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DE1161154B - Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1161154B
DE1161154B DER31099A DER0031099A DE1161154B DE 1161154 B DE1161154 B DE 1161154B DE R31099 A DER31099 A DE R31099A DE R0031099 A DER0031099 A DE R0031099A DE 1161154 B DE1161154 B DE 1161154B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
hydrostatic
line
motor
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER31099A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Vivier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richier SA
Original Assignee
Richier SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richier SA filed Critical Richier SA
Publication of DE1161154B publication Critical patent/DE1161154B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/4157Control of braking, e.g. preventing pump over-speeding when motor acts as a pump
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen hydrostatische Pumpe ein hydraulisches Druckmittel von einem Tank über eine Umsteuereinrichtung wahlweise über einen von zwei, je ein Druckbegrenzungsventil enthaltenden Zweigen zu einem hydrostatischen Motor fördert und von diesem über den anderen Zweig und die Ums:teuereinrichtung zum Tank zurückfördert.
  • Es ist bereits eine Durchlauf-Umschalteinrichtung für hydrostatische Getriebe mit geschlossenem Ölkreislauf bekannt. Bei solchen Getriebeanordnungen ist es üblich, die volle Fördermenge der Füllpumpe dauernd in diejenige der beiden von der Pumpe. zum Motor führenden Leitungen einzuführen, in der der geringere Druck herrscht und das nach Abzug der zu ersetzenden Leckölmenge überflüssige Öl an einer anderen Stelle derselben Leitung wieder abfließen zu lassen. Bei dieser bekannten Anordnung wird die Leitung, in die die Pumpe fördert, selbsttätig nach den gerade in beiden Leitungen herrschenden Druckverhältnissen ausgewählt. Die Leitung, in die gefördert werden soll, ist also nicht willkürlich von außen her wählbar, so daß auch nicht zu einem gegebenen Zeitpunkt über eine Steuervorrichtung die Umlaufrichtung des hydrostatischen Motors bzw. die Einleitung eines Bremsvorgangs festgesetzt werden kann.
  • Es ist auch ein hydrostatisches Getriebe für Kraftfahrzeuge bekannt, bei dem von einer Antriebsvorrichtung über eine Kupplung zwei gesonderte Pumpen, nämlich eine Kraftheberpumpe und eine: weitere Pumpe angetrieben werden, die über zwei parallele Leitungen mit einem Flüssigkeitsmotor inVerbindung steht. Je nach der Umlaufrichtung der Pumpe werden der Flüssigkeitsmotor und somit das Kraftfahrzeug in der einen oder entgegengesetzten Richtung angetrieben. Zwischen den beiden parallelen Leitungen ist ein von Hand bedienbaresLeerlaufventil eingeschaltet, damit das Kraftfahrzeug z. B. beim Abschleppen leer laufen kann, wobei der Motor als Pumpe wirkt und das hydraulische Druckmittel durch einen über das Leerlaufventil anstatt über die Pumpe geführten Kreis treibt. Die andere Kraftheberpumpe dient dazu, gegebenenfalls das hydraulische Druckmittel in den Antriebskreis nachzufördern.
  • Bei einem weiteren bekannten hydraulischen Getriebe steht eine Pumpe mit einem hydrostatischen, eine Last antreibenden Motor über eine Druck- und eine Saugleitung in Verbindung. In den beiden Leitungen ist ein Schieber eingesetzt, bei dessen Betätigung von Hand die in den Motor mündende Saugleitung als Druckleitung und die in den Motor mündende Druckleitung als Saugleitung verwendet wird, so daß sich die Bewegungsrichtung des Motors umkehrt. Diese Leitungen stehen an der Eingangs-und Ausgangsseite des Schiebers über je ein Rückschlagventil mit einer Hilfspumpe in Verbindung, von der jederzeit das hydraulische Druckmittel unter Überdruck in die Druck- oder Saugleitung befördert werden kann. In diesem Fall kann der hydrostatische Motor niemals mehr Druckmittel ausliefern, als der größten Aufnahmefähigkeit der Pumpe entspricht. Bei Überschreitung der Aufnahmefähigkeit entsteht in der Saugleitung ein Überdruck, durch den das zugehörige Rückschlagventil geschlossen und dadurch der Kraftschluß zwischen Motor und Hauptpumpe so hergestellt wird, daß der als Pumpe arbeitende Motor seine Leistung an die Primärpumpe abgibt, wodurch eine Beschleunigung des Motors über eine maximale Umlaufzahl hinaus verhindert wird, die durch die größte Liefermenge der Hauptpumpe festgelegt ist. Auf diese Weise kann z. B. ein Abstürzen der vom Motor geförderten Last auf alle Fälle vermieden werden. Der Nachteil dieses bekannten hydraulischen Getriebes liegt darin, daß ein möglicherweise plötzlich in der Saugleitung auftretender Überdruck unmittelbar auf die Primärpumpe einwirkt und diese dadurch überlastet werden kann.
