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DE1161295B - Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit einem oder mehreren eingeklebten Befestigungsmitteln - Google Patents

Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit einem oder mehreren eingeklebten Befestigungsmitteln

Info

Publication number
DE1161295B
DE1161295B DEM53452A DEM0053452A DE1161295B DE 1161295 B DE1161295 B DE 1161295B DE M53452 A DEM53452 A DE M53452A DE M0053452 A DEM0053452 A DE M0053452A DE 1161295 B DE1161295 B DE 1161295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail fastening
glued
shaft
concrete sleepers
fasteners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM53452A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM53452A priority Critical patent/DE1161295B/de
Publication of DE1161295B publication Critical patent/DE1161295B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/28Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit einem oder mehreren eingeklebten Befestigungsmitteln Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung von Schienenbefestigungen auf Betonschwellen mit einem oder mehreren Befestigungsmitteln, z. B. Ankerschrauben, Ankerstiften oder Widerlagern, deren lotrechte Schäfte oder Schenkel tief in den Schwellenkörper eingeklebt sind.
  • Die Befestigungsmittel auf Betonschwellen können durch Korrosion oder Verschleiß im Laufe der Zeit geschwächt oder bei Entgleisungen beschädigt werden. Es ist deshalb erforderlich, auf ihre Auswechselbarkeit bedacht zu sein. Die Auswechslung soll im Betriebsgleis rasch und billig durchgeführt werden können. Gelingt dies nicht, so wird die Anwendbarkeit der Klebung in der Schienenbefestigungskonstruktion fragwürdig.
  • Bei tief im Betonschwellenkörper eingeklebten Teilen, z. B. Schraubenschäften oder Ankerstiften, ist die Forderung nach rascher und billiger Auswechslung aber so ohne weiteres nicht erfüllbar. Die Ausziehwiderstände sind bei normaler Temperatur sehr hoch. Nur mit besonderen Vorrichtungen und mit erheblichem Zeitaufwand wäre es möglich, die Schäfte herauszuziehen.
  • Bei höheren Temperaturen (etwa 200"' C) nimmt bekanntlich die Festigkeit des Klebers ab. Das Ausziehen bei solchen Temperaturen wird daher wesentlich leichter; aber es ist schwierig, die Klebeschichten tief im Innern der Betonschwelle mit einfachen Mitteln rasch und ohne Beschädigung des Schwellenbetons durch örtliche Überhitzung zu erwärmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, geklebte Schienenbefestigungen oben beschriebener Art zu schaffen, deren Auswechslung im Gleis auf leichte und billige Weise möglich ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß im Betonkörper unter dem Schaft oder Schenkel ein nachgiebiges Bauglied angeordnet ist, das diesem als untere Begrenzung dient.
  • Ihr wesentlichster Gedanke liegt darin, die Klebeverbindung des lotrechten Schaftes oder Schenkels, die sehr fest, jedoch in Längsrichtung der Klebeschicht, d. h. bei Scherbeanspruchung, auch bei normaler Temperatur etwas schlagempfindlich ist, durch einen kräftigen Schlag auf den Schaft bzw. Schenkel zu beseitigen. Einem lotrechten Verschieben des Schaftes stehen sodann nur mehr die Reibungswiderstände entgegen. Voraussetzung für die gewünschte Schlagwirkung ist jedoch, daß sich der Schaft nach unten bewegen kann, d. h., es wird erforderlich, das unter dem Schaftende beim Einkleben erforderliche Auflager als nachgiebiges Bauglied auszubilden. Man kann hierfür entweder in ein Sackloch unten ein Schaumgummipolster od. dgl. einlegen oder ein durchgehendes Loch in der Schwelle anordnen und einen Holzpfropfen oder ähnliches als Auflager des Schaftes eindrücken, der dann beim Schlag nach unten weitergetrieben wird.
