DE1161068B - Lenkvorrichtung fuer eine landwirtschaftliche Maschine am Hang - Google Patents
Lenkvorrichtung fuer eine landwirtschaftliche Maschine am HangInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/003—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
- A01B69/004—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection automatic
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: A Ol b
Deutsche Kl.: 45 a-69/00
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1161068
G 35942III/45 a
18. September 1962
9. Januar 1964
G 35942III/45 a
18. September 1962
9. Januar 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkvorrichtung für eine landwirtschaftliche Maschine am Hang,
mit welcher ein oder mehrere schwenkbare Lenkräder verbunden sind, mit Mitteln, welche ein seitliches
Abrutschen der Maschine bei Hangfahrt verhindern.
Zur Verhinderung eines seitlichen Abrutschens am Hang hat man bislang von einer Person bedienbare
Steuervorrichtungen verwendet. Nachteilig ist das Erfordernis der zusätzlichen Hilfskraft.
Man ist deshalb bereits dazu übergegangen, die mit Spurkränzen versehenen Räder des landwirtschaftlichen
Gerätes entsprechend der Neigung des Hanges einzustellen. Eine derartige Lösung verbietet
sich wegen der mangelnden Anpassungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Maschine an die jeweilige Hangneigung
indes von selbst.
Es sind ferner Lenkvorrichtungen am Hang für eine landwirtschaftliche Maschine bereits bekannt,
bei welcher ein seitliches Abrutschen der Maschine bei Hangfahrt verhindert wird. Nach einer bekannten
Ausführungsform ist ein in den Boden eingreifendes Lenkglied in Form einer Flosse vorgesehen, die an
einem lotrechten Halter angeordnet ist. Der Halter ist an seinem unteren Ende durch Streben gegen einen
der beiden Querbalken abgestützt und steht mit einem Längsbalken in lösbarer Verbindung. Dieser Längsbalken
ist an den beiden Querbalken abnehmbar angeordnet, wobei sein herausragendes Ende an beiden
Seiten bearbeitet ist, damit der Halter an jeder Stelle angebracht werden kann.
Nachteilig ist hierbei, daß der Lenker nach Maßgabe der jeweiligen Verhältnisse von Hand verstellt
werden muß. Es ist also eine zusätzliche Hilfskraft erforderlich, die diese Umstellung von Fall zu Fall
vornimmt.
Der Erfindung liegt die klare Erkenntnis und Beseitigung dieser Mängel zugrunde. Die Erfindung
kennzeichnet sich dadurch, daß als Mittel eine mit dem (den) Lenkrad (Lenkrädern) verbundene, nach
hinten gerichtete Stange vorgesehen ist, längs welcher ein Gewicht verstellbar und feststellbar gelagert ist,
dessen parallel zur Hangsteigung gerichtete Komponente ein selbsttätiges Ausschwenken des (der)
Lenkrades (Lenkräder) bewirkt.
Die erfmdungsgemäße Anordnung kennzeichnet sich einmal durch überaus große Einfachheit und
zum anderen durch ein Minimum an Einzelteilen. Gerade diese beiden Eigenschaften bilden eine
wesentliche Voraussetzung für eine einwandfreie Betriebsweise, insbesondere dann, wenn man sich einmal
die Bedingungen vor Augen führt, unter welchen derartige landwirtschaftlichen Geräte in der Praxis
Lenkvorrichtung für eine landwirtschaftliche
Maschine am Hang
Maschine am Hang
Anmelder:
August Gruse Maschinenfabrik,
Groß Berkel über Hameln/Weser
Als Erfinder benannt:
Hans-Joachim Gruse, Hameln/Weser
arbeiten müssen. Ein weiterer Vorteil liegt darin begründet, daß die erfindungsgemäße Anordnung vollständig
automatisch arbeitet, indem sich das auf der Stange verstellbar gelagerte Gewicht den jeweiligen
Bodenverhältnissen selbsttätig anpaßt. Eine Einstellung von Hand ist also ebenso entbehrlich wie die
Bereitstellung einer zusätzlichen Hilfskraft. Dieser Vorteil kann angesichts des anhaltenden Arbeitskräftemangels
in der Landwirtschaft nicht hoch genug veranschlagt werden.
Nach einer weiteren praktischen Ausführungsform des Erfindungsgedankens dient als Mittel zum
Schwenken der Lenkräder das landwirtschaftliche Gerät selbst, dessen parallel zur Hangsteigung gerichtete
Komponente seines Gewichtes ein selbsttätiges Ausschwenken eines an einer Spurstange angelenkten
Radsatzes bewirkt. Auch diese Lösung kennzeichnet sich durch hohe Betriebssicherheit und
Einfachheit. Zweckmäßig weisen die Räder des Radsatzes Spurkränze auf, welche für einen erhöhten
Halt in dem Erdboden Sorge tragen.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Gerätes sind nachstehend an
Hand der Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigt in rein schematischer Weise
Abb. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform der Lenkvorrichtung gemäß der Erfindung,
A b b. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Abb. 1,
A b b. 3 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
der Lenkvorrichtung gemäß der Erfindung.