  • Ein Ziel der Erfindung ist daher, zum Bremsen der Last Hilfsmittel innerhalb des Leitungssystems vor7usehen, von denen selbsttätig ein Überdruck in der Abflußleitung in Abhängigkeit von dem in der Druckleitung herrschenden Druck herstellbar ist, ohne daß der Überdruck der Abflußleitung auf die Förderpumpe einzuwirken braucht.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, zu erreichen, daß die zum Bremsen des Motors erforderliche Energie nicht unbedingt von der Pumpe aufgebracht zu werden braucht.
  • Bei einem hydrostatischen Getriebe der eingangs bezeichneten Art ist gemäß der Erfindung zwischen einer Umsteuereinrichtung und dem jeweiligen Druckbegrenzungsventil in den beiden Zweigen ein Bremsventil angebracht, das den Durchgang des Druckmittels durch den betreffenden Zweig in Abhängigkeit von dem Druck im anderen Zweig steuert und von einer ein Rückschlagventil enthaltenden Leitung überbrückt ist.
  • Das Bremsventil kann vorzugsweise zwischen seinenAnschlüssen einenDurchgang enthalten, dessen Öffnungsquerschnitt von einem in Schließrichtung federbelasteten Kolben gesteuert wird, auf den gegen die Federspannung der im anderen Zweig herrschend;. Druck wirkt, wobei das Druckmittel über eine Steuerleitung, die mit der Speise- oder Abflußleitung verbunden ist, dem Bremsventil zuführbar ist.
  • Ferner kann der Maximaldruck, bei dem die in den Zweigen zum hydrostatischen Motor angeordneten Druckbegrenzungsventile ansprechen, durch Regelskalen einstellbar sein.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des hydrostatischen Getriebes nach der Erfindung dargestellt, die in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden, und zwar zeigt F i g. 1 ein Schema des. hydrostatischen Getriebes, F i'-. 2 einen axialen Schnitt durch das Bremsventil eines hydrostatischen Getriebes nach der Erfindung und F i g. 3 in gleicher Weise eine abgewandelte Ausführungsform des Bremsventils.
  • Wie F i g. 1 zeigt, ist für ein hydrostatisches Getriebe ein Tank A für das hydraulische Druckmittel vorgesehen. Von dem Tank geht ein:: Leitung zu einer hydrostatischen Pumpe B, die von einer Antriebsmaschine I angetrieben wird. Weiterhin ist ein Druckregler C, eine GeschwindigkeitsregeleinrichtungD und eine willkürliche oder selbsttätig betätigte Umsteuereinriehtung E zum Umsteuern der Fahrtrichtung vorgesehen. Zwei Leitungen 1 und 2, die von der Umsteuereinrichtung E ausgehen, sind mit einem in den beiden Fahrtrichtungen arbeitenden hydrostatischen Motor H über zwischengeschaltete Leitungen 9 und 10 verbunden, der die Antriebsräder oder Rollen des Fahrzeuges antreibt.