  • Die Dicke und Zusammendrückbarkeit des Schaumgummipolsters sind so bemessen und aufeinander abgestimmt, daß beim Einbringen der einzuklebenden Befestigungsteile diese in der gewünschten Höhe festgehalten werden, daß aber bei einem kräftigen Schlag auf diese eine Bewegungsmöglichkeit von etwa 5 bis 6 mm entsteht. Versuche haben bestätigt, daß sich der Kleber bei dieser Beanspruchung vom Stahlteil löst, während er am Beton weiterhin festhaltet und dort durch Ausbohren od. dgl. beseitigt werden kann.
  • Sinkt der Ausziehwiderstand jedoch nicht genügend ab und muß die Kleberfestigkeit zusätzlich vermindert werden, so kann dies durch Einführen einer Elektrode an das untere Ende des Befestigungsteiles erfolgen, so daß dieses völlig vom Strom durchflossen ist und gleichmäßig erwärmt wird. Zu diesem Zweck sind in der Schwelle seitliche Aussparungen (Kanäle) für das Einbringen der Elektroden vorgesehen.
  • Will oder muß man auf die oben erörterte Möglichkeit, d. h. das Herausziehen der Befestigungsmittel, verzichten, da dies zu zeitraubend oder unmöglich ist, weil z. B. das Gewinde der Schraubenbolzen beschädigt oder diese bei Entgleisungen abgebrochen sind, so schneidet man sie unmittelbar über der Schwellendecke ab und treibt den noch verbleibenden Schaftteil mittels eines Aufsetzers oder Durchschlages mit kräftigen Hammerschlägen in die Schwelle zurück, bis er unten am Schotterbett aufsteht. Dafür ist jedoch Voraussetzung, daß ein durchgehendes Loch in der Schwelle angeordnet ist, in welches ein etwas härterer Pfropfen aus Holz oder billigem Kunststoff eingesetzt ist, welcher mit durchgetrieben wird.
  • Vor dem Neueinkleben ist alsdann ein neuer Pfropfen einzudrücken, was zugleich mit dem Schaft des neuen Befestigungsmittels erfolgen kann. Die Schaftlänge des Befestigungsmittels ist hierbei so auf die Schwellenhöhe abzustimmen, daß der nach unten getriebene Schaftteil im Schwellenkörper verbleiben kann, ohne den oben einzuwechselnden Ersatzschaft zu behindern.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Schienenbefestigung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen F i g. 1 und 2 eine Schienenbefestigung mit im Sackloch eingeklebter Befestigungsschraube, F i g. 3 die Schienenbefestigung wie vor mit durchgehendem Loch, F i g. 4 die Schienenbefestigung mit altem Schaftstummel im unteren Lochteil, F i g. 5 eine Schienenbefestigung mit im Sackloch eingeklebtem Spannbügelhalter und F i g. 6 die Schienenbefestigung wie vor mit durchgehendem Loch.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 sind in der Betonschwelle 1 die Befestigungsschrauben 2 neben dem Schienenfuß 3 in Aussparungen 4 der Betonschwelle eingeklebt. Die Aussparung ist als Sackloch ausgebildet, an dessen Ende ein nachgiebiges Zwischenstück 5 eingelegt ist. Dieses Zwischenstück bietet der Schraube 2 eine Auflage, hält sie beim Einkleben in ihrer hohen Lage fest, kann aber bei einem Schlag auf die Befestigungsschraube etwa 5 bis 6 mm zusammengedrückt werden. Die Befestigungsschraube hat an ihrem oberen Ende eine Kuppe 6 zum Schutz des Gewindes 7. Letzteres ist bis zur Oberkante 8 des eingeklebten Winkelwiderlagers 9 verlängert, um beim Ausziehen mittels der Schraubenmutter 10 ein oftmaliges Umsetzen zu vermeiden. Ein seitlicher dünner Kanal 11 im Schwellenkörper dient zum Einführen einer Heizelektrode an das untere Schaftende. Nach F i g. 3 ist ein durchgehendes Schaftloch 12 vorgesehen, und die Abstandhaltung des Schraubenschaftes ist durch eine etwas härtere Einlage 13 bewirkt. Wurde die Schraube beschädigt, so wird deren oberer Teil 14 dicht über der Schwelle abgeschnitten und der in der Schwelle verbleibende Schaftteil 15 mittels eines Aufsetzers oder Durchschlages mit kräftigen Hammerschlägen in die Schwelle getrieben. Nach F i g. 4 liegt dieser Schaftteil 15 mit seiner Einlage 13 auf dem Schotter-Bett auf, während die neue Einlage 16 der neu eingeklebten Schraube 17 als Auflager dient.