Mit 1 (Abb. 1, 2) ist der hintere Teil eines Schleppers bezeichnet, welcher in an sich bekannter
Weise mit dem landwirtschaftlichen Gerät, im vorliegenden Falle mit einer Kartoffellegemaschine 2,
lösbar verbunden ist.
309 778/111
An der Maschine 2 ist ein ausschwenkbares Lenkrad 3 in Form eines Scheibensechs angelenkt. Erfindungsgemäß
ist eine mit dem Lenkrad 3 verbundene Stange 4 vorgesehen, längs welcher ein Gewicht 5
verstellbar und feststellbar gelagert ist.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Lenkvorrichtung am Hang ist die folgende:
Bei Fahrt des Gerätes auf ebener Fläche liegen sowohl das Lenkrad 3 als auch die Stange 4 und damit
das Gewicht S in der Mittelebene der Gesamtanord- xo nung. Bei Hangfahrt hingegen bewirkt die parallel
zur Hangsteigung gerichtete Komponente ein Ausschwenken des Gewichtes 5 in Hangrichtung. Damit
stellt sich aber auch das Lenkrad 3 in einem Winkel zur Fahrtrichtung ein, was zur Folge hat, daß durch
den auf dieses wirkenden Erddruck ein seitliches Abrutschen des Gerätes mit Sicherheit vermieden wird
(Abb. 2).
Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, an Stelle eines einzigen Lenkrades 3 mehrere Lenkräder
vorzusehen.
A b b. 3 der Zeichnung zeigt eine weitere Ausführungsform
des Erfindungsgedankens. Dabei bildet das Gerät, also hier die Kartoffellegemaschine 2, sozusagen
selbst das Gewicht. Durch Ausschwenken dieser Maschine 2 bei Hangfahrt wird zwangsläufig
ein Lenkradsatz 6, 7 entsprechend verschwenkt, welcher an einer mit dem Schlepper in Verbindung
stehenden Spurstange 8 angelenkt ist. Zur Erhöhung des Haltes weisen die Räder 7 des Radsatzes 6, 7
sechsartige Spurkränze 7a auf.
Claims (2)
1. Lenkvorrichtung für eine landwirtschaftliche Maschine am Hang, mit welcher ein oder
mehrere schwenkbare Lenkräder verbunden sind, mit Mitteln, welche ein seitliches Abrutschen der
Maschine bei Hangfahrt verhindern, dadurch
gekennzeichnet, daß als Mittel eine mit dem (den) Lenkrad (3) (Lenkrädern) verbundene,
nach hinten gerichtete Stange (4) vorgesehen ist, längs welcher ein Gewicht (5) verstellbar und
feststellbar gelagert ist, dessen parallel zur Hangsteigung gerichtete Komponente ein selbsttätiges
Ausschwenken des (der) Lenkrades (3) (Lenkräder) bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Mittel zum Schwenken der Lenkräder (7) das landwirtschaftliche Gerät selbst
dient, dessen parallel zur Hangsteigung gerichtete Komponente seines Gewichtes ein selbsttätiges
Ausschwenken eines an einer Spurstange (8) angelenkten Radsatzes (6, 7) bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 952 950, 928 856;
französische Patentschrift Nr. 1 058 231.
Deutsche Patentschriften Nr. 952 950, 928 856;
französische Patentschrift Nr. 1 058 231.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 778/111 12.63 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG35942A DE1161068B (de) | 1962-09-18 | 1962-09-18 | Lenkvorrichtung fuer eine landwirtschaftliche Maschine am Hang |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG35942A DE1161068B (de) | 1962-09-18 | 1962-09-18 | Lenkvorrichtung fuer eine landwirtschaftliche Maschine am Hang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1161068B true DE1161068B (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=7125287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG35942A Pending DE1161068B (de) | 1962-09-18 | 1962-09-18 | Lenkvorrichtung fuer eine landwirtschaftliche Maschine am Hang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1161068B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2489083A1 (fr) * | 1980-09-04 | 1982-03-05 | Dehondt Jean Claude | Dispositif de guidage pour machines agricoles |
| FR2587581A1 (fr) * | 1985-09-20 | 1987-03-27 | Dilhuit Jean Luc | Dispositif de guidage automatique pour machine agricole tractee |
| DE29921989U1 (de) * | 1999-12-14 | 2001-03-08 | Gessler, Hermann, 88048 Friedrichshafen | Landwirtschaftliches Nutzfahrzeug zum Einsatz in Reihenkulturen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1058231A (fr) * | 1951-06-12 | 1954-03-15 | Kaiserslautern Guss Armatur | Remorque pour tracteurs agricoles |
| DE928856C (de) * | 1949-03-11 | 1955-06-13 | Walter Hofmann | Zweiachsschlepper des Geraetetraegertyps, welcher aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Fahrgestellteilen besteht |
| DE952950C (de) * | 1952-01-07 | 1956-11-22 | Massey Harris Ferguson Sales L | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet zum Anhaengen an einen Schlepper |
-
1962
- 1962-09-18 DE DEG35942A patent/DE1161068B/de active Pending
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| DE928856C (de) * | 1949-03-11 | 1955-06-13 | Walter Hofmann | Zweiachsschlepper des Geraetetraegertyps, welcher aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Fahrgestellteilen besteht |
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