  • In jeder der Sp:ise- bzw. Abflußleitungen 1 bzw. 2 des hydrostatischen Motors bzw. der hydrostatischen Motoren H, die von der Umsteuereinrichtung E ausgehen, ist ein Bremsventil F2 bzw. F1 angeordnet, das üb; r eine Steuerleitung 4 bzw. 3 an die jeweils andere Leitung 2 oder 1 (Abfluß- oder Speiseleitung) angeschlossen ist. Jedes Bremsventil F2 oder F1 ist mit dem Motor H über die Leitung 9 bzw. 1O verbunden, wobei in diesen Leitungen 9 bzw. 10 ein Druckbegrenzungsventil G2 oder G1 vorgesehen ist, dessen Steuerkreis 5 bzw. 6 von ein:;- Regelskala 7 oder 8 her gesteuert wird. Die Veründerung des Ansprcchpunktes dieses Druckbogrorrjzungsventils G1 oder G2 kann durch eine fortsclirvitende Drosseluns im Steuerkreis oder durch andere b; kannte Mittel erreicht werden. Weiterhin ist in der Speise- und Abflußleitung 1 und 2 je ein Rückschlagventil 22 und 21 angeordnet, das das Zurückströmen des Druckmittels aus den mit den Bremsventilen F2 und F1 verbundenen, zum hydrostatischen Motor führenden Leitungen 9 und 10 in die Speise- und Abflußleitung 1 und 2 verhindert.
  • Wie F i g. `? zeigt, trn-I; ßt jedes Br#-,nisventil F i einen Ventilkörper 11 mit drei Anschlüssen 12, 13 und 14, wobei der Ansc:il"ß 12 über die Steuerleitung 3 mit der Speiseleitung der hydrostatischen Pumpe B verbunden ist, während der Anschluß 13 über die Abflußleitung 2 mit dem Tank für das hydraulische Druckmittel und der Anschluß 14 über die Leitung 10 mit dem Au-,gang des hydrostatischen Motors H verbunden sind.
  • Im Innern des Ventilkörpers 1.1 ist ein Kolben 15 unter der Wirkung einer Feder 1.6 gleitend bewegbar. Nur durch einen genügend hohen, durch den Anschluß 12 eingeleiteten Druck auf den Kolben 15 ist es möglich, die Wirkung der 1-,eder 16 zu überwinden und den Kolben 15 zu verschieben. Je höher der Druck 12 ist, um so stärker wird der Kolben 15 bewegt und um so besser kann das durch den Anschluß 14 eintretende und durch den Anschluß 13 in den Tank gelangende Druckmittel durchströmen. Andererseits wird, je niedriger der Druck ist (bis zur Grenze der Zusammendrückbarkeit der Feder 16), das Druckmittel auf seinem Weg von dem Anschluß 14 zum Anschluß 13 um so stärker gebremst. Schließlich sind in dem Ventilkörper 11 des Bremsventils Abflußkanäle 17 ausgebildet, die eine Rückführung des durch Leckverluste ausströmenden Druckmittels erlauben.
  • Die Wirkungsweise des hydrostatischen Getriebes, das für die in der F i g. 1 dargestellte Fahrtrichtung erläutert werden soll, entspricht der bei entgegengesetzter Fahrtrichtung, nur daß dabei die dem hydrostatischen Motor zugeordneten Leitungen umgekehrt an diesen an-eschlossen sind.
  • Der Druck und die Durcliflußmenge des Druckmittels im hydrostatischen Motor bzw. in den hydrostatischen Motoren wird zunächst durch die Wahl der Geschwindigkeit und die entsprechende Betätigung des Geschwindigkeitswechselgetriebes D bestimmt. Außerdem wird unter B4rücksichtigung der auszuführenden Arbeit und nach Maßgabe der Anzeige der Regeiskalä 7 oder 8 der Maximaldruck eingestellt, bei dem das Druekbegrenztingsventil G2 oder Gl. ansprechen soll.
  • Während normaler Fahrt des Fahrzeuges steht. wie in dem Schema nach F i g. i gezeigt ist, die Steuerleitung 4, die mit der als Abllußleitung für den hydrostatischen Motor li dienenden Leitung 2 verbunden ist, nicht unter Dnick. und infolgedessen schließt sich das Bremsventil F 2, und das Druckmittel wird über das Rückschlagventil ?: und die Leitung 9 dem hydrostatischen Motor zucz-eliihrt. Das Druckmittel strömt von dem hydrostatischen Motor H zu der AbflußleitunQ2 übers das Bremsventil F1, das über die Steuerleitung 3 mit der Speiseleitung 1 verbunden ist.