  • Um das Winkelwiderlauer 9 im Bedarfsfalle auswechseln zu können, sind an dessen Seite Einkerbungen 18 vorgesehen, in welche Abzugsvorrichtungen eingesteckt werden können.
  • Weitere Ausführungsbeispiele ähnlicher geklebter Schienenbefestigungen zeigen die F i g. 5 und 6, nur sind hier im Gegensatz zu obiger Anordnung viereckige Stahlhalter 19 eingeklebt. Mit diesen kann im Bedarfsfalle die gleiche Wirkung wie oben erzielt werden. wenn diese ebenfalls auf einem nachgiebigen Polster 20 gelagert werden. Will man auf ein wohl etwas mühevolleres Herausziehen verzichten, so kann auch hier mittels eines durchgehenden Loches 21 und härterer Auflager 22 die Möglichkeit des Eintreibens oben abgeschnittener Halteeisen in den Schwellenkörper geschaffen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit mehreren oder einem Befestigungsmittel, z. B. Ankerschraube, Ankerstift oder Widerlager, dessen lotrechter Schaft oder Schenkel tief in den Schwellenkörper eingeklebt ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß im Schwellenkörper unter dem Schaft bzw. Schenkel ein nachgiebiges Bauglied angeordnet ist, das diesem als untere Begrenzung dient.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauglied aus einem leicht verformbaren, gegebenenfalls elektrisch isolierenden Werkstoff, z. B. Schaumgummi, besteht und in ein Sackloch eingelegt ist.
  3. 3. Schienenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauglied aus einem härteren Werkstoff, z. B. Holz, besteht und in ein durchgehendes Loch eingedrückt ist.
  4. 4. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schwelle besondere Aussparungen, z. B. enge Kanäle, angeordnet sind, welche von der Schwellenaußenseite bis zum unteren Ende der Schäfte bzw. Schenkel reichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1059 485, 1084 287, 1120 489; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1803 153, 1834557.
DEM53452A 1962-07-05 1962-07-05 Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit einem oder mehreren eingeklebten Befestigungsmitteln Pending DE1161295B (de)

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DE (1) DE1161295B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257817B (de) 1965-11-25 1968-01-04 Meier Hermann Dr Ing Schienenbefestigung auf Betonschwellen od. dgl.

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059485B (de) * 1957-04-26 1959-06-18 Nl Spanbeton Mij Nv Schienenbefestigung unter Verwendung federnder, aus Stabstahl gebogener Klemmen
DE1803153U (de) * 1957-12-13 1959-12-31 Vossloh Werke Gmbh Anordnung fuer die befestigung von schienennaegeln und der schaefte von schienenfederklammern in eisenbahnschwellen.
DE1084287B (de) * 1958-04-19 1960-06-30 Meier Hermann Dr Ing Schienenbefestigung auf Betonschwellen mittels von der Schwellenoberseite aus ein- und ausbaubarer Duebel
DE1834557U (de) * 1959-12-18 1961-07-13 Bundesbahn Bundesbahn Zentrala Anordnung von schienenspannmitteln oder schienenlagern in oder auf betonkoerper.
DE1120489B (de) * 1960-12-22 1961-12-28 Meier Hermann Dr Ing Schienenbefestigung auf Betonschwellen mit eingeklebten Widerlagern

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