaten können ohne ungünstige Wirkung verwendet werden. Diese Mittel üben auf die Suspensionen eine Pufferwirkung aus.
309 779/293
4. Ein verhältnismäßig breiter Mengenbereich (0,05 bis 0,3%) an Metallpropylphosphaten kann ohne ungünstige Wirkung auf die Stabilität der Suspension verwendet werden. Hierdurch ist ein weniger kritisches und wirksameres Mittel 5 zur Stabilisierung von Suspension zur Verfügung gestellt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation von polymerisierbaren Verbindungen, die mit HiKe eines in Wasser schwerlöslichen Phosphats und eines oberflächenaktiven Mittels im wäßrigem Medium suspendiert worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß man als oberflächen-
aktives stabilisierendes Mittel ein wasserlösliches Alkali- oder Erdalkalisalz eines Mono- und/oder Dipropylphosphorsäureesters in einer Menge von 0,05 bis 0,3 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Suspension, verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als in Wasser schwerlösliches Phosphat Calciumhydroxydphosphat verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserlösliches Alkalipropylphosphat Natriumpropylphosphat verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 031516.
DENDAT1161424D 1966-02-11 Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation Pending DE1161424B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US52669166A 1966-02-11 1966-02-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1161424B true DE1161424B (de) 1964-01-16

Family

ID=24098387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1161424D Pending DE1161424B (de) 1966-02-11 Verfahren zur Herstellung von Perlpolymerisaten durch Suspensionspolymerisation

Country Status (5)

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