  • Im folgenden soll nun die Wirkungsweise des hydrostatischen Getriebes beim Bremsen, bei der Fahrtrichtungsumkehr und bei der Bergabfahrt beschrieben werden.
  • Zum Bremsen wird die Umsteuereinrichtung auf die Mittelstellung geschaltet. Die Leitung l und die Steuerleitung 3 sind somit zum Sumpf geöffnet, und die Förderung von Druckmittel zum hydrostatischen Motor H ist unterbrochen. Infolge seiner Trägheit treibt das Fahrzeug den hydrostatischen Motor H weiter an. Dieser wirkt daraufhin wie eine hydrostatische Pumpe und läßt den Druck in der Leitung 10 praktisch bis auf den für das Druckbegrenzungsventil G 1 festgelegten Maximaldruck anwachsen. Da der Druck in der Steuerleitung 3 abgesunken ist, schließt das Bremsventil F 1 und bremst damit den Rückfluß des Druckmittels durch die Abfiußleitung 2 in den Tank weitgehend.
  • Das Druckmittel gelangt dabei über das Druckbegrenzungsventil G 1 in den Tank zurück, bis der Druck in der Leitung 10 auf einen Wert sinkt, der unter dem auf der Regelskala 8 eingestellten Druck liegt.
  • Darauf schließt das Druckbegrenzungsventil G 1, und der Ölumlauf hört auf, so daß der hydrostatische Motor H zum Stillstand kommt.
  • Wird angenommen, daß die kinetische Energie des Fahrzeuges den hydrostatischen Motor H antreibt, so bleibt dieser stehen, wenn diese Energie vollständig aufgenommen worden ist. Es ist also klar ersichtlich, daß die Grenzbelastung oder Einstellung des Druckbegrenzungsve:ntils G 1 die Verzögerung der Straßenwalze bestimmt.
  • Wird die Umsteuervorrichtung E von der Stellung Vorwärtsfahrt in die Stellung Rückwärtsfahrt geschaltet, so wird das Druckmittel dem hydrostatischen Motor H nicht mehr über die Leitung 1, sondern über die Leitung 2 zugeführt. Dennoch dreht sich der hydrostatische Motor, wie oben ausgeführt, infolge der Trägheit der Straßenwalze weiterhin im Sinne des Pfeiles gemäß der F i g. 1, wodurch ein Druckabfall in den Leitungen 9 und 1 und der Steuerleitung 3 entsteht und der Druck in der Leitung 10 steigt. Gleichzeitig strömt Druckmittel durch die Leitung 2 ein. Wie oben, schließt sich das Bremsventil F2, und das Druckmittel, das sich in der Leitung 10 angesammelt hat, strömt über das Druckbegrenzungsventil G 1 ab, während das Druckmittel aus der Leitung 2 über den Druckregler C abfließt.
  • Der hydrostatische Motor H kommt also, wie oben beschrieben, allmählich zum Stillstand, nimmt jedoch seine Bewegung in umgekehrter Richtung unter der Wirkung des Druckmittels wieder auf, das über die Leitung 2, das in diesem Falle nicht sperrende Rückschlagventil 21 und die Leitung 10 in diesem gefördert wird. Die Geschwindigkeit des hydrostatischen Getriebes erhöht sich, bis die normale Fahrtgeschwindigkeit entsprechend der Stellung der Geschwindigkeitsregelung erreicht ist.
  • Bei Bergabfahrt in der in F i g. 1 angedeuteten normalen Fahrtrichtung wird die Walze unter der Wirkung der Trägheit beschleunigt. Der hydrostatische Motor H wirkt in diesem Falle wie eine hydrostatische Pumpe, so daß in den Leitungen 9 und 1 ein Druckabfall hervorgerufen wird. Dieser Druckabfall wirkt über die Steuerleitung 3 auf das Bremsventil F1 und sperrt den Rückfiuß des Druckmittels, das den hydrostatischen Motor H verläßt, über die Leitung 2 zu dem Tank mehr oder weniger ab. Der Druck steigt damit in der Leitung 10, bis er den für das Druckbegrenzungsventil G 1 vorgesehenen Wert erreicht. Da dieser Grenzwert durch das Profil der überfahrenen Hangstrecke bestimmt ist, stellt sich also unter der Wirkung des von der Steuerleitung 3 gesteuerten Bremsventils F 1 zwischen dem in den Leitungen 1 und 9 und in der Leitung 10 herrschenden Druck ein Gleichgewicht ein. Dieses Gleichgewicht bleibt während der gesamten Bewegung der Straßenwalze über den Hang aufrechterhalten und verhindert, daß diese ihre Bewegung über dem Grenzwert hinaus beschleunigt, der durch das Druckbegrenzungsventil G 1 gegeben ist.
  • Bei manchen hydrostatischen Getrieben für Fahrzeuge kann dieses Bremsventil in der Weise: abgeändert werden, daß es nicht als Sperrventil wirkt.
  • F i g. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel eines in dieser Weise abgewandelten Bremsventils F' dar. Bei dieser Ausführungsform des Bremsventils stimmen die mit den Bezugszeichen 11 bis 14 und 16 und 17 bezeichneten Teile mit denen des Bremsventils F 1 nach F i g. 2 überein. Jedoch ist hier der Kolben 15 durch einen Kolben 15a ersetzt, durch den ein quer verlaufender Sicherheitskanal 18 führt, der eine dauernde direkte Verbindung zwischen den Anschlüssen 13 und 14 schafft. Schließlich kann in dem Kolben noch ein axialer Kanal 19 vorgesehen sein, der die Anschlüsse 12 und 13 verbindet und in dem ein überdruckventil 20 angebracht ist.
  • Durch die Ausführungsform des Bremsventils gemäß F i g. 3 wird verhindert, daß sich in bestimmten Arbeitsbereichen der hydrostatischen Getriebe ein Druckabfall einstellt, der dann auftritt, wenn der hydrostatische Motor unter der Wirkung verschiedener Beanspruchungen gelegentlich als hydrostatische Pumpe arbeitet; denn bei Unterdruck häufig mehr oder weniger lokalisiert frei werdende Luft- oder Gasmengen lassen sich nicht immer gleich beseitigen, sondern bilden die Antriebsweise des hydrostatischen Motors beeinträchtigende Einschlüsse im hydraulischen Druckmittel.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen hydrostatische Pumpe ein hydraulisches Druckmittel von einem Tank über eine Umsteuereinrichtung wahlweise über einen von zwei je ein Druckbegrenzungsventil enthaltenden Zweigen zu einem hydrostatischen Motor fördert und von diesem über den anderen Zweig und die Umsteuereinrichtung zum Tank zurückfördert, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Zweigen (1, 9 bzw. 2, 10) zwischen der Umsteuereinrichtung (E) und dem jeweiligen Druckbegrenzungsventil (G 2 bzw. G 1) ein Bremsventil (F2 bzw. F1) angebracht ist, das den Durchgang des Druckmittels durch den betreffenden Zweig (1, 9 bzw. 2, 10) in Abhängigkeit von dem Druck im anderen Zweig (2, 10 bzw. 1, 9) steuert und von einer ein Rückschlagventil (22 bzw. 21) enthaltenden Leitung überbrückt ist.
  2. 2. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsventil (F1 oder F2) zwischen seinen Anschlüssen (13 und 14) einen Durchgang enthält, dessen Öffnungsquerschnitt von einem in Schfießrichtung federbelasteten Kolben (15) gesteuert wird, auf den gegen die Federspannung der im anderen Zweig herrschende Druck wirkt, wobei das Druckmittel über eine Steuerleitung (3 oder 4), die mit der Speise- oder Abflußleitung (1 oder 2) verbunden ist, dem Bremsventil zuführbar ist.
  3. 3. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maximaldruck, bei dem die in den Zweigen (1, 9 bzw. 2, 10) zum hydrostatischen Motor (M angeordneten Druckbegrenzungsventile (GI bzw. G2) ansprechen, durch Regelskalen (8 bzw. 7) einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1084 150, 1045 202, 1044 547; deutsche Patentschrift Nr. 915 519; französische Patentschrift Nr. 928 4l5.
DER31099A 1960-09-14 1961-09-13 Hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1161154B (de)